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Schutzumschlag der Erstausgabe

 

 

Virginia Woolf

Orlando

Eine Biographie

Aus dem Englischen von
Melanie Walz

 

Insel Verlag

 

 

Die Arbeit der Übersetzerin am vorliegenden Text wurde
vom Deutschen Übersetzerfonds e.V. gefördert.

 

eBook Insel Verlag Berlin 2012

© der deutschen Ausgabe Insel Verlag Berlin 2012

Alle Rechte vorbehalten, insbesondere das des öffentlichen

Vortrags sowie der Übertragung durch Rundfunk und

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Satz: Hümmer GmbH, Waldbüttelbrunn

 

eISBN 978-3-458-78350-3

www.insel-verlag.de

Orlando

Eine Biographie

 

 

Für V. Sackville West

 

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Orlando als Knabe

Vorwort

Viele Freunde haben mir beim Schreiben dieses Buches geholfen. Manche sind tot und so ruhmbekränzt, dass ich kaum wage, sie zu nennen, doch niemand kann lesen oder schreiben, ohne ständig in der Schuld Defoes, Sir Thomas Brownes, Sternes, De Quinceys und Walter Paters zu stehen – um nur die zu nennen, die einem als Erste durch den Kopf gehen. Andere sind noch am Leben und, wenngleich auf ihre Weise nicht minder ruhmreich, aus ebendiesem Grund weniger einschüchternd. Zu besonderem Dank bin ich Mr. C.P. Sanger verpflichtet, ohne dessen juristische Kenntnisse über Grundbesitz dieses Buch niemals hätte geschrieben werden können. Mr. Sydney-Turners umfassende und spezifische Gelehrsamkeit hat mich, wie ich hoffe, vor einzelnen bedauerlichen Irrtümern bewahrt. Ich konnte von Mr. Arthur Waleys Chinesischkenntnissen profitieren – in welchem Ausmaß, kann nur ich ermessen. Madame Lopokova (Mrs. J.M. Keynes) stand nicht an, mein Russisch zu korrigieren. Dem unvergleichlichen Wohlwollen und Vorstellungsvermögen Mr. Roger Frys verdanke ich das Wenige, das ich von der Malkunst verstehen mag. In anderer Hinsicht war mir, wie ich hoffe, die ausnehmend tiefschürfende, wenngleich strenge Kritik meines Neffen Mr. Julian Bell von Nutzen. Miss M.K. Snowdons unermüdliche Recherchen in den Archiven von Harrogate und Cheltenham waren so mühsam wie vergeblich. Andere Freunde halfen mir in so vielfältiger Weise, dass ich es nicht näher ausführen kann. Ich muss mich damit begnügen, Mr. Angus Davidson zu nennen, Mrs. Cartwright, Miss Janet Case, Lord Berners (dessen Kenntnisse elisabethanischer Musik sich als von unschätzbarem Wert erwiesen haben), Mr. Francis Birrell, meinen Bruder Dr. Adrian Stephen, Mr. F.L. Lucas, Mr. und Mrs. Desmond Maccarthy, den mitreißendsten aller Kritiker, meinen Schwager Mr. Clive Bell, Mr. G.H. Rylands, Lady Colefax, Miss Nellie Boxall, Mr. J.M. Keynes, Mr. Hugh Walpole, Miss Violet Dickinson, Ehrenwert Edward Sackville West, Mr. und Mrs. St. John Hutchinson, Mr. Duncan Grant, Mr. und Mrs. Stephen Tomlin, Mr. und Lady Ottoline Morrell, meine Schwiegermutter Mrs. Sydney Woolf, Mr. Osbert Sitwell, Madame Jacques Raverat, Colonel Cory Bell, Miss Valerie Taylor, Mr. J.T. Sheppard, Mr. und Mrs. T.S. Eliot, Miss Ethel Sands, Miss Nan Hudson, meinen Neffen Mr. Quentin Bell (ein erprobter und geschätzter Mitarbeiter bei literarischen Werken), Mr. Raimund Mortimer, Lady Gerald Wellesley, Mr. Lytton Strachey, Vicomtesse Cecil, Miss Hope Mirrlees, Mr. E.M. Forster, Ehrenwert Harold Nicolson und meine Schwester Vanessa Bell – doch die Liste droht auszuufern und ist schon jetzt viel zu distinguiert. Denn indes sie in mir Erinnerungen reizendster Art wachruft, muss sie im Leser unweigerlich Erwartungen wecken, die das Buch selbst nur enttäuschen kann. Ich will daher schließen, indem ich den Beamten des Britischen Museums und des Staatsarchivs für ihr gewohntes Entgegenkommen danke, meiner Nichte Miss Angelica Bell für einen Gefallen, den mir nur sie tun konnte, und meinem Ehemann für die unverbrüchliche Geduld, mit der er meine Recherchen unterstützt hat, und für die gründlichen historischen Kenntnisse, denen diese Seiten jegliche Sorgfalt verdanken, auf die sie Anspruch erheben können. Zuletzt würde ich einem Gentleman in Amerika danken, hätte ich nicht Namen und Adresse verlegt, der uneigennützig und unentgeltlich Interpunktion, Botanik, Entomologie, Geographie und Chronologie in früheren meiner Arbeiten korrigiert hat und der, so hoffe ich, bei diesem gegenwärtigen Anlass mit seiner Hilfe nicht knausern wird.

Inhalt

Vorwort

Kapitel I

Kapitel II

Kapitel III

Kapitel IV

Kapitel V

Kapitel VI

Abbildungen

Orlando als Knabe

Die russische Fürstin als Kind

Erzherzogin Harriet

Orlando als Gesandter

Orlando bei ihrer Rückkehr
 nach England

Orlando um das Jahr 1840

Marmaduke Bonthrop
 Shelmerdine, Esquire

Orlando zur gegenwärtigen Zeit