"Zwei Lieben habe ich, die wie zwei Geister
Mich trösten oder zur Verzweiflung bringen:
Der bess're Geist ist ein vollkomm'ner Mann,
Der schlecht’re eine zwielichtige Frau." (Sonett 144)
Diesen beiden Lieben widmet Shakespeare sein Werk "Sonnets". Dafür schlüpft er in die Rollen zweier Liebhaber, von denen der eine einen jungen Mann, der andere eine erfahrene Frau liebt. Beide Verhältnisse entwi...