Maya Paeto im Interview

Was macht die New York Sailors so besonders? Im exklusiven Interview spricht Maya Paeto über ihre Sports Romance, ihre Inspiration, starke Heldinnen und das exklusive E-Book-Bundle der beliebten Reihe.
Maya Paeto im Interview über die New York Sailors
Liebe Maya, danke, dass du dir die Zeit für unsere Fragen nimmst.
Vielen Dank für eure Zeit und die tollen Fragen.
Wenn jemand noch nie davon gehört hat, wie würdest du deine Sportsromance um die New York Sailors kurz und knapp umreißen? Wer muss sie unbedingt lesen?
Die New York Sailors sind eine aufstrebende Football-Mannschaft, die mit ihrem neuen Rookie Quarterback endlich wieder erfolgreich ist. Allerdings wird es in den nächsten drei Saisons nicht nur auf dem Spielfeld turbulent. Denn die drei Protagonistinnen bringen den Alltag der Mannschaft gut durcheinander. Die drei jungen Frauen sind alle auf ihre Weise stark und kämpfen für sich und ihre Gefühle. Und genau für solche Frauen habe ich die Bücher geschrieben. Starke, liebevolle Frauen, die New York fasziniert und die schon immer mehr über Football herausfinden wollten oder den Sport längst für sich entdeckt haben.
Welcher der drei Bände ist dein liebster und warum? Kannst du dich auch für eine Lieblingsprotagonistin oder einen Lieblingsprotagonisten entscheiden?
Man soll ja keine Lieblingskinder haben … Aber mein Herz hängt an Jack und Emily aus Band 2. Jack hat mir schon in Band 1 sehr viel Freude gemacht und ich habe mich sehr gefreut, mehr über ihn und seine Art zu lieben herauszufinden. Er ist einfach ein Green-Flag-Boyfriend, mit reinem Herzen und sonnigem Gemüt, von denen es meiner Meinung nach viel zu wenige in Büchern gibt.
Was ist deine persönliche Verbindung zum American Football und zu Sport im Allgemeinen?
Ich habe 2019 mit den Playoffs gestartet, weil ich sehen wollte, was mein Freund sich da immer anguckt. Am Anfang hat es etwas gedauert, bis ich die Regeln begriffen habe, aber irgendwann wurde alles logisch. Und zum ersten Mal fand ich einen Sport intellektuell und körperlich beeindruckend. Inzwischen bin ich selbst zum eingefleischten Fan geworden und versuche alle Spiele (zumindest in Zusammenfassung) zu sehen und das sind in einer Saison fast 300.
Ich selbst finde mich eher auf der Seite des Kampfsports. Nach Karate und Kendo habe ich das Boxen für mich entdeckt, was sehr gut für die allgemeine Fitness ist. Allerdings mag ich Kämpfe nicht besonders, sondern eher die Ruhe, die im Kopf einkehrt, wenn ich mich voll auf meine Trainingspartnerin konzentriere und wir eine Art „Tanz“ durchführen und Schlagkombinationen üben.
Fitnessbloggerin, Ärztin oder PR-Coach – mit welcher deiner Protagonistinnen würdest du beruflich am ehesten einen Tag lang tauschen?
Ich denke, ich würde am liebsten einen Tag als Ärztin arbeiten, da ich gerne Menschen helfe. Allerdings würde ich hoffen, dass an dem Tag kein Notfall in die Klinik kommt, denn der Druck, um ein Menschenleben zu kämpfen, wäre vermutlich zu viel für mich.
Gab es beim Schreiben mal einen Moment, in dem du am liebsten alles hingeworfen hättest? Falls ja, was hat dich daran gehindert?
Ich schreibe, seit ich 13 bin. Ehrlich gesagt, kann ich mir ein Leben ohne Schreiben nicht mehr vorstellen. Es ist über die Jahre die größte Konstante in meinem Alltag, auch wenn es natürlich in stressigen Phasen immer mal Pausen gab. Manchmal frustriert mich ein Projekt oder ein Charakter, aber meist ist das einfach nur ein Hinweis, dass etwas in der Story nicht stimmt. Und dann mache ich mich auf die Suche nach diesem Punkt, der mich unterbewusst stört. Und sobald ich ihn finde, geht es mit großem Tatendrang weiter.
Hast du eine Angewohnheit beim Schreiben, die andere Leute eher merkwürdig finden? Verrätst du sie uns?
Ich lackiere mir gern die Nägel, während ich schreibe. Das ist win-win für mich. Zum einen halte ich meine Finger auf der Tastatur und mache mir den Lack nicht gleich wieder kaputt. Zum anderen bleibe ich an der Geschichte dran, bis die Nägel trocken sind und lasse mich weder vom Haushalt noch vom Handy ablenken.
Welches Genre könntest du selbst niemals schreiben und warum?
Ich mag Horror und Psychothriller nicht. Vermutlich könnte ich es (handwerklich) schreiben, aber es würde mir keine Freude machen und sehr lange dauern. Daher schließe ich es für mich aus.
Welches Feedback zu deinen Geschichten ist am meisten bei dir hängen geblieben? Von wem kam es?
Meine Mutter kennt viele meiner Geschichten und einmal hat sie nach einem Buch gesagt, dass sie richtig merkt, wie ich mit jeder Geschichte besser werde. Das hat mich unendlich gefreut.
Gibt es eine oder mehrere Szenen in deiner Trilogie, die du heute gerne verändern würdest, wenn du die Chance dazu bekämst?
Nein. Die Bücher habe ich so geschrieben, wie sie sich richtig angefühlt haben. Bei jeder Szene ist es mein Ziel, dass sie ihre Berechtigung in der Geschichte hat, auch wenn ich manche mehr und manche weniger mag. Würde ich einzelne Szenen ändern, wäre die Geschichte nicht mehr komplett.
Diese Frage habe ich kürzlich selbst in einem Interview gelesen und muss sie mit dir unbedingt auch ausprobieren: Welche Frage hat dir noch nie jemand gestellt, obwohl du sie doch so gerne mal beantworten würdest? Beantwortest du sie für uns?
„Was hat dich beim Schreiben am meisten vorwärtsgebracht?“
Früher habe ich sehr lange Geschichten geschrieben und konnte mich schlecht kurzfassen. Irgendwann meinte mein Vater, ich sollte es mit Kurzgeschichten probieren. Zuerst hatte ich ziemlich viel Widerwillen, aber ich habe an ein paar Wettbewerben teilgenommen und die Kurzgeschichten kamen gut an. Nach und nach habe ich gelernt, kleine Geschichten in wenigen Seiten zu erzählen. Heute behandle ich jedes Kapitel wie eine eigene Kurzgeschichte und frage mich immer, was ich in den nächsten 10 Seiten erzählen will. Dadurch sind meine Bücher viel besser, spannender und deutlich kürzer geworden.
Wir als E-Reader Hersteller haben natürlich eine obligatorische letzte Frage: Wie stehst du zum digitalen Lesen? Welche Editionsform(en) konsumierst du privat am liebsten?
Da ich auf der Arbeit (in einer naturwissenschaftlichen Redaktion und als Autorin) viel digital lese, greife ich privat oft zu Hörbüchern und gedruckten Büchern. Insgesamt würde ich aber sagen, ich lese am meisten digital. Mein Favorit sind aktuell Hörbücher, da ich sie auch beim Spazieren, Haushalt und Zocken hören kann.
Über Maya Paeto
Maya Paeto wurde 1990 in Berlin geboren und lebt heute in Stuttgart. Die Chemikerin arbeitet in einer naturwissenschaftlichen Redaktion, während sie in ihrer Freizeit Geschichten über große Gefühle, leidenschaftliche Begegnungen und leise Zwischentöne schreibt. Wenn sie nicht gerade in ihren Geschichten versinkt, verbringt sie gemütliche Videospielabende und Footballnächte mit ihrem Freund.
Maya Paeto – E-Books
New York Sailors:
New York Sailors | 3in1 (Nur bei PocketBook!)*
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Interview geführt von Sanni @sound.of.closing.doors
*exklusiv erhältlich nur im Aktionszeitraum 01.08.2026 – 31.01.2027