Ellen Sandberg – Ihre Romane gehen unter die Haut

Am 25. Oktober 2021 erscheint Ellen Sandbergs neuer Spannungsroman „Das Geheimnis“. Lest hier bei uns, warum ihr euch darauf schon freuen solltet!
Ellen Sandberg – Wer steckt dahinter?
Ellen Sandberg ist das Pseudonym von Bestsellerautorin Inge Löhnig. Bevor sie sich hauptberuflich dem Schreiben widmete, arbeitete sie zunächst als angestellte und später auch als selbstständige Grafikdesignerin.
Nicht nur Kriminal- und Familienromane, sondern auch Jugendbücher zählen zu ihrem Repertoire.
Das Pseudonym Sandberg – Wofür?
Inge Löhnig veröffentlicht ihre Werke bereits seit 2008 in großen Publikumsverlagen. Ihr erster Roman unter dem Pseudonym Ellen Sandberg erschien 2017 bei Penguin. Sie entschied sich wie viele Autoren zu diesem Schritt, um die Genres besser voneinander abgrenzen zu können.
Unter dem Namen Ellen Sandberg erscheinen nun also all ihre Familienromane, in denen es aber durchaus genauso spannend zugeht wie in ihren Krimis. Düstere Geheimnisse, überraschende Wendungen, geschichtliche Hintergründe sowie Gesellschaftskritik sind in ihren Werken zu finden.
Durch einen angenehmen und lockeren Schreibstil überzeugt die Autorin ihre Fans. Dass sie keine Scheu vor umstrittenen Themen hat, macht ihre Bücher erst so richtig interessant.
Ellen Sandberg – Die Bücher
Die drei Schwestern Anne, Angelika und Imke könnten unterschiedlicher kaum sein. Doch mindestens eine Sache haben sie gemeinsam: Die Gefühlskälte und Distanziertheit ihrer Mutter Karin hat ihre Kindheit geprägt.
Auf seinem Sterbebett nimmt ihr Vater Imke dann das Versprechen ab, einen gewissen Peter zu suchen. Während dieser Suche befördern die Schwestern einige Geheimnisse ans Tageslicht, die das Verhalten ihrer Mutter erklären und unsere Protagonisten zutiefst schockieren.
In Karins Vergangenheit wirft der Leser einen Blick hinter die Kulissen der Erziehungsheime der Nachkriegszeit. Was dort alles geschehen ist, ist erschreckend und wird sicherlich niemanden von euch kalt lassen. Erschütternd, berührend, einfach großartig!
Ellen Sandberg erzählt mal wieder gekonnt eine Geschichte auf zwei Zeitebenen, die euch Gänsehaut bescheren wird.
2018 erbt Protagonistin Mona ein wundervolles und großes Haus von ihrer Großtante Klara. Dieses Erbe wird sie jedoch schon bald auf die Spur einer Intrige und in die dubiose Vergangenheit ihrer eigenen Familie führen.
1938 belauscht die junge Klara ein Gespräch zwischen ihrem Vater und dem jüdischen Vermieter Jakob, dem Vater ihrer Freundin. – Was für ein Abkommen wurde damals getroffen?
Als Klara Mona das Haus vererbt, ist sie sich sicher, dass diese schon das Richtige tun wird. Doch was ist das Richtige? Welche Moralvorstellungen haben die unterschiedlichen Figuren dieser Geschichte und was ist in der Vergangenheit tatsächlich passiert? Wer möchte eigentlich wirklich etwas Gutes tun und wer sich nur selbst bereichern?
Ellen Sandberg schafft es hier unfassbar gut, uns Leser zu fesseln und alle Charaktere so darzustellen als könnten auch wir sie kennen.
Nane saß 20 Jahre wegen Mordes im Gefängnis. Als sie nun wieder herauskommt, ist die Schuld, die auf ihr lastet, natürlich immer noch nicht getilgt. Doch wie konnte es überhaupt erst so weit kommen, dass ein Mensch sterben musste?
Auf einer Zeitebene erzählt Ellen Sandberg, was vor 20 Jahren wirklich passiert ist. Wir erfahren Stück für Stück, welche Dramen die Familie damals erleben musste und welche Geheimnisse die Schwestern verbergen.
Wie wir es von der Autorin kennen, spielt die zweite Zeitebene im Jetzt und lässt den Leser miterleben, was Nanes Entlassung mit ihrer Schwester Pia macht und wie nach und nach bestehende Wunden wieder aufgerissen werden.
Dieser Roman hat eine düstere Atmosphäre und birgt ein Netz voller unmoralischer Fehlentscheidungen und Lügen. Psychologisch, dramatisch und hochspannend!
Im Jahr 1944 hütete der Arzt Karl Landmann ein schreckliches Geheimnis. Doch die junge Krankenschwester Kathrin kommt dahinter. 2013 folgt die Journalistin Vera auf der Suche nach einem Dossier genau diesen Spuren – allerdings ist sie nicht die Einzige.
Diese Geschichte zeigt, wie schwer es ist, erfahrenes Leid nicht einmal unbewusst an die eigenen Angehörigen weiterzugeben. Sie erzählt von Verantwortung, Schuld und dunklen Geheimnissen.
Ellen Sandberg schreibt in ihrem Nachwort, dass gewisse Ähnlichkeiten zu realen Schauplätzen und Ereignissen durchaus beabsichtigt sind. In diesem Roman gelingt es ihr auf grandiose Weise, eine fiktive Handlung in den realen, historischen Kontext einzubetten.
Diese Autorin kann es einfach!



