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Titelseite BasisBibel. Die Kompakte

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Inhalt

Einstieg in die Bibel

Eine Bibel, viele Bücher

Die Bibel ist anders als andere Bücher. Bei anderen Büchern fängt ein Autor an zu schreiben und entwickelt eine Geschichte. In der Bibel haben viele verschiedene Menschen einzelne Abschnitte oder Bücher geschrieben, mal nur ein paar Seiten, mal viel mehr. Jedes Buch erzählt eine Geschichte oder enthält eine Sammlung von Gebeten, Sprüchen oder Worten, die Gott mitgeteilt hat. Diese vielen einzelnen Bücher wurden gesammelt. Zuerst entstand das Alte Testament, das Texte aus der Zeit vor Jesus Christus enthält. Für evangelische Kirchen besteht das Alte Testament aus 39 einzelnen Büchern. Andere Kirchen zählen noch weitere Bücher dazu. Beim Neuen Testament sind sich dagegen alle einig: Es besteht aus 27 einzelnen Büchern. Dazu gehören die Evangelien, die über das Leben von Jesus berichten, und viele Briefe.

Manche Bücher gehören inhaltlich eng zusammen. Im 1. Buch Mose/Genesis geht es um die Entstehung der Welt und die ersten Menschen. Ab 1. Mose/Genesis 12 steht die Geschichte der Familie von Abraham und Sara im Mittelpunkt. Aus dieser Familie wird später das Volk Israel. In den folgenden Büchern wird die Geschichte dieses Volkes erzählt. Diese Erzählung endet im 2. Buch Könige und beginnt im 1. Buch Chronik dann noch einmal von vorne, aus einem anderen Blickwinkel. Sie schließt mit dem Buch Ester. Alle anderen Bücher im Alten Testament setzen diese Geschichte voraus. Im Neuen Testament ist es ähnlich: Wenn du ein Evangelium und die Apostelgeschichte liest, kennst du die ganze Geschichte von Jesus und den ersten Menschen, die an ihn glauben. Die Geschichte von Jesus ist so wichtig, dass sie gleich viermal aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt wird.

Die Bibel gibt es in verschiedenen Übersetzungen und Ausgaben – als Buch, im Internet oder als App. Deshalb gibt es auch ein System, eine bestimmte Stelle in jeder Bibel wiederzufinden:

1. Korinther 13,1-3
a)b)c)d)

a) Das ist die Nummer des Buches (kommt nur vor, wenn es mehrere Bücher mit gleichem Namen gibt).

b) Das ist der Name des Buches. Manchmal ist er auch abgekürzt angegeben. Die Abkürzung für »Korinther« ist »Kor«. Sie wird in der BasisBibel im Griffregister verwendet.

c) Diese Nummer gibt das Kapitel an.

d) Diese Nummern geben die Verse an.

Die Biblischen Bücher als Bibliothek dargestellt

Der Inhalt der Bibel in aller Kürze

Die Punkte am Ende der Beschreibung sagen etwas über den Schwierigkeitsgrad der Bücher – alles Weitere im Abschnitt »Einfach loslegen«.

Altes Testament

Geschichtliche Bücher

1. Mose/Genesis: Gott ist von Anfang an da. Er beginnt seine Geschichte mit der Welt und den Menschen. Ab Kapitel 12 geht es um die Geschichte des Volkes Israel, angefangen mit Abraham und seiner Familie. •

2. Mose/Exodus: Gott befreit die Israeliten, die in Ägypten als Sklaven leben. Er gibt Mose den Auftrag, sie anzuführen. Nach der Befreiung bekommen sie Regeln für das Zusammenleben. •

3. Mose/Levitikus: Gott gibt Regeln für den Gottesdienst und für das Heiligtum. Er zeigt, wie das Volk Israel mit Schuld umgehen kann. Die Priester kümmern sich um die Tiere, die für Gott geschlachtet werden. • • • •

4. Mose/Numeri: Das Volk Israel wandert 40 Jahre durch die Wüste. Es wird erzählt, was sie dort erleben. Viele Personen und Stationen werden aufgezählt: Wer war alles dabei? Wo sind sie entlanggelaufen? • • • •

5. Mose/Deuteronomium: Eine ausführliche Zusammenfassung der bisherigen Geschichte des Volkes Israel einschließlich der Wiederholung der meisten Regeln. Am Ende des Buches stirbt Mose. • •

Josua: Gott macht Josua zum neuen Anführer und gibt ihm den Auftrag, das verheißene Land einzunehmen. Ab Kapitel 12 Aufzählung von Gebieten und Ortschaften und ihre Verteilung auf die Stämme Israels. • • •

Richter: Nach dem Tod von Josua lebt das Volk Israel im verheißenen Land. Doch sie halten sich nicht an Gottes Regeln, also gibt es Probleme. Gott schickt ihnen neue Anführer, die Richter. • •

Rut: Die Lebensgeschichte einer mutigen jungen Frau mit echtem Happy End! Zum Verlieben. •

1. Samuel: Samuel ist ein von Gott eingesetzter Anführer, der in enger Verbindung zu Gott steht. Aber das Volk wünscht sich einen König und bekommt ihn auch: Saul. Doch schon bald wählt Gott einen anderen König aus: David. Zwischen Saul und David kommt es zum Konflikt. •

2. Samuel: Nachdem Saul gestorben ist, wird David endlich offiziell König. Vieles gelingt ihm, manchmal versagt er und muss die Folgen tragen. •

1. Könige: Davids Sohn Salomo wird König und baut in Jerusalem den Tempel. Nach seinem Tod wird das Königreich geteilt: Im Nordreich Israel folgen verschiedene Königshäuser aufeinander, im Südreich Juda regieren Könige aus der Familie Davids. Ab Kapitel 17: der Prophet Elija. • •

2. Könige: Weitere Geschichten vom Propheten Elija und seinem Nachfolger Elischa. Außerdem ein Kurzbericht über jeden König, der im Nordreich Israel oder im Südreich Juda regierte, bevor beide Königreiche erobert wurden. • •

1. Chronik: Die Geschichte Israels vom ersten Menschen Adam bis zum Tod König Davids. Im Vordergrund stehen die Familienbeziehungen und der Tempel. • • •

2. Chronik: Die Geschichte Israels von König Salomo bis zum Ende der Verbannung nach Babylonien. Wie schon in 1. Chronik steht auch hier der Tempel im Vordergrund, zudem das Verhalten der Könige aus dem Südreich Juda. • • •

Esra: Nach der Verbannung nach Babylonien kehrt ein Teil des Volkes Israel zurück in die Stadt Jerusalem und das umliegende Land. Sie bauen den Tempel wieder auf. • •

Nehemia: Nehemia hört von schrecklichen Zuständen in Jerusalem. Er bittet den persischen König, für den er arbeitet, um Urlaub. In dieser Zeit reist er nach Jerusalem und baut mit den Leuten vor Ort die Stadtmauer wieder auf. • •

Ester: Ein jüdisches Waisenkind wird Königin von Persien. Durch Mut und Geschick kann sie ihr Volk vor der Vernichtung retten. •

Poetische Bücher

Hiob: Aufgebaut wie ein Theaterstück – Hiob, seine Freunde und Gott reden über das Leid eines Unschuldigen. Am Ende wird alles gut. • • •

Psalmen: Sammlung von 150 Liedern und Gebeten. Viele Sätze kann man heute noch genauso beten, allein oder gemeinsam im Gottesdienst. • • •

Sprichwörter: Sammlung verschiedener Lebensweisheiten. Wer gern über Zitate und Sprüche nachdenkt, wird hier fündig. • •

Kohelet/Prediger: Die Frage nach dem Sinn des Lebens aus der Perspektive einer Person, die es sich leisten kann, verschiedene Lebensstile auszuprobieren. • • •

Hohelied: Liebesgedichte mit interessanten Vergleichen. Manche wirken heute etwas merkwürdig. Wer sich davon nicht stören lässt, kann die Liebe feiern, deren Kraft dem Feuer gleicht. • • •

Prophetische Bücher

Jesaja: Kapitel 9 und 11 beschreiben das Reich des Friedens, das in Zukunft kommen soll. Im Gegensatz dazu steht die Erzählung von der Belagerung Jerusalems (Kapitel 36–39). In Kapitel 42–53 geht es um den Knecht Gottes, der das Volk Gottes retten wird. • • •

Jeremia: Jeremia muss viel leiden und ist frustriert (Kapitel 11–20). Gottes Versprechen des neuen Bundes aus Kapitel 31 sehen Christen in Jesus Christus erfüllt. Gegen Ende wird erzählt, wie Jeremia die Eroberung Jerusalems erlebt. • • •

Klagelieder: Fünf Gedichte, die die Zerstörung Jerusalems 586 v. Chr. beklagen. Sie richten sich an Gott, der dieses Leid zugelassen hat. • • •

Ezechiel: Propheten sind wie Wächter, die auf der Stadtmauer Ausschau halten: Sie sollen die Menschen warnen, wenn Unheil droht (Kapitel 1–3; 33). Ezechiel sieht in einer Vision, wie Gott den Tempel in Jerusalem verlässt und später dorthin zurückkehrt. • • • •

Daniel: In Kapitel 1–6 werden die Erlebnisse von Daniel und seinen Freunden erzählt, die als Beamte am babylonischen Hof Karriere machen. Aufgrund ihres Glaubens bekommen sie Probleme. Ab Kapitel 7 wird in Visionen gezeigt, wer die Welt beherrschen wird. • •

Hosea: Als Zeichen für Gottes Liebe zu seinem Volk soll Hosea eine Frau heiraten, die es mit der Treue nicht so genau nimmt. In Kapitel 11 beschreibt Gott, warum er sein Volk nicht verlassen kann, auch wenn es ihm untreu ist. • • •

Joel: Durch eine Heuschreckenplage soll das Volk Israel wieder zurück zu Gott finden. Joel kündigt in Kapitel 3 an, dass Gott in Zukunft den heiligen Geist allen schicken wird, die ihm dienen. • •

Amos: Er kritisiert die Reichen, die die Armen ausbeuten. • •

Obadja: Schlechte Botschaft für das Volk der Edomiter. • • •

Jona: Der Prophet, dem sein Auftrag nicht passt und der deshalb vor Gott davonläuft. Schließlich kehrt er doch um und geht zu den Menschen in Ninive. Dabei erlebt er, wie barmherzig Gott sein kann. •

Micha: Ähnlich wie Amos kritisiert er die Reichen. Außerdem kündigt er in 5,1-4 die Geburt des Retters in der Stadt Betlehem an. • •

Nahum: Das Buch beginnt mit einem Loblied auf Gott, der so mächtig ist, dass er die Weltpolitik lenkt. Danach wird der Untergang des assyrischen Weltreichs angekündigt. • • • •

Habakuk: Auch die Weltmacht Babylonien wird untergehen. • • • •

Zefanja: Einmal wird Gott über die ganze Welt Gericht halten. • • •

Haggai: Er ermutigt seine Landsleute, den Tempel wieder aufzubauen, nachdem einige von ihnen aus der Verbannung nach Babylonien zurückgekehrt waren. • •

Sacharja: Auch er ermutigt seine Landsleute zum Wiederaufbau des Tempels. Außerdem werden einige ungewöhnliche Visionen berichtet. In Kapitel 9 wird erzählt, wie der zukünftige König auf einem Esel in Jerusalem einreitet. • • • •

Maleachi: Gottes Liebe zu seinem Volk wird beschrieben und wie diese mit Füßen getreten wird. Das Buch schließt mit der Ankündigung, dass Gott selbst kommen und ihm ein Bote vorausgehen wird. • • • •

Neues Testament

Evangelien

Matthäus: Die Lebensgeschichte von Jesus unter besonderen Vorzeichen: Jesus ist derjenige, in dem sich Versprechen Gottes aus dem Alten Testament erfüllen. Die Bergpredigt steht in Kapitel 5–7. •

Markus: Eine Kurzfassung dessen, was man über Jesu Leben wissen sollte. •

Lukas: In den ersten Kapiteln wird erzählt, wie es zur Geburt von Jesus kam. Am Ende brauchen die Jünger von Jesus Nachhilfe, um an die Auferstehung glauben zu können. •

Johannes: Eine ganz andere Perspektive auf Jesus. Es geht um die Bedeutung von Jesus. Jesus selbst formuliert immer wieder, wer er ist. Darüber spricht er mit verschiedenen Menschen. • •

Apostelgeschichte: Die Fortsetzung des Evangeliums nach Lukas. Jesus ist im Himmel. Der Heilige Geist kommt zu den Menschen, die an Jesus Christus glauben – und die starten mit seiner Hilfe durch. •

Briefe

Römer: Paulus fasst die für ihn wichtigsten Themen des Glaubens in einem Brief zusammen. Er begründet, warum allein der Glaube zählt. • •

1. Korinther: Paulus schreibt, weil er von Streit in der Gemeinde in Korinth gehört hat. Außerdem beantwortet er Fragen, die ihm gestellt wurden. • • •

2. Korinther: Paulus wehrt sich gegen Kritik und Verleumdung. Er erzählt, wie er Gott in seinem Leben erlebt und warum die Gemeinden in Korinth auf seine Botschaft vertrauen können. • • •

Galater: Die Menschen in Galatien, die an Jesus Christus glauben, sind in Gefahr. Sie wollen alten Traditionen folgen, statt ihre Freiheit zu leben. • •

Epheser: Wer daran glaubt, dass Gott den Menschen in Jesus Christus begegnet, gehört zu Gott. Deshalb sollen sich alle in Gemeinden versammeln und miteinander Gutes tun. • •

Philipper: Paulus dankt der Gemeinde in der Stadt Philippi für ihre großzügige Spende. Obwohl wenn er selbst im Gefängnis sitzt, ermutigt er andere, fröhlich zu sein. •

Kolosser: Die Mitglieder der Gemeinde in der Stadt Kolossä sind verwirrt, ob sie fasten und bestimmte heilige Tage einhalten müssen. Gibt es Engel und Mächte, die die Welt beherrschen und vor denen man sich fürchten muss? • •

1. Thessalonicher: Paulus freut sich, dass die Mitglieder der Gemeinde in der Stadt Thessalonich trotz Verfolgung am Glauben festhalten. Er ermutigt sie und beantwortet ihre Frage, was mit den Verstorbenen passieren wird. • •

2. Thessalonicher: Einige Mitglieder der Gemeinde in der Stadt Thessalonich glauben so fest daran, dass Jesus bald wieder auf die Erde kommt, dass sie ihre Arbeit aufgeben. Doch sie sollen lieber ein normales Leben führen. • •

1. Timotheus: Timotheus war einer der engsten Mitarbeiter von Paulus und leitet jetzt selbst eine Gemeinde: Wie soll er mit der Herausforderung umgehen, dass manche Leute in der Gemeinde wilde Spekulationen vertreten? • •

2. Timotheus: Timotheus soll sich zum Vorbild nehmen, was Paulus getan und erduldet hat. • •

Titus: Auch Titus war ein enger Mitarbeiter von Paulus. Er leitet eine Gemeinde und steht vor ähnlichen Herausforderungen wie Timotheus. • •

Philemon: Paulus bittet Philemon, den entlaufenen Sklaven Onesimus wieder aufzunehmen. Er soll ihn nicht bestrafen, weil er zum Glauben an Jesus Christus gefunden hat. •

Hebräer: Die Bedeutung von Jesus vom Alten Testament her entfaltet. • • •

Jakobus: Eine Interpretation der Reden von Jesus. Es geht um die Macht des Wortes und darum, den Worten entsprechende Taten folgen zu lassen. •

1. Petrus: Die verfolgten Christen werden ermutigt, auf Jesus Christus zu vertrauen. Weil er auferstanden ist, können sie Hoffnung haben. • •

2. Petrus: Manche behaupten, Jesus komme gar nicht wieder auf die Erde. Entsprechend verhalten sich die Leute. Dagegen wird betont, was Jesus selbst sagt: Er kommt wieder, aber es dauert noch. • • • •

1. Johannes: Jesus war wirklich Mensch und hat die Menschen durch seinen Tod am Kreuz erlöst. Kein Mensch kann sich selbst erlösen. Es kommt nicht auf die Erkenntnis, sondern auf die Liebe an. • •

2. Johannes: Es geht um dieselbe Frage wie im ersten Brief. Dieses Mal nicht allgemein formuliert, sondern direkt an eine Gemeinde geschrieben. • •

3. Johannes: In der Gemeinde gibt es Streit. Wie soll man mit Mitgliedern aus anderen Gemeinden umgehen, die Unruhe in die Gemeinde bringen? • •

Judas: Vom Alten Testament her wird betont, dass sich alle Menschen vor Gottes Gericht verantworten müssen. • • • •

Offenbarung: Briefe und Visionen über das Ausharren in schwierigen Zeiten, bis Gott die Geschichte der Welt vollendet. Ein Buch voller Symbole, Zahlen und merkwürdiger Wesen. Obwohl es chaotisch wirkt, geht alles nach Plan: Gott ist der Herr über die Welt. Das soll trösten. • • •

Entdeckungen in der Bibel machen

Für deine Entdeckungsreise in die Bibel haben wir dir einige kürzere oder längere Touren zusammengestellt. Finde Tipps für ein gutes Leben, entdecke die verrücktesten Geschichten oder lerne die wichtigsten Personen in der Bibel kennen.

10 Tipps, wie man gut leben kann

  1. Be happy!: Philipper 4,4
  2. Verkehrte Welt – sich freuen, wenn es schwierig wird: Matthäus 5,10
  3. Behalte das Wichtige im Blick!: Lukas 9,25
  4. Faultier oder Ameise?: Sprichwörter 6,6-7
  5. Die goldene Regel für den Umgang miteinander: Matthäus 7,12
  6. Einander so lieben, wie Jesus uns liebt: Johannes 13,34
  7. Wenn mir jemand blöd kommt: Sprichwörter 25,21-22
  8. Wie man seine Gaben richtig einsetzt: 1. Petrus 4,10
  9. Sorgen ade!: 1. Petrus 5,7
  10. Du darfst alles: 1. Korinther 6,12

Die 10 schönsten Gebete

  1. So können Christen mit ihrem himmlischen Vater reden: Matthäus 6,9-13
  2. Der Herr ist mein Hirte: Psalm 23
  3. Stille vor Gott, wenn das Leben einem zusetzt: Psalm 62
  4. Danke!: Psalm 103
  5. Sei behütet!: Psalm 121
  6. Gott hat uns Menschen wunderbar geschaffen: Psalm 139
  7. Marias Gebet, als sie sich auf die Geburt von Jesus freute: Lukas 1,46-55
  8. Jesus betet für alle Menschen, die an ihn glauben: Johannes 17,20-26
  9. Paulus betete für die Christen in der Stadt Ephesus: Epheser 3,14-21
  10. Ein Loblied auf Jesus Christus: Philipper 2,6-11

Die 10 verrücktesten Geschichten der Bibel

  1. Vom Tellerwäscher zum Millionär oder so ähnlich: 1. Mose/Genesis 37–50
  2. Imbiss in der Wüste: 2. Mose/Exodus 16
  3. Ein verhängnisvoller Haarschnitt: Richter 16,4-31
  4. Wer anderen eine Grube gräbt: Ester 5–8
  5. Wie Raben, ein Krug und eine Kanne Menschenleben retten: 1. Könige 17,1-24
  6. Noch böser als im Märchen: Die fiese Königin Atalja: 2. Könige 11
  7. Verrückter Ort für ein Gebet: Jona 1–2
  8. Wie schnell man fremde Sprachen lernen kann: Apostelgeschichte 2,1-13
  9. »Ich bin dann mal weg …«: Apostelgeschichte 8,26-40
  10. Wie Eutychus den Sturz aus dem Fenster überlebte: Apostelgeschichte 20,7-12

Die 10 wichtigsten Personen der Bibel

  1. Abraham Er ist für Christen, Juden und Muslime von Bedeutung. Seine Geschichte wird in 1. Mose/Genesis 12–25 erzählt. Für Christen gilt er als Vorbild im Glauben.
  2. Mose Er führte das Volk Israel aus Ägypten und machte besondere Erfahrungen mit Gott. Um ihn und um das, was Gott durch ihn dem Volk mitteilte, geht es in den Büchern 2. Mose/Exodus bis 5. Mose/Deuteronomium.
  3. Rut König David hätte es ohne seine Urgroßmutter Rut nicht gegeben. Das Buch Rut erzählt ihre Geschichte.
  4. David Er war der wichtigste König in Israel und ein Mann nach dem Herzen Gottes. Immer wieder musste er Krisen bewältigen und um sein Leben fürchten: 1. Samuel 16 bis 1. Könige 2.
  5. Elija Prophet, dessen Name Programm ist. Er lautet übersetzt: Mein Gott ist der HERR. Von Elijas Einsatz für Gott erzählt 1. Könige 17 bis 2. Könige 2.
  6. Jesaja Er trat etwa 740–700 v. Chr. als Prophet auf und warnte die Herrscher vor einer falschen Bündnispolitik. Die Herrscher hörten nicht auf ihn, aber seine Schüler bewahrten die Botschaft auf und schrieben sie fort. So blieben die Worte für sie immer aktuell: Jesaja 6–8; Jesaja 36–39
  7. Maria, Mutter von Jesus In Lukas 1–2 wird erzählt, wie Maria auf die Ankündigung der Geburt von Jesus reagierte. Schlimm für Maria war die Kreuzigung von Jesus. Doch Jesus sorgte für sie: Johannes 19,25-30 In der Apostelgeschichte ist Maria ein Teil der Gemeinschaft der ersten Christen (Apostelgeschichte 1,14).
  8. Jesus Jedes Evangelium erzählt die Geschichte von Jesus unter einer anderen Perspektive. Die wichtigsten Ereignisse in seinem Leben waren seine Kreuzigung und seine Auferstehung. Diese werden erzählt in Matthäus 26–28, Markus 14–16, Lukas 22–24 und Johannes 19–21.
  9. Petrus Der Jünger, der meist als Erster den Mund aufmachte: Matthäus 4,18-20; 8,14-15; 14,22-33; 16,13-23; 17,1-9; 26,20-46; 26,57-75 Johannes 20–21 erzählt ausführlich, wie Petrus die Auferstehung von Jesus erlebte. In Apostelgeschichte 1–5 bekommt man einen Eindruck, wie wichtig Petrus für die ersten Christen war, in Kapitel 10 muss Petrus seine Überzeugung überdenken, in Kapitel 12 wird er aus dem Gefängnis gerettet.
  10. Paulus Paulus, der auch Saulus hieß, kommt laut Apostelgeschichte 9 zum Glauben an Jesus Christus. Ab Kapitel 13 ist Paulus in der heutigen Türkei und in Griechenland unterwegs, um den Menschen von Jesus zu erzählen. Dabei wird er von einem Team von Mitarbeitern begleitet.

Die 10 bekanntesten Texte der Bibel

  1. Die bekannteste Person der Bibel ist Jesus. Seine Geschichte findest du im Neuen Testament. Bestimmt kennst du die Geschichte der Geburt von Jesus in Lukas 2,1-20
  2. Außerdem kennen viele die Geschichte von seinem Tod am Kreuz und der Auferstehung. Den kürzesten Bericht darüber hat Markus geschrieben: Markus 15,21-39 und Markus 16,1-20
  3. Zwischen Geburt und Tod tat Jesus viele Wunder und redete mit den Leuten. Die bekannteste Geschichte, die er erzählte: Lukas 15,11-32
  4. Die bekannteste Predigt, die er hielt: Matthäus 5–7
  5. Und das bekannteste Wunder? Wie Jesus mehr als 5000 Menschen mit nur wenig Brot satt gemacht hat oder übers Wasser gelaufen ist, steht in Johannes 6,1-21
  6. Aus dem Alten Testament kennen viele die Erzählung von der Erschaffung der Welt, die es gleich in zwei Varianten gibt: 1. Mose/Genesis 1,1–2,4 und 1. Mose/Genesis 2,4-25
  7. Die Trennung der Menschen von Gott durch den Sündenfall wird in 1. Mose/Genesis 3 erzählt.
  8. In 1. Mose/Genesis 6,5–9,17 geht es um Noahs Arche und die Rettung in einer großen Katastrophe.
  9. Die Zehn Gebote gibt es gleich zweimal: in 2. Mose/Exodus 20,1-17 und 5. Mose/Deuteronomium 5,6-21
  10. Der bekannteste Psalm überhaupt, den viele auswendig können: Der HERR ist mein Hirte, Psalm 23.

10 Themen zum Nachdenken

1 Ich bin wertvoll

Es ist zum Staunen, wie wunderbar jeder Mensch ist. Nicht perfekte Typen, sondern lauter Originale Gottes. Schön, wenn du dich über dich selbst freuen kannst!

Mehr lesen: Psalm 8; Psalm 104; Lukas 13,10-17; Römer 15,1-6; 2. Korinther 2,14–3,6

2 Die Liebe ist das Größte

Liebe ist nicht nur ein Wort, sondern der Schlüssel in jeder Beziehung: zwischen Menschen und zwischen Mensch und Gott. Entdecke die Gesichter der Liebe.

Mehr lesen: 1. Samuel 19,1-17; Hohelied 1,15-17; Matthäus 5,43-48; Markus 12,28-34; Lukas 7,36-50; Römer 8,35-39; 1. Korinther 13

3 Guten Morgen, liebe Sorgen

Der letzte Gedanke am Abend, der erste am Morgen: Manchmal lassen einen die Sorgen nicht los. Gut zu wissen, dass du mit deinen Sorgen nicht alleine bist.

Mehr lesen: Psalm 13; Psalm 131; Matthäus 6,25-34; 2. Korinther 7,5-7; Galater 4,8-20

4 Ich bin so frei

Wer das sagen kann, ist gut dran. Niemand lässt sich gerne einsperren. Jeder Mensch hat ein Bedürfnis nach Freiheit. Aber wie kannst du sie verantwortlich leben?

Mehr lesen: 2. Mose/Exodus 12,29–13,22; Lukas 4,16-21; Johannes 8,31-36; Römer 8,1-17; 1. Korinther 10,23–11,1; Epheser 1,11-23

5 Sinn und Unsinn

Irgendwann fragt jeder: Was soll das alles? Die Frage nach dem Sinn ist auch eine Frage nach dem Ziel. Wer in seinem Leben Sinn erkennt, lebt über den Augenblick.

Mehr lesen: Psalm 1; Lukas 10,25-37; Lukas 10,38-42; Römer 12,3-8; Kolosser 3,12-17; Philipper 3,12-14

6 Über Leben und Tod

Der Tod gehört zum Leben dazu. Das ist schwer zu akzeptieren. Hier findest du Spuren der Hoffnung, dass der Tod nicht das letzte Wort hat.

Mehr lesen: Psalm 39; Johannes 11,17-24; 1. Korinther 15; 1. Thessalonicher 4,13-18; Matthäus 25,31-46; Offenbarung 21,3-7

7 Streiten und versöhnen

Es ist einfach, einen Streit anzufangen. Und schwer, damit aufzuhören. Gut dran ist der, der gut streiten und sich gut versöhnen kann. Hier findest du hilfreiche Tipps.

Mehr lesen: 1. Mose/Genesis 33,1-16; 1. Mose/Genesis 37–50; Matthäus 18,21-35; Lukas 9,51-56; 1. Korinther 6,1-8; 1. Petrus 5,5-7

8 Wenn mich die Angst packt

Angst hat viele Gesichter: vor Menschen, vor Prüfungen, vor morgen, vor dem Leben, vor dem Tod. Gerade in der Angst kannst du erfahren, dass Gott bei dir ist.

Mehr lesen: 1. Mose/Genesis 21,9-21; Psalm 34; Matthäus 14,22-33; Matthäus 26,36-39; Markus 4,35-41; 1. Johannes 4,17-19

9 Voll die Krise

Was tun, wenn man die Krise kriegt? Welchen Ausweg gibt es? Hier kannst du entdecken, wie du mit einer Krise umgehen kannst und welche Chancen darin stecken.

Mehr lesen: 2. Mose/Exodus 1,1–3,17; 1. Könige 19,1-18; Jeremia 15,10-21; Lukas 24,13-27; Apostelgeschichte 27; Hebräer 10,32-39

10 Vertrauen und glauben

Glauben: Was ist das eigentlich? Und kann man Vertrauen heute noch wagen? Lies nach, welche Erfahrungen Menschen der Bibel gemacht haben und welche du machen kannst.

Mehr lesen: Daniel 6,2-29; Matthäus 8,5-13; Markus 9,14-27; 1. Korinther 2,5-12; 1. Johannes 5,1-5; Hebräer 11,1-31

Kurztrip in die Bibel in 2 Wochen

Im Alten Testament wird erzählt, wie Menschen Gott erleben. Eine dieser Personen, Mose, kann man in einer Woche kennenlernen.

Jesus hat im Evangelium nach Johannes in sieben Sätzen gesagt, wer er für uns ist. Diese Sätze und die Geschichten drumherum kann man in einer Woche lesen.

Einfach loslegen!

Schau dir mal die kurze Inhaltsangabe im Abschnitt »Der Inhalt der Bibel in aller Kürze« an. Die Punkte bei jedem Buch zeigen an, wie gut ein Buch für Einsteiger oder Fortgeschrittene geeignet ist.

Alle Bücher mit einem Punkt eignen sich für den Einstieg in das Lesen der Bibel. Wenn du mit einem Buch durch bist, mach einfach mit dem nächsten Buch mit einem Punkt weiter. Bücher mit zwei Punkten erfordern bereits etwas Hintergrundwissen. Probier einfach aus, ob dein Wissen schon reicht. Bei Büchern mit drei Punkten lohnt es sich, durchzublättern und die Abschnitte zu lesen, die dir ins Auge springen. Bücher mit vier Punkten sind etwas für Fortgeschrittene. Darin geht es oft um spezielle Themen.

Entdeckungsreise ins Alte und Neue Testament in 2 Monaten

Monat 1 Die Geschichte des Volkes Israel

Monat 2 Die Geschichte der ersten Christen