Nr. 555
Plasma-Träume
Der Konflikt mit der Biopositronik
von Peter Terrid
Seit Dezember des Jahres 3586, als die SOL unter dem Kommando der Solgeborenen auf große Fahrt ging und mit unbekanntem Ziel in den Tiefen des Sternenmeeres verschwand, sind mehr als zweihundert Jahre vergangen, und niemand hat in der Zwischenzeit etwas vom Verbleib des Generationenschiffs gehört.
Schließlich ist es jedoch soweit – und ein Mann kommt wieder in Kontakt mit dem verschollenen Schiff. Dieser Mann ist Atlan. Die Kosmokraten entlassen ihn, damit er sich um die SOL kümmert und sie einer neuen Bestimmung zuführt.
Jetzt schreibt man an Bord des Schiffes den Mai des Jahres 3792, und der Arkonide hat trotz seines relativ kurzen Wirkens auf der SOL bereits den Anstoß zu entscheidenden positiven Veränderungen im Leben der Solaner gegeben – ganz davon abgesehen, dass er gleich nach seinem Erscheinen die SOL vor der Vernichtung rettete.
Inzwischen hat das Generationenschiff viele Lichtjahre zurückgelegt, und die Solaner haben in dieser Zeit viele Konflikte mit Gegnern von innen und außen mehr oder weniger unbeschadet überstanden.
Unter Breckcrown Hayes, dem neuen High Sideryt, bahnt sich nun eine weitere Stabilisierung und Normalisierung an Bord an. Allerdings gibt es noch Schwierigkeiten, die von SENECA ausgehen. Es sind die PLASMA-TRÄUME ...
Atlan – Der Arkonide im Kampf mit Spukgestalten.
Breckcrown Hayes – Der neue High Sideryt wird anerkannt.
Arjana Joester – Das Dasein des SOL-Hirten findet ein jähes Ende.
SENECA – Die Biopositronik gewährt Atlan Zugang.
Deighton, Tschubai und Waringer – Atlans Gegner in einem gespenstischen Konflikt.
Meine Lippen zuckten. Schmerz raste durch meinen Körper. Mit aller Willenskraft und Körperanstrengung hatte ich es fertiggebracht, einen Namen auszusprechen, mehr gestammelt als gesprochen.
FARTULOON.
Über mir sah ich das Gesicht von Arjana Joester. Ihre Augen flackerten, ihre Züge waren grimassenhaft verzerrt. Und in ihrer rechten Hand lag die Waffe, deren Mündung auf meinen Kopf zielte.
Vor wenigen Augenblicken hatte sie mir erklärt, dass sie mich nun erschießen würde. Damit sollte die Machtübernahme des SOL-Hirten endgültig werden.
Der Kampf um die Zentrale der SOL war entschieden – und verloren.
Bis auf einen der bonbonrosafarbenen Kugelrobots hatten wir die Angreifer zerstören können, aber dieser letzte Robotdiener des SOL-Hirten hatte als Waffe genügt.
In der Zentrale – oder dem, was die Kämpfe davon übriggelassen hatten – lagen die Menschen wie Gliederpuppen herum. Paralysatorschüsse hatten sie außer Gefecht gesetzt.
Sie sollten sterben. Der SOL-Hirte hatte es eben verkündet, mit einer Stimme, die nichts Menschenähnliches mehr hatte. Arjana Joester hatte buchstäblich den Verstand verloren.
Wie sie es geschafft hatte, ihr Geheimnis bis zu diesem Augenblick zu wahren, war unerklärlich. Es gab auch anderes zu denken in dieser unendlich lang erscheinenden Sekunde.
Die Hand, die die Waffe hielt, zitterte. Arjana Joester bebte am ganzen Körper. Ihre Mundwinkel zuckten unaufhörlich.
Ihre Miene bekam etwas Fragendes. Sie begriff nicht, was ich getan hatte.
Woher sollte sie wissen, dass ich einer letzten verzweifelten Hoffnung nachhing – der nämlich, dass der letzte Robot in Arjanas Diensten derjenige war, an dessen Programmierung ich versucht hatte herumzufingern. Ich konnte nicht wissen, ob diese Manipulation überhaupt geglückt war, ob es sich um genau diesen Robot handelte – aber eine andere Chance als diese hatten wir nicht mehr.
Das galt für mich, der ich auf Arjanas Todesliste den obersten Platz einnahm. Das galt für Breckcrown Hayes, der als nächster an der Reihe sein würde, das galt für Bjo und die anderen in der Zentrale. Sie waren völlig wehrlos.
Ich starrte auf den Finger, einen schmalen Frauenfinger, der über dem Abzug der Waffe lag. Bewegte er sich?
Ein Ächzen war zu hören. Mein Blick zuckte hoch zu Arjanas Gesicht. Ein Ausdruck unfassbaren Staunens war in ihren Augen zu lesen, daneben glaubte ich Erleichterung zu spüren.
Arjanas Augen weiteten sich.
Zurück zum Finger. Bewegte er sich?
Ich sah, wie die Waffe nach vorne kippte, über den Finger glitt. Ich sah den Strahler fallen, und eine ungeheure Erleichterung durchströmte mich.
Einmal mehr hatte es das Glück gut mit mir gemeint.
Ich sah, wie Arjana Joester in die Knie brach. Im Augenblick ihres höchsten Triumphs von ihrem eigenen Werkzeug niedergestreckt zu werden – es war eine ungewollte, aber treffende Ironie des Schicksals.
Die Frau verschwand aus meinem Blickfeld. Jetzt machte sich die ungeheure Anstrengung bemerkbar, die nötig gewesen war, meine Schocklähmung zu überwinden. Das Bild verschwamm vor meinen Augen.
Nur das heftige Schlagen meines Herzens war zu spüren. Es ging durch den ganzen Körper.
In letzter Sekunde hatte ich es geschafft.
*
Eine halbe Stunde nach diesen schreckerfüllten Augenblicken war ich wieder auf den Beinen, etwas wackelig zwar, aber durchaus in der Lage, etwas zu unternehmen.
Die Solaner, die mehr oder weniger hilflos den Vorgängen in der Zentrale zugesehen hatten, waren so intelligent gewesen, Medorobots auf den Plan zu rufen, die sich um die Paralysierten kümmerten. Die Ex-Magniden und meine Freunde waren abtransportiert worden und wurden medikamentös auf das Abklingen der Schockparalyse vorbereitet.
Eine Person, die ebenfalls von einem Paralysatorschuss getroffen worden war, hatte diesen Treffer nicht überlebt – Arjana Joester.
Sie lag am Boden, der Körper verkrümmt, und im Gesicht war ein Ausdruck, wie ich ihn nie zuvor bei ihr gesehen hatte – eine verzerrte Fratze, die man kaum ansehen konnte, ohne dabei selbst das Gesicht zu verziehen. Es sah aus, als wäre Arjana Joester in einer grässlichen Geistesverwirrung gestorben.
»Schafft sie fort«, befahl ich den Robotern.
Während die Maschinen den Befehl ausführten, verschaffte ich mir ein Bild der Lage.
Die Zentrale der SOL hatte viel abbekommen. Zwar waren keine unersetzlich wichtigen Einrichtungen zerstört worden, aber es hatte genug Schäden gegeben, so dass sich eine komplette Renovierung der Zentrale lohnte. Das gleiche galt für Deccons Klause. Der düstere Raum war so verwüstet, dass Breckcrown Hayes mehr als genug Grund hatte, ihn völlig neu einzurichten. Ich vermutete, dass er aus der Klause des High Sideryt einen anheimelnderen Aufenthaltsort machen würde, als es Deccon getan hatte.
Mein Rundgang überzeugte mich davon, dass die SOL einsatzbereit war – wir würden improvisieren müssen, aber in dieser Kunst hatten die Solaner Erfahrung.
Ich verließ die Zentrale und ließ mich zur Medostation führen, wo die Freunde untergebracht waren.
Breckcrown Hayes lag noch in tiefer Betäubung. Er hatte gleich zwei schwere Paralysatortreffer abbekommen, und dementsprechend schmerzlich würde sein Erwachen sein. Vielleicht schafften es die Mediziner, die unvermeidlichen Lösungsschmerzen einer Paralyse hinreichend zu dämpfen.
Bereits wieder recht klar war Bjo Breiskoll. Er grinste mich an, als ich an sein Bett trat.
»Gut gemacht«, sagte er matt. »Und wie üblich in letzter Sekunde. Was ist eigentlich überhaupt passiert?«
»Nicht viel, wie man es nimmt«, sagte ich. Ich zog einen Stuhl heran und setzte mich neben sein Bett. »Breckcrown Hayes und ich haben die Fabrikationsstätte der Kugelrobots entdeckt. Dort habe ich, bevor Hayes die ganze Anlage sprengte, einen der Roboter in der Grundsatzprogrammierung geändert. Auf das Kennwort Fartuloon hin wurden viele Befehle in ihr logisches Gegenteil verkehrt. Und der Zufall wollte es, dass genau dieser Robot als letzter dem SOL-Hirten geblieben war.«
»Das habe ich gemerkt«, sagte Bjo.
»Ich habe versucht, herauszubekommen, was Arjana dachte«, fuhr er fort. »Vor allem wollte ich wissen, wie sie es geschafft hat, Telepathen auszuschalten.«
»Und? Wie sieht der Trick aus?«
»Schwer zu beschreiben«, sagte Bjo. »Du kannst etwas mit dem Begriff Verdrängung anfangen?«
Ich nickte. Bjo spielte auf einen Begriff der Tiefenpsychologie an, der bei nahezu jedem Menschen zu finden war.
Der Angestellte, der von seinem Vorgesetzten zusammengestaucht wird, seinen Kollegen aber erzählt, wie er es dem Chef gegeben habe, brauchte manchmal gar nicht zu lügen – das Phänomen der psychischen Verdrängung sorgte dafür, dass er die Kopfwäsche einfach beiseite schob und vergaß und statt dessen eine Deckerinnerung produzierte. Selbst wenn dieser Mann an einen Polygraphen, auch Lügendetektor genannt, angeschlossen wurde, konnte er bei seiner Version der Geschichte bleiben – sie war für ihn wahr geworden, weil er die Wirklichkeit verdrängt hatte. Und das war nur eine von vielen Möglichkeiten, in denen sich das Phänomen zeigte.
»Arjana hat es mit Techniken des Autogenen Trainings geschafft, ganze Teile ihres Charakters gleichsam im Block zu verdrängen und auf Kommando wieder hervorzukramen. Eine unglaubliche Leistung.«
Das konnte ich mir vorstellen. Die verdrängten Teile waren schließlich nicht verschwunden, sie waren nur unter die Oberfläche des Bewusstseins gedrückt worden, und dort konnten sie ein verheerendes Eigenleben entfalten.
»Ich konnte bei Arjana nichts mehr vom SOL-Hirten spüren, wenn sie diesen Prozess vollzogen hatte«, erklärte Bjo. »Und in dem explosionsartig hervorbrechenden Wesen des SOL-Hirten war von der Persönlichkeit Arjana Joesters nichts mehr zu finden.«
Ich musste an die Konzepte denken, die früher mehrere Persönlichkeiten in einem Körper beherbergt hatten, aber unter ganz anderen Voraussetzungen.
»Als dann der letzte Roboter einen Paralysatorschuss auf Arjana abgab, brach die künstliche Trennung zwischen diesen beiden Persönlichkeitsteilen zusammen. Was dann passiert ist, weiß ich nicht mehr – ich bin darüber ohnmächtig geworden. Ich fürchte aber, dass sie nun unrettbar wahnsinnig geworden ist.«
Ich schüttelte den Kopf.
»Sie hat den Schock nicht überlebt«, sagte ich. »Hast du etwas herausfinden können, was Arjana dazu getrieben hat, sich so zu verhalten?«
»Nur Fetzen«, sagte Bjo. »Sie war von brennendem Ehrgeiz erfüllt, das stand fest. Ich hatte den Eindruck, als hätte sie vor vielen Jahren einmal versucht, mit Chart Deccon anzubändeln, aber der hat sie auf ziemlich demütigende Art und Weise zurückgestoßen. Sie hat Deccon inbrünstig gehasst, und diesen Hass hat sie dann auch auf alle Männer und insbesondere auf Hayes und dich übertragen.«
»Ich verstehe.«
Darum also hatte der SOL-Hirte uns in einem Abwasserbehälter zu ersäufen versucht – wir sollten auf eine möglichst demütigende Art und Weise ums Leben kommen.
Vielleicht wäre Arjana Joester zu retten gewesen, wenn sie rechtzeitig behandelt worden wäre. Nun war es zu spät, das Thema SOL-Hirte war durch ihren Tod abgeschlossen.
»Wie sieht es aus?«, fragte Bjo nach einer längeren Pause.
»Wir haben viel Arbeit vor uns«, sagte ich. »Aber es wird aufwärtsgehen, dessen bin ich mir sicher.«
»Hayes ist ein guter Mann für diese Aufgabe«, murmelte Bjo.
Ich lächelte.
»Wir werden uns gut ergänzen«, sagte ich. »Breckcrown hat unter seiner kantigen Schale sehr viel Herz für seine Solaner. Er könnte ein Patriarch im besten Sinne des Wortes werden – verschlossen und energisch genug, um den Solanern Respekt einzuflößen, aber auch einfühlsam und verständnisvoll genug, dass sie ihm wirklich zugetan sein können. Eine gute Mischung.«
Bjo grinste mich frech an.
»Aber nicht ganz passend für einen immer vorwärtsdrängenden Arkon-Admiral?«
Ich musste lachen.
»Wir sind verschieden, und das ist gut so«, sagte ich.
»Steht SOL-City noch?«
»Auch die Schäden in unserem Quartier können verhältnismäßig leicht ausgebessert werden«, sagte ich.
Der Interkom meldete sich. Ich stand auf und schaltete das Gerät ein. Auf dem Schirm erschien ein Zeichen, das eine Ansprache des High Sideryt ankündigte.
Bjo und ich wechselten einen raschen Blick.
Tatsächlich erschien eine halbe Minute später das Gesicht von Breckcrown Hayes auf dem Schirm.
Er sah übel aus. Er war offenbar erst vor kurzer Zeit zu sich gekommen und hatte vermutlich die Ärzte gezwungen, ihn fitzumachen.
»Meine lieben Solanerinnen und Solaner«, begann Hayes. Seine Augen lagen tief in den Höhlen, und wenn ich recht sah, würde das linke Auge langsam zuschwellen.
»Ihr habt mitbekommen, dass wir gerade erst einige harte Stunden hinter uns haben. Eine Person, die sich der SOL-Hirte nannte, hat versucht, nach der Macht in der SOL zu greifen. Dieser Kampf ist entschieden – und ich glaube, man kann mir ansehen, dass er hart gewesen ist.«
Aus jedem anderen Munde hätte das übel geklungen, anmaßend und selbstverherrlichend. Bei Hayes wirkte es anders – sehr aufrichtig und darum überaus eindrucksvoll.
Bjo grinste wieder.
»Er ist nicht nur sehr fürsorglich, sondern auch ganz schön gerissen«, sagte Bjo Breiskoll anerkennend.
»Die Ärzte haben mir strikte Bettruhe verordnet, aber daran werde ich mich nicht halten. Wir haben noch viel zu tun an Bord dieses Schiffes, das unsere Heimat ist, und so wenig, wie ich anderer Leute Drückebergerei zu entschuldigen bereit bin, so wenig werde ich mich selbst schonen, wenn es um diese Aufgabe geht – aus der SOL wieder ein Schiff zu machen, in dessen Haut wir alle uns wohl fühlen können.«
Er presste die Lippen aufeinander. Ganz ließen sich die Lösungsschmerzen der Paralyse doch nicht unterdrücken – und ich ahnte, wie viel Hayes in diesen Augenblicken wegsteckte, ohne der Kamera und den Solanern etwas davon zu zeigen.
»Lange Jahre ist die SOL nichts weiter gewesen als eine raumtaugliche Behausung, kaum eine Wohnung und schon gar kein Zuhause. Ich werde alle Kraft, die ich habe, darauf verwenden, dieses Schiff für seine Besatzung wieder zu einer Heimat zu machen.«
Er musste Pausen einlegen.
Breckcrown Hayes galt als kantig, wortkarg und gefühlsarm, und zu überschwänglichen Ausbrüchen war er auch jetzt nicht fähig. Wohl aber war jedem Zuschauer klar ersichtlich, dass Hayes tiefbewegt war. Er suchte nach Worten, und er tat es auf eine Weise, die ihm bei den Solanern mit Sicherheit Pluspunkte eintragen musste – wenigstens bei denen, die nicht verbohrt und stur waren.
»Bis wir das erreicht haben, wird Zeit vergehen. Wir werden alle dazu viel Zeit brauchen, aber wir werden es schaffen.«
Er sah geradeaus in die Kamera.
»Und wir werden sofort damit anfangen. Hier und jetzt. Wenn einer Fragen hat, was er tun soll – ich bin in der Zentrale zu erreichen.«
Mit diesen Worten schaltete er ab.
Bjo und ich blickten uns an.
Es sah ganz danach aus, als hätte die SOL wieder einen High Sideryt von Format.
Breckcrown Hayes holte tief Luft.
Er kannte das Gefühl, aber er konnte sich beim besten Willen nicht daran gewöhnen. Extrasystolen nannten die Mediziner das Phänomen, Hayes nannte es Herzrhythmusstörungen. Das Herz tat alle paar Augenblicke einen Zusatzschlag, aber Hayes kam es so vor, als setzte das Herz alle paar Schläge einmal kurz aus.
Hayes hatte sein Elektrokardiogramm auf dem Bildschirm sehen können. Er hatte die Zacken gezählt, die Ärzte hatten Recht – sein Herz war fleißiger als es sein sollte.
»Eine allgemeine Stresserscheinung«, hatte man Hayes gesagt. »Das Herz ist kerngesund, aber der Besitzer setzt sich unter starken inneren und äußeren Druck. Dann bleiben solche Extrasystolen nicht aus. Kein Grund zur Sorge.«
»Ich habe schon bessere Witze gehört«, hatte der High Sideryt geknurrt.
Seit Tagen hatte der High Sideryt kaum geschlafen. Mit aller Macht trieb er die Reparaturarbeiten in der Zentrale und seiner Klause voran. Und keiner der Arbeitenden hatte es gewagt, aufzumucken – das Beispiel des Mannes Breckcrown Hayes, der unermüdlich arbeitete, obwohl er sichtlich völlig erschöpft und übermüdet war, trieb die Solaner zu höchster Anstrengung. Hayes' Eifer hatte sie mitgerissen.
Langsam begann sich der Erfolg abzuzeichnen.
Zwei Wochen noch, dann war diese erste wichtige Schlacht geschlagen. Soviel Zeit war nötig, bis die mühseligen Anstrengungen aller an Bord zu den ersten handfesten Erfolgen führen konnten.
Das war eines der entscheidenden Probleme – es gab so viel Schlamperei aus früheren Zeiten abzutragen, mühselige Kleinarbeit zu verrichten, dass für etliche Tage beim besten Willen kein Erfolg zu erkennen war.
Die Zentrale war ein Musterbeispiel dafür.
Der Raum der Hauptzentrale und die benachbarten Räume sahen noch wüster aus als nach dem Kampf mit dem SOL-Hirten. Man hätte glauben können, das Schiff sollte abgewrackt werden. Einzelteile lagen herum, Verkleidungen lehnten an Kabelrollen, überall wurde gewerkelt, und niemand hatte eine Ahnung, wie das alles werden sollte.
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