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Quellennachweis
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das wort.
Unzählige Worte prasseln auf uns ein.
Tag für Tag.
Unzählige Worte sprechen wir selbst.
Viele sind notwendig.
Andere überflüssig.
Oft sind sie wahr.
Oft aber täuschen sie.
Ohne Worte kann niemand leben.
Worte, die beraten, den Weg weisen,
trösten oder korrigieren.
Ohne das Wort kann niemand leben.
Das Wort, das von Gott kommt.
das buch.
Das Buch, das ist die Bibel.
Hier finden wir das Wort.
Gottes Worte und die Antwort der Menschen.
Generationen vor uns haben aus der Kraft
dieses Wortes gelebt.
Auch wir brauchen es nötiger als das tägliche Brot.
Das Wort Gottes, hineingesprochen in unser Leben.
das leben.
Das Leben kann gelingen.
Jeden Tag.
Die Kraft dazu gibt uns das Wort.
Es erreicht uns durch Gottes Buch.
Und es reicht aus.
Für jeden Tag.
das wort. das buch. das leben.
Hier finden Sie Worte aus dem Neuen Testament, zu sam mengestellt für jeden Tag des Jahres. Sie sind aus der Übersetzung „das buch.“ entnommen. Dazu Im pulse und Gedanken, die das Wort Gottes in unseren Alltag hinein umsetzen sollen. Wenn wir uns so auf den Weg machen, dann wird unser Leben geprägt. Denken und Glauben, Reden und Schweigen, Fühlen und Handeln.
Das wünsche ich mir und all denen, die mit mir
begeistert sind vom Wort, vom Buch und vom Leben.
Roland Werner, Trinitatis 2011
PS. Herzlichen Dank an meinen Mitarbeiter Lars Nathanael Meyer für die Hilfe bei der Auswahl und der Zusammenstellung der Texte, und Danke an die Mitarbeiter des Verlages!
Nicht die brauchen einen Arzt, die sowieso gesund sind, sondern die, denen es schlecht geht! Ich bin nicht in diese Welt gekommen, um die Gerechten dazu aufzurufen, sich Gott zuzuwenden, sondern die Menschen, die gegen Gottes Gebote verstoßen.
Lukas 5,31-32
Jesus hatte kein Problem damit, für die Schwachen da zu sein. Von seinen Gegnern wurde er kritisiert, dass er sich gerade den Bedürftigen zuwendete. Er packte diesen Vorwurf direkt an. Jesus – ein Arzt für die Kranken. Ein Helfer für die Schwachen. Oder, um das alte, fast ausgestorbene Wort zu benutzen, ein Heiland für die Heillosen. Das ist er. Das ist auch unsere Chance.
Denn nur ein Einziger ist Gott, und es gibt auch nur einen einzigen Vermittler zwischen Gott und den Menschen: Er, der selbst ein Mensch war, der Messias Jesus.
1. Timotheus 2,5
Die gute Nachricht der Bibel ist, dass die Kluft schon längst überbrückt worden ist. Gott hat sich auf den Weg zu uns gemacht. Er selbst ist die Brücke geworden, indem er Mensch wurde. Jesus Christus ist, so drückt es das Glaubensbekenntnis aus, zugleich wahrer Mensch und wahrer Gott. Er selbst überbrückt die Kluft. So ist er der Mittler, der am Kreuz mit seinen ausgebreiteten Armen Himmel und Erde zusammenbringt.
Ganz gleich wie Gott, das war er.
Dennoch klammerte er sich nicht daran fest,
Gott gleich zu sein.
Nein, er gab alles auf und nahm die Gestalt
eines Sklaven an.
Ein Mensch wurde er, allen gleich,
ja, er erwies sich in jeder Hinsicht als ein
Mensch.
Er stieg noch weiter hinunter.
Ganz gehorsam wurde er,
bis zum Tod, dem Tod am Kreuz.
Philipper 2,6-8
Was würde geschehen, wenn der Schöpfer wirklich in die von ihm geschaffene Schöpfung einträte? Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder würde die begrenzte Schöpfung aufgesprengt, weil sie den unbegrenzten Schöpfer nicht fassen kann. Oder der Schöpfer müsste sich selbst begrenzen. Im Bild der Dimensionen gesprochen: Er müsste sich selbst reduzieren auf die begrenzt- dimensionale Welt von Raum und Zeit. Das hat Jesus getan, für uns.
Dort fragte er seine Schüler: »Was glauben die Leute, wer ich, der Menschensohn, bin?« Sie antworteten: »Manche sehen in dir Johannes den Täufer, andere den Elia, noch andere meinen, du bist Jeremia oder einer der anderen Propheten.« Da sagte Jesus: »Und ihr – was denkt ihr über mich? Wer bin ich eurer Meinung nach?« Simon Petrus ergriff das Wort und sagte: »Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes!«
Matthäus 16,13-16
Die Frage steht bis heute im Raum: Wer ist Jesus? Und wir Christen müssen uns posi tionieren – als Einzelne, aber auch als Gemeinschaften und Gemeinden und als Kirche insgesamt. Die christliche Kirche hat diese Frage ein deutig beantwortet: Jesus ist Gottes einziggeborener Sohn. Er ist nicht geschaffen und deshalb von Ewigkeit her der Sohn Gottes. Was ist unsere Antwort auf die Frage von Jesus?
Lasst uns den Blick erheben zu Jesus.
Er hat den Grundstein für unser Vertrauen gelegt und steht auch schon als Sieger an der Ziellinie.
Hebräer 12,2
Die Christen, an die sich der Hebräerbrief richtet, wollten in Jesus eine Art hohen Engel sehen, zwar besonders, aber nicht einzigartig. Gegenüber diesen spekulativen Gedanken unterstreicht der Verfasser immer wieder die besondere Stellung und Einzigartigkeit von Jesus und fasst am Ende seinen Brief in diesem Satz zusammen. Jesus ist Anfang und Ziel. Dort wartet er auf uns.
Als sie den Stern erblickten, waren sie außer sich vor Freude. Sie gingen in die Behausung hinein und fanden das Kind bei seiner Mutter Maria. Sie fielen voller Ehrerbietung nieder und öffneten ihre Schatzkisten. Die Geschenke, die sie vor dem Kind niederlegten, waren Gold, Weihrauch und Myrrhe.
Matthäus 2,10-11
Die Szene dieser Anbetung der Weisen zeigt, dass Jesus, der Messias des jüdischen Volkes, gleichzeitig die Erfüllung der Sehnsucht der Völkerwelt ist. Die Ehrerbietung, die Repräsentanten des Ostens hier dem Jesuskind bringen, ist eine Art prophetische Vorausnahme von dem, was in den folgenden Jahrhunderten überall auf der Welt geschehen sollte: Menschen aus allen Völkern, Nationen, Stämmen, aus allen Ländern und Kontinenten beugen ihre Knie vor Jesus Christus und nehmen ihn als König und Herrn an. Und dann schenken sie ihm alles, was sie haben, aus Dankbarkeit.
Da richtete Jesus sich wieder auf und sagte zu ihr: »Frau, wo sind sie alle? Hat keiner das Urteil an dir vollstreckt?« Sie antwortete: »Keiner, Herr!« Da sagte Jesus zu ihr: »So verurteile ich dich auch nicht. Geh nach Hause und lebe von nun an nicht mehr gegen Gottes Willen!«
Johannes 8,10-11
Wer zu Jesus kommt, fängt noch einmal von vorn an. Sein Leben wird neu. Die Basis des neuen Lebens ist die Vergebung. Alles, was vorher gewesen ist, braucht jetzt nicht mehr negativ zu belasten. Es ist ein ganz neuer Anfang möglich. Gott rechnet nicht nach. Was an Schuld, an Rebellion und Gottesferne das Leben bislang geprägt hat, ist jetzt verschlungen im Meer der Vergebung. Gott setzt einen Schlusspunkt unter das alte Leben, der gleichzeitig ein Doppelpunkt ist für das neue.
Dazu bin ich gekommen: ein Feuer auf die Erde zu werfen. Und wie sehr sehne ich mich danach, dass es schon auflodert!
Lukas 12,49
Jesus ist gekommen, ein Feuer auf Erden anzuzünden. Es ist das Feuer des Heiligen Geistes, das auf die in Jerusalem versammelten Jünger fiel und sie zur Gemeinde zusammenschmolz. Es ist das Feuer der geschwisterlichen Liebe, in dem wir einander annehmen, lieben, vergeben, die Lasten der anderen tragen und füreinander da sind. Es ist das Feuer des Glaubens, das in unseren Herzen entzündet ist, uns in allen Schwierigkeiten erleuchtet und uns den Weg zeigt. Und es ist das Feuer der Hoffnung, das nicht niederbrennt, bis Jesus kommt, um sein Reich in dieser Welt aufzurichten. Dieses Feuer brennt hell.
»Ich selbst bin der Weg und auch die Wahrheit und das Leben. Nur durch mich findet ein Mensch zum Vater.«
Johannes 14,6
Jesus Christus rief damals seine Jünger. Er sagte: Folge mir nach! Alle, die auf diese Aufforderung eingingen, wurden zu Nachfolgern von Jesus. Jesus ist es wert. Wer ihn zum Meister seines Lebens macht, trifft die beste Entscheidung. Er findet in Jesus den Zugang zu Gott, dem Vater und Schöpfer. Etwas Größeres gibt es nicht.
So beginnt die alles verändernde gute Botschaft von Jesus, dem Messias, dem Sohn Gottes.
Markus 1,1
Jesus – wer ist er? Jesus ist der Christus, der Messias. Christus, das ist die griechische Übersetzung des hebräischen Wortes maschiach. All diese Wörter bedeuten dasselbe: Jesus ist der, den Gott zum König gesalbt hat. Christus ist also kein Name, sondern ein Titel. Christus, das ist der König. Das Bekenntnis der ersten Christen: »Jesus ist der Christus!« bedeutet also nichts anderes als einfach dies: Jesus ist der König. Der rechtmäßige König über das Volk Israel und gleichzeitig der König der Welt.
Wenn dann der herrliche Menschensohn kommen wird, begleitet von allen Gottesengeln, dann wird er auf dem Thron der höchsten Macht und Ehre Platz nehmen. Vor ihm werden sich alle Menschen aus allen Völkern und Stämmen einfinden.
Matthäus 25,31-32
Jesus – wer ist er? Jesus ist der Menschensohn. Diese Bezeichnung hat Jesus immer wieder selbst verwendet, wenn er von sich sprach. Was er genau damit meint, merkt man nicht gleich auf den ersten Blick. Ja, es kann bedeuten, dass Jesus ein Mensch war, ein Mensch wie du und ich. Aber die wahre Bedeutung dieser Bezeichnung zeigt sich erst, wenn wir ins Alte Testament schauen. Dort lesen wir, dass am Ende der Zeiten der »Menschensohn« kommen wird, der Weltenrichter. Ihm hat Gott alle Gewalt übertragen. Er wird mit den Wolken kommen und Gericht halten über alle Menschen.
Am nächsten Tag sah er Jesus, der auf ihn zukam. Da sagte Johannes: »Achtet auf das, was ich sage: Der, der da kommt, ist das von Gott auserwählte Opferlamm.«
Johannes 1,29
Jesus – wer ist er? Jesus ist das Lamm Gottes. So bezeichnete ihn Johannes der Täufer, der Vorbote von Jesus. Jedes Jahr, beim Passahfest, dachte das Volk Israel daran, dass Gott es aus der Sklaverei in Ägypten befreit hatte. Das Blut des Lammes, das die Israeliten an ihre Türpfosten strichen, erinnerte sie an Gottes Gericht und Gottes Gnade. Das Lamm war für sie das Zeichen der Freiheit. Genauso ist es mit Jesus. Er ist das von Gott auserwählte Opferlamm. Er trägt das, was wir nicht tragen können.
»Ich selbst bin das Licht der Welt. Jeder, der mir folgt, wird nicht in der Dunkelheit herumirren. Nein, er wird das Licht des Lebens haben!«
Johannes 8,12
Jesus – wer ist er? Jesus ist der »Ich bin«. In den »Ich-bin-Worten« macht Jesus mit vielen Bildern und Vergleichen deutlich, wer er ist. »Ich bin« – diese beiden kleinen Worte entsprechen dem Namen, mit dem Gott sich Mose offenbart hatte: »Ich bin, der ich bin!« In den »Ich-bin-Worten« entfaltet Jesus, was alles in diesem Gottesnamen enthalten ist. Er zeigt, dass er mit seinem Kommen die Antwort auf die offene Frage des Alten Tes taments bringt. Jesus sagt klar und deutlich, wer er ist. Und dadurch zeigt er gleichzeitig, wer Gott ist. Denn als sein Repräsentant, als sein Stellvertreter kam er in die Welt. Noch mehr: Er selbst ist es, Gott.
Doch ein anderes Fundament kann niemand legen außer dem, das ein für alle Mal gelegt ist. Und dieses Fundament ist Jesus, der Messias.
1. Korinther 3,11
Keiner kann an der Tatsache des Leidens und Sterbens Jesu am Kreuz vorbei. Wenn je etwas in der alten Geschichte historisch gesichert war, dann ist es dieses Ereignis. Die Tatsache steht fest. Aber die Frage, was das bedeutet, muss jeder persönlich beantworten. Jesus ist das Fundament. Sein Leben, sein Sterben, seine Auferstehung sind die Grundlagen für unseren Glauben, unsere Hoffnung und unser Leben.
Aber während er noch so redete, umgab sie eine leuchtende Wolke. Und es war eine Stimme aus der Wolke zu hören, die sagte: »Dieser ist mein Sohn, dem meine ganze Liebe gilt! An ihm habe ich meine ganze Freude. Achtet genau auf das, was er zu sagen hat!«
Matthäus 17,5
Gott ist erschreckend anders, als wir uns je vorstellen können. Gott ist konkreter, wirklicher, als wir je gedacht haben. Er ist das Licht, wir sind bestenfalls die Schatten. Gott ist absolut gut und rein. Er ist pure Macht, pure Liebe, pure Autorität. Wenn ein Mensch auch nur den Anfang einer Ahnung davon bekommt, dass Gott heilig ist, ist er auf dem richtigen Weg zum Glauben. Und dann erfährt er das Wunder: Gott kommt uns ganz nahe. In Jesus. Auf ihn sollen wir hören.
Deshalb richtet euch auf das aus, was oben ist, in der Wirklichkeit Gottes! Dort hat der Messias seinen Platz an der rechten Seite Gottes eingenommen, den Platz voller Ehre und Macht. Beschäftigt euch mit dem, was dort bei Gott zählt, und nicht mit den vergänglichen Dingen dieser Welt. Denn genau betrachtet seid ihr schon gestorben, und das, was euer Leben wirklich ausmacht, ist zusammen mit dem Messias in Gott verborgen. Er, der Messias selbst, ist euer Leben. Wenn er am Ende für alle sichtbar erscheinen wird, dann werdet auch ihr zusammen mit ihm im ganzen herrlichen Glanz Gottes sichtbar werden.
Kolosser 3,2-4
Zu Gott finden bedeutet auch, zu sich selbst zu finden. Denn Gott ist der Schöpfer unseres Lebens. Von ihm erhalten wir alles, was uns zu Men schen macht. Er ist der Ursprung unserer Identität. Sein herrlicher Glanz strahlt auf uns. In ihm finden wir unser wahres Ich.
So lautete die Antwort von Petrus: »Ändert euer Leben vollständig! Jeder einzelne von euch soll sich untertauchen lassen im Namen von Jesus, dem Messias. So werden eure Sünden getilgt und ihr werdet mit dem heiligen Gottesgeist beschenkt werden.« Petrus bekräftigte seine Aussage mit noch vielen weiteren Worten und forderte sie auf: »Lasst euch herausretten aus dieser verdrehten Gesellschaft!«
Apostelgeschichte 2,38.40
Christ sein ist nicht einfach die religiöse Überhöhung des normalen Lebens. Der Glaube ist nicht ein Sahnehäubchen auf dem ansonsten unveränderten Kuchen unserer Existenz. Sondern: Wenn jemand zum Glauben kommt, bedeutet das einen wirklichen Neuanfang. Er kehrt sich ab von seinem Leben ohne Gott und wendet sich Jesus zu.
Denn genau diese Gnade hat euch durch euer Vertrauen auf Gott gerettet. Und das habt ihr euch nicht irgendwie selbst erarbeitet! Nein, es ist ein Geschenk, das Gott euch macht. Es ist keine Belohnung für bestimmte Taten, sodass auch kein Einziger sich deshalb selbst loben kann. Denn wir selbst sind ja Gottes kunstvolle Schöpfung. Er hat uns durch den Messias Jesus erschaffen, damit wir dann auch das tun, was wirklich gut ist.
Epheser 2,8-10
Christ werden ist ein Geschenk. Es ist Gnade. Keiner kann sich selbst erschaffen. Wir finden uns vielmehr als Geschöpfe vor. Genauso ist es mit dem neuen Leben. Es ist Gott selbst, der in unser Leben eingreift und uns erneuert. Das kann uns gewiss machen. Der Grund unseres Lebens mit Christus liegt nicht in uns selbst, sondern allein in Gott, in seiner Gnade.
Gott ist es, der den Körper aus den einzelnen Teilen zusammengesetzt hat, und hat dabei den allergeringsten die größere Ehre ge geben. Auf diese Weise wird es keine Spaltung im Körper geben und stattdessen werden die einzelnen Teile füreinander Verantwortung übernehmen.
1. Korinther 12,24-25
Keiner muss als Christ allein stehen. Wir sind in eine Gemeinschaft gestellt, eine Familie von Schwestern und Brüdern. Wir können und sollen einander helfen, einander unterstützen, füreinander einstehen, ganz praktisch, und füreinander beten. Die Gemeinschaft der Christen ist gerade dann eine Quelle der Kraft, wenn unsere eigene Kraft alleine nicht ausreicht.
Wir sind also jetzt gerecht geworden aufgrund des Vertrauens. Dadurch haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn, den Messias Jesus. Durch ihn haben wir aufgrund unseres Vertrauens jetzt auch freien Zugang zu dieser Erfahrung der Gnade Gottes.
Römer 5,1-2a
Gott rechtfertigt uns in Jesus, er spricht uns gerecht. So wird neues, verändertes Leben möglich. Rechtfertigung, dieses Wort drückt in ganz komprimierter Form dieses ungeheure Geschehen aus: In Jesus trägt Gott selbst unsere Schuld. Er, der Gerechte, wird zum Schuldigen, damit wir Sünder durch ihn gerecht werden. Das ist das Geschenk der Rechtfertigung. Die Folge davon sollte nicht Gleichgültigkeit sein, sondern ein neues, gerechtes Leben aus Dankbarkeit.
Ja, Gott ist vertrauenswürdig. Durch ihn seid ihr zu engen Freunden seines Sohnes, des Messias Jesus, unseres Herrn, geworden.
1. Korinther 1,9
Die Bibel beschreibt Gott als den treuen Gott. Er ist der ewige Fels, unveränderlich in seiner Treue. Er bleibt sich selbst treu in seinen Worten und Taten, in seinem Wollen und Wesen. Gott kann nicht anders als treu sein, weil er sich selbst nicht verleugnen kann. Das bedeutet, dass wir uns immer und ohne jeden Zweifel auf Gott verlassen können. Gott ist treu. Das gibt unserem Leben einen festen Grund. Und dadurch können auch wir Treue und Zuverlässigkeit einüben. Wir können Freundschaft mit Jesus und mit unseren Glaubensgeschwistern leben.
Diese Aussage ist zuverlässig und sollte wirklich angenommen werden: Jesus, der Messias, ist in die Welt gekommen, um Sünder zu retten.
1. Timotheus 1,15
Von Anfang an bereitete Gott einen Weg, um die Trennung zu überwinden und die Kluft zu überbrücken. Er ließ uns nicht allein, sondern sandte sein Wort und seine Hilfe. Sein Ziel war, die Menschen mit sich selbst zu versöhnen. Das hebräische Wort für »Versöhnung« im Alten Testament und das griechische Wort im Neuen Testament zeigen die zwei Aspekte dieses Wegs der Heilung: Bedecken der Schuld und die Wiederverknüpfung der unterbrochenen Verbindung. Beides geschieht durch Jesus Christus, der unsere Schuld stellvertretend trug und als Mittler zwischen Gott und uns selbst zum Weg der Erlösung wurde.
Wenn es möglich ist und soweit ihr es selbst beeinflussen könnt, lebt im Frieden mit allen Menschen. Lass dich also nicht von der Bosheit besiegen, sondern besiege du selbst das Böse, indem du Gutes tust!
Römer 12,18.21
Aus der Versöhnung mit Gott kann und soll die Versöhnung untereinander wachsen. Christen sind Menschen, die annehmen, dass Gott sie mit sich versöhnt. Und die dann auch anfangen, mit anderen den Weg der Versöhnung zu gehen. Die Macht der Liebe und der Versöhnung kann alles verwandeln.
Als es dann Abend geworden war, brachten die Einwohner viele Menschen, die von bösartigen Geistesmächten beherrscht und gequält wurden, zu ihm. Jesus warf diese Geister hinaus und machte alle gesund, die irgendeine Krankheit hatten.
Matthäus 8,16
Die Wunder in der Bibel weisen über sich selbst hinaus auf den, der alle Macht in den Händen hält. Darum werden sie auch so nüchtern und knapp berichtet, ohne Sen sationshascherei und Showeffekte. Das eigentliche Wunder ist aber, dass Gott – scheinbar – so wenige Wunder tut. Vielleicht hängt das mit unserem Kleinglauben zusammen und damit, dass er uns nicht zum Glauben zwingen will. Und sicher auch damit, dass wir viele Wunder einfach übersehen.
So soll nun das gesamte Volk Israel wissen, dass Gott ihn zum wahren Herrn und zum Messias gemacht hat, diesen Jesus, den ihr am Kreuz hingerichtet habt.
Apostelgeschichte 2,36
Jesus Christus heißt übersetzt nichts anderes als Jesus, der Messias, Jesus, der Gesalbte. Dass dieser Titel von Jesus so sehr zum Bestandteil seines Namens wurde, zeigt, wie wichtig er für die ersten Nachfolger von Jesus war. Jesus aus Nazareth ist der Christus, der Messias, so lautete das Bekenntnis der frühen Christen. Dafür waren sie bereit, in den Tod zu gehen.
Außerdem befahl Pilatus, ein Schild zu beschriften und oben am Kreuz zu befestigen. Die Inschrift darauf lautete: »Jesus der Nazarener, der König der Judäer«. Viele Judäer lasen diese Inschrift, denn die Stelle, wo Jesus gekreuzigt wurde, befand sich nahe an der Stadtmauer. Die Inschrift war auf Hebräisch und Lateinisch und Griechisch.
Johannes 19,19-20
Jesus Christus, Jesus der Messias, Jesus der Gesalbte, heißt: Jesus ist der von Gott eingesetzte König. Und zwar nicht nur der König der Juden, wie in der Überschrift am Kreuz stand, sondern der König der ganzen Welt. »Messias«, »Christus« ist also der Herrschaftstitel von Jesus. Ob wir ihn auch zum König unseres Lebens machen, ist die Frage, die jeder selbst beantworten muss.
Jedes wirklich gute Geschenk und jede vollkommene Gabe kommt aus der oberen Wirklichkeit zu uns herab, vom Vater der Lichter. Bei ihm gibt es keine Veränderung, ja, im Bild gesprochen, noch nicht einmal ein leichtes Flackern, das die Lichtstärke verändern könnte.
Jakobus 1,17
Bei Gott sein und bei den Geschwistern sein heißt, heraustreten aus der Ecke, in die wir uns allzu gern zurückziehen. Es heißt, in das Licht treten, weil Gott Licht ist. Ins Licht treten heißt ehrlich werden – ehrlich vor uns selbst und ehrlich vor den anderen. Das wagen wir nur, wenn wir wirklich in der Tiefe verstanden haben, dass Gott uns liebt. Sein Licht ist nicht das Neonlicht einer ungemütlichen Amtsstube, sondern das wärmende Licht des Kaminfeuers, wo wir ganz zu Hause und ganz geborgen sein können. Jesus, das Licht der Welt, ist der Heiland der Welt. Er ist der Freund der Sünder und der Arzt der Verwundeten.
Er hat es bewirkt, dass ihr jetzt in der Wirklichkeit des Messias Jesus lebt. Ja, er ist für uns zum Ein und Alles geworden: Er ist Weisheit, die von Gott kommt, und auch die Grundlage unserer Gerechtigkeit und uneingeschränkten Zugehörigkeit zu Gott, sowie der Weg der Erlösung.
1. Korinther 1,30
Durch die Erlösung, die Jesus Christus in diese Welt gebracht hat, können wir zu neuen Menschen werden. Wir können unsere wahre Identität wiederentdecken, wenn wir durch Jesus Christus neu zu Gott finden. Der Kirchenvater Augustinus hatte selbst durch eine Gottesbegegnung eine völ lige Lebenserneuerung erfahren. In seinem Buch »Bekenntnisse« drückt er es so aus: »Zu dir hin, Gott, hast du uns erschaffen, und unruhig ist unser Herz, bis es Ruhe findet in dir.«
Gewährt der Botschaft des Messias in euch einen weiten Raum! Helft einander, sie in ihrer ganzen Weisheit zu verstehen, und ermutigt einander dadurch!
Kolosser 3,16
Die Bibel ist eine Schatzkammer voller guter Worte. Hier hören wir Gottes Stimme. Wir erfahren, was uns guttut und weiterbringt. In der Bibel lernen wir mehr über Jesus Christus. Wir erfahren, welche guten Pläne Gott für diese Welt hat und wie wir daran Anteil haben können. Aus der Bibel können wir zu allen Zeiten unseres Lebens neue Kraft schöpfen. Sie hilft uns, den Durchblick zu bewahren.