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In dieser Arbeit möchte ich das Thema ADHS im Erwachsenenalter vorstellen. Im Besonderen ist es mein Ziel, die Pflege darauf zu sensibilisieren, was im Umgang mit ADHS Betroffenen wichtig ist, worauf sie achten kann und ich möchte mögliche Pflegediagnosen als Beispiel darstellen.
ADHS im Erwachsenenalter führt unbehandelt häufig zu einer oder mehreren Komorbiditäten. Warum gerade ADHS-Betroffene häufig zu Komorbiditäten neigen und in welchem Zusammenhang dies alles steht, werde ich ebenfalls in meiner Arbeit darstellen. Welche dabei die häufigsten sind, wie man die Unterschiede zu ADHS erkennt und wie genau die Pflege darauf eingehen kann, werden im weiteren Verlauf der Arbeit aufgezeigt.
Sucht und Abhängigkeit ist eine weitere Thematik die häufig bei ADHS-Betroffenen auftritt. In welchem Kontext dies häufig steht und welche Ursachen mitunter daran beteiligt sind, werden unter anderem anhand einer Studie aufgezeigt und erklärt. Dabei wurde festgestellt, dass die Medikation mit Psychostimulanzien während der Kindheit einen großen Einfluss auf eine spätere Abhängigkeitserkrankung hat und die ADHS eine Therapie stark beeinflussen kann.
Im letzten Teil dieser Arbeit werden Therapiemöglichkeiten, die sich im stationären Setting sowie auch ambulant gut durchführen lassen, vorgestellt und erklärt, wie diese Therapiearten aufgebaut sind. Im Speziellen wird auch auf die Medikation mit Ritalin® eingegangen und es wird ein Fallbeispiel dargestellt, in dem Betroffene die Wirkung von Ritalin® beschreibt.
Gerade im Kontext zur adulten ADHS gestaltete sich die Literaturrecherche äußerst schwierig, da diese Thematik der pflegerischen Fachliteratur kaum Erwähnung findet und erst seit wenigen Jahren vermehrt Augenmerk darauf gelegt wird.
Keywords: ADHS, ADS, Methylphenidat, Ritalin, Psychoedukation, Coaching, Adhärenz, Compliance
Ich wäre so gerne wie ihr, aber ich war immer anders und wusste nicht warum.
Immer wollte ich ein Teil von euch sein, doch ihr nahmt mich nicht an.
Ich bin anders als die anderen, und kann es nicht verändern.
Es ist nicht immer leicht, doch ich akzeptiere es.
Ich kann anders denken, handeln und fühlen - das ist meine Superkraft.
Deswegen werd‘ ich mich nicht ändern, schon gar nicht für eure Norm.
Ein Leben mit ADHS ist „anders“. Es ist nicht leicht, man kann seine Gefühle und seine Wahrnehmung weder erklären noch steuern. Darüber hinaus wird einem ständig erklärt, dass es ADHS nicht gibt und/oder die Medikation, die einem so enorm hilft, mit Drogen gleichgesetzt wird. Darum widme ich diese Arbeit in erster Linie allen „ADHSlern“. Ihr seid anders, aber ihr seid nicht alleine!
Mein besonderer Dank geht an meinen Lebensgefährten, ohne den ich nie so weit gekommen wäre. Er konnte mich motivieren, Ordnung in mein Leben bringen und für mich da sein während er nebenbei noch unsere Kinder versorgte und den Haushalt schaffte. Ich danke auch meinen Kindern für ihre Geduld die sie oft haben mussten, ihre Art die mich immer wieder aufmuntert, besonders mit ihrem Sarkasmus, den sie fließend beherrschen. Ihr seid mein sicherer Hafen in meinem manchmal stürmischen Leben!
Im Weiteren danke ich meinen Eltern, besonders meinem Vater für seine Gene und meiner Mutter für ihre unglaubliche Ruhe und Geduld. Ich bin sehr dankbar dafür, dass ihr immer an mich geglaubt habt! Ich weiß es sehr zu schätzen, was ihr alles leisten musstet – zum Teil immer noch leistet – da ich wohl alles andere als einfach war/bin.
Namentlich bedanken möchte ich mich bei Dr. Kurt Latzelsperger und Mag. Robert Müller, die mich beide behandeln als wäre ich ihre einzige Klientin und mich ständig in dem was ich tue, motivieren.
Abstract
Vorwort
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Aufbau der Arbeit
1.2 Fragestellung
1.3 Ziel dieser Arbeit
1.4 Methodik
2 Definitionen und Erklärungen
2.1 ADHS
2.2 ADS
2.3 Psychiatrische Pflege
2.4 Symptomatik bei Erwachsenen
2.5 Diagnostik
2.5.1 Pflegeprozess
3 Komorbiditäten
3.1 Borderline Persönlichkeitsstörung (BPS)
3.2 Angststörung
3.3 Depression
4 ADHS und Sucht
4.1 Definition Sucht und Abhängigkeit
4.2 Zusammenhang ADHS und Abhängigkeit
4.3 Behandlung und Pflege
5 Therapiemöglichkeiten der Pflegenden
5.1 Psychoedukation
5.2 Coaching
5.3 Adhärenz und Compliance
5.4 Medikamentöse Therapie mit Psychostimulanzien
5.4.1 Psychostimulanzien
5.4.2 Ritalin ®
5.4.3 Fallbeispiel
6 Zusammenfassung
7 Literaturverzeichnis: