Das große Experiment

Yascha Mounk

Das große Experiment

Wie Diversität die Demokratie bedroht und bereichert

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Inhaltsübersicht

Über Yascha Mounk

Yascha Mounk, 1982 in München geboren, ist Politikwissenschaftler und Associate Professor an der Johns-Hopkins-Universität. Darüber hinaus hat er die einflussreiche Zeitschrift Persuasion gegründet und schreibt u.a. für die New York Times, den Atlantic und die ZEIT. Bei Droemer erschien von ihm 2018 Der Zerfall der Demokratie.

Fußnoten

  1. Besonders in den USA ist es üblich, auch bei Menschen von verschiedenen »Rassen« zu sprechen. Diesen Sprachgebrauch sehe ich kritisch. Dort, wo das Wort aufgrund des Kontextes doch notwendig ist, setze ich es deshalb in Anführungszeichen.

  2. Ein weiteres wichtiges Unterscheidungsmerkmal in Hinblick auf Konflikte und Identitäten ist das Geschlecht. Die Aufgaben und Verantwortlichkeiten, die Männern und Frauen in der Gesellschaft zugeschrieben werden, variieren oft beträchtlich. Frauen waren viele Jahrhunderte lang auf eine enge »Privatsphäre« beschränkt, sodass ihre Freiheit und ihre Chancen auf ein selbstbestimmtes Leben deutlich eingeschränkt waren. Es ist wenig überraschend, dass die Ungerechtigkeit hinter vielen dieser Arrangements zunehmend politisch bekämpft wird. Doch während viele Gesellschaften an den Trennlinien von Ethnizität, Klasse, Religion und Nation geteilt waren, lebten Frauen und Männer in praktisch allen bekannten Gesellschaften in derselben Familie, im selben Stamm, in derselben Gruppe. Vielleicht hat das Geschlecht deshalb nur selten eine primäre gesellschaftliche Identität von Gegnern in gewalttätigen Konflikten, beispielsweise Kriegen, etabliert.

  3. Natürlich darf man diese Zeiten nicht zu Musterbeispielen von Harmonie hochstilisieren. Im Bagdad des 9. Jahrhunderts waren religiöse Minderheiten durchaus benachteiligt, sie waren von wichtigen Ämtern im Staat ausgeschlossen, mussten hohe Steuern zahlen und durften sich nicht kleiden, wie sie wollten. In Istanbul und Wien war es ähnlich. Doch an den Maßstäben der Zeit gemessen waren diese multiethnischen Reiche erstaunlich tolerant. In den 1500 Jahren zwischen dem Ende des Römischen Reiches und dem Aufstieg der modernen Nationalstaaten repräsentierten sie leuchtende Beispiele für die Vorzüge diverser Gesellschaften.

  4. Manche Autoren unterscheiden sorgfältig zwischen Nationalismus und Patriotismus. Sie halten den Nationalismus für schlecht, weil er notwendigerweise ein Land über alle anderen stellt. Patriotismus hingegen sei im Wesentlichen die Liebe zum eigenen Land, ohne negative Gefühle für andere Nationen. Ich fürchte, diese Unterscheidung ist zu schlicht. Selbst in seiner schlimmsten Form kann der Nationalismus Gemeinschaftssinn hervorrufen. Und selbst in seiner besten Form kann auch Patriotismus zur Waffe werden. Ich stimme eindeutig eher mit den Zielen und Bemühungen von Denkern überein, die sich historisch als Patrioten bezeichnet haben, und nicht mit denen, die sich Nationalisten nannten. Doch ich fürchte, eine allzu saubere Unterscheidung zwischen den beiden Begriffen macht uns blind für eine wichtige empirische Tatsache: Letztlich sind beide Erscheinungen nur die hübsche und die hässliche Seite derselben Medaille. Da der Unterschied zwischen Patriotismus und Nationalismus aber weithin akzeptiert wird, folge ich der üblichen Konvention und beschreibe auf den folgenden Seiten Formen kollektiven Stolzes, die ich für konstruktiv halte, als Patriotismus, und solche, die ich für besorgniserregend halte, als Nationalismus.

  5. Wie immer ist die Realität etwas komplizierter als die Theorie. Im Laufe der amerikanischen Geschichte wurden Millionen von Menschen von den Bürgerrechten ausgeschlossen, sei es aufgrund ihres Geschlechts oder aufgrund ihrer Herkunft. Und Nationen, die sich auf einen Verfassungspatriotismus gründeten, haben immer wieder die Rechte anderer Nationen missachtet oder Kriege angezettelt, die durch nichts zu rechtfertigen waren.

  6. Ich finde keine der existierenden Bezeichnungen befriedigend. »Woke« ist zu aufgeladen, »kritische Rassentheorie« bezieht sich zu sehr auf die akademischen Ursprünge und lässt außer Acht, dass es auch um verwandte Themen wie Gender und Religion geht. »Nachfolgeideologie« ist noch am vielversprechendsten. Der Begriff ist moralisch neutral und macht darauf aufmerksam, dass diese Theorie viele Prinzipien ersetzen soll, die traditionell in den westlichen Demokratien vorherrschten. Da er aber irrtümlich suggeriert, der Kampf sei bereits vorbei und die neue Bewegung werde sicher gewinnen, benutze ich doch lieber einen eigenen Begriff: challenger ideology, also die Ideologie, die die alten Theorien herausfordert.

  7. Pessimisten von der Linken wie der Rechten äußern Varianten der ersten beiden Behauptungen – sie machen lediglich unterschiedliche Faktoren für dieses Scheitern verantwortlich. Die dritte Behauptung kommt im Wesentlichen von der Rechten.

  8. Wohlgemerkt – es ist keineswegs ausschließlich positiv zu betrachten, dass Einwanderer in späteren Generationen ihre Herkunftssprache verlieren. Noch vor wenigen Jahrzehnten rieten viele Erzieher Einwanderern, mit ihren Kindern möglichst gar nicht in der Herkunftssprache zu kommunizieren. Der pädagogische Konsens hat sich dankenswerterweise inzwischen hin zur Mehrsprachigkeit bewegt. Mir geht es lediglich darum, eine der größten Sorgen von Gegnern des großen Experiments zu zerstreuen: dass nämlich die Nachkommen von Einwanderern sich nie integrieren und auch nie die Landessprache lernen würden. Untersuchungen zu diesem Thema zeigen das Gegenteil.

Anmerkungen

  1. »Das hatte die Redaktion der Tagesthemen nicht geplant«. Tichys Einblick. 22. Februar 2018. https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/das-hatte-die-redaktion-der-tagesthemen-nicht-geplant/.

  2. »Daily Stormer: Cloudflare Drops Neo- Nazi Site«. BBC. 17. August 2017. https://www.bbc.com/news/technology-40960053.

  3. Anglin, Andrew. »(((Yascha Mounk)))’s Unique Historical Experiment: Transforming a Mono-Ethnic Country Into a Multi-Ethnic One«. The Daily Stormer. 23. Februar 2018. https://dailystormer.su/yascha-mounks-unique-historical-experiment-transforming-a-mono-ethnic-mono-cultural-democracy-into-a-multi- ethnic-one/.

  4. Anglin, Andrew. »(((Yascha Mounk)))’s Unique Historical Experiment: Transforming a Mono-Ethnic Country Into a Multi-Ethnic One«. The Daily Stormer. 23. Februar 2018. https://dailystormer.su/yascha-mounks-unique-historical-experiment-transforming-a-mono-ethnic-mono-cultural-democracy-into-a-multi- ethnic-one/.

  5. »Experiment«. Lexico. https://www.lexico.com/en/definition/experiment. Zugriff 6. Juni 2021.

  6. Als das Interview stattfand, war ich Dozent am Department of Government der Harvard University.

  7. »Experiment«. Lexico. https://www.lexico.com/en/definition/experiment. Zugriff 6. Juni 2021.

  8. »Creating the United States«. Library of Congress. https://www.loc.gov/exhibits/creating-the-united-states/interactives/declaration-of-independence/abuses/index.html. Zugriff 6. Juni 2021.

  9. Lowe, Keith. »Five times immigration changed the UK«. BBC. 20. Januar 2020. https://www.bbc.com/news/uk-politics-51134644.

  10. Vgl. »Migrants in the UK: An Overview«. The Migration Observatory, University of Oxford. 6. November 2020. https://migrationobservatory.ox.ac.uk/resources/briefings/migrants-in-the-uk-an-overview/ und Lowe, Keith. »Five times immigration changed the UK«. BBC. 20. Januar 2020. https://www.bbc.com/news/uk-politics- 51134644.

  11. »Foreign-Born Population: Sweden«. OECD Data. 20162019. https://data.oecd.org/migration/foreign-born-population.htm.

  12. Wirtz, Bill. »The German Economic Miracle Depended on Immigrants«. Foundation for Economic Education. 28. März 2018. https://fee.org/articles/the-german- economic-miracle-depended-on-immigrants/.

  13. Liebig, T. et al. »The labour market integration of immigrants and their children in Switzerland«. OECD Social, Employment and Migration Working Papers No. 128: Directorate for Employment, Labour and Social Affairs, OECD Publishing. 2012. https://www.oecd.org/migration/49654710.pdf.

  14. Bleich, Erik. »Colonization and Immigrant Integration in Britain and France«. Theory and Society 34, 2 (April 2005): 171195. https://www.jstor.org/stable/ 4501720?seq=1.

  15. Die Emancipation Proclamation hatte die Sklaverei in weiten Teilen der USA bereits zwei Jahre früher beendet, im Jahr 1863. Doch erst mit der Ratifizierung des 13th Amendment 1865 war der Prozess im ganzen Land abgeschlossen.

  16. Eine klassische Geschichte von Hoffnung und Scheitern in Bezug auf die »reconstruction« findet sich bei Foner, Eric. Reconstruction: America’s Unfinished Revolution 18631877 (New York: HarperPerennial, 2014).

  17. Leonard, Kevin Allen. »›Is That What We Fought for?‹ Japanese Americans and Racism in California, The Impact of World War II«. The Western Historical Quarterly 21, 4 (November 1990): 463482.

  18. Wie der Förderer eines entscheidenden Gesetzes, der Kongressabgeordnete Horace F. Page, klarmachte, bestand das Hauptziel darin, »die Gefahren zu umgehen, die billige chinesische Arbeitskräfte und unmoralische chinesische Frauen« angeblich mit sich brachten. (Peffer, George Anthony. »Forbidden Families: Emigration Experiences of Chinese Women Under the Page Law, 18751882«. Journal of American Ethnic History 6, 1 (1986): 28) Weniger als ein Jahrzehnt später dehnte die Chinese Exclusion Act dieses teilweise Verbot auf alle chinesischen Einwanderer aus. Vgl. »Immigration and Relocation in U.S. History: Legislative Harassment«. Library of Congress. https://www.loc.gov/classroom-materials/immigration/chinese/legislative-harassment/ und »Chinese Exclusion Act«. Encyclopædia Britannica. 2. Oktober 2019. academic-eb-com.proxy1.library.jhu.edu/levels/collegiate/article/Chinese-Exclusion-Act/605479.

  19. Vgl. »Modern Immigration Wave Brings 59 Million to U.S., Driving Population Growth and Change Through 2065 – Chapter 1: The Nation’s Immigration Laws, 1920 to Today«. Pew Research Center. 28. September 2015. https://www.pewresearch.org/hispanic/2015/09/28/chapter-1-the-nations-immigration-laws-1920-to-today/ und »The Immigration Act of 1924 (The Johnson-Reed Act)«. US State Department: Office of the Historian. https://history.state.gov/milestones/19211936/immigration-act.

  20. »Modern Immigration Wave Brings 59 Million to U.S., Driving Population Growth and Change Through 2065 – Chapter 1: The Nation’s Immigration Laws, 1920 to Today«. Pew Research Center. 28. September 2015. https://www.pewresearch.org/hispanic/2015/09/28/chapter-1-the-nations-immigration-laws-1920-to-today/.

  1. »LBJ on Immigration: President Lyndon B. Johnson’s Remarks at the Signing of the Immigration Bill Liberty Island, New York«. LBJ Presidential Library. 3. Oktober 1965. http://www.lbjlibrary.org/lyndon-baines-johnson/timeline/lbj-on-immigration.

  2. »Modern Immigration Wave Brings 59 Million to U.S., Driving Population Growth and Change Through 2065 – Chapter 3: The Changing Characteristics of Recent Immigrant Arrivals Since 1970«. Pew Research Center. 28. September 2015. https://www.pewresearch.org/hispanic/2015/09/28/chapter-1-the-nations-immigration- laws-1920-to-today/.

  3. Als Donald Trump den von ihm so genannten »Muslim ban« lancierte, urteilten untergeordnete Gerichte zunächst, sein Vorschlag verstoße gegen das Verfassungsverbot, eine Religion anderen vorzuziehen. Als seine Administration jedoch eine leicht revidierte Verwaltungsverordnung herausgab, in der betont wurde, dass Staatsbürger einiger mehrheitlich muslimischer Länder von der Einreise ausgeschlossen würden, ließ der Supreme Court dies zu. Tatsächlich hinderte Trump Millionen von Menschen an der Einreise nach Amerika, weil ihre Religion nicht der der Mehrheit entsprach. (Joe Biden hat diese Verordnung inzwischen zurückgenommen.)

    Der indische Premierminister Narendra Modi war noch erfolgreicher in seinem Versuch, den Charakter seines Landes zu verändern. Auf Initiative seiner Regierung wird demnächst ein Nationales Register aller Bewohner des Landes die Feststellung ermöglichen, wer sich legal im Land aufhält und wer ausgewiesen werden sollte. Nachdem bis vor wenigen Jahrzehnten Geburtsurkunden noch unüblich waren, gefährdet dieser Plan die Rechte von Millionen Muslimen, die keine Dokumente besitzen, mit denen sie beweisen könnten, dass sie indische Staatsbürger sind. Obwohl sie alles Recht haben, sich im Land aufzuhalten, müssen sie jetzt die Ausweisung fürchten. Im Prinzip könnte dieses Register auch Hindu-Einwanderer in Gefahr bringen, die nach Indien geflohen sind, nachdem sie aus Nachbarländern ausgewiesen worden waren. Um ihre Befürchtungen zu besänftigen, hat Modi Einwanderern aus mehrheitlich muslimischen Ländern, die keinen legalen Aufenthaltsstatus in Indien besitzen, die Möglichkeit eröffnet, die indische Staatsbürgerschaft zu erhalten, wenn sie in ihrem Herkunftsland aus religiösen Gründen verfolgt wurden. Die Bitte, auch den zweihundert Millionen indischen Muslimen eine solche Sicherheit zu geben, lehnt er rigoros ab. Vgl. Gettleman, Jeffrey and Suhasini Raj. »India Steps Toward Making Naturalization Harder for Muslims«. The New York Times. 9. Dezember 2019. https://www.nytimes.com/2019/12/09/world/asia/india-muslims-citizenship-narendra-modi.html.

  4. Kamp, David. »Heidi Schreck Is Giving New Meaning to Political Theater«. Vogue. 16. Oktober 2020. https://www.vogue.com/article/heidi-schreck-political-theater-vogue-august-2019-issue.

  5. »The Shadows of the Constitution«. NPR: Throughline. 12. November 2020. https://www.npr.org/transcripts/933825483.

  6. Ferguson, Andrew. »Who is the Constitution For?« The Atlantic. 28. August 2019. https://www.theatlantic.com/ideas/archive/2019/08/who-constitution/596341/.

  7. Green, Jesse. »Review: Can a Play Make the Constitution Great Again?« The New York Times. 31. März 2019. https://www.nytimes.com/2019/03/31/theater/what- the-constitution-means-to-me-review.html.

  8. Khan, Naureen. »The Tony-Nominated Play That Savages the U.S. Constitution«. The Atlantic. 8. Juni 2019. https://www.theatlantic.com/entertainment/archive/ 2019/06/what-constitution-means-me-takes-easy-out/591040/.

  9. Douglass, Frederick. »What to the Slave is the Fourth of July?« In: The Speeches of Frederick Douglass, hg. von John R. McKivigan und Julie Husband (New Haven, CT: Yale University Press, 2018): 52–92.

  10. King, Martin Luther und James Melvin Washington. »I Have a Dream.« A Testament of Hope: the Essential Writings and Speeches of Martin Luther King, Jr. (San Francisco: Harper San Francisco, 1991): 217–221.

  11. In Kap. 8 erkläre ich im Detail meinen Optimismus in Bezug auf den sozioökonomischen Fortschritt von Einwanderern und Angehörigen von Minderheiten in den am weitesten entwickelten Demokratien.

  12. Es könnte der Eindruck entstehen, als würde ich hier die Perspektive von Angehörigen der Mehrheit übernehmen. Umfragen zeigen aber, dass Nachkommen von Einwanderern und Mitglieder von Minderheiten in ihrer Meinung zu diesen Themen ebenso gespalten sind. So unterstützt ein erheblicher Teil von ihnen harte Maßnahmen gegen illegale Einwanderung. In Kap. 9 werde ich mich ausführlicher mit den politischen und kulturellen Ansichten von Minderheiten, vor allem in den USA, beschäftigen.

  13. Rekers, Yvonne, Daniel B.M. Haun und Michael Tomasello. »Children, but not Chimpanzees, Prefer to Collaborate«. Current Biology 21 (2011): 17561758.

  14. Zitiert bei Haidt, Jonathan. The Righteous Mind: Why Good People Are Divided by Politics and Religion (New York: Vintage Books, 2013): 237.

  15. Vgl. z.B. Tomasello, Michael, Alicia P. Melis, Claudio Tennie, Emily Wyman und Esther Herrmann. »Two Key Steps in the Evolution of Human Cooperation: The Interdependence Hypothesis«. Current Anthropology 53, 6 (Dezember 2012): 673–692. https://www.journals.uchicago.edu/doi/10.1086/668207#sc2.

  16. Zum Leben von Tajfel vgl. z.B. Oxford Dictionary of National Biography. »Tajfel, Henri [formerly Hersz Mordche]«. 23. September 2004. https://www.oxforddnb.com/view/10.1093/ref:odnb/9780198614128.001.0001/odnb-9780198614128-e- 58393.

  17. Zu Australia vgl. Kilham, Wesley und Leon Mann. »Level of Destructive Obedience as a Function of Transmitter and Executant Roles in the Milgram Obedience Paradigm«. Journal of personality and social psychology 29, 5 (Mai 1974): 696702. https://doi.apa.org/doiLanding?doi=10.1037%2Fh0036636. Zu Deutschland vgl. Mantell, David Mark. »The Potential for Violence in Germany«. Journal of Social Issues 27, 4 (April 2010): 101112. https://doi.org/10.1111/j.1540- 4560.1971.tb00680.x. Zu Jordanien vgl. Shanab, M.E. und Khawla A. Yahya. »A cross-cultural study of obedience«. Bulletin of the Psychonomic Society 11 (1978): 267269. https://doi.org/10.3758/BF03336827.

  18. Vgl. Sherif, Muzafer, B. Jack White und O.J. Harvey. »Status in Experimentally Produced Groups«. American Journal of Sociology 60 (1955): 370–379. https://www. journals.uchicago.edu/doi/abs/10.1086/221569. Eine kritische neue Würdigung findet sich bei Konnikova, Maria. »Revisiting Robbers Cave: The Easy Spontaneity of Intergroup Conflict«. Scientific American (September 2012). https://blogs.scientificamerican.com/literally-psyched/revisiting-the-robbers-cave-the-easy-spontaneity-of-intergroup-conflict/.

  19. Tajfel, Henri. »Experiments in intergroup discrimination«. Scientific American 223, 5 (1970): 96103. https://www.jstor.org/stable/10.2307/24927662.

  20. Tatsächlich wurden die Jungen vollkommen zufällig zwei Gruppen zugeordnet, um auch noch die geringste Möglichkeit auszuschließen, dass die Tendenz, die Zahl der Punkte zu über- oder unterschätzen, in irgendeiner Verbindung mit den Aufgaben stehen könnte, die sie danach erfüllen sollten.

  1. @DavidJHauser. »In case you are teaching social psych soon, know that it is easy to replicate the minimal groups paradigm effect in class if you replace ›which art do you prefer‹ with ›is a hotdog a sandwich?‹« Twitter. 5. Dezember 2019. https://twitter.com/DavidJHauser/status/1202610237934592000.

  2. Tajfel, Henri. »Experiments in intergroup discrimination«. Scientific American 223, 5 (1970): 96103. https://www.jstor.org/stable/10.2307/ 24927662.

  3. »›Your ancestors were Gauls,‹ France’s Sarkozy tells migrants«. Reuters. 20. September 2016. https://www.reuters.com/article/us-france-election-sarkozy/your- ancestors-were-gauls-frances-sarkozy-tells-migrants-idUSKCN11Q22Y.

  4. Kwong, Luke S.K. »What’s in a Name: Zhongguo (Or Middle Kingdom) Reconsidered«. Historical Journal 58, 3 (2015): 781804. https://www.jstor.org/stable/ 24532047.

  5. Garlick, Jennifer, Basil Keane und Tracey Borgfeldt. Te taiao = Maori and the natural world (Auckland: New Zealand Ministry for Culture and Heritage, 2010). https://manukau.primo.exlibrisgroup.com/discovery/fulldisplay?context=L&vid= 64MANUKAU_INST:64MANUKAU&search_scope=MyInst_and_CI&tab= Everything&docid=alma994276853405101.

  6. Über Zoroastrier vgl. Lopez, Saioa et al. »The Genetic Legacy of Zoroastrianism in Iran and India: Insights into Population Structure, Gene Flow and Selection«. American Journal of Human Genetics 101 (September 2017): 353–368. https://doi.org/10.1016/j.ajhg.2017.07.013. Über Juden vgl. Balter, Michael. »Tracing the Roots of Jewishnewss«. Science (Juni 2010). https://www.sciencemag.org/news/ 2010/06/tracing-roots-jewishness und Atzmon, Gil et al. »Abraham’s Children in the Genome Era: Major Jewish Diaspora Populations Comprise Distinct Genetic Clusters with Shared Middle Eastern Ancestry«. American Journal of Human Genetics 86, 6 (2010): 850859. https://dx.doi.org/10.1016%2Fj.ajhg.2010.04.015.

  7. Li, Hui, Svetlana Borinskaya, Kimio Yoshimura, Nina Kal’Ina, Andrey Marusin, Vadim A. Stepanov, Zhendong Qin et al. »Refined geographic distribution of the oriental ALDH2*504Lys (nee 487Lys) variant«. Annals of human genetics 73, 3 (2009): 335345. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2846302.

  8. Vgl. z.B. Centers for Disease Control & Prevention. »Data & Statistics on Sickle Cell Disease«. https://www.cdc.gov/ncbddd/sicklecell/data.html. Zugriff 24.3. 2020; und Solovieff, Nadia et al. »Ancestry of African Americans with Sickle Cell Disease«. Blood Cells, Molecules, and Diseases 47 (2011): 4145.

  9. »Jewish Women and BRCA Gene Mutations«. Centers for Disease Control & Prevention. https://www.cdc.gov/cancer/breast/young_women/bringyourbrave/hereditary_breast_cancer/jewish_women_brca.htm. Zugriff 24. März 2020 und Warner, Ellen et al. »Prevalence and Penetrance of BRCA1 and BRCA2 Gene Mutations in Unselected Ashkenazi Jewish Women With Breast Cancer«. Journal of the National Cancer Institute 91, 14 (Juli 1999): 1241–1247. https://doi.org/10.1093/jnci/91.14.1241.

  10. Meine Wiedergabe der Geschichte von Maíra Mutti Araújo basiert auf einem ausgezeichnet recherchierten Artikel in der Zeitschrift Foreign Policy von Cleuci de Oliveria. (De Oliveira, Cleuci. »One Woman’s Fight to Claim her ›Blackness‹ in Brazil«. Foreign Policy (Juli – August 2017). https://foreignpolicy.com/2017/07/ 24/ one-womans-fight-to-claim-her-blackness-in-brazil.

  11. Vgl. Telles, Edward. Race in Another America: The Significance of Skin Color in Brazil (Princeton: Princeton University Press, 2006) und »Race Relations: Slavery’s legacies«. The Economist. 10. September 2016. https://www.economist.com/international/2016/09/08/slaverys-legacies.

  12. Ich will damit nicht den Eindruck erwecken, als hätten alle diese sexuellen Begegnungen auf Freiwilligkeit beruht. Wie in anderen Siedlerkolonien gab es selbstverständlich viele Fälle von Vergewaltigung. Doch die Möglichkeit legaler Verbindungen zwischen Mitgliedern verschiedener Gruppen hatte wichtige Folgen für das gesamte System der Rassenklassifizierung. Anders als in den USA, wo die »Ein Tropfen Blut«-Regel zum Teil deshalb eingeführt werden konnte, weil Kinder mit einem weißen Vater und einer schwarzen Mutter nicht als »legitim« galten, besaßen die Kinder aus diesen Ehen einen anderen gesellschaftlichen und gesetzlichen Status.

  13. Telles, Edward. »Racial Discrimination and Miscegenation: The Experience in Brazil«. United Nations Chronicle. https://www.un.org/en/chronicle/article/racial-discrimination-and-miscegenation-experience-brazil. Zugriff 24. September 2021.

  14. Eine ausführliche Behandlung des Ursprungs und der Entwicklung der »Ein Tropfen Blut«-Regel im System der rassischen Kategorisierung und in den US-Statistiken findet sich z.B. bei Hickman, Christine B. »The Devil and the One Drop Rule: Racial Categories, African Americans, and the U.S. Census«. Michigan Law Review 95, 5 (März 1997): 1161–1265. https://repository.law.umich.edu/mlr/vol95/iss5/2.

  15. Es fiel dem Publikum z.T. auch deshalb leicht, sich zu wünschen, dass die Liebe siegen möge, weil Zoe, die »Octoroon«, »weiß« aussah und sich auch so verhielt. Ungeachtet ihres rechtlichen Status war sie nicht »wirklich schwarz«, suggerierte das Stück. (Boucicault, Dion. The Octoroon (New York, NY: The Winter Garden Theatre, 1859).

  16. Beim Vergleich zwischen Brasilien und den USA geht es nicht darum, ein System der Rassenzuordnung als weniger ungerecht oder aufgeklärter zu beurteilen.

    Die Geschichte der Sklaverei in Brasilien ist nicht weniger grausam als in den USA. Die brasilianischen Plantagenbesitzer verschleppten sogar noch mehr Menschen, mehr als in irgendeinem anderen Land. Wie in Nordamerika starben viele Sklaven an Krankheiten, Erschöpfung, Mangelernährung oder gewaltsamen Strafen für angebliche Vergehen. Beide Länder sind das Ergebnis tiefgreifender historischer Ungerechtigkeiten.

    Lange Zeit rühmten sich die Brasilianer der relativ fließenden Rassenkategorien in ihrem Land. Ein bekannter Historiker nannte das Land eine »racial democracy«. Und es stimmt zweifellos, dass die geringeren Tabus in Bezug auf den Kontakt zwischen Mitgliedern verschiedener »Rassen« zumindest einige besonders üble Ungerechtigkeiten vermeiden halfen, mit denen die USA heute noch kämpfen, z.B. die Segregation der Wohngebiete.

    Trotzdem ist klar, dass die fließenden Rassenkategorien in Brasilien die historische Ungerechtigkeit nicht wettmachen, unter der viele Einwohner des Landes leiden. Bis heute werden Brasilianer mit hellerer Haut positiver beurteilt, während Menschen mit dunklerem Gesicht Vorurteile und Diskriminierung erleben. Die Elite des Landes ist überwiegend weiß, während die sich ausbreitenden Slums – auch wenn sie bei Weitem nicht so abgeschottet sind wie manche Wohngegenden in den amerikanischen Innenstädten – hauptsächlich von dunkelhäutigen Menschen bewohnt sind.

  17. Vgl. »About Hispanic Origin«. United States Census Bureau. Letzte Revision 16. Oktober 2020. https://www.census.gov/topics/population/hispanic-origin/about.html und Benadiaz, Lucia. »Why Labeling Antonio Banderas A ›Person of Color‹ Triggers such A Backlash«. NPR. 9. Februar 2020. https://www.npr.org/ 2020/02/09/803809670/why-labeling-antonio-banderas-a-person-of-color-triggers-such-a-backlash.

  18. Gibson, Ginger. »Democratic Hopeful Warren Apologizes for Native American Ancestry Claims«. Reuters. 19. August 2019. https://www.reuters.com/article/us-usa-election-warren/democratic-hopeful-warren-apologizes-for-native-american-ancestry-claims-idUSKCN1V91QY.

  19. »The Road Map to Reparations«. ADOS: American Descendants of Slavery. https://ados101.com/roadmap-to-reparations.

  20. Fields, Karen E. und Barbara Fields. Racecraft: The Soul of Inequality in American Life (London: Verso Books, 2014): 262.

  1. Mtika, Collins. »Malawi and Zambia Struggle to Mark their Border«. DW. 7.September 2009. https://www.dw.com/en/malawi-and-zambia-struggle-to-mark-their- border/a-4459275.

  2. Eine naheliegende Erklärung für den Unterschied zwischen Sambia und Malawi wäre z.B., dass sich die Dorfbewohner auf der einen Seite der Grenze ihrer kulturellen Unterschiede weniger bewusst sind als die auf der anderen Seite. Posner konnte diese Möglichkeit aber ausschließen. Die Befragten in Sambia waren viel weniger feindselig eingestellt, konnten die kulturellen Unterschiede aber ganz klar benennen.

    Eine andere Erklärung wäre, dass eins der beiden Länder »moderner« oder »entwickelter« wäre als das andere, sodass ethnische Identität und unterschiedliche kulturelle Praktiken den Bewohnern weniger wichtig wären. Doch auch diese Möglichkeit konnte Posner ausschließen. Die Dörfer auf beiden Seiten der Grenze zeigten ähnliche Bildungs- und Entwicklungsmerkmale. (Posner, Daniel N. »The Political Salience of Cultural Difference: Why Chewas and Tumbukas are Allies in Zambia and Adversaries in Malawi«. American Political Science Review 98,4 (November 2004): 529545. https://www.jstor.org/stable/4145323.

  3. Patterson, Orlando. »Context and choice in ethnic allegiance: a theoretical framework and Caribbean case study«. In: Ethnicity: Theory and Experience, hg. von Nathan Glazer und Daniel P. Moynihan (Cambridge, MA: Harvard University Press, 1975): 305–349.

  4. Vgl. z.B. Bates, Robert H. »Ethnic Competition and Modernization in Contemporary Africa«. Comparative Political Studies 6, 4 (Januar 1974): 457484. https://journals.sagepub.com/doi/pdf/10.1177/001041407400600403.

    Vgl. auch Bates, Robert H. Markets and states in tropical Africa: the political basis of agricultural policies (Berkeley: University of California Press, 2014).

  5. Posen, Barry R. »The Security Dilemma and Ethnic Conflict«. Survival 35, 1 (Frühjahr 1993): 27–47. http://www.rochelleterman.com/ir/sites/default/files/posen- 1993.pdf.

  6. Schatz, Daniel. »Poland Reckons with its 1968 Campaign Against Jews«. CNN. 15. März 2018. https://www.cnn.com/2018/03/15/opinions/expulsion-polish-jews-50th-anniversary-schatz.

  7. Politologen, die sich mit Themen wie Tribalismus, Ethnizität und Bürgerkrieg beschäftigen, vertreten erheblich divergierende Ansichten über die Wurzeln von Konflikten zwischen verschiedenen Gruppen.

    Ein Teil glaubt, Gruppen, die einander bekämpfen, hätten in der Regel eine lange Geschichte der Identifikation innerhalb der Gruppe und der Feindseligkeit nach außen. Sie bestehen auf der großen Bedeutung von »urtümlichen« Erklärungen für Konflikte.

    Andere betonen den strategischen oder »instrumentellen« Aspekt von Konflikten zwischen Gruppen. Sie konzentrieren sich zumeist auf die Art, wie ethnische oder religiöse Koalitionen ihren Mitgliedern erlauben, Macht zu gewinnen und konkrete Vorteile untereinander zu verteilen. Ob diese Autoren sich auf skrupellose Anführer fokussieren, die ethnische Koalitionen aufbauen, um Macht zu gewinnen, oder ob sie sich mit dem Verhalten normaler Bürger beschäftigen, die hoffen, durch eine Organisation anhand ethnischer Kriterien konkrete Vorteile zu erlangen – ihre Theorien zeigen, wie politische Anreize die Frage bestimmen, wer dazugehört und wer nicht.

    Eine letzte Gruppe von Forschern betont die Macht der Rhetorik. Sie konzentrieren sich auf die »Kontruktion« von Identitäten durch das Handeln von Kolonialverwaltungen, durch Regierungsentscheidungen oder den Einfluss der Massenmedien.

    Aber diese drei Stränge von Theorien schließen sich längst nicht so sehr aus, wie ihre Vertreter zu glauben scheinen. Alle drei sehen einen wichtigen Aspekt der Realität. Erst wenn wir die Verbindungen zwischen den Merkmalen der Welt betrachten, auf die sie unsere Aufmerksamkeit lenken, können wir verstehen, vor welchen Herausforderungen diverse Demokratien weltweit stehen.

  8. Hobbes, Thomas und W. G. Pogson Smith. Hobbes’s Leviathan (Oxford: Clarendon Press, 1943): Kap. 13.

  9. Hobbes, Thomas und W. G. Pogson Smith. Hobbes’s Leviathan (Oxford: Clarendon Press, 1943): Kap. 13.

  10. Hobbes, Thomas und W. G. Pogson Smith. Hobbes’s Leviathan (Oxford: Clarendon Press, 1943): Kap. 13.

  11. Lomas, William. »Conflict, Violence and Conflict Resolution in Hunter-Gatherer Societies«. Brewminate. 3. November 2018. https://brewminate.com/conflict-violence-and-conflict-resolution-in-hunting-and-gathering-societies/. Basiert auf Briggs, Jean L. 2000. »Conflict Management in a Modern Inuit Community«. In: Hunters & Gatherers in the Modern World: Conflict, Resistance, and Self-Determination, hg. von Megan Biesele, Robert K. Hitchcock und Peter P. Schweitzer (New York: Berghahn Books, 2006): 110–124.

  12. Martin, Debra L. und Ryan P. Harrod. »Bioarchaeological Contributions to the Study of Violence«. American Journal of Physical Anthropology 156 (Februar 2015): 116–145. https://doi.org/10.1002/ajpa.22662.

  13. Pinker, Steven. The Better Angels of our Nature: Why Violence has Declined (New York: Viking, 2011).

  14. Grundlage sind Daten von 2017. Sowohl in Bezug auf die USA, singapur als auch El Salvador vgl. UNODC. Global Study on Homicide (Wien: Vereinte Nationen, 2019): 17. https://www.unodc.org/documents/data-and-analysis/gsh/Booklet2.pdf.

  15. Institute for Economics & Peace. Global Peace Index Measuring Peace in a Complex World (Sydney: IEP, 2020): 9. https://reliefweb.int/sites/reliefweb.int/files/resources/GPI_2020_web.pdf. Über Venezuela vgl. Finnegan, William. »Venezuela, a Failing State«. New Yorker. 6. November 2016. https://www.newyorker.com/magazine/2016/11/14/venezuela-a-failing-state. Zur Zentralafrikanischen Republik vgl. Heumgoup, Hans de Marie. »In Search of the State in the Central African Republic«. International Crisis Group. 13.  März 2020. https://www.crisisgroup.org/africa/central-africa/central-african-republic/search-state-central-african-republic.

  16. Drury, Flora. »Afghan maternity ward attackers ›came to kill the mothers‹«. BBC News. 15. Mai 2020. https://www.bbc.com/news/world-asia-52673563. Details über den Anschlag finden sich in verschiedenen Berichten, darunter »Babies among 24 killed as gunmen attack maternity ward in Kabul«. Aljazeera. 13. Mai 2020. https://www.aljazeera.com/news/2020/5/13/babies-among-24-killed-as-gun men-attack-maternity-ward-in-kabul; Hakimi, Orooj, Abdul Qadir Sediqi und Hamid Shalizi. »Maternity ward massacre shakes Afghanistan and its peace process. Reuters. 13. Mai 2020. https://www.reuters.com/article/us-afghanistan- attacks-hospital-insight/maternity-ward-massacre-shakes-afghanistan-and-its- peace-process-idUSKBN22P2F5.

  17. Gannon, Kathy und Tameen Akhgar. »US blames brutal attack on Afghan maternity hospital on IS«. AP News. 15. Mai 2020. https://apnews.com/article/eebcd4af6c821e5530f3795352542f9f.

  18. Eine gute journalistische Darstellung findet sich bei Khapalwak, Ruhullah, David Rohde und Bill Marsh. »Tribal custom and power in daily life«. The New York Times. 31. Januar 2010. https://archive.nytimes.com/www.nytimes.com/imagepages/2010/01/31/weekinreview/13rohde-grfk-2.html?action=click&module=RelatedCoverage&pgtype=Article&region=Footer.

  19. Vgl. dazu die interessanten neuen Forschungsergebnisse zur Idee eines »politischen Marktplatzes« in Ländern wie Somalia und Teilen Afrikas, zum Beispiel De Waal, Alex. The real politics of the Horn of Africa: Money, war and the business of power (New York: John Wiley & Sons, 2015) und De Waal, Alex. »Introduction to the Political Marketplace for Policymakers«. JSRP Policy Brief 1 (London: JSRP, 2016).

  20. Barfield, Thomas J. Afghanistan: A Cultural and Political History (Princeton: Princeton University Press, 2010): 18.

  1. Khapalwak, Ruhullah, David Rohde und Bill Marsh. »Tribal custom and power in daily life«. The New York Times. 31. Januar 2010.

  2. Vgl. z.B. Special Inspector General for Afghanistan Reconstruction. Support for Gender Equality: Lessons from the US Experience in Afghanistan (Arlington, VA: Government Printing Office, 2021).

  3. Shalizi, Hamid. »Who is an Afghan? Row over ID cards fuels ethnic tension«. Reuters. 8. Februar 2018. https://www.reuters.com/article/uk-afghanistan-politics-id UKKBN1FS1WH.

  4. »Afghanistan – Education«. UNICEF. https://www.unicef.org/afghanistan/education. Zugriff 25. September 2021.

  5. Labib, Abdul Majeed. »The Islamic Republic of Afghanistan: Updating and Improving the Social Protection Index«. Asia Development Bank. August 2012. https://www. adb.org/sites/default/files/project-document/76049/44152012-reg-tacr-01.pdf.

  6. »Coronavirus pushing millions into poverty: SIGAR«. Aljazeera. 31. Juli 2020. https://www.aljazeera.com/economy/2020/7/31/coronavirus-pushing-millions- of-afghans-into-poverty-sigar.

  7. »Afghanistan«. CIA World Factbook. 21. April 2021. https://www.cia.gov/the-world-factbook/countries/afghanistan.

  8. »Interview: ›Literacy Rate in Afghanistan Increased to 43 %‹«. UNESCO Institute for Lifelong Learning. 17. März 2020. https://uil.unesco.org/interview-literacy-rate-afghanistan-increased-43-cent#:~:text=Currently%2C%20over%2010%20million%20youth,increased%20to%2043%20per%20cent.

  9. »Country Profile: Afghanistan. Key Demographic Indicators. Child Survival data table.« UNICEF. https://data.unicef.org/country/afg/. Zugriff 25. September 2021.

    »Life Expectancy at Birth – Afghanistan.« The World Bank. https://data.worldbank.org/indicator/SP.DYN.LE00.MA.IN?locations=AF. Zugriff 25. September 2021.

  10. Rothman, Joshua D. »Anthony Burns and the Resistance to the Fugitive Slave Act«. We’re History: America then for Americans now. 27. Juli 2018. http://werehistory.org/anthony-burns-and-the-resistance-to-the-fugitive-slave-act/.

  11. Stevens, Charles Emery. Anthony Burns, a History (Boston: J.P. Jewett and Co, 1856): 154–155. https://docsouth.unc.edu/neh/stevens/stevens.html.

  12. Stevens, Charles Emery. Anthony Burns, a History (Boston: J.P. Jewett and Co, 1856): 172. https://docsouth.unc.edu/neh/stevens/stevens.html.

  13. Stevens, Charles Emery. Anthony Burns, a History (Boston: J.P. Jewett and Co, 1856): 172-173. https://docsouth.unc.edu/neh/stevens/stevens.html.

  14. Stevens, Charles Emery. Anthony Burns, a History (Boston: J.P. Jewett and Co, 1856): 177. https://docsouth.unc.edu/neh/stevens/stevens.html.

  15. Rothman, Joshua D. »Anthony Burns and the Resistance to the Fugitive Slave Act«. We’re History: America then for Americans now. 27. Juli 2018. http://werehistory.org/anthony-burns-and-the-resistance-to-the-fugitive-slave-act/.

  16. Stevens, Charles Emery. Anthony Burns, a History (Boston: J.P. Jewett and Co, 1856): 16. https://docsouth.unc.edu/neh/stevens/stevens.html.

  17. Almestoy, Jeffrey L. »Richard Henry Dana’s Second Act«. Los Angeles Times. 31. Juli 2015. https://www.latimes.com/opinion/op-ed/la-oe-amnestoy-richard-dana-birth day-20150831-story.html.

  18. Rothman, Joshua D. »Anthony Burns and the Resistance to the Fugitive Slave Act«. We’re History: America then for Americans now. 27. Juli 2018. http://werehistory.org/anthony-burns-and-the-resistance-to-the-fugitive-slave-act/.

  19. »Anthony Burns Captured, 1854«. PBS. https://www.pbs.org/wgbh/aia/part4/ 4p2915.html. Zugriff 25. September 2021.

  20. Rothman, Joshua D. »Anthony Burns and the Resistance to the Fugitive Slave Act«. We’re History: America then for Americans now. 27. Juli 2018. http://werehistory.org/anthony-burns-and-the-resistance-to-the-fugitive-slave-act/.