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© 2022 David Krüger
Herstellung und Verlag:
BoD – Books on Demand GmbH, Norderstedt
ISBN: 978-3-7557-9414-1
Inhaltsverzeichnis
„Wo ein gelehrter Mann gehaust, braucht’s ein Stück Zeit, um seine Spur zu verwischen.“
Zitat von Joseph Victor von Scheffel (1826-1886)
Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit der Erforschung der Familien- und Ortsgeschichte von Demmin. Neben den Primärquellen wie Kirchenbücher und Standesamtsregister existieren auch mehrere Sekundärquellen, die mir bei der Digitalisierung des Demminer Museumsbestandes oder auch bei der Retrokonvertierung von Findbüchern im Landesarchiv Greifswald begegnet sind.
Ein Großteil des ehemaligen Bestandes (z.B. Bürgerbuch von 1804-1870, Einwohnerlisten und Stadtpläne) ist jedoch 1945 beim Stadtbrand vernichtet worden. Per Zufall entdeckte ich eine handgezeichnete Kopie des Stadtplanes von 1811. Dieser Plan wurde von einer damaligen Schülerin vor 1945 abgepaust und ist somit der Nachwelt erhalten geblieben.
Ebenfalls existiert in einer weiteren Aufzeichnung eine Übersicht der alten und neuen Hausnummern (Einteilung in Bezirke), sowie die namentliche Auflistung der Eigentümer. Es entstand die Idee, ein Häuserverzeichnis von Demmin anzulegen und mehr über die Familien zu erfahren, die einst in Demmin lebten. Nicht nur die Lebensdaten sind für die Familienforschung interessant, sondern auch alle Informationen, die man über die Häuser finden kann. Dieser Bereich der Ortsforschung wurde bislang nur wenig in den Stadtchroniken (Stolle/Goetze) behandelt.
Als Hauptquelle für die nachfolgende Publikation dienen die 6 Hypothekenbücher der Stadt Demmin aus der Zeit um 1770 – 1865 (mit einzelnen Nachträgen bis 1866) und verschiedene Akten aus dem Landesarchiv Greifswald und dem Demminer Museumsbestand.
Ebenfalls wurden – sofern vorhanden – Fotografien ergänzt. Empfehlenswert ist der Vergleich mit dem Stadtplan von 1811, um den heutigen Standort zu bestimmen.
Die hier vorliegende Arbeit stellt trotz Ausschöpfung der mir bisher zugänglichen Quellen eine Momentaufnahme und kein abgeschlossenes Werk dar. Ich bin daher dankbar für jeden Hinweis auf weiteres Quellenmaterial oder auf mögliche Fehler, die sich trotz größter Sorgfalt in diese Arbeit eingeschlichen haben.
„Man würde nie etwas entdecken, wenn man sich schon mit dem zufriedengäbe, was bereits entdeckt wurde “
Seneca
Stadtansicht von der Stadt Demmin auf der Lubinschen Karte, 1614-1617
Bereits 1519 werden laut dem Pfandbuch der Stadt Demmin rund 200 bewohnte Häuser in den Straßen innerhalb der Stadtmauern angegeben. Manche der Häuser hatten zwei oder mehrere Stockwerke, die einstöckigen, kleinen „Häuslein“ werden als Buden bezeichnet. Eine kleine Vorstellung über die Vielzahl der Häuser vor dem 30-Jährigen Krieg erhält man durch einen Blick auf die Stadtansicht der Lubinschen Karte von 1614-1617.
Zu Erhebung des Schosses (Steuer) war die Stadt schon 1546 in 4 Stadtviertel geteilt „als nämlich das Frawen-, das Calandeske, das Holsten- und das Koh dore straten verndell.“. Diese Viertel/Bezirke finden sich auch im Stadtplan von 1811 wieder (Kuhtor-Viertel = Baubezirk) und werden 1883 auch noch in den Standesamtsregistern aufgeführt.
1625 hatte Demmin rund 400 bewohnte Häuser. Davon waren 223 ½ „ganze Erbe oder Giebel“ (Giebelhäuser), 173 waren halbe Erben oder Buden und Wohnungen vorhanden. Im Laufe des 30-Jährigen Krieges sind etliche Häuser verwaist oder zerstört worden. Nach dem Krieg wurden die Häuser mühsam restauriert und einzelne, kleine Buden wurden gebaut. Doch auch das half nicht, als am 28. Juli 1656 die Hälfte der Häuser – insgesamt 80 – durch einen großen Stadtbrand vernichtet wurden. Ebenfalls litten die Häuser und Familien im schwedisch-polnischen Krieg von 1656-1661 sehr, 1659 brannten auch einige Häuser nieder.
Bei der Lustration von 1664 sind nur noch 64 ½ ganze Erben (Giebelhäuser) vorhanden, sowie 15 halbe Buden. Neben den wüsten Stellen gab es 135 Besitzer, Witwen oder sonstige Erben.
Demmin musste als Garnison weiter für die Einquartierung der Regimenter sorgen, die Wohnungsnot wurde immer größer. Am schlimmsten wurde Demmin 1675/1676 getroffen, nahezu die komplette Stadt wurde in Schutt und Asche gelegt. 1678 standen nur noch 23 Bürgerhäuser, das Haus des Kommandanten in der Schulstraße, die Schule, das Rathaus, das Gartenhaus des Stadtmajors und das Haus des Bürgermeister Köser (durch Granaten halb abgebrannt). Insgesamt waren 66 ½ Häuser abgebrannt. Am meisten hatte die Gegend zwischen der Kirche und der Nordmauer gelitten, da die Häuser bei der Beschießung der Kirche von der Meyenkrebser Schanze aus von den zu kurz gehenden Kugeln getroffen wurden. In der Pferdestraße fanden sich keine Besitzer mehr, die Stadt und Kirche bauten darauf die Hospitalhäuser. Die Christinenstraße, welche vorher mit stattlichen Wohnhäusern adeliger Familien bebaut gewesen war, erhielt nach der Belagerung fast keine Häuser mehr. Noch 1719 waren viele wüste Stellen vorhanden.
Nach 1678 wurden wieder neue, stattlicher Häuser am Markt und in den anliegenden Bezirken errichtet. 2 Jahre später, am 26. Mai 1680, brannten innerhalb 2 Stunden 12 Häuser am Markt ab.
Am 15. Mai 1684, nachmittags um 14:00 Uhr passierte ein schreckliches Unglück in Demmin. Ein Tambour (Militär) schoss auf einem Vogel bei einem Strohdach (In der Nähe des Baubezirk Nr. 43). Das Gebäude fing Feuer, welches wegen starken Wind auf die weiteren Gebäude überspring. Neben dem Rathaus und der Schule brannten 45 Häuser ab. Übrig waren nur noch 39 Wohnstätten.
Ausschnitt der Stadtansicht von der Stadt und Festung Demmin von Merian, um 1650
Besser sah es wieder 1719 aus, wie die „historische Tabelle über den Zustand der pommerschen Stadt Demmin“ berichtet. Die meisten Häuser wurden in den letzten 30 Jahren erbaut. Es standen davon im Kahldischen Viertel 41, im Holstenviertel 40, im Kuhviertel 37 und im Frauenviertel 25 Häuser. Insgesamt waren dies 143 Häuser, von denen schon 141 mit Ziegeln gedeckt waren. Weiterhin gab es 137 wüste Stellen, davon 5 im Kahldischen, 30 im Holsten-, 25 im Frauen- und 13 im Kuhviertel. Die übrigen 64 Häuser gehörten der Kirche und dem Hospital oder wurden als Gärten, Auffahrten und Hofräumen genutzt. Scheunen gab es in der Stadt nur 2, die meisten standen in der Anklamer Vorstadt. An öffentlichen Gebäuden waren neben der Kirche vorhanden: Das Rathaus, Syndikatshaus, die große Schule, die kleine Schule, 4 Wachthäuser an den Toren, 3 Torschreiberbuden, 3 Stadtdienerbuden, 2 Visitierbuden, 2 Schützen- oder Waldwärterhäuser, 3 Hirtenkaten, 2 Krüge und die Frohnerei. Die Demminer konnten auch wieder gut Feiern, es waren 23 Braustellen und 30 Branntweinstätten in den Häusern vorhanden.
Zwischen 1725-1736 wurden in Demmin 86 neue zweistöckige Häuser gebaut, da der König die Materialien (Holz/Steine) schenkte und dazu noch 15% des Baugeldes spendierte. Die Einwohnerzahl stieg kontinuierlich, 1719 lag diese noch bei 1202, bis 1731 stieg sie auf 1448, bis 1745 auf 1941 und bis 1749 auf 2071 Personen. Dazu kamen noch aus der Garnisonsgemeinde weitere Personen.
Im Siebenjährigen Krieg wurden in Demmin zwischen 1758-1759 einzelne Häuser durch Feuer zerstört und viele durch Beschuss beschädigt. Danach erholte sich die Stadt wieder, 1782 hatte Demmin 345 Häuser, wovon 332 in der Stadt mit Ziegeln und 13 vor dem Tor mit Stroh gedeckt sind. An wüsten Hausstellen gibt es in der Stadt noch 10, vor den Stadttoren stehen 74 Scheunen.
Anzahl der Häuser in den weiteren Jahren:
1792: 352 | 1794: 362 | 1798: 364 | 1820: 392 | 1847: 521 |
1850: 532 | 1859: 548 | 1862: 544 | 1877: 716 | 1902: 923 |
Aufgrund der häufigen Kriege im 17. und 18. Jahrhundert war eine Ausdehnung der Stadt über die Ringmauern hinaus nicht möglich, weshalb die meisten Häuser erst nach dem Befreiungskrieg entstanden sind. Außerhalb der Ringmauern gab 1698 nur 4 Häuser. Joachim Burmeister hatte vor der Stadt eine Wassermühle und eine Windmühle, Michel Friede einen Krug (Eulenkrug). Die Stadt besaß einen Feldwärter-Katen und ein Holzwärterhäuschen am Weg nach Vorwerk und am Meyenkrebser Damm.
Bis 1802 erhielt jedes Haus eine fortlaufende Nummer, ab 1802 wurden die Häuser den Bezirken zugeordnet. 40 Jahre später wurden die Straßennamen festgesetzt, Im Laufe der Zeit wurden dann die Häuser mit der heutigen, üblichen Schreibweise (z.B. Baustraße 10) benannt.
Auch einige alte Sagen zu den Häusern wurden im Volksmund überliefert und 1926 von Hermann Eichblatt veröffentlicht.
Folgende alte Sage ist konkret zuzuordnen (Kahldenbezirk Nr. 30): In dem alten Lobeckschen Hause zwischen dem Schnellen Lauf und der Kahldenstraße befand sich 1692 die Apotheke und gehörte Johann Carl Treu. Auf diesem Grundstück, und zwar in einem Stall soll von alten Zeiten her ein großer Schatz vergraben sein, den bisher noch niemand heben konnte. Eines Nachts träumte der Apotheker vom Schatz. Am Morgen darauf kam eine alte, fremde Bauersfrau zu ihm und diese zeigte ihm die Stelle, wo er den Schatz finden würde, er dürfe aber kein Wort während des Grabens sprechen. Der Apotheker machte sich sogleich in der folgenden Nacht ans Graben und weil er von der Frau gehört hatte, dass der Schatz sehr tief liege, so mussten seine Frau und Tochter ihm helfen, denn vor Sonnenaufgang mussten sie fertig sein. Es dauerte nicht lange, so stießen sie auf einen großen Kessel. Die Frau des Apothekers war darüber so erfreut, dass sie in ihrer Unvorsichtigkeit anfing zu sprechen. Da war dann alles vorbei und sie fanden in dem Kessel nur alte Kohlen. Das Mauerwerk stürzte am 21. April 1692 ein und tötete den Apotheker. Die schwerverwundete Frau und die Tochter konnten lebendig herausgezogen werden. Seitdem hat man nicht wieder nach dem Schatz gegraben.
Interessant ist der Hintergrund dieser Sage und die Frage, warum unter einem Stall – so tief in der Erde – angeblich ein Kessel vergraben sei. Eine Antwort findet man Goetze-Chronik von Demmin auf Seite →:
„Der Hügel innerhalb der alten Ringmauern ist im Laufe der Jahrhunderte um 2 bis 4 Fuß bei den vielen Einäscherungen und Bränden der Häuser an einzelnen Stellen höher geworden. Die Einwohner haben nach erlittenem Unglück gern bald wieder eine Obdach haben wollen und haben dann bei ihrer Armut den Schutt von den ruinierten und verbrannten Häusern nicht wegbringen lassen, sondern haben denselben geebnet und darauf wieder neu gebaut.“
Auch soll es im damaligen Eulenkrug (später Haus von Dr. Tzschirner) viel gespukt haben, Till Eulenspiegel soll auf seiner Wanderschaft durch Pommern dort übernachtet haben. Zur Erinnerung wurde später am Haus eine Eule angebracht.
Auszug aus: Sagen aus Demmin und Umgegend, Hermann Eichblatt, 1925 Chronik der Stadt Demmin, Karl Goetze, 1903, S. →/→
Plan der Stadt Demmin von 1811, digital nachgezeichnet von David Krüger
Viele Personen, die sich mit der Stadtgeschichte von Demmin beschäftigen, kennen den Merian-Kupferstich von 1650 oder auch den Stadtplan von 1903 aus der Goetze-Chronik. Ein bislang unbekannter Stadtplan befindet sich im Museumsbestand des ehemaligen Kreisheimatmuseums: Der Plan der Stadt Demmin von 1811.
Ursprünglich befand sich der Plan im Stadt- bzw. Ratsarchiv, welches im Keller des Rathauses untergebracht war. Bei der Zerstörung des Rathauses wurde auch der Archivbestand unwiederbringlich zerstört. Ein ausgelagerter Bestand befindet sich heute unter Rep. 38b Demmin „Repertorium des Archives des Demminer Magistrats 16. 17. 18. und 19. Jhd.“ im Landesarchiv Greifswald.
Glücklicherweise hatte eine Schülerin den Plan vor 1945 für eine Schularbeit abgepaust, wodurch dieser für die Nachwelt erhalten geblieben ist. Der Fokus liegt hierbei auf dem historischen Stadtkern mit Einzeichnung der einzelnen Häuser. Die Vorstädte von Demmin wurden teilweise eingezeichnet. Der Plan ist unmaßstablich, schätzungsweise ist der Maßstab 1:2500.
Im Zuge der Digitalisierung des Demminer Museumsbestands wurde der Plan digital nachgezeichnet, um diesen der Öffentlichkeit wieder zugänglich zu machen. Auch existiert eine Übersicht der Eigentümer der Häuser, welche durch einen Abgleich mit den Hypothekenbüchern identisch ist.
Als Ergänzung wurde auch ein Plan mit den alten Häusernummern erstellt, welcher für die weitere Auswertung von Quellen (z.B. alte Häuserangaben in den Kirchenbüchern) nützlich sein könnte.
Sie können den Stadtplan (neue und alte Nummerierung) unter folgendem Link einsehen und herunterladen: www.david-krueger.de
Auf den nachfolgenden Seiten finden Sie die Informationen zu den Häusern und Familien der Stadt Demmin. Diese stammen zum Großteil aus den jeweiligen Hypothekenbüchern, welche eine Vielzahl an Lebensdaten von Demminer Familien und Verwandten enthalten.
Auszug aus dem Hypothekenbuch von Demmin
Landesarchiv Greifswald: Rep. 77e Demmin Nr. 4, Fol. 511
Nach der Erfassung der Rohdaten wurden Familiennamen korrigiert und die Hausnummern abgeglichen/zugeordnet. In eckige Klammern gesetzte Namen sind Ergänzungen, wo aufgrund der vorliegenden Quellen die Vervollständigung anzunehmen ist. Die Angaben der Zeiträume stammen aus den ältesten namentlichen Nennungen der Personen, es können weitere Einträge auf den Folien vorhanden sein. Die Angaben zu den Gebäuden beziehen sich ebenfalls auf die erste Nennung in den Hypothekenbüchern, es kann also durchaus sein, dass in den späteren Jahren einzelne Gebäude abgerissen wurden.
Nicht berücksichtigt wurden die Grundstücke und Gärten, da die Nummerierung erst zu einem spätere Zeitpunkt einsetzte und sich aufgrund von Aufteilungen, Zuweisungen, etc. änderte. Zum Zeitpunkt der Auswertung lagen keine Karten/Risse vor. Lediglich der Verkauf von Weideabfindungen wurde notiert. Auch fehlen Informationen über die Häuser und Eigentümer in Stuterhof und Vorwerk, da diese in separaten Hypothekenbüchern aufgeführt sind. Da sich die Hypothekenbücher nicht im Landesarchiv Greifswald befinden, war eine Auswertung nicht möglich. Wohlmöglich findet man weitere Informationen in den Beständen im Staatsarchiv Stettin, da sich dort unter anderem auch das Archiv der Familie von Podewils-Vorwerk (Archiwum rodu Podewils-Vorwerck, Signatur: 65/31/0) befindet.
In den Hypothekenbüchern sind ebenfalls Angaben über den Kaufpreis und Wert des Hauses enthalten, auch über Kredite/Schuldverschreibungen. Aufgrund der Menge an Informationen wurden diese Angaben nicht erfasst. Ein Blick in die Archivalien lohnt sich!
Am Ende der jeweiligen Hausübersicht befindet sich eine Quellenangabe, welche wie in diesem Beispiel aufgebaut ist:
1/84, 1/732, 2/177, 2/178, 5/72
Die Nummern beziehen sich auf die jeweilige Bandnummer und Folie (Seite) im Hypothekenbuch. Bitte beachten Sie, dass die Nummerierung nicht identisch mit der Nummerierung im Landesarchiv Greifswald ist, vielmehr entspricht sie der logischen Reihenfolge. Dies muss berücksichtigt werden, falls die entsprechenden Hypothekenbücher im Landesarchiv Greifswald eingesehen werden möchten.
Ebenfalls wurde die Demminer Zeitung von 1849, 1851-1865, sowie der Zuschauer an der Peene von 1850 ausgewertet.
Übersicht der Hypothekenbücher
Die nachfolgende Aufstellung der Häuser ist anhand der Bezirke und neuen Hausnummern gegliedert:
Demminer Innenstadt
Baubezirk, Frauenbezirk, Holstenbezirk und Kahldenbezirk
Anklamer Vorstadt
Anklamer Bezirk, Treptower Bezirk
Am Ende des Buches finden Sie zudem ein Verzeichnis der alten und neuen Hausnummern.
Verwendete Abkürzungen
* | = geboren |
+ | = gestorben |
N. N. | = Nomen nescio, Name nicht bekannt |
Alte Nr.: 321
Gebäude: Wohnhaus, Brennscheune
Ehemaliges Schmidt’sche Wachthaus. Johann Nathanael Rühl hat um 1785 einen Anbau errichtet. Das Haus ist nun insgesamt 56 Fuß lang, 29 Fuß tief, eine Etage hoch und besteht aus 2 Stuben, 2 Kammern, 1 Küche, 1 Feuerstelle und 1 Keller.
25.03.1858: Subhastations-Patent. Freiwilliger Verkauf. Folgende zum Nachlasse des hierselbst verstorbenen Töpfermeisters Christian Ludwig Scharbach gehörige Grundstücke, als: 1) das vor dem Louisenthore hierselbst sub Nr. 321 belegene, vol. IV. fol. 121 des Hypothekenbuchs eingetragene, mit Ausschluß der nachstehend bezeichneten Pertinenzien auf 2802 Thlr. 14 Sgr. abgeschätzte Wohnhaus nebst Zubehör, insbesondere: a) die am linken Ufer der Peene sub Nr. 18 hierselbst belegene, circa 2 Morgen 90 [] Ruth. enthaltene Haus-Wiese, abgeschätzt auf 213 Thlr. 10 Sgr. b) die im Kuhfelde hierselbst belegene, 2 Morgen 1240 [] Ruth. enthaltende Hausweiseabfindung Nr. 40 des Gemeinheitstheilungs-Rezesses, abgeschätzt auf 240 Thlr. 22 Sgr. 2) der sub Nr. 98 hierselbst belegene, vol. II. fol. 625 des Hypothekenbuchs eingetragene, 29 [] Ruthen enthaltende Wallgarten, abgeschätzt auf 164 Thlr. sollen in termino den 31. Mai 1858 Vormittags 11 Uhr vor dem Herrn Kreisgerichtsrath Tessmar an hiesiger Gerichtsstelle im Wege der freiwilligen Subhastation verkauft werden. Taxe, Hypotheken-Schein und Verkaufsbedingungen können in unserm I. Bureau eingesehen werden. Demmin, den 25. März 1858. Königliches Kreis-Gericht. Abtheilung II.
07.02.1863: Eine Oberwohnung von zwei Stuben nebst Zubehör ist zu Michaelis d. J. zu vermiethen bei A. Wegner, Färber.
Im Sommer 1865 erfolgte durch August Wegner ein weiterer Anbau am Wohnhaus.
vor 1785 | N. N. Schmidt |
1785 | Johann Nathanael Rühl, Töpfer, Altermann |
1799 | Wilhelm Benjamin Rossow, Bürger und Töpfermeister, + um 1813 |
1799 | Barbara Elisabeth Rossow geb. Rühl, + um 1813, Kind von Johann Nathanael Rühl, Ehefrau von Wilhelm Benjamin Rossow |
1813 | Johann Adam Rossow, Kind von Wilhelm Benjamin Rossow und Barbara Elisabeth Rühl |
1814 | Christian Ludwig Scharbach, Töpfermeister, + vor 1858 |
1858 | Louise Wilhelmine Scharbach, geb. Henning, Witwe, 2. Ehefrau von Christian Ludwig Scharbach Kinder aus 1. Ehe von Christian Ludwig Scharbach: Johanne Henriette Wilhelmine Fender, geb. Scharbach, separierte Ehefrau des Färber Fender Johann Carl Ludwig Scharbach, Töpfermeister Carl Wilhelm Scharbach, Töpfer Johanne Louise Franziska Staepel, geb. Scharbach, + um 1862, Ehefrau von Carl Adolph Heinrich Staepel, Kleidermacher Vermutlich Kinder aus 2. Ehe von Christian Ludwig Scharbach: Johann Carl Eduard Scharbach Louise Caroline Sophie Scharbach Johanne Friederike Henriette Scharbach August Bernhard Eduard Scharbach Emma Amalie Charlotte Scharbach |
1861 | August Wegner, Färbermeister |
1783 | Catharina Elisabeth Rühl, geb. Gribtow, Ehefrau von Johann Nathanael Rühl |
1785 | Kinder des verstorbenen Tischler Johann Caspar Sievert |
1787 | Kinder des Kolonist Christian Scharbach in Eugenienberg |
1790 | [Joachim] Moritz Schweicker, Kaufmann |
1790 | Kinder des Prahmer Selke |
1799 | Johann Zeiske, Töpfermeister |
1799 | Johann Rossow, Kolonist in Neu Kartlow |
1800 | Maria Dorothea Scharbach |
1811 | Daniel Lobeck, Kaufmann |
1847 | Caroline Friederike Lobeck, geb. Heyliger, Witwe des Kaufmann Lobeck, + um 1855 |
1855 | Gustav Eduard Lobeck, Kreisgerichtsdirektor |
1858 | Ludwig Schmidt, Müller, erwarb die Weidenabfindung |
1862 | Heinrich Niemann, Gutsinspektor in Kummerow |
1862 | Kinder von Carl Adolph Heinrich Staepel und Johanne Louise Franziska Scharbach: Anna Helene Franziska Staepel Bernhard Heinrich Wilhelm Staepel Reinhold Ludwig Carl Staepel |
Quellen: 1/640, 1/641, 5/116, 5/122, 5/123, 5/124
Alte Nr.: 322
Gebäude: Wohnhaus, Keller am Kuhtor
07.01.1857: In dem Hause Bau-Bez. Nr. 2. am Louisen-Thor ist die ganze Oberwohnung, bestehend in 6 bis 8 heizbaren Zimmern nebst sämtlichem Zubehör, zu Ostern oder zu Michaelis d. J. im Ganzen oder auch getheilt zu vermiethen. L. Scharbach, im Auftrage.
Carl Heinrich Dähn ist 1864 verpflichtet, solange der Töpfermeister Ludwig Scharbach und dessen Ehefrau in dem Haus Nr. 133 wohnen, das Gewerbe als Töpfer und als Händler mit Geschirr nicht zu betreiben.
1783 | Johann Nathanael Rühl, Töpfer |
1783 | [Joachim] Stahncke, Schneider |
1791 | N. N. Albrecht, Schuhmacher |
1791 | Christian Jacob Kobel, Reifer |
1816 | Christian Ludwig Scharbach, Töpfermeister |
1846 | Ludwig Scharbach, Töpfer |
1856 | David Friedrich Wachtlin, Eigentümer, Schulze in Kletzin |
1864 | Carl Heinrich Dähn, Bäckermeister |
1783 | Kinder von Johann Joachim Roggow |
1794 | N. N. Fantzow, Bäcker in St. Petersburg, + um 1800 |
1803 | N. N. Behrnd, Syndikus |
1804 | [Barbara Elisabeth] Bruhn, geb. Preetz, Witwe des Schiffer Peter Bruhn |
1819 | [Johann Joachim] Schmiedlein, Ratsherr |
1819 | [Johann Heinrich] Bennemann, Schlächter |
1825 | N. N. Boltzendahl, Registrator |
1825 | Kinder des Schiffer Johann Albrecht Bruhn |
1839 | Gustav Stubbe, Kaufmann |
1850 | Charlotte Westergreen, geb. Matz, Witwe des Schiffskapitän Westergreen |
1851 | Carl Christian Johansen, Rentier in Stuterhof |
Quellen: 1/642, 5/125, 5/129, 5/130
Alte Nr.: 3
Gebäude: Luisentor als Stadtgefängnis (1763-1895)
Zunächst diente im Mittelalter der Pulverturm als „düsterer Keller“, als dann 1763, nach Niederlegung der Wälle und Stadtbefestigung, das Luisentor als Gefängnis hergerichtet wurde. Mit der steigenden Einwohnerzahl nahm auch die Zahl der Kriminellen zu, weshalb 1895 der Neubau eines neuen Gefängnis erforderlich war.
Alte Nr.: 4
Gebäude: Wachthaus
Auf dem Stadtplan von 1811 ist direkt neben dem Kuhtor (Luisentor) das Haus Nr. 4 eingezeichnet. Laut der Beschreibung war es ein Wachthaus der Stadt, welches jedoch zu einem späteren Zeitpunkt abgerissen wurde.
In den Hypothekenbüchern existieren keine Aufzeichnungen zum Haus.
Alte Nr.: 5
Gebäude: Wohnhaus, Stall
1773 | N. N. Schultz, Tuchmacher |
1773 | Christian Peters, Tuchmacher |
1807 | Johann Christian Heinrich Pauls, Schuhmacher |
1820 | Daniel Friedrich Theodor Albrecht, Färber, + um 1836 |
1836 | Friederike Caroline Albrecht, geb. Albrecht, Witwe von Daniel Friedrich Theodor Albrecht |
1857 | Carl Friedrich Wilhelm Albrecht, Färbermeister, Kind von Daniel Friedrich Albrecht und Friederike Caroline Albrecht |
1775 | [Friedrich] Lemke, Schneidermeister |
1804 | N. N. Colin, Kaufmann, + um 1821 |
1821 | Carl [Friedrich Daniel] Schweicker, Kommerzienrat |
1821 | N. N. Colin, geb. Werth, Witwe des Kaufmann Colin |
1821 | Sophie Wilhelmine Colin |
1836 | Kinder von Daniel Friedrich Albrecht und Friederike Caroline Albrecht: Caroline Heinricke Friedricke Albrecht Friedrich Christian Johann Albrecht Ludolph Ludwig Alexander Albrecht Julius Carl Heinrich Albrecht Johanne Christiane Henriette Albrecht |
Quellen: 1/5, 1/6, 2/21
Alte Nr.: 1, 2, 3, 4, 8
Gebäude: Wohnhaus, Bude (4x), Speicher, Seitengebäude
Das Haus wurde 1759 im Siebenjährigen Krieg sehr beschädigt und danach repariert. Siehe auch: Goetze-Chronik, S. →
1751 | Erben von N. N. Fleischer |
1754 | N. N. Behrnd, Landrat |
1778 | Carl Friedrich Daniel Schweicker, Kaufmann, später Kommerzienrat. + vor 30.10.1832 |
1835 | Johanne Sophie Eleonore Schweicker, geb. Taute, Witwe von Carl Friedrich Daniel Schweicker, + um 1843 |
1835 | Georg Christian Wilhelm Schweicker, Kaufmann |
1778 | N. N. Behrnd, Ehefrau des Landrat Behrnd |
1778 | [Jacob Friedrich] Michaelis, Bürgermeister |
1778 | Gustav Stubbe, Kaufmann |
1778 | Johann Gustav Lobeck, Kaufmann |
1778 | Maria Sophia Friederika Michaelis |
1778 | N. N. Müller, Amtmann in Möllenhagen |
1805 | N. N. Bruhn, Witwe des Schiffer Peter Jürgen Bruhn |
1823 | Johann Albrecht Bruhn, Schiffer |
1840 | N. N. Zschock, Superintendent in Ueckermünde |
1841 | Wilhelmine Engelbrecht |
1841 | Louise Engelbrecht |
1844 | Johanne Weitenkampf, geb. Schweicker, Witwe des Prediger Weitenkampf |
1844 | Friederike [Sophie] Lentze, geb. Schweicker, Witwe des Kaufmann Lentze |
1844 | Sophie Marie Reinholz, geb. Schweicker, Ehefrau des Pastor Reinholz |
1844 | Dorothea Utpatel, geb. Schweicker, Ehefrau des Mühlenmeister Wilhelm Utpatel |
1844 | Elisabeth Henriette Caroline Schweicker |
1844 | Auguste Johanne Friederike Eggebrecht, geb. Schweicker, Ehefrau des Gutsbesitzer Eggebrecht |
1844 | Louise Wiegart, geb. Schweicker, Ehefrau des Kaufmann Wiegart |
1844 | Hedwig Elisabeth Christiane von Maltzahn |
1850 | Helmuth Krüger, Gutspächter in Schönkamp/Mecklenburg |
1856 | Ida Schweicker, Kind von Georg Christian Wilhelm Schweicker |
1862 | Louise Otto, geb. Lentze, Ehefrau des Gutsbesitzer Otto in Warbelow bei Gnoien |
Quellen: 1/1, 1/2, 1/3, 1/4, 1/12, 1/13, 1/14, 2/29b, 2/30b, 2/31, 2/32, 2/33
Luisenstraße mit Blick auf das Luisentor, aufgenommen um 1920. Links: Baubezirk Nr.7 (Giebelhaus)
Alte Nr.: 10
Gebäude: Wohnhaus, Speicher
Carl Friedrich Daniel Schweicker hat 1824 auf der Hofstelle einen neuen Speicher erbaut, welcher 45 Fuß lang und 22 Fuß tief ist.
05.04.1849: Die Unteretage meines Nebenhauses, Louisenstraße Nr. 7., besonders geeignet zu einem Ladengeschäft, ist zu Michaelis d. J. zu vermiethen. W. Schweicker.
08.05.1853: Die Wohnung in meinem Nebenhause, 2te Etage Louisenstr. Nr. 7., bestehend in 8 heizbaren Zimmern, 2 Küchen, 2 Speisekammern, Holz- und Torfgelaß, Kellerraum, Trockenboden, Waschhaus und einem Stall, ist zu Michaelis d. J. entweder im Ganzen oder in 2 Wohnungen getheilt, so daß 4 Stuben, 1 Küche und 1 Speisekammer, Kellerraum und der Stall einerseits, 5 Stuben, 1 Küche, 1 Speisekammer und Kellerraum andererseits, Trockenboden gemeinschaftlich, zu vermiethen. Demmin, den 8. Mai 1853. Schweicker.
07.09.1853: Die Wohnung in meinem Nebenhause, 2te Etage, Louisenstraße Nr. 7., ist jetzt in einem durchaus bewohnbaren, bequemen und höchst angenehmen Zustande eingerichtet, und jetzt jeder Zeit zu vermiethen. Sie besteht entweder im Ganzen aus 8 Stuben, 2 Küchen, Kammern, Trockenboden, Kellerraum, Stall, Holz- und Torfgelaß, oder getheilt in 5 Stuben, 1 Küche – und 3 Stuben, 1 Küche, so wie erforderlichem Zubehör. Schweicker
16.04.1856: Zwei Wohnungen in meinem Nebenhause, Louisenstraße Nr. 7, die eine von 5 Stuben, die andere von 3 Stuben, nebst Zubehör, sind, entweder einzeln oder im Ganzen, zu vermiethen. Schweicker.
25.09.1858: Die Unterwohnung in meinem Nebenhause, Louisenstraße Nro. 7, bestehend in 4 Stuben, Kellerraum, Holzgelaß und Trockenboden, sowie in einem Laden, worin bereits seit 16 Jahren ein lebhaftes Manufacturgeschäft betrieben und daher sich solcher insbesondere dazu eignet, indem die Lage sich in der belebtesten Gegend der Stadt befindet, ist vom 1. Januar 1959 ab zu vermiethen. Schweiker.
14.07.1860: In meinem Nebenhause, Louisenstraße Nro. 7, ist eine Wohnung von 3 Stuben, Küche, Trockenboden, Torfgelaß und Kellerraum zu Michaelis d. J. zu vermiethen. Demmin. Schweiker.
24.04.1862: Ich beabsichtige mein Nebenhaus in der Louisenstraße hierselbst aus freier Hand zu verkaufen, und habe die Verkaufsbedingungen, sowie die näheren Umstände dem Herrn Justiz-Rath v. Wolffradt mitgetheilt; ich ersuche demnach die Kauflustigen mit demselben in Unterhandlung zu treten. Bemerkt wird noch, daß auch ein Speicher mit in den Kauf gegeben werden kann. Demmin, den 24. April 1862. W. Schweiker.
1741 | Christian Holstein, Stadtkollektor |
1741 | Jochim Burmeister, Kaufmann, + um 1799 |
1799 | Johann Friedrich Burmeister, Kommissionsrat |
1804 | Johann Christian Gottlieb Huth, Kaufmann |
1813 | Carl [Friedrich Daniel] Schweicker, Kommerzienrat, + um 1824 |
1824 | Johanne Sophie Eleonore Schweicker, geb. Taute, Witwe |
1824 | Georg Christian Wilhelm Schweicker, Kaufmann, Kind von Carl [Friedrich Daniel Schweicker] und Johanne Sophie Eleonore Taute |
1799 | N. N. Gültzow, Müller in Leistenow |
1805 | Erben von N. N. Giese in Kletzin |
1806 | Kinder von N. N. Wegener in Törpin |
1806 | Michael Friedrich Huth in Ueckermünde |
1813 | Johanna Henriette Charlotte Busse, geb. Lobeck, Ehefrau des Kaufmann [David Christian] Heinrich Busse |
1817 | [David Christian] Heinrich Busse, Kaufmann in Berlin |
1820 | N. N. Müller, Amtmann in Möllenhagen |
1820 | N. N. Zschock, Superintendent in Ueckermünde |
1822 | Gustav Stubbe, Kaufmann |
1824 | N. N. Bihler, Stadtzimmermeister |
1824 | [Jacob Friedrich] Müller, Maurermeister |
1841 | Wilhelmine Eggebrecht |
1841 | Louise Eggebrecht |
1844 | Johanne Weitenkampf, geb. Schweicker, Witwe des Prediger Weitenkampf Friederike [Sophie] Lentze, geb. Schweicker, Witwe des Kaufmann Lentze Sophie Marie Reinholz, geb. Schweicker, Ehefrau des Pastor Reinholz Dorothea Utpatel, geb. Schweicker, Ehefrau des Mühlenmeister Wilhelm Utpatel Elisabeth Henriette Caroline Schweicker Auguste Johanne Friederike Eggebrecht, geb. Schweicker, Ehefrau des Gutsbesitzer Eggebrecht Louise Wiegart, geb. Schweicker, Ehefrau des Kaufmann Wiegart |
1844 | Hedwig Elisabeth Christiane von Maltzahn |
1850 | Helmuth Krüger, Gutspächter in Schönkamp/Mecklenburg |
1856 | Ida Schweicker, Kind von Georg Christian Wilhelm Schweicker |
1862 | Louise Otto, geb. Lentze, Ehefrau des Gutsbesitzer Otto in Warbelow bei Gnoien |
1864 | Wilhelmine Eggebrecht |
Quellen: 1/18, 1/19, 1/20, 2/38, 2/39, 2/40, 2/41, 2/42
Alte Nr.: 14a, 14b
Gebäude: Wohnhaus, Seitengebäude
Das Wohnhaus mit Seitengebäude wurde 1766 auf einer wüsten Stelle neu erbaut. Das Seitengebäude wurde 1784 an den Glaser Johann Adam Klabuhn verkauft und erhielt die Hausnummer 14b. Die Hausnummern wurden nach 1796 wieder zusammengeführt.
1766 | [Gustav] Kraut, Kämmerer |
1766 | Gottfried Meu, Nagelschmied |
1783 | N. N. Sturm, Witwe von Christian Eberhard Sturm, später Ehefrau des Kaufmann Jacob Friedrich Brummer Kinder von N. N. Sturm |
1786 | Jacob Friedrich Brümmer, Kaufmann |
1796 | Franz Joachim Westphal, Bürger und Kaufmann, + vor 1838 |
1838 | Friederike Charlotte Westphal, geb. Wussow, Witwe von Franz Joachim Westphal |
1838 | Erben von Franz Joachim Westphal und Friederike Charlotte Wussow |
1838 | Carl Gustav Franz Westphal, Kaufmann, + um 1854 |
1854 | Amalie Westphal, geb. Hecht, Witwe von Carl Gustav Franz Westphal Kinder von Carl Gustav Franz Westphal und Amalie Hecht: Carl Heinrich Franz Westphal Elisabeth Charlotte Helene Westphal Elisa Christiane Marie Westphal |
1784 | [Johann Adam] Klabuhn, Glaser |
1788 | Jacob Friedrich Brümmer, Kaufmann |
1796 | Franz Joachim Westphal, Bürger und Kaufmann |
1769 | N. N. Lobeck, Witwe von Otto Lobeck |
1771 | Kinder von N. N. Engelbrecht in Siedenbrünzow |
1772 | Ilsabe Margaretha Lihssen, geb. Gehling |
1778 | Georg Ewert, Arrendator in Drönnewitz |
1786 | N. N. Pauly, Arrendator in Hohenbrünzow |
1786 | Anna Dorothea Klabuhn, geb. Grube, Ehefrau des Glaser [Johann Adam] Klabuhn |
1786 | N. N. Gahl, Bürger und Gürtler |
1787 | Kinder von Christian Eberhard Sturm: Maria Sophia Friederica Sturm Wilhelm August Friedrich Sturm |
1788 | Jürgen Gustav Lobeck, Kaufmann |
1795 | [Joachim Moritz] Schweicker, Kaufmann |
1795 | Georg Blauert, Amtmann und Papierfabrikant |
1797 | Wilhelm August Friedrich Sturm |
1800 | Kinder aus 1. Ehe von Franz Joachim Westphal: Christiane Augustine Marie Westphal Elisabeth Ernestine Westphal Johanne Juliane Catharine Westphal |
1800 | [Johann Heinrich Friedrich] Scheele in Hamburg |
1800 | [Friedrich Gustav] Priess, Arrendator in Peeselin, + vor 1818 |
1818 | Ludwig Friedrich Heinrich Coburg, Leutnant |
1818 | Anna Dorothea Blauert, geb. Lilienthal, Witwe des Amtmann Georg Blauert |
1819 | [Carl Andreas] Matthias, Pastor in Hohenmocker, + vor 1850 |
1819 | Kinder vom Amtmann Georg Blauert: Ernst Carl Friedrich Blauert, Gutspächter in Randow Friedrich Wilhelm Blauert in Leistenow |
1837 | Marianne Henriette Dorothea Hübner, geb. Westphal, Ehefrau des Kaufmann Hübner |
1850 | Johann Carl Heinrich Matthias, Prediger |
1850 | Julie Voss |
1859 | Heinrich Gottlieb Hecht, Rentier in Kremmen |
1862 | Charlotte Wienstein, geb. Roggenbau, Witwe des Oberamtmann Wienstein |
1863 | Caroline Kerckow, geb. Matthias, Ehefrau des Pastor Kerckow in Liepen |
Quellen: 1/29, 1/30, 1/31, 1/674, 1/675, 2/55, 2/56
Alte Nr.: 15, 173, 174
Gebäude: Wohnhaus, Pferdestall, 2 Ställe, Seitengebäude
Die Wohnhäuser 173 und 174 sind mit dem Haus Nr. 15 verbunden, die Hausnummern wurden später zusammengeführt.
05.08.1854: Das in Demmin, Louisenstraße belegene Wohnhaus Nr. 9, mit Keller, Stallung und einem hinter dem Hause befindlichen Garten, ist entweder im Ganzen oder auch getheilt zu Michaelis d. J. durch Lampe in Vorwerk zu vermiethen.
08.08.1854: In dem Wohnhause Nr. 9 in der Louisenstraße ist noch die Ober-Etage zu Michaelis d. J. durch den Herrn Lampe zu Vorwerk zu vermiethen. Demmin, den. 8. August 1854.
1767 | Johann Lobeck, Senator |
1767 | Johann Jochen Lobeck, Kaufmann, Kind von Johann Lobeck, + um 1803 |
1803 | Carl Otto Lobeck, Kaufmann, Kämmerer, Kind von Johann Jochen Lobeck und Anna Justina Dommes |
1838 | Louis Ferdinand Rudolphy, Kaufmann (50% Eigentum) Hermann Otto Dähnert, Kaufmann (50% Eigentum), + um 1861 |
1803 | Marie Louise Dorothea Lobeck |
1806 | Anna Justina Lobeck, geb. Dommes, Witwe von Johann Jochen Lobeck, + um 1811 |
1806 | Daniel Lobeck, Kind von Johann Jochen Lobeck |
1808 | Johann Gottfried Matthaei, Kaufmann |
1811 | Georg Albert Baumann, Kaufmann, Lehrer, + vor 1832 |
1811 | Dorothea Sophia Baumann, geb. Lobeck, Ehefrau von Georg Albert Baumann |
1812 | Friedrich Lobeck, Kaufmann |
1826 | Otto Gustav Lobeck, Kaufmann |
1832 | Kinder des Kaufmann Georg Christian Wilhelm Schweicker |
1833 | Marie Diedericke Lobeck, geb. Ludwig, Ehefrau des Kaufmann Carl Otto Lobeck |
1839 | Erben des Kommissarius N. N. Behrndt |
1841 | Carl Dudy, Gutsbesitzer in Schmarsow |
1843 | Caroline Friederike Dorothea Dähnert, geb. Dudy, Ehefrau des Kaufmann Hermann Otto Dähnert |
1845 | Christoph Huldreich Rennecke, Pastor in Dargun |
1846 | Johanne Pauline Sophie Rudolphy, geb. Engelbrecht, Ehefrau von Louis Ferdinand Rudolphy, + vor 1846 Kinder von Louis Ferdinand Rudolphy und Johanne Pauline Sophie Engelbrecht: Martha Johanne Rudolphy Wilhelmine Adolphine Rudolphy Johanne Pauline Sophie Rudolphy |
1846 | Wilhelmine Henriette Rudolphy, geb. Dähnert, Ehefrau von Louis Ferdinand Rudolphy |
1856 | Carl Julius Scherenberg, Kaufmann in Swinemünde |
1856 | Auguste Günther, geb. Scherenberg, Kind von Carl Julius Scherenberg, Ehefrau vom Assistenzart der Königlichen Marine zu Danzig, Dr. Peter Otto Günther |
Kinder von Hermann Otto Dähnert: Anna Caroline Louise Dähnert, * 25.06.1844 Max Moritz Dähnert, * 03.02.1848 Otto Hermann Dähnert, * 11.06.1849 Clara Caroline Erdmandine Dähnert, * 28.01.1855 Emilie Louise Hermine Dähnert, * 26.01.1856 |
Quellen: 1/32, 1/33, 1/34, 1/318, 1/319, 1/320, 1/321, 2/63, 2/64, 2/65, 2/66, 3/372, 3/377
Alte Nr.: 17
Gebäude: Wohnhaus, Stall
1705 | Jürgen Bolte |
1705 | N. N. Amtsberg |
vor 1776 | Margaretha Elisabeth Bartelt, geb. Amtsberg, Kind von N. N. Amtsberg, Ehefrau des Bäcker Friedrich Wilhelm Bartelt |
vor 1776 | Friedrich Wilhelm Bartelt, Bäcker |
1789 | Gustav Carl Friedrich Henning, Bäcker |
1804 | Johann Heinrich Strübing, Fuhrmann, Gastwirt |
1807 | Johann Christoph Krüger, Bürger und Gastwirt |
1811 | Franz Machirus, Gastwirt |
1812 | Ludwig Machirus, Gastwirt und Maurermeister |
1817 | Johann Carl Machirus, Gastwirt, + vor 1848 |
1848 | Johann Ludwig Martin Machirus, Gastwirt |
1763 | Catharina Maria Mau |
1763 | Johann Nicolaus Mau |
1775 | Johann Andreas Thomas Bartelt |
1776 | Maria Dorothea Behrend |
1776 | N. N. Gahl, Gürtlermeister |
1784 | Johann Lobeck, Kaufmann |
1823 | Christian Ludwig Rentner, Schneidermeister |
1829 | Johanne von Essen, Kind des Kaufmann von Essen |
1833 | Wilhelmine Juliane Engelbrecht |
1833 | Louise Charlotte Engelbrecht |
1834 | N. N. Schmuhl, Tagelöhner in Siedenbrünzow |
1848 | Margarethe Elisabeth Machirus, geb. Herse, Ehefrau des Gastwirt Johann Carl Machirus, + um 1848 |
1849 | Kinder von Johann Carl Machirus und Margarethe Elisabeth Herse: Flora Henricke Auguste Machirus Friederike Christiane Machirus Dorothea Juliane Elisabeth Mönnich, geb. Machirus, Ehefrau des Schuhmacher Mönnich in Altenkirchen auf Rügen Adolphine Sophie Henriette Dettmann, geb. Machirus, Ehefrau des Müller Dettmann |
1850 | Carl Tietböhl, Arbeitsmann in Siedenbüssow |
1851 | Carl Lentze, Kaufmann |
1851 | [Johann Friedrich] Dethloff, Kaufmann |
1851 | [Carl Theodor Ferdinand] Crell, Maler |
1863 | Carl Friedrich Albert Frantz, Lehrer |
Quellen: 1/38, 1/39, 1/40, 2/73, 2/74
Alte Nr.: 19
Gebäude: Wohnhaus, Stall
06.11.1855: Mein in der Louisen-Straße Nr. 19 belegenes (Kaufmann Horn’sches) Wohnhaus und meinen vor dem Anclamer Thor in der Kälber-Koppel belegenen Garten beabsichtige ich zu verkaufen, und habe ich dazu einen Termin auf den 22. November cr., Vormittags 9 Uhr, in der Wohnung des Auctions-Commissarius Brahtz angesetzt, wozu ich Käufer hiermit einlade; die Bedingungen sind zu jederzeit bei Herrn Brahtz einzusehen. Demmin, den 6. November 1855. W. Gahl sen.
16.01.1856: In meinem vom Herrn Gahl in der Louisenstraße Nr. 11a gekauften Hause habe ich zu Michaelis d. J. die ganze Ober-Wohnung, bestehend in 5 heizbaren Zimmern nebst Zubehör, welche bisher vom Kaufmann Herrn Horn bewohnt wurde, zu vermiethen, auch kann solche schon zu Ostern d. J. bezogen werden. C. Wolfsberg.
11.12.1861: Die Belle-Etage in meinem Hause, bestehend aus 5-6 heizbaren Zimmern, worunter ein Saal von 3 Fenster Front, bequem und elegant eingerichtet, nebst Zubehör, ist zu Michaelis k. J. zu vermiethen. C. Wolfsberg.
03.02.1864: Die obere Wohnung in meinem Hause, bestehend aus sechs heizbaren geräumigen Zimmern nebst allem Zubehör, wovon auch auf Verlangen 4 bis 5 abgegeben werden, oder ein Laden nebst Wohnung ist vom 1. October d. J. zu vermiethen bei C. Wolfsberg.
1775 | Daniel Buchholtz, Leinweber |
1775 | N. N. Buchholtz, Branntweinbrenner |
1775 | Heinrich Friedrich Glave, Kollektor, + um 1815 |
1815 | Erben von Heinrich Friedrich Glave: Friedrich Glave Esther Juliane Margaretha Görlitz, geb. Glave Carl Heinrich Ferdinand Görlitz Johanne Emilie Reinholz Julie Auguste Reinholz |
1815 | Carl Daniel Glave, Stadtgerichtsassessor |
1840 | August Friedrich [Christian] Schneider, Maler |
1843 | Peter Christian Meyer, Goldarbeiter |
1846 | Friedrich Wilhelm Gahl, Lohgerber |
1856 | Carl Wolfsberg, Kaufmann |
1761 | Daniel Friedrich Meyer, Eigentümer in Seedorf |
1780 | Carl Julius Leonhardt, Schneider |
1840 | [Carl] Heinrich [Ferdinand] Görlitz, Kaufmann in Stettin |
1840 | [Johanne] Emilie Bergell, geb. Reinholz, Ehefrau des Gutspächter Bergell in Sorge |
1843 | Carl Friedrich Häfke, Kaufmann |
1844 | Johann Ulrich Schneider, Schuhmacher |
1844 | N. N. Meyer, geb. Königsberg, Witwe in Barth |
1846 | N. N. Werner, Prediger |
1846 | N. N. Wolffradt, Schneider |
1846 | N. N. Berner, Schneider |
1861 | Hermann Riedel, Kaufmann, zurzeit in Elbing |
1863 | Heinrich Niemann, Inspektor in Kummerow |
Quellen: 1/44, 1/45, 2/93, 2/94
Alte Nr.: 21
Gebäude: Wohnhaus, Speicher, Stall
03.05.1862: In meinem Hause habe ich einen Laden und die Bell-Etage zu vermiethen. Pehl.
1769 | N. N. Glave |
1769 | Heinrich Friedrich Glave, Kollektor, + um 1815 |
1815 | Erben von Heinrich Friedrich Glave: Friedrich Glave Esther Juliane Margaretha Görlitz, geb. Glave Carl Heinrich Ferdinand Görlitz, Kaufmann in Stettin Johanne Emilie Bergell, geb. Reinholz, Ehefrau des Gutspächter Bergell in Sorge Julie Auguste Reinholz |
1815 | Carl Daniel Glave, Stadtgerichtsassessor |
1840 | August Friedrich Christian Schneider, Maler |
1862 | Erdmann Pehl, Lehrer |
1783 | Hermann Heinrich von Essen, Kaufmann |
1791 | N. N. Schultz, Witwe in Pasewalk |
1843 | Peter Christian Meyer, Goldarbeiter, erwarb einen Teil des Gartens |
1862 | Ferdinand Voigt, Maurermeister |
Quellen: 1/47, 1/48, 2/83
Alte Nr.: 22, 23
Gebäude: Wohnhaus, Hintergebäude
Die Wohnhäuser 22 und 23 wurden zusammengeführt.
1772 | N. N. Bach, Kaufmann |
1773 | Christian Andreas Rudolphy, Kaufmann |
1796 | Adolph Friedrich Rudolphy, Bürger und Kaufmann |
1838 | Adolph Heinrich Rudolphy, Gastwirt, Kind von Adolph Friedrich Rudolphy, + um 1864 |
1864 | Louise Adolphine Caroline Rudolphy, geb. Knust, Witwe von Adolph Heinrich Rudolphy Kinder von Adolph Heinrich Rudolphy und Louise Adolphine Caroline Knust: Paul Heinrich Rudolphy Max Heinrich Rudolphy Wilhelmine Sophie Hermine Rudolphy Hugo Reinhold Heinrich Rudolphy |
1764 | N. N. Rubenow |
1764 | Christian Andreas Rudolphy, Kaufmann |
1796 | Adolph Friedrich Rudolphy, Bürger und Kaufmann |
1838 | Adolph Heinrich Rudolphy, Gastwirt, Kind von Adolph Friedrich Rudolphy, + um 1864 |
1750 | N. N. Dieckmann, Witwe |
1755 | N. N. Traut, Kantor |
1780 | Nicolaus Dietrich Schimmelmann, Senator |
1788 | Johann Tietböhl, Handlungsdiener in Stettin |
1796 | Sophia Louisa Ulrica Rudolphy |
1796 | Caroline Ludendorff, geb. Rudolphy, in Stettin, + 23.06.1818 |
1796 | Sophia Christina Rudolphy |
1796 | N. N. Klamm, Witwe |
1804 | Joachim Ernst Rudolphy, Kaufmann |
1819 | Regina Elisabeth von Gloeden, geb. von Keffenbrinck |
1819 | Friedrike Amalie Henriette von Kuylenstierna, geb. von Gloeden |
1819 | Louise Wilhelmine Philippine von Heyden, geb. von Gloeden, Ehefrau von [Wichard Wilhelm] von Heyden |
1819 | Johann Diedrich [Wilhelm] Paetsch, Knopfmachermeister |
1820 | [Carl Heinrich] Matthias, Prediger in Altenhagen |
1820 | [Carl Andreas] Matthias, Prediger in Hohenmocker |
1824 | Juliane Bruhn, geb. Borgwardt, Witwe des Jäger Bruhn in Vorwerk |
1825 | N. N. Hedemann, Syndikus |
1825 | Catharina Dorothea Grunert, geb. Paetsch, Ehefrau des Akzise-Aufseher [Johann Friedrich]Grunert, Witwe (1830) |
1826 | Daniel Benjamin Wellmann, Kaufmann |
1826 | Sophie Christine Wellmann, geb. Rudolphy, Ehefrau des Kaufmann Daniel Benjamin Wellmann |
1830 | [Anna Dorothea] Deutschmann, geb. Knauert, Witwe des Kaufmann [Johann Heinrich] Deutschmann |
1835 | Johann Friedrich Pfeiffer, Kommerzienrat |
1838 | Kinder von Adolph Friedrich Rudolphy: Friedrich Wilhelm Rudolphy Louis Ferdinand Rudolphy Carl August Rudolphy, Kaufmann (1857) Wilhelmine Alexandrine Franziska Lauer, geb. Rudolphy, Ehefrau des Oberlandesgerichtsassessor Lauer |
1838 | Gustav Albert Wellmann in Stettin |
1838 | Johann Stephan Bruhn |
1838 | Wilhelmine Schön, geb. Bruhn, Ehefrau des Drechsler Schön |
1838 | Friedrich Leopold Heinrich Wendel |
1838 | August Wilhelm Theodor Ludendorff, Kaufmann |
1838 | Anton Ebeling, Kaufmann in Stettin |
1838 | Heinrich Ludendorff, Kaufmann in Stettin |
1843 | Caroline [Friederike] Lobeck, geb. Heyliger, Witwe des [Kaufmann] Johann Carl Lobeck |
1845 | Carl Dudy, Gutsbesitzer in Preetzen |
1846 | Friedrich Gustav Eduard Knust, Gutsbesitzer in Daberkow |
1849 | Moritz Dudy, Gutsbesitzer in Pensin |
1857 | Kinder des verstorbenen Bauinspektor Rudolphy: Carl Albert Friedrich Rudolphy Helene Elise Clara Rudolphy Elise Auguste Rudolphy |
1864 | Julius Knust, Gutspächter in Stendell bei Passow |
1864 | Carl Schröder, Gutsbesitzer in Batow bei Pyritz |
Quellen: 1/50/, 1/51, 1/52, 1/53, 1/54, 1/55, 2/98, 2/99, 2/100, 2/101, 2/102,
Alte Nr.: 25
Gebäude: Wohnhaus, Hintergebäude, 3 Ställe
Ein Stall befindet sich linker Hand und ein Stall an der Gasse.
22.05.1862: Wegen meines hohen Alters bin ich willens, mein hierselbst belegenes Haus, Louisenstraße Nr. 13, worin ich seit 40 Jahren mit bestem Erfolge die Gastwirthschaft betrieben habe, nebst der dazu gehörigen Stallung von 64 Pferdegelaß, sowie circa 40 Morgen Acker getheilt oder im Ganzen unter günstiger Bedingung sofort aus freier Hand zu verkaufen. Unterhändler werden verbeten. Demmin, den 22. Mai 1862. Schmidt, Gastwirth.
08.11.1862: Haus-Verkauf. Mein in der Luisenstraße belegenes Wohnhaus nebst Stallung und Inventarium bin ich willens aus freier Hand zu verkaufen, und lade ich hierzu bemittelte Käufer baldigst ein. Demmin, den 6. November 1862. C. Schmidt, Gastwirth.
24.03.1863: Nach dem Ableben meines Mannes bin ich Willens, das Wohnhaus in der Louisenstraße, worin mein Mann seit 40 Jahren die Gastwirthschaft mit bestem Erfolge betrieben, zu verkaufen und habe hierzu einen Termin auf den 1. Mai d. J. in meiner Wohnung angesetzt, wozu ich Kaufliebhaber ergebenst einlade. Die näheren Bedingungen sind bei mir zu jeder Zeit einzusehen. Demmin, den 24. März 1863. Wittwe Schmidt
08.01.1865: Subhastations-Patent. Freiwilliger Verkauf. Königliches Kreisgericht zu Demmin. Nachstehende Grundstücke: 1. das den Erben des Gastwirths Christian Friedrich Schmidt gehörige Wohnhaus Nr. 25., intra moenia hierselbst, abgeschätzt auf 4014 Thlr., 2. die demselben gehörige, zu dem Wohnhause zu 1 gehörige Hauswiese Nr. 241 im Holstenfelde, abgeschätzt auf 149 Thlr. 10 Sgr., 3. der demselben gehörige Wall-Garten Nr. 147 hierselbst, abgeschätzt auf 70 Thlr. 8 Sgr. 9 Pf., soll am 13. März d. J., Vormittags 11 Uhr, an ordentlicher Gerichtsstelle subhastirt werden, und können die Bedingungen in unserem I. Büreau eingesehen werden.
1749 | N. N. Behr, Kämmerer |
1749 | Michel Alexander, Kaufmann, + vor 1778 |
1778 | N. N. Alexander, Witwe von Michel Alexander |
1778 | Joachim Ellmann, Gastwirt, + um 1800 |
1800 | Maria Elisabeth Ellmann, geb. Frison, Witwe von Joachim Ellmann |
1800 | Charlotte Frison, Schwester von Maria Elisabeth Ellmann geb. Frison |
1808 | Joachim Christian Zornow, Branntweinbrenner |
1814 | Georg Christian Müller, Schuhmachermeister und Branntweinbrenner, + um 1826 |
1826 | Ilsabe Dorothea Müller, geb. Riemer, Witwe von Georg Christian Müller, später Ehefrau von Christian Friedrich Schmidt, + 10.06.1833 |
1835 | Christian Friedrich Schmidt, Sattler, Gastwirt, + um 1863 |
1863 | Henriette Friederike Charlotte Schmidt, geb. Schramm genannt Risch, Witwe von Christian Friedrich Schmidt Kinder von Christian Friedrich Schmidt: Heinrich Carl Adolph Schmidt Wilhelm Johann Hellmuth Schmidt Bertha Auguste Marie Henriette Schmidt Albert Johann Friedrich Adolph Schmidt Rudolph Otto Johann Christian Schmidt Emma Friederike Christiane Dorothea Schmidt |
1816 | Marie Amalie Caroline Kluth |
1821 | Friedrich Wilhelm Engelbrecht, Kaufmann-Altermann |
1829 | Caroline Marie Amalie Kackow, geb. Kluth, Ehefrau des Bäcker Johann Heinrich Kackow |
1840 | Kinder von Georg Christian Müller: Johann Christian Friedrich Müller, Schmied Johann Carl Christian Müller, Sattler Johann Friedrich Wilhelm Müller, + um 1840 |
1855 | [Wilhelm] Ludwig Plötz, Kupferschmiedemeister |
1862 | David Giese, Eigentümer |
1862 | [Carl Friedrich] Häfke, Kommerzienrat |
1863 | Carl Rima, Bäckermeister, erwarb die Weidenabfindung |
1863 | N. N. Meyer, Witwe des Fuhrmann Meyer |
1863 | Caroline Meyer in Berlin |
1863 | [Louise Dorothee Marie] Grimm, geb. Meyer, Ehefrau des Schmied Grimm in Loitz |
1863 | Carl Johann Ludwig Meyer |
Quellen: 1/59, 1/60, 2/113, 2/114, 2/115
Alte Nr.: 26
Gebäude: Wohnhaus, Stall
28.06.1854: Eine möblirte Stube nebst Kabinet ist an einen ruhigen Miether sofort zu vermiethen bei Fr. Lampel, Schlächtermeister.
01.01.1862: Mein Haus nebst Zubehör beabsichtige ich aus freier Hand zu verkaufen und wollen Kauflustige recht bald in mir in Unterhandlung treten. Der Kaufpreis und die Bedingungen können bei dem Abschluß ermittelt werden. Schlächterwittwe Lampel.
1754 | Peter Ehrhardt |
1754 | Johann Christian Lampel, Schlächter |
1809 | Georg Friedrich Lampel, Schlächtermeister, Kind von Johann Christian Lampel |
1822 | Johann Joachim Friedrich Lampel, Schlächter, Kind von Georg Friedrich Lampel, + um 1862 |
1862 | Caroline Lampel, geb. Behrbaum, Witwe von Johann Joachim Friedrich Lampel |