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Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie;

detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über www.dnb.de abrufbar.

© 2022 David Krüger

Herstellung und Verlag:

BoD – Books on Demand GmbH, Norderstedt

ISBN: 978-3-7557-9414-1

Inhaltsverzeichnis

„Wo ein gelehrter Mann gehaust, braucht’s ein Stück Zeit, um seine Spur zu verwischen.“

Zitat von Joseph Victor von Scheffel (1826-1886)

Vorwort

Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit der Erforschung der Familien- und Ortsgeschichte von Demmin. Neben den Primärquellen wie Kirchenbücher und Standesamtsregister existieren auch mehrere Sekundärquellen, die mir bei der Digitalisierung des Demminer Museumsbestandes oder auch bei der Retrokonvertierung von Findbüchern im Landesarchiv Greifswald begegnet sind.

Ein Großteil des ehemaligen Bestandes (z.B. Bürgerbuch von 1804-1870, Einwohnerlisten und Stadtpläne) ist jedoch 1945 beim Stadtbrand vernichtet worden. Per Zufall entdeckte ich eine handgezeichnete Kopie des Stadtplanes von 1811. Dieser Plan wurde von einer damaligen Schülerin vor 1945 abgepaust und ist somit der Nachwelt erhalten geblieben.

Ebenfalls existiert in einer weiteren Aufzeichnung eine Übersicht der alten und neuen Hausnummern (Einteilung in Bezirke), sowie die namentliche Auflistung der Eigentümer. Es entstand die Idee, ein Häuserverzeichnis von Demmin anzulegen und mehr über die Familien zu erfahren, die einst in Demmin lebten. Nicht nur die Lebensdaten sind für die Familienforschung interessant, sondern auch alle Informationen, die man über die Häuser finden kann. Dieser Bereich der Ortsforschung wurde bislang nur wenig in den Stadtchroniken (Stolle/Goetze) behandelt.

Als Hauptquelle für die nachfolgende Publikation dienen die 6 Hypothekenbücher der Stadt Demmin aus der Zeit um 1770 – 1865 (mit einzelnen Nachträgen bis 1866) und verschiedene Akten aus dem Landesarchiv Greifswald und dem Demminer Museumsbestand.

Ebenfalls wurden – sofern vorhanden – Fotografien ergänzt. Empfehlenswert ist der Vergleich mit dem Stadtplan von 1811, um den heutigen Standort zu bestimmen.

Die hier vorliegende Arbeit stellt trotz Ausschöpfung der mir bisher zugänglichen Quellen eine Momentaufnahme und kein abgeschlossenes Werk dar. Ich bin daher dankbar für jeden Hinweis auf weiteres Quellenmaterial oder auf mögliche Fehler, die sich trotz größter Sorgfalt in diese Arbeit eingeschlichen haben.

„Man würde nie etwas entdecken, wenn man sich schon mit dem zufriedengäbe, was bereits entdeckt wurde “

Seneca

Demminer Häuser im Laufe der Zeit

Stadtansicht von der Stadt Demmin auf der Lubinschen Karte, 1614-1617

Bereits 1519 werden laut dem Pfandbuch der Stadt Demmin rund 200 bewohnte Häuser in den Straßen innerhalb der Stadtmauern angegeben. Manche der Häuser hatten zwei oder mehrere Stockwerke, die einstöckigen, kleinen „Häuslein“ werden als Buden bezeichnet. Eine kleine Vorstellung über die Vielzahl der Häuser vor dem 30-Jährigen Krieg erhält man durch einen Blick auf die Stadtansicht der Lubinschen Karte von 1614-1617.

Zu Erhebung des Schosses (Steuer) war die Stadt schon 1546 in 4 Stadtviertel geteilt „als nämlich das Frawen-, das Calandeske, das Holsten- und das Koh dore straten verndell.“. Diese Viertel/Bezirke finden sich auch im Stadtplan von 1811 wieder (Kuhtor-Viertel = Baubezirk) und werden 1883 auch noch in den Standesamtsregistern aufgeführt.

1625 hatte Demmin rund 400 bewohnte Häuser. Davon waren 223 ½ „ganze Erbe oder Giebel“ (Giebelhäuser), 173 waren halbe Erben oder Buden und Wohnungen vorhanden. Im Laufe des 30-Jährigen Krieges sind etliche Häuser verwaist oder zerstört worden. Nach dem Krieg wurden die Häuser mühsam restauriert und einzelne, kleine Buden wurden gebaut. Doch auch das half nicht, als am 28. Juli 1656 die Hälfte der Häuser – insgesamt 80 – durch einen großen Stadtbrand vernichtet wurden. Ebenfalls litten die Häuser und Familien im schwedisch-polnischen Krieg von 1656-1661 sehr, 1659 brannten auch einige Häuser nieder.

Bei der Lustration von 1664 sind nur noch 64 ½ ganze Erben (Giebelhäuser) vorhanden, sowie 15 halbe Buden. Neben den wüsten Stellen gab es 135 Besitzer, Witwen oder sonstige Erben.

Demmin musste als Garnison weiter für die Einquartierung der Regimenter sorgen, die Wohnungsnot wurde immer größer. Am schlimmsten wurde Demmin 1675/1676 getroffen, nahezu die komplette Stadt wurde in Schutt und Asche gelegt. 1678 standen nur noch 23 Bürgerhäuser, das Haus des Kommandanten in der Schulstraße, die Schule, das Rathaus, das Gartenhaus des Stadtmajors und das Haus des Bürgermeister Köser (durch Granaten halb abgebrannt). Insgesamt waren 66 ½ Häuser abgebrannt. Am meisten hatte die Gegend zwischen der Kirche und der Nordmauer gelitten, da die Häuser bei der Beschießung der Kirche von der Meyenkrebser Schanze aus von den zu kurz gehenden Kugeln getroffen wurden. In der Pferdestraße fanden sich keine Besitzer mehr, die Stadt und Kirche bauten darauf die Hospitalhäuser. Die Christinenstraße, welche vorher mit stattlichen Wohnhäusern adeliger Familien bebaut gewesen war, erhielt nach der Belagerung fast keine Häuser mehr. Noch 1719 waren viele wüste Stellen vorhanden.

Nach 1678 wurden wieder neue, stattlicher Häuser am Markt und in den anliegenden Bezirken errichtet. 2 Jahre später, am 26. Mai 1680, brannten innerhalb 2 Stunden 12 Häuser am Markt ab.

Am 15. Mai 1684, nachmittags um 14:00 Uhr passierte ein schreckliches Unglück in Demmin. Ein Tambour (Militär) schoss auf einem Vogel bei einem Strohdach (In der Nähe des Baubezirk Nr. 43). Das Gebäude fing Feuer, welches wegen starken Wind auf die weiteren Gebäude überspring. Neben dem Rathaus und der Schule brannten 45 Häuser ab. Übrig waren nur noch 39 Wohnstätten.

Ausschnitt der Stadtansicht von der Stadt und Festung Demmin von Merian, um 1650

Besser sah es wieder 1719 aus, wie die „historische Tabelle über den Zustand der pommerschen Stadt Demmin“ berichtet. Die meisten Häuser wurden in den letzten 30 Jahren erbaut. Es standen davon im Kahldischen Viertel 41, im Holstenviertel 40, im Kuhviertel 37 und im Frauenviertel 25 Häuser. Insgesamt waren dies 143 Häuser, von denen schon 141 mit Ziegeln gedeckt waren. Weiterhin gab es 137 wüste Stellen, davon 5 im Kahldischen, 30 im Holsten-, 25 im Frauen- und 13 im Kuhviertel. Die übrigen 64 Häuser gehörten der Kirche und dem Hospital oder wurden als Gärten, Auffahrten und Hofräumen genutzt. Scheunen gab es in der Stadt nur 2, die meisten standen in der Anklamer Vorstadt. An öffentlichen Gebäuden waren neben der Kirche vorhanden: Das Rathaus, Syndikatshaus, die große Schule, die kleine Schule, 4 Wachthäuser an den Toren, 3 Torschreiberbuden, 3 Stadtdienerbuden, 2 Visitierbuden, 2 Schützen- oder Waldwärterhäuser, 3 Hirtenkaten, 2 Krüge und die Frohnerei. Die Demminer konnten auch wieder gut Feiern, es waren 23 Braustellen und 30 Branntweinstätten in den Häusern vorhanden.

Zwischen 1725-1736 wurden in Demmin 86 neue zweistöckige Häuser gebaut, da der König die Materialien (Holz/Steine) schenkte und dazu noch 15% des Baugeldes spendierte. Die Einwohnerzahl stieg kontinuierlich, 1719 lag diese noch bei 1202, bis 1731 stieg sie auf 1448, bis 1745 auf 1941 und bis 1749 auf 2071 Personen. Dazu kamen noch aus der Garnisonsgemeinde weitere Personen.

Im Siebenjährigen Krieg wurden in Demmin zwischen 1758-1759 einzelne Häuser durch Feuer zerstört und viele durch Beschuss beschädigt. Danach erholte sich die Stadt wieder, 1782 hatte Demmin 345 Häuser, wovon 332 in der Stadt mit Ziegeln und 13 vor dem Tor mit Stroh gedeckt sind. An wüsten Hausstellen gibt es in der Stadt noch 10, vor den Stadttoren stehen 74 Scheunen.

Anzahl der Häuser in den weiteren Jahren:

1792: 352 1794: 362 1798: 364 1820: 392 1847: 521
1850: 532 1859: 548 1862: 544 1877: 716 1902: 923

Aufgrund der häufigen Kriege im 17. und 18. Jahrhundert war eine Ausdehnung der Stadt über die Ringmauern hinaus nicht möglich, weshalb die meisten Häuser erst nach dem Befreiungskrieg entstanden sind. Außerhalb der Ringmauern gab 1698 nur 4 Häuser. Joachim Burmeister hatte vor der Stadt eine Wassermühle und eine Windmühle, Michel Friede einen Krug (Eulenkrug). Die Stadt besaß einen Feldwärter-Katen und ein Holzwärterhäuschen am Weg nach Vorwerk und am Meyenkrebser Damm.

Bis 1802 erhielt jedes Haus eine fortlaufende Nummer, ab 1802 wurden die Häuser den Bezirken zugeordnet. 40 Jahre später wurden die Straßennamen festgesetzt, Im Laufe der Zeit wurden dann die Häuser mit der heutigen, üblichen Schreibweise (z.B. Baustraße 10) benannt.

Auch einige alte Sagen zu den Häusern wurden im Volksmund überliefert und 1926 von Hermann Eichblatt veröffentlicht.

Folgende alte Sage ist konkret zuzuordnen (Kahldenbezirk Nr. 30): In dem alten Lobeckschen Hause zwischen dem Schnellen Lauf und der Kahldenstraße befand sich 1692 die Apotheke und gehörte Johann Carl Treu. Auf diesem Grundstück, und zwar in einem Stall soll von alten Zeiten her ein großer Schatz vergraben sein, den bisher noch niemand heben konnte. Eines Nachts träumte der Apotheker vom Schatz. Am Morgen darauf kam eine alte, fremde Bauersfrau zu ihm und diese zeigte ihm die Stelle, wo er den Schatz finden würde, er dürfe aber kein Wort während des Grabens sprechen. Der Apotheker machte sich sogleich in der folgenden Nacht ans Graben und weil er von der Frau gehört hatte, dass der Schatz sehr tief liege, so mussten seine Frau und Tochter ihm helfen, denn vor Sonnenaufgang mussten sie fertig sein. Es dauerte nicht lange, so stießen sie auf einen großen Kessel. Die Frau des Apothekers war darüber so erfreut, dass sie in ihrer Unvorsichtigkeit anfing zu sprechen. Da war dann alles vorbei und sie fanden in dem Kessel nur alte Kohlen. Das Mauerwerk stürzte am 21. April 1692 ein und tötete den Apotheker. Die schwerverwundete Frau und die Tochter konnten lebendig herausgezogen werden. Seitdem hat man nicht wieder nach dem Schatz gegraben.

Interessant ist der Hintergrund dieser Sage und die Frage, warum unter einem Stall – so tief in der Erde – angeblich ein Kessel vergraben sei. Eine Antwort findet man Goetze-Chronik von Demmin auf Seite →:

„Der Hügel innerhalb der alten Ringmauern ist im Laufe der Jahrhunderte um 2 bis 4 Fuß bei den vielen Einäscherungen und Bränden der Häuser an einzelnen Stellen höher geworden. Die Einwohner haben nach erlittenem Unglück gern bald wieder eine Obdach haben wollen und haben dann bei ihrer Armut den Schutt von den ruinierten und verbrannten Häusern nicht wegbringen lassen, sondern haben denselben geebnet und darauf wieder neu gebaut.“

Auch soll es im damaligen Eulenkrug (später Haus von Dr. Tzschirner) viel gespukt haben, Till Eulenspiegel soll auf seiner Wanderschaft durch Pommern dort übernachtet haben. Zur Erinnerung wurde später am Haus eine Eule angebracht.

Auszug aus: Sagen aus Demmin und Umgegend, Hermann Eichblatt, 1925 Chronik der Stadt Demmin, Karl Goetze, 1903, S. →/→

Ein Stadtplan von 1811

Plan der Stadt Demmin von 1811, digital nachgezeichnet von David Krüger

Viele Personen, die sich mit der Stadtgeschichte von Demmin beschäftigen, kennen den Merian-Kupferstich von 1650 oder auch den Stadtplan von 1903 aus der Goetze-Chronik. Ein bislang unbekannter Stadtplan befindet sich im Museumsbestand des ehemaligen Kreisheimatmuseums: Der Plan der Stadt Demmin von 1811.

Ursprünglich befand sich der Plan im Stadt- bzw. Ratsarchiv, welches im Keller des Rathauses untergebracht war. Bei der Zerstörung des Rathauses wurde auch der Archivbestand unwiederbringlich zerstört. Ein ausgelagerter Bestand befindet sich heute unter Rep. 38b Demmin „Repertorium des Archives des Demminer Magistrats 16. 17. 18. und 19. Jhd.“ im Landesarchiv Greifswald.

Glücklicherweise hatte eine Schülerin den Plan vor 1945 für eine Schularbeit abgepaust, wodurch dieser für die Nachwelt erhalten geblieben ist. Der Fokus liegt hierbei auf dem historischen Stadtkern mit Einzeichnung der einzelnen Häuser. Die Vorstädte von Demmin wurden teilweise eingezeichnet. Der Plan ist unmaßstablich, schätzungsweise ist der Maßstab 1:2500.

Im Zuge der Digitalisierung des Demminer Museumsbestands wurde der Plan digital nachgezeichnet, um diesen der Öffentlichkeit wieder zugänglich zu machen. Auch existiert eine Übersicht der Eigentümer der Häuser, welche durch einen Abgleich mit den Hypothekenbüchern identisch ist.

Als Ergänzung wurde auch ein Plan mit den alten Häusernummern erstellt, welcher für die weitere Auswertung von Quellen (z.B. alte Häuserangaben in den Kirchenbüchern) nützlich sein könnte.

Sie können den Stadtplan (neue und alte Nummerierung) unter folgendem Link einsehen und herunterladen: www.david-krueger.de

Erläuterungen zum Häuserverzeichnis

Auf den nachfolgenden Seiten finden Sie die Informationen zu den Häusern und Familien der Stadt Demmin. Diese stammen zum Großteil aus den jeweiligen Hypothekenbüchern, welche eine Vielzahl an Lebensdaten von Demminer Familien und Verwandten enthalten.

Auszug aus dem Hypothekenbuch von Demmin
Landesarchiv Greifswald: Rep. 77e Demmin Nr. 4, Fol. 511

Nach der Erfassung der Rohdaten wurden Familiennamen korrigiert und die Hausnummern abgeglichen/zugeordnet. In eckige Klammern gesetzte Namen sind Ergänzungen, wo aufgrund der vorliegenden Quellen die Vervollständigung anzunehmen ist. Die Angaben der Zeiträume stammen aus den ältesten namentlichen Nennungen der Personen, es können weitere Einträge auf den Folien vorhanden sein. Die Angaben zu den Gebäuden beziehen sich ebenfalls auf die erste Nennung in den Hypothekenbüchern, es kann also durchaus sein, dass in den späteren Jahren einzelne Gebäude abgerissen wurden.

Nicht berücksichtigt wurden die Grundstücke und Gärten, da die Nummerierung erst zu einem spätere Zeitpunkt einsetzte und sich aufgrund von Aufteilungen, Zuweisungen, etc. änderte. Zum Zeitpunkt der Auswertung lagen keine Karten/Risse vor. Lediglich der Verkauf von Weideabfindungen wurde notiert. Auch fehlen Informationen über die Häuser und Eigentümer in Stuterhof und Vorwerk, da diese in separaten Hypothekenbüchern aufgeführt sind. Da sich die Hypothekenbücher nicht im Landesarchiv Greifswald befinden, war eine Auswertung nicht möglich. Wohlmöglich findet man weitere Informationen in den Beständen im Staatsarchiv Stettin, da sich dort unter anderem auch das Archiv der Familie von Podewils-Vorwerk (Archiwum rodu Podewils-Vorwerck, Signatur: 65/31/0) befindet.

In den Hypothekenbüchern sind ebenfalls Angaben über den Kaufpreis und Wert des Hauses enthalten, auch über Kredite/Schuldverschreibungen. Aufgrund der Menge an Informationen wurden diese Angaben nicht erfasst. Ein Blick in die Archivalien lohnt sich!

Am Ende der jeweiligen Hausübersicht befindet sich eine Quellenangabe, welche wie in diesem Beispiel aufgebaut ist:

1/84, 1/732, 2/177, 2/178, 5/72

Die Nummern beziehen sich auf die jeweilige Bandnummer und Folie (Seite) im Hypothekenbuch. Bitte beachten Sie, dass die Nummerierung nicht identisch mit der Nummerierung im Landesarchiv Greifswald ist, vielmehr entspricht sie der logischen Reihenfolge. Dies muss berücksichtigt werden, falls die entsprechenden Hypothekenbücher im Landesarchiv Greifswald eingesehen werden möchten.

Ebenfalls wurde die Demminer Zeitung von 1849, 1851-1865, sowie der Zuschauer an der Peene von 1850 ausgewertet.

Übersicht der Hypothekenbücher

  1. Band = Das alte Hypothekenbuch von Demmin
    Laufzeit (lt. Findbuch) = 1747-1853
    Landesarchiv Greifswald: Rep. 77e Demmin Nr. 5
  2. Band = Hypothekenbuch der Stadt Demmin, Band 1
    Laufzeit (lt. Findbuch) = 1803-1862
    Landesarchiv Greifswald: Rep. 77e Demmin Nr. 6
  3. Band = Hypothekenbuch der Stadt Demmin, Band 2
    Laufzeit (lt. Findbuch) = 1808-1861
    Landesarchiv Greifswald: Rep. 77e Demmin Nr. 7
  4. Band = Hypothekenbuch der Stadt Demmin, Band 3
    Laufzeit (lt. Findbuch) = 1800-1865
    Landesarchiv Greifswald: Rep. 77e Demmin Nr. 10
  5. Band = Hypothekenbuch der Stadt Demmin, Band 4
    Laufzeit (lt. Findbuch) = 1814-1866
    Landesarchiv Greifswald: Rep. 77e Demmin Nr. 9
  6. Band = Hypothekenbuch der Anklamer Vorstadt, Band 2
    Laufzeit (lt. Findbuch) = 1831-1857
    Landesarchiv Greifswald: Rep. 77e Demmin Nr. 4
  7. Band = Hypothekenbuch der Anklamer Vorstadt, Band 3
    Laufzeit (lt. Findbuch) = 1851-1859
    Landesarchiv Greifswald: Rep. 77e Demmin Nr. 8

Die nachfolgende Aufstellung der Häuser ist anhand der Bezirke und neuen Hausnummern gegliedert:

Demminer Innenstadt

Baubezirk, Frauenbezirk, Holstenbezirk und Kahldenbezirk

Anklamer Vorstadt

Anklamer Bezirk, Treptower Bezirk

Am Ende des Buches finden Sie zudem ein Verzeichnis der alten und neuen Hausnummern.

Verwendete Abkürzungen

* = geboren
+ = gestorben
N. N. = Nomen nescio, Name nicht bekannt

Baubezirk Nr. 1 – 60

Baubezirk Nr. 1

Alte Nr.: 321

Gebäude: Wohnhaus, Brennscheune

Ehemaliges Schmidt’sche Wachthaus. Johann Nathanael Rühl hat um 1785 einen Anbau errichtet. Das Haus ist nun insgesamt 56 Fuß lang, 29 Fuß tief, eine Etage hoch und besteht aus 2 Stuben, 2 Kammern, 1 Küche, 1 Feuerstelle und 1 Keller.

25.03.1858: Subhastations-Patent. Freiwilliger Verkauf. Folgende zum Nachlasse des hierselbst verstorbenen Töpfermeisters Christian Ludwig Scharbach gehörige Grundstücke, als: 1) das vor dem Louisenthore hierselbst sub Nr. 321 belegene, vol. IV. fol. 121 des Hypothekenbuchs eingetragene, mit Ausschluß der nachstehend bezeichneten Pertinenzien auf 2802 Thlr. 14 Sgr. abgeschätzte Wohnhaus nebst Zubehör, insbesondere: a) die am linken Ufer der Peene sub Nr. 18 hierselbst belegene, circa 2 Morgen 90 [] Ruth. enthaltene Haus-Wiese, abgeschätzt auf 213 Thlr. 10 Sgr. b) die im Kuhfelde hierselbst belegene, 2 Morgen 1240 [] Ruth. enthaltende Hausweiseabfindung Nr. 40 des Gemeinheitstheilungs-Rezesses, abgeschätzt auf 240 Thlr. 22 Sgr. 2) der sub Nr. 98 hierselbst belegene, vol. II. fol. 625 des Hypothekenbuchs eingetragene, 29 [] Ruthen enthaltende Wallgarten, abgeschätzt auf 164 Thlr. sollen in termino den 31. Mai 1858 Vormittags 11 Uhr vor dem Herrn Kreisgerichtsrath Tessmar an hiesiger Gerichtsstelle im Wege der freiwilligen Subhastation verkauft werden. Taxe, Hypotheken-Schein und Verkaufsbedingungen können in unserm I. Bureau eingesehen werden. Demmin, den 25. März 1858. Königliches Kreis-Gericht. Abtheilung II.

07.02.1863: Eine Oberwohnung von zwei Stuben nebst Zubehör ist zu Michaelis d. J. zu vermiethen bei A. Wegner, Färber.

Im Sommer 1865 erfolgte durch August Wegner ein weiterer Anbau am Wohnhaus.

Besitzer

vor 1785 N. N. Schmidt
1785 Johann Nathanael Rühl, Töpfer, Altermann
1799 Wilhelm Benjamin Rossow, Bürger und Töpfermeister, + um 1813
1799 Barbara Elisabeth Rossow geb. Rühl, + um 1813, Kind von Johann Nathanael Rühl, Ehefrau von Wilhelm Benjamin Rossow
1813 Johann Adam Rossow, Kind von Wilhelm Benjamin Rossow und Barbara Elisabeth Rühl
1814 Christian Ludwig Scharbach, Töpfermeister, + vor 1858
1858 Louise Wilhelmine Scharbach, geb. Henning, Witwe, 2. Ehefrau von Christian Ludwig Scharbach

Kinder aus 1. Ehe von Christian Ludwig Scharbach:

Johanne Henriette Wilhelmine Fender, geb. Scharbach, separierte Ehefrau des Färber Fender

Johann Carl Ludwig Scharbach, Töpfermeister

Carl Wilhelm Scharbach, Töpfer

Johanne Louise Franziska Staepel, geb. Scharbach, + um 1862, Ehefrau von Carl Adolph Heinrich Staepel, Kleidermacher

Vermutlich Kinder aus 2. Ehe von Christian Ludwig Scharbach:

Johann Carl Eduard Scharbach

Louise Caroline Sophie Scharbach

Johanne Friederike Henriette Scharbach

August Bernhard Eduard Scharbach

Emma Amalie Charlotte Scharbach
1861 August Wegner, Färbermeister

Weitere genannte Personen

1783 Catharina Elisabeth Rühl, geb. Gribtow, Ehefrau von Johann Nathanael Rühl
1785 Kinder des verstorbenen Tischler Johann Caspar Sievert
1787 Kinder des Kolonist Christian Scharbach in Eugenienberg
1790 [Joachim] Moritz Schweicker, Kaufmann
1790 Kinder des Prahmer Selke
1799 Johann Zeiske, Töpfermeister
1799 Johann Rossow, Kolonist in Neu Kartlow
1800 Maria Dorothea Scharbach
1811 Daniel Lobeck, Kaufmann
1847 Caroline Friederike Lobeck, geb. Heyliger, Witwe des Kaufmann Lobeck, + um 1855
1855 Gustav Eduard Lobeck, Kreisgerichtsdirektor
1858 Ludwig Schmidt, Müller, erwarb die Weidenabfindung
1862 Heinrich Niemann, Gutsinspektor in Kummerow
1862 Kinder von Carl Adolph Heinrich Staepel und Johanne Louise Franziska Scharbach:

Anna Helene Franziska Staepel

Bernhard Heinrich Wilhelm Staepel

Reinhold Ludwig Carl Staepel

Quellen: 1/640, 1/641, 5/116, 5/122, 5/123, 5/124

Baubezirk Nr. 2

Alte Nr.: 322

Gebäude: Wohnhaus, Keller am Kuhtor

07.01.1857: In dem Hause Bau-Bez. Nr. 2. am Louisen-Thor ist die ganze Oberwohnung, bestehend in 6 bis 8 heizbaren Zimmern nebst sämtlichem Zubehör, zu Ostern oder zu Michaelis d. J. im Ganzen oder auch getheilt zu vermiethen. L. Scharbach, im Auftrage.

Carl Heinrich Dähn ist 1864 verpflichtet, solange der Töpfermeister Ludwig Scharbach und dessen Ehefrau in dem Haus Nr. 133 wohnen, das Gewerbe als Töpfer und als Händler mit Geschirr nicht zu betreiben.

Besitzer

1783 Johann Nathanael Rühl, Töpfer
1783 [Joachim] Stahncke, Schneider
1791 N. N. Albrecht, Schuhmacher
1791 Christian Jacob Kobel, Reifer
1816 Christian Ludwig Scharbach, Töpfermeister
1846 Ludwig Scharbach, Töpfer
1856 David Friedrich Wachtlin, Eigentümer, Schulze in Kletzin
1864 Carl Heinrich Dähn, Bäckermeister

Weitere genannte Personen

1783 Kinder von Johann Joachim Roggow
1794 N. N. Fantzow, Bäcker in St. Petersburg, + um 1800
1803 N. N. Behrnd, Syndikus
1804 [Barbara Elisabeth] Bruhn, geb. Preetz, Witwe des Schiffer Peter Bruhn
1819 [Johann Joachim] Schmiedlein, Ratsherr
1819 [Johann Heinrich] Bennemann, Schlächter
1825 N. N. Boltzendahl, Registrator
1825 Kinder des Schiffer Johann Albrecht Bruhn
1839 Gustav Stubbe, Kaufmann
1850 Charlotte Westergreen, geb. Matz, Witwe des Schiffskapitän Westergreen
1851 Carl Christian Johansen, Rentier in Stuterhof

Quellen: 1/642, 5/125, 5/129, 5/130

Baubezirk Nr. 3

Alte Nr.: 3

Gebäude: Luisentor als Stadtgefängnis (1763-1895)

Zunächst diente im Mittelalter der Pulverturm als „düsterer Keller“, als dann 1763, nach Niederlegung der Wälle und Stadtbefestigung, das Luisentor als Gefängnis hergerichtet wurde. Mit der steigenden Einwohnerzahl nahm auch die Zahl der Kriminellen zu, weshalb 1895 der Neubau eines neuen Gefängnis erforderlich war.

Baubezirk Nr. 4

Alte Nr.: 4

Gebäude: Wachthaus

Auf dem Stadtplan von 1811 ist direkt neben dem Kuhtor (Luisentor) das Haus Nr. 4 eingezeichnet. Laut der Beschreibung war es ein Wachthaus der Stadt, welches jedoch zu einem späteren Zeitpunkt abgerissen wurde.

In den Hypothekenbüchern existieren keine Aufzeichnungen zum Haus.

Baubezirk Nr. 5

Alte Nr.: 5

Gebäude: Wohnhaus, Stall

Besitzer

1773 N. N. Schultz, Tuchmacher
1773 Christian Peters, Tuchmacher
1807 Johann Christian Heinrich Pauls, Schuhmacher
1820 Daniel Friedrich Theodor Albrecht, Färber, + um 1836
1836 Friederike Caroline Albrecht, geb. Albrecht, Witwe von Daniel Friedrich Theodor Albrecht
1857 Carl Friedrich Wilhelm Albrecht, Färbermeister, Kind von Daniel Friedrich Albrecht und Friederike Caroline Albrecht

Weitere genannte Personen

1775 [Friedrich] Lemke, Schneidermeister
1804 N. N. Colin, Kaufmann, + um 1821
1821 Carl [Friedrich Daniel] Schweicker, Kommerzienrat
1821 N. N. Colin, geb. Werth, Witwe des Kaufmann Colin
1821 Sophie Wilhelmine Colin
1836 Kinder von Daniel Friedrich Albrecht und Friederike Caroline Albrecht:

Caroline Heinricke Friedricke Albrecht

Friedrich Christian Johann Albrecht

Ludolph Ludwig Alexander Albrecht

Julius Carl Heinrich Albrecht

Johanne Christiane Henriette Albrecht

Quellen: 1/5, 1/6, 2/21

Baubezirk Nr. 6

Alte Nr.: 1, 2, 3, 4, 8

Gebäude: Wohnhaus, Bude (4x), Speicher, Seitengebäude

Das Haus wurde 1759 im Siebenjährigen Krieg sehr beschädigt und danach repariert. Siehe auch: Goetze-Chronik, S. →

Besitzer

1751 Erben von N. N. Fleischer
1754 N. N. Behrnd, Landrat
1778 Carl Friedrich Daniel Schweicker, Kaufmann, später Kommerzienrat. + vor 30.10.1832
1835 Johanne Sophie Eleonore Schweicker, geb. Taute, Witwe von Carl Friedrich Daniel Schweicker, + um 1843
1835 Georg Christian Wilhelm Schweicker, Kaufmann

Weitere genannte Personen

1778 N. N. Behrnd, Ehefrau des Landrat Behrnd
1778 [Jacob Friedrich] Michaelis, Bürgermeister
1778 Gustav Stubbe, Kaufmann
1778 Johann Gustav Lobeck, Kaufmann
1778 Maria Sophia Friederika Michaelis
1778 N. N. Müller, Amtmann in Möllenhagen
1805 N. N. Bruhn, Witwe des Schiffer Peter Jürgen Bruhn
1823 Johann Albrecht Bruhn, Schiffer
1840 N. N. Zschock, Superintendent in Ueckermünde
1841 Wilhelmine Engelbrecht
1841 Louise Engelbrecht
1844 Johanne Weitenkampf, geb. Schweicker, Witwe des Prediger Weitenkampf
1844 Friederike [Sophie] Lentze, geb. Schweicker, Witwe des Kaufmann Lentze
1844 Sophie Marie Reinholz, geb. Schweicker, Ehefrau des Pastor Reinholz
1844 Dorothea Utpatel, geb. Schweicker, Ehefrau des Mühlenmeister Wilhelm Utpatel
1844 Elisabeth Henriette Caroline Schweicker
1844 Auguste Johanne Friederike Eggebrecht, geb. Schweicker, Ehefrau des Gutsbesitzer Eggebrecht
1844 Louise Wiegart, geb. Schweicker, Ehefrau des Kaufmann Wiegart
1844 Hedwig Elisabeth Christiane von Maltzahn
1850 Helmuth Krüger, Gutspächter in Schönkamp/Mecklenburg
1856 Ida Schweicker, Kind von Georg Christian Wilhelm Schweicker
1862 Louise Otto, geb. Lentze, Ehefrau des Gutsbesitzer Otto in Warbelow bei Gnoien

Quellen: 1/1, 1/2, 1/3, 1/4, 1/12, 1/13, 1/14, 2/29b, 2/30b, 2/31, 2/32, 2/33

Luisenstraße mit Blick auf das Luisentor, aufgenommen um 1920. Links: Baubezirk Nr.7 (Giebelhaus)

Baubezirk Nr. 7

Alte Nr.: 10

Gebäude: Wohnhaus, Speicher

Carl Friedrich Daniel Schweicker hat 1824 auf der Hofstelle einen neuen Speicher erbaut, welcher 45 Fuß lang und 22 Fuß tief ist.

05.04.1849: Die Unteretage meines Nebenhauses, Louisenstraße Nr. 7., besonders geeignet zu einem Ladengeschäft, ist zu Michaelis d. J. zu vermiethen. W. Schweicker.

08.05.1853: Die Wohnung in meinem Nebenhause, 2te Etage Louisenstr. Nr. 7., bestehend in 8 heizbaren Zimmern, 2 Küchen, 2 Speisekammern, Holz- und Torfgelaß, Kellerraum, Trockenboden, Waschhaus und einem Stall, ist zu Michaelis d. J. entweder im Ganzen oder in 2 Wohnungen getheilt, so daß 4 Stuben, 1 Küche und 1 Speisekammer, Kellerraum und der Stall einerseits, 5 Stuben, 1 Küche, 1 Speisekammer und Kellerraum andererseits, Trockenboden gemeinschaftlich, zu vermiethen. Demmin, den 8. Mai 1853. Schweicker.

07.09.1853: Die Wohnung in meinem Nebenhause, 2te Etage, Louisenstraße Nr. 7., ist jetzt in einem durchaus bewohnbaren, bequemen und höchst angenehmen Zustande eingerichtet, und jetzt jeder Zeit zu vermiethen. Sie besteht entweder im Ganzen aus 8 Stuben, 2 Küchen, Kammern, Trockenboden, Kellerraum, Stall, Holz- und Torfgelaß, oder getheilt in 5 Stuben, 1 Küche – und 3 Stuben, 1 Küche, so wie erforderlichem Zubehör. Schweicker

16.04.1856: Zwei Wohnungen in meinem Nebenhause, Louisenstraße Nr. 7, die eine von 5 Stuben, die andere von 3 Stuben, nebst Zubehör, sind, entweder einzeln oder im Ganzen, zu vermiethen. Schweicker.

25.09.1858: Die Unterwohnung in meinem Nebenhause, Louisenstraße Nro. 7, bestehend in 4 Stuben, Kellerraum, Holzgelaß und Trockenboden, sowie in einem Laden, worin bereits seit 16 Jahren ein lebhaftes Manufacturgeschäft betrieben und daher sich solcher insbesondere dazu eignet, indem die Lage sich in der belebtesten Gegend der Stadt befindet, ist vom 1. Januar 1959 ab zu vermiethen. Schweiker.

14.07.1860: In meinem Nebenhause, Louisenstraße Nro. 7, ist eine Wohnung von 3 Stuben, Küche, Trockenboden, Torfgelaß und Kellerraum zu Michaelis d. J. zu vermiethen. Demmin. Schweiker.

24.04.1862: Ich beabsichtige mein Nebenhaus in der Louisenstraße hierselbst aus freier Hand zu verkaufen, und habe die Verkaufsbedingungen, sowie die näheren Umstände dem Herrn Justiz-Rath v. Wolffradt mitgetheilt; ich ersuche demnach die Kauflustigen mit demselben in Unterhandlung zu treten. Bemerkt wird noch, daß auch ein Speicher mit in den Kauf gegeben werden kann. Demmin, den 24. April 1862. W. Schweiker.

Besitzer

1741 Christian Holstein, Stadtkollektor
1741 Jochim Burmeister, Kaufmann, + um 1799
1799 Johann Friedrich Burmeister, Kommissionsrat
1804 Johann Christian Gottlieb Huth, Kaufmann
1813 Carl [Friedrich Daniel] Schweicker, Kommerzienrat, + um 1824
1824 Johanne Sophie Eleonore Schweicker, geb. Taute, Witwe
1824 Georg Christian Wilhelm Schweicker, Kaufmann, Kind von Carl [Friedrich Daniel Schweicker] und Johanne Sophie Eleonore Taute

Weitere genannte Personen

1799 N. N. Gültzow, Müller in Leistenow
1805 Erben von N. N. Giese in Kletzin
1806 Kinder von N. N. Wegener in Törpin
1806 Michael Friedrich Huth in Ueckermünde
1813 Johanna Henriette Charlotte Busse, geb. Lobeck, Ehefrau des Kaufmann [David Christian] Heinrich Busse
1817 [David Christian] Heinrich Busse, Kaufmann in Berlin
1820 N. N. Müller, Amtmann in Möllenhagen
1820 N. N. Zschock, Superintendent in Ueckermünde
1822 Gustav Stubbe, Kaufmann
1824 N. N. Bihler, Stadtzimmermeister
1824 [Jacob Friedrich] Müller, Maurermeister
1841 Wilhelmine Eggebrecht
1841 Louise Eggebrecht
1844 Johanne Weitenkampf, geb. Schweicker, Witwe des Prediger Weitenkampf

Friederike [Sophie] Lentze, geb. Schweicker, Witwe des Kaufmann Lentze

Sophie Marie Reinholz, geb. Schweicker, Ehefrau des Pastor Reinholz

Dorothea Utpatel, geb. Schweicker, Ehefrau des Mühlenmeister Wilhelm Utpatel

Elisabeth Henriette Caroline Schweicker

Auguste Johanne Friederike Eggebrecht, geb. Schweicker, Ehefrau des Gutsbesitzer Eggebrecht

Louise Wiegart, geb. Schweicker, Ehefrau des Kaufmann Wiegart
1844 Hedwig Elisabeth Christiane von Maltzahn
1850 Helmuth Krüger, Gutspächter in Schönkamp/Mecklenburg
1856 Ida Schweicker, Kind von Georg Christian Wilhelm Schweicker
1862 Louise Otto, geb. Lentze, Ehefrau des Gutsbesitzer Otto in Warbelow bei Gnoien
1864 Wilhelmine Eggebrecht

Quellen: 1/18, 1/19, 1/20, 2/38, 2/39, 2/40, 2/41, 2/42

Baubezirk Nr. 8

Alte Nr.: 14a, 14b

Gebäude: Wohnhaus, Seitengebäude

Das Wohnhaus mit Seitengebäude wurde 1766 auf einer wüsten Stelle neu erbaut. Das Seitengebäude wurde 1784 an den Glaser Johann Adam Klabuhn verkauft und erhielt die Hausnummer 14b. Die Hausnummern wurden nach 1796 wieder zusammengeführt.

Besitzer (Haus Nr. 14a)

1766 [Gustav] Kraut, Kämmerer
1766 Gottfried Meu, Nagelschmied
1783 N. N. Sturm, Witwe von Christian Eberhard Sturm, später Ehefrau des Kaufmann Jacob Friedrich Brummer

Kinder von N. N. Sturm
1786 Jacob Friedrich Brümmer, Kaufmann
1796 Franz Joachim Westphal, Bürger und Kaufmann, + vor 1838
1838 Friederike Charlotte Westphal, geb. Wussow, Witwe von Franz Joachim Westphal
1838 Erben von Franz Joachim Westphal und Friederike Charlotte Wussow
1838 Carl Gustav Franz Westphal, Kaufmann, + um 1854
1854 Amalie Westphal, geb. Hecht, Witwe von Carl Gustav Franz Westphal

Kinder von Carl Gustav Franz Westphal und Amalie Hecht:

Carl Heinrich Franz Westphal

Elisabeth Charlotte Helene Westphal

Elisa Christiane Marie Westphal

Besitzer (Haus Nr. 14b)

1784 [Johann Adam] Klabuhn, Glaser
1788 Jacob Friedrich Brümmer, Kaufmann
1796 Franz Joachim Westphal, Bürger und Kaufmann

Weitere genannte Personen

1769 N. N. Lobeck, Witwe von Otto Lobeck
1771 Kinder von N. N. Engelbrecht in Siedenbrünzow
1772 Ilsabe Margaretha Lihssen, geb. Gehling
1778 Georg Ewert, Arrendator in Drönnewitz
1786 N. N. Pauly, Arrendator in Hohenbrünzow
1786 Anna Dorothea Klabuhn, geb. Grube, Ehefrau des Glaser [Johann Adam] Klabuhn
1786 N. N. Gahl, Bürger und Gürtler
1787 Kinder von Christian Eberhard Sturm:

Maria Sophia Friederica Sturm

Wilhelm August Friedrich Sturm
1788 Jürgen Gustav Lobeck, Kaufmann
1795 [Joachim Moritz] Schweicker, Kaufmann
1795 Georg Blauert, Amtmann und Papierfabrikant
1797 Wilhelm August Friedrich Sturm
1800 Kinder aus 1. Ehe von Franz Joachim Westphal:

Christiane Augustine Marie Westphal

Elisabeth Ernestine Westphal

Johanne Juliane Catharine Westphal
1800 [Johann Heinrich Friedrich] Scheele in Hamburg
1800 [Friedrich Gustav] Priess, Arrendator in Peeselin, + vor 1818
1818 Ludwig Friedrich Heinrich Coburg, Leutnant
1818 Anna Dorothea Blauert, geb. Lilienthal, Witwe des Amtmann Georg Blauert
1819 [Carl Andreas] Matthias, Pastor in Hohenmocker, + vor 1850
1819 Kinder vom Amtmann Georg Blauert:

Ernst Carl Friedrich Blauert, Gutspächter in Randow

Friedrich Wilhelm Blauert in Leistenow
1837 Marianne Henriette Dorothea Hübner, geb. Westphal, Ehefrau des Kaufmann Hübner
1850 Johann Carl Heinrich Matthias, Prediger
1850 Julie Voss
1859 Heinrich Gottlieb Hecht, Rentier in Kremmen
1862 Charlotte Wienstein, geb. Roggenbau, Witwe des Oberamtmann Wienstein
1863 Caroline Kerckow, geb. Matthias, Ehefrau des Pastor Kerckow in Liepen

Quellen: 1/29, 1/30, 1/31, 1/674, 1/675, 2/55, 2/56

Baubezirk Nr. 9

Alte Nr.: 15, 173, 174

Gebäude: Wohnhaus, Pferdestall, 2 Ställe, Seitengebäude

Die Wohnhäuser 173 und 174 sind mit dem Haus Nr. 15 verbunden, die Hausnummern wurden später zusammengeführt.

05.08.1854: Das in Demmin, Louisenstraße belegene Wohnhaus Nr. 9, mit Keller, Stallung und einem hinter dem Hause befindlichen Garten, ist entweder im Ganzen oder auch getheilt zu Michaelis d. J. durch Lampe in Vorwerk zu vermiethen.

08.08.1854: In dem Wohnhause Nr. 9 in der Louisenstraße ist noch die Ober-Etage zu Michaelis d. J. durch den Herrn Lampe zu Vorwerk zu vermiethen. Demmin, den. 8. August 1854.

Besitzer

1767 Johann Lobeck, Senator
1767 Johann Jochen Lobeck, Kaufmann, Kind von Johann Lobeck, + um 1803
1803 Carl Otto Lobeck, Kaufmann, Kämmerer, Kind von Johann Jochen Lobeck und Anna Justina Dommes
1838 Louis Ferdinand Rudolphy, Kaufmann (50% Eigentum)

Hermann Otto Dähnert, Kaufmann (50% Eigentum), + um 1861

Weitere genannte Personen

1803 Marie Louise Dorothea Lobeck
1806 Anna Justina Lobeck, geb. Dommes, Witwe von Johann Jochen Lobeck, + um 1811
1806 Daniel Lobeck, Kind von Johann Jochen Lobeck
1808 Johann Gottfried Matthaei, Kaufmann
1811 Georg Albert Baumann, Kaufmann, Lehrer, + vor 1832
1811 Dorothea Sophia Baumann, geb. Lobeck, Ehefrau von Georg Albert Baumann
1812 Friedrich Lobeck, Kaufmann
1826 Otto Gustav Lobeck, Kaufmann
1832 Kinder des Kaufmann Georg Christian Wilhelm Schweicker
1833 Marie Diedericke Lobeck, geb. Ludwig, Ehefrau des Kaufmann Carl Otto Lobeck
1839 Erben des Kommissarius N. N. Behrndt
1841 Carl Dudy, Gutsbesitzer in Schmarsow
1843 Caroline Friederike Dorothea Dähnert, geb. Dudy, Ehefrau des Kaufmann Hermann Otto Dähnert
1845 Christoph Huldreich Rennecke, Pastor in Dargun
1846 Johanne Pauline Sophie Rudolphy, geb. Engelbrecht, Ehefrau von Louis Ferdinand Rudolphy, + vor 1846

Kinder von Louis Ferdinand Rudolphy und Johanne Pauline Sophie Engelbrecht:

Martha Johanne Rudolphy

Wilhelmine Adolphine Rudolphy

Johanne Pauline Sophie Rudolphy
1846 Wilhelmine Henriette Rudolphy, geb. Dähnert, Ehefrau von Louis Ferdinand Rudolphy
1856 Carl Julius Scherenberg, Kaufmann in Swinemünde
1856 Auguste Günther, geb. Scherenberg, Kind von Carl Julius Scherenberg, Ehefrau vom Assistenzart der Königlichen Marine zu Danzig, Dr. Peter Otto Günther
  Kinder von Hermann Otto Dähnert:

Anna Caroline Louise Dähnert, * 25.06.1844

Max Moritz Dähnert, * 03.02.1848

Otto Hermann Dähnert, * 11.06.1849

Clara Caroline Erdmandine Dähnert, * 28.01.1855

Emilie Louise Hermine Dähnert, * 26.01.1856

Quellen: 1/32, 1/33, 1/34, 1/318, 1/319, 1/320, 1/321, 2/63, 2/64, 2/65, 2/66, 3/372, 3/377

Baubezirk Nr. 10

Alte Nr.: 17

Gebäude: Wohnhaus, Stall

Besitzer

1705 Jürgen Bolte
1705 N. N. Amtsberg
vor 1776 Margaretha Elisabeth Bartelt, geb. Amtsberg, Kind von N. N. Amtsberg, Ehefrau des Bäcker Friedrich Wilhelm Bartelt
vor 1776 Friedrich Wilhelm Bartelt, Bäcker
1789 Gustav Carl Friedrich Henning, Bäcker
1804 Johann Heinrich Strübing, Fuhrmann, Gastwirt
1807 Johann Christoph Krüger, Bürger und Gastwirt
1811 Franz Machirus, Gastwirt
1812 Ludwig Machirus, Gastwirt und Maurermeister
1817 Johann Carl Machirus, Gastwirt, + vor 1848
1848 Johann Ludwig Martin Machirus, Gastwirt

Weitere genannte Personen

1763 Catharina Maria Mau
1763 Johann Nicolaus Mau
1775 Johann Andreas Thomas Bartelt
1776 Maria Dorothea Behrend
1776 N. N. Gahl, Gürtlermeister
1784 Johann Lobeck, Kaufmann
1823 Christian Ludwig Rentner, Schneidermeister
1829 Johanne von Essen, Kind des Kaufmann von Essen
1833 Wilhelmine Juliane Engelbrecht
1833 Louise Charlotte Engelbrecht
1834 N. N. Schmuhl, Tagelöhner in Siedenbrünzow
1848 Margarethe Elisabeth Machirus, geb. Herse, Ehefrau des Gastwirt Johann Carl Machirus, + um 1848
1849 Kinder von Johann Carl Machirus und Margarethe Elisabeth Herse:

Flora Henricke Auguste Machirus

Friederike Christiane Machirus

Dorothea Juliane Elisabeth Mönnich, geb. Machirus, Ehefrau des Schuhmacher Mönnich in Altenkirchen auf Rügen

Adolphine Sophie Henriette Dettmann, geb. Machirus, Ehefrau des Müller Dettmann
1850 Carl Tietböhl, Arbeitsmann in Siedenbüssow
1851 Carl Lentze, Kaufmann
1851 [Johann Friedrich] Dethloff, Kaufmann
1851 [Carl Theodor Ferdinand] Crell, Maler
1863 Carl Friedrich Albert Frantz, Lehrer

Quellen: 1/38, 1/39, 1/40, 2/73, 2/74

Baubezirk Nr. 11 a

Alte Nr.: 19

Gebäude: Wohnhaus, Stall

06.11.1855: Mein in der Louisen-Straße Nr. 19 belegenes (Kaufmann Horn’sches) Wohnhaus und meinen vor dem Anclamer Thor in der Kälber-Koppel belegenen Garten beabsichtige ich zu verkaufen, und habe ich dazu einen Termin auf den 22. November cr., Vormittags 9 Uhr, in der Wohnung des Auctions-Commissarius Brahtz angesetzt, wozu ich Käufer hiermit einlade; die Bedingungen sind zu jederzeit bei Herrn Brahtz einzusehen. Demmin, den 6. November 1855. W. Gahl sen.

16.01.1856: In meinem vom Herrn Gahl in der Louisenstraße Nr. 11a gekauften Hause habe ich zu Michaelis d. J. die ganze Ober-Wohnung, bestehend in 5 heizbaren Zimmern nebst Zubehör, welche bisher vom Kaufmann Herrn Horn bewohnt wurde, zu vermiethen, auch kann solche schon zu Ostern d. J. bezogen werden. C. Wolfsberg.

11.12.1861: Die Belle-Etage in meinem Hause, bestehend aus 5-6 heizbaren Zimmern, worunter ein Saal von 3 Fenster Front, bequem und elegant eingerichtet, nebst Zubehör, ist zu Michaelis k. J. zu vermiethen. C. Wolfsberg.

03.02.1864: Die obere Wohnung in meinem Hause, bestehend aus sechs heizbaren geräumigen Zimmern nebst allem Zubehör, wovon auch auf Verlangen 4 bis 5 abgegeben werden, oder ein Laden nebst Wohnung ist vom 1. October d. J. zu vermiethen bei C. Wolfsberg.

Besitzer

1775 Daniel Buchholtz, Leinweber
1775 N. N. Buchholtz, Branntweinbrenner
1775 Heinrich Friedrich Glave, Kollektor, + um 1815
1815 Erben von Heinrich Friedrich Glave:

Friedrich Glave

Esther Juliane Margaretha Görlitz, geb. Glave

Carl Heinrich Ferdinand Görlitz

Johanne Emilie Reinholz

Julie Auguste Reinholz
1815 Carl Daniel Glave, Stadtgerichtsassessor
1840 August Friedrich [Christian] Schneider, Maler
1843 Peter Christian Meyer, Goldarbeiter
1846 Friedrich Wilhelm Gahl, Lohgerber
1856 Carl Wolfsberg, Kaufmann

Weitere genannte Personen

1761 Daniel Friedrich Meyer, Eigentümer in Seedorf
1780 Carl Julius Leonhardt, Schneider
1840 [Carl] Heinrich [Ferdinand] Görlitz, Kaufmann in Stettin
1840 [Johanne] Emilie Bergell, geb. Reinholz, Ehefrau des Gutspächter Bergell in Sorge
1843 Carl Friedrich Häfke, Kaufmann
1844 Johann Ulrich Schneider, Schuhmacher
1844 N. N. Meyer, geb. Königsberg, Witwe in Barth
1846 N. N. Werner, Prediger
1846 N. N. Wolffradt, Schneider
1846 N. N. Berner, Schneider
1861 Hermann Riedel, Kaufmann, zurzeit in Elbing
1863 Heinrich Niemann, Inspektor in Kummerow

Quellen: 1/44, 1/45, 2/93, 2/94

Baubezirk Nr. 11 b

Alte Nr.: 21

Gebäude: Wohnhaus, Speicher, Stall

03.05.1862: In meinem Hause habe ich einen Laden und die Bell-Etage zu vermiethen. Pehl.

Besitzer

1769 N. N. Glave
1769 Heinrich Friedrich Glave, Kollektor, + um 1815
1815 Erben von Heinrich Friedrich Glave:

Friedrich Glave

Esther Juliane Margaretha Görlitz, geb. Glave

Carl Heinrich Ferdinand Görlitz, Kaufmann in Stettin

Johanne Emilie Bergell, geb. Reinholz, Ehefrau des Gutspächter Bergell in Sorge

Julie Auguste Reinholz
1815 Carl Daniel Glave, Stadtgerichtsassessor
1840 August Friedrich Christian Schneider, Maler
1862 Erdmann Pehl, Lehrer

Weitere genannte Personen

1783 Hermann Heinrich von Essen, Kaufmann
1791 N. N. Schultz, Witwe in Pasewalk
1843 Peter Christian Meyer, Goldarbeiter, erwarb einen Teil des Gartens
1862 Ferdinand Voigt, Maurermeister

Quellen: 1/47, 1/48, 2/83

Baubezirk Nr. 12

Alte Nr.: 22, 23

Gebäude: Wohnhaus, Hintergebäude

Die Wohnhäuser 22 und 23 wurden zusammengeführt.

Besitzer (Haus Nr. 22)

1772 N. N. Bach, Kaufmann
1773 Christian Andreas Rudolphy, Kaufmann
1796 Adolph Friedrich Rudolphy, Bürger und Kaufmann
1838 Adolph Heinrich Rudolphy, Gastwirt, Kind von Adolph Friedrich Rudolphy, + um 1864
1864 Louise Adolphine Caroline Rudolphy, geb. Knust, Witwe von Adolph Heinrich Rudolphy

Kinder von Adolph Heinrich Rudolphy und Louise Adolphine Caroline Knust:

Paul Heinrich Rudolphy

Max Heinrich Rudolphy

Wilhelmine Sophie Hermine Rudolphy

Hugo Reinhold Heinrich Rudolphy

Besitzer (Haus Nr. 23)

1764 N. N. Rubenow
1764 Christian Andreas Rudolphy, Kaufmann
1796 Adolph Friedrich Rudolphy, Bürger und Kaufmann
1838 Adolph Heinrich Rudolphy, Gastwirt, Kind von Adolph Friedrich Rudolphy, + um 1864

Weitere genannte Personen

1750 N. N. Dieckmann, Witwe
1755 N. N. Traut, Kantor
1780 Nicolaus Dietrich Schimmelmann, Senator
1788 Johann Tietböhl, Handlungsdiener in Stettin
1796 Sophia Louisa Ulrica Rudolphy
1796 Caroline Ludendorff, geb. Rudolphy, in Stettin, + 23.06.1818
1796 Sophia Christina Rudolphy
1796 N. N. Klamm, Witwe
1804 Joachim Ernst Rudolphy, Kaufmann
1819 Regina Elisabeth von Gloeden, geb. von Keffenbrinck
1819 Friedrike Amalie Henriette von Kuylenstierna, geb. von Gloeden
1819 Louise Wilhelmine Philippine von Heyden, geb. von Gloeden, Ehefrau von [Wichard Wilhelm] von Heyden
1819 Johann Diedrich [Wilhelm] Paetsch, Knopfmachermeister
1820 [Carl Heinrich] Matthias, Prediger in Altenhagen
1820 [Carl Andreas] Matthias, Prediger in Hohenmocker
1824 Juliane Bruhn, geb. Borgwardt, Witwe des Jäger Bruhn in Vorwerk
1825 N. N. Hedemann, Syndikus
1825 Catharina Dorothea Grunert, geb. Paetsch, Ehefrau des Akzise-Aufseher [Johann Friedrich]Grunert, Witwe (1830)
1826 Daniel Benjamin Wellmann, Kaufmann
1826 Sophie Christine Wellmann, geb. Rudolphy, Ehefrau des Kaufmann Daniel Benjamin Wellmann
1830 [Anna Dorothea] Deutschmann, geb. Knauert, Witwe des Kaufmann [Johann Heinrich] Deutschmann
1835 Johann Friedrich Pfeiffer, Kommerzienrat
1838 Kinder von Adolph Friedrich Rudolphy:

Friedrich Wilhelm Rudolphy

Louis Ferdinand Rudolphy

Carl August Rudolphy, Kaufmann (1857)

Wilhelmine Alexandrine Franziska Lauer, geb. Rudolphy, Ehefrau des Oberlandesgerichtsassessor Lauer
1838 Gustav Albert Wellmann in Stettin
1838 Johann Stephan Bruhn
1838 Wilhelmine Schön, geb. Bruhn, Ehefrau des Drechsler Schön
1838 Friedrich Leopold Heinrich Wendel
1838 August Wilhelm Theodor Ludendorff, Kaufmann
1838 Anton Ebeling, Kaufmann in Stettin
1838 Heinrich Ludendorff, Kaufmann in Stettin
1843 Caroline [Friederike] Lobeck, geb. Heyliger, Witwe des [Kaufmann] Johann Carl Lobeck
1845 Carl Dudy, Gutsbesitzer in Preetzen
1846 Friedrich Gustav Eduard Knust, Gutsbesitzer in Daberkow
1849 Moritz Dudy, Gutsbesitzer in Pensin
1857 Kinder des verstorbenen Bauinspektor Rudolphy:

Carl Albert Friedrich Rudolphy

Helene Elise Clara Rudolphy

Elise Auguste Rudolphy
1864 Julius Knust, Gutspächter in Stendell bei Passow
1864 Carl Schröder, Gutsbesitzer in Batow bei Pyritz

Quellen: 1/50/, 1/51, 1/52, 1/53, 1/54, 1/55, 2/98, 2/99, 2/100, 2/101, 2/102,

Baubezirk Nr. 13

Alte Nr.: 25

Gebäude: Wohnhaus, Hintergebäude, 3 Ställe

Ein Stall befindet sich linker Hand und ein Stall an der Gasse.

22.05.1862: Wegen meines hohen Alters bin ich willens, mein hierselbst belegenes Haus, Louisenstraße Nr. 13, worin ich seit 40 Jahren mit bestem Erfolge die Gastwirthschaft betrieben habe, nebst der dazu gehörigen Stallung von 64 Pferdegelaß, sowie circa 40 Morgen Acker getheilt oder im Ganzen unter günstiger Bedingung sofort aus freier Hand zu verkaufen. Unterhändler werden verbeten. Demmin, den 22. Mai 1862. Schmidt, Gastwirth.

08.11.1862: Haus-Verkauf. Mein in der Luisenstraße belegenes Wohnhaus nebst Stallung und Inventarium bin ich willens aus freier Hand zu verkaufen, und lade ich hierzu bemittelte Käufer baldigst ein. Demmin, den 6. November 1862. C. Schmidt, Gastwirth.

24.03.1863: Nach dem Ableben meines Mannes bin ich Willens, das Wohnhaus in der Louisenstraße, worin mein Mann seit 40 Jahren die Gastwirthschaft mit bestem Erfolge betrieben, zu verkaufen und habe hierzu einen Termin auf den 1. Mai d. J. in meiner Wohnung angesetzt, wozu ich Kaufliebhaber ergebenst einlade. Die näheren Bedingungen sind bei mir zu jeder Zeit einzusehen. Demmin, den 24. März 1863. Wittwe Schmidt

08.01.1865: Subhastations-Patent. Freiwilliger Verkauf. Königliches Kreisgericht zu Demmin. Nachstehende Grundstücke: 1. das den Erben des Gastwirths Christian Friedrich Schmidt gehörige Wohnhaus Nr. 25., intra moenia hierselbst, abgeschätzt auf 4014 Thlr., 2. die demselben gehörige, zu dem Wohnhause zu 1 gehörige Hauswiese Nr. 241 im Holstenfelde, abgeschätzt auf 149 Thlr. 10 Sgr., 3. der demselben gehörige Wall-Garten Nr. 147 hierselbst, abgeschätzt auf 70 Thlr. 8 Sgr. 9 Pf., soll am 13. März d. J., Vormittags 11 Uhr, an ordentlicher Gerichtsstelle subhastirt werden, und können die Bedingungen in unserem I. Büreau eingesehen werden.

Besitzer

1749 N. N. Behr, Kämmerer
1749 Michel Alexander, Kaufmann, + vor 1778
1778 N. N. Alexander, Witwe von Michel Alexander
1778 Joachim Ellmann, Gastwirt, + um 1800
1800 Maria Elisabeth Ellmann, geb. Frison, Witwe von Joachim Ellmann
1800 Charlotte Frison, Schwester von Maria Elisabeth Ellmann geb. Frison
1808 Joachim Christian Zornow, Branntweinbrenner
1814 Georg Christian Müller, Schuhmachermeister und Branntweinbrenner, + um 1826
1826 Ilsabe Dorothea Müller, geb. Riemer, Witwe von Georg Christian Müller, später Ehefrau von Christian Friedrich Schmidt, + 10.06.1833
1835 Christian Friedrich Schmidt, Sattler, Gastwirt, + um 1863
1863 Henriette Friederike Charlotte Schmidt, geb. Schramm genannt Risch, Witwe von Christian Friedrich Schmidt

Kinder von Christian Friedrich Schmidt:

Heinrich Carl Adolph Schmidt

Wilhelm Johann Hellmuth Schmidt

Bertha Auguste Marie Henriette Schmidt

Albert Johann Friedrich Adolph Schmidt

Rudolph Otto Johann Christian Schmidt

Emma Friederike Christiane Dorothea Schmidt

Weitere genannte Personen

1816 Marie Amalie Caroline Kluth
1821 Friedrich Wilhelm Engelbrecht, Kaufmann-Altermann
1829 Caroline Marie Amalie Kackow, geb. Kluth, Ehefrau des Bäcker Johann Heinrich Kackow
1840 Kinder von Georg Christian Müller:

Johann Christian Friedrich Müller, Schmied

Johann Carl Christian Müller, Sattler

Johann Friedrich Wilhelm Müller, + um 1840
1855 [Wilhelm] Ludwig Plötz, Kupferschmiedemeister
1862 David Giese, Eigentümer
1862 [Carl Friedrich] Häfke, Kommerzienrat
1863 Carl Rima, Bäckermeister, erwarb die Weidenabfindung
1863 N. N. Meyer, Witwe des Fuhrmann Meyer
1863 Caroline Meyer in Berlin
1863 [Louise Dorothee Marie] Grimm, geb. Meyer, Ehefrau des Schmied Grimm in Loitz
1863 Carl Johann Ludwig Meyer

Quellen: 1/59, 1/60, 2/113, 2/114, 2/115

Baubezirk Nr. 14

Alte Nr.: 26

Gebäude: Wohnhaus, Stall

28.06.1854: Eine möblirte Stube nebst Kabinet ist an einen ruhigen Miether sofort zu vermiethen bei Fr. Lampel, Schlächtermeister.

01.01.1862: Mein Haus nebst Zubehör beabsichtige ich aus freier Hand zu verkaufen und wollen Kauflustige recht bald in mir in Unterhandlung treten. Der Kaufpreis und die Bedingungen können bei dem Abschluß ermittelt werden. Schlächterwittwe Lampel.

Besitzer

1754 Peter Ehrhardt
1754 Johann Christian Lampel, Schlächter
1809 Georg Friedrich Lampel, Schlächtermeister, Kind von Johann Christian Lampel
1822 Johann Joachim Friedrich Lampel, Schlächter, Kind von Georg Friedrich Lampel, + um 1862
1862 Caroline Lampel, geb. Behrbaum, Witwe von Johann Joachim Friedrich Lampel

Weitere genannte Personen