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Impressum:

SommerSex: Besorg’s mir in am Strand! | Erotische Geschichte

von Simona Wiles

 

Lektorat: Marie Gerlich

 

Originalausgabe

© 2021 by blue panther books, Hamburg

 

All rights reserved

 

Cover: © Vasko @ istock.com

Umschlaggestaltung: www.heubach-media.de

 

ISBN 9783750745537

www.blue-panther-books.de

Besorg’s mir am Strand! - Teil 1

Tanja packte ihre Taschen und stieg aus dem Zug. Die mehr als zehn Stunden dauernde Fahrt hatte sie müde gemacht, und sie war froh, endlich angekommen zu sein. Auf dem Bahnhofsplatz hob sie schnuppernd die Nase in den Wind. Sie konnte bereits das Meer riechen.

So ganz genau wusste sie nicht, wo sich die Jugendherberge von Norddeich befand, aber sie vertraute darauf, dass der Ort nicht so groß war und sie sich nicht verirren würde. Mit dem schweren Rucksack auf dem Rücken und einer ebenso schweren Tasche in der Hand stapfte sie los. Es war bereits dunkel und keine Menschenseele unterwegs. Tanja lief um ein paar Ecken und einen kleinen Hügel hinauf, auf dem sie das Brausen des Meeres hören konnte. Vor ihr in einer Senke war die Jugendherberge und sie hoffte, dass noch jemand wach war und auf sie wartete. Jedenfalls schien noch Licht.

Das warme Licht, das aus den Fenstern drang, begrüßte sie. Sie öffnete die schwere Tür, trat ein und stand vor der schmalen Rezeption. Ein junger Mann etwa in ihrem Alter lächelte sie an.

»Tanja Groß?«

»Ja. Hallo.«

»Guten Abend! Wir haben schon auf dich gewartet.«

»Ich habe zehn Stunden Zugfahrt hinter mir …«

»Echt? Woher kommst du denn?« Er schob ihr ein Formular entgegen und nahm einen Schlüssel vom Haken hinter sich.

Tanja füllte das Papier aus und schob es ihm wieder hin. »Aus dem Schwarzwald.«

»Wow! Das ist weit! Okay, hier ist der Schlüssel. Die Treppe rauf, dann rechts. Außer dir sind noch zwei Mädels im Zimmer. Dann wünsche ich dir einen schönen Aufenthalt!« Wieder ein Lächeln, als sie ihre Siebensachen ergriff und die Treppe hinaufstieg. Sie war einfach nur müde.

Im Zimmer war es dunkel, sie konnte leises Atmen hören und beschloss, das Licht nicht anzumachen, aus Rücksicht auf die Schlafenden. Von draußen drang genug Helligkeit von einer Laterne herein, dass sie sich entkleiden, die Toilette aufsuchen und ein freies Bett finden konnte. Morgen würde sie als Erstes zum Strand gehen und herausfinden, wann die Fähre übersetzte, dachte sie gähnend, als sie unter der dünnen Decke lag. Schließlich war sie deswegen hier.