Inhaltsverzeichnis

  1. Der Verrat des Judas
  2. Das letzte Abendmahl
  3. Jesus im Garten Gethsemane
  4. Jesus Gefangennahme
  5. Jesus vor dem Hohen Rat
  6. Jesus wird bespuckt und geschlagen
  7. Petrus sagt Jesus nicht zu kennen
  8. Jesu Verhör vor Pilatus
  9. Das Ende von Judas, dem Verräter
  10. Jesus vor Herodes Antipas
  11. Jesus Verurteilung
  12. Jesus Verspottung
  13. Simon von Kyrene hilft Jesus das Kreuz zu tragen
  14. Jesus wird ans Kreuz genagelt
  15. Alle machen sich über Jesus lustig
  16. Jesus Tod
  17. Jesus Beerdigung im Felsengrab
  18. Der Ostermorgen - Jesus Auferstehung
  19. Jesus erscheint am Auferstehungstag seinen Jüngern
  20. Jesu Himmelfahrt
  21. Das Pfingstwunder

1.Der Verrat des Judas

Da ging Judas, einer von den zwölf Jüngern, das bedeutet so etwas wie Schüler, von Jesus zu den Hohenpriestern. Die Hohenpriester waren bei den Juden die einflussreichsten Menschen, die das höchste priesterliche Amt hatten.

Judas fragte sie:

„Was wollt ihr mir geben, damit ich ihn verrate?“

Sie boten ihm 30 Silbermünzen an.

Von da an suchte er eine Gelegenheit, wann er Jesus verraten und an sie ausliefern kann.

Der Verrat des Judas

Bibel:
Matthäus 26, 14-16
Markus 14, 10-11
Lukdas 22, 3-6

2.Das letzte Abendmahl

Am Abend saß Jesus mit seinen zwölf Jüngern an einem großen Tisch und sie wollten zusammen das Abendmahl zu sich nehmen, so nannte man früher das Abendessen. Während sie aßen, sprach er:

„Ich sage euch, ob ihr es glaubt oder nicht, einer von euch wird mich verraten.“

Die Jünger erschraken und wurden traurig, denn sie waren Jesus Freunde. Jeder einzelne fing an ihn zu fragen: „Herr, bin ichs?“.

Er antwortet ihnen aber nicht mit „Ja” oder „Nein“, sondern er sagte:

„Derjenige der die Hand mit mir in die Schüssel taucht, der wird mich verraten.“

Jesus sagte, es muss sich erfüllen, was in den Prophezeiungen geschrieben steht, dass der von Gott Auserwählte sterben muss. Jesus sagte auch:

„Schlecht wird es dem ergehen, der mich verraten hat. Es wäre für diesen Menschen besser gewesen, wenn er nie geboren wäre.“

Da fragte Judas, ganz scheinheilig um ihn vielleicht zu testen, ob er wirklich in die Zukunft sehen kann: „Bin ich es mein Lehrer?“

Jesus entgegnete ihm: „Du sagst es.“

Als sie aßen, nahm Jesus das Brot, dankte und zerteilte es und gab es den Jüngern mit den Worten: „Nehmt davon und esst. Das stellt meinen Körper da.“

Und er nahm das Weinglas und dankte Gott und sprach: „Trinkt alle daraus; das symbolisiert mein Blut des Bundes, das vergossen wird zur Vergebung der Sünden.“

Petrus sagte zu Johannes, der Jesus Lieblingsschüler war, er soll Jesus fragen wer ihn verraten wird und Johannes fragte ihn: „Herr, wer ist es der dich verraten wird?“

Jesus antwortete: „Es ist der, der seine Hand gleichzeitig mit mir in die Schüssel taucht.“

Und er nahm den Bissen, tauchte ihn ein und gab ihn Judas. Da sprach Jesus zu ihm:

„Mach bald, das Was du vorhast!“

Niemand am Tisch verstand, warum er das zu ihm sagte. Denn Judas bewahrte den Beutel mit dem Geld und sie dachten, dass Jesus zu ihm sagen würde:

„Kaufe, was wir für das Fest brauchen oder gebe den Armen etwas.“

Als Judas den Bissen genommen hatte, ging er hinaus. Nachdem die anderen mit dem Essen fertig waren und das Loblied gesungen hatten, gingen sie zum Ölberg.

Jesus – Das letzte Abendmahl

Lukas 22, 7-23 / Matthäus 26 17-30 / Markus 14, 12-26

3.Jesus im Garten Gethsemane