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Geiles Inselleben | Erotische Geschichten

von Simona Wiles

 

Simona Wiles, Jahrgang 1980, ist in Süddeutschland geboren und lebt dort mit Mann, Kind und zwei Hunden. Ihre ersten erotischen Kurzgeschichten entstanden während eines Creative-Writing-Workshops. Der Beifall der anderen Teilnehmer/-innen brachte sie dazu, ihrer Leidenschaft für Erotik und gute Bücher selbst Ausdruck zu verleihen. Ideen für ihre Geschichten gehen ihr nicht aus – hat sie doch selbst eine wilde Jugend hinter sich. Während Simona ihrer Schreibsucht anfangs auf dem heimischen Familiencomputer frönte, tobt sie sich inzwischen an ihrem eigenen Laptop aus. Sie schreibt hauptsächlich erotische Kurzgeschichten. Wenn sie gerade nicht über einer neuen Story brütet, arbeitet sie als Office-Managerin in einer Autofirma.

 

Lektorat: Jasmin Ferber

 

 

Originalausgabe

© 2021 by blue panther books, Hamburg

 

All rights reserved

 

Cover: © Ilya Studio @ shutterstock.com

Umschlaggestaltung: MT Design

 

ISBN 9783966418232

www.blue-panther-books.de

Drei Paare, eine Insel!

Matu lächelte. Er nickte einer jungen Frau zu und half ihr in sein Boot, in dem bereits eine bunt gewandete junge Dame saß. Diese Touristen, dachte er. Sobald die Frauen bei ihnen in Papeete landeten, zogen sie sich aus und passten sich kleidungsmäßig an die hübschen einheimischen Frauen an. Trugen ein buntes Bikinioberteil und ein farblich dazu passendes Röckchen. Wenn sie aus ihrem Urlaub nach Hause zurückkehrten, hingen sie die Kleidung in den Schrank und vergaßen sie. Auch die Männer versuchten, sich urlaubsmäßig herzurichten. Trugen höchstens noch Shorts und versuchten, ihre Oberkörper mit den harten Muskeln so schnell wie möglich zu bräunen und zur Schau zu stellen. Matu der Fischer wusste, dass einige von ihnen sich bewusst eine rote Haut zuzogen, weil sie glaubten, dass die Bräunung dadurch schneller vor sich ginge und sie mehr Chancen bei den Frauen hätten.

Der Fischer sorgte dafür, dass es den Touristen nicht langweilig wurde, und verkaufte ihnen den Aufenthalt auf der von Tapu’amu nächstgelegenen, unbewohnten Insel als ›Geheimtipp‹. Das Geschäft florierte, denn Matu brachte die Männer und Frauen mit seinem Fischerboot bei Interesse dorthin. Die Insel lag so nahe, dass man eigentlich hinüberschwimmen konnte, sie war dicht mit Palmen und Akazien bewachsen und gehörte zu der kleinen Inselgruppe auf dem Korallenriff östlich von Taha’a, das wiederum zu den Gesellschaftsinseln von Französisch Polynesien gehörte. Viele Touristen kamen nach Tapu’amu, erhielten von Matu den Geheimtipp der einsamen Insel und nächtigten dort. Sie genossen sowohl die Ruhe als auch das Gefühl, von der Welt völlig abgeschieden zu sein, wurden dabei jedoch von dem Inselresort, für das Matu arbeitete, gut mit Essen und Trinken versorgt. Junge Leute gingen meistens in kleinen Gruppen dorthin, machten auf einem dafür vorgesehenen Platz ein Lagerfeuer und schliefen entweder in leichten Schlafsäcken oder in den zwei Gemeinschaftshütten, die das Resort errichtet hatte. Die Einheimischen von Tapu’amu achteten darauf, dass sie keinen Müll hinterließen, und ließen es sich gut dafür bezahlen, hinter ihnen aufzuräumen.

Matu überquerte mit wenigen Ruderschlägen den »Korallengarten«, der als Sehenswürdigkeit galt. Dabei grinste er die beiden Frauen in seinem Boot freundlich an. Am Morgen hatte er den Auftrag erhalten, die jungen Leute überzusetzen. Drüben auf der anderen Insel befanden sich bereits zwei Männer, die vermutlich sehnsüchtig auf die hübschen Frauen warteten. Und an der Anlegestelle stand noch ein Pärchen, das hinüber wollte. Soweit Matu wusste, würde die kleine Gruppe von insgesamt sechs Personen sich die Insel ansehen und dann überlegen, ob sie dortblieben. Falls ja, würde er dreimal täglich mit Essen und Trinken hinüberfahren und dafür ein kleines Trinkgeld erhalten.

***

Die sechs Personen kamen aus verschiedenen Ländern und hatten sich in dem Inselresort auf Tapu’amu kennengelernt. Lola und Hein waren allein gereist, während Inga und Katja sowie Fritjof und Gunnar jeweils gemeinsam die Reise gebucht hatten und zu zweit in dem Resort eine winzige Hütte bewohnten. Am ersten Abend gingen die beiden jungen Männer in die Strandbar, tranken Cocktails und musterten die Frauen um sie herum. Tapu’amu war in Finnland ein Geheimtipp, um Weiber aufzureißen, zu flirten und ein paar nette Abende zu haben. Jedenfalls hatte ein Freund von Gunnar es diesem so erzählt.

»Schau mal, die beiden dort drüben.« Fritjof wies zu Inga und Katja hinüber, die auf Barhockern saßen und sich umsahen. Die beiden Frauen waren hübsch, hatten lange mittelblonde Haare und trugen jede ein buntes Bikinioberteil sowie einen passenden Rock.

»Die gefallen mir.« Gunnar trank einen Schluck aus seinem Glas. Die beiden Frauen unterhielten sich, spielten mit ihren Haaren und warfen interessierte Blicke um sich. Gunnar gab sich einen Ruck und zog Fritjof am Arm hinter sich her. »Die sind mir schon aufgefallen, als wir von Papeete mit dem Bus zum Hafen fuhren und mit dem Schnellboot hierher sind. Los, komm.« Sie umrundeten die Strandbar und näherten sich den hübschen Frauen.

»Na ihr beiden? Wo kommt ihr denn her?« Sie sprachen sie auf Englisch an.

»Aus Deutschland, und ihr?« Die Kleinere drehte sich zu den jungen Männern um und musterte sie mit schnellen Blicken. Dann lächelte sie.

»Finnland. Habe ich euch nicht auf der Herreise schon gesehen?«

Sie kamen ins Gespräch. Fritjof bestellte noch eine Runde Getränke, sie setzten sich zu den Frauen und freuten sich, als sich eine Engländerin zu ihnen gesellte. Sie stellte sich vor: »Lola. Darf ich mich zu euch setzen?« Fritjof und Gunnar unterhielten die Mädchen und überboten sich gegenseitig mit witzigen Anekdoten. An diesem Abend kamen alle spät in die Hütten und verabredeten sich für den nächsten Tag.

»Inga und ich wollen einen Tagesausflug nach Papeete machen und sind erst abends wieder da«, erklärte Katja auf den enttäuschten Blick von Fritjof hin. Außerdem wollte sie sich einen sexy Bikini besorgen und ein wenig mit ihrer Freundin shoppen, doch das ließ sie unausgesprochen. Die jungen Männer nickten und bestanden darauf, dass wenigstens Lola sich mit ihnen am Strand verabredete, doch die Engländerin schüttelte lächelnd den Kopf.

»Wenn Katja und Inga nichts dagegen haben, würde ich mich ihnen gern anschließen.«

***

Während des Tagesausfluges unterhielten die Mädchen sich über die beiden Männer, die sie alle sehr süß fanden.

»Vor allem Gunnar. Er hat so ein unwiderstehliches Lächeln«, seufzte Katja.

»Aber Fritjof sieht auch toll aus!«, widersprach Lola und grinste. Der blonde Fritjof gefiel ihr. Er war etwas schüchterner als sein ebenfalls hellblonder Freund, aber gerade das zog sie an. Sie mochte keine Aufschneider und Machos. Katja warf Lola einen schnellen Blick zu, doch sie sagte nichts, sondern schmunzelte nur. Dass es zwischen Fritjof und Lola gestern gefunkt hatte, war ihr nicht entgangen.

Als sie abends zurückkehrten, fanden sie Fritjof und Gunnar an der Strandbar mit einem gut aussehenden Kerl im Gespräch.

»Hey, das ist Hein!«, stellte Gunnar ihn vor. »Er kommt auch aus Deutschland!«

Inga betrachtete Hein interessiert. Schwarze Haare und blaue Augen, schmal geschnittenes Gesicht – er sah aus, als könnte er einem Mädchen gefährlich werden. Sie sah zu Katja hinüber, weil sie wusste, dass ihre Freundin auf solche Typen stand. Sie hatte sich nicht geirrt. Katja bekam funkelnde Augen, als sie sich mit ihm unterhielt und beugte sich leicht zu ihm vor. Als er sie zum Lachen brachte, berührte sie ihn – das waren eindeutige Zeichen ihres Interesses. Aber Hein schien kaum zu wissen, welche der Frauen ihm besser gefiel und flirtete mit allen.

Der Abend wurde spät, sie tranken Cocktails, sie lachten und waren irgendwann so angeheitert, dass Hein fast keine Gegenwehr erhielt, als er vorschlug, am nächsten Tag zu der nördlichen Insel überzusetzen und dort zu übernachten.

»Wieso sollten wir das tun?«, fragte Lola erstaunt. Die Worte kamen etwas undeutlich aus ihrem hübschen, vollen Mund.

»Wieso nicht? Wäre doch ein nettes Abenteuer!«, gab Hein zurück und trank seinen Cocktail aus. »Ich hab von einem Fischer diesen Geheimtipp gekriegt. Er sagte, dass manche Leute das machen und es eine Stelle gibt, wo man ein Lagerfeuer machen kann. Falls dort wilde Tiere hausen, beschütze ich dich selbstverständlich!« Er lächelte sie treuherzig an. »Außerdem sollen da zwei Hütten sein, in denen man übernachten könnte. Oder am Lagerfeuer, ganz, wie man will.«

Katja war gleich Feuer und Flamme, Fritjof und Gunnar schien die Idee sehr zu gefallen, mit drei hübschen Frauen allein auf einer Insel zu sein. Nur Inga sah ein wenig nachdenklich drein.

»Sollen wir uns nicht erst mal umsehen und dann entscheiden, ob wir übernachten?«, gab sie zu bedenken.

Lola stimmte ihr zu. »Wenn es uns gefällt, können wir zurück und unser Gepäck holen.«

»Und wie steht es mit Essen und Trinken? Und schlafen wir auf dem nackten Boden, falls wir bleiben?«, fragte Inga. Sie hatte weniger Cocktails als die anderen getrunken und war daher noch bei Sinnen.

»Ach, das lässt sich bestimmt regeln! Wir sind ja nicht die Ersten, die das machen!«, antwortete Hein und grinste.

***

Am nächsten Morgen holte Hein die fraglichen Informationen ein und teilte den anderen das Ergebnis mit: »Zwei Nächte könnten wir bleiben. Wir kriegen alles geliefert und werden von einem Fischer übergesetzt. Zurzeit ist niemand sonst angemeldet, wir wären also allein und ungestört, falls wir dort übernachten.« Bei dem letzten Satz sah er Katja bedeutsam an. Sie lächelte zurück und fragte sich, ob er endlich kapiert hatte, dass sie auf ihn stand.

»Dann schlage ich vor, wir packen ein paar Sachen«, meinte sie. »Also, ich wäre ungesehen bereit, gleich drüben zu bleiben.« Sie erntete anerkennende Blicke von den Männern.

»Na ja, Gepäck vorbereiten könnten wir ja. Ein Rucksack reicht doch, oder?«, fragte Lola zögernd.

»Was für Gepäck? Das hier ist doch das geile Inselleben, eigentlich brauchen wir höchstens unsere Badesachen …«

Gunnar sah Lola anzüglich lächelnd an, doch bevor sie reagieren konnte, sagte Inga grinsend: »Ich werde die Cocktails vermissen.«

»Na ja, Cocktails wird es dort drüben nicht geben«, sagte Gunnar und grinste. »Aber Alkohol können wir ja trotzdem mitnehmen …«

Nachdem Matu, der Fischer, sie alle übergesetzt hatte, erkundeten sie die Insel. Die Palmen und Akazienbäume standen dicht, trotzdem flirrte das Sonnenlicht zwischen ihnen auf den sandigen Boden. Das Meer schien hier lauter zu sein, und bei der Überfahrt mit dem Fischer hatte das Wasser glasklar und türkisblau geschimmert. Die Gruppe lief zunächst am Strand entlang und fand dadurch die zwei Hütten sowie die zugehörige Feuerstelle samt sorgfältig aufgeschichtetem Feuerholz. Nachdem sie die Insel einmal umrundet hatten, durchquerten sie sie.

»Es gibt jedenfalls nichts Besonderes hier.« Inga war enttäuscht. Sie hatte gehofft, wenigstens ein Tier – außer den Vögeln – oder ein altes Gebäude zu sehen. Aber dafür schien die Insel zu klein zu sein.

»Trotzdem … wie sieht es aus? Bleiben wir hier?« Gunnar sah die anderen fragend an. Er hoffte irgendwie darauf, dass die Mädels sich auf dieser ungestörten Insel ausziehen würden, um nahtlos braun zu werden – Katja hatte so etwas angedeutet.

Fritjof und Hein nickten, Katja sowieso, Lola und Inga zögerten noch, aber sie fanden es beide blöd, wenn sie zurückfahren würden und Katja als einziges weibliches Wesen sich zwischen den jungen Kerlen behaupten sollte. Sowieso lag eine gewisse kribbelnde Spannung in der Luft, es mochte an der heißen Sonne liegen, am Urlaubsfeeling, an der Umgebung oder einfach daran, dass die Einzelnen der Gruppe seit zwei Tagen miteinander flirteten. Sie warfen sich Blicke und Lächeln zu, wie zufällig wirkende Berührungen. Die glatte, nackte Haut der jungen Frauen zog die Blicke der Männer magisch an sich. Fritjof hätte zu gern mal bei Lola unter das Bikinioberteil geguckt, Gunnar träumte von den geschwungenen Hüften von Inga und Hein provozierte Katja, um herauszufinden, wie weit sie wohl gehen würde. Alles lief sehr subtil ab, doch jeder spürte die Anziehungskraft innerhalb der Gruppe. Deshalb gaben Lola und Inga instinktiv nach und erklärten sich damit einverstanden, auf der unbewohnten Insel zu übernachten.

»Super! Ich habe meinen Rucksack schon hier«, triumphierte Katja und hob ihn hoch. Darin befand sich lediglich der sexy Bikini aus Papeete, ein T-Shirt, Wäsche zum Wechseln, Sonnenöl, Zahnputzzeug sowie Seife.

»Schön. Wir nicht. Aber wir können die Sachen schnell holen und noch Alk mitbringen«, meinte Fritjof und ging zu dem Teil des Strandes zurück, wo Matu auf sie wartete. Bis auf Hein folgten die anderen ihm.

Während Fritjof mit Gunnar, Lola und Inga zu dem Resort zurückkehrte, untersuchten Katja und Hein die Gemeinschaftshütten. Darin standen einfache Pritschen mit Leinendecken. Alles war sandig.

»Na ja, wir können auch am Feuer schlafen«, schlug Hein vor. Er hatte einen leichten Sommerschlafsack dabei, weil die Nächte kühl waren. Katja grinste ihn an. Sie vermutete eher, dass kaum einer von ihnen zum Schlafen kommen würde. Sie zog ihr Sonnenöl aus dem Rucksack und drehte Hein den Rücken zu.

»Würdest du mich mal einölen?«

»Mit Vergnügen«, sagte er, grinste hinter ihr und träufelte von dem Öl in seine Hand, verteilte es dann auf ihrer Schulter und spürte ihre heiße Haut unter den Händen. Vorsichtig schlüpfte er mit den Fingern unter den Verschluss ihres Bikinioberteiles. »Nahtlos braun wirst du so aber nicht«, meinte er wie beiläufig. Als er fertig war, bat er sie, das Gleiche bei ihm zu machen.

Die anderen kehrten zurück, die Mädchen bezogen die Gemeinschaftshütte, die näher zum Meer hin lag, die jungen Männer begannen, Holz aufzuschichten. Matu würde ihnen in einer Stunde die erste Mahlzeit bringen. Sie hatten vor, das Brot über dem Feuer zu rösten, obwohl es noch viel zu warm war, weil die Sonne direkt auf sie niederbrannte.

Am Abend saßen sie um das Lagerfeuer herum und prosteten sich mit Wein, den Gunnar mitgebracht hatte, gegenseitig zu. Der Wind, der vom Meer blies, vertrieb die hohe Luftfeuchtigkeit und hinterließ lediglich die Wärme der Nacht. Hein fragte sich, warum er diesen Rucksack mitgeschleppt hatte. Er konnte froh sein, wenn der Meereswind ihnen Abkühlung brachte. Je länger sie saßen und Alkohol tranken, desto ausgelassener wurden sie. Lola hüpfte wild um das Feuer herum und wirbelte Sand auf, Gunnar machte es ihr nach und die anderen lachten. Als sie müde wurden, zogen die Frauen sich in ihr Quartier zurück, während die Männer sich leise unterhielten.

»Diese Katja find ich richtig geil«, meinte Hein und grinste breit, als Gunnar nickte und sagte, dass sie anscheinend auf ihn stand. »Und welche gefällt dir?«, fragte er dann.

»Inga. Genau meine Kragenweite. Fritjof steht auf Lola.«

»Na, das passt doch! Für jeden von uns eine.« Hein hatte geglaubt, dass einer der anderen ebenfalls auf Katja stünde und er sich gegen denjenigen behaupten müsste, aber so …

»Dann hoffen wir doch mal, dass es den Mädels mit uns genauso geht, nicht wahr?« Fritjof grinste und leerte sein Glas. Sie verzogen sich in die zweite Hütte und lauschten dem Meeresrauschen, bis sie einschliefen.

Der folgende Morgen begann heiß, trotz der Wolken am Himmel. Gunnar weckte alle auf, indem er sie zum Frühstück rief. Er war als Erster wach geworden und hatte an der Stelle, wo Matu sie abgesetzt hatte, einen Korb mit Essen und Getränken gefunden. Sie setzten sich auf eine der Bänke und verzehrten das Brot.

»Okay, was wollen wir heute machen?«, fragte Inga dann und sah verstohlen zu Gunnar hinüber.

»Ich habe einen Ball dabei und ein Federballspiel.«

»Ich gehe baden und lege mich in die Sonne«, sagte Katja.

»Habt ihr mal versucht, eine Kokosnuss zu ernten?« Hein stand auf. Er wollte eine der schief wachsenden Palmen besteigen und sein Glück versuchen. Als er endlich zurückkehrte, waren die anderen beschäftigt. Gunnar und Fritjof spielten Fußball, Katja, Lola und Inga lagen auf Badetüchern in der Sonne. Oben ohne.

»Jungs, guckt mal da rüber!«, flüsterte er Fritjof zu. Der drehte sich zu den Mädels um und schluckte. Sie reckten ihre hübschen Brüste in die Sonne und hatten die Augen geschlossen. Untenrum trugen sie lediglich knappe Bikinihöschen. Wie sollte man diesen Anblick aushalten, ohne scharf zu werden, dachte Gunnar und starrte auf die Nippel von Inga. Er spürte, wie sein Schwanz reagierte und sich fragend erhob. Bei einem Seitenblick konnte er sehen, dass es den anderen Jungs genauso ging wie ihm. Sie trugen zwar Badeshorts, trotzdem war die halbe Erektion zu sehen.

»Meint ihr, die bleiben so schön nackig, wenn es Mittagessen gibt?«, flüsterte Fritjof.

»Hoffentlich!« Hein sah die helleren Stellen auf Katjas gebräunter Haut, wo sie bisher ein Bikinioberteil getragen hatte. »Schließlich wollen sie nahtlos braun werden …«

Die Mädels wagten es tatsächlich, ihre Brüste und den Rest ihrer Körper bis auf die Schamgegend unbedeckt zu lassen. Sie bewegten sich völlig natürlich zwischen den Jungs, als diese ausgelost hatten, wer den Mittagskorb holen und sich für diese kurze Zeit von dem geilen Anblick losreißen musste. Anmutig setzten sie sich auf eine Bank und verzehrten die Früchte, während sie innerlich über die gierigen Blicke der Männer grinsten. Nach dem Baden hatten sie sich unterhalten und beschlossen, ein wenig Schwung in ihr Inselleben zu bringen. Die erste Maßnahme war, oben ohne in der Sonne zu liegen.

»Mal sehen, was in den Hosen der Typen passiert«, hatte Lola gegrinst und dabei zu Fritjof geblinzelt. Der war mit Fußballspielen beschäftigt gewesen, doch als Hein zurückkehrte, konnten die jungen Frauen genau hören, dass ihr Evakostüm aufgefallen war. Sie gaben sich unbeeindruckt, blickten jedoch unter gesenkten Lidern hin und wieder zu den Kerlen hinüber und amüsierten sich über deren Gafferei.

Als sie gegessen und getrunken hatten, beteiligten die Mädels sich an dem Fußballspiel und lenkten die jungen Männer mit ihren hüpfenden Brüsten ab. Dadurch gelang es ihnen, haushoch zu gewinnen, und nachdem das Abendessen in einem Weidenkorb für sie bereitstand, setzten sie sich wieder um das Lagerfeuer, das Fritjof mit dem Rest des Holzes entfacht hatte. Der Widerschein des Feuers schimmerte auf den mit Sonnenöl eingeriebenen Brüsten. Diesmal saßen die Männer dicht bei den Mädchen und gaben vor, in der letzten Nacht seltsame Geräusch aus der Richtung der Palmen gehört zu haben und sie »beschützen« zu müssen. Trotzdem trauten sie sich nicht, einen Anfang zu machen. Erst als Katja ihre Hand auf Heins Oberschenkel legte und einen bedeutsamen Blick auf seinen Schoß warf, grinsten die anderen beiden Inga und Lola an. Heins Ständer war deutlich zu sehen, aber Fritjof und Gunnar wussten, dass sie ein ähnliches Bild abgaben: Die Hände lässig verschränkt, während die Ellbogen sich auf die Oberschenkel stützten.

Lola beugte sich zu Fritjof hinüber und streifte ihn absichtlich mit ihrer Brust, während sie ihm etwas ins Ohr flüsterte und dabei kicherte. Gunnar legte Inga einen Arm um die Schulter und zog sie an sich. Dann küsste er sie und flüsterte ihr zu, wie scharf er sie fand. Und Hein nahm einfach Katjas Hand von seinem Schenkel und legte sie sich auf seine Wölbung.

***

Als ob ein Damm gebrochen wäre, gab es jetzt kein Halten mehr. Die knisternde erotische Spannung des Tages schien sich zu entladen. Fritjof streichelte gierig über Lolas blanke Brüste, während sie über die Wölbung seiner Hose strich und sanft knetete, bis er in ihr Ohr stöhnte. Es erregte sie, wie er sie anfasste und ihre Nippel zwirbelte. Sie waren hart und kribbelten, so wie es zwischen ihren Schenkeln kribbelte. Sie spürte genau, wie sie feucht wurde und am liebsten auf Fritjofs Schoß gestiegen wäre. Doch dazu musste er erst seine Badeshorts ausziehen. Ungeduldig zupfte sie an dem Bund und küsste Fritjof atemlos, schmeckte seine Lippen auf ihren und reckte ihm ihre Brüste entgegen. Endlich zog er sich aus, nachdem er einen schnellen Blick in die Runde geworfen und sich vergewissert hatte, dass die anderen sich in ähnlicher Verfassung befanden wie er. Gunnar streichelte mit seiner freien Hand über Ingas Brüste und sie ließ eine Hand in seiner Badehose verschwinden. Katja beugte sich soeben über Heins Schoß und zog den Bund der Shorts von seinem Bauch.

Keine Gefahr, sich lächerlich zu machen, beschloss Fritjof und streifte die Badeshorts über seine Hüften. Sein Schwanz erhob sich, stark und begierig. Lola schnappte begeistert nach Luft, dann umfasste ihre Hand seinen Stängel und drückte sanft zu. Ein leises Stöhnen entschlüpfte Fritjof, er lehnte sich ein wenig zurück, um Lola sozusagen »freie Hand« zu lassen.

Sie beugte sich über seinen Schoß und leckte über die Eichel. Dabei wichste sie den Schaft mit sanften Handbewegungen, fuhr an ihm auf und nieder. Fritjof schloss lächelnd die Augen. Sie macht ihre Sache wirklich gut, dachte er und spürte ihr langes Haar, das ihn streifte. Ihr Kopf bewegte sich auf seinem Schwanz, sie saugte ihn in ihre Mundhöhle und leckte ihn mit der Zunge. Ihre Hand bewegte sich nach unten zur Wurzel, dann nahm sie seine Eier in die Handflächen und massierte sie. Wo hatte sie das gelernt, überlegte Fritjof verschwommen. Es war fantastisch! Er legte eine Hand auf ihren Rücken, streichelte die glatte Haut und sah zu den Sternen hinauf, die über ihnen funkelten. Gunnar hatte recht gehabt, dachte er. Hier gibt es richtig geile Mädels. Er streichelte Lola bis zu dem Bund des Bikinihöschens, dann schlüpfte seine Hand darunter und knetete den knackigen Hintern. In seinem Schoß stöhnte Lola leise und entließ seine Latte mit einem Schmatzen. Er spürte, wie sie sich bewegte, damit er besser an ihre Arschbacken kam, wie sie ihm zuraunte. Aber eigentlich wollte er sie jetzt vögeln, dachte er, und dabei das Wippen ihrer Titten angucken …

Er ging auf sie ein, denn nichts war geiler als eine scharfe Frau, wie er trotz seiner jungen Jahre wusste. »Mach sie scharf, bis sie kurz vor dem Kommen sind, dann hast du sie in der Tasche«, hatte sein Onkel ihm einmal gesagt. Ihn dann in ein Bordell mitgenommen, als er im richtigen Alter gewesen war und den Mädels dort gesagt, sie mögen seinem Neffen beibringen, wie ein Mann eine Frau heiß bekam. Sie hatten ihm alles gezeigt … kurz dachte Fritjof daran, dass sie ihm auch erklärt hatten, dass er ab und zu nachfragen müsse, was das Girl mochte. Aber wie sollte ein Mann einen klaren Gedanken fassen, wenn ein süßes Mädel an seinem Joystick hing und ihn ablutschte?

Er riss sich zusammen.

»Hey. Was törnt dich an?«, flüsterte er Lola zu. Sie ließ ihn los und wandte den Kopf.

»Außer einem harten Schwanz wie deiner, meinst du?« Sie grinste, dann drückte sie ihm einen harten Kuss auf die Lippen. »Wenn du mich streichelst, zum Beispiel. Oder leckst. Hauptsache, es macht mich irre.« Sie setzte sich neben ihn und streifte ohne Umschweife das knappe Bikinihöschen ab. Dann spreizte sie ihre Schenkel und sah ihn aufmunternd an. Fritjof ging vor ihr auf die Knie und betrachtete ihr rosa geschwollenes Fleisch. Es glitzerte vor Feuchtigkeit und schien auf ihn zu warten. Mit einem Finger strich er durch ihre Spalte und grinste, als sie keuchte. Dann begann er Lola zu lecken.

***

Inga schob ihre Hand tief in Gunnars Badeshorts hinein und streichelte seine Eier. Er küsste sie, leckte ihre Mundhöhle mit tiefen Zungenschlägen aus und griff nach ihrer linken Brust. Sein Daumen rieb hart über ihren Nippel. Als sie sanft an seiner Latte zog, grinste er und schob sich die Hose schnell über die Hüften. Dann zog er die seitliche Schleife ihres Bikinihöschens auf und klappte den Stoff nach unten, weil sie sofort ihre Beine öffnete.

»Wollen wir doch mal sehen, was wir hier noch Schönes haben«, murmelte er und legte eine Hand in ihren Schritt. Sie war nass. Herrlich nass. Sie spreizte die Schenkel noch weiter und drehte sich leicht, lehnte sich an ihn, sodass er ihre heiße glatte Haut an seiner spürte. Dann stöhnte sie, weil seine Hand sich zwischen ihren Beinen bewegte, ihre Nässe verteilte und ein Finger neugierig in sie hineinschlüpfte. Sein harter Schwanz befand sich zwischen ihrem Rücken und seinem Bauch, ihr Gewicht massierte ihn leicht, sodass die ersten Tropfen aus seiner Spitze quollen und die Reibung versüßten. Gunnar senkte den Kopf und küsste Ingas Schulter.

»Du bist unglaublich sexy«, flüsterte er in ihr Ohr, während sein Finger sich weiter in ihr bewegte und seine Augen sich an den schönen, hochstehenden Brüsten festsaugten, die ihn zu locken schienen. Der Feuerschein warf tänzelnde Schatten auf ihrer glatten Haut, ließ die Brüste erregend schimmern. Die Wellen des Meeres brandeten gegen den Strand. In der Dunkelheit konnte Gunnar die weißen Schaumkronen sehen. Inga bewegte ihr Becken und seufzte wollüstig.

»O ja, da, genau da …«, stöhnte sie. Gunnar steckte einen zweiten Finger in ihre Grotte, dehnte sie und fand ihre Lustperle, die ihm entgegen schwoll. Als er sie berührte, stieß sie einen begeisterten spitzen Schrei aus. Seine Finger verselbstständigten sich, sie rieben über den anschwellenden Kitzler, schlüpften in ihre enge Spalte, umkreisten ihr Fleisch und verteilten die hervorgelockte Nässe. Inga zitterte und bebte, ihre Muskeln spannten sich an, wenn sie zuckte, dabei stieß sie unverständliche Lustlaute aus. Gunnar war so hart, dass er es irgendwann nicht mehr aushielt, sie nur mit dem Finger zu streicheln. Er nahm seine Hand von ihr, sie setzte sich auf, indem sie rechts und links der Banksitzfläche ihre Beine hinabließ.

»Süße, geh nach vorn«, raunte Gunnar. Inga gehorchte und beugte sich vor. Sie schien sofort zu begreifen, was er wollte, denn sie stellte sich über die Sitzfläche und beugte sich vor, sodass sie sich an der Sitzfläche festhielt und ihre duftende Möse vor seinem Gesicht war. Er grinste. Wieder streichelte er ihre Spalte, bis sie zuckte, dann stellte auch er sich hin und packte ihre Hüften. Sein Schwanz pochte unerträglich. Gunnar setzte die Spitze an den Eingang ihrer Grotte und eroberte sie mit einem Schwung. Inga schrie auf. Er tauchte bis zum Anschlag in sie ein, hielt sie gut fest und freute sich, weil sie sich ihm sogar entgegenschob. Ihre enge Spalte massierte seinen Stab.

Sie hörten das Keuchen und Stöhnen um sich her, das Wellenrauschen, den Wind und das leise Knistern des Lagerfeuers.

***

Hein hatte sich Katja auf seinen Schoß gezogen, nachdem sie ihm geholfen hatte, sich die Shorts auszuziehen. Sein langer harter Schwanz war von ihr so lange massiert worden, bis er ihr Einhalt gebieten musste.

»Schließlich willst du doch noch was von ihm haben, oder?«, hatte er sie lüstern angegrinst. Katja zitterte vor Lust. O ja, sie wollte noch was von Heins Latte haben, wollte ihn tief in sich drinnen spüren, wie er sie hart vögelte. Als Hein sie auf seinen Schoß zog, sodass sie breitbeinig auf ihm saß, trug sie noch immer das Badehöschen, das eher ein Stringtanga war. Ihre Schamlippen waren geschwollen, sie pochten und rieben sich an dem schmalen Stoffstück, das zwischen sie schnitt und an ihrer Kirsche rieb. Deshalb mochte sie Strings – es war unglaublich geil, sie zu tragen, dabei heiß zu werden und sich bis zum Orgasmus daran zu reiben. Katja spürte den harten Schwengel des süßen Kerls, auf dem sie saß. Sie küsste Hein, presste dabei ihre heißen Brüste an seine Haut und bewegte ihr Becken, um sich an ihm zu reiben. Sie keuchten.

Katja wollte diesen Typen endlich vögeln, dazu müsste sie jedoch aufstehen und den String ausziehen. Noch während sie darüber nachdachte, beugte Hein sie nach hinten, griff zwischen ihre Beine und schob den Steg ihres Strings zur Seite. Dann bewegte er seinen Schwanz, sie erhob sich leicht und spürte, wie er in sie eindrang. Ihre Augen weiteten sich vor Lust.

»Verdammt, ist das geil«, keuchte sie atemlos.

»Du sagst es«, knurrte Hein lüstern. Er half ihr, sich wieder zu setzen, sie senkte sich langsam auf ihn und nahm seine herrliche Latte in sich auf. Dabei blickten sie sich tief in die Augen. Katja ließ ihre Hüften kreisen und Hein lachte leise auf. Dann kontrahierten ihre Mösenmuskeln und er blickte überrascht.

»Da staunst du, mein Süßer, nicht wahr?«, schnurrte sie lüstern.

»Mhm, gleich wirst du staunen«, sagte er, grinste zurück und hob sie ein wenig an. Sie japste überrascht nach Luft, weil er sie losließ und sie auf seinen Schoß fiel. Er wiederholte die Bewegung, ihre enge Spalte massierte seinen Stab jedes Mal und Katja keuchte, weil es wahnsinnig erregend war. Aber sie liebte es, die Führung zu übernehmen, also stemmte sie nach wenigen Minuten die Knie auf die Sitzfläche der Bank und beugte sich über Heins Gesicht.

»Ich bin dran«, wisperte sie. Dann ließ sie ihr Becken kreisen, schob sich auf ihm auf und nieder und spürte, wie er seine Muskeln anspannte. Dabei leckte sie sanft über seine Lippen, küsste ihn und spürte seine Hände, die überall waren. Zwischen ihren Beinen breitete sich die Hitze aus, die ihren bevorstehenden Höhepunkt ankündigte.

***

Fritjof kniete vor Lola, die mit weit gespreizten Schenkeln auf der Bank vor ihm saß und sich bebend an der Sitzlehne festhielt. Seine Hüften bewegten sich vor und zurück, er beugte sich über ihre Brüste und leckte sie ab, saugte die erigierten Nippel in seinen Mund und spürte, wie heiß und eng Lola war. Sie stöhnte, ihre Beine schlangen sich um seine Hüften und zogen ihn tiefer in sie hinein. Sie war so scharf, wie er es sich nur wünschen konnte. Dankbar dachte er an seinen Onkel und die Prostituierten, die ihm alles beigebracht hatten, was Frauen antörnte. Das Resultat lag halb auf dieser Bank vor ihm und zitterte vor Begehren, aus ihrem Mund schlüpften unverständliche Laute, die seine Lust beflügelten und ihre Möse schien seinen Schwanz einsaugen zu wollen. Er steigerte das Tempo, dabei strich er mit dem Daumen über Lolas Lustperle und neckte sie mit winzigen Stupsern. Lolas Augen waren dunkel, sie riss sie auf, ihr Gesicht war vor Geilheit verzerrt. Sie stieß einen schrillen Schrei aus und wölbte sich Fritjof entgegen. Er spürte, wie ihre Möse sich zusammenzog und ihn massierte, er schob sich tiefer in sie und schloss die Augen. Dann zuckten seine Hüften, er vögelte Lola wild und hart, merkte, dass sein Höhepunkt sich in ihm aufblies wie ein Ballon. Selbst wenn er gewollt hätte, jetzt hätte er nicht mehr aufhören können, in sie zu stoßen, seine Finger in ihre Haut zu krallen, um sie festzuhalten und mit einem wilden Schrei zu explodieren.

***

Katja und Hein kamen fast gleichzeitig. Sie vollführte einen wilden Ritt auf ihm, ihre Brüste hüpften und sie stieß ekstatische Schreie aus, während Hein ihre Hüften festhielt und knurrend in sie spritzte. Gunnar stieß von hinten in Inga, als müsse er einen Rekord gewinnen. Sie feuerte ihn an, sie schneller zu ficken, dabei keuchte sie und krallte ihre Hände um die Sitzlehne. Als Gunnar sich anspannte und tief in ihr explodierte, war sie noch nicht gekommen. Sie löste sich von ihm, als er fertig war, stand auf und blickte wild um sich herum.

»Ich brauch es! Bitte!«, jammerte sie. Zwischen ihren Beinen brannte es vor Lust.

Lola stand auf und ging mit wiegenden Schritten auf sie zu. Sie stand dicht vor Inga, lächelte sie an und hob ihre Hand, um ihre Brüste zu streicheln. Dann küsste sie sie und zog sie an sich. Inga war zunächst gelähmt, aber Lolas Brüste, die sich an sie pressten und die weichen Lippen auf ihrem Mund törnten sie an. Der Anblick der beiden eng umschlungenen Mädels in dem Feuerschein faszinierte und erregte die jungen Männer. Selbst Katja stand mit offenem Mund da und konnte ihre Augen nicht von Lola und Inga lösen. Sie alle beobachteten, wie Lola zwischen Ingas Schenkel griff, sie dort streichelte und Inga sich mit glasigen Augen an der anderen festhielt und die Beine spreizte. Dann begann Inga zu zittern und hilflos zu wimmern, sie verkrampfte sich und gab einen lang gezogenen Schrei von sich.

Fritjof war wieder geil. Sein Ständer erhob sich aus seinem Schoß; als Katja es sah, ging sie zu ihm hinüber und setzte sich auf Fritjofs Schoß. Lächelnd ließ sie ihr Becken rotieren, sie küsste Fritjof und legte sich seine Hände auf ihre Brüste.

Hein ging zu den beiden Frauen hinüber und zog sie mit sich zu einer Bank. Sie setzten sich, als er sich vor sie hinstellte. Inga verstand sofort, was er wollte und begann, seinen Schwanz abzulecken, sie wechselte sich mit Lola ab, die die prallen Hoden massierte.

Gunnar beobachtete das geile Treiben der anderen eine Weile. Dann stand er auf und ging zu Fritjof und Katja hinüber, die mit dem Oberkörper der Länge nach auf der Bank lag. Fritjof kniete im Sand zwischen ihren Beinen und vögelte sie. Dabei hielt er ihre Beine fest, die auf seiner Schulter lagen.

Gunnar bot Katja seine Latte an, sie griff stöhnend danach. Sie wichste ihn, leckte an seiner Eichel, wenn er leicht in die Knie ging. Je erregter sie war, desto stärker saugte sie an seinem Schwanz, sodass er knurrend auf sie spritzte, als sie im gleichen Moment explodierte.

Es schien, als hätte die Insel eine aphrodisierende Wirkung auf die Gruppe. Sie blieben trotz ihrer Orgasmen erregt; sie trieben es wild miteinander und probierten neue Stellungen aus. Erst als die Nacht sich langsam verabschiedete, wurden sie müde.

***

Matu lächelte. Er holte die Gruppe zur Frühstückszeit ab und brachte sie jeweils zu zweit zum anderen Ufer, damit sie sich frisch machen konnten, bevor sie frühstücken gingen. Diese Touristen, dachte er, weil er ahnte, was in der Nacht geschehen war. Die ekstatischen Schreie der Frauen hatte er sogar in seiner Hütte gehört, die gleich neben der Anlegestelle stand. Matu wusste um die Legenden, die sich um die unbewohnte Insel rankten. Sie besagten, dass ein oder mehrere Nächte dort den Mann stark in den Lenden mache und die Frau willig wie die Vögel. Deshalb brachte er die jungen Leute dorthin, damit ihnen nicht langweilig wurde und sie wiederkamen. Vielleicht erzählen sie in ihrer Heimat von der Insel als Geheimtipp, überlegte Matu und sah ihnen hinterher. Wenn dann ihre Freunde hierher kamen, würde er mehr verdienen.

Die Insel der Wilden

»Glaubst du wirklich, dass es das gibt?« Kornelius, der von seinen Freunden nur Kon genannt wurde, sah seine Freundin Judith zweifelnd an. Sie hatte ihm gerade vorgeschlagen, etwas Schwung in ihr Sexleben zu bringen und dazu auf einer abgeschiedenen Insel Urlaub zu machen. Beides störte ihn nicht, im Gegenteil, aber Judith behauptete, dass die Einheimischen dieser Insel mit dem Thema Sex völlig ungezwungen umgingen und es sogar in der Öffentlichkeit miteinander treiben würden.

»Ich glaube, wenn es das gibt, dann können wir beide nur davon lernen.« Judith stand auf und umarmte Kon liebevoll lächelnd. »Du weißt, was ich für dich empfinde, Süßer. Und der Sex mit dir ist prima, aber wir haben doch gemerkt, dass ein wenig der Schwung fehlt, oder?«