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Impressum:

Heißer Auftritt zu Weihnachten | Erotische Geschichte

von Trinity Taylor

 

Lektorat: Nicola Heubach

 

Originalausgabe

© 2021 by blue panther books, Hamburg

 

All rights reserved

 

Cover: © EVGENNISH P @ shutterstock.com

Umschlaggestaltung: www.heubach-media.de

 

ISBN 9783750751774

www.blue-panther-books.de

Heißer Auftritt zu Weihnachten - Teil 1

Emma war frisch geduscht, hatte sich ihre mittellangen braunen Haare geföhnt und sich geschminkt. Sie stand nun im String und BH vor ihrem kurzen Weihnachtskleid, das sie auf ihr Bett gelegt hatte. Es war nicht irgendein Kleid, sondern sie wäre heute Abend eine sexy »London Mother Christmas«. Ihr Auftrag lautete, in einer Männer-WG ein bissen für Stimmung zu sorgen. Das bedeutete: Tanzen, Strippen, ihren Körper in Szene setzen, mit den Hüften schwingen und vielleicht ein bisschen singen. Für diesen Job bekam sie einhundert Pfund. Da Emma als Kindergärtnerin nicht sehr viel verdiente, war das ein wunderbares Weihnachtsgeld, für das sie nur etwa eine Stunde herumhopsen musste. Wahrscheinlich waren die Typen sowieso schon alle besoffen, dass sie vielleicht nach einer halben Stunde gehen konnte. Zwar war sie mit ihren achtunddreißig Jahren fast ein bisschen alt für diesen Job, und die Männer sicher Anfang, Mitte zwanzig, aber das war ihr egal. Ihre Figur war noch völlig in Ordnung, und sie fühlte sich prima damit.

Emmas rotes Weihnachtsfrau-Kostüm besaß einen tiefen Ausschnitt mit einem weißen Kunstfellkragen, der sich am Saum und an den Ärmeln wiederholte, und bestach durch die Kürze. Kaum hatte sie einen schwarzen Gürtel um ihre Taille geschlungen, rutschte das Kleidchen automatisch noch ein bisschen nach oben. Emma drehte sich vor dem Spiegel. Konnte das so gehen oder war das zu kurz? Wenn sie sich bückte, dann lag ihr kompletter Hintern frei. Zwar trug sie einen String, aber der war so gut wie nicht zu sehen. Sollte sie doch lieber eine Strumpfhose anziehen? Sie ging zum Kleiderschrank, holte eine Netzstrumpfhose hervor, die ziemlich grobmaschig war, und zog sie über. Emma begutachtete sich. Das war jetzt nicht wirklich besser, aber es wirkte auf jeden Fall angezogener, auch wenn ihr Po immer noch sehr nackt war.

Ach, was soll’s, dachte Emma. Schließlich war sie ja bei den Jungs, um sie scharfzumachen. Und dann konnte sie auch gleich wieder verschwinden.

Auf ihre High Heels verzichtete sie, nahm stattdessen ihre schwarzen Lederstiefel. Auch hatte sie eine Rute paratgelegt. Das kam sicher gut an bei den Typen. Das Schöne war, dass ihr komplettes Outfit, bis auf die Stiefel, von den jungen Männern im Voraus bezahlt worden war. Das kam noch auf ihre einhundert Pfund oben drauf.

Emma bürstete erneut ihre lange braunhaarig-lockige Perücke. Dann setzte sie diese auf, zog eine Weihnachtsmann-Mütze darüber, schlüpfte in einen Mantel und schlang sich ein kleines Handtäschchen mit ihrem Handy um. Ein letzter prüfender Blick in den Spiegel, wo sie ihr Aussehen für gut befand, und schon war sie zur Wohnungstür draußen. Sie huschte durchs Treppenhaus, zog die schwere Haustür auf und lief durch den Schnee, der knirschende Geräusche unter ihren Stiefeln von sich gab, zu ihrem Auto.

Auf dem Beifahrersitz stand ein großes Paket mit einer aufgemalten Schleife. Die Besonderheit dieses Paketes war, dass man es von innen verriegeln konnte. Emma grinste. In einer halben Stunde würde sie aus dem »Geschenk« springen und die Jungs überraschen. Nur einer von ihnen wusste ja Bescheid.