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MILFS: Hochgefickt! Der Boss und die MILF! Erotische Geschichte

von Hannah Stevens

 

Hannah Stevens wurde 1979 geboren und wuchs in Großbritannien und Deutschland auf. Schon immer war es ihr Lebenswunsch, Schriftstellerin zu werden. Allerdings kam es – wie so oft im Leben – anders als ursprünglich geplant. Während ihres Psychologiestudiums arbeitete sie mehrere Jahre nebenbei als High-Class-Escortlady und bereiste die Welt. Diese aufregende Zeit bot ihr in vielerlei Hinsicht sehr viel, aber keine Zeit für die Schriftstellerei. Die zahlreichen, höchst erotischen Erfahrungen, die Hannah Stevens während dieser Zeit gesammelt hat, dienen ihr als Inspiration für ihre prickelnden Geschichten. Mit der Veröffentlichung von erotischen Kurzgeschichten bei blue panther books kann sie sich ihren Wunsch jetzt endlich erfüllen.

 

Lektorat: Sandra Walter

 

 

Originalausgabe

© 2021 by blue panther books, Hamburg

 

All rights reserved

 

Cover: NeonShot @ istock.com

Umschlaggestaltung: www.heubach-media.de

 

ISBN 9783966411769

www.blue-panther-books.de

MILFS: Hochgefickt! Der Boss und die MILF! von Hannah Stevens

Mir hat man schon viele Namen gegeben. Ab und an bin ich direkt angesprochen worden, aber meistens wird nur hinter meinem Rücken getuschelt, was nicht weiterhin verwunderlich ist, wenn man die Liste der Namen anschaut: Schlampe, Tussi, Bitch, Nutte, Fotze oder MILF, um nur ein paar der Namen zu nennen. In der Regel wird der unflätige Begriff noch mit dem Attribut ›geil‹ ergänzt, im Sinne von ›geile Schlampe‹, ›geile Fotze‹ und so weiter. Ja, was soll ich sagen? Natürlich ist es beleidigend, wenn ich als Schlampe oder Nutte bezeichnet werde. Andererseits trifft es hundertprozentig zu, wenn ich als geil charakterisiert werde, um es zu präzisieren, würde ich sagen, dass ich dauergeil bin. Darin kann ich auch nichts Schlimmes finden. So ist wohl das Schicksal einer sexuell sehr aktiven Frau, dass sie beschimpft wird, während ein Mann, der Frauen reihenweise flachlegt, als ein toller Johnny gilt. Das war schon in der Highschool so. Der Quarterback, der die Cheerleader genagelt hat, wurde anerkennend beneidet. Ich dagegen als Cheerleaderin, die mit der ganzen Footballmannschaft gefickt hat, wurde eben mit solchen unerfreulichen Namen beschimpft. Im Berufsleben war das nie wirklich anders. Mir ist schon klar, dass man in der Firma von mir sagt, ich wäre nur die Chefsekretärin geworden, weil ich mich ›hochgeschlafen‹ habe. Einfach lachhaft – als ob ich mit meinen diversen Vorgesetzten ›geschlafen‹ hätte. Von Schlafen kann keine Rede sein, schlicht ›hochgefickt‹ müsste es heißen.