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unter: gps.bruckmann.de
VORWORT
(Wander-)Paradies Pfalz
Kurzurlaub und noch viel mehr!
EINLEITUNG
Erlebnisreich!
Wälder, Burgen und Felsen
1 Deutsche Weinstraße
Deidesheim
2 Herz der Weinstraße
Neustadt
3 Rund um die Domstadt
Speyer
4 Weinstadt mit Riesenfass
Bad Dürkheim
5 Wie in der Toskana!
Neuleiningen
6 Zwei-Tages-Tour
Hinkelsteinweg Otterberg
7 Natur, Kultur, Historie
Kaiserslautern
8 Wandern mit Hexen und Teufeln
Pirmasens
9 An der französischen Grenze
Fischbach bei Dahn
10 Naturspektakel Felsenland
Dahn
11 Gekürte Wanderwege
Bruchweiler-Bärenbach
12 Kurstadt mit Charme
Bad Bergzabern
13 Schmucker Ort mit Burg
Annweiler
14 Wein, Berg und Burg
Landau
Orts- und Sachregister
Impressum
Berühmt ist die Pfalz für ihre bizarren Felsformationen.
Deidesheim
Neustadt
Speyer
Bad Dürkheim
Neuleiningen
Otterberg
Kaiserslautern
Pirmasens
Fischbach bei Dahn
Dahn
Bruchweiler-Bärenbach
Bad Bergzabern
Annweiler
Landau
ZEICHENERKLÄRUNG ZU DEN TOURENKARTEN
Wandertour mit Gehrichtung |
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Tourenvariante |
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Ausgangs-/ Endpunkt der Tour |
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Wegpunkt |
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Bahnlinie mit Bahnhof |
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S-Bahn |
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Tunnel |
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Seilbahn, Gondelbahn |
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Bushaltestelle |
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Parkmöglichkeit |
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Hafen |
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Autofähre |
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Personenfähre |
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Flugplatz |
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Kirche |
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Kloster |
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Burg/Schloss |
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Ruine |
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Wegkreuz |
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Denkmal |
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Turm |
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Leuchtturm |
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Windpark |
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Windmühle |
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Mühle |
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Hotel, Gasthof, Restaurant |
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Jausenstation |
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Schutzhütte, Berggasthof (Sommer/Winter) |
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Schutzhütte, Berggasthof (Sommer) |
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Unterstand |
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Grillplatz |
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Jugendherberge |
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Campingplatz |
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Information |
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Museum |
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Bademöglichkeit |
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Bootsverleih |
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Sehenswürdigkeit |
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Ausgrabung |
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Kinderspielplatz |
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schöne Aussicht |
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Aussichtsturm |
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Klettersteig/ Steig mit Sicherungen |
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Wasserfall |
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Randhinweispfeil |
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Maßstabsleiste mit Nordpfeil |
Felsen, Burgen, Wein und Wandern – das sind die Begriffe, die die Pfalz kurz, aber umfassend charakterisieren. Es ist ein ganz besonderes Fleckchen Erde, das im Süden des Bundeslandes Rheinland-Pfalz einen hohen Freizeitwert, ein Eldorado für Wanderer und Outdoor-Enthusiasten sowie das Schlaraffenland für Weinliebhaber bietet. Auch für alle, die sich für Geologie und Geschichte interessieren, ist ein Aufenthalt in der Pfalz eine große Bereicherung.
Aus vielerlei Gründen ist es eine gute Idee, ein Wochenende in der Pfalz zu verbringen, denn die Region ist herrlich abwechslungsreich und insbesondere Wanderer werden angesprochen und können sich hier so richtig austoben. Da aber ein Wochenende bekanntermaßen nicht unbegrenzt Zeit bietet, möchte man gern in einem überschaubaren Zeitrahmen möglichst viel erleben. Ich habe deshalb schöne Regionen und Weinorte zusammengestellt, die eine Besichtigung lohnen und zugleich Ausgangspunkte für ganz besondere Wanderungen sind. So lassen sich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Man kombiniert einen schönen Weinort mit zwei Wanderungen, die sich im selben Ort oder zumindest in gut erreichbarer Nähe befinden.
Die meisten Touren sind Ganzjahresziele, denn die Pfalz ist zu allen Jahreszeiten attraktiv. Im Frühjahr berauschen uns rosa blühende Mandelbäume und knallgelber Ginster. Im Sommer heißt uns die Kühle des Pfälzerwaldes und diverser Schluchten willkommen. Im Herbst bezaubert die Laubverfärbung der Weinberge, und im Winter bildet die Schneedecke ein Kontrastprogramm zum roten Buntsandstein.
Viele Wanderungen führen an rotem Buntsandstein vorbei.
Es wird also deutlich: Mit einem einzigen Wochenende in der Pfalz ist es vermutlich nicht getan! Sicherlich werden auch Sie zum »Wiederholungstäter«, wenn Sie einmal erlebt haben, was dieses tolle Fleckchen Erde alles zu bieten hat.
Ich wünsche Ihnen viele schöne Wochenenden in der herrlichen Pfalz!
Highlights im Frühjahr: die Mandelblüte …
… und der knallgelbe Ginster!
Schnuckelige Weindörfer zieren die Deutsche Weinstraße.
Es ist ein Wanderparadies, eine landschaftliche Naturgewalt und eine höchst gastfreundliche Region – die Pfalz, im Süden des Bundeslandes Rheinland-Pfalz gelegen, ist charmant, abwechslungsreich und einfach überwältigend schön!
Herzstück der Pfalz ist der Naturpark Biosphärenreservat Pfälzerwald. Die Mittelgebirgslandschaft zeichnet sich aus durch Mischwälder, sonnige Wiesentäler und vor allem jede Menge Felsentürme und Burgruinen. Der Pfälzerwald ist das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands und bedeckt gut ein Drittel der Fläche der Pfalz. Er geht in die Vogesen über, die sich südlich der deutsch-französischen Grenze an das Gebiet anschließen, und bildet mit diesem das grenzüberschreitende UNESCO-Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen.
Besucher finden hier vor allem ein einzigartiges Wandergebiet. Auf etwa 7000 Kilometern markierter Wege kann man nach Lust und Laune wandern. Unzählige vom Pfälzerwaldverein bewirtschaftete Hütten laden auf den Wegen zur Einkehr ein und bereichern die Wanderungen. Die Hütten sind eine solche Besonderheit, dass sie im Frühjahr 2021 als UNESCO-Kulturerbe aufgenommen wurden.
Das zweite Highlight der Pfalz ist die Deutsche Weinstraße. In den schick herausgeputzten Weindörfern entlang der kleinen Straße präsentieren sich herrliche Fachwerkhäuser, eine große Zahl an Weingütern, natürlich üppige Weinberge sowie Obstplantagen und sanfte Hügel. Hier und da wacht eine Burg über der Szenerie. Die Weinberglandschaft ist eine liebliche Region, und dank ihres südländischen Klimas gedeihen hier die besten Pfälzer Weine. Es ist die erste Weintouristikroute; sie startet in Schweigen an der französischen Grenze als Südliche Weinstraße und führt auf einer Länge von 85 Kilometern Richtung Norden bis nach Bockenheim bei Worms. Dabei verbindet sie die Rebenlandschaft harmonisch mit Burgen und Schlössern.
Was die Landschaft an der Weinstraße selbstredend besonders prägt, ist der Wein – fast jede dritte Flasche Wein in deutschen Supermärkten stammt aus der Pfalz. Das Weinspektrum ist groß, Trauben für reife, füllige und elegante Weine gedeihen an den Hängen der Pfalz. Die bekannteste Rebsorte der Region ist der Riesling, und diesen gibt es in vielerlei Geschmacksvariationen. An der Südlichen Weinstraße dominieren die Burgundersorten Weiß-, Grau und Spätburgunder.
So viel Wein will gefeiert werden, und das tun die Pfälzer ausgiebig. Kleine und große Weinfeste überzeugen die Besucher von der besonderen Qualität der Weine. Das Weinfest-Jahr geht im zeitigen Frühjahr los und zieht sich bis in den Herbst hinein – mancherorts gibt es auch stimmungsvolle Winterfeste im Advent. Wenn in den vorgestellten Regionen und Weinorten besonders schöne Feste stattfinden, ist dies als Tipp dort vermerkt. Zwei Dinge sind für Besucher der Pfalz in Sachen Wein überlebenswichtig zu wissen: Es wird zwingend Weinschorle getrunken, und zwar aus dem »Dubbeglas«. Die Schorle heißt auch nicht Schorle, sondern Schoppe und besteht zu einem ansehnlichen Teil aus Wein und nur zu einer geringen Beimengung aus Mineralwasser. Das sollte man stets berücksichtigen, vor allem im Hinblick auf die Fahrtüchtigkeit.
Die herbstliche Laubverfärbung der Weinberge ist ein Augenschmaus.
Einer der Giganten im Pfälzerwald ist der Rötzenfels.
Zu so viel vorzüglichem Wein gehört auch gutes Essen. Die Pfalz bringt einige kulinarische Köstlichkeiten auf den Tisch, viele typische und weithin bekannte Gerichte gibt es nur hier. Der verstorbene Altkanzler Helmut Kohl machte beispielsweise den Pfälzer Saumagen berühmt – es war sein Leibgericht, so heißt es zumindest. Das Pfälzer Nationalgericht besteht aus einer Mischung aus magerem Schweinefleisch, Bratwurstbrät, Kartoffeln und Zwiebeln – alles zusammen kommt in einen gereinigten Schweinemagen, dieser wird zugebunden und anschließend in Salzwasser zwei bis drei Stunden gesiedet. Dazu wird meist Sauerkraut serviert.
In diesem Wanderführer sind am Ende jedes Kapitels Unterkunftsvorschläge aufgeführt. Sie reichen von einer einfachen Pension oder der Ferienwohnung über einen ortsnahen Campingplatz bis hin zum Wellness-Hotel und decken damit alle Ansprüche ab. Liegen zwei Wochenend-Wanderungen nicht direkt beieinander, sind Übernachtungsoptionen in der Nähe der beiden Startpunkte angegeben. Dann könnte man am Wochenende einmal umziehen, oder man entscheidet sich für die Nähe zu einer der beiden Wanderungen, denn allzu weit ist die zweite nie entfernt.
Markenzeichen Burg - hier die gut erhaltene Kropsburg
Einige der genannten Stell- und Campingplätze befinden sich in unmittelbarer Nähe oder direkt am ausgeprägten Wanderwegenetz. Viele Plätze sind so gelegen, dass eine der empfohlenen Pfalzwanderungen am Platz vorbeiführt oder zumindest zu Fuß erreichbar ist und man das Wohnmobil stehenlassen kann. Ausführliche Informationen zu Wohnmobilreisen in der Pfalz mit vielen Stell- und Campingplätzen findet man auch in meinem Buch »Wochenend & Wohnmobil – Pfalz« (Bruckmann Verlag).
Die Pfalz bietet für Wanderer einfach alles: Vom kurzen Spaziergang auf relativ ebenem Weg über anspruchsvollere Wanderungen mit ein paar Höhenmetern bis hin zu schweißtreibenden Halbtages- oder Tagestouren ist alles dabei. Die Wege folgen oft zuverlässig einer Wergmarkierung, sodass ein Verirren nicht möglich ist. In diesem Reiseführer finden Sie sowohl Klassiker unter den Pfalzwanderungen als auch Geheimtipps, kurze entspannte Touren werden ebenso vorgestellt wie die Zwei-Tages-Tour Hinkelsteinweg. Einen umfassenden Überblick über besonders schöne und empfehlenswerte Wanderungen in allen Längen und Schwierigkeitsstufen gibt Ihnen mein ebenfalls im Bruckmann Verlag erschienener Wanderführer »Wander dich glücklich – Pfalz«.
In den Infoteilen der Wanderungen ist immer auch der Schwierigkeitsgrad angegeben. »Leichte« Wanderungen haben wenige Steigungen und verlaufen auf gut begehbaren Wegen, für die kein besonderes Können erforderlich ist. Die Touren mit dem Schwierigkeitsgrad »Mittel« beinhalten schon etwas steilere An- und Abstiege und sind tendenziell länger auf z. T. unwegsamen Pfaden. Bei der Charakterisierung »Schwer« sind eine gute Grundkondition, Trittsicherheit und mitunter auch Schwindelfreiheit Voraussetzung; für geübte Wanderer sind jedoch auch diese Touren unproblematisch.
Die Pfälzer sind ein höchst gastfreundlicher Menschenschlag. Sie sind weltoffen und umgänglich, man fühlt sich jederzeit willkommen und eingeladen. Vor allem bei den Weinfesten und Veranstaltungen, aber auch beim Wandern oder Sightseeing findet man schnell Kontakt und fühlt die Herzlichkeit, mit der die Bewohner der Pfalz Besucher aufnehmen.
Sie selbst bezeichnen sich gern auch als Urgesteine und sind mitunter etwas eigenwillig, dies aber auf sympathische Art und Weise. Sie sind genussfreudig und gesellig. Was allerdings mitunter schwierig werden könnte, ist die Verständigung. Der Pfälzer Dialekt hat es in sich, und manches kann man mehr erahnen als wirklich verstehen. Aber auch diese Tatsache macht den Reiz der Region aus!
Wandern ist in allen Längen und Schwierigkeitsgraden möglich.
Blickfang und Zentrum des Ortes Deidesheim ist das Rathaus.
Die »Rieslingstadt an der Weinstraße« wird Deidesheim genannt – viele sehen in dem Winzerort gar die heimliche Hauptstadt der Pfalz. Damit nicht genug, gilt Deidesheim als Heimatort des legendären Saumagens, einer Pfälzer Spezialität, die insbesondere durch Altkanzler Helmut Kohl berühmt wurde.
Vor allem das milde Klima des kleinen Orts – das übrigens charakteristisch für die gesamte Deutsche Weinstraße ist – bezaubert. Wo sonst gedeihen derart prachtvolle Zitronen- und Kiwisträucher sowie Feigenbäume? Und die in diesem herrlichen Klima heimischen Trauben sind natürlich prädestiniert für große Weine. Das Museum für Weinkultur bietet in seiner Dauerausstellung Einblicke in die Kulturgeschichte des Weins.
Untergebracht ist das Museum im historischen Rathaus, das aus dem 16. Jahrhundert stammt. Es ist das Wahrzeichen der Stadt, in der Denkmalliste des Landes Rheinland-Pfalz geführt und zu den bedeutendsten Gebäuden der Pfalz zählend. Das Rathaus am Marktplatz bildet zusammen mit der Pfarrkirche St. Ulrich das Zentrum des historischen Stadtkerns.
Tipp
DIE DEIDESHEIMER GEISSBOCKVERSTEIGERUNG findet jährlich am Dienstag nach Pfingsten statt und ist ein historisches Spiel, dessen Höhepunkt die Versteigerung eines Ziegenbocks darstellt. Die historische Ursache für dieses Spektakel war ein immer wieder aufkommender Streit um das Weideland des Ortes, der im Mittelalter meist vor Gericht endete. Inzwischen ist aus der ernsten Angelegenheit das größte Volksfest der Stadt geworden.
Ein amüsantes Relikt der Geschichte um die Geißbockversteigerung (siehe Tipp) ist der Geißbockbrunnen in der Bahnhofstraße vor der Tourist-Information. Hier wird die Versteigerung mit einem gut gehörnten Bock auf erhöhter Position dargestellt. Im Dekor des Sockels befinden sich die Fabelwesen Elwedritsche. Ein grünes Kleinod ist der Stadtgarten mit mediterraner Terrasse, wo Lavendel, Rosmarin, japanischer Gingko und amerikanische Mammutbäume gedeihen. Im Mittelpunkt befindet sich neben Steintreppchen und Holzbrücken ein kleiner Weiher, und zahlreiche Ratsplätzchen laden zum Entspannen ein.
Eine Trockenmauer umgibt die Heidelöcher.
Herrliche Wachtenburg!
Heidenlöcher, ein See, eine Burgruine, Weinberge, eine Einkehr und eine Waldkapelle – das alles befindet sich auf unserer heutigen Wanderung, die nahe dem schnuckeligen Weinstraßenort Deidesheim startet und uns viele verschiedene Eindrücke beschert. Die durchgehende Wegmarkierung ist ein roter Punkt.
Nachdem wir den etwas versteckt liegenden Parkplatz Sensental gefunden haben, geht es im Uhrzeigersinn los und geradewegs, allerdings bergauf, zum ersten Highlight, der Michaelskapelle. Das kleine Kirchengebäude ist dem Erzengel Michael geweiht. Der beschauliche Ort im Wald mit dem tollen Blick über die Rheinebene würde zu einer Rast an dem schönen, aber oft belegten Picknickplatz einladen, wenn wir nicht erst vor 20 Minuten losgewandert wären … Einer Informationstafel können wir entnehmen, dass die Kapelle auf den Grundmauern einer alten Kultstätte errichtet wurde.
Noch einmal geht es den Hang hinauf, und diesmal sind die Heidenlöcher das Ziel des Anstiegs. Sie liegen auf dem Gipfel des Kirchbergs und wurden im 9./10. Jahrhundert als Fliehburg zum Schutz gegen Überfälle errichtet. Eine noch vorhandene Trockenmauer umgibt das Areal, auf dem einst etliche Häuser standen. Da nicht bekannt ist, wann die Anlage entstand, wurde sie den Heiden zugeschrieben, und wegen der muldenförmigen Vertiefungen, die die eingestürzten Bauten im Waldboden hinterlassen haben, kam der zweite Namensteil hinzu, daher »Heidenlöcher«. Ein interessanter und mystischer Ort!
Nach dem kleinen Geschichts-Exkurs wandern wir durch einen Kiefernwald und treffen schließlich auf einen breiten geschotterten Weg. Mit nur wenigen Schritten Umweg erreicht man von hier den Basaltsee: Wir biegen rechts ab und folgen an einer weiteren Kreuzung nach rechts einem Weg zum Ufer des Sees. Hier sitzen Wanderer und Spaziergänger, picknicken, lassen sich mitgebrachten Pfälzer Wein schmecken oder genießen einfach das abgelegene Gewässer inmitten der Natur. Der tiefgrüne Balsaltsee wird von steilen Felswänden auf der einen und flachen Ufern auf der anderen Seite umrahmt. Da er in einem Naturschutzgebiet liegt, ist das Baden im See jedoch nicht erlaubt.
Anschließend geht es wieder zurück zu der Kreuzung, bei der wir zum See abgebogen sind. Diesmal wandern wir geradeaus weiter und treffen kurz darauf auf eine markante grüne Bank. An dieser biegen wir scharf rechts ab und folgen einem schmalen Waldpfad sowie der Wegmarkierung »Pfälzer Weinsteig«. Der Pfad geht schließlich in einen geschotterten Weg über, der uns zur Wachtenburg führt. Die einstige, über einen Kilometer lange Wehranlage aus Mauern, Türmen und Gräben ist mit ihren eineinhalb Meter dicken Mauern noch gut erhalten, direkt daneben stehen Reihen von Weinreben. Dank der wunderschönen Ausblicke, die sich von der Burg bieten, wird die Wachtenburg auch »Balkon der Pfalz« genannt.
Es geht nun steil hinab in den Ort Wachenheim