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Impressum:

Die untreue Freundin | Erotische Geschichte

von Hannah Stevens

 

Hannah Stevens wurde 1979 geboren und wuchs in Großbritannien und Deutschland auf. Schon immer war es ihr Lebenswunsch, Schriftstellerin zu werden. Allerdings kam es – wie so oft im Leben – anders als ursprünglich geplant. Während ihres Psychologiestudiums arbeitete sie mehrere Jahre nebenbei als High-Class-Escortlady und bereiste die Welt. Diese aufregende Zeit bot ihr in vielerlei Hinsicht sehr viel, aber keine Zeit für die Schriftstellerei. Die zahlreichen, höchst erotischen Erfahrungen, die Hannah Stevens während dieser Zeit gesammelt hat, dienen ihr als Inspiration für ihre prickelnden Geschichten. Mit der Veröffentlichung von erotischen Kurzgeschichten bei blue panther books kann sie sich ihren Wunsch jetzt endlich erfüllen.

 

Lektorat: Sandra Walter

 

 

Originalausgabe

© 2021 by blue panther books, Hamburg

 

All rights reserved

 

Cover: © Svyatoslava Vladzimirska @ 123rf.com

Umschlaggestaltung: Matthias Heubach

 

ISBN 9783964776587

www.blue-panther-books.de

Die untreue Freundin von Hannah Stevens

Ich fühle mich ganz mies und das liegt nicht alleine an dem reichlichen Alkohol, den ich gestern konsumiert habe. Nein, es wäre zu billig, meinen miesen Zustand einfach darauf zu schieben. Ja, natürlich war ich durch den Alkohol enthemmt, aber ich wusste, was ich machte. Ich kann mich jetzt, während ich hier in diesem fremden Bett liege, an alle Details erinnern. Es spielt keine Rolle, warum ich mich gestern Abend in Liams Zimmer befand. Tatsache ist, Liam legte seine Hand auf mein Knie und schiebt sie langsam unter meinen Rock. Wenn ich Nein gesagt hätte, hätte er sicherlich aufgehört. Ich schwieg aber – auch als er anfing, mir meine Kleidung auszuziehen, bis ich nur noch meine schwarzen Strapse, Nylons und High Heels anhatte. Ich ließ es auch wortlos zu, als er anfing, mit seiner Hand an meiner Muschi zu fummeln. Im Gegenteil, ich war diejenige, die Liam zu mir zog und den Reißverschluss seiner Hose öffnete, seinen großen, harten Schwanz rausholte und ihn in meinen Mund nahm. Natürlich wusste ich, dass es nicht richtig war. Liam stand vor mir, legte seine Hände auf meinen Kopf und kraulte meine Haare. Er begann, sein Becken zu bewegen und mich in meinen Mund zu ficken. Ich ließ ihn ganz tief in meinen Rachen hinein. Es war kein richtiger Blowjob, sondern eher ein Mundfick, bei dem ich mehr oder minder passiv blieb. Ich drückte Liam irgendwann leicht weg von mir und ließ mich ganz nach hinten auf das Bett fallen. Kaum war das passiert, spürte ich Liams Kopf zwischen meinen Schenkel. Seine Zunge leckte meine nasse Pussy. Ja, das machte er wirklich sehr gut, es kribbelte sofort unglaublich zwischen meinen Lenden. Spätestens ab diesem Zeitpunkt war es mir egal, ob es richtig oder falsch war, was ich hier machte. Liam drehte mich auf die Seite und ich spreizte ganz erwartungsvoll meine Beine weit auseinander. Ich wurde nicht enttäuscht, gefühlvoll drang er von hinten tief in meine nassen Muschi. Oh ja, keine Frage, ich wollte gestern Abend richtig gut gefickt werden. Liam besorgte es mir auch genauso, wie ich es brauchte. Wir hatten nicht ein- oder zweimal Sex, sondern fünfmal und als Liam endlich nach einer halben Ewigkeit aus Lust und Leidenschaft zum letzten Höhepunkt mit einem abschließenden festen Stoß in meiner Muschi kam, tropfte Sperma aus meiner Muschi. Nicht nur meine Muschi war pitschnass, sondern die ganze Seite meiner Schenkel klebte mit einer Mischung aus seinem männlichen Nektar und meinen eigenen Liebessäften. Da wurde es mir erst bewusst, dass wir kein Kondom verwendet haben. Na ja, was soll’s, ich nehme die Pille und Liam ist sicher gesund. Es war zwar ein One-Night-Stand wie viele, die ich schon hatte, aber es handelte sich um kein Blind Date. Schließlich ist Liam der feste Freund meiner besten Freundin Sally und genau deswegen fühle ich mich so schlecht. Den eigenen Partner zu betrügen, wäre schlimm genug, aber einer Freundin, mit der man durch dick und dünn geht, untreu zu sein, sehe ich als viel schlimmer an. Männer sind ersetzbar, eine echte Freundschaft nicht.

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