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© 2021 Felder, Matthias
Herstellung und Verlag: BoD – Books on Demand GmbH, Norderstedt ISBN: 978-3-7557-4651-5

Der Autor hat bei der Erstellung dieses Buches Informationen und Ratschläge mit Sorgfalt recherchiert und geprüft, dennoch erfolgen alle Angaben ohne Gewähr. Der Autor kann keinerlei Haftung für etwaige Schäden oder Nachteile übernehmen, die sich aus der praktischen Umsetzung der in diesem Buch dargestellten Inhalte ergeben. Bitte respektieren Sie die Grenzen der Selbstbehandlung und suchen Sie bei Erkrankungen einen erfahrenen Arzt oder Heilpraktiker auf.

Inhaltsverzeichnis

Damals wie heute vertraute man auf die Kraft der Bäume.

Bäume sind Wesenheiten

Bäume sind Wesenheiten mit vielfältigen Kräften und besonderen Eigenschaften. Ihre heilwirksamen Kräfte und Energien erreichen unseren Körper, unsere Seele und unseren Geist. Bäume verwurzeln uns mit unserer Erde, richten uns auf und verbinden uns mit dem Himmel. Sie unterstützen uns, wenn wir Hilfe und Rat suchen, für Vergangenes, Gegenwärtiges und Zukünftiges. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft spiegeln sich in den Bäumen. Als Mittler zwischen Himmel und Erde können Bäume Botschaften aus beiden Reichen überbringen. Bäume sind dem Menschen Diener und Lehrer zugleich. Die Weisheiten der Bäume unterstützen und lehren uns in der Schule des Lebens. Wer sich ihnen anvertraut findet reichlichen Segen und Erkenntnis.

Umarme einen Baum

Geh, umarme einen Baum und fühle seine Kraft und seinen Raum. Schmiege dich ganz fest an seine Rinde als wärst du selbst sein Kinde. Nimm wahr das Fluidum, das er verströmt um sich herum. Und willst du mit einem Baume sprechen, höre in ihn hinein, seine Stimme ist ganz fein: „Dein Freund und Helfer will ich dir sein.“

Alle Erkenntnis der Welt, die wir auf Erden besitzen, stammt nur aus dem Lichte der Natur. Dieses Licht der Natur reicht vom Sichtbaren zum Unsichtbaren und ist hier so wunderbar wie dort. Im Lichte der Natur ist das Unsichtbare sichtbar.

Paracelsus

Planst du für ein Jahr, so säe Korn.
Planst du für ein Jahrtausend, so pflanze Bäume.

Der Wald, Lebensspender und Heiler

Gerade in einer Zeit, die geprägt ist von Stress, Hektik und Entwurzelung, ist es wichtig, sich den Kräften der Natur wieder anzuvertrauen und Energien daraus zu schöpfen. Der Wald kann Ruhe, Erholung und Kraft schenken, die Selbstheilungskräfte stärken und uns auf dem Weg der Heilung begleiten.

Er empfängt uns immer da, wo wir uns innerlich gerade befinden. Mal suchen wir in ihm den Ausgleich, ein andermal schöpfen wir neue Kraft und fühlen uns gestärkt, oder wir lassen uns inspirieren in kreativen Prozessen oder Entscheidungssituationen. Jeder Baum kann uns auf unserem Weg begleiten, wenn wir nur lernen, uns ihm zu öffnen und seine Sprache zu verstehen.

Bleiben wir in einem lebendigen Kontakt mit der Natur, so antwortet sie. Wir spüren wieder Ruhe in uns einkehren, gestaute Energien kommen wieder zum Fließen, Leichtigkeit und Wohlbehagen stellt sich ein.

Bäume sind Energiespeicher und Lebensspender

Bäume können mit Recht als Energiespeicher betrachtet werden. Sie nehmen durch ihren langen Lebenszyklus enorme Mengen an Lichtstrahlung von Sonne, Mond und Sternen auf. Und noch mehr aus ihrer Umgebung und wandeln all dies durch Photosynthese in Lebensenergie um.

Alle Lebewesen profitieren von dieser Alchemie der Transformation. Bio-spirituell ausgedrückt: „Pflanzen erfüllen die Aufgabe, Licht in Leben umzuwandeln, dem Menschen kommt die Aufgabe zu, Leben in Bewusstsein zu transformieren.“ Diese Erkenntnis zeigt, dass es keine Trennung zwischen dem Inneren und dem Äußeren gibt. Alles ist miteinander verbunden. Die äußere Sonne fungiert als Quelle für die innere Sonne, das Licht des Lebens ist allgegenwärtig. Und die Pflanzen haben dabei ihre erstaunlichste Rolle, wo immer Leben im Universum auftauchen mag.

Mythologie der Bäume

Alte Mythologien von Bäumen können für uns wie Signaturen des Wissens betrachtet werden. Sie haben immer etwas mit der innewohnenden heilenden Persönlichkeit des Baumes zu tun, ihrer besonderen Rolle, der Menschheit auf ihrem Weg durch die Evolution und ihren vielfältigen Herausforderungen beizustehen.

Baum des Lebens und Baum der Erkenntnis von Gut und Böse

Da formte Gott, der Herr, den Menschen, Staub vom Erdboden, und blies in seine Nase den Lebensatem. So wurde der Mensch zu einem lebendigen Wesen. Dann pflanzte Gott, der Herr, in Eden, im Osten, einen Garten und setzte dorthin den Menschen, den er geformt hatte. Gott, der Herr, ließ aus dem Erdboden allerlei Bäume wachsen, begehrenswert anzusehen und köstlich zu essen, in der Mitte des Gartens aber den Baum des Lebens und den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse.

Der Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen

Gott hat den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse in den Garten Eden gestellt, um Adam und Eva eine Wahl zu geben, ob sie Ihm gehorchen wollten oder nicht. Adam und Eva war es freigestellt, alles zu machen, was sie wollten, außer vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse zu essen.

Und Gott gebot dem Menschen und sprach: „Du sollst essen von allen Bäumen des Gartens, aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen, denn welchen Tages du davon issest, musst du unbedingt sterben!“

Hätte Gott Adam und Eva nicht diese Wahl gegeben, dann wären sie im Grunde genommen Roboter, die einfach programmierten Befehlen folgen. Gott hat Adam und Eva als freie Wesen geschaffen, die Entscheidungen treffen können und die zwischen Gut und Böse wählen können. Damit Adams und Evas Freiheit wirklich gewährleistet war, mussten sie eine Wahl haben. An dem Baum oder an der Frucht war im Kern nichts Böses. Es ist unwahrscheinlich, dass Adam und Eva durch das Verzehren der Frucht wirklich mehr Erkenntnis bekamen. Es war der Akt des Ungehorsams, der die Augen Adams und Evas für das Böse geöffnet hat. Ihre Sünde des Ungehorsams gegenüber Gott brachte Sünde und das Böse in die Welt und auch in ihr eigenes Leben. Das Essen der Frucht, als Akt des Ungehorsams gegen Gott, gab Adam und Eva die Erkenntnis des Bösen.

Gott wollte nicht, dass Adam und Eva sündigen. Gott wusste schon vor der Zeit welche Folgen die Sünde mit sich ziehen würde. Gott wusste, dass Adam und Eva sündigen würden und dass sie damit Bosheit, Leid und Tod in die Welt kommen würden. Warum hat er dann dem Satan erlaubt, Adam und Eva zu versuchen? Gott erlaubte Satan, Adam und Eva zu versuchen, damit sie eine Wahl treffen konnten. Beide entschieden sich dann aus ihrem freien Willen heraus, Gott nicht zu gehorchen und die verbotene Frucht zu essen. Von diesem Tag an plagen uns Bosheit, Sünde, Leiden, Krankheit und Tod. Adam und Evas Entscheidung hatte zur Folge, dass jeder Mensch mit einer sündigen Natur und einem Hang zum Sündigen, geboren wird. Ihre Entscheidung erforderte das Oper Jesu Christi, der unseretwegen für unsere Sünden sein Blut vergoss.

Got Questions Ministries

Der Baum des Lebens

Jesus Christus instruiert Apostel Johannes das letzte Buch der Bibel zu verfassen und hier lesen wir wieder über den Baum des Lebens: „Wer überwindet, dem werde ich zu essen geben von dem Baum des Lebens, welcher in dem Paradies Gottes ist." Der Baum des Lebens ist vermutlich ein Symbol für Jesus Christus. In Christus vertrauen alle Christen und durch Gottes Macht ruhen wir der Sicherheit unseres ewigen Lebens. Der einzig wahre Gott, der alle Dinge schuf, inklusive das Lebens und den Tod und die Wiedergeburt, wird sein Wort halten. Unser Gott ist allmächtig und voller Gnade und Wahrheit und er will, dass wir wissen, dass unser ewiger Zustand sicher ist. Jesus sagte: „Ich bin die Auferstehung und das Leben, wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist.“

Wir erhalten das ewige Leben, indem wir gegenüber unseren eigenen Bemühungen sterben und Jesus Christus als unseren Herrn und Retter in unserem Herzen empfangen. Wenn wir das tun, dann werden wir sofort und direkt wiedergeboren und in Christus lebendig gemacht.

Got Questions Ministries

Der Herbst ist wie ein zweiter Frühling
in dem jedes Blatt zur Blüte wird.

Der älteste Baum der Erde

Vor rund 300 Millionen Jahren tauchte der Ginkgo auf und hat sich bis heute nicht verändert. Der Ginkgo ist die einzige noch lebende Art des ältesten bekannten Baumes. Er ist der Überlebende der Familie der Ginkgos und existierte bereits zu Zeiten der Dinosaurier. Die Eiszeit überlebte er in Asien.

BaumElixier 01 Ginkgo – Ginkgo biloba

Der Ginkgo führt dich in die Leichtigkeit des Seins. Er strahlt Licht und Lebendigkeit ewiger Jugend aus. In seiner Kraft verschmelzen die Polaritäten zu vollkommener Harmonie. Der Ginkgo bringt dich in deine Mitte und Ausgeglichenheit. Sein heiteres und besonnenes Wesen verhilft zu mehr Gelassenheit, Vertrauen und Lebensfreude. Der Ginkgo wirkt allgemein stimmungsaufhellend.

Der älteste Baum auf Erden kennt Vergehen und Werden. Er ist voller Weisheit und Lebenskraft, ein Baum der gerne lacht in heiterer Gelassenheit.

Der Ginkgo ist das Symbol des Yin und Yang im vollkommenen Einklang. Im Ausgleich der Polaritäten entspringt das reine Chi, die kostbarste Lebensenergie. Er hilft dir in deiner Mitte zu sein, in Gleichgewicht und Harmonie. Er vitalisiert den Körper und alle Zellen, regeneriert wie aus himmlischen Quellen. Er ist ein wahrer Jungbrunnen dir zum Wohle, damit Körper, Geist und Seele sich sammle und erhole. Im Zentrum deiner Kraft kannst du dich wieder öffnen und dich wandeln, in Weisheit verantwortungsbewusst handeln.

Der Baum des Wachsamen und Wachenden