Joan Tomke

Der Kinder-Homer

Ilias und Odyssee - spannend nacherzählt

 

 

 

Inhaltsverzeichnis

Titel

Die Ilias

Die Odyssee

Hanuman in Lanka

Impressum neobooks

Die Ilias

Das Urteil des Paris

Hoch über der felsigen Enge, durch welche das Schwarze Meer in die Ägäis fließt, erhoben sich einst die prächtigen Mauern Trojas.

König Priamos herrschte in der Stadt. Die Bewohner verehrten ihn. Sie liebten seine Frau Hekabe und den kleinen Königssohn Hektor. Hektors Schwester hieß Kassandra.

Königin Hekabe sollte gerade ihr drittes Kind zu Welt bringen, da träumte sie von einem Feuer, das die ganze Stadt vernichtete.

König Priamos schickte nach einem Zauberer, der den Traum deuten sollte.

Die Königin, sagte der Zauberer, bringe bald einen Jungen zur Welt, der werde Troja in großes Unheil stürzen. Seinetwegen werde die Stadt eines Tages untergehen.

Da bekamen es alle mit der Angst zu tun. Und als Hekabe tatsächlich einen kleinen Jungen gebar, wurde das Baby einem Sklaven gegeben.

Dieser setzte es vor den Mauern der Stadt unter einen Busch und ließ es allein zurück, damit es verhungerte.

Aber eine Bärin kam vorbei und gab dem Baby jeden Tag von ihrer Milch.

Fünf Tage später wurde das Baby von einem Hirten entdeckt. Der nahm es mit zu sich nach Hause und sorgte für den kleinen Königssohn.

Er gab ihm einen Namen: Paris.

Der kleine Paris hatte es gut bei dem Hirten und wuchs zu einem stattlichen jungen Mann heran. Alle hatten ihn gern.

Eines Tages war er allein im Wald unterwegs und hatte sich hingelegt, um einen Mittagsschlaf zu halten. Da wurde er von Schritten geweckt. Auf einmal stand Hermes, der Götterbote, vor ihm. Er trug einen Helm, an dem sich Flügel befanden, und hielt einen goldenen Stab in der Hand, um den sich zwei Schlangen ringelten.

Paris staunte, denn bis jetzt hatte er noch nie einen Gott gesehen.

Hermes war nicht allein. Hinter ihm standen drei Frauen.

»Du musst keine Angst haben«, sagte Hermes. »Die Göttinnen wollen nur wissen, welche von ihnen die schönste ist. Zeus, der Göttervater, hat gesagt, das sollst du entscheiden. Hier hast du einen Apfel. Den gib bitte der Göttin, die du am schönsten findest.«

Paris war durcheinander. Wie sollte er denn wissen, welche Göttin den Apfel verdiente? Andererseits hatte der Göttervater gesagt, er, Paris, ein einfacher Hirtenjunge, müsse diese Entscheidung fällen. Und das Wort des Zeus war nun mal Gesetz.

Also hörte Paris sich an, was die Göttinnen zu sagen hatten.

Als Erste sprach Hera. Sie war die Königin des Götterhimmels und Frau des Zeus.

»Wenn du dich für mich entscheidest«, sagte sie zu Paris, »wirst du der Herrscher eines sehr großen Reiches.«

Als Nächstes sprach Pallas Athene, die Göttin der Weisheit. Sie hatte keine Mutter, sondern war unmittelbar aus dem Kopf ihres Vaters Zeus geboren worden.

»Wenn du mich wählst«, sagte sie, »mache ich dich klug. Du kannst dann jede Aufgabe lösen und weißt immer, was du als Nächstes tun musst.«

Als Dritte trat Aphrodite hervor, die Göttin der Fruchtbarkeit, die ein durchsichtiges Kleid trug.

»Wenn du mich wählst«, sagte sie, »wirst du die schönste Frau der Welt heiraten.«

Die Göttinnen und ihre Versprechungen gefielen Paris. Aber wofür sollte er sich entscheiden?

Für Heras Königreich?

Für Athenes Klugheit?

Oder für die schönste Frau der Welt, die Aphrodite ihm versprochen hatte?

Da gab Paris den Apfel der Aphrodite. Denn er wollte die schönste Frau der Welt heiraten.

Hera und Pallas Athene hörten augenblicklich auf zu lächeln. Wie konnte Paris es wagen, sie für weniger schön zu halten als Aphrodite? Die Bevorzugung von Aphrodite sollte ihm noch leidtun! Und sie nahmen sich vor, zur Strafe die Stadt Troja zu zerstören. Denn als Göttinnen wussten sie natürlich, dass Paris kein Hirtenjunge, sondern Sohn des Königs von Troja war.

Erst einmal passierte aber gar nichts. Die Stadt Troja bestand weiter. Auch Paris lebte wie bisher als einfacher Hirte. Seit dem Treffen mit den Göttinnen wartete er allerdings täglich darauf, die schönste Frau der Welt kennenzulernen.

Eines Tages tauchte ein Bote aus Troja bei den Hirten auf und verlangte den prächtigsten Stier, den sie hatten. Der Stier sollte erster Preis sein für den Gewinner eines Wettbewerbs, den König Priamos in Troja veranstaltete.

Der prächtigste unter den Stieren der Hirten aber gehörte Paris.

Paris ärgerte sich, als sein Lieblingstier von den Boten fortgeführt wurde, und er nahm sich vor, den Wettbewerb zu gewinnen, um seinen Stier zurückzubekommen.

Deswegen ging er nach Troja, um dort sein Glück zu versuchen.

Gleich beim ersten Kampf war Paris wendiger und schneller als alle anderen. Selbst sein Bruder Hektor, Trojas bester Kämpfer, verlor gegen Paris.

Die Zuschauer waren begeistert. Ein einfacher Hirtenjunge hatte den großen Hektor besiegt! Wie war das möglich? Und wieso kannte ihn niemand in Troja? Das fragten sich selbst Hektor und sein Vater Priamos.

Da hob die Tochter des Königs, Hektors Schwester Kassandra, die Hand. Sie wollte etwas sagen. Kassandra hatte eine besondere Gabe. Sie konnte erkennen, was andere Menschen nicht sahen.

»Paris«, verkündete sie, »ist unser Bruder.«

Hektor und seine Eltern waren sprachlos. Dann aber begriffen König Priamos und Königin Hekabe, dass Paris ihr Sohn war. Sie schlossen ihn in die Arme und nahmen ihn in die Familie auf.

Die Freude war groß, und alle vergaßen, was die Königin vor der Geburt von Paris geträumt hatte: dass seinetwegen einmal die ganze Stadt Troja zerstört werden sollte.

Paris entführt Helena

Paris lebte sich gut in Troja ein.

Eines Tages erzählte ihm sein Vater eine Geschichte, die früher einmal in Troja geschehen war, als Priamos noch ein kleiner Junge war. Herkules hatte Troja damals angegriffen und Hesione, die Schwester des Priamos, entführt. Er brachte sie nach Griechenland und schenkte sie dort seinem Freund Telamon. Seit dieser Zeit hatte Priamos seine Schwester nicht mehr gesehen.

Paris platzte der Kragen, nachdem er die Geschichte von der Entführung seiner Tante gehört hatte, und er traf eine Entscheidung. Hesione sollte befreit werden! Er rief ein paar kräftige Trojaner zusammen, und sie machten sich auf den Weg übers Meer nach Griechenland.

Mit ihren Schiffen kamen sie an der Insel Kythera vorbei, die der Göttin Aphrodite geweiht war. Vor einigen Jahren war Paris von Aphrodites Schönheit beeindruckt gewesen und hatte ihr den Apfel gegeben. Also betrat er ihre Insel, um der Göttin Ehre zu erweisen.

Die Leute in der Gegend wussten längst Bescheid, dass ein prächtiger trojanischer Königssohn mit Schiffen nach Griechenland unterwegs war. Auch Helena, die schöne Königin von Sparta, bekam es zu Ohren, und sie machte sich auf den Weg nach Kythera, um sich Paris näher anzusehen.

Sie erblickte ihn im Tempel der Aphrodite.

Paris war überwältigt von Helenas Liebreiz. Sie war die schönste Frau, die er je im Leben gesehen hatte!

Gleich erinnerte er sich an das Versprechen der Aphrodite. »Wenn du mich wählst, wirst du die schönste Frau der Welt heiraten.« Damit konnte Aphrodite nur die schöne Helena gemeint haben.

Auch Helena gefiel der stolze Königssohn mit seinen vielen Schiffen. Allerdings hatte sie bereits einen Mann – König Menelaos von Sparta. Daher konnte sie nicht einfach Paris heiraten. Sie kehrte also heim nach Sparta und gab sich Mühe, nicht mehr an Paris zu denken.

Paris aber stellte sich die ganze Zeit vor, wie schön Helena war. Schließlich begab er sich nach Sparta, um sie dort zu besuchen. Dass er eigentlich einmal Hesione befreien wollte, hatte er vollkommen vergessen.

Als Paris vor den Toren Spartas erschien, wurde ihm ein königlicher Empfang bereitet. Vor allem Helena war glücklich, ihn wiederzusehen.

Er sagte der Königin, dass er sie liebe, und holte seine Harfe hervor. Die bezaubernden Lieder, die er ihr vorsang, schmeichelten Helena. Menelaos, ihren Mann, der gerade nicht zu Hause war, verlor sie vollkommen aus dem Gedächtnis.

Daher war es für Paris nicht schwer, mit der Hilfe seiner Männer den Palast auszurauben und Helena mitzunehmen. Sie verstauten alles, was sie geklaut hatten, auf den Schiffen und stachen sofort in See.

Sie waren aber nicht lange unterwegs mit ihren Segelschiffen, als der Wind aufhörte zu wehen. Bald standen ihre Schiffe still.

Da tat sich das Wasser auf, und der uralte Meeresgott Nereus kam zum Vorschein. Er hatte einen riesigen Bart, und auf seinem Kopf saß eine Krone aus Schilf. Seine dunkle Stimme rollte drohend auf Paris zu: »Verfluchter Dieb! Pechvögel verkünden deine Ankunft in Troja! Deinetwegen werden die Griechen jetzt kommen und die Stadt des Priamos zerstören. Es wird einen langen Krieg geben, an dessen Ende Troja im Feuer verbrennt.«

Nereus stieg wieder hinab ins Meer.

Paris hatte alles gehört, und Angstschweiß stand ihm auf der Stirn. Aber dann blies der Wind wieder und füllte die Segel seiner Schiffe auf dem Weg nach Troja.

Paris dachte nicht weiter an die Vorhersage des Meeresgottes. Er umarmte und küsste die schöne Helena, die sich bald in ihn verliebte und ihn heiratete. Sie machten Halt auf einer schönen Insel, um sich dort zu vergnügen.

In Troja wartete man vergebens auf die Rückkehr von Paris und seinen Leuten. Bald galten sie als verschollen.

Die Griechen sind zornig

Als König Menelaos zurück nach Sparta kam, sah er, dass sein Palast geplündert und seine Frau entführt worden war. Er wurde wütend. Menelaos sagte allen, dass er es dem frechen Paris heimzahlen würde! Und sein Bruder Agamemnon, der König von Mykene, versprach, ihm zur Seite zu stehen.

Als die griechischen Könige in der Umgebung von der Schandtat des Paris hörten, versprachen sie, den Brüdern Menelaos und Agamemnon bei ihrem Rachefeldzug gegen den Prinzen von Troja zu helfen. Ihre Schiffe sammelten sich in der Hafenstadt Aulis. Von hier aus wollten sie gemeinsam in See stechen. Agamemnon sollte der Anführer sein.

Erst aber noch wollte man den Trojanern die Möglichkeit geben, Helena und die geraubten Sachen freiwillig zurückzugeben. Drei kräftige Männer sollten nach Troja segeln und mit dem König Priamos verhandeln. Für diese Aufgabe wurden Menelaos sowie Odysseus und Palamedes ausgewählt.

König Priamos war überrascht, als die drei in Troja auftauchten. Statt ihrer hatte er die Rückkehr seines Sohnes Paris erwartet.

Als Erster meldete sich Palamedes zu Wort. Er erzählte dem König Priamos, wie Paris in Sparta den Palast geplündert und die Frau des Königs entführt hatte. Sie seien nun gekommen, um zurückzuholen, was dem Menelaos gehörte.

»Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, König, wie zornig man überall in Griechenland ist«, sagte Palamedes. »Wir Griechen können die Schande nicht ertragen, die einem unserer Brüder von Eurem Sohn angetan wurde. Deshalb verlangen wir – im Namen unseres Herrschers Agamemnon – die Rückgabe der schönen Helena und von allem, was sonst noch geklaut wurde. Sonst kommen die Griechen mit ihren Schiffen nach Troja und zerstören die Stadt.«

König Priamos fiel aus allen Wolken. Paris war ja noch nicht von seiner Reise zurück. Deswegen hatte Priamos auch nichts gehört. Vor allem nicht, dass sein Sohn einen fremden Palast geplündert und die schöne Königin entführt hatte.

»Liebe Fremde«, sagte er. »Eure Geschichte verwundert mich. Mein Sohn Paris war losgesegelt, um seine Tante Hesione nach Hause zu holen – aus Griechenland, wohin sie Euer Landsmann Herkules entführt hatte. Dort schenkte er sie seinem Freund Telamon. Seitdem habe ich Hesione nicht mehr zu Gesicht bekommen. Ich dachte, Paris holt sie zu uns zurück. Was er statt dessen angestellt hat, weiß ich nicht. Auch nicht, wo er sich gerade aufhält. Denn zurückgekommen nach Troja ist er von seiner Reise bis jetzt noch nicht. In meinem Palast befindet sich auch keine griechische Königin Helena, die ich euch herausgeben könnte. Das müsst ihr mir glauben. Wie kann ich euch deswegen zurückgeben, was ihr von mir fordert? Sollte mein Sohn Paris endlich nach Hause kommen – nichts würde ich mir mehr wünschen -, mit einer verschleppten Griechin als Beute, könnt ihr diese sofort von mir zurückhaben. Gebt mir dafür dann aber bitte auch meine Schwester Hesione.«

Die Trojaner bekräftigten die Worte ihres Königs.

Palamedes antwortete: »Was wir Griechen fordern, muss man uns geben – unter allen Umständen! Helena befindet sich also nicht in Troja. Gut. Aber sie wird hier auftauchen, denn es ist ganz klar, dass dein Schuft von Sohn sie entführt hat. Was Herkules vor langer Zeit angestellt hat, damit haben wir nichts zu tun. Dein Sohn aber hat eine Dummheit erst neulich begangen. Über die Folgen müsst ihr Trojaner euch im Klaren sein. Übrigens ist Hesione freiwillig bei Telamon geblieben. Ihr Sohn, der große Ajax, kämpft inzwischen in unseren Reihen und ist bereit, in den Krieg gegen Troja zu ziehen. Seid froh, dass Paris noch auf sich warten lässt. Dadurch habt ihr Zeit, über unsere Forderung nachzudenken. Aber seid gewarnt. Trefft besser die richtige Entscheidung für Troja und sein Weiterbestehen.«

Nach ein paar Tagen fuhren die Griechen zurück über das Meer und erreichten den Hafen von Aulis.

Mit ihrer Reise nach Troja hatten sie nichts erreicht. Jetzt wurden die Kriegsschiffe für den Aufbruch fertig gemacht. Wenn die Trojaner nicht freiwillig nachgaben, musste man sich die Frau von König Menelaos und seinen Besitz eben gewaltsam zurückholen.

Die Griechen machten die Leinen los, doch ihre Schiffe schaukelten nur ein bisschen im Wasser und rührten sich sonst nicht vom Fleck. Denn es kam kein Wind auf, der ihre Segel gefüllt hätte.

Die Griechen fragten schließlich einen Wahrsager, weshalb es keinen Wind gebe.

»Das kommt«, sagte der Wahrsager, »weil Agamemnon, während Menelaos, Odysseus und Palamedes in Troja waren, eine Hirschkuh gejagt und getötet hat, die der Göttin Artemis gehörte. Artemis ist deswegen außer sich! Damit sie sich wieder beruhigt, muss der König ihr seine Tochter Iphigenie opfern. Nur dann gibt es wieder Wind, und die Griechen können nach Troja segeln.«

Agamemnon wurde traurig, als er das hörte. Seine Tochter wollte er auf keinen Fall zum Opfer bringen. Da wurde sein Bruder Menelaos böse und schrie Agamemnon an: »Du musst den Wunsch der Göttin erfüllen!«

Die beiden stritten sich eine Weile, schließlich gab Agamemnon nach. Er schickte einen Boten nach Hause. Der sagte Iphigenie und ihrer Mutter, sie sollten nach Aulis kommen. Dort würde Iphigenie den Helden Achilles heiraten.

Iphigenie machte sich im Hochzeitskleid mit ihrer Mutter auf den Weg nach Aulis. Erst als sie dort ankam, erfuhr sie die Wahrheit. Sie sollte der Göttin Artemis geopfert werden!

Vor allem Iphigenies Mutter konnte es kaum fassen und forderte erregt von Agamemnon, ihr Kind zu retten. Wie konnte er so lieblos sein!

Doch sie mochte noch so schimpfen und jammern, Agamemnon ließ sich nicht rühren. Iphigenie sollte der Göttin Artemis dargebracht werden.

Da stellte sich die kleine Iphigenie zitternd vor die Griechen und sagte: »Ich opfere mein Leben, aus eigenem Willen, damit die Ehre meiner Heimat und ihrer Frauen wiederhergestellt werden kann. Bringt mich der Göttin dar und macht dann Troja dem Erdboden gleich, das wird mir noch mehr Würde verleihen als die Hochzeit mit Achilles.«

Dann kletterte sie auf einen Steinaltar, und der Wahrsager hob schon das Messer, um sie zu opfern.

Artemis, die Göttin, aber hatte die tapferen Worte des griechischen Mädchens vernommen, und ihre Wut auf den Vater verschwand. Eine Wolke sank vom Himmel auf die Erde herab, umhüllte Iphigenie und brachte sie fort nach Tauris.

An jenem Ort wurde Iphigenie zur Priesterin der Artemis.

Das niedersausende Messer des Wahrsagers traf eine Hirschkuh, die anstelle der Königstochter auf dem Opferstein lag.

»Schaut nur«, sagte der Wahrsager, »welche Opfergabe die Göttin uns anstelle der Königstochter hingelegt hat!«

Alle fanden, dass es ein gutes Zeichen und ein Hinweis darauf war, dass sie Troja besiegen würden.

Wind kam auf und füllte die Segel der Schiffe, die bald über das Meer fuhren. Die Herzen der Männer lachten.

Iphigenies Mutter indes war voll böser Gedanken, als sie sich auf den Heimweg machte. Agamemnon war schuld am Verschwinden ihrer Tochter. Das würde sie ihm heimzahlen!

Die Griechen belagern Troja

Vor ein paar Tagen erst war Paris endlich in Troja angekommen und hatte Helena dabei.