Beiträge zur sächsischen Militärgeschichte zwischen 1793 und 1815
Heft 7
Abb.01 leichter 4-Pfünder in Schußstellung (Möbius II)
Bibliographische Information der Deutschen Biliothek
Die Deutsche Bibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliographie; detaillierte bibliographische Daten sind im Internet über www.dnb.de abrufbar.
Die Deutsche Bibliothek – CIP – Einheitsaufnahme
Jörg Titze
Das sächsische Artilleriekorps: Die Regimentsartillerie 1806 – 1815
ISBN 978-3-7460-5053-9
© 2017 Jörg Titze
Herstellung und Verlag:
Books on Demand GmbH, Norderstedt, 2017
Mit der Reorganisation der Artillerie im Jahre 1766 ging auch eine Neubeschaffung von Artilleriematerial einher. An Feldgeschützen wurden neu hergestellt:
98 4pfd. Regimentsstücke (88 Stck. für 44 Bataillons und 10 Stck. Reserve)
12 schwere 12 pfd. Kanonen
6 leichte 12pfd. Kanonen
6 schwere 8pfd. Kanonen
10 leichte 8pfd. Kanonen
6 16pfd. Haubitzen
25 8pfd. Haubitzen
Die Regimentstücke sollten nach der damaligen Doktrin die Flügel der Infanterie-Regimenter und Grenadier-Bataillone stärken. Die sächsische Regimentsartillerie unterschied sich von den meisten Regimentsartillerien dieser Zeit in zwei Dingen:
Da die Bedienung der Regimentsartillerie durch das Artilleriekorps erfolgte, wird im Heft nicht auf die allgemeine Organisation und Uniformierung eingegangen. Hier möchte ich für den Zeitraum 1806 – 1810 auf die Hefte 9 und 10 sowie für den Zeitraum 1810 – 1813 auf die Hefte 5 und 6 dieser Reihe verweisen.
Glücklicherweise haben sich an 3 Orten in Russland (St. Petersburg, Moskau und Borodino) Originalstücke auffinden lassen, ohne die der Inhalt dieses Heftes sonst ein sehr theoretischer und facettenärmerer geworden wäre.
Ohne die Unterstützung unserer russischen Freunde wäre trotz Kenntnis der Lage dieser Originale eine direkte Inaugenscheinnahme und/oder ein Vermessen nicht möglich gewesen.
Mein herzlichster Dank gilt daher den Herren Wassili Rudolfowitsch Novoselov (Staatl. Kulturhistorisches Museum des Moskauer Kremls), Konstantin Georgiewitsch Igoschin (Staatl. Historisches Museum Moskau), Frau Svetlana Wassilievna Uspenskaja und Oberst a.D. Alexander Nikolaewitsch Kaigorotzev (Artilleriemuseum St. Petersburg) und Sergej Nasarowitsch Chomtschenko (Staatl. Schlachtfeldmuseum Borodino) für deren freundliches Entgegenkommen, die überwältigende Hilfsbereitschaft und gelebte Völkerverständigung.
К счастью, оригинальные стволи саксонскых орудя были сохранены в трех местах в России (Санкт-Петербург, Москва и Бородино), без которых содержание этой книги стало бы очень теоретическим и многогранным.
Без поддержки наших российских друзей не съемки не измерения этих предметов было бы невозможным. Поэтому я хотел бы выразить мою искренную благодарность господам Василию Рудольфовичу Новоселову (Государственный историко - культурный музей-заповедник "Московский Кремль"), Константину Георгиевичу Игощину (Государственный исторический музей, Москва), госпоже Светлане Васильевне Успенской и Александру Николаевичу Кайгородцеву (Военно-исторический музей артиллерии, инженерных войск и войск связи, Санкт-Петербург) и Сергею Назаровичу Хомченко (Государственный Бородинский военно-исторический музей-заповедник) за их дружеский прием, огромную готовность оказать помощь и за живую международную дружбу.
Für die Abteilung Russland gilt mein besonderer Dank meinem Freund Alexander Steinbrecher, dessen Umtriebigkeit und Eloquenz wie immer die richtigen Leute identifiziert und dann deren Türen geöffnet hat.
Bedanken möchte ich mich auch beim Team des Hauptstaatsarchivs in Dresden für die – auch hier wie immer – problemlose Bereitstellung der Akten zur Einsichtnahme und Vervielfältigung.
Natürlich möchte ich mich auch bei Ihnen, verehrter Leser, dafür bedanken, dass Sie sich zum Kauf dieses Buches entschlossen haben. Insofern Sie Anregungen und Kritiken haben oder mir einfach nur mitteilen wollen, ob Ihnen das Buch gefallen hat, so können Sie mich via email unter sachsen-titze@t-online.de erreichen.
Sprotta-Siedlung im Oktober 2017
Ihr Jörg Titze
Für Russland ist der Aufbewahrungsort von 9 Rohren bekannt:
Artilleriemuseum1 St. Petersburg
Rohr 13
Kreml Moskau2
Rohre 26, 27, 28, 30, 35, 95 und 98
Schlachtfeldmuseum Borodino3
Rohr 37
Artilleriemuseum St. Petersburg
Am Rohr 13 befindet sich interessanterweise ein Teil der Richt- und Lademaschine, die vor Ort fotografiert und vermessen werden konnte.
Hier sind – Stand 2017 – keine Originale bekannt.
Hier sind – Stand 2017 – keine Originale bekannt.
Die DF führt in ihrem Bestand zwei s/w Bilder, die Walter Möbius 1933 in der Arsenalsammlung Dresden aufgenommen hat. Diese beiden Bilder zeigen das Geschütz No. 16 komplett mit Rohr, Richtmaschine und Lafette (Lafette in der