……. oder,
wie Du mit Deinen negativen täglichen Gewohnheiten und Ergebnissen brichst und Dir eine neues, besseres, erfüllteres Leben schaffst ………
Impressum
Auf der vierten Seite finden sich bei BoD-Büchern für gewöhnlich das Impressum und das FSC-Siegel. Letzteres wird von BoD platziert – bitte lassen Sie einfach etwas Platz am Kopf der Seite. Die Angaben zu Lektorat, Korrektorat und weiteren Mitwirkenden sind optional.
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Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über www.dnb.de abrufbar.
© 2020 Andreas Werner
Lektorat:
Korrektorat: Angelika Graf (MSG) Harald Kaiser
Herstellung und Verlag: BoD – Books on Demand GmbH, Norderstedt
ISBN: 978-3-7526-3458-7
Bücher ….. Wie viele wurden schon geschrieben? Tausende, Millionen – keiner weiß es genau. Seit Anbeginn der Menschheit wird geschrieben, anfangs auf Stein, die noch als Höhlenmalerei in vielen Reliefs vorhanden sind und als Zeugen dieser Zeit oder Geschichte für uns erhalten wurden, aus denen wir lernen oder bestimmte Rückschlüsse ziehen können. Später wurde dann teilweise auf Leder geschrieben, dann auf Papyrus und bis heute auf dem uns bekannten Papier.
Neben den vielen Romanen, Science-Fiction-Büchern, Humor oder geschichtsträchtigen Literaturen bis hin zu Autobiographien berühmter Persönlichkeiten es gibt kaum ein Thema, über das wir heute nicht etwas zu lesen haben.
„Wer in der Zukunft erfolgreich leben will, muss in der Vergangenheit
forschen“
Für (fast) alle Themen, die uns Menschen beschäftigen gibt es Bücher, Ratgeber, Wegweiser. Diese sollen uns helfen unser eigenes Leben erfolgreicher zu gestalten und der Leser heute – übrigens ein Millionenpublikum – hebt sich bereits etwas von der Masse der anderen Menschen ab. Dieser Leser ist bereit zu lernen. Lernen über sich selbst. Ist das neu für Dich? Wie oft hast Du Dich schon mit Dir selbst beschäftigt?
Nicht mit der Pflege Deines Körpers, Deinem Nahrungs- und Schlafbedürfnis, Deiner nächsten Urlaubsplanung.
Mit Dir selbst in dem Sinne, dass Du Dir über Dein Leben, Deine Gedanken, Deine Emotionen, Deine Zustände, Deinen Lebenssinn Gedanken gemacht hast?
War das bisher Alles?
Kommt da noch etwas?
Was ist der Sinn MEINES Lebens?
Kann ich evtl. mehr als ich derzeit nutze oder mir zutraue?
Für wen dieses Buch nicht geeignet ist
Sitzt Du lieber zuhause auf der Couch, zappst von einem Kanal zum nächsten, füllst Deinen Kopf und Deine Gedanken mit den oft sinnlosen, zeitraubenden und manchmal auch niveaulosen Fernsehprogrammen, dann solltest Du an dieser Stelle das Buch weglegen (möglicherweise ändert sich das bei Dir nochmal), oder es einem Bekannten oder Freund schenken der mehr aus seinem Leben machen möchte.
Ob es eine Kochsendung nach der anderen ist, oder wie andere Leute ihren Schrott verkaufen, ob es unorganisierte Auswanderer sind die in einem anderen Land hoffen „den 6-er“ im Lotto gewinnen zu können, oder ob sich Nackte auf einer einsamen Insel bessern kennenlernen wollen – die Angebote des „Kaugummis fürs Gehirn“ sind fast unendlich. Und die Einschaltquoten zeigen, dass es dafür einen Markt geben muss.
Auf der anderen Seite klagen solche Menschen dann wiederum über Alles und Jeden. Da wird sich über das Leben und die Verhaltensweisen von Promis ausgiebig ausgelassen, sich echauffiert, dass der Hamster von dem Instagram-Star jetzt Masern bekommen hat oder sich diese Sängerin von jenem getrennt hat. Dazu kommt noch eine permanente unzufriedene Einstellung über die Politik, die Wirtschaft, den eigenen Arbeitgeber und manchmal auch noch über den eigenen Lebenspartner.
„Es ist wesentlich leichter Unterlasser, als Unternehmer des eigenen
Lebens zu sein“
Wem dieses Buch helfen wird
Auf der anderen Seite gibt es Menschen, die sich noch Gedanken machen über sich selbst, über ihre Umwelt, über Hintergründe und Zusammenhänge.
Solche Personen erkennst Du daran, dass sie sich andere Fragen stellen. Fragen wie,
In diesem Buch vermittle ich Dir das Wissen aus über 1000 Büchern die ich selbst gelesen habe, aus über 150 Seminaren, Weiterbildungen und Workshops die ich selbst besucht habe und vor allem aus über 60 Jahren Erfahrungen die ich in meinem Leben oft mit viel Freude, aber auch unter sehr schmerzvollen Bedingungen selbst erlebt habe. Es soll für Dich ein Buch sein aus der Praxis für die Praxis, eines in dem Du Dich in vielen Situationen selbst wiederfindest und möglicherweise erkennst, dass Du nicht alle Erfahrungen selbst machen musst, um zu gewissen Einsichten zu kommen.
Zwischen den einzelnen Kapiteln habe ich Dir immer wieder verschiedene Metaphern eingefügt, die jeweils eine „Weisheit“ oder Erkenntnis für Dein Leben wiedergeben sollen. Versuche die Weisheit selbst heraus zu finden, wenn Du nicht darauf kommst kannst Du am Ende des Buches die Lösung einsehen.
Metaphern oder Geschichten helfen uns dabei den Sinn hinter manchen Dingen besser zu erkennen, da sie unseren bewussten Verstand umgehen und direkt im Unterbewusstsein sich zur Entfaltung bringen.
Also – viel Spaß bei Deiner eigenen Reise durch Deine Welt
Ab und zu wird es für Dich Aufgaben in diesem Buch geben. Wie gesagt, es soll ein Handbuch sein. Eines bei dem Du Dich mit Dir interaktiv auseinander setzt. Das Dich aber auch zwingt – oder besser gesagt „auffordert“ Deine Gedanken über Dich zu Papier zu bringen. Du musst dazu nicht das ganze Buch ausdrucken, nimm einfach die Seiten, auf denen Du Deine eigenen Notizen machen sollst.
Möglicherweise wirst Du, wenn Du es ernst im Leben mit Dir meinst, Jahre später einmal darauf zurückkommen und Du wirst, wenn Du die Anweisungen befolgst und danach handelst dann einen Unterschied zu Deinem „damaligen“ (jetzt noch jetzigen) Leben und Deinem neuen Leben feststellen.
Also nochmal – viel Spaß bei Deiner eigenen Reise durch Deine Welt
„Wer andere kennt ist
klug,
Wer sich selber kennt ist
weise“
(Laotse)
Kennst Du den Film mit gleichnamigem Titel?
Es handelt sich um eine Filmkomödie aus dem Jahr 1993. Phil Connors (gespielt von Bill Murray) ist ein TV-Wetteransager aus Pitsburgh, dem es da-vor graut, zum vierten Mal in Folge vom Tag des Murmeltiers in der Kleinstadt Punxsutawney zu berichten.
Gemeinsam mit Rita, seiner neuen Aufnahmeleiterin und einem Kameramann fährt er am Vortrag, dem 1. Februar, nach Punxsutawney. Phil kommt schon entsprechend schlecht gestimmt an, am nächsten Morgen hat sich seine Laune nicht gebessert. Er empfindet seinen Auftrag als Zeitverschwendung und möchte möglichst schnell wieder weg. Weil aber der Highway durch einen überraschend heraufgezogenen Schneesturm blockiert wird, ist das Drehteam gezwungen, nach Punxsutawney zurückzufahren, um dort erst einmal zu übernachten.
Von da an beginnt und verläuft für Phil nun immer derselbe Tag, der Murmeltiertag, von neuem:
Jeden Morgen um 6 Uhr wird er von einem Radiowecker geweckt, der den Song I Got You Babe von Sonny and Cher spielt, anschließend kündigen die Radiosprecherin den Murmeltiertag an, Phil begegnet in der Pension seiner Hauswirtin, einem anderen Gast, später an der Ecke seinem früheren Schul-kameraden Ned, der ihm eine Versicherung verkaufen will, absolviert lustlos seine Präsentation des Mumeltiertages für sein Drehteam und so weiter.
Niemand außer ihm merkt, dass sich der Murmeltiertag ständig wiederholt, auch gibt es für den Effekt keinerlei Erklärungsversuche. Mit der Zeit stellt sich heraus, dass Phil Einfluss auf Einzelheiten im Verlauf dieser Tage hat. Phil ist zunächst ungläubig und zweifelt an seinem Verstand, doch mit der Zeit beginnt er, sein Wissen über die kommenden Ereignisse für sich zu nutzen.
Schließlich stellt sich bei ihm Überdruss ein und er beginnt zu verzweifeln. Er begeht auf vielerlei Weisen Selbstmord, kann jedoch selbst dadurch das Phänomen des sich endlos wiederholenden Tages nicht beenden – stets wacht er von Neuem um sechs Uhr in seinem Hotelzimmer auf. Er vertraut sich Rita an und einer ihrer Ratschläge hilft ihm, in seinem festgefahrenen Leben Schritt für Schritt andere Ziel zu finden.
Phil beginnt seine Tage sinnvoller zu verbringen und sich zu bilden. Dabei muss Phil Ritas Vertrauen von jedem Tag an neu gewinnen, da er sich in sie verliebt hat.
Bei seinen Annäherungsversuchen stellt er es aber so an, dass er meist an einem bestimmten Punkt scheitert. Phil wird zu einem Wohltäter für andere und kann fast jedem in der Stadt zu einem besseren Tag verhelfen.
Einen altersschwachen älteren Mann der obdachlos ist kann er letztlich bei keinem seiner Versuche vor dem Tod bewahren, aber er kann seine letzten Stunden verschönern.
Dabei gelingt es Phil, sich schrittweise in einen besseren, selbstloseren Menschen zu wandeln, indem er seine Wiederholung der Zeit nutzt. Er lernt Klavierspielen und das Schnitzen von Eisskulpturen, entwickelt mehr Empa-thie und hält bei seinem TV-Beitrag zuletzt eine bewegende Rede über den Winter und den Murmeltiertag. Auch rettet er zwei Menschen das Leben. All das lässt ihn in der Stadt zu einem allseits beliebten Menschen werden. Schließlich endet die Zeitschleife, als auch Rita sich in ihn verliebt.
Beide wachen am 3. Februar gemeinsam auf und beschließen ihr künftiges Leben miteinander in Punxsutawney zu verbringen.
(Quelle: wikipedia)
Was will uns dieser Film mit seinem Inhalt sagen?
Überlege einmal für Dich selbst. Gibt es Parallelen zu Deinem Leben? Hast Du auch manchmal das Gefühl in einer Art „Zeitschleife“ zu sein. Alles ist ständig gleich und wiederholt sich. Wir wünschen uns vielleicht ein anderes, besseres Leben, schauen neidvoll auf andere die es geschafft haben und sind frustriert, dass sich bei uns nichts ändert.
Tagaus – Tagein – immer wieder …..
Ein paar Passagen aus dem Inhaltstext habe ich Dir unterstrichen, um Dir aufzuzeigen, dass es an UNS, an DIR und MIR liegt unserem Leben eine neue Richtung zu geben. Egal wo Du jetzt stehst, jederzeit hast Du die Möglichkeit das „Ruder Deines Lebens selbst in die Hand zu nehmen und Fahrer statt Beifahrer zu werden“. Zum einen hat Phil erkannt, dass er Einfluss auf die Einzelheiten im Verlauf des Tages hat.
Hast auch Du Einfluss auf Einzelheiten in Deinem Tagesablauf? Darauf kannst Du wetten! Das fängt schon damit an, dass Du Dich selbst entscheiden kannst, wann Du z.B. morgens aufstehst. Leider hindern uns unsere Gewohnheiten oft daran etwas zu ändern (mehr dazu im nächsten Kapitel).
Phil beginnt dann sein Wissen für sich zu nutzen. Nur Wissen zu haben nützt wenig, wenn Du es nicht anwendest. Kennst Du solche intrigierenden „Handlungshürden“?
„Ich weiß, dass ich mit dem Rauchen aufhören sollte...“
„Ich weiß, dass ich mich besser ernähren sollte…“
„Ich weiß, dass ich mehr Sport treiben sollte ….“
„Ich weiß, dass ich mehr Kommunikation mit meiner Frau / meinem Mann pflegen sollte…“
„Ich weiß, das ich mehr aus mir machen könnte …“
„Ich weiß …….“
„Ich weiß ……“
„Ich weiß …….“
Ergänze dies um Deine „Ausreden“, aber denke immer daran,
„Wer Ausreden benutzt redet sich ins Aus“
Phil beginnt sein Wissen in dem Film für sich zu nutzen. Er verbringt seine Tage sinnvoller (dazu später auch noch mehr). Er kümmert sich mehr um andere Menschen, entwickelt Empathie, er wird schrittweise zu einem besseren Menschen, was ihn wiederum zufriedener und glücklicher macht. Er eignet sich neue Fähigkeiten an, wodurch sein Selbstwert sich zu steigern beginnt. Dadurch wird er in der Stadt zu einem allseits beliebten, geachteten Menschen.
Ist dies nicht auch für Dich ein erstrebenswerter Zustand?
Wie würdest Du Dich fühlen, wenn es bei Dir so wäre? Besser? Glücklicher? Zufriedener?
Welches Verhältnis hättest Du zu Deinem Umfeld? Deinem Partner? Deinen Kindern? Deinen Arbeitskollegen? Im Verein? Oder, oder, oder ….
PS: Übrigens empfehle ich Dir, den Film unbedingt einmal selbst anzusehen
Metapher 2 - Die Welt in Ordnung bringen
Ein kleiner Junge kam zu seinem Vater und wollte mit ihm spielen. Der aber hatte keine Zeit für den Jungen und auch keine Lust zum Spiel. Also überlegte er, womit er den Knaben beschäftigen könnte.
Er fand in einer Zeitschrift eine komplizierte und detailreiche Abbildung der Erde. Dieses Bild riss er aus und zerschnipselte es dann in viele kleine Teile. Das gab er dem Jungen und dachte, dass der nun mit diesem schwierigen Puzzle wohl eine ganze Zeit beschäftigt sei.
Der Junge zog sich in eine Ecke zurück und begann mit dem Puzzle. Nach wenigen Minuten kam er zum Vater und zeigte ihm das fertig zusammengesetzte Bild.
Der Vater konnte es kaum glauben und fragte seinen Sohn, wie er das geschafft habe.
Das Kind sagte: "Ach, auf der Rückseite war ein Mensch abgebildet. Den habe ich richtig zusammengesetzt. Und als der Mensch in Ordnung war, war es auch die Welt."
Jaja, die Gewohnheiten. So manchmal spielen sie uns einen Streich. Oft jedoch helfen sie uns aber auch. Die Frage ist, wie entstehen denn Gewohnheiten, denn jeder von uns hat sie.
Gewohnheiten entstehen aus Gedanken. Hast Du schon einmal jemanden sagen hören, oder hast es Dir selbst schon einmal gesagt
„Der Mensch ist ein Gewohnheitstier“
Haben denn auch Tiere Gewohnheiten? Ja, natürlich, denn auch Essen, Trinken und Schlafen gehören zu Gewohnheiten.
Wissenschaftler haben herausgefunden, dass wir als Menschen jeden Tag ca. 60.00070.000 Gedanken denken, von denen ca. 90% die gleichen sind wie am Tag vorher. Und diese helfen uns, unseren Alltag übersichtlicher und entspannter zu gestalten. Du stehst sehr wahrscheinlich jeden Morgen auf der gleichen Seite Deines Bettes, mit dem gleichen Fuß zuerst auf. Dann gehst Du ins Badezimmer auf die Toilette. Danach wirst Du Dich waschen, Zähne putzen, ankleiden, Frühstück machen (mit dem Hund Gassi gehen wie bei mir), den morgendlichen Kaffee trinken und vielleicht einen Blick in die Zeitung werfen was so alles am Vortag passiert ist.