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Wussten Sie, dass kein Pflanzenfresser ohne Symbiose in der Lage wäre, seine Nahrung zu verwerten? Oder dass jede einzelne Zelle unseres Körpers das Produkt einer Symbiose ist? Nein? Dann lohnt es sich, einen Blick auf diese Partnerschaften zu werfen.
nteraktionen verschiedener Arten Das Leben auf der Erde ist durch eine Vielzahl komplexer Lebensgemeinschaften verschiedener Arten gekennzeichnet. Organismen werden nicht nur durch die Bedingungen der unbelebten Umwelt beeinflusst (z. B. Temperatur, Bodenbeschaffenheit, Niederschlag), sondern auch durch Interaktionen zu anderen Organismen, die den selben Lebensraum bewohnen. Bei den Interaktionen von Lebensgemeinschaften können unterschiedliche Arten der Beziehungen gegeneinander abgegrenzt werden. Bei einer reinen Konkurrenz-Beziehung beanspruchen verschiedene Arten innerhalb des selben Lebensraumes die gleichen Ressourcen, etwa zwei Räuber, die die gleiche Beute jagen. Diese Beziehung ist demnach für alle Beteiligten von Nachteil.
Oft findet man daher Spezialisierungen unter den Arten, um dieser direkten Konkurrenz entgegenzuwirken. So können Singvogelarten, die beide von Insekten in der Baumkrone leben, koexistieren, indem beide Arten in verschiedenen Bereichen der Baumkrone ihre Beute suchen. Eine weitere denkbare Möglichkeit wäre eine Spezialisierung auf eine bestimmte Tageszeit. Häufiger sind Wechselbeziehungen, die für eine Art von Vorteil, für die andere von Nachteil sind. Ein gutes Beispiel sind die klassischen Räuber-Beute-Beziehungen. Bei der Beziehung Löwe-Zebra etwa zieht der Löwe aus der Interaktion einen Vorteil, das Zebra könnte jedoch vermutlich ohne diese Beziehung ein angenehmeres Leben führen. Ähnlich verhält es sich bei der Herbivorie. Ein blattfressendes Insekt wird zwar kaum den ganzen Baum töten, beeinträchtigt aber dennoch seine Fitness. Die Interaktion wirkt sich für den Baum negativ aus. Auch Parasiten töten ihren Wirt nur in den wenigsten Fällen. Schließlich würde dessen Tod auch das Ende des Parasiten bedeuten. Dennoch beeinflusst das Einwirken des Parasiten die Population des Wirtes negativ.
Die Karpose beschreibt eine Beziehung, die für den einen Partner einen positiven Effekt hat, dem anderen Partner jedoch nicht schadet. Ein Beispiel wären Seepocken die sich an Wale heften, um so transportiert zu werden. Auch Epiphyten - Pflanzen, die auf anderen Pflanzen leben - schädigen diese in der Regel nicht, profitieren selber aber von verbesserten Lichtbedingungen. Eine weitere Karpose findet man zwischen dem Kuhreiher und großen Säugetieren, etwa Rindern oder Büffeln. Der Vogel profitiert von Insekten, die von den grasenden Tieren aufgescheucht werden, wodurch ihm die Jagd erleichtert wird. Das Rind dagegen wird weder gestöäöääüüööääääüüüßöüü