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Hessischer Radwanderweg
Durch Deutschland mit dem Fahrad
Hessischer Radfernweg R5
Willingen (Upland)
Wanfried
Waldecker Land
Kellerwald
Knüllgebirge
Nordhessen
Stölzinger Gebirge
Rothaargebirge
Edersee
Edermünde
Rhön
Wasserkuppe
Korbach
Bad Wildungen
Brilon
Volkmarsen
Diemel-Radweg
Diemelsee
Ederseebahn-Radweg
Waldeck
Frankenberg (Eder)
Schwalm-Efze-Weg
Fulda-Radweg
Herkules-Wartburg-Radweg
Eschwege
Werratal-Radweg
Hemfurth-Edersee
Bad Zwesten
Homberg (Efze)
Rotenburg an der Fulda
Erstellung durch Journal.koeln, in Kooperation mit Heinz Duthel.com
Bikeline ebook, Kletterführer, Skitourenführer, Wanderkarten, Deutschland, Wanderführer, Alpenvereinskarten, Österreich, Alpenvereinsführer, Bayern, Schweiz, SAC-Führer, Italien, Lehrbücher, Kompasskarten, Frankreich, Bildbände, Spanien, Lesestoff
Sponsor:
- Hotel Rodenberg (****), Heinz-Meise-Str 98, Tel.: +49 662388 1100
- Posthotel Rotenburg (****), Poststr. 20, Tel.: +49 6623 931 0
- Landhaus Silbertanne (***), Am Wäldchen 2, Tel.: +49 Telefon 6623 92200.
Restaurant Leineweberstube
Karten
Die offiziellen Karten des Rhön-Klubs:
- Topographische Karte Naturpark Bayerische Rhön, Blatt Süd, 1:50 000,
Bayrisches Landesvermessungsamt Blatt UK L 14 ISBN 3-86038-490-2 ;
- Topographische Karte Naturpark Hessische Rhön, Blatt Nord, 1:50 000,
Hessisches Landesvermessungsamt, ISBN 3-89446-313-9 ;
Weitere Karten:
- Kompass Wander- und Bikekarte Rhön, WK 762; 1:50 000; ISBN 3-85491-536-5;
Hessischer Radfernweg R5
Der Hessische Radfernweg R5 ist ein 234 km langer Radwanderweg zwischen
Willingen (Upland) und Wanfried, der einmal ganz Nordhessen von Westen nach
Osten durchquert. Dabei folgt er nicht immer den Lauf der Flüsse durch die
größeren Flusstäler, sondern sammelt besonders im Waldecker Land, im
Kellerwald, im Knüllgebirge und im Stölzinger Gebirge mehrere Höhenmeter,
teilweise auch auf schlechter befahrbaren Wegen. Hat man die Berge
allerdings bezwungen, belohnen einen wunderschöne Aussichten.
Streckenprofil
- Länge: Mit 234 km zählt der Hessische Radfernweg R5 eher zu den kürzeren
hessischen Radfernwegen.
- Ausschilderung: Die komplette Ausschilderung entspricht dem Standard der
hessischen Radfernwege. In der Regel ist so die Wahrscheinlichkeit, sich
zu verfahren, sehr gering.
- Steigungen: Die größten und längsten Steigungen des Hessischen
Radfernwegs R5 findet man im Waldecker Land, im Kellerwald, im
Knüllgebirge und im Stölzinger Gebirge. Wer aber in Willingen (Upland)
startet, spart sich einige Höhenmeter.
- Wegzustand: Größtenteils verläuft der Hessische Radfernweg R5 auf
asphaltierten Wegen (knapp 80 %), allerdings auch immer wieder über
geschotterte Wege, sodass die Radroute nicht durchgängig mit dem Rennrad
befahrbar ist.
- Verkehrsbelastung: Es gibt Etappen, wo man fast so gut wie nie auf Kreis-
oder Landesstraßen fahren muss, aber auch Etappen, wo man für längere
Strecken auf jenen radeln muss. Meistens werden diese Straßen aber von
Autos nur sehr wenig befahren.
- Geeignetes Fahrrad: Tourenrad mit 7 Gang Nabenschaltung ist ausreichend,
besser sind aber mehr Gänge. Bei einigen Etappen kann es hilfreich sein,
nicht mit den dünnsten Fahrradreifen zu fahren.
- Familieneignung: Die meisten Abschnitte sind auch für Familien mit
kleineren Kindern geeignet. Für genauere Informationen bitte in der
Streckenbeschreibung bei den einzelnen Etappen nachgucken.
- Inlinereignung: Die Radroute ist leider nicht durchgehend mit Inlinern
oder dem Rennrad befahrbar. Auf längere asphaltierte Abschnitte wird in
der Streckenbeschreibung hingewiesen.
Hintergrund
Die Eder ist ein 176,1 km langer westlicher Zufluss der Fulda und verläuft
durch Nordrhein-Westfalen und Hessen. Sie entspringt im Rothaargebirge und
verläuft unter anderem durch den Edersee, den mit 11,8 km² Wasseroberfläche
und mit 199,3 Mio. m³ Stauraum flächenmäßig zweit- und volumenmäßig
drittgrößten Stausee in Deutschland. Bei Edermünde-Grifte mündet sie in die
kleinere Fulda.
Die Fulda, nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Stadt Fulda, ist ein
220,7 km langer linker Hauptquellfluss der Weser und verläuft durch Hessen
und Niedersachsen. Sie entspringt im hessischen Teil der Rhön an der
Wasserkuppe und bildet zusammen mit der Werra in der Dreiflüssestadt Hann.
Münden am berühmten Weserstein in Niedersachsen die beiden Quellflüsse der
Weser.
Die Werra ist ein 299,6 km langer rechter Hauptquellfluss der Weser und
verläuft durch Thüringen, Hessen und Niedersachsen. Sie entspringt im
Thüringer Schiefergebirge in Südthüringen und bildet zusammen mit der Fulda
in Hann. Münden die beiden Quellflüsse der Weser. Der Fluss ist der heute
am stärksten mit Salz belastete Industriefluss in Mitteleuropa.
Anreise
Mit Öffentlichen Verkehrsmitteln
Der Hessische Radfernweg R5 kann relativ gut mit öffentlichen
Verkehrsmitteln erreicht werden. Hier eine Auflistung aller Bahnstrecken
und Fahrradbusse in Nordhessen, mit welchen man zu einer Radtour auf dem
Hessischen Radfernweg R5 an- und abreisen kann.
- Bahnstrecke Wabern - Brilon Wald - Heute sind von dieser Bahnstrecke nur
noch die Abschnitte Brilon-Korbach und Bad Wildungen-Wabern in Betrieb.
Beide ermöglichen eine gute Anreise zum Hessischen Radfernweg R5,
Bahnhöfe und Haltepunkte findet man in Brilon Wald, Willingen (Upland),
Usseln, Korbach, Wega und Bad Wildungen (KBS 621 / KBS 622).
- Bahnstrecke Warburg - Sarnau - Seit der Reaktivierung der Unteren
Edertalbahn im September 2015 verkehren durchgehende Züge zwischen Brilon
und Marburg, sowie wie bereits zuvor auf dem Teilstück Korbach-Volkmarsen
weiter nach Kassel. Es verkehrt die Kurhessenbahn in der Regel mit
barrierefreien Triebwagen der Baureihe 646 (KBS 612 / KBS 622).
- Fahrradbusse Waldecker Land - Im Sommer verkehren die Buslinien 503
(Herzhausen - Waldeck - Edersee), 505 (Volkmarsen - Bad Arolsen -
Korbach), 510 (Korbach - Waldeck - Bad Wildungen), 515 (Bad Wildungen -
Edersee), 526 (Bad Arolsen - Diemelstadt) und 560 (Bad Arolsen -
Diemelsee - Willingen (Upland)) am Wochenende und in den hessischen
Schulferien mit einem Fahrradträger (max. 5 Fahrräder), bzw. einem
Fahrradanhänger (max. 20 Fahrräder). Die Fahrradmitnahme ist kostenlos
(Flyer AusflugsBus).
- Bahnstrecke Kassel - Frankfurt am Main - Auf der Main-Weser-Bahn
verkehren neben dem nicht überall haltenden RegionalExpress (RE 30)
Kassel-Frankfurt am Main der überall haltende Regionalzug (R 38)
Kassel-Treysa und der an allen Stationen haltende RegionalExpress (RE 98)
Kassel-Frankfurt am Main. Während sich der Bahnhof, bzw. Haltepunkt
Borken-Singlis direkt am Hessischen Radfernweg R5 befindet, liegt der
Bahnhof Borken etwas von der Radroute entfernt (KBS 620).
- Bahnstrecke Bebra - Guntershausen - Auf dieser zweigleisigen Hauptstrecke
verkehrt neben der RegioTram zwischen Kassel und Melsungen auch ein
RegionalExpress der cantus Verkehrsgesellschaft zwischen Kassel und
Fulda, welcher ab Melsungen aber auch an allen Bahnhöfen, bzw.
Haltepunkten hält (KBS 610).
- Bahnstrecke Göttingen - Bebra - Auch auf dieser ebenfalls zweigleisigen
Hauptstrecke verkehrt die cantus Verkehrsgesellschaft. Teilweise
verkehren die barrierefreien Züge nur ab/bis Eschwege, teilweise aber
auch durchgehend von Göttingen bis Bebra und in den Hauptverkehrszeiten
auch weiter bis Bad Hersfeld und Fulda (KBS 613).
- Fahrradbusse Werra-Meißner-Kreis - Von Wehretal bis Wanfried, dem Start-,
bzw. Endpunkt des Hessischen Radfernwegs R5 verkehrt die Buslinien
200/231 im Sommer am Wochenende mit einem Fahrradanhänger für maximal 20
Fahrräder parallel zum Hessischen Radfernweg R5. Die Fahrradmitnahme ist
wie im kompletten NVV kostenlos (Flyer AusflugsBus).
Mit dem Fahrrad
An der Landesgrenze Hessens zu Nordrhein-Westfalen hat der Hessische
Radfernweg R5 Anschluss an das mit roten Wegweisern ausgeschilderte
Radverkehrsnetz NRW nach Brilon, in Willingen-Usseln an den Diemel-Radweg
zum Diemelsee und in Korbach an den Ederseebahn-Radweg nach Waldeck. Am
Edersee trifft man dann auf Eder-Radweg, Edersee-Radweg und Hess.
Radfernweg R6 nach Frankenberg (Eder), während man in Bad
Zwesten-Niederurff Anschlussmöglichkeiten an den Schwalm-Radweg und den
Hess. Radfernweg R4 nach Schwalmstadt, bzw. Wabern hat. Weiter kreuzt in
Homberg (Efze) unter anderem der Schwalm-Efze-Weg, während man im Fuldatal
bei Malsfeld-Beiseförth auf den bei Radlern sehr beliebten Fulda-Radweg
trifft. Die zwei letzten großen kreuzenden Radwanderwege sind dann bei
Wehretal-Hoheneiche der Herkules-Wartburg-Radweg und im Werratal bei
Eschwege der Werratal-Radweg. Mehr Informationen findet man im
Radroutenplaner Hessen.
Streckenbeschreibung
Panorama von Willingen (Upland), dem Startpunkt des Hessischen Radfernwegs
R5 aufgenommen vom Ettelsberg
Brilon-Wald - Upland
1. Etappe: Willingen (Upland) - Korbach: 31 km
Upland - Korbach
Die erste Etappe des Hessischen Radfernwegs R5 verläuft überwiegend auf
asphaltierten Wirtschaftswegen, nur zwischen Brilon-Wald und Willingen
(Upland), sowie bei Rhena auch mal länger über Schotterwege. Da sie durch
die Hochlagen des Uplands führt, sollte man beachten, dass im Winter hier
viel Schnee eine Radtour behindern kann und auch schon im Frühling und noch
im Herbst die Temperaturen wesentlich kühler als in der umliegenden Region
sind. Sehenswürdigkeiten entlang der ersten Etappe sind unter anderem die
Mühlenkopfschanze und die Diemelquelle (Startpunkt Diemel-Radweg). Für eine
detaillierte Radwanderkarte bitte einfach auf die POI's klicken, die einen
sofort an die beschriebene Position leiten. Startet man statt in Willingen
(Upland) bereits in Brilon-Wald am 51.34916, 8.575621 Bahnhof verlängert
sich die Etappe auf 36 Kilometer.
Die Höhenmeter betragen in Fahrtrichtung Willingen (Upland)-Wolfhagen um
die 360 m, in Gegenrichtung rund 550 m.
~ ~> Der Hessische Radfernweg R5 beginnt zwar offiziell erst an der
Landesgrenze Nordrhein-Westfalen/Hessen, den ersten Wegweiser findet man
aber schon in 51.33392, 8.580811 Brilon-Wald gegenüber der Bushaltestelle
Schmalah an der Landesstraße 743. Meist unweit der Bahnstrecke
Warburg-Sarnau entlang verläuft der Radweg über geschotterte Forstwege
leicht hügelig bis an die Landesgrenze, wo dann endgültig die grüne
Beschilderung des R5 übernimmt. Kurz darauf muss man noch einen größeren
Anstieg hinaufradeln, bevor man vorbei an der Sommerrodelbahn Willingen
nach Willingen (Upland) hineinfährt.
- 51.29348, 8.604121 Willingen (Upland) (580 m) - Die Gemeinde mit circa
5970 Einwohnern wurde erstmals urkundlich im Jahr 1380 erwähnt und ist
überregional bekannt als Wintersportort, insbesondere durch die jährlich
stattfindenden Weltcup-Skispringen an der Mühlenkopfschanze. Wahrzeichen
der Gemeinde sind das Willinger Viadukt und der Ettelsberg. In Willingen
(Upland) befindet sich zudem unweit des Radweges ein Bahnhof an der
Bahnstrecke Wabern-Brilon Wald (KBS 622), weiter verkehren die Buslinien
506, 507 und 560 mit Fahrradträger und die Buslinien 382, R46 und N7 ohne
Fahrradträger.
~ ~> Vorbei an der Talstation der Ettelsberg-Seilbahn, dem Sauerland
Stern Hotel, dem Lagunen-Erlebnisbad und der Eissporthalle fährt man
hinunter ins Ittertal und entlang des Stryckparks mit Stryckteich über
den Talweg nach Stryck.
- 51.28233, 8.631031 Stryck (610 m) - In dem zum Kernort Willingen (Upland)
gehörenden Ortsteil Stryck leben etwa 100 Einwohner, größte
Sehenswürdigkeit ist die Mühlenkopfschanze, die zurzeit größte
Großschanze der Welt, in einem Seitental südlich von Stryck. Der
Haltepunkt Willingen-Stryck (KBS 622, Kurhessenbahn) wird nur noch
saisonal angefahren, als Ersatz verkehren die Buslinie 507 mit
Fahrradträger und die Buslinien R46 und N7 ohne Fahrradträger.
~ ~> Zunächst radelt man über die Straße "Im Stryck" bergauf zur
Hochsauerlandstraße (Bundesstraße 251) und dem Weltcupbahnhof
Willingen-Stryck (nur Saisonverkehr), bevor man auf einem asphaltierten
Fuß- und Radweg entlang der Hochsauerlandstraße bergauf nach Usseln
fährt. Kurz vor Usseln etwas unterhalb des höchsten Punktes informiert
ein kleines Schild über die Höhe - 640 m über N.N.
- 51.28077, 8.669841 Usseln (625 m) - Der heilklimatische Kur- und
Wintersportort hat rund 2.090 Einwohner und ist die höchste Ortschaft in
Hessen und am Hessischen Radfernweg R5. Südlich von Usseln kreuzt der
Diemel-Radweg den Hess. Radfernweg R5, weiter liegt in Usseln der letzte
Bahnhof (KBS 622, Kurhessenbahn) vor der Hansestadt Korbach. Es verkehren
die Buslinie 507 mit Fahrradträger und die Buslinien R46 und N7 ohne
Fahrradträger.
~ ~> Zusammen mit der Diemel wird auch der Diemel-Radweg in deren Tal
erreicht, über welchen ein kurzer Abstecher zur Diemelquelle lohnt. Der
Hessische Radfernweg R5 führt weiter vorbei an der Talstation des
Skiliftes Kahler Pön über asphaltierte Wirtschaftswege und südlich von
Usseln entlang bis zur Landesstraße 3436. Dieser folgt man vorbei am
Curioseum hügelig über die Landesgrenze Hessen/Nordrhein-Westfalen
hinweg, ab wo die Landesstraße nicht mehr ausgebaut ist. Am " Knotenpunkt
70" zweigt die Radroute in einen zunächst asphaltierten, später
geschotterten Wirtschaftsweg ab und führt, erneut über die Landesgrenze,
zur Kreisstraße 61, der man teilweise steil bergab hinunter nach
Welleringhausen folgt.
- 51.27408, 8.732461 Welleringhausen (495 m) - In Welleringhausen leben
knapp unter 100 Einwohner, sodass der Ort der kleinste Ortsteil der
Gemeinde Willingen (Upland) ist. Unweit des Radweges befindet sich die
romanische Abrahamskirche, die vermutlich um 1275 erbaut und erstmals im
Jahre 1351 erwähnt wurde. Es fährt die Buslinie 507 mit Fahrradträger.
~ ~> Noch bevor man richtig nach Welleringhausen hineinfährt, biegt man
in einen asphaltierten Wirtschaftsweg ab und folgt diesem hügelig bis
nach nach Bömighausen.
- 51.28422, 8.757921 Bömighausen (415 m) - Der staatlich anerkannte
Erholungsort und Ortsteil von Willingen (Upland) liegt im Neerdatal und
hat circa 355 Einwohner. Westlich des Bömighäuser Teiches befindet sich
unweit der Radroute ein Campingplatz. Bömighausen wird von der Buslinie
507 angefahren (mit Fahrradträger), der Bahnhof wurde Ende des 20.
Jahrhunderts aufgelassen.
~ ~> Von Bömighausen fährt man zunächst auf der Landesstraße 3437 vorbei
am Bömighäuser Teich durch das Neerdartal, bevor man in das kleinere
Seitental der Rhena abbiegt und auf geschotterten Forstwegen und
asphaltierten Wirtschaftswegen vorbei an der Buhtal-Hütte bergauf
Richtung Rhena radelt.
- 51.28501, 8.789281 Rhena (435 m) - Der Stadtteil der Hansestadt Korbach
wurde erstmals urkundlich im Jahr 980 erwähnt und wird heute von etwa 535
Einwohnern bewohnt. Größte Sehenswürdigkeit ist die Romanische Kirche
(St. Thomas-Kirche) aus dem 12. Jahrhundert im Ortskern; der Bahnhof
Lelbach-Rhena östlich von Rhena an der Bundesstraße 251 ist schon länger
nicht mehr in Betrieb. In Rhena verkehrt stattdessen heute die Buslinie
507 (mit Fahrradträger).
~ ~> Nachdem man das Rhenatal ein kurzes Stück wieder flussabwärts
gefahren ist, biegt man in ein weiteres Seitental ab und folgt diesem
über geschotterte Wirtschaftswege hinauf. Vorbei am Wanderparkplatz
Silberkuhle radelt man weiter auf asphaltierten Nebenstraßen bergab zur
Kreisstraße 58 und folgt zusammen mit der Radroute "Korbacher Hochfläche
- KB 1" einem asphaltierten Fuß- und Radweg an dieser entlang nach
Lengefeld.
- 51.26828, 8.831431 Lengefeld (390 m) - Der etwa knapp drei Kilometer
westsüdwestlich der Korbacher Kernstadt liegende Stadtteil Lengefeld
wurde erstmals im Jahr 1036 als "Lenkevelde" erwähnt und wird heute von
rund 510 Einwohnern bewohnt. Sehenswert sind die romanische Saalkirche,
erbaut um 1200, und die Wasserburg Lengefeld in der Ortsmitte. In
Lengefeld fahren die Buslinien 507 und 550 (beide mit Fahrradträger).
~ ~> Von Lengefeld fährt man auf einem asphaltierten Wirtschaftsweg auf
direktem Wege nach Korbach. In Korbach empfiehlt es sich, einen Abstecher
über die Innenstadt zu machen und nicht dem Hessischen Radfernweg R5 über
den Südring am Rande Korbachs entlang folgen.
- 51.27846, 8.873051 Korbach (370 m) - Die Hansestadt Korbach besteht aus
der Kernstadt und 14 weiteren Stadtteilen und wurde erstmals im Jahre 980
als "Curbechi" urkundlich erwähnt. In der Kreisstadt leben gut 23.170
Einwohner, größte Sehenswürdigkeiten sind die gut erhaltene Altstadt,
bzw. Innenstadt und die Korbacher Spalte. In Korbach befindet sich neben
dem Hauptbahnhof (KBS 612 und KBS 622) auch der Haltepunkt Korbach Süd
(KBS 622), der näher zum Hessischen Radfernweg R5 liegt. Weiter verkehren
die Buslinien 505, 507, 508 und 510 mit Fahrradträger und die Buslinien
502 und 504 ohne Fahrradträger.
2. Etappe: Korbach - Hemfurth-Edersee: 46 km
Korbach - Edersee
Edersee - Edertal
Die zweite Etappe des Hessischen Radfernwegs R5 verläuft südlich von
Korbach und am Ufer des Edersees auch mal für mehrere Kilometer auf
geschotterten Wirtschaftswegen, sodass auch diese nicht für Rennräder
durchgehend geeignet ist. Auf einer Länge von einem Kilometer verläuft der
Hessische Radfernweg R5 zudem auf der ehemaligen Bahntrasse der Bahnstrecke
Wabern-Brilon Wald, die heute als Ederseebahn-Radweg ausgebaut ist, und
weiter auch längere Strecken am Ufer des Edersees entlang in Teilen
zusammen mit dem Edersee-Radweg, dem Eder-Radweg und dem Hess. Radfernweg
R6. Benutzt man zwischen Asel und Asel Süd die Fähre (oder bei sehr
niedrigem Wasserstand des Edersee die Aseler Brücke) verkürzt sich die
Etappe auf eine Länge von 31 km. Für eine detaillierte Radwanderkarte bitte
einfach auf die POI's klicken, die einen sofort an die beschriebene
Position leiten.
Die Höhenmeter betragen in Fahrtrichtung Korbach-Hemfurth-Edersee um die
410 m und in die Gegenrichtung rund 520 m.
~ ~> Von der Hansestadt Korbach radelt man zunächst zusammen mit dem
Ederseebahn-Radweg auf der ehemaligen Bahntrasse der Bahnstrecke
Wabern-Brilon Wald, bevor der Hessische Radfernweg R5 auf asphaltierten
Wirtschaftswegen zur Bundesstraße 252, über diese hinweg und auf
Schotterwegen bergauf ins Dalwigker Holz führt. Vorbei an einer kleinen
Schutzhütte fährt man über teilweise grobe Forstwege durch den Wald und
am Waldrand entlang, bevor man kurz hinter der Hessentags-Kastanie den
Abzweig hinunter nach Obernburg erreicht.
- 51.23664, 8.917281 Obernburg (415 m) - Der Ortsteil der Gemeinde Vöhl
wurde erstmals im Jahr 1278 urkundlich erwähnt und besitzt heute circa
440 Einwohner. Am Rande des Dorfes befindet sich die Drachenhöhle, auch
Siegfriedshöhle genannt, in der Siegfried den Drachen Fafnir erschlagen
haben soll und von welcher ein Gang bis unter die Kanzel der Kirche von
Obernburg führt. Dieser Gang diente früher als Fluchtweg. Es verkehren
die Buslinien 504 und 504.1 ohne Fahrradträger.
~ ~> Der Hess. Radfernweg R5 verläuft auf asphaltierten Wirtschaftswegen
einen Bergrücken hinauf, kreuzt kurz hintereinander die beiden
Kreisstraßen 25 und 29 und führt über die Obernburger Straße leicht
kurvig und ansteigend nach Marienhagen. Am Ortseingang befindet sich an
der Bushaltestelle ein kleiner Rastplatz.
- 51.21368, 8.914261 Marienhagen (410 m) - Der staatlich anerkannte
Erholungsort und zweitgrößte Ortsteil der Gemeinde Vöhl wurde erstmals im
Jahr 1585 urkundlich erwähnt, archäologische Funde und mehrere
Hügelgräber aus der Bronzezeit lassen jedoch auf eine deutlich frühere
Besiedlung des Gebietes schließen. Heute leben in Marienhagen um die 865
Einwohner; nach dem Zweiten Weltkrieg fanden viele Vertriebene unter
anderem aus dem Sudetenland in dem Ort eine neue Heimat. Es fahren die
Buslinien 504 und 504.1 (ohne Fahrradträger).
~ ~> Von Marienhagen rollt man auf einem asphaltierten Wirtschaftsweg
durchgehend bergab bis nach Vöhl hinein. Im Ort verläuft die Radroute
kurz über die Arolser Straße (Landesstraße 3084).
- 51.20521, 8.943951 Vöhl (300 m) - In der Gemeinde Vöhl wohnen heute gut
5645 Einwohner, Bodenfunde belegen jedoch schon eine kontinuierliche
Besiedelung der Gegend seit der Steinzeit. Im Kernort Vöhl gibt es
mehrere sehenswerte Gebäude unweit des Hessischen Radfernweges R5. In
Vöhl wurde übrigens auch der Gründer des Henkel-Konzerns, Friedrich Karl
Henkel, geboren. Vöhl wird von der Buslinie 503 mit Fahrradträger und den
Buslinien 504 und 504.1 ohne Fahrradträger angefahren.
~ ~> Über die Straßen Wiesenweg und Am Mühlenberg fährt man zur Aseler
Straße (Kreisstraße 31), folgt dieser aber nicht hinauf nach Asel,
sondern im Aselbachtal bleibend der Kreisstraße 32 weiter bergab.
- 51.19572, 8.949711 Asel (260 m) - Der Ort Asel mit etwa 255 Einwohnern
ist überregional bekannt durch die Aseler Brücke. Diese wurde zwischen
1887 und 1890 erbaut und befindet sich seit 1914, dem Jahr der
Fertigstellung der Edertalsperre, auf dem Grund des Edersees. Wenn sich
allerdings im Edersee nur noch wenig Wasser befindet, meist im Herbst und
Winter, wird die Aseler Brücke wieder sichtbar und ist zu Fuß begehbar.
Ansonsten stellt die Fähre Asel-Asel Süd die Verbindung zwischen Asel und
Asel-Süd dar.
~ ~> Vorbei an der Siedlung Asel Bucht radelt man zusammen mit dem
Ederseerundweg auf der Kreisstraße 32 weiter bergab bis zum nördlichen
Fähranleger der Fähre Asel-Asel Süd am Ufer des Edersees. An der
Kreisstraße 32 oberhalb von diesem teilt sich der Hessische Radfernweg
R5, Radfahrer können zwischen der Schleife entlang des Edersees über
Herzhausen oder der Abkürzung über die Fähre, bzw. bei niedrigem
Wasserstand über die Aseler Brücke wählen. Entscheidet man sich für die
Streckenführung über Herzhausen radelt man zunächst weiter auf der
Kreisstraße 32 bis zur Jugendherberge Hohe Fahrt am Edersee, bevor man
über teilweise holprige Forstwege immer unweit des Ufers entlang bis nach
Herzhausen fährt.
- 51.18379, 8.889861 Herzhausen (250 m) - Der Ortsteil von Vöhl mit rund
490 Einwohnern liegt am Einfluss der Eder in das westliche Ende des
Edersees. Es lohnt ein Abstecher zum zwischen Herzhausen und Kirchlotheim
gelegenen NationalparkZentrum Kellerwald (Streckenlänge einfach etwa ein
Kilometer). Herzhausen besitzt mit den Nationalparkbahnhof
Vöhl-Herzhausen einen Haltepunkt an der Bahnstrecke Warburg-Sarnau (KBS
622, Kurhessenbahn), zudem verkehrt die Buslinie 503 mit Fahrradträger
und die Buslinien 501, 501.1, 501.2, 504.1 und 521 ohne Fahrradträger.
~ ~> Vorbei am Nationalparkbahnhof Vöhl-Herzhausen, über die Eder hinweg
und unter der Bundesstraße 252 hindurch fährt man bis zur Kreisstraße 59.
Dieser folgt man zusammen mit den Radrouten Hessischer Radfernweg R6,
Eder-Radweg und Ederseerundweg am südlichen Ufer des Edersees entlang bis
zum Abzweig nach Harbshausen.
- 51.19025, 8.921441 Harbshausen (245 m) - Erstmals urkundlich erwähnt
wurde Harbshausen, heute mit um die 175 Einwohnern, im Jahr 1245,
wahrscheinlich besteht der Ort aber schon wesentlich länger. In
Harbshausen hält die Buslinie 501.2 ohne Fahrradträger.
~ ~> Weiter auf der Kreisstraße 59 und am Rande des Nationalparks
Kellerwald-Edersee entlang fährt man vorbei am Sport-, Natur- und
Erlebniscamp der Sportjugend Hessen und dem Ferienzentrum Albert
Schweizer bis nach Asel-Süd (Fähre).
- 51.18247, 8.954641 Asel-Süd (250 m) - Der aus einem alten Gutshof
hervorgegangene Ortsteil von Asel wird von rund 15 Einwohnern bewohnt und
ist geprägt durch einen Dauercampingplatz und eine Wochenendhaussiedlung.
Unmittelbar nördlich des Ortes die Aseler Brücke, bzw. die Fähre
Asel-Asel Süd. Es verkehrt die Buslinie 501.2 (ohne Fahrradträger).
~ ~> Von Asel-Süd führen der Hessische Radfernweg R5, der Hessische
Radfernweg R6, der Eder-Radweg und der Ederseerundweg auf naturbelassenen
Wegen dem Verlauf des Ufers des Edersees folgend durch den Nationalpark
Kellerwald-Edersee. Vorbei an einem netten Rastplatz oberhalb der
Banfebucht und über die Banfebrücke hinweg kommt man zur kleinen
Aussichtsplattform "Die Gedanken sind frei" am Warzenbeißer Kunstweg.
Schließlich erreicht man weiter etwas oberhalb des Ufers entlang und über
die Birkenwiese Bringhausen.
- 51.18075, 8.997621 Bringhausen (250 m) - Wie Asel und Berich ist
Bringhausen einer der drei Orte, der während des Baus der Edertalsperre
umgesiedelt werden musste. Während Asel und Bringhausen am höher
gelegenen Ufer neu errichtet wurden, liegt die Dorfstelle von Neu-Berich
zwischen Bad Arolsen und Volkmarsen östlich des Twistesees. Ein Denkmal
direkt am Radweg erinnert an die Dorfstelle Alt-Bringhausen. In
Bringhausen leben heute circa 305 Einwohner, neben der Buslinie 515 (mit
Fahrradanhänger) verkehren die Schiffe der Personenschifffahrt Edersee.
Ähnlich wie in Asel konnte man vor Fertigstellung der Edertalsperre auch
in Bringhausen (hinüber nach Scheid) über eine Brücke die Eder
überqueren.
~ ~> Zunächst der Seestraße folgend vorbei am Campingplatz an der
Bringhäuser Bucht und dem Campingplatz Am Linge erreicht man das Denkmal
Alt Bringhausen an der Kreisstraße 35 (Bushaltestelle). Dieser folgt man
nachfolgend auch über einen straßenbegleitenden Fuß- und Radweg über
einen Parkplatz hinweg und einen Bergrücken hinauf zum Parkplatz, bzw.
Aussichtspunkt "Am Weißen Stein" nach Rehbach.
- 51.18222, 9.021581 Rehbach (245 m) - Der zu Hemfurth-Edersee gehörende
Ortsteil liegt gegenüber des Ortes Scheid, beide Dörfer werden von der
Fähre Rehbach-Scheid miteinander verbunden. Direkt am Radweg befindet
sich der frei zugängliche und von der DLRG überwachte Badestrand Rehbach.
Es fährt die Buslinie 515 (mit Fahrradanhänger).
~ ~> Zwischen Rehbach und Hemfurth-Edersee liegt der vielleicht schönste
Abschnitt des Ederseerundweges. Vorbei am Campingplatz Rehbach, dem
Badestrand Rehbach und dem Rehbach Teich radelt man bis zum geschotterten
Forstweg Am Eschelsberg, dem man einmal am Steilhang entlang um den
Eschelsberg herum folgt. Weiter fährt man vorbei am Kletterwald Edersee
hinunter direkt an das Ufer des Edersees und an diesem sowie am Waldrand
entlang an der Hammerspitze vorbei bis zur Staumauer nach
Hemfurth-Edersee. Kurz vor dem Ort ist noch ein kleiner Anstieg einen
Bergrücken hinauf zu bewältigen.
- 51.18055, 9.057171 Hemfurth-Edersee (245 m) - Der staatlich anerkannte
Luftkurort und Ortsteil von Edertal mit rund 870 Einwohnern liegt direkt
an der Edertalsperre. Der Ort ist aufgeteilt in Hemfurth (im Edertal) und
Edersee (an der Staumauer), letzterer Ortsteil ist touristisch stärker
geprägt. Von 1996 bis 2001 verkehrten vom Haltepunkt Hemfurth-Edersee
Saisonzüge über Wabern nach Kassel, heute fahren die Buslinie 515 mit
Fahrradanhänger und die Buslinien 503 und 510 mit Fahrradträger. An der
Sperrmauer befindet sich zudem ein Anleger der Personenschifffahrt
Edersee.
3. Etappe: Hemfurth-Edersee - Bad Zwesten: 41 km
Edersee - Bad Wildungen
Bad Wildungen - Kellerwald
Kellerwald - Bad Zwesten
Die dritte Etappe des Hessischen Radfernwegs R5 verläuft erst ohne
Steigungen durch das Edertal, bevor es ab Bad Wildungen-Wega bergig durch
den Kellerwald geht. Dort fährt man wie im Edertal zusammen mit dem
Eder-Radweg meist nur auf geschotterten Wegen, bzw. ab Bergfreiheit auf
sehr wenig befahrenen Kreisstraßen, weshalb auch diese Etappe nicht
durchgängig für Rennräder geeignet ist. Bei Bad Zwesten-Niederurff trifft
man dann auf den Hess. Radfernweg R4 und den Schwalm-Radweg, mit welchen
man zusammen nach Bad Zwesten radelt. Weiter ist die Kurstadt Bad Wildungen
ein weiteres mögliches Etappenziel. Für eine detaillierte Radwanderkarte
bitte einfach auf die POI's klicken, die einen sofort an die beschriebene
Position leiten.
Die Höhenmeter betragen in Fahrtrichtung Hemfurth-Edersee-Bad Zwesten um
die 350 m, in Gegenrichtung rund 390 m.
~ ~> Steil bergab hinunter zur Eder nach Hemfurth und weiter zwischen der
Draisinenstrecke und dem Affoldener See entlang auf einem asphaltierten
Fuß- und Radweg zum Damm des Sees, an welchem sich auch ein Campingplatz
befindet.
- 51.16659, 9.086391 Affoldern (200 m) - Im circa 550 Einwohner großen
Ortsteil der Gemeinde Edertal trennt sich der Hess. Radfernweg R6 wieder
vom R5, um zusammen mit dem Ederseebahn-Radweg nach Waldeck zu verlaufen.
Es verkehren die Buslinien 503, 510 und 515 mit Fahrradträger, bzw.
Fahrradanhänger und die Buslinie 514 ohne Fahrradträger.
~ ~> Die Eder wird überquert und man fährt weiter direkt südlich entlang
der Eder auf in der Regel gut befahrbaren geschotterten Wirtschaftswegen.
- 51.16901, 9.106231 Mehlen (195 m) - Der Ortsteil von Edertal besteht aus
dem südlich der Eder gelegenen größeren Kernort Mehlen und der nördlich
des Flusses gelegenen kleineren Wohnsiedlung Lieschensruh. Es verkehren
die Buslinien 510 und 515 mit Fahrradträger, bzw. Fahrradanhänger und die
Buslinie 514 ohne Fahrradträger.
~ ~> An einem weiteren Campingplatz vorbei immer zusammen mit dem
Eder-Radweg südlich entlang der Eder über Schotterwege; die alte
Bahnstrecke wird unterquert.
- 51.16373, 9.137061 Bergheim (190 m) - Um die 1050 Einwohner großer
Ortsteil der Gemeinde Edertal, der im Süden direkt in den Ort Giflitz
übergeht. Früher verlief von Bergheim aus die alte Streckenführung des
Hess. Radfernweg R6 nach Frankenberg (Eder). Es verkehren die Buslinien
510 und 515 mit Fahrradträger, bzw. Fahrradanhänger und die Buslinien 513
und 514 ohne Fahrradträger.
~ ~> Ab Bergheim verlaufen die beiden Radfernwege nun statt auf
geschotterten auf asphaltierten Wirtschaftswegen, dafür aber auch etwas
weiter von der Eder entfernt. Direkt an der Strecke befindet sich ein
kleiner Barfußpfad.
- 51.14692, 9.148621 Anraff (185 m) - Der kleine gut 380 Einwohner große
Ortsteil der Gemeinde Edertal liegt circa 600 Meter südwestlich des R5
und wird nur an Schultagen von der Buslinie 514 (ohne Fahrradträger)
bedient.
~ ~> Nach einer weiteren Überquerung der Eder radelt man gemächlich
bergab nun nördlich des Flusses. Im Hochsommer findet man in diesem
Streckenabschnitt durch die Ederauen viele Mücken und Fliegen. Über eine
weitere Brücke verlässt man das Gebiet der Gemeinde Edertal und kommt nun
in das Stadtgebiet von Bad Wildungen. Vorbei an der Erich-Hucke-Eiche und
dem Wellener Stein erreicht man Wega.
- 51.12830, 9.175491 Wega (190 m) - Der um die 700 Einwohner große
Stadtteil von Bad Wildungen besitzt einen eigenen kleinen Bahnhof an der
Bahnstrecke Wabern-Fritzlar-Bad Wildungen (KBS 621), welche zweistündig
durch die Kurhessenbahn mit barrierefreien Dieseltriebwagen der
DB-Baureihe 646 bedient wird. Allerdings ist die Bahnsteigkante in Wega
sehr niedrig, man muss sein Fahrrad also ein ganzes Stück hinauf in den
Zug heben. Zudem verkehren die Buslinien 500, 514 und 515.
~ ~> Zunächst unterquert man die schon seit langem stillgelegte
Eisenbahnstrecke nach Korbach in der Nähe des ehemaligen Haltepunkts Wega
Mühle, bevor man an der sich noch in Betrieb befindlichen Bahnstrecke
nach Bad Wildungen und später entlang der Kreisstraße 37 mäßig bergauf
nach Bad Wildungen radelt. Der R5 verläuft leider nicht durch die
sehenswerte Fachwerkaltstadt.
- 51.11972, 9.136421 Bad Wildungen (235 m) - Die circa 16.630 Einwohner
große alte Kurstadt besitzt durch die hier endende Bahnstrecke
Wabern-Brilon Wald (Teilstück Wabern-Fritzlar-Bad Wildungen (KBS 621);
Kurhessenbahn), sowie einem eigenen Stadtbusnetz und mehreren teilweise
mit Fahrradträgern oder Fahrradanhängern ausgerüsteten Regionalbuslinien
einen guten Anschluss an das Umland. Sehenswürdigkeiten sind unter
anderem Schloss Friedrichstein, die Fachwerkaltstadt, das ehemalige
Gelände der Landesgartenschau 2006 und der mit 50 ha größte Kurpark
Europas.
~ ~> Bad Wildungen wird durchgehend ansteigend über die Wohnstraße Am
Langen Rod und deren ebenfalls asphaltierte Verlängerung in Form eines
Wirtschaftswegs verlassen, von welchem man einen schönen Ausblick über
große Teile Bad Wildungens hat.
- 51.09500, 9.121001 Odershausen (360 m) - Der staatlich anerkannte
Erholungsort mit gut 1330 Einwohnern ist ein Stadtteil von Bad Wildungen
und liegt südlich dieser. Odershausen wird von den Buslinien 407, 408 und
544 angefahren.
~ ~> Die Bundesstraße 253 wird überquert und man radelt auf einem
asphaltierten Wirtschaftsweg leicht hügelig an einem größeren Bauernhof
vorbei nach Braunau hinein.
- 51.08038, 9.128521 Braunau (330 m) - Mit 14 km² und um die 670 Einwohnern
ist Braunau der flächenmäßig größte Stadtteil von Bad Wildungen.
Sehenswert ist neben der evangelischen Kirche auch die Braunauer Warte,
von welcher man eine schöne Aussicht auf die bewaldeten Gipfel des
Kellerwalds hat. Auch Braunau wird von den Buslinien 407, 408 und 544
angefahren.
~ ~> Zunächst fährt man auf einem asphaltierten Wirtschaftsweg hinauf zum
Waldrand, bevor man nun auf einem teilweise groben Schotterweg erst an
diesem entlang und später an Lichtungen vorbei bergig hindurch fährt.
Über die Landesstraße 3296 radelt man dann bergab an zwei Autoparkplätzen
vorbei tiefer in den Kellerwald hinein.
- 51.04991, 9.102591 Bergfreiheit (320 m) - Der staatlich anerkannte
Luftkurort ist mit circa 335 Einwohnern der südöstlichste Stadtteil von
Bad Wildungen und überregional besonders durch das Märchen Schneewittchen
der Brüder Grimm bekannt, welches hier seinen Ursprung haben soll. Es
verkehrt die Buslinie 544.
~ ~> Ab Bergfreiheit radelt man auf der sehr wenig befahrenen Kreisstraße
62 durch das schattige Urfftal, wo man bei den Angelteichen fangfrische
Fische kaufen kann und schließlich am Oberurffer See den Kellerwald
verlässt.
- 51.03561, 9.162681 Oberurff-Schiffelborn (235 m) - Der circa 620
Einwohner große Ortsteil von Bad Zwesten liegt am östlichen Waldrand des
Kellerwalds. Der westlich des Ortes gelegenen Oberurffer See, ein
Freizeit-, Bade- und Angelteich, bietet im Sommer eine schöne Abkühlung
oder Möglichkeit zur Rast. In Oberurff-Schiffelborn halten die Buslinien
407, 408 und 411.
~ ~> Über einen asphaltierten Wirtschaftsweg direkt südlich der Urff
entlang erreicht man schnell Niederurff, wo der Hess. Radfernweg R5
Anschluss an den Schwalm-Radweg und den Hess. Radfernweg R4 hat. Folgt
man diesen nach Süden kommt man zum Bahnhof, bzw. Haltepunkt
Neuental-Zimmersrode (KBS 620).
- 51.03485, 9.191141 Niederurff (205 m) - Der circa 420 Einwohner große
Ortsteil von Bad Zwesten ist ein Knotenpunkt im hessischen
Radfernwegenetz, da hier der Hess. Radfernweg R5 auf den Schwalm-Radweg
und den Hess. Radfernweg R4 trifft. Der Ort wird von den Buslinien 407
und 411 angefahren.
~ ~> Niederurff wird östlich verlassen; man radelt bergab und überquert
die Schwalm. Nun verlaufen die drei Fernradwege auf einem schlecht
befahrbaren unbefestigten Weg (nur teilweise geschottert) am Waldrand
entlang. Hinter dem Waldcampingplatz fährt man am Wälzebach entlang
wieder kurz bergauf an den Ortsrand des Etappenziels.
- 51.05162, 9.183321 Bad Zwesten (200 m) - Die Gemeinde mit insgesamt circa
3920 Einwohnern besitzt eine Mineralquelle, an der unter anderem der Bad
Zwestener Löwensprudel abgefüllt wird. Mit der Buslinie 408 bestehen gute
Busverbindungen nach Borken und Bad Wildungen mit weiteren Anschlüssen,
außerdem verkehren die Schulbuslinien 407 und 411.
4. Etappe: Bad Zwesten - Homberg (Efze): 27 km
Bad Zwesten - Borken
Borken - Homberg (Efze)
Die vierte Etappe des Hessischen Radfernwegs R5 ist zwischen Bad Zwesten
und Singlis identisch mit dem Hess. Radfernweg R4 und dem Schwalm-Radweg.
Circa die Hälfte der Strecke ist asphaltiert, während die andere Hälfte
leider nur geschottert ist und oft auch mehr Konzentration beim Fahren
erfordert. Dafür ist die Etappe überwiegend autofrei und man hat besonders
bei Homberg (Efze)-Lembach eine schöne Aussicht in die offene Landschaft
der Schwalm-Eder-Aue. In Homberg (Efze) hat man Anschluss an die lokalen
Radrouten Schwalm-Efze-Weg (R 14), Fulda-Efze-Weg (R 16) und Efzetalweg (R
17). Für eine detaillierte Radwanderkarte bitte einfach auf die POI's
klicken, die einen sofort an die beschriebene Position leiten.
Die Höhenmeter betragen in Fahrtrichtung Bad Zwesten-Homberg (Efze) um die
250 m und in die Gegenrichtung rund 180 m.
~ ~> Über asphaltierte Wirtschaftswege fährt man weiter meistens
geradeaus ohne Umwege immer dem Verlauf der Schwalm folgend. Über einen
Wiesenweg kann man einen Abstecher zu einer der Mühlen an der Schwalm
machen (ausgeschildert).
- 51.06395, 9.216501 Kerstenhausen (190 m) - Knapp 600 Einwohner großer
Stadtteil von Borken an der Bundesstraße 3. Die drei Fernradwege
verlaufen durch den Ort unmittelbar an dieser entlang, zum Glück gibt es
breite Bürgersteige auf welche man zur Not als Radfahrer ausweichen kann.
Es verkehren die Buslinien 407 und 408.
~ ~> Ab Kerstenhausen muss man für 2 km bis zum Friedhof Arnsbach die
Kreisstraße 73 mit benutzen, zu welcher leider keine alternativen Wege
unter der Bundesautobahn 49 hindurch in der sogenannten Schwalmpforte
bestehen. Doch gerade Familien mit kleineren Kindern sollten die Straße
besonders im Berufsverkehr meiden, da sie teilweise sehr eng, sowie
unübersichtlich ist und schnell befahren wird. Aber wenigstens die
Straßenqualität ist gut.
- 51.05762, 9.245481 Arnsbach (200 m) - Der 525 Einwohner große Stadtteil
von Borken befindet sich 500 Meter südlich der drei Fernradwege,
allerdings kommt man am Friedhof vorbei. Von Arnsbach kann man auf der
lokalen Radroute 101 über Trockenerfurth zum Borkener See radeln. Der Ort
wird von den Buslinien 407, 411 und 419 angefahren.
~ ~> Auf einem asphaltierten Fuß- und Radweg fährt man direkt am Waldrand
entlang, bevor man über eine Holzbrücke die Schwalm überquert und den
Naturbadesee Stockelache (mit Gastronomie) erreicht. Mit Hilfe einer
Ampelanlage kann man die Landesstraße 3223 passieren und radelt weiter
über asphaltierte Wirtschaftswege an Obstbäumen vorbei.
- 51.07222, 9.254281 Kleinenglis (190 m) - Gut 1510 Einwohner großer
Stadtteil von Borken. Sehenswert ist neben der Sankt-Michaelskirche vor
allem das Kaiserkreuz an einem Kinderspielplatz in der Hundsburgstraße
(siehe Karte). Es verkehren die Linien 407 und 413.
~ ~> Weiter geht es auf einer lokalen Straße unter der Landesstraße 3150
kurz stark bergauf auf eine Anhöhe südlich Großenenglis. Hier biegt man
nach Süden ab und fährt mit Blick auf Borken zurück zur Schwalm; wer zum
Bahnhof Borken (KBS 620) will, muss noch vor dem Gombether See die drei
Fernradwege nach Süden verlassen (siehe Karte). Diese verlaufen dann
allerdings landschaftlich schön auf einem Schotterweg direkt oberhalb des
Gombether Sees mit Blick auf diesen. Hinab zu dessen Ufer kann man aber
leider nicht, zumindest gibt es keine öffentlichen Wege.
- 51.06357, 9.290351 Gombeth (175 m) ist mit 765 Einwohnern ein weiterer
Stadtteil von Borken und wird von den Buslinien 407 und 413 angefahren.
Der Ort liegt genau zwischen den beiden großen Seen direkt an der
Schwalm.
~ ~> Ab Gombeth radelt man auf geschotterten Wirtschaftswegen nördlich
der Schwalm und sieht so leider nicht den schönen Singliser See in
unmittelbarer Nähe. Für einen Abstecher zu diesem fährt man auf den drei
Fernradwegen über eine Brücke über einen Seitenarm der Schwalm hinweg und
kommt so nach Singlis, wo man ein Stück der Landesstraße 3149 folgen
muss. Am See findet man dann neben Gastronomie eine Aquagolf-Anlage (nur
im Sommer).
- 51.05864, 9.323861 Singlis (170 m) - Der mittelgroße Stadtteil von Borken
besitzt einen eigenen kleinen Bahnhof, bzw. Haltepunkt an der
Main-Weser-Bahn (KBS 620). Im Ort trennen sich der Hess. Radfernweg R5,
der Hess. Radfernweg R4 und der Schwalm-Radweg wieder. Weiter verkehren
die Buslinien 407 und 424.
~ ~> Hinter Singlis fährt man auf einem asphaltierten Wirtschaftsweg
zunächst einen Bergrücken hinauf, von welchem man später, nun
geschottert, einen schönen Blick auf Borken und den Gilserhof hat. Über
einen Asphaltweg fährt man schließlich nach Lembach hinunter, welches im
Tal des Lembachs liegt.
- 51.04085, 9.346721 Lembach (195 m) - In dem kleinen circa 190 Einwohner
großen Stadtteil von Homberg (Efze) gab es früher einmal eine Wasserburg,
eine Ziegelei und eine Schnapsbrennerei. In Lembach halten die Buslinien
410, 420 und 424.
~ ~> Nachdem man die Landesstraße 3148 überquert hat beginnt noch vor dem
Ortsausgang der steile Aufstieg auf der wenig befahrenen Kreisstraße 48
den nächsten Berg hinauf. Oben angekommen erwartet einen ein schönes
Panorama zurück Richtung Borken (Hessen) in die Schwalm-Eder-Aue und
anschließend eine rasante Abfahrt die andere Seite des Bergs wieder
hinunter.
- 51.04439, 9.373901 Mühlhausen (185 m) - Der 1209 erstmals urkundlich
erwähnte Stadtteil von Homberg (Efze) hat heute um die 360 Einwohner und
liegt im Tal der Efze nordwestlich von Homberg (Efze). In der Ortsmitte
trifft der Hess. Radfernweg R5 auf den Efzetalweg (R17); es verkehrt an
Schultagen die Buslinie 424.
~ ~> Auf der gut befahrbaren Kreisstraße 47 radelt man direkt westlich
der Efze entlang fast ohne Steigungen.
- 51.02258, 9.366991 Caßdorf (190 m) - Bereits 1145 erstmals urkundlich
erwähnt ist Caßdorf heute ein Stadtteil von Homberg (Efze) mit gut 680
Einwohnern und wird von den Buslinien 410 und 424 bedient.
~ ~> Nach Überquerung von Ohebach und Efze und Unterquerung der
Bundesstraße 254 fährt man auf einer asphaltierten Fahrradstraße bergauf
nach Homberg (Efze) hinein. In der Stadt gibt es zwei durch
Einbahnstraßen bedingte unterschiedliche Wegführungen (siehe Karte).
- 51.03332, 9.401541 Homberg (Efze) (255 m) - Die Kreisstadt des
Schwalm-Eder-Kreises mit rund 13.850 Einwohnern ist geprägt durch ihre
vielen Fachwerkhäusern, besonders in der Altstadt. Der Hessische
Radfernweg R5 führt direkt durch diese über den Marktplatz; wer die
Steigung hinauf zu letzterem auslassen will und die Altstadt schon kennt
folgt einfach dem Efzetalweg (R 17), der unten im Tal der Efze ohne
Steigungen verläuft. Da auf der Bahnstrecke Leinefelde-Treysa, die ein
Teilstück der Kanonenbahn war und an welcher Homberg (Efze) einen Bahnhof
hatte, der Personenverkehr 1981 eingestellt wurde, verkehren heute
mehrere Buslinien vom Busbahnhof, ebenfalls direkt am Radweg, in die
umliegenden Gemeinden und Städte. Wer will kann einen Abstecher zur
Hohenburg hoch über Homberg (Efze) machen, von der man einen schönen
Panoramablick in das Knüllgebirge hat.
5. Etappe: Homberg (Efze) - Rotenburg an der Fulda: 42 km
Homberg (Efze) - Malsfeld
Malsfeld - Rotenburg an der Fulda
Die fünfte Etappe des Hessischen Radfernwegs R5 ist zwischen Homberg (Efze)
und Knüllwald-Remsfeld identisch mit dem lokalen Efzetalweg (R 17) und
zwischen Remsfeld und Morschen-Neumorschen im Streckenverlauf identisch mit
dem Beisetalweg (R 18), sowie im zwischen Knüllwald-Niederbeisheim und
Malsfeld-Beiseförth mit dem Mühlenradweg (MR). Fast die komplette Etappe
ist asphaltiert und somit für Rennräder geeignet, nur kurz hinter Remsfeld
für 300 Meter und zwischen Oberbeisheim und Niederbeisheim verläuft der R5
ein kurzes Stück über einen Schotterweg, welcher aber über die nahe
Landstraße 3254 umfahren werden kann. Bis Beiseförth, wo man auf den bis
Rotenburg an der Fulda identisch verlaufenden Fulda-Radweg trifft und wo
man auf der Fahrradseilbahn die Fulda überquert, verläuft die Radroute
allerdings auf längeren Abschnitten auf wenig aber schnell befahrenen
Kreisstraßen, nämlich von Remsfeld bis Oberbeisheim auf der Kreisstraße 41
und zwischen Niederbeisheim und kurz vor Beiseförth auf der Kreisstraße 29.
Die Etappe ist deshalb nur bedingt für Familien geeignet. Zwischen Homberg
(Efze) und Malsfeld kann alternativ auch der Fulda-Efze-Weg (R 16) befahren
werden. Für eine detaillierte Radwanderkarte bitte einfach auf die POI's
klicken, die einen sofort an die beschriebene Position leiten.
Die Höhenmeter betragen in Fahrtrichtung Homberg (Efze)-Rotenburg an der
Fulda um die 290 m, in Gegenrichtung rund 360 m.
~ ~> Aus der Fachwerkaltstadt radelt man in östlicher Richtung Bergab
nördlich der Osterbachschule entlang. Zwischen zwei Supermärkten hindurch
unterquert man die Bundesstraße 323 und trifft in Holzhausen wieder auf
den Efzetalweg (R 17).
- 51.02533, 9.426641 Holzhausen (225 m) - Der ungefähr 680 Einwohner große
Stadtteil von Homberg (Efze) ist schon lange mit der Kreisstadt
zusammengewachsen. Seit Abschaffung des Stadtbus bedient den Ort heute
nur mit wenigen Fahrten die Buslinien 426.
~ ~> Steil aus dem Ort hinaus erreicht man die asphaltierte ehemalige
Streckenführung der Bundesstraße 323, auf welcher man zwischen der neuen
Streckenführung und der Efze entlang radelt.
- 51.01467, 9.454691 Relbehausen (245 m) - Im kleinsten Stadtteil von
Homberg (Efze) leben circa 65 Einwohner; er wird neben der zweistündlich
verkehrenden Linie 450 auch regelmäßig von den Buslinien 423, 426 und 491
angefahren.
~ ~> Auf der asphaltierten Remsfelder Straße fährt man im Efzetal aus dem
Ort hinaus und unterquert das denkmalgeschützte Eisenbahnviadukt der
schon seit langem stillgelegten Kanonenbahn (Bahnstrecke
Leinefelde-Treysa).
- 51.00478, 9.471551 Remsfeld (265 m) - Der größte Ortsteil und
Verwaltungssitz der Gemeinde Knüllwald besitzt um die 1210 Einwohner und
liegt unweit westlich der Bundesautobahn 7. Im Ort zweigt der Efzetalweg
(R 17) nach Wallenstein ab und es beginnt der Beisetalweg (R 18) durch
das Beisetal nach Spangenberg. Auch in Remsfeld halten die zweistündlich
verkehrende Linie 450, sowie die Buslinien 423, 426 und 491.
~ ~> Man verlässt Remsfeld nördlich auf der Kreisstraße 41. Wer den 300
Meter langen Schotterweg auslassen will, folgt einfach dieser und nicht
den beiden Radwegen. Auf der Kreisstraße 41 geht es dann auch stetig
bergauf zur Wüstekirche an der Bundesautobahn 7. Wurde letztere überquert
folgt eine schöne Abfahrt am alten Oberbeisheimer Bahnhof am Ende des 917
m langen Oberbeisheimer Tunnels vorbei. Vielleicht wird ja auch dieser
irgendwann einmal für Radfahrer geöffnet.
- 51.03460, 9.502211 Oberbeisheim (290 m) - Der gut 560 Einwohner großer
Ortsteil von Knüllwald wird seit Einstellung der Buslinie 451 nur in
größeren Abständen von den Buslinien 423 und 491 angefahren. Direkt am
Hessischen Radfernweg R5 befindet sich das große Schuhhaus Heinmüller.
~ ~> Dem groben Verlauf der stillgelegten Kanonenbahn folgend radelt man
auf asphaltierten und geschotterten Wirtschaftswegen bis unter eine
Hochspannungsleitung. Fährt man hier weiter geradeaus kommt man nach 400
Metern zum Freibad Niederbeisheim, die beiden Radwege aber biegen hier
nach Norden ab und verlaufen auf der Straße In der Ecke steil bergab nach
Niederbeisheim hinein.
- 51.04019, 9.523691 Niederbeisheim (250 m) - In dem erstmals 1319
erwähnten Ortsteil von Knüllwald leben heute gut 950 Einwohner. Im Ort
kreuzt der Mühlenradweg (MR) und es verkehren die beiden Buslinien 423
und 491.
~ ~> Auf der wenig befahrenen Kreisstraße 29 radelt man auf einer Länge
von ungefähr sechs Kilometern bergab durch das Beisetal. Während man
anfangs noch ein Stück auf den Mühlenradweg (MR) ausweichen kann, gibt es
ansonsten keine alternativen Wege. Man unterquert drei Mal durch kleine
Brücken die ehemalige Bahntrasse der Kanonenbahn und kommt an der
Hennemühle (Linie 491), der Roten Mühle, der Grüneismühle (Linie 491) und
der Märchenmühle vorbei. Kurz vor Beiseförth kann man sich dann noch in
einem durch die Beise gespeisten Wassertretbecken abkühlen.
- 51.08309, 9.553331 Beiseförth (175 m) - Der circa 1300 Einwohner große
Ortsteil der Gemeinde Malsfeld im mittleren Fuldatal besitzt einen
eigenen Bahnhof, bzw. Haltepunkt an der Bahnstrecke Bebra-Guntershausen
(KBS 610), an welchem die cantus Verkehrsgesellschaft verkehrt. Weiter
verkehren die Buslinien 443 und 491, größte Sehenswürdigkeit ist seit