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«Was für ein Meisterwerk!» Michael Köhlmeier

Ein guter Job, ein Auto, ein trautes Heim, dazu das, was man Freunde nennt – was braucht ein Mann in den besten Jahren mehr zu seinem Glück? Und doch kommen George Babbitt Zweifel, ob das schon alles im Leben gewesen sein soll.

Der US-Klassiker in Neuübersetzung.

Sinclair Lewis hat wie kein anderer den seelenlosen Materialismus der Middle Class als das entlarvt, was er ist: der ganz normale Wahnsinn. Sein Babbitt von 1922 wurde über Nacht zum Inbegriff des Allerweltstypen, der zu bequem ist, um sein eigenes Leben zu leben, und zu feige, um für das einzustehen, woran er glaubt. Der durch und durch unheldische Held stellt auch den heutigen Leser vor brisante Fragen: Kann sich ein Mensch ein Leben lang selbst treu bleiben? Wie viel Heroismus braucht es, um gegen den Strom zu schwimmen? Welche individuellen Freiheiten lassen uns Konvention und Kommerz überhaupt noch? George F. Babbitt, überangepasster Familienvater und Karrierist, wagt eines Tages den Ausbruch aus der Lügenwelt und bekommt daraufhin am eigenen Leib zu spüren, was dem blüht, der sich weigert, das Spiel der Mehrheit mitzuspielen.

Sinclair Lewis

BABBITT

Roman

Aus dem amerikanischen Englisch übersetzt
von Bernhard Robben

Nachwort von Michael Köhlmeier

MANESSE VERLAG

Für Edith Wharton