Lektorat, Graphik und Gestaltung: Eva Pant

© 2020 Doris Richter, CH - 6330 Cham, Schweiz

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Verlag BOD - Books on Demand GmbH -Norderstedt

ISBN 9783749464463

2. Auflage - 2020

Herstellung: Books on Demand GmbH, D-Norderstedt

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über www.dnb.de abrufbar.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Seit Jahrtausenden versuchen Menschen aus dem Äusseren eines Menschen auf das unsichtbare Innere zu schliessen. Auch in unserem Kulturkreis hat Antlitzdiagnose (z.B. nach Huter) eine lange Tradition.

Die ersten Zeugnisse über die Antlitzdiagnose, nach letzten Annehmen, aus China, dort wo die Krankheitszeichen aus dem Gesicht zu erkennen zur Kunst erwuchs, genannt Siang Mien, das bedeutet übersetzt „Gesichterlesen“.

Es war ein ausgesprochen geheimes Wissen, und die grossen Meister des Siang Mien gaben ihre Kenntnisse immer nur an sehr wenige Schüler und auch nur mündlich weiter.

Das Gesichterlesen hat seine Wurzeln bis hin zurück in die Antike. Der Begriff Physiognomie entstammt aus dem Griechischen und setzt sich aus den Worten Physis (Körper) und Gnoma (Kennzeichen) zusammen.

Die Physiognomik ist die Methode, aus der Erscheinung und dem Bild eines Menschen zu diagnostizieren und durch besondere Merkmale zu lesen wie in einem Buch. Dies geschieht durch hilfreiche Erkenntnisse der Physiognomie.

Die europäische Lehre, geprägt im Besonderen durch Carl Huter (1861-1912), beruht auf jener Erkenntnis, dass der Körperbau, die Haltung, die Gestik, und besonders auch die Gesichtszüge, Rückschlüsse auf das Wesen und den Charakter zulassen. Sogar seine Vorlieben und Abneigungen eines Menschen können durch die Methode annähernd erfasst werden.

Während die Gesichtszüge über die Persönlichkeit Auskunft geben, verraten Mimik und Gestik etwas über die Gefühlswelt und die Emotionen des Menschen. Bedeutende Ärzte der Antike und des Mittelalters, Ärzte wie Hippokrates und Paracelsus, haben zudem Erkrankungen aus den Gesichtern ihrer Patienten gelesen.

Das Verhältnis zwischen Mimik und Physiognomie – die Körper- und Sitzhaltung, der Gang, die Gestik und ihr Ausdruck – der Ausdruck der Augen und des Mundes – Aggression und Drohgebärde – Liebeswerbung – Gesprächsverhalten, Schutzhaltungen, Zeichen von Vitalität oder Erschöpfung - des alles deutet auf etwas hin.

Mit zwanzig Jahren hat jeder das Gesicht, das Gott ihm gegeben hat, mit vierzig das Gesicht, das ihm das Leben gegeben hat, mit sechzig, das Gesicht, das er verdient.“ Albert Schweitzer

Die grossen Genies der Menschheit haben sich durch ihr besonderes Werk ausgezeichnet, mit welchem sie sich meistens Jahrzehnte intensiv beschäftigten. Das heisst, sie haben dadurch ganz bestimmte Gehirnareale besonders aktiviert, und das über Jahre und Jahrzehnte.

Bei diesen Beschäftigungen entstehen bestimmte Anspannungen und Verspannungen, aber auch besonders in kreativen Zeiten Hochgefühle oder sogar Verklärungen, die auf die Gesichtsnerven und die Gesichtsmuskeln grossen Einfluss haben. Damit werden die Gesichtsausdrücke geprägt und entfaltet.

Dies geschieht bis in das hohe Alter, wie man z.B. bei Yehudi Menuhin wunderbar sehen kann. So auch die Wandlungen im Gesicht von Nelson Mandela, von den jungen Jahren bis ins hohe Alter, die Verklärung durch Gewaltlosigkeit in seinem transformierten Denken, ist ein wahrlich erstaunliches Zeugnis.

Anhand von 25 grossen Leitsternen der Menschheitsgeschichte möchten wir einen Überblick über diese Zusammenhänge geben. Gehirnareale und Organzonen und Gesichtsausdrücke hängen dabei mit der Gesundheit des Menschen zusammen, deshalb findet der Leser in jedem Bild diesen wichtigen Zusammenhang in der Gesundheit des Menschen.

Die Baum-Essenzen können helfend unterstützen, um Gehirn, Nerven, Gesichtszüge und Organfelder zu stärken. Dabei spielt das Gleichgewicht zwischen Anspannung und Entspannung vom physischen Körper bis in den astralen (siderischen) Körper eine grosse Rolle. Auch die Auswirkung auf den spirituellen Körper durch Meditation, Musik und andere Künste spielen natürlich ebenso eine wichtige Rolle.

Wir wissen seit dem Lebenswerk von Paracelsus, dass physischer Leib, siderischer Leib und der spirituelle Leib untrennbar im Leben verbunden sind und sich ununterbrochen nähren müssen. Wird ein Anteil vernachlässigt, erfährt es der Mensch im Körper und in seinem Gesicht, durch den spezifischen Ausdruck seiner selbst.

Möchte der Leser bestimmte Gesichtsausdrücke mildern oder auch Organsysteme in diesem Zusammenhang stärken, kann er die Baum-Essenzen als feinstoffliches Mittel der Wahl einnehmen.