Name:
Beruf:
Lieblingsessen:
Hobbys:
Am meisten zu sehen...
Wie bin ich zu meinem
Job gekommen?
Top 3 meiner
krassesten Reportagen:
Lebensmotto:
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Folgen und die Ausstrahlungstermine
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verrückt klingt,
Lebenslauf:
Dunkelstes Geheimnis:
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Spitznamen:
Beruf:
Bitte nicht!
Geht immer!
Lebensmotto:
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Geschrieben von Eric Mayer,
gezeichnet von Igor Dolinger
Gestaltet von Simone Busch
… die Eroberung
des Weltalls
10
Warum gehe ich auf diese
Wissensmission?
12-17
Das hier steht alles
Mission
Thema
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Die Schwerelosigkeit
Astronauten und ihre Fähigkeiten
Raketentechnik
Mein Weltraum-Crashkurs
Gefährlicher Weltraum
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70-79
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Alltagsprobleme im All
Thema
Mission
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Mein Weltraum-Crashkurs
Ich treffe eine Astronauten
Auf zum Mars!
Infos zu meinem Podcast
Teil 2
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112-119
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138-155
156-157
in meinem Notizbuch
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Liebe Leserin, lieber Leser!
Fest umklammere ich die Hand meines Vaters und
schaue gebannt zu den Sternen, als er folgenden Satz
zu mir sagt:
„Eines Tages wirst du vielleicht da oben
unterwegs sein, irgendwo im Universum,
und neue, unbekannte Welten entdecken.“
Wir stehen auf einem dunklen Wanderweg mitten
im Wald. Wow! Diese Worte haben gesessen.
Wenig später liege ich aufgekratzt im Bett und stelle
mir fasziniert vor, wie das wohl wäre: die Erde in
Richtung Universum zu verlassen.
Ich war damals acht Jahre alt, aber dieser Abend lässt
mich seither nicht mehr los.
Einleitung
Ich glaube, wir Menschen müssen Grenzen
überschreiten, um uns weiterzuentwickeln.
Warum also nicht mit dem Raumschiff durch
das Universum? Das Unbekannte erforschen?
Die Eroberung des Weltalls ist eines der
aufregendsten Abenteuer der Menschheit.
Und wir stecken mittendrin.
Inzwischen bin ich Reporter und konnte schon viele
Missionen erleben, die sich um dieses Thema drehen.
Wenn ich unterwegs bin, schreibe ich alles auf – nicht
nur die harten Fakten, sondern auch meine Gedanken
und die vielen aufwühlenden Emotionen.
Das alles landet in meinem Notizbuch, es ist so etwas
wie mein ganz persönlicher Schatz.
Ich bin mir sicher, dass dieser Schatz bei dir in den
besten Händen ist. Denn schon allein, dass du diese
Zeilen hier liest, zeigt mir: Du bist wissensdurstig und
offen, mit einer Extraportion Neugier obendrauf. Das
haben wir also schon mal gemeinsam.
Einleitung
Die Welt ballert uns doch ständig mit irgendwelchen
Informationen zu. Im Handy piepen Nachrichten und
Newsfeeds rein. Auf Social-Media-Kanälen plappern
Millionen Leute um die Wette. Und egal, was wir
wissen möchten, das Internet hat
unendlich viele Antworten parat.
Volle Info-Flut – das ist einfach zu viel!
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Wenn ich nach meinen Wissensreisen noch mehr
erfahren will, führe ich manchmal zusätzliche
Gespräche mit spannenden Leuten – und die kannst
du in meinen vier Podcast-Folgen zu diesem Buch
anhören.
Warum mache ich das alles? Also, bei mir ist das so:
Wenn mich ein Thema so richtig interessiert, dann
bekomme ich so ein Wissenskribbeln im Bauch und ich
mache mich auf die Suche nach der WAHRHEIT dazu.
Großes Wort, ich weiß. Aber lass mich mal erklären:
17
Und eine total wichtige Frage geht dabei sehr schnell
unter: Was von dem ganzen Zeug stimmt eigentlich?
Was sind Fake-News, was sind Fakten? Was davon ist
wirklich WAHR?
Denn nur, wenn ich weiß, ob etwas tatsächlich stimmt,
kann ich mir doch eine vernünftige Meinung dazu
bilden. Deswegen will ich zu jedem Thema, das mich
interessiert, möglichst viele Fakten kennen.
Es gibt ja diesen Spruch: „Wissen ist Macht.“
Ich habe den ein bisschen abgewandelt und sage
immer: Wissen macht stark – und zwar im Kopf!
Also, bereit für ein bisschen Köpfchen-Training?
Na, dann los …
Einleitung
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Die
Schwerelosigkeit
Meine erste Wissensmission hat es in sich:
Vor mir liegt ein sogenannter Parabelflug,
bei dem die anderen Passagiere und ich die
Schwerelosigkeit erleben werden.
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Wenn ich an Menschen im Weltall denke, sehe ich
sofort Astronauten vor mir, die einfach so in ihrer
Raumstation herumschweben.
Im Weltall herrscht Schwerelosigkeit und das hat
mich schon immer fasziniert. Wie cool muss sich
das anfühlen?! Wenn ich das Thema „Eroberung
des Weltalls“ besser verstehen will, führt an der
Schwerelosigkeit also kein Weg vorbei.
Daher werde ich sie am eigenen Leib erfahren. In
meiner Magengegend schwurbelt eine Mischung aus
Neugier, Vorfreude und Anspannung. Was erwartet
mich genau? Ich habe keinen Schimmer!
Folgende Reporter-Fragen habe ich im Gepäck:
Meine Faktenfrage:
Was genau ist Schwerelosigkeit?
Meine ganz persönliche Forscherfrage:
Wie fühlt Schwerelosigkeit sich eigentlich an und
was macht sie mit mir?
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Mein Bericht
von der Schwerelosigkeit
AUTSCH – ich hasse Spritzen!
Aber gut, anscheinend ist das in
diesem Fall nötig. Sonst könnte
es passieren, sagt die Ärztin, dass
einem an Bord kotzübel wird. Um
dem vorzubeugen, bekommen
alle Teilnehmer vor dem Flug
dieses Medikament gespritzt. Ein
guter Grund also, den Piks zu
ertragen: Schließlich möchte ich
die Schwerelosigkeit erleben, ohne
dass mir dabei schlecht ist! Ich
muss das gerade mal laut aussprechen, damit ich
es wirklich glaube:
Schwerelosigkeit.
Was kommt da bloß auf mich zu?
Ich bin mit einer Gruppe von Forschern und
Mitarbeitern des Deutschen Zentrums für
Luft- und Raumfahrt in Frankreich. Auf einem
Flugplatz in Bordeaux nahe dem Atlantik. Von
hier aus startet gleich das Flugzeug, in dem rund
40 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler
und ein einziger Reporter schwerlos werden sollen –
und der Reporter bin ich! Einfach nur unglaublich.
Aber ich versuche, ruhig zu bleiben.
Einatmen.
Ausatmen.
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Astronauten trainieren jahrelang, um in der
Schwerelosigkeit leben und arbeiten zu können.
Ob ich das aushalte? Und was, wenn nicht?
Wir betreten das spezielle Flugzeug, den „Zero G“.
Das steht für „Zero Gravity“, also „Null Schwerkraft“
an Bord.
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22
Mein Bericht
von der Schwerelosigkeit
Während ich mich
anschnalle, gibt mir eine
Wissenschaftlerin noch
schnell einen Rat: „In den
Beschleunigungsphasen
immer nach vorne
schauen, den Kopf ruhig
halten und nicht zur
Seite drehen! Sonst
droht Übelkeit!“
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Die Stimmung im Inneren ist ruhig und konzentriert.
Solche Parabelflüge dienen ausschließlich der
Forschung. Die mitfliegenden Physikerinnen, Biologen
und Mediziner werden jede Menge Experimente
durchführen, um wertvolle wissenschaftliche
Erkenntnisse zu gewinnen. Sie beobachten
beispielsweise Fische während der Schwerelosigkeit,
um zu verstehen, wie der Gleichgewichtssinn – auch
beim Menschen – genau funktioniert. Oder sie
untersuchen bestimmte Kristalle beim Schweben,