Geschichten haben Kraft. Sie verbinden unsere Seelen miteinander, mit der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft. Man kann sich fast jede Kultur ansehen, die jemals existiert hat, und sieht irgendwo die Menschen um ein Feuer herum sitzen, wie sie den Alten zuhören. Sie erzählen Geschichten davon, wie ihre Vorfahren in das Land gekommen sind, über ihre Wurzeln, ihre moralischen Werte oder warum sie ihre Religion ausüben. Heutzutage erzählen die Familien, wenn sie über die Feiertage zusammenkommen, davon wie sich die Familie gegründet hat, gewachsen ist, wie sie sich verändert hat und wie sie von hier nach dort gekommen sind.
Diese Geschichten sind es, die uns miteinander verbinden. Wenn diese Geschichten verloren gehen, verliert sich auch oftmals die Einheit zwischen den Menschen. Sie wird vergessen und nimmt immer mehr ab. Aber es gibt eine Geschichte, vor der sich alle anderen Geschichten beugen müssen, denn alle anderen Geschichten sind ein Teil von ihr. Diese eine Geschichte ist allumfassend und steht über allen anderen, denn wir alle spielen unsere Rolle darin. Diese Geschichte ist die Geschichte von Jesus Christus!
Bei ihm habe ich meinen Glauben gefunden, weil ich meine ganze Freizeit dafür verwendet habe, um auf ihn zu hören. Das war auch der Erfolg meines Lebens. Deshalb empfehle ich allen, die das lesen, tiefgründig über diese kleinen Geschichten nachzudenken und sie werden nicht nur die Wahrheit, sondern auch Gott und alles Gute dazu finden. Das habe ich erlebt und empfehle es deshalb weiter und wünsche allen, die das lesen, viel Freude.
Helmut Dröws
Herstellung und Verlag:
BoD - Books on Demand GmbH, Norderstedt
ISBN 978-3-7494-1417-8
Denke, da steht ein großes Glas, gefüllt mit Honig. Nun schlage einmal gegen das Glas, dass es ein Loch gibt. Was kommt dann heraus? Essig? O nein! Honig kommt heraus. Nichts als Honig. Ja, wie ist es denn? Nun, das Glas ist voll Honig. Nun kommt natürlich das heraus, was drin ist. Auch bei der schlechtesten Behandlung.
Wenn Du dich füllen lässt mit Liebe, und Du wirst dann schlecht behandelt, gestoßen, gekränkt und beleidigt, was kommt dann bei Dir heraus? Gift und Galle? Nein, Liebe!
Füllt die Liebe Gottes unser Herz, dann können wir gar nicht anders als lieben, auch bei der schlechtesten Behandlung.
Ich bin der Weg und ihr folgt mir nicht.
Ich bin die Wahrheit und ihr glaubt mir nicht.
Ich bin das Leben und ihr vertraut mir nicht.
Ich bin das Wort und ihr hört mich nicht.
Ich bin das Licht und ihr seht mich nicht.
Ich bin die Liebe und ihr liebt mich nicht.
Gebt mir nicht die Schuld, wenn ihr unglücklich seid!
Der Verstand schafft die Wahrheit nicht, sondern er findet sie vor!
Gott suchen, das heißt konkret: Gottesdienstbesuch! Gott anrufen, das heißt, sich Zeit nehmen zum Beten.
Das Brot beweist, dass es Brot ist, indem es nährt. Der Wein beweist, dass er Wein ist, indem er fröhlich macht. Jesus Christus ist deshalb keine Erfindung der Menschen, denn er beweist durch seine Wahrheit, dass sich Menschen solche niemals ausdenken konnten!
Apostel Thomas hatte wohl das fortschrittlichste Bewusstsein, da er nur glauben wollte, was er sah und begreifen konnte. Das Ergebnis war aber eindeutig, er sagte nur: „Mein Herr und mein Gott!“
So gefährlich der Irrtum ist, man könnte Christ sein, ohne in die Kirche zu gehen, ebenso gefährlich ist der andere, genauso verbreitete Irrtum:
„Man sei ein Christ, weil man in die Kirche gehe!“
Meinen wir ja nicht, unser Platz im Himmel sei schon dadurch gesichert, weil wir einen Sitzplatz in der Kirche haben! Wir müssen uns bekehren!
Aber wie soll man das denn machen, dass jeder alles hat, was er braucht? Wie man das machen soll? Man soll tun, was Gott gebietet! Und Gott gebietet, dass man alles mit seinem Nächsten teilt!
Die Bibel prägt heute wie damals die, die sie mit gutem Willen lesen und bedenken. Sie ist als ein Wort ihres Vaters, als Brief mit wichtigen Nachrichten, auch an Dich adressiert!
Gott kommt nicht als Ding in unserem Leben vor. Nicht als etwas, was wir direkt wahrnehmen könnten. Solches Vorkommen gibt es auch sonst.
Liebe zum Beispiel kennen wir nur als etwas Durchleuchtendes. Sie kommt durch im liebenden Gesicht. Wir sehen nur das Gesicht, nicht die Liebe selbst. Aber im Gesicht wird die Liebe offenbar. Ebenso in der helfenden Tat, im selbstlosen Rat, in der zärtlichen Hand, in der Innerlichkeit der Stimme.
Wissenschaftlich untersuchen kann man, Gesicht, Hand, Stimmbänder. Die Liebe aber muss man wahrnehmen.
In solcher Weise kommt auch Gott in unserem Leben vor, durchleuchtend durch anderes. Kontrollierend feststellen kann man ihn darum nicht.
Aber man kann sein Geheimnis wahrnehmen.
Niemand bezweifelt, dass Landschaftsdarstellungen, Tierzeichnungen und anatomische Nachbildungen aus buntem Wachs Werke geschickter Künstler sind.
Wäre es denkbar, dass die Kopien von einer Intelligenz hervorgebracht werden, die Originale aber nicht? Dieser Gedanke scheint mir der stärkste Beweis für eine höhere Intelligenz, und ich sehe nicht, wie man gegen ihn angehen kann.
Gott ist nicht nur zornig über die, die den großen Weltfrieden stören, sondern auch über die, die ihren Nächsten nicht lieben, ihm nicht helfen, wo er Hilfe braucht, ihn nicht besuchen, wenn er krank ist, ihn nicht trösten, wenn er traurig ist, ihn nicht warnen, wenn er auf Irrwegen geht.
Gott begegnen wir nicht zufällig wie einem Bekannten auf der Straße! Dem lebendigen Gott begegnen wir, wenn wir uns dem anvertrauen, was in unserem Herzen ja sagt zum Leben.
Wer nicht ins irdische Gotteshaus geht, der wird ganz gewiss auch nicht ins himmlische Vaterhaus eingehen.
Wie kommen Jesus und sein Geist in ein Menschenherz, um dort zu wohnen?
Lassen wir uns die so entscheidende Frage von Jesus selbst beantworten: Er sagt:
„Wer mich liebt, der wird mein Wort halten, und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen.“ Joh. 14
Es steht in Deiner Macht, Gott loszulassen, doch hindern kannst Du nicht, dass er Dich hält.
Es steht in Deinem Willen, Gott zu hassen, und dennoch liebt er Dich, Du Kind der Welt.
Du kannst Dich gegen Christus frei entscheiden, auf Golgatha entschied er sich für Dich!
Du kannst sein Wort und seine Kirche meiden, doch immer suchen Wort und Kirche Dich!
Du kannst Dir selber Deine Wege suchen, doch hindern kannst Du nicht, dass Gott Dich führt. Du kannst Gott leugnen, seiner Allmacht fluchen: doch hindern kannst Du nicht, dass Gott regiert!
Wir Menschen vergessen Gott auf zweierlei Weise: In der Armut meinen wir, Gott habe uns verlassen und wir müssten uns schon selber helfen. Im Reichtum fühlen wir uns so behaglich, dass die Frage nach Gott verstummt. Diese doppelte Gleichgültigkeit bringt uns aber ins Verderben.
Wir alle wissen was Segen ist. Man kann sagen, dass wir eigentlich davon leben. Es gibt ja auch eine ganze Reihe von Segen, der uns allen zugute kommt, sofern wir danach streben. Es gibt da den Haussegen, es gibt einen Kindersegen, Reisesegen, die Segnungen, die in der Kirche gespendet werden, wie der Segen zur Konfirmation, auch Einsegnung genannt, Verlobungssegen, Hochzeitssegen und noch etliche andere Segnungen. Dem Segen ist eine Fülle von Gutem eigen, der uns in unserem Leben ein ganzes Stück nach vorne bringt. Segen ist eine Zuwendung von göttlichem Heilsgut. Die Kraft des Segnenden geht auf den Gesegneten über und erstreckt sich auf den Geist und die Seele, auf die Nachkommen sowie auch auf den Besitz und auf die Umwelt des Gesegneten. Gesegnet sind solche Menschen, die Ohren, Augen, Herzen und Hände frei haben für das, was Gott hineinlegen will. Die Jünger des Paulus hörten und sie gehorchten ihrem Apostel. Sie kamen als sie Paulus rief und er segnete sie, weil sie gehorsam waren, denn auf solche legt Gott seinen ganzen Segen.
„Haben wir schon einmal darüber nachgedacht, auf welcher Seite eigentlich die Riegel an den Fenstern des Himmels sitzen? Wir denken, auf der Seite Gottes! O, nein! Die sitzen auf unserer Seite. Stellen wir uns mal vor, hinter den Fenstern des Himmels liegt der Segen Gottes wie ein großer Weizenhaufen auf dem Kornboden.
Sobald das Fenster aufgemacht wird, strömt der Segen herunter. Die Riegel sitzen auf unserer Seite. Machen wir unsere Riegel zurück, dann wird der Segen Gottes fließen.“
In dieser Fülle fließt auch der Segen, den wir so nötig haben. Und das ist nicht wenig. Sind wir uns dessen immer bewusst, was uns da zuteil wird, wenn wir es nur nehmen wollten. Allerdings sind dazu auch Opfer notwendig, denn den Segen gibt es nicht umsonst. Wenn wir Erntesegen erwarten, dann müssen wir die Saat in die Erde geben und das Korn stirbt, um vielfältig Frucht zu bringen, also den Erntesegen hervorzubringen. Von uns wird Gehorsam verlangt, denn ohne ihn wird Gott uns nicht segnen, sagt er. Ohne Segen sind wir in unserem Leben arm dran, aber das müssen wir nicht sein. Wir müssen auch nicht für den Segen bezahlen und bekommen ihn direkt geschenkt. Keiner kann sagen, ich konnte ihn nicht erwerben, denn ich hatte kein Geld. Nein Gehorsam will Gott, aber nur wenige wollen das sein.
Die Menschen haben sich zu allen Zeiten unterschieden in klug und töricht. So wird es auch sein, wenn der Tag der Wiederkunft Jesu sein wird. Ein großer Teil der Menschheit hat nach seinen eigenen Gedanken gelebt. Sie wussten wohl, dass es einen Tag der Wiederkunft des Gottessohnes geben soll, aber sie richteten sich nicht danach. Viele gingen auch sonntäglich in den Gottesdienst, aber zwischen den Gottesdiensten lebten sie, als ob ihnen Gott nichts im Gottesdienst gesagt hätte. Es gab Streit zwischen ihnen, die geschlossenen Ehen wurden zum großen Teil wieder geschieden, oft nach langen Jahren, obwohl sie jeden Sonntag den Gottesdienst besuchten. Den guten Rat von Gotteswort nahmen sie nicht an, denn die Gaben des Geistes waren nicht ihr Vorrat, den sie sammeln sollten.
Es gab aber auch kluge Menschen, die auch in den Gottesdienst am Sonntag gingen und den göttlichen Rat angenommen haben. Sie trachteten am ersten nach dem Reich Gottes, welches ihnen im Gottesdienst versprochen wurde. Sie sammelten die Gaben des Geistes, die da sind: „Güte, Liebe, Weisheit, Erkenntnis, Glaube, Hoffnung, Sanftmut, Milde usw.“
Wenn nun der Tag des Herrn kommen wird, wird dies ein Tag der Güte sein, aber auch ein Tag des Gerichts. Die Klugen wird Jesus als seine Braut mit sich nehmen, zu den Törichten wird er aber sagen: „Ich kenne euch nicht!“
Wie anders sollte er handeln? Die Zeit der Belehrung und des Lernens ist vorbei, so dass es zu spät ist das jetzt nachzuholen, wozu Gotteswort uns unser Leben lang angehalten hat. Wir hatten Zeit genug uns zu entscheiden und wir haben es ja auch getan. Die einen nahmen das Wort an und die anderen hörten es wohl, aber sie dachten nicht daran sich danach zu richten. Wenn wir also sonntäglich in den Gottesdienst gehen, muss doch an uns zu erkennen sein, dass wir etwas gelernt haben. Alle Menschen müssten erkennen können, dass wir nicht von dieser Welt sind. Wir sind deshalb nicht weltfremd, aber wir haben begriffen, dass wir nicht so bleiben können wie wir sind.
Jesus sagte: „Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken!“ Er sagte auch, dass wir kommen können so wie wir sind, aber das heißt nicht, dass wir so bleiben dürfen, eine Umkehr hat er immer von uns verlangt, zu der wir bereit sein müssen!
Wenn Gott Menschen zu seinem Dienst erwählt, so fragt er nicht, ob sie Gelehrsamkeit, Beredsamkeit oder weltliche Reichtümer besitzen. Er fragt: „wandeln sie in solcher Demut, dass ich sie meine Wege lehren kann? Kann ich meine Worte in ihren Mund legen? Werden sie mich darstellen? Diesen hat Gott seine Geheimnisse bekannt gemacht. Sie haben aber nicht den Geist dieser Welt erhalten, sondern den Geist, der von Gott kommt. Gottes Wille ist ihnen dadurch bekannt. Wir sollen also nicht aus menschlicher Weisheit schöpfen, sondern das weitergeben, was der Geist Gottes lehrt. Die sich auf ihren eigenen Geist verlassen, lehren nicht nur falsch, sondern lehnen ab, was Gott uns sagen will. Sie nennen Gottes Weisheit Unsinn! Sie hören nur sich selber. Wer aber nur sich selber hört, der hört Gott nicht!
Gott zu verstehen und zu begreifen ist möglich, indem wir hören, was er uns sagt. Wir müssen versuchen so wie Gott zu denken, dann sind wir auf dem richtigen Weg. Da sagte neulich jemand zu mir: „Wir können nicht wissen, was Gott denkt! Oder ein Mensch!“ O, doch, das können wir sehr wohl. Wir müssen nur sein Wort in der Bibel genau lesen und hören, was er uns in jeder Predigt nahe bringt und dann müssen wir es tun. Wenn wir so handeln, werden wir in keine Sünde kommen und erfahren, wie Gott denkt. Die Gedanken von Menschen können wir auch wissen, wenn wir uns ihre Worte, ihre Handlungen, ihre Gewohnheiten, ihren Charakter und ihr Schicksal ansehen.
Über den Glauben wird immer so nebenbei ein Gespräch geführt und man meint dann alles tiefgründig erfasst zu haben. Aber das, was man so nebenbei erledigt, ist meistens unwichtig und zeigt unseren wahren Charakter zur Sache.
Beten, sagte er, einfach so ins Nichts hinein reden? Da käm ich mir vor, als hätte ich nicht alle Tassen im Schrank. Und doch reden wir oft ins Nichts, sagte ich ihm. Ich doch nicht, widerspricht er.
Fluchen sie denn gar nicht? Wieso, sagte er, was hat das mit Beten zu tun? Wann haben sie denn zuletzt geflucht, wissen sie es noch? Na klar, sagt er, als mein Wagen nicht anspringen wollte und ich unbedingt zu einem Termin musste. Wem fluchen sie da? Na, meinem Wagen natürlich. Quatsch, man kann doch nicht mit seinem Auto reden. Na ja, ich schimpfte über die dämliche Situation. Sie haben also über ihr Pech geschimpft, mit dem Schicksal gehadert. Aber in Wirklichkeit haben sie auf Gott geschimpft.
Jeder Mensch redet in irgendeiner Weise mit Gott. Wenn`s ihm gut geht oder ihm etwas glückt, müsste er sich eigentlich bedanken. Aber das tut man selten. Der 95. Psalm sagt: Hört auf Gottes Stimme und verstockt euer Herz nicht. Achte darauf, was Gott dir sagen könnte.
Solange die Menschen auf Erden leben, beten sie zu Gott! Das hat uns doch was zu sagen! In einem Lied heißt es:
„Und ein weiser alter Mann kniet sich nieder, schließt die Augen und sieht seinen Herrn!“
So gebetet wird das zu einem Erleben, was durch keine Kritik in Zweifel gestellt werden kann.
Liebe ist das zu fühlen, was andere fühlen!
Wenn wir schweigend bei Jemanden sind, ihn umarmen oder hilfreich die Hand als Stütze reichen, gibt ihm das Kraft durchzuhalten.
Wer gerade Schweres durchleben muss, dem hilft es, wenn wir einfach nur schweigend bei ihm sind. Das tut ihm gut!
Wer mit einem anderen mitfühlt, drückt dadurch aus, ich weiß, dass du leidest, ich steh dir im Leid bei. Das Wissen, dass man in seinem Leid nicht allein ist, spendet einem Kraft und Leben. Das ist so wichtig und das ist Liebe!
Gott sieht unsere kleinen guten Taten!
Wir brauchen Mut! Mut nicht zu schweigen, wenn etwas gesagt werden muss. Wir brauchen Mut nicht zu reden, wenn alles gesagt worden ist.
Wenn unsere Freunde durch unsere Offenheit abgestoßen werden, sind es keine Freunde!
Sünde besteht in der Unterlassung Gutes zu tun. Sie macht das Herz hart
2. Philipper 5
Er war wie Gott.
Aber er betrachtete diesen Vorzug nicht als unaufgebbaren Besitz. Aus freiem Entschluss gab er alles auf und wurde wie ein Sklave. Er kam als Mensch in diese Welt und lebte wie ein Mensch. Im Gehorsam gegen Gott ging er den Weg der Erniedrigung bis zum Tod.
Er starb den Verbrechertod am Kreuz. Dafür hat Gott ihn über alles erhöht und hat ihm den höchsten Ehrennamen verliehen, den es gibt. Alle Wesen, die Gott geschaffen hat, müssen vor Jesus niederknien und ihn ehren, ob sie nun im Himmel, auf der Erde oder im Totenreich sind.
Alle müssen feierlich zum Ruhme Gottes, des Vaters, bekennen: „Jesus Christus ist der Herr!“ 2. Philipper 6-11
Freuen dürfen sich alle, die mit leeren Händen vor Gott stehen, denn sie werden sein Volk sein, wenn er sein Werk vollendet.
Freuen dürfen sich alle, die unter der Not leiden, denn Gott wird ihnen ihre Last abnehmen.
Freuen dürfen sich alle, die geduldig sind, denn Gott wird ihnen die ganze Erde zum Besitz geben.
Freuen dürfen sich alle, die brennend darauf warten, dass Gottes Wille geschieht, denn Gott wird ihre Sehnsucht stillen.
Freuen dürfen sich alle, die barmherzig sind, denn Gott wird auch mit ihnen barmherzig sein.
Freuen dürfen sich alle, die ein reines Herz haben, denn sie werden Gott sehen.
Freuen dürfen sich alle, die Frieden schaffen, denn sie werden Gottes Kinder sein.
Freuen dürfen sich alle, die verfolgt werden, weil sie tun, was Gott verlangt, denn sie werden mit Gott in der neuen Welt leben.
Was das Salz für die Nahrung ist, das seid ihr für die Welt. Ihr seid das Licht für die Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben. Genauso muss auch euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Taten sehen und euren Vater im Himmel preisen.
Ich aber sage euch: „Schon wer auf seinen Bruder zornig ist, gehört vor Gericht. Wer aber zu seinem Bruder sagt: „Du Idiot!“, der gehört vor das oberste Gericht. Wer aber zu seinem Bruder sagt: „Geh zum Teufel!“, der verdient, ins Feuer der Hölle geworfen zu werden.“
Ihr sollt euch überhaupt nicht gegen das Böse wehren. Wenn dich einer auf die rechte Backe schlägt, dann halte ihm auch die linke hin. Wenn jemand mit dir um dein Hemd prozessieren will, dann gib ihm noch die Jacke dazu. Wenn einer dich zwingt, ein Stück weit mit ihm zu gehen, dann geh mit ihm doppelt so weit. Wenn einer dich um etwas bittet, dann gib es ihm; wenn einer etwas von dir borgen möchte, dann leih es ihm. Ich aber sage euch: „Liebet eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen. So erweist ihr euch als Kinder eures Vaters im Himmel.“
Denn er lässt die Sonne scheinen auf böse wie auf gute Menschen, und er lässt es regnen auf alle, ob sie ihn ehren oder verachten. Wie könnt ihr von Gott eine Belohnung erwarten, wenn ihr nur die liebt, die euch auch lieben? Das bringen sogar die gewissenlosesten Menschen fertig. Was ist denn schon Besonderes daran, wenn ihr nur zu euren Brüdern freundlich seid? Das tun auch die, die Gott nicht kennen.