Impressum

„Sklavinnen auf Reisen - So geil ist Europa“ von Achim F. Sorge

herausgegeben von: Club der Sinne®, Pankgrafenstr. 7, 13187 Berlin, März 2014

zitiert: Sorge, Achim F.: Sklavinnen auf Reisen – So geil ist Europa, 2. Auflage

 

© 2014

Club der Sinne®

Inh. Katrin Graßmann

Pankgrafenstr. 7

13187 Berlin

www.Club-der-Sinne.de

kontakt@club-der-sinne.de

 

Stand: 01. März 2014

 

Gestaltung und Satz: Club der Sinne®, 13187 Berlin

Coverfoto: © Anatoly Tiplyashin/Shutterstock.com

Covergestaltung: Club der Sinne®

 

ISBN 978-3-95604-067-2

 

Erstveröffentlichung als „So geil ist Europa!“

Das vorliegende eBook ist urheberrechtlich geschützt.

 

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Sämtliche Personen dieser Ausgabe sind frei erfunden und volljährig.

Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen sind rein zufällig.

Erfundene Personen können darauf verzichten, aber im realen Leben gilt: Safer Sex!

Achim F. Sorge

Sklavinnen auf Reisen - So geil ist Europa

Eine Lustreise durch die Nachbarländer Deutschlands

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Polen

Tschechien

Österreich

Schweiz

Die erste Zwischenerzählung

Frankreich

Belgien

Niederlande

Die zweite Zwischenerzählung

Dänemark

Italien

Spanien

England

Belgien

Die dritte Zwischenerzählung

Deutschland

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Vorwort

Die Geschichte begann in einem Zug, der mich zurück in meine Heimat bringen sollte. Dort traf ich auf einer Dienstreise zwei junge Damen, vielleicht Anfang zwanzig, die es sich, ebenso wie ich, in einem Bahnabteil gemütlich gemacht hatten. Ich tauschte heißen Kaffee aus meiner Thermoskanne gegen mancherlei Kekse, die offensichtlich aus verschiedenen Ländern stammten. Dies weckte meine Neugierde und ich fragte nach der Herkunft der Backwaren. Ohne lange nachzudenken, zählten mir die Frauen etliche Länder auf, wo sie dieses Gebäck erworben hatten. Verwundert fragte ich nach dem Grund, aus welchem sie diese Länder besucht hatten. Kichernd und sich zierend vertrauten sie mir an, dass sie Europa bereisten, um die verschiedenen Gewohnheiten der Europäer kennen zu lernen. Und damit waren die sexuellen Vorlieben gemeint.

In jedem Land, so erklärten mir die beiden Frauen, werde Sex auf unterschiedliche Art und Weise gehandhabt. In dem einen Land, so ihre Worte, sind Fetische beliebt. In dem anderen hingegen wären unterschiedliche Formen des Sadomasochismus verbreitet. Und in dem dritten könnte man den besten herkömmlichen Sex der Welt haben. So redeten wir lange über die Gewohnheiten der Männer in den bereits besuchten Ländern, was mich doch sehr amüsierte. Die Zeit im Zuge verging wie im Fluge. Bald mussten die Damen umsteigen und ich blieb mit meinen Erinnerungen an das Gespräch im Abteil zurück. Rasch schrieb ich auf, was mir noch im Gedächtnis war. Am Ende füllte dies zahlreiche Seiten meines Notizblockes, obwohl ich die Ereignisse nur mit Stichworten skizzierte.

Die nächsten Monate waren voller hektischer Arbeit, ein wichtiges Projekt forderte meine ganze Aufmerksamkeit. Erst dann fand ich die Zeit, meine Notizen in vollständige Sätze zu fassen. Hier also, lange, nachdem die Frauen mir von ihren Erfahrungen berichtet hatten, die Geschichte zweier Freundinnen, die Europa mit nur einem Ziel bereisten. Sie wollten wissen, wo man den besten Sex finden konnte. Ohne den Erlebnissen vorgreifen zu wollen, kann ich sagen, dass jedes Land seinen besonderen Reiz für die Damen hatte.

Zu meinem großen Bedauern habe ich leider jeden Kontakt zu ihnen verloren. Es wurden weder meine Briefe beantwortet, noch brachten meine Recherchen vor Ort eine Spur der beiden Frauen zu Tage. Ich erfuhr lediglich, dass in dem Ort tatsächlich einst zwei Frauen lebten, die jedoch schon vor geraumer Zeit verzogen waren.

Dennoch garantiere ich ihnen, werte Leserin und werter Leser, dass ich die Geschichten so getreu wie möglich wiedererzähle. Aus Sympathie zu einer der Frauen erzähle ich die Geschichte aus ihrer Perspektive, ganz so, als ob sie selber den Stift geführt hätte. Falls Sie diese Frau wieder erkennen oder gar diese Frau selbst sind, so bitte ich Sie recht herzlich, den Kontakt zu mir zu suchen. Es wäre mir eine außerordentliche Freude, jetzt schon vielen Dank für Ihre Mühen!

Achim F. Sorge

Polen

Ich traf mich zusammen mit meiner besten Freundin in diesem lausigen Lokal, das die Zier des Ortes war. Es gab einfaches Bier, zwei Sorten Schnaps und eine Sorte Wein zur Auswahl. Und natürlich Saft, drei Sorten. Zur Not, wenn man die verächtlichen Blicke des Wirtes ertrug, konnte man sich auch Mineralwasser bestellen. In dieser tristen Umgebung sprachen wir Mädels leise kichernd über das, was uns am meisten interessierte. Wie es bei jungen Frauen oft der Fall ist, waren das Jungs. Meine Freundin wünschte sich einen Mann mit dickem Penis und kräftigem Körperbau. Ich wollte einen, der den Sex spannend machte und mir etwas Ausgefallenes bot. Erfahrung hatten wir wenig. Das Dorf bot nur eine Handvoll dümmlicher Bauernsöhne, die waren langweilig und auch nicht gut gebaut.

Aktuell lief im Kino der nächsten Stadt ein Film, in dem ein Paar aus Liebe in ein anderes Land floh. Der Hauptdarsteller, ein fantastisch aussehender Mann, kam ursprünglich aus Frankreich. Der Bruder im Film wurde von einem aus Österreich stammenden Schauspieler gemimt, ich fand ihn umwerfend! Lange fantasierten wir über die Eigenschaften der Männer und fragten uns, ob es am Land läge, in dem sie aufwuchsen. Erst zur Sperrstunde beendeten wir unser Gespräch. Die Idee, die wir damals hatten, war wie ein Samen, der aufgeht und wächst. Keine zwei Wochen später saßen wir zusammen im Zug und waren fest entschlossen, die Männer in den Nachbarländern zu testen. Zwar hatten wir Angst, unsere Englischkenntnisse würden nicht ausreichen, aber daran sollte die Reise nicht scheitern. Zuerst wollten wir nach Polen. Warum zuerst nach Polen? Nun, irgendwo mussten wir ja anfangen. Unsere Reise sollte uns kreisförmig um unser Land herum führen. Und da war Polen einfach ein guter Start.

Wir dösten die wenigen Stunden, die der Zug fuhr, und stiegen ausgeschlafen in Breslau aus. Dort wollten wir uns nach geeigneten Männern umsehen. Weil es noch Tag war, sahen wir uns neben den Jungs auch die Denkmäler der Stadt an. So imposant die alten Gebäude auch waren, so imponierten uns auch die jungen Männer. Sie waren charmant und steckten voller Energie. Ihr Blick war klar und ich hoffte, dass sie in der Nacht das taten, was wir von ihnen erhofften. Besonders interessante Männer fragten wir, wo sich zwei Frauen den Abend versüßen könnten. Die Antworten schrieben wir auf. Am Ende wurde entschieden, die meistgenannte Adresse zu wählen. Mutig gingen wir mit unserem Gepäck zu dem genannten Tanzlokal, zahlten den Eintritt und setzten uns auf je einen Barhocker.

Kaum saßen wir, als auch schon ein Mann auf uns zukam. Er begrüßte uns herzlich, zeigte seine Freude darüber, dass wir seinen Rat angenommen hatten. Galant lud er uns zu einem Getränk ein, stellte uns seinen besten Freund vor. So tranken wir, plauderten, tanzten und am Ende ging unsere kleine Gruppe zusammen Arm in Arm zu seiner Wohnung. Perfekt!

Dort angekommen bat ich ihn, sein Bad benutzen zu dürfen. Auch meine Freundin wollte sich kurz duschen, weil wir von dem Tanz verschwitzt waren. Verschwitzt waren die beiden Männer auch, sodass wir uns reihum erfrischten, ohne das Wasser abzustellen. Keiner hatte danach noch Lust, seine getragene Kleidung erneut anzulegen. Für mich gab es einen Bademantel, für meine Freundin ein großes Badetuch. Der Inhaber der Wohnung kleidete sich in weite, lockere Feierabendkleidung, sein Freund ebenso.

Auf Sesseln und auf dem Sofa sitzend verrutschte im folgenden Gespräch meiner Freundin das Badetuch. Auch ich sorgte dafür, dass man sehen konnte, wie ich gebaut war. Charmant flirteten die beiden. Gebildet war ihre Sprache, vornehm ihr Benehmen. Keiner grabschte nach meinen Busen oder griff unaufgefordert in meinen Schritt. Das Verhalten der Männer war durchgehend wohlwollend. Mutig trank ich einen weiteren Wodka, kuschelte mich dann an den Gastgeber. Dieser hatte wohl genau darauf gewartet, nahm mich in den Arm und drückte mir einen zärtlichen Kuss auf den Mund. Mein Mantel hatte sich geöffnet, ich lag halbnackt in seinen Armen, bereit, mich ihm hinzugeben. Aus dem Augenwinkel sah ich, wie meine Freundin sich gleichfalls ankuschelte, auch sie wurde freudig angenommen. Bald verlegten wir das Gespräch von den Sitzmöbeln auf den weichen Teppich. Abwechselnd küsste ich meinen Liebhaber und meine Freundin, streichelte mal ihr Geschlecht, mal das Geschlecht des Mannes. Ohne zu wissen, wie es geschehen konnte, waren wir bald alle ohne Kleidung. Ich musste lächeln, weil der Liebhaber meiner Freundin ein wirklich imposantes Geschlechtsteil hatte. Prall und rettichdick war sein Penis, so wie es meine Freundin sich gewünscht hatte. Aber auch mein Geliebter hatte etwas zu bieten. Ich war berauscht, steigerte mich in einen Zustand der sexuellen Verzückung hinein, war bald voll der innigen Begierde.

Ohne weiter darüber nachzudenken, spreizte ich meine Schenkel. Das Glied des Mannes fuhr in meinen Schoß, füllte meine Grotte mit reinem Glück. Meine Freundin sah dies, warf ihren Kerl rücklings auf den Boden, setzte sich dann auf seinen Prachtschwanz und tat es mir gleich. Mir fielen die Jungs in unserem Dorf ein, ich konnte mein Glück nicht fassen. Es gab sie, die guten Liebhaber, die schönen Männer, die eine Frau verführen konnten! Nie, wirklich nie mehr wieder, so schwor ich mir, werde ich einen Jungen aus meinem Dorf küssen oder gar Sex mit ihm haben! Innig umarmte ich den Adonis, der mich so gekonnt vernaschte, fühlte mich innig mit ihm verbunden und genoss seinen Orgasmus so, als ob es der meine wäre.

Neben uns stöhnten meine Freundin und ihr Stecher um die Wette. Er brüllte seine Lust gegen die Decke, sie jammerte ob der erfüllten Leidenschaft im Gleichtakt ihrer zyklischen Beckenbewegung. Der Akt dauerte lange, wir saßen schon wieder auf dem Sofa, ehe der Mann endlich kam und sich mit barbarischen Lauten entlud. Meine liebe Freundin war begeistert, küsste und hätschelte den Mann noch eine lange Weile. Dieser schlief dann zufrieden auf dem Boden ein und wir drei konnten uns noch ein wenig unterhalten. Der Gastgeber fragte uns nach unseren Plänen, die wir ihm gerne mitteilten. Er lachte, als er hörte, was der Grund unserer Reise war. Gönnerhaft bot er uns an, die weitere Nacht bei ihm zu bleiben. Er selbst wollte uns am anderen Tag, nachdem wir ausgeschlafen hatten, zum Bahnhof bringen.

Bald brachte er uns in sein Schlafzimmer, wo wir beide in seinem Bett schlafen sollten. Damit wir nicht wegliefen, so seine Begründung, kettete er mich und meine Freundin an je einer Hand mit Handschellen an die Pfosten seines ungewöhnlich stabilen Bettes fest. Das machte er so schnell, dass wir gefesselt waren, ehe wir überhaupt wussten, was er da machte. Ich fand das aufregend, aber meine Freundin sorgte sich, auch wenn der Mann beteuerte, dass er sich nur an dem Anblick gefesselter Frauen erfreuen wolle. Er erzählte uns, dass er Fesselsex mag und meist seine Gespielinnen schlägt, ehe er Sex mit ihnen hat. Wie auch immer, er wünschte uns eine gute Nacht, löschte das Licht und wir waren im Dunkeln, alleine mit uns und unseren Gedanken.

Ängstlich schmiegte sich meine Freundin an mich, flüsterte mir ihre Angst in die Ohren. Ich versuchte sie zu beruhigen, weil ich von solchen Praktiken schon mal gehört hatte. Und jetzt, wo ich das erste Mal in meinem Leben gefesselt war, raubte es mir den Atem, so spitz wurde ich! Meine Freundin konnte das nicht verstehen, war verwirrt und wünschte sich die Freiheit zurück. Natürlich wollte ich auch frei sein, keine Frage. Heiß und begehrend war ich aber dennoch. Leise begann ich, mich selbst zu befriedigen, streichelte meinen heißen Kitzler, der meine Berührung mit kribbelndem Brennen quittierte. Ich rieb ein wenig an ihm, kniff einmal kurz hinein und schon explodierte ich, es war fantastisch. Den Rest der Nacht schlief ich unruhig, hatte wirre Träume und war froh, als man uns weckte.

Am anderen Tag, es war schon fast Mittagszeit, kam der Mann zu uns, löste unsere Fesseln. Im Wohnzimmer war der Tisch gedeckt, ein wundervoller Brunch wartete dort. Wir aßen und tranken, lachten und scherzten. Die Männer waren bekleidet, wir Frauen hingegen weiterhin nackt. Irgendetwas gefiel mir daran gut, ich wurde schon wieder heiß. Der Gastgeber bemerkte dies, sagte etwas zu seinem Freund, der lachend einen großen Koffer herbeiholte. Dieser war voller Spielzeug. Dildos, Ketten, Ledermanschetten, Seile, Peitschen, Klemmen und vieles mehr füllten ihn. Entsetzt, schrecklich verwirrt, wandte ich mich ab.

Genau betrachtet war ich damals noch nicht reif für Derartiges, ich verdrängte meine kraftvoll hochsteigende Lust.

Nach dem Brunch duschten wir Frauen erneut. Als wir zurückkamen, waren unsere Kleider nicht mehr zu finden. Stattdessen hielt jeder der Männer ein Halsband für uns bereit. Mir wurde schwindelig, meiner Freundin knickten fast die Beine ein. Freundlich wurden wir gefragt, ob wir nicht noch eine Nacht bleiben wollten. Ich bejahte spontan, ohne darüber nachzudenken, meine Freundin nach einigem Zögern auch. Lächelnd legten sie uns die Halsbänder um, in mir stieg eine unbekannte Spannung auf. Meine Freundin war anfangs noch unsicher. Aber so wohlwollend, wie die beiden Freunde uns ansahen, glaubte ich ihnen, dass, wenn wir es wirklich gewollt hätten, sie uns zum Bahnhof gefahren hätten. Darum sprach ich ihr Mut zu und freute mich auf das Kommende.

Als Erstes sollten wir die Wohnung aufräumen und den Boden säubern. Dabei machten sie viele Fotos von uns, wie wir nackend Müll herum trugen und den Teppich saugten. Das Bad mussten wir sogar zwei Mal reinigen, weil die zwei Männer den Anblick so erotisch fanden. Während wir noch mit der Küche beschäftigt waren, holte der Gastgeber beim nahen Bäcker Kuchen, es war Kaffeezeit. Hungrig aßen wir die leckeren Teilchen, die er uns mitgebracht hatte. Wir mussten dabei auf allen vieren das Gebäck vom Teller weg essen, ohne die Hände zu gebrauchen. So erotisch ich das auch fand, meine Freundin grummelte. Sie murmelte mir leise zu, dass sie das nur machen würde, um nachher den dicken Schwanz des Mannes in sich zu spüren.

Kaum hatten wir aufgegessen, da sollten wir auch schon zu den Herren kommen. Beide hatten ihre Hosen geöffnet und wünschten, oral verwöhnt zu werden. Demutsvoll küsste ich das Glied des Gastgebers, meine Freundin beanspruchte seinen Freund für sich. Ich bewunderte die Größe seines Gliedes, kaum passte es in den Mund meiner Gefährtin. Mein Kerl hatte schon das Weiße in den Pupillen, so heiß war er. Kaum schloss ich meine Lippen um seine Eichel, kam er auch schon und füllte meinen Mund mit seinem Samen. Er schmeckte anders, als der von den Landburschen unseres Dorfes. Andere Kräfte – andere Säfte, das Sprichwort stimmte damals schon!

Angeregt durch den Orgasmus des einen, kam auch der andere. So dick sein Penis auch war, seine Hoden lieferten kaum Samen. Nur wenige Tropfen verrieb er auf den Wangen seines Mädels, die ihn anlächelte, als wäre er ein Halbgott. Immerhin, beide lobten uns ob unserer Fähigkeiten. Ich merkte an, dass die orale Befriedigung nicht sehr schwer ist, doch die Jungs unterstrichen ihr Lob. Nach einer kleinen Pause, in der die beiden Männer miteinander tuschelten, wurden wir aufgefordert, den Tisch komplett abzuräumen. Kaum war das geschehen, musste ich mich rücklings darauf legen. Flugs wurden mir die Hände und Füße an die Tischbeine gebunden, die Spannung in mir wuchs erneut sprunghaft an.

So lag ich nun, mit geöffneten Schenkeln, meine Scham frei zugänglich. Peinlich war es schon, wenn auch sehr erregend. Der Tisch wurde gedeckt und ich war die Dekoration. Ein wenig verwundert war ich über die Menge der Knabbereien, die aufgetischt wurden. Bald aber verstand ich, es sollte ein kleines Fest in der Wohnung stattfinden. Ich protestierte, wollte losgebunden werden. Wirklich, ich kam mir vor wie ein Strauß Petersilie, der als Tischdekoration für eine lüsterne Horde Männer dienen sollte. Der Gastgeber kramte kurz herum, holte unsere Hosen, zeigte mir dann einen Geldschein, den er vor meinen Augen in meine Hosentasche steckte. Ja, das war es, so machte es Freude, als Tischverzierung zu dienen!

Meine Freundin kicherte, auch in ihre Tasche steckte der Mann einer dieser sympathischen Papierstreifen. Es läutete, der Raum füllte sich mit Menschen beiderlei Geschlechts. Es wurde gelacht und geplaudert. Meine Freundin trug nackt, also bis auf das Halsband, Sektgläser durch die Menge. Ab und an klatschte ihr einer auf den blanken Hintern, doch die wahre Attraktion war ich. Ich bemerkte die heimlichen Blicke der Männer, die auf meiner Haut brannten. Kleine Funken fühlte ich, die über meinen Busen hinweg bis zu meiner rasierten Scham huschten, um dort mein Geschlecht mit ihrer Wärme zu liebkosen. Das Gefühl wurde immer intensiver. Ich öffnete die Augen und sah, wie meine Freundin mit ihren Händen mein Geschlecht teilte, meine freigelegte Perle allen sichtbar machte.

Einer der Anwesenden klatschte Applaus, die anderen taten es ihm gleich. Damit war der Bann gebrochen, unverhohlen betrachtete man mich nun, jeder Mann im Raum kam wenigstens einmal zu mir, streichelte oder kitzelte mich. Es krabbelte und kribbelte, ganz als ob Ameisen über meine Haut liefen. Fast verrückt wurde ich, verrückt vor aufsteigender Wollust! Festgebunden und innerlich durch das Geldgeschenk verpflichtet nahm ich die Liebkosungen entgegen. Sehnlich wünschte ich mir, dass man mich entweder bald befriedigte, oder aber von mir abließ. Doch weder das eine noch das andere geschah. Ich wurde gestreichelt und gereizt, aber meine Perle blieb hungrig.

Viel später erst, die ersten Gäste waren bereits gegangen, kam meine Freundin zu mir, küsste meinen Busen, saugte an meinen Nippeln, rieb meinen erwartenden Schritt. Alle sahen nur uns beide, sahen meine Geilheit und meine feucht glänzende Spalte. Lustvoll nahm ich die Zärtlichkeiten an, genau das wünschte ich mir schon seit Stunden. Obwohl es mir peinlich war, vor so vielen Augen liebkost zu werden, genoss ich die Zuwendung. Viel dagegen machen konnte ich ja ohnehin nicht. Bald gab es nur noch die Hand meiner Freundin und meine triebige Vulva. Immer intensiver wurde das Gefühl, ich spürte schon den nahenden Orgasmus, doch dann brach zu meinem Leidwesen die Liebkosung ab. Ich hob den Kopf und sah, dass der Freund des Gastgebers, der mit dem dicken Schwanz, gerade meine Freundin von hinten penetrierte. Ich jammerte, bat den Gastgeber, doch das Werk meiner Freundin fortzuführen, wollte nun endlich auch meine Lust erfahren.

Doch nicht der Gastgeber kam zu mir, eine junge Frau aus der Menge stellte sich an meinem Kopf. Sie zog unter ihrem Kleid ihr Höschen aus, das sie mir um mein Gesicht band. Ich sah nun nichts mehr, roch dafür aber die Erregung der Frau um so deutlicher. Und das machte mich noch heißer, all mein Denken drehte sich um meine vor Lust brennenden Spalte. Etwas Warmes berührte meinen Schoß, drang schlüpfrig in meinen wollüstigen Schritt. Ich jauchzte innerlich vor Glück, noch nie hatte man mich dort unten geküsst. Zärtlich umspielte die Zunge, ich nahm zumindest an, dass es eine Zunge war, meine Klitoris. Warme Lippen legten sich um den Stachel, saugten ihn ein, kneteten ihn in der Mundhöhle sanft mit der Zunge. Genau wie meine Freundin an meiner Seite brüllte ich vor Lust. In dem Höschen der Frau sah ich wabernde Sterne, fühlte plötzlich nichts mehr außer meinen kleinen, begehrenden Kitzler. Und selbst den spürte ich bald nicht mehr, er verschwand, wie alles andere, in einem großen dunklen Ball, in dessen Mitte ich richtungslos umhertrieb.

Endlich berührte ich die Wand des Balles, kam zurück ins Licht. Man hatte mich losgebunden und mir auch das Höschen vom Gesicht genommen. Um mich herum standen die letzten Gäste des kleinen Festes, nickten mir anerkennend zu. Ich fühlte mich schwach, war immer noch benommen. Die Frau, die sich so charmant um mich bemüht hatte, war noch anwesend. Ich ging, einem spontanen Impuls der Dankbarkeit folgend, auf sie zu und küsste sie auf den Mund, mit Zungenschlag. Innig wurde mein Kuss erwidert, ich war glücklich. Leider sprach die Frau keine der mir bekannten Sprachen, so blieb es bei einigen netten Gesten, mit der wir unsere gegenseitige Sympathie ausdruck gaben.

Das Fest neigte sich dem Ende, bald waren wir wieder unter uns. Die kurze Nacht verbrachten wir mit Handschellen festgekettet wie die Nacht zuvor. Bevor ich einschlief, erzählte meine Freundin mir, ich hätte auf dem Tisch vor Lust geschrien und wäre dann ohnmächtig liegen geblieben. Die anwesenden Gäste hätten allesamt vor Staunen offene Münder gehabt. Ich selber staunte auch. Dass ich so intensive Orgasmen haben kann, das war auch mir neu.

Am anderen Tag wurden wir zeitig geweckt. Auf dem Tisch stand, was vom Fest übrig geblieben war. Es reichte für ein leidliches Frühstück, der Kaffee war in jedem Fall kräftig und gut. Nach dem Mahl bekleideten wir uns, und wie versprochen brachten die beiden Männer uns zum Bahnhof. Am Schalter lösten wir Karten für eine Fahrt nach Prag, das liegt in Tschechien. Wir verabschiedeten uns herzlich, es waren zwei anregende Tage gewesen. Kaum hatten wir im Zug ein einsames Abteil für uns gefunden, sprachen wir über das Erlebte. Wir waren uns einig, die Reise hatte einen mitreißenden und vielversprechenden Start gefunden.

Tschechien

Die weitere Zugfahrt nutzen wir, um den versäumten Schlaf nachzuholen. Der Schaffner weckte uns, als der Zug schon stand. Voller Vorfreude begannen wir, die Stadt zu erobern. Vom Bahnhof aus gingen wir, genau wie in Breslau, zu den nahegelegenen Sehenswürdigkeiten der Stadt. Wir waren beeindruckt von ihrer Schönheit. Als Erstes gingen wir zu dem nahegelegenen Museum, bewunderten die breite Straße, der wir bis zum Ende folgten. Wir irrten durch die Prager Altstadt und kamen endlich auf einen glanzvollen Platz. Alte, prächtige Häuser umrahmten ihn, eine eindrucksvolle Kirche war auch dort.

Am Rand des Platzes standen romantische Pferdekutschen, die zu mieten waren. Vor einer großen Skulptur standen zahlreiche Bänke, fußmüde setzten wir uns auf eine solche. Staunend betrachteten wir die massiven Figuren. Und die beiden Kerle in unserem Alter, die ebenso auf einer dieser Bänke saßen, die musterten wir gleich mit.

Nach einer kleinen Weile erhoben sich die zwei und kamen auf uns zu. Mit charmanten Worten luden sie uns dazu ein, eine kleine Runde mit den Pferdedroschken zu fahren. Prag, so meinten sie, sei zu groß, um es zu Fuß zu besichtigen. Begeistert nahmen wir die Einladung an. Eine ganze Stunde lang fuhren wir durch die Straßen, bekamen alte Gebäude und nennenswerte Sehenswürdigkeiten gezeigt. Am Ende war mir ganz schwindelig ob der vielen Eindrücke. Aber noch schwindeliger machte mich der Mann, der mir in der Kutsche gegenübersaß.

Seine breiten Schultern, sein mächtiger Brustkorb, seine gepflegten Hände, seine Art zu sprechen, alles an ihm war nach meinem Geschmack. Und so wie ich ihn attraktiv fand, so sehr schien meine Freundin ihr Gegenüber zu missfallen. Schade, weil ich schon hoffte, gleich am ersten Tag geeignete Partner für uns beide gefunden zu haben. Am Ende der Fahrt luden uns die zwei zu sich ein. Ich war hingerissen, meine Freundin eher nicht. Erst als die Männer sagten, dass sie in einer Wohngemeinschaft lebten, in der noch ein Zimmer für uns frei sei, stimmte sie zu. Und das war eine gute Entscheidung, weil die anderen Bewohner der großen Wohnung uns beiden gut gefielen.

Vier Sportstudenten teilten sich eine Wohnung mit fünf Zimmern, das eine wurde uns, wie versprochen, für die Zeit unseres Aufenthaltes zur Verfügung gestellt. Dankbar nahmen wir an. Wir wussten, dass man uns nicht ohne Hintergedanken einlud. Doch genau das war es ja, weswegen wir in Prag waren.