Inhaltsverzeichnis
Alles im Kasten
Kartenverzeichnis
Unterwegs mit Ralf Nestmeyer
Ralf Nestmeyer ist Historiker und lebt als freier Autor in Nürnberg. Er ist Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland und hat nicht nur zahlreiche Reise­führer für den Michael Müller Verlag ge­schrieben, sondern auch Kriminal­romane (»Roter Lavendel«, »Die Toten vom Mont Ventoux«) sowie mehrere Sach­bücher (bei Reclam, Klett-Cotta, Artemis & Winkler und im Theiss Verlag). Für den Insel Verlag hat er literarische Antho­logien über die Provence und über Sizilien heraus­gegeben. Seine Essays, Reportagen und Rezensionen wurden u. a. in der „Zeit“, im „Spiegel“ und in der „taz“ veröffentlicht.
Noch mehr über den Autor auf www.nestmeyer.de.
Schlechte Schulnoten können das wei­te­re Leben beeinflussen - dies kann ich aus ei­gener Erfahrung durchaus be­stä­ti­gen. Denn ich gehörte zu jenen Jugend­li­chen, die von ihren Eltern wegen mangelnder Englisch­kennt­nisse zu einer Sprach­rei­se „ver­­pflich­tet“ wur­den. Vier Wo­chen Süd­england waren der Lohn dafür, dass mir nicht nur die er­füll­ba­ren und nicht er­füll­baren Be­din­gun­gen von if-Sätzen ein Mys­terium ge­blie­ben wa­ren. Auch wenn ich rück­bli­ckend be­fürchte, dass sich mir die Fein­heiten der englischen Gram­matik in jenem Au­gust 1978 immer noch nicht er­schlos­sen haben, so hat diese Eng­land­reise, die mich nach Wey­mouth führte, doch meine Be­geisterung für die englische Lebens­art geweckt. Eine Lei­denschaft, die ihren Nieder­schlag nicht nur in zahl­rei­chen Reisen nach Eng­land fand, son­dern die mich schließ­lich auch die­sen Cornwall-Reise­füh­rer schreiben ließ.
Seither habe ich das Vergnügen, auf der Suche nach netten Hotels sowie hip­pen Restaurants und Shops regel­mäßig durch Südengland zu streifen. Und je­des Mal be­geistert mich die eng­li­sche Lebensart samt Pub-Kultur und Cream Tea wieder aufs Neue. Als ich zuletzt in St Ives am Strand saß, habe ich mich ge­fragt, was wohl aus mir geworden wäre, wenn ich im Englisch-Unterricht bes­ser auf­gepasst hätte ...
Orientiert in Cornwall & Devon
Cornwall im Profil
Cornwall ist ...
Cornwall ver­dankt dem Golf­strom nicht nur ei­nen zei­ti­gen Früh­ling und ei­nen lang anhalten­den Som­mer, son­dern ein Mi­kro­kli­ma, das für Pflan­zen gera­dezu ideal ist. Die einzig­artige Land­schaft lockt mit ih­ren stei­len Klip­pen, Fjor­den, klei­nen Flüs­sen, vie­len Sand­strän­den und ver­träum­ten Dör­fern.
Hauptstadt: Truro
Einwohner: 540.000
www.visitcornwall.com
... Englands Schmuckkästchen
Al­lein das milde Klima macht Cornwall zu et­was Be­son­de­rem - so wer­den in Fal­mouth an der Süd­küste noch im Win­ter Durch­schnitts­tem­pe­ra­tu­ren von 6,3 Grad Cel­sius ge­mes­sen. Dank dem direkt an der Südküste vor­bei­flie­ßen­den Golfstrom wach­sen über­all sub­tropi­sche Pflan­zen. An der Nord­küste sind die Winde und Stürme hef­ti­ger, die Ge­zei­ten ge­fähr­li­cher und ist das Licht in­ten­si­ver - ein Grund, wes­halb die Künst­ler sich so sehr für das male­risch gelegene St Ives auf der Penwith Peninsula be­geis­ter­ten.
... der südwestlichste Teil von England
In Cornwall lie­gen gleich­zei­tig der west­lichste und der süd­lichste Punkt Englands. Von Land’s End hat wahr­schein­lich je­der schon ge­hört, doch wer kennt den Lizard Point auf der gleich­na­mi­gen Halb­in­sel im äu­ßers­ten Sü­den des Lan­des? Diese abgeschiedene Lage hat sicherlich die eigenständige Ent­wick­lung der Region begünstigt. Schon die Römer zeigten kein Interesse an dem von Kelten besiedelten Landzipfel. Erfolg­reich wehrten sich die Kelten auch gegen das Vordringen der Angel­sachsen. Erst den Normannen gelang es dann, Cornwall zu erobern.
... an drei Seiten von Wasser umgeben
Corn­walls Nord­küste unter­schei­det sich grund­sätz­lich von der Küste im Sü­den. Fin­det man im Nor­den rich­tig wilde Steil­küs­ten mit klei­nen Buch­ten und schwer zu­gäng­li­chen Sand­strän­den, gibt es im Sü­den eine Fjord­küs­te mit tie­fen, ins Lan­des­in­nere füh­ren­den Mee­res­ar­men. Noch heute müs­sen hier Fäh­ren die Ver­bin­dun­gen auf­recht­er­hal­ten. Oder es rei­chen ur­alte Brü­cken von der ei­nen auf die an­dere Sei­te wie et­wa in Looe. Eine ganz mo­derne Brü­cke über den Tamar River ver­bin­det Cornwall mit Devon. Über­zeug­te cor­ni­sche Na­tio­na­lis­ten behaupten da­her, dass ihr Land fast eine In­sel sei und nur im äu­ßers­ten Nord­os­ten eine ge­mein­same Lan­des­gren­ze mit Devon ha­be.
... ein Gartenparadies
Die klimatisch ver­wöhn­te Südküste Corn­walls ist ein Para­dies für Gar­ten­lieb­ha­ber: Rho­do­den­dren, Ka­me­lien und Ma­gno­lien wach­sen in den Him­mel, sogar Palmen gedeihen hier. Viele Eng­län­der widmen jede freie Mi­nute ihrem Gar­ten, he­gen und pfle­gen bunte Stau­den und Ra­bat­ten. In den be­rühmten Lost Gar­dens of Heligan oder in den riesigen sub­tro­pi­schen Ge­wächs­häusern des Eden Project lassen sich problemlos mehrere Stun­den ver­bringen. In den Lost Gar­dens of Heli­gan kann man so­gar durch ein „Dschun­gel­tal“ spa­zie­ren. Doch es gibt noch ein ganzes Dutzend weiterer Gar­ten­anlagen, die besichtigt werden kön­nen: den Glendurgan Garden am idyl­li­schen Helford River, die Lan­hydrock Gardens mit ihren bunten Blu­men­beeten und ihren herrlichen Mag­no­lien­bäumen, den direkt ans Meer grenzenden Trebah Garden oder den an einen Landschaftspark erin­nern­den Trelissick Garden, in dem auch zahl­reiche fernöstliche Ge­wäch­se blühen.
... ein gastronomischer Trendsetter
Die englische Küche ist ungenießbar. Oder? Nicht nur wegen der nim­mer­müden Bemühungen von Fern­sehkoch Jamie Oliver gilt dieses Vor­urteil längst als widerlegt. Dass sich die Zeiten geändert haben, erkennt man auch daran, dass inzwischen nicht etwa Fish & Chips, sondern Chicken Tikka Mas­sala als Lieblingsgericht der Eng­länder gilt. Auch die traditionelle Küche hat er­hebli­che Fortschritte ge­macht. Jen­seits von Steak and Kid­ney Pie gibt es auch innovative Koch­kunst, die unter dem Namen „Mo­dern British“ so man­chen Gau­men­kit­zel bietet. In pu­ris­ti­schem Am­biente wer­den tra­di­tio­nelle Ge­richte mit medi­ter­raner Leich­tigkeit und in­ter­nationa­ler Nou­velle Cuisine kom­bi­niert. Gerne grei­fen am­bitionierte Kö­che auf fern­öst­liche Ge­würze zu­rück und ser­vie­ren bei­spiels­weise ein „Täub­chen in ro­tem Cur­ry auf Ko­ri­an­der-Bohnensalat“.
Cornwall hat sich auf dem ku­li­na­ri­schen Sek­tor in den letzten bei­den Jahr­zehn­ten vom Ent­wick­lungs­land zum gas­tro­no­mi­schen Trend­set­ter ge­mau­sert. Ein Fein­schme­cker-Zen­trum ist Padstow, dessen Res­tau­rants auch Gourmets mit hohen An­sprü­chen be­geistern. Und ein paar Kilo­meter wei­ter westlich betreibt Jamie Oliver an der Water­gate Bay sein hippes Res­tau­rant „Fifteen Cornwall“, das nicht nur auf regionale Zutaten zurück­greift, son­dern auch soziales Engage­ment zeigt: Jedes Jahr bildet der Fern­seh­koch dort meh­re­re ar­beits­lose Jugend­liche aus.
Devon im Profil
Devon ist ...
Zwei Küs­ten, zwei Moore - Devon ist eine äu­ßerst kon­trast­rei­che Re­gion. Mit den klei­nen, sich über Hü­gel und satte Wiesen schlän­geln­den Land­straßen belebt Devon die Träume von einem authentischen, noch unberührten England.
Hauptstadt: Exeter
Einwohner: 1.150.000
www.visitdevon.co.uk; www.visitsouthdevon.co.uk
... die größte Grafschaft Südenglands
Gleichzeitig gehört Devon zu den am dünnsten besiedelten Grafschaften. Die meisten Menschen leben in Plymouth und Exeter sowie an der Riviera rund um Torquay. Im hügeligen Hinterland finden sich ebenso wie an der Nord­küste kaum größere Städte, dafür viele klei­nere Dörfer. Aufgrund der zahl­rei­chen tief eingeschnittenen Buchten kann Devon mit einer Küstenlinie von über 500 Kilometern aufwarten, dazu zäh­len auch tolle Strände wie Black­pool Sands und Slap­ton Sands. Übri­gens ist Devon die ein­zi­ge Graf­schaft, die zwei von­einander getrennte Küs­ten­linien be­sitzt.
... von Moorlandschaften geprägt
Mit dem Dartmoor und dem Exmoor, dessen östlicher Teil in Somerset liegt, ge­hören zwei Moorlandschaften zu Devon. Beide Moore wurden zu Natio­nal­parks er­klärt, um die sensible Flora und Fauna zu schützten. Das Exmoor grenzt im Norden an den Bristol Channel und verfügt so über einen reiz­vollen Küstenabschnitt, an dem der Somerset and North Devon Coast Path entlangführt. In den beiden weit­gehend men­schen­leeren Gegenden sind haupt­sächlich Schafe und die halb­wilden Ex­moor- bzw. Dartmoor-Ponys hei­misch. Wer die Moore er­kundet, erlebt eine sehr ur­sprüng­liche Land­schaft. Spär­lich mit Hei­de­kraut be­wach­sene Hü­gel wechseln sich mit schro­ffen Berg­spit­zen ab, de­ren nack­ter Fels sich in den wol­ken­ver­han­ge­nen Him­mel bohrt.
... ein Kontrast zwischen Städten und Dörfern
Exeter mit seiner altehrwürdigen Kathe­drale bildet den kulturellen Ge­gen­satz zu verschlafenen Fischer­dör­fern wie Hope Cove. Ein spannender Kon­trast: Hier studentisches Le­ben, dort die Einsamkeit an­gesichts des Mee­res. Hier das von gesichtslosen Nach­kriegs­bauten geprägte Ply­mouth, dort die Häu­ser von Sal­combe, die sich an der Küste fest­zu­klam­mern schei­nen. Dazwi­schen le­ben­di­ge Klein­städte wie das für seine Alterna­tiv­kultur be­kannte Tot­nes oder Ilfra­combe, ein an der Nord­küste gele­ge­nes Küs­ten­städt­chen, das in den letz­ten Jahren wie­der aus sei­nem Dorn­rös­chen­schlaf er­wacht ist. Und bunt über die Land­schaft ge­streut fin­den sich zahl­reiche schmu­cke Her­ren­häuser wie Arlington Court, Buck­land Abbey oder Saltram House, die von herrlichen Gärten und Parkanlagen umgeben sind.
... ein Spielball des Wetters
Wenn an der Süd­küste von Devon strah­len­der Son­nen­schein herrscht, kann es im Dart­moor oder im Ex­moor völ­lig an­ders aus­se­hen. Hier ist das Wet­ter lau­nisch, schnell braut sich eine di­cke Wol­ken­de­cke zu­sam­men, und alles ver­schwin­det im Ne­bel. Die Ba­de­orte an der sogenannten English Ri­vie­ra zwischen Torquay und Brixham hin­gegen sind we­gen ihres für eng­li­sche Ver­hält­nisse über­durch­schnitt­lich mil­den Kli­mas ge­rade bei äl­te­ren Leu­ten be­liebte Orte zum Über­win­tern. Im Gegen­satz zur Küste am Bri­tish Chan­nel ist die am Bristol Chan­nel nicht ganz so son­nen­ver­wöhnt. Man sollte sich je­doch da­durch den Nor­den nicht ver­lei­den las­sen, scheint doch ge­rade das wech­sel­hafte Wet­ter viel bes­ser zu der rau­en Land­schaft der Steil­küste und der Moore zu pas­sen. Mit dem be­schau­lichen Clovelly be­fin­det sich ei­nes der schöns­ten Fi­sche­r­dör­fer Eng­lands an die­sem Küs­ten­ab­schnitt.
... eine Region für Aktivurlauber
Mit all­jähr­lich mehr als neun Mil­lio­nen Tou­ris­ten ge­hört Devon zu den be­lieb­tes­ten eng­li­schen Urlaubs­re­gio­nen. Kein Wun­der, eig­net sich die Graf­schaft doch her­vor­ra­gend für ei­nen Ak­tiv­urlaub, egal ob nun Wan­dern, Fahr­rad­fah­ren, Rei­ten oder Schwim­men auf dem Pro­gramm steht. Gut aus­ge­baute Wan­der­wege füh­ren so­wohl an der Nord- wie auch an der Süd­küste ent­lang. In den weit­läu­fi­gen Ge­bie­ten des Dart­moor und des Ex­moor kann man un­ge­hin­dert von He­cken und Zäu­nen ein­fach quer­feld­ein wan­dern. Auch eine Fahr­rad­tour über die schma­len Land­stra­ßen von Dorf zu Dorf kann viel Spaß ma­chen, denn nur we­nige Autos sind hier unter­wegs. Rad­fah­rer soll­ten bei der Pla­nung ihrer Route das stän­dige Auf und Ab der Stra­ßen und Wege be­rück­sich­ti­gen. Weil viele Neben­stra­ßen kaum brei­ter als ein Last­wa­gen sind, muss man ent­spre­chend vor­sich­tig sein. Reiter haben vor al­lem in den Dör­fern rings um das Dart­moor die Möglichkeit, Pferde für Ausritte zu mie­ten, und Un­ge­übte kön­nen dort auch Reit­stun­den nehmen.
Sightseeing und mehr
Erlebnis Kultur
Cornwall und Devon besitzen zahlreiche bedeutende kulturelle Sehenswürdigkeiten, allen voran die Kathedrale von Exeter. Über den Südwesten Englands verteilt finden sich zahlreiche Burgen, faszinierende Herrenhäuser und herrliche Landsitze. Das kulturelle Erbe der Region präsentieren interessante Museen wie die Tate Gallery in St Ives.
Die Burg von St Mawes mit ihren halbkreisförmigen Bastionen ist die besterhaltene Verteidigungsanlage an der Küste, die unter Heinrich VIII. entstand.
Museen und Ausstellungen
HM Pri­son Dartmoor Mu­seum: Die Haft­an­stalt von Dartmoor ist ei­nes der be­kann­tes­ten Ge­fäng­nisse Eng­lands. Ein klei­nes Mu­seum informiert über den All­tag und die Haftbedingungen.
Tate Gallery St Ives: Der Fixpunkt für moderne Kunst in Cornwall, zudem ein archi­tek­to­ni­sches Glanz­stück im Küs­ten­städtchen St Yves. Die Aus­stel­lungs­räume sind Künstler­ateliers nach­empfunden.
Bar­bara Hep­worth Mu­seum and Sculp­ture Gar­den: Das ehemalige Wohnhaus der Bild­haue­rin Bar­bara Hep­worth in St Ives be­herbergt heute ein Museum und einen Skulpturengarten, der noch im­mer den Geist der Künstlerin atmet.
Royal Al­bert Me­mo­rial Mu­seum: Das Museum von Exeter widmet sich der rö­mischen Vergangenheit und besitzt eine große na­tur­his­to­ri­sche Abteilung.
Old Guildhall Mu­seum: In­te­res­sant ist auch ein Be­such des städ­ti­schen Muse­ums von Looe, das sich den The­men Ge­schich­te, Berg­bau, Fi­sche­rei und Schmug­gel widmet.
Royal Cornwall Mu­seum: Das Graf­schafts­mu­seum in Truro bie­tet ei­nen profunden Einblick in die Ge­schichte Corn­walls.
Unter(wasser)welten
National Maritime Museum Cornwall: Das in Falmouth gelegene Museum bietet einen interessanten Zugang zur Mee­reswelt. Man kann sogar die Un­ter­was­ser­welt von Corn­wall live be­ob­ach­ten!
Na­tio­nal Ma­rine Aqua­rium: Das Aqua­ri­um von Plymouth lädt zu einem Spa­zier­gang durch die Unter­wasser­welt ein, wobei man Haie ebenso wie See­pferd­chen bewundern kann.
Geevor Tin Mine: Eine Führung durch das Besucherberg­werk be­leuchtet die Ge­schichte der Zinn­ver­arbei­tung in Corn­wall.
Burgen, Herrenhäuser und Landsitze
Buckland Abbey: Eine ehe­ma­li­ge Zis­ter­zienserabtei, die von Sir Fran­cis Drake bis zu sei­nem Tod be­wohnt wurde.
Tintagel Castle: Eine Burgruine in spek­takulärer Lage. Doch der große Reiz und die Anzie­hungs­kraft des Ortes be­ruht auf der Vorstellung, dass es sich um den Ge­burts­ort von Kö­nig Ar­tus han­deln soll.
Arlington Court: Ein eindrucksvoller Her­ren­sitz samt großzügigem Park, der für seine üppigen Rhododend­ren und sei­ne Sammlung historischer Kutschen bekannt ist.
Saltram House: Ei­ner der pracht­volls­ten Land­sitze im Südwesten Englands mit herrlichen Gartenanlagen.
Antony House: Der Her­ren­sitz aus dem 18. Jahrhundert ist von einem aus­ge­dehn­ten Landschaftsgarten umgeben.
Mount Edgcumbe: Das Herrenhaus aus der Tudorzeit liegt inmitten einer weit­läu­figen Gartenanlage, die immer wie­der herrliche Blicke über den Plymouth Sound bietet.
Castle Drogo: Keine Ritterburg, sondern die pseudomittelalterliche Traumburg eines Kolonialwarenhändlers.
Lanhydrock House: Ein schmucker Land­sitz mit einer 35 Me­ter lan­gen Long Gallery, umgeben von einer pracht­vollen Gartenanlage.
Powderham Castle: Spät­mittel­alter­li­cher Landsitz mit einem weit­ge­hend aus geor­gia­ni­scher Zeit stam­men­den In­te­rieur.
Totnes Castle: Die nor­man­ni­sche Burg wurde auf ei­nem auf­ge­schüt­te­ten Hügel, ei­ner so­ge­nann­ten Mot­te, er­rich­tet. Die Rui­nen sind zwar nicht son­der­lich be­ein­dru­ckend, doch bie­tet sich ein schö­ner Pa­no­ra­ma­blick über Totnes.
Dartmouth Castle: Die wuch­tige Burg mit ihren zinnenbekrönten Türmen wur­de im 15. Jahr­hun­dert er­rich­tet, um den Ha­fen von Dartmouth si­chern zu kön­nen.
Kirchen und Klöster
St Pe­ter’s Cathedral: Die Ka­the­drale von Exeter ist der be­deu­tendste Kir­chen­bau der Graf­schaft Devon. Nur die Türme stam­men noch aus nor­man­ni­scher Zeit, an­sons­ten ist sie im Stil der eng­li­schen Hoch­go­tik ge­halten, mit herrlicher Or­na­men­tik und kunstvollen Skulpturen.
Truro Cathedral: Die neu­go­ti­sche Kathe­drale ist die jüngste Ka­the­drale Eng­lands und wurde im Stil des His­to­ris­mus errichtet.
St Michael’s Mount: Das ehemalige Klos­ter besitzt einen traumhaften Fel­sen­garten und ist das eng­li­sche Pen­dant zum Mont St Mi­chel in der Nor­man­die.
Ziele im Grünen und am Meer
Erlebnis Natur
Cornwall und Devon bilden einen faszinierenden Land­schafts­raum mit spektakulären Hochmooren und einem mehr als abwechslungs­reichen Küsten­profil, das mit steilen Klippen und herrlichen Stränden lockt. Eingebettet zwischen Hügeln und dem Meer finden sich außerdem üppige Park- und Gartenanlagen.
Wassertemperatur: bis zu 17 Grad im Hochsommer
Lufttemperatur: bis zu 25 Grad im Hochsommer
Nationalparks und Moore
Trotz der trubeligen Küs­ten­städte ist Süd­west­eng­land insgesamt ein dünn be­sie­del­tes Land, die un­wirt­li­chen Hoch­moore sind von mensch­li­cher Besie­de­lung weit­ge­hend ver­schont ge­blie­ben. Dür­res Hei­de­kraut und mäch­tige Gra­nit­fel­sen, da­zwi­schen ein paar Po­nys und Schafe - viel mehr At­trak­tio­nen wird man neben ei­ni­gen Pflan­zen in den zwei süd­eng­li­schen Na­tio­nal­parks nicht aus­ma­chen kön­nen.
Dartmoor National Park: Mit rund 950 Qua­drat­ki­lo­me­tern ist dies der größte Nationalpark im englischen Süd­wes­ten. Mit seinen schroffen Granit­felsen und Granitbuckeln (Tors) ist das Dart­moor eine so kontrastreiche wie fas­zi­nie­rende Landschaft. Bäume finden sich meist nur entlang der Flüsse, auf den Hügeln wachsen Torfmoos, Woll­gras und Ginster.
Exmoor National Park: Auf ei­ner Flä­che von an­nä­hernd 700 Qua­drat­ki­lo­me­tern um­fasst der kleinste Na­tio­nal­park Eng­lands das Ge­biet von Combe Martin bis Minehead, im Sü­den reicht er bis Dulverton. Hier leben die halb­wil­den Ex­moor-Po­nys sowie rund 30.000 Scha­fe und mehr als 200 Vo­gel­ar­ten, da­run­ter Bus­sar­de, Wan­der­fal­ken und Eis­vögel. Besonders lohnend ist es, an einer geführten Wanderung oder an einem geführten Ausritt durch das Hoch­moor teilzunehmen.
Bodmin Moor: Das dritte Hoch­moor im Süd­wes­ten Eng­lands ist kleiner, zudem herrscht ein milderes Klima als in den beiden anderen. Faszinierend sind die Hügelgräber und mystischen Stein­krei­se, die hier zu finden sind. Drei Stein­kreise mit dem Namen „The Hurlers“ sind ein Re­likt aus der Bron­ze­zeit, über dessen Bedeutung bis heute gerätselt wird.
Gärten und Parks
Eden Project: Die an riesige Waben er­in­nernden Ge­wächs­häuser der tropi­schen Gartenanlage sind längst eines der Wahrzeichen Corn­walls ge­wor­den.
Lost Gardens of Heligan: Ei­ner der schönsten Gärten Corn­walls! An ma­chen Stellen entsteht ein Märchen­wald mit ver­wun­schenen Baum- und an­deren Skulp­tu­ren.
Overbeck’s Gar­den: Ein herrlicher Gar­ten mit zahlreichen medi­terranen Pflan­zen und traum­haf­ten Meer­bli­cken.
Greenway: Agatha Christies Anwesen samt Herrenhaus und Garten sind ein Muss für die Fans der berühmten Schriftstellerin.
Abbey Garden: Rund um die Ruinen einer ehemaligen Bene­dik­ti­ner­ab­tei blü­hen auf der Insel Tresco mehr als 5000 sub­tro­pi­sche und exo­ti­sche Pflan­zen.
Tregrehan Garden: Ein Kleinod unter Cornwalls Gärten. Ein Be­such lohnt vor allem wegen der vielen Bäume aus tro­pi­schen Regionen, die hier seit dem 19. Jahr­hundert gepflanzt wurden.
Trewithen Gardens: Der Garten ist bekannt für seine üp­pige Ve­ge­ta­tion mit mehr als 100 ver­schie­denen Ka­me­lien-, Rho­do­den­d­ren- und Ma­gno­lien­ar­ten.
Glendurgan Garden: Neben exo­ti­schen Pflan­zen, Rho­do­den­d­ren, Ka­me­lien und Ma­gno­lien be­geis­tert Glendurgan vor al­lem durch ei­nen his­to­ri­schen Irr­gar­ten.
Trebah Garden: Das Mar­ken­zei­chen der sub­tro­pi­schen Gar­ten­an­lage sind ur­zeit­li­che Baum­far­ne, Was­ser­fäl­le und Was­ser­gär­ten.
Die schönsten Strände
Tunnels Beaches and Rock Pools: Das viktorianische Felsenschwimmbad von Ilfracombe verspricht ein besonderes Strandvergnügen.
North Sands & South Sands: Die beiden Buchten südlich von Salcombe gehören zu den schönsten Stränden der Region.
Whitsand Bay: Der langgestreckte und von Klippen geschützte Strand bietet sich vor allem bei Ebbe für längere Spa­zier­gänge an.
Porthcurno: Karibikfeeling pur! Schö­ner kann man in Cornwall nicht baden.
Bed­rut­han Steps: Dies ist der wohl schönste Küstenabschnitt im Norden Cornwalls. Der Strand mit seinen spek­takulären Klippen und frei­stehenden Felsen kann über eine schmale Treppe erreicht werden.
Fistral Beach: Englands in Surfer­krei­sen bekanntester Strand bei Newquay bietet hervorragende Be­din­gun­gen zum Wellenreiten und Wind­surfen. Es lohnt sich auch, ein­fach nur Zuzuschauen.
Blackpool Sands: Der Strand ist zwar in den Sommermonaten al­les andere als einsam, bietet aber mit seinem hellen Sand und den dahinter ste­henden Pinien ei­nen sehr idyllischen Anblick.
Kynance Cove: Eine wunderschöne Bucht an der West­küste der Li­zard-Halb­in­sel.
Tipps für den Familienurlaub
Cornwall und Devon mit Kindern
Kinder sind kritische Urlauber: Ein langweiliges Programm wird schnell mit Protesten kommen­tiert; Alternativen sind also gefragt. Reiseziel Nummer eins für Familien mit Kindern ist in Cornwall und Devon natürlich die Küste.
Auch wenn kein Badewetter herrscht: Watt­wan­derun­gen, Muschel­suchen oder Sandburgen­bauen hält den Nach­wuchs bei der Stange. Wellenreiter und solche, die es werden wollen, sind hier ebenfalls genau richtig.
Baden und Strände
Die große At­trak­tion von Cornwall und De­von ist die ein­zig­ar­tige Küs­ten­land­schaft. Für ei­nen rei­nen Ba­de­ur­laub ist Süd­west­eng­land an­ge­sichts der Was­ser­tem­pe­ra­tu­ren al­ler­dings nur be­dingt ge­eig­net. Man sollte da­her durch­aus erns­t­haft über den Kauf ei­nes Neo­pren­an­zugs nach­den­ken, vor al­lem wenn man mit Kin­dern reist. Zu den schöns­ten Strän­den Süd­west­eng­lands ge­hö­ren die von Fel­sen ein­ge­rahm­ten Bed­ru­than Steps so­wie die Bucht Kynance Cove und der Porth­curno Beach. Mit einem herr­li­chen gold­gel­ben Sand­strand be­geis­tert außerdem die St Ives Bay.
Surfen und Schnorcheln
Keine Frage, auch am schönsten Sand­strand kann es irgendwann ein­tönig wer­den. Bootspartien entlang der Küste bieten Ab­wechs­lung, und für die Größe­ren gibt es in vielen Küstenorten Segel- und Surfschulen. Als Surf-Para­dies gilt Newquay. An der fel­sigen Küste kann man auch herrlich schnorcheln, doch noch aufregender ist sicherlich ein Ausflug zu den Riesen­haien vor der Südküste Cornwalls: Bei Porthleven werden Schnorcheltouren mit den eindrucks­vollen und doch über­aus sanften Tieren angeboten.
Aquarien und Zoos
Noch mehr Mee­res­be­woh­ner bekommt man in einem der attraktiv gestalteten Aquarien zu Gesicht. Empfehlenswert sind bei­spiels­weise die Aquarien in Newquay und Ply­mouth, wo die Viel­falt der Unter­was­ser­welt mit ihren Ko­ral­len und Rif­fen, mit Seepferdchen und Haien dem Be­su­cher nähergebracht wird. In­te­res­siert sich der Nach­wuchs mehr für exo­ti­sche Tie­re an Land, bie­tet sich ein Ab­stecher zum Paign­ton Zoo an. Dort leben neben Ele­fan­ten, Nas­hör­nern, Lö­wen und Tigern auch zahl­reiche Menschenaffen in ver­schiedenen Klima­zonen zu­ge­ord­neten Ein­heiten.
Seehunde, Esel und Ponys
Beeindruckend ist auch ein Be­such des Na­tio­nal Seal Sanc­tuary. In der Pflegestation werden in mehreren Pools ver­letzte oder kranke See­hunde auf­ge­päp­pelt, um sie später wieder aus­zuwildern. Ein High­light sind die mehr­mals täglich statt­fin­denden Füt­te­rungen. Um alte und kran­ke Esel küm­mert sich das Donkey Sanctuary unweit von Sidmouth. Die gemein­nüt­z­ige Stiftung betreut dort mehrere Hundert Tiere, die sich über Streicheleinheiten freuen. Und bei Touren durch das Exmoor und das Dartmoor macht man unweigerlich Bekannt­schaft mit den freilebenden Ponys, die keine Scheu vor Menschen haben. Toll ist es auch, das Dartmoor auf dem Rücken eines Pferdes zu erkunden. In den Riding Stables des Dartmoor sind auch An­fän­ger will­kommen.
Freizeitparks mit und ohne Tiere
Wie wäre es mit einem Abstecher zum Wildlife and Dinosaur Park bei Combe Martin? Vor allem Kin­der und Jugendliche fühlen sich von dem Tier­park mit Wölfen, Pin­guinen, See­löwen, Ottern, Reptilien und vielen wei­te­ren At­trak­ti­o­nen an­ge­sprochen. An der Nordküste Devons gibt es mit dem Watermouth Castle Park einen weiteren Frei­zeit­park, der mit einer Riesen­rutsche und einem ge­heim­nisvollen unter­irdischen Laby­rinth lockt.
Höhlen, Schluchten, Wasserfälle
Die unweit von Torquay ge­le­gene Kent’s Cavern ist nicht nur für Kin­der ein loh­nen­des Ziel. Die Höhle war be­reits in vor­ge­schicht­li­chen Zei­ten be­wohnt, geführte Touren geben Einblick in die unterirdische Welt mit ihren bizarren Tropf­steinen und Relikten aus der Steinzeit. Lauf­freudige Kinder finden sicher eine Wanderung durch die Lydford Gorge spannend, bei der es über kleine Brü­cken und auf schmalen Pfaden immer am Wasser entlanggeht. Die Haupt­at­trak­tion der tief ein­ge­schnit­tenen Schlucht ist ein 28 Me­ter ho­her Was­ser­fall.
Unterwegs mit der Dampfeisenbahn
Attraktiv für die ganze Familie ist eine Fahrt mit der West So­merset Rail­way. Sie ist die äl­teste pri­vat betrie­bene Dampf­eisen­bahn in Groß­bri­tan­nien. Auf ei­ner Stre­cke von drei­ßig Ki­lo­me­tern ver­läuft die Bahn­li­nie längs der Quantock Hills von Bishops Lydeard bis nach Mine­head in Devon.
Unterwegs in Devon
Devons Nord­küste und Ex­moor
Die Nord­küste De­vons und das Ex­moor liegen in der Tou­ris­ten­gunst hin­ter der be­kann­ten engli­schen Ri­viera, doch gibt es auch hier viel zu entdecken: steile Klippen, einsame Moore, traditionsreiche Seebäder und nicht zuletzt ein pittoreskes Museums­dorf.
Der Ex­moor National Park wurde 1954 gegründet und hat eine Fläche von 692,8 km².
Die Nordküste Devons ist ein Muss für alle Na­tur­lieb­ha­ber, vor al­lem die Küs­te zwi­schen Minehead und Lynton bie­tet eine fas­zi­nie­ren­de Land­schafts­sze­nerie mit steil ab­fal­len­den Klip­pen. Be­son­ders schöne Aus­bli­cke auf das Meer gewährt eine ge­büh­ren­pflich­tige Stra­ße, die von Porlock Weir in west­li­cher Rich­tung auf den steil ab­fal­len­den Klip­pen ent­lang der Küs­te ver­läuft.
Der ausgedehnte Ex­moor National Park begeistert mit seinem fast men­schenleeren Hochmoor, das für seine Ponys und Clapper Bridges bekannt ist, von denen die 55 Meter langen Tarr Steps am eindrucksvollsten sind.
Für Naturliebhaber lohnt auch eine Er­kundung der Dü­nen­land­schaft der Braun­ton Burrows, handelt es sich doch um die größte Englands. Ein Klas­si­ker ist der South West Coast Path, der direkt an der Promenade von Minehead beginnt.
Von ihrer wilden Seite zeigt sich die Küste am Hartland Point, wo sich die Surfer in den Wellen tummeln. Ganz hei­melig geht es hingegen im ein­tritts­pflich­tigen und autofreien Museums­dorf Clovelly zu. Weitere verträumte Küs­tendörfer sind Porlock oder Mor­wen­stow mit seinem Seemanns­fried­hof sowie das reetgedeckte Bossington. Witzig ist auch der Ort Combe Martin, der sich über meh­rere Ki­lo­me­ter durch das schmale Um­ber-Fluss­tal fast bis zum klei­nen, aber schö­nen Strand hi­nunter er­streckt.
Minehead, Lynmouth und Ilfra­combe sind als traditionsreiche See­bäder die beliebtesten Standorte für eine Erkundung. Ilfracombe bei­spiels­weise besitzt neben seiner viktoria­nischen Bausubstanz aus­ge­zeich­nete Res­taurants so­wie eine über 20 Meter gro­ße Bron­ze­sta­tue einer schwan­geren Frau, die von dem Künstler Damien Hirst ge­schaf­fen und direkt am Hafen auf­ge­stellt wurde.
Barnstaple und Bide­ford wiederum sind le­ben­dige Kleinstädte, die weni­ger mit großen Sehens­würdigkeiten als vielmehr mit guten Einkaufs­mög­lich­keiten pun­k­ten.
Was anschauen?
Exmoor National Park: Eine Fahrt durch den Nationalpark gehört zum Pflichtprogramm. Hier sind die halb­wil­den Ex­moor-Po­nys heimisch, außer­dem rund 30.000 Scha­fe und mehr als 200 Vo­gel­ar­ten, da­runter Bus­sar­de, Wan­der­fal­ken und Eis­vö­gel. Beson­ders loh­nend ist es, an einer ge­führ­ten Wan­de­rung oder an einem ge­führ­ten Ausritt durch das Hoch­moor teil­zu­nehmen.
Arlington Court: Ein eindrucksvoller Her­ren­sitz samt großzügigem Park, der für seine üppigen Rhododend­ren und seine Sammlung historischer Kutschen bekannt ist.
Clovelly: Ein unter Denkmalschutz ste­hendes Museumsdorf mit Kopf­stein­pflas­ter­gassen, die von dicht ge­dräng­ten Häu­sern ge­säum­t sind und sich bis zum Mi­nia­tur­ha­fen hi­n­un­terziehen.
Hartland Point: Eine wilde Küs­ten­land­schaft, an deren Felsen die Brandung tobt. Ein Stück im Hinterland liegt die Hartland Abbey, ein ehemaliges Kloster mit einem wunderschönen Garten. Wer will, kann eine Wild­blu­men­wan­de­rung durch die Wäl­der bis zur Küste unter­neh­men.
Was unternehmen?
Wanderung zu den Hangmans: Schöne Küstenwanderung bei Combe Martin, die in einem Bogen durch das Landes­innere zurückführt.
West Somerset Railway: Eine private Dampf­eisenbahnlinie, die längs der Quantock Hills von Bishops Lydeard bis zum Küs­ten­ort Mine­head in Devon verläuft.
Cliff Railway: Mit der Seilbahn von Lynmouth nach Lynton hinauffahren und spektakuläre Ausblicke genießen.
Tarka Trail: Dieser gut ausgeschilderte Rund­wanderweg erschließt große Teile Nord-Devons. Auf einer ehemaligen Bahn­trasse kann man von Braunton über Barnstaple bis nach Meeth auch eine herrliche Fahrradtour unter­neh­men.
Was sonst noch?
Insel Lundy: Eine Schifffahrt zu der im Bristol Chan­nel ge­le­genen In­sel ist für alle Vogelliebhaber ein Muss. 400 ver­schie­dene Vo­gel­ar­ten, darunter die namens­gebenden Pa­pa­gei­tau­cher, aber auch Kor­mo­ra­ne und Sturm­tau­cher zie­hen nicht nur die englischen Bird­watcher magisch an.
Tunnels Beaches and Rock Pools: Das viktorianische Felsenschwimmbad von Ilfracombe verspricht ein besonderes Strandvergnügen.