Achim F. Sorge
Das Turnier
–
Neue Lustspiele auf der Burg, Teil 3
„Das Turnier – Neue Lustspiele auf der Burg, Teil 3“ von Achim F. Sorge
herausgegeben von: Club der Sinne®, Eichenallee 26m, 16767 Leegebruch, September 2015
zitiert: Sorge, Achim F.: Das Turnier – Neue Lustspiele auf der Burg, Teil 3,
1. Auflage
© 2015
Club der Sinne®
Inh. Katrin Graßmann
Eichenallee 26m
16767 Leegebruch
www.Club-der-Sinne.de
kontakt@club-der-sinne.de
Stand: 01. September 2015
Gestaltung und Satz: Club der Sinne®, 16767 Leegebruch
Coverfoto: © Anatoly Tiplyashin/Shutterstock.com
Covergestaltung: Club der Sinne®
ISBN 978-3-95604-517-2
Das vorliegende eBook ist urheberrechtlich geschützt.
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Sämtliche Personen dieser Ausgabe sind frei erfunden und volljährig.
Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen sind rein zufällig.
Erfundene Personen können darauf verzichten, aber im realen Leben gilt:
Safer Sex!
Vorwort
Die Bewerbung
Stefanie
Vorbereitungen
Sarahs Ankunft
Festeröffnung
Des Turnieres zweiter Tag
Der Trostpreis
Die Nacht
Die letzten Spiele
Das Ende - Der Ausklang
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Der letzte Teil endete damit, dass wir von einer Reise ans Meer zurückkehrten. Dort hatten wir Sarah kennengelernt und einen männlichen Lustsklaven für ihre dominante Ader gefunden. Nach wenigen atmosphärisch dichten Tagen reisten wir zurück zur Burg. Julia war immer noch die einzige Lustsklavin im Kerker, auch das wollten der Herr und ich alsbald ändern.
Dieser Teil handelt davon, wie eine weitere geneigte Dame für den Kerker gefunden wird. Zusätzlich wird Sarah für mich als Assistentin gewonnen, zumindest für eine gewisse Zeit. Darüber hinaus hatte der Burgherr die Idee, ein festliches Turnier im Stil des frühen Mittelalters zu inszenieren. Dabei sollte weniger die Kampfkunst als vielmehr die Minne im Vordergrund des Ereignisses stehen.
Natürlich wurde ich mit den Vorbereitungen des Festes beauftragt. Stunden um Stunden saß ich am Schreibtisch und schrieb persönliche Einladungen, die auf Wunsch des Herrn mit originaler Tusche und echten Gänsefedern auf handgeschöpftem Büttenpapier verfasst waren. Ein Glück, dass ich sie nicht auch noch als mittelalterlicher Bote verkleidet eigenhändig abgeben musste.
Parallel zu dieser Arbeit setzte ich in einschlägigen Zeitschriften Annoncen auf, die auf die vakante Stelle im Kerker aufmerksam machten. Sie erinnern sich vielleicht noch an den Text, den ich seit Langem unverändert verwendete.
„Junge Frauen zwecks Erziehung und Abrichtung gesucht. Unterbringung in kargen Kerkerzellen. Verpflegung, Zwangsarbeit, Folter und Erniedrigung nach Absprache. Keine finanziellen Interessen! Bewerbungen unter Chiffre XXX“
Eine Flut von neugierigen Nachfragen überschwemmte mein Büro, aber ernsthaftes Interesse bestand nur bei den wenigsten Frauen. Die meisten wollten einfach nur wissen, was hinter der Offerte stand und ob es sich um eine Art Abenteuerurlaub handelte.
Der Tag des Turniers rückte also ständig näher, ohne dass ich dem Herrn von einem geeigneten Neuzugang berichten konnte. Doch endlich erreichte mich eine Bewerbung, die mich interessierte.
Ich hatte schon gefühlte dreihundert Briefe geöffnet, gelesen und verworfen, als einer mich faszinierte. Er las sich wie folgt:
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit großem Interesse las ich Ihr Gesuch. Ich bin derzeit mit der Abschlussarbeit meines Studiums beschäftigt und suche eine Anstellung, die mir die Möglichkeit bietet, diese weitgehend ungestört erstellen zu können. Ein gewisser Zwang bei dieser Arbeit käme mir entgegen, weil ich zum einen hinter meinem Zeitplan liege und zum anderen hier in der Stadt zu vielen Ablenkungen ausgesetzt bin.
Gerne erbringe ich im Gegenzug die gewünschten Dienstleistungen, welche meinem Geschmack und meinen persönlichen Neigungen entgegen kommen.
Über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch freue ich mich sehr.
Stefanie
Dem beiliegenden Lebenslauf konnte ich entnehmen, dass die Frau runde dreiundzwanzig Jahre alt war, Sport trieb und zahlreichen Hobbys nachging. Das beiliegende Passfoto gefiel mir auch. Ein helles, nettes Gesicht mit strahlenden Augen. Beides überzeugte mich spontan, und ich beschloss, die Frau so schnell wie möglich einzuladen.
Wenige Tage später stand Stefanie tatsächlich vor mir. Sie trug ein leichtes Sommerkleid und offensichtlich keinen Büstenhalter. Ich bat sie in mein Büro, wo eines der interessantesten Bewerbungsgespräche meines ganzen Lebens auf mich wartete.
„Herzlich willkommen Stefanie. Bitte setze dich doch. Ein Getränk? Kaffee, Espresso, Tee, Wasser oder Saft?“
Stefanie setzte sich auf den Stuhl vor meinem Schreibtisch und wünschte sich ein Glas Wasser. Ich klopfte in die Hände, worauf wenige Augenblicke Julia ihren Kopf durch die Tür steckte. Anders als sonst war sie bekleidet, ich wollte Stefanie nicht verschrecken.
„Bitte, Julia, bringe ein Glas Wasser für Stefanie und einen Espresso für mich. Vielen Dank.“
Julia nickte und verschwand.
Während ich Stefanie ganz grob in die Abläufe im Kerker aufklärte, achtete ich sorgsam auf jede ihrer Reaktionen. Sie hörte meist aufmerksam zu und nickte, um mir zu zeigen, dass sie meine Erklärungen verstanden hatte. Lustig fand sie es, dass sie mich und den Burgherrn förmlich anreden sollte, selbst aber mit dem traulichen „Du“ angeredet wurde. Trotzdem akzeptierte sie die Regel, und als Julia uns die Getränke brachte, fragte sie, wie denn Julia angesprochen werden sollte.
„Julia ist eine Sklavin wie du, also wird sie von dir auch so angesprochen“, war meine Antwort.
„Ja, gerne, mein Herr“, antwortete sie völlig natürlich, so als ob sie nie anders kommuniziert hätte.
Ich bat Julia darum, im Raum zu bleiben, und fuhr mit dem Gespräch fort.
„Du weißt, dass du hier sexuelle Dienstleistungen verrichten sollst. Hast du Erfahrungen damit, oder ist das so eine Idee von dir, die dir beim Lesen der Anzeige kam?“
„Ich komme aus bescheidenen Verhältnissen, und alleine mit der staatlichen Unterstützung lässt sich mein Studiengang nicht finanzieren. So habe ich schon früh verschiedene Arbeiten im erotischen Bereich angenommen.“
„Erzähle mehr. Was hast du gemacht?“
„Am Anfang habe ich als Fetischmodel gearbeitet. Da verdiente ich aber nicht viel. Dann kamen erste Filme, später dann ein Escortservice mit speziellen Dienstleistungen.“
„Und warum machst du das nicht weiter?“
„Mein Chef war zu vereinnahmend, ich konnte mein Studium nicht so fortführen, wie ich es wollte.“
„Vereinnahmend?“
„Ja, ich sollte bei ihm wohnen und nur noch für ihn und seine Kunden arbeiten.“
„Und da war dir dein Studium wichtiger?“
„Klar, ich werde doch älter, und mit vierzig mag ich keine notgeilen Kerle mehr bespielen. Außerdem hätte ich in dem Gewerbe als alternde Gespielin ohnehin keine Chance auf gutes Einkommen.“
„Noch bist du jung und konntest dort gut verdienen, was hier nicht geht. Reizt dich das denn nicht?“
„Doch. Aber ich möchte einerseits mein Studium abschließen und anderseits nicht immer nur die Wünsche anderer erfüllen.“
„Auch hier wirst du die Wünsche anderer erfüllen müssen.“
„Hier aber sind die Wünsche auch die meinen.“
„Kennst du die Wünsche denn schon?“
„Ja!“
„Ach, dann kläre mich doch mal auf.“
„Herr, Ihr wollt eine willige Stute haben, die Zwang sucht und geil bespielt werden will. Und mehr noch, Ihr wollt ein Spielzeug haben, das Ihr für Euch und Eure Gäste einsetzen könnt. Eine Sklavin, die Euch dient und Euch ebenso bespielen kann, wie sie selber bespielt werden möchte. Ihr sucht eine Schlampe, die dem Burgherrn und Euch zu Füßen liegt, benutzbar, willig und ohne Anspruch auf irgendetwas. Ja, ich bin ein Objekt, das nur hier ist, um Eurer Lust zu dienen.“
Stefanie stand auf, zog ihr Kleid über ihren Kopf, legte es auf den Stuhl, stieg dann aus ihrem Schlüpfer und sprach weiter.
„Hier bin ich, und mein Lohn soll die Freiheit sein, meine Abschlussarbeit in meiner Freizeit fertigzustellen. Zwingt mich, legt mir harte Prüfungen auf, und Ihr werdet sehen, dass ich Willens bin, Euch und allen anderen auf dieser Burg zu gefallen.“
Mit diesen Worten wandte sie sich Julia zu, die mit offenem Mund und geweiteten Augen der Aufführung zusah. Ohne zu zögern, und obwohl sie Julia noch nie gesehen hatte, öffnete sie vor ihren Augen ihre Scham.
„Na, Julia, ist das nicht ein prächtiges Brötchen? Du kannst damit spielen, wenn du willst. Jetzt gleich oder auch erst später, wenn der Herr es befiehlt.“
Ein Alb betrat den Raum. Es war einer von denen, die aus der Gemeinschaft der Albe wegen Boshaftigkeit entlassen wurde. Ohne zu zögern, drückte er mir die Luft ab, zauberte dunkle Schemen vor meinen Augen, die sich hastig in die Zimmerecken verkrochen und als Hausgeister dort dauerhaft Quartier bezogen.
„Stefanie“, krächzte ich heiser, „eines nach dem anderen.“
„Herr!“, sprach Julia. „Stefanie hat eine geile Spalte. Bitte seht sie Euch an!“
Stefanie kam wortlos zu mir, präsentierte auch mir ihre blank rasierte Vulva. Ihre Klitoris, die mich an eine rote Bohne erinnerte, lag selbst im nicht erigierten Zustand deutlich sichtbar in ihrer Spalte. Die zarten inneren Lippen waren samt dem Häubchen zum Grund der Scham hin Schweinchenrosa. Nach oben hin, zu den Spitzen, wurden sie dunkler und schlossen im satten Kakaobraun ab. Beide waren sehr gleichmäßig und schlossen sich direkt mit dem Klitorishäubchen zusammen, sodass es aussah, als hätte sich der Kitzler einen Mantel übergeworfen. Und unten, wo sie endeten, dort öffnete sich dunkel und geheimnisvoll die göttliche Halle ihrer Vagina.
Der Alb bestrafte meine ehrliche Bewunderung mit einer Verschärfung seines Würgegriffs. Ich schnappte nach Luft, trank meinen Espresso in einem Zug leer, schüttelte mich dann heftig. Der Drude fiel von mir ab, verzog sich murrend in eine Ecke, wo er sich zu den anderen Quälgeistern gesellte. Für dieses eine Mal hatte ich gewonnen. Erleichtert atmete ich tief ein und schloss meine Augen, bevor er es sich anders überlegen konnte und mich erneut bedrängen würde.
„Herr, bitte beurteilt mich nicht nur nach der Form meines Geschlechts. Ich weiß, dass es betörend ist. Doch ich möchte nicht wegen meines Körpers genommen werden. Ich will Euch dienen, weil ich Eurer Herrschaft wert bin.“
Ich öffnete die Augen und schaute Stefanie ins Gesicht. Der Alb blieb fern, und ich konnte wieder mit normaler Stimme sprechen.
„Du denkst, dass du es wert bist, von uns beherrscht zu werden?“
„Ja, ich werde mich zumindest bemühen und aus meinen Fehlern lernen.“
„Dann ziehe dich bitte wieder an und merke dir, dass du nur das tun sollst, was dir befohlen wird. Nicht mehr, nichts anderes und auch nichts Besseres. Nur das, was man dir aufträgt. Verstehen wir uns?“
„Ja, Herr“, sagte Stefanie, bekam einen roten Kopf und zog sich umgehend wieder an.
„“