Inhaltsverzeichnis

Die Philosophie im Leben

muss nur daraus bestehen

nach einer allumfassenden Ethik und

Toleranz

zu leben

und seine Mitmenschen

nebeneinander bestehen zu sehen

deren Lebensweg zu guter Letzt

dasselbe Ende ereilen wird

Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen

Versuchen wir innerhalb einer Kultur

uns innerhalb der lebendigen Bewegung

in uns selbst zu stabilisieren

nach der langen Zeit der Dämmerung und des Schattens

nach dem Holzpfahl zu greifen

glücklich ans Ufer zu gelangen

in Teilen unserer wissenschaftlichen Welten

bis in unbegrenzte Universen hinaus zu gelangen

Fiktion zu erlangen

den Gebrauch all dessen mit Fantasie zu erforschen

unmittelbar die Sonne, ihren Mikro – und Makrokosmos

auf sich selbst zu beziehen,
um auf der Reise zum Leben
gedankliche Abenteuern zu bestehen!

Einleitung

Der eigene Titel, der echte Name des Autors, verbindet mitunter Menschen und Figuren im Leben eines Menschen, authentisch in einer Biografie geschildert, die durch Generationen hindurch miteinander verwachsen sind. Man zählt in einer Autobiografie eigentlich vornehmlich solche Menschen auf, mit denen man gelebt, mit denen man gemeinsam gelitten, und von denen viele schon gestorben sind.

Es wird über sie geschrieben für diese, die zur Wahrheit stehen.

Die Lebenden werden angerufen, denn es waren alle, die in der gleichen Geschichte auftauchten, hier nieder geschrieben zur gemeinsamen Erinnerung. Und die richtigen, die ich hier anspreche, sind stolz auf ein solches Buch, und auch darauf, dass die Gedanken eines Tages die Menschen überleben.

Es ist nicht notwendig die alten Bekannten zu verleugnen, indem man ihre Namen änderte. Vielmehr sind es die Hinterbliebenen selbst, die sich manchmal die Anstrengung machen müssen einen Anfang zu finden, mich als Menschen zu kennen. Man erfährt meine Bewunderung zum Leben, meine starke Poesie, eine große Leidensgeschichte, Geschichten, ein riesiges Abenteuer und eine heraus ragende Spontanität.

 

Ist es auch so gelaufen, dass ich im Leben immer zu kämpfen hatte, wie gegen Männer, die mir meinen Weg nur zu verhindern suchten, die mir etwas in den Weg räumten, so bräuchten sie mir heute nicht mal mehr als 'Wurstsalat im grauen Anzug' zu begegnen, denn ich habe mir meinen Lebensstil, meinen Selbstwert erkämpft. Und eine neue Platte wird nicht mehr aufgelegt, und auf Mutter' s Kartoffelacker laufen auch genug Frauen, mit denen ich mich bestens verstehe, denen es einerlei ist, wie ich als Kind aufgewachsen bin, oder wie viel Kraft es mich kostete, um meine eigene Meinung und Glaubensfreiheit zu kämpfen. Was schert mich körperliche Nähe zu einem Mann, wenn eine ganze machoide Gesellschaft dabei zusieht, wie Frauen in ihr ertrinken müssen?

Nein, der Mann an sich sollte in Zukunft besser seine Flossen von mir fern halten.

Er ersparte sich damit viel Ärger. Stritte sich einer um meine Gefühle, dann bin ich nicht zu minimieren gedacht. Selbst zu bestimmen, wofür es gilt auf Erden zu leben, der Sinn mir steht. Kein Mensch weiß Gesagtes mehr zu trennen. Rund und rund dreht es sich herum.

Auf einem Spazierweg die Nase immer hoch erhoben, ist es schwerer für den anderen, sich selbst zu helfen. Überdies, was gesagt sein muss, immer gehen wird, dass Münder niemals stehen still.

Gewiss Vergewaltigung stellt einen Menschen über einen gewissen Zeitraum mit einem Cyborg gleich. Der Mensch verkapselt sich und besteht eine Weile nur im Hier und Jetzt. Er besteht nur in einem Traum der Unverwundbarkeit. Er fühlt sich wie in einem Taucheranzug. Und er wünscht sich in seine Kindheit zurück, quasi um zu erhalten, was vergänglich ist.

Wenn dieser verletzte Mensch sich zuviel technische Ausstattung zulegt, der Welt nur seine Neutralität auszudrücken, wirkte er nur wie 'gemacht', 'programmiert', 'vorher bestimmt', 'kontrolliert'.

Aber ein Mensch kann sich nicht von seinem Fleisch lossagen.

Wenn der Mensch wieder erkannt hat, dass seine ganze Suche nicht nur in seinem Antrieb liegt, das Äußerliche wahrzunehmen, das vielleicht bei ihm Regung und Fähigkeiten auslöste, der erkennt daraufhin die Unberechenbarkeit des Menschen, die Freiheit, die Unbezähmbarkeit und das wirksame Gegenmittel der Selbstbestimmung seine Lust zu empfinden, das pulsierende Leben, die Verletztlichkeit und wird also auf diese Weise weiter bestehen können.

Der Mensch denkt und dient, sich selbst zu beherrschen und nichts und niemandem Rechenschaft schuldig zu sein, frei zu sein.

Gerade seine Geschichte macht einen Menschen aus. Er ist das Ergebnis seiner Geschichte, samt seiner Meinung, seinen Ansichten und der Gewohnheit und er ist sich seiner Verletzlichkeit bewusst.

Ein Star ist oft ein Mensch, der ewig leben will, aber gerade die Unsterblichkeit beraubt ihn jeglichen Verlangens.

Es ist lediglich ein Buch ein Gedanke, der weiter lebt.

Ist eine vergewaltigte Frau, ein Cyborg meines Erachtens, darin angelangt, dass sie denkt, also ist sie nicht, dann sind es die Gefühle, die sie bei den echten Menschen nicht mehr erkennen kann. Aber ihre Rettung sind die Gefühle. Und zu Beginn des Zwiespalts löst dieser das Denken aus. Die Literatur, die sich damit erschaffen hat, löst Bewusstsein aus, gleich einer Verkabelung im Gehirn.

Dem Menschen sei somit nicht ans Herz gelegt, nur dem Schein nach zu gehen. Der vereinfachte Mensch ist das Schicksal des technisierten Menschen.

Einmal aufs andere Mal trifft man tatsächlich auch auf seinem Weg gute Menschen. Sie sind dann keine talentlosen Möchtegerns, denn solche machen keine bessere Figur, wenn sie im Glashaus mit Steinen um sich werfen. Ein Zyniker hat mit einfühlsamen Glauben gerade mal soviel gemeinsam, wie ein reicher Schnösel damit zu tun hat, wie eine zünftige Revolution gefeiert würde.

Mein Mann.

er war wie ein Wilder.

wir waren beide wie auf der Flucht.

er sah aus seinen Augen,

wie jemand, der ein Unrecht begangen.

also ließ ich ihn, wo er hingegangen,

weil er immer noch zu laufen begann,

statt mir für den Abend einen Fisch zu fangen.

ein sensibler Mensch,

wie alle aus meiner Familie,

wie ein Hering ohne Wasser eben,

die Freiheit zu leben und dafür zu sterben

in Sonne, Musik und mit Wein.

unglaublich veränderte sich der Hof um ihn,

den er einmal gekannt.

Setzte keinem ein Zeichen, nur das Deine nicht zu kennen.

Der leicht den Respekt vor anderen verliert.

Du kommst mir über den Nasenring nicht hinweg…

wie viele es gewesen, du nicht errätst.

Kleine Frau, übe dich in Geduld

Ich sehe dein Verlangen

bist geblendet vom Zauber der Jungen

deine Augen zehrend stehen über mir

ich sehe einen Befehl

du sehnst dich nach Liebe

weil du Liebe und Stärke von dir gibst

nur die Worte dir im Halse stecken blieben

die eine Hälfte noch im Bilde, wie du dich fühlst

die andere zernagt in Zweifel

erschrocken dem Leben gegenüberstehst

blass dein Antlitz, kalt das Blut

warnend deine Blicke

die nur von deiner Schönheit zehren

ab und an dein Vaterbild dich selig spricht

ein Alltag so entfremdet

du enttäuscht und dich selbst zerstörend

weil dir die Berührung fehlt

im Zauber anderer zerbricht dir unsäglich

dein tägliches Leid keine Gefühle zu empfinden

Würdest dich in mich verlieben, wollten deine Augen sagen

steht in ihnen klar wie der Schnaps

erwartest an der Ampel von jemandem

über die Straße geführt zu werden

nur zu leer die Wüste, die es nicht schaffte

dich mit Menschen zusammen zu treiben

die du für mich wie ein Meer durchschwimmen würdest

glaube nur nicht dass dein Gehirn viel davon übrig hielt

kein Menschenrecht enthielt, weil du Stress fühlst

so würde es mit allen bitter werden

ist als wäre dir die Kette vom Rad abgesprungen

greifst da zu, wo du die Lücke findest

in der du nicht getreten, nicht getroffen wirst

sitzt das Weib nur fest verankert

den Platz zu finden, in dem ihr die versoffene Jugend blieb

aufgesessen sind alle deinen Witzen

eines Tages sitzt du ihnen selber auf

mehr noch ihre Ohrfeigen können sitzen

kannst es fühlen, ihre Schritte hören

Einiges geschieht und manches ist gestellt

ein Boot in rasantem Ritt zu begleiten

ihr Flair, ihr sicheres Gefühl nach zu ahmen

taugt in der Ironie des Schicksals nur

in ihrer ungebetenen Art meine Hilfe anzubieten

für ihre geklaute Sehnsucht nachzukommen

Gute Erziehung besteht darin, zu verbergen, wie sehr man sich selbst schätzt und wie wenig die anderen.

Nächte ohne Nächte. Tage ohne Tage.

Die Kirche befindet sich oft in der Rolle, dem Lumpenproletariat den Umgang zu lehren,
mit dem fundamentalen Mangel und Begehren umzugehen.

Dass man von der Entsagung des Begehrten lebt, würde ausgelegt, als gliche das Genießen, die unmittelbare, ‚idiotische‘ sexuelle Befriedigung, eher einem zähen Schleim.

Um den wahren Wesensgehalt eines Gegenstandes zu erkennen, müssen wir unsere Einstellung zu ihm ändern.

Alle Akte des Bewusstseins sind sinnstiftend und konstituieren überhaupt erst ihre Gegenstände.

Das allgemeine Gut aller Individuen, die Freiheit, im Staat, hindert die Menschen in seiner Beschränktheit daran, die unendliche, absolute Freiheit zu erlangen. Damit das Ganze vollkommen wird, schafft sich also der unendliche, absolute Geist im Endlichen sein Reich, in dem die Schranken des Begrenzten überwunden werden: die Kunst stellt die Wahrheit der Idee für die sinnliche Anschauung dar. Die Religion offenbart dem endlichen Geist in der Vorstellung den Begriff von Gott. In der Philosophie schließlich entsteht das Gebäude der Vernunft -geleiteten Wissenschaft, in dem das selbstbewusste Denken die ewige Wahrheit der Idee (in der Logik) begreift und in allem wiedererkennt. Das Absolute wird sich dadurch seiner selbst bewusst als der ewigen, unzerstörbaren Idee, als des Schöpfers der Natur und aller endlichen Geister. Außerhalb seiner Totalität kann es nichts weiter geben – im Begriff des absoluten Geistes sind auch die extremsten Gegensätze und alle Widersprüche aufgehoben – sie sind alle miteinander versöhnt.

Die Idee kann nun durch den Geist zu sich selbst zurückkehren, indem dieser die Natur (durch Arbeit) wie sich selbst (in Staat, Kunst, Religion und Philosophie) nach der Idee formt bzw. bildet.

Die Idee kann nicht als Nichts benannt werden, sie wurde schon zuvor bewahrheitet und ins Leben gerufen. Nenne man dies einfach Vorwissen. Sie wird dann also auch verinnerlicht erfahren und der Geist bietet der Idee ein Zuhause. Somit erst entsteht die Verwirklichung einer Idee.

Ein Mensch geht zu entdecken.

Seine Stimme geht zu tragen.

Das Soloinstrument neben dem Chor ist auch wichtig.

Wie will man den Menschen ansonsten auch kennen?

Geht es um die Frage, wie es geht, eine Welt anzuschauen, in Mitten dieser Welt zu leben und sie sich zu erklären?

Das geht einen doch auch selbst etwas an. Es gibt auch das geistige Eigentum. Schreiben gilt doch nicht nur einem Publikum, um alles mit einem Kreis zu teilen, wobei der Kreis von anderer Seite beeinflussen will.

Die dialektische Aufhebung von Hegel besagte, dass es die objektive, also außerhalb des Menschen liegende Wahrheit gibt, adäquat zu denken, verstehen und zu begreifen. Sein Ideal Ich regte ständig seine Fantasie an, die Endliche zu überschreiten. Der Mensch probiert sich aus, steckt seine Energie in Projekte, die ihn weiter bringen. Sein Humor und sein Optimismus treiben ihn stetig an. Mithilfe seiner Fähigkeit über seine Erfahrungen zu reflektieren, erreicht der Mensch, mit sich selbst im Klaren zu sein und zu einem sozialen Verhältnis zu seiner Umwelt anzuknüpfen. Gerade in der Lage als Mensch von einem auf ein anderes Pferd wieder aufzusteigen, auf einen fahrenden Zug aufzuspringen oder einen Berg zu erklimmen, ist das Herrliche, dieses Leben zu haben. Wäre alles nur glatt und beschränkt, verhinge die Menschheit nur in Verzweiflung.

Ein Pessimist schneidet sich selbst ins eigene Fleisch. Er landet eines Tages in einer Isolation genau da, wo er sich zum Märtyrer macht.

Einer gegen den Rest der Welt. Er vertritt die Einstellung, ein Mensch hätte nur ein Verhältnis zum Glauben, indem er ihm gleichzeitig werde und nach ihm lebt, ohne jede liebevolle Beziehung zu einem Menschen und ohne reellen Bezug zu einer Gesellschaft, die ihn in Wirklichkeit umgibt. Sein Leben verläuft dementsprechend eintönig und dank seiner finanziellen, familiären Verhältnisse, die ihn im Besten Fall umgeben, arbeitet er nie.

Er schaffte es in dem Fall sogar äußerst über seine Verhältnisse zu leben, hielt aber nicht wirklich viel von der Kunst. Er existiert gänzlich unreflektiert, auch ohne über sich selbst im Klaren zu sein.

Jeder Mensch ist banal, und geht er mit seinen Gedanken flanellieren, um zwar oberflächlich aber als populär zu gelten, dann berechtigt dies nicht, dass das Schreiben des Einzelnen Solchen nur auf Rechtfertigung beruht. Keine Eigenständigkeit käme hier zu Tage.

Gehe ich als Frau dazu über, mir die Schreiberei mit eigenem Schreibstil zu nutzen, vorrangig um zum Beispiel Vergewaltigung zu verarbeiten. Dann erkenne ich, der Mörder ist banal, er ist ganz gewöhnlich. Und meine Aufgabe bestand in den letzten dreißig Jahren mir diese Erfahrung zu erklären, mit dem Beisein von Gefühlen, als müsste ich mich vor einer Welt rechtfertigen. Diese Vergewaltiger sind keine der Fantasie entsprungenen Teufel, sondern sie sind Menschen.

Und die Opfer müssen damit leben, verstehen zu können.

Daran geht die Menschheit nicht vorbei.

Wie auch sollte dies funktionieren, über solche Erfahrungen hinaus im Leben zu schweigen?

Wie lernt ein Mensch darüber zu sprechen, was ihn bewegt?

Lernt er damit intensiver umzugehen, erfolgt für den Menschen eine Konfrontation durch eine dunkle Zeit.

Man weiß, das Leiden eines einzigen Kindes, ist des Leidens zu viel.

Aber aus meiner Erfahrung weiß auch ich, Aussöhnung ist nicht möglich. Sie enthielt keine Qualität. Sie wertete eine Situation nicht auf, denn das Leid zu vergessen, bedeutet das Anderssein zu vergessen.. Es sind Spannungen, die unvereinbar sind, und es interessierte keinen Fremden schließlich, welchem Menschen ich in die Arme fiel. Das erlittene Böse ist nicht vereinbar mit Harmonie.

Aufgrund eines Jahrhunderts, das von Gewalt, Krieg und Boshaftigkeit geprägt war, leben wir eines Tages vielleicht in einer Geschichte, in der es keine Menschen geben wird. Denn dies sei durch den Menschen möglich. Die Menschheit lebt auf Bewährung, und die Welt ist nichts Besonders, sie ist nur, was sie ist.

Ich frage mich, liegt das Böse in der Abstraktion?

Was wir von heute lernen, ist doch, das Töten heute, findet statt aus Distanz, und es ist die absolute Selbstbezogenheit des Einzelnen, der Absolutismus, der sich in kranken Hirnen befindet, der diese Tötungsweise erst ermöglichen will.

Wüssten die Leute heute darum, es könne etwas eintreten, das völlig unvorstellbar ist. Dann erweckte es vielleicht statt der Spuren der Zerstörung noch Gedankenwelten, die bei Menschen Betroffenheit auslösten. Es gibt solche Maschinen, die ohne unser Zutun ihr Werk verrichten, und Computer übernehmen einen Großteil der Arbeit, ohne die Menschen.

Bedeutet mir trotz aller Dunkelheit dieser Welten, am ehesten das Licht der Vernunft, der Rationalität, so bedeutet dies das erhellende Licht der Aufklärung. Es muss einem Menschen gelingen, die Nacht quasi zu denken. Denn er wird darauf beschränkt, dass die Nacht das Gesamte, das klare Konzept der Gedanken außer Acht lassen will.

Genau hier liegt die Chance zu sich zu finden. Es ist der Weg in die Nacht, um der Vorstellungskraft ihren Platz wieder zu geben. Und darin gesehen, besteht die Möglichkeit eines Menschen, in seinem Leben etwas zu ändern.

Die Idee - das Gehirn hatte sie zuvor, es bedenkt und entscheidet,

     es ist permanent in Gang

     das Unterbewusste ist überall

     die Sinne, das Gedächtnis, das Unterbewusste

Gleichzeitig geht wenig. Riesige Welten werden ausgeblendet.

Alles, was wir erleben, dringt als Bündel rasant nach 50 Millisekunden ins Bewusstsein. Nach 150 Millisekunden beginnen wir uns zu bewegen, ohne zu wissen warum. Das Unterbewusste hat längst schon entschieden, erst danach denken wir, was zu tun sei oder all das, worüber wir denken, ist eigentlich schon Vergangenheit, weil sich das Unterbewusste zuvor schon damit befasst hat, worum es gehen will.

Was einen Charakter ausmacht

Ausdauer, Neuanfang

Vielseitige Interessen

Mut sie auszuprobieren

soziale Geschmeidigkeit

Willensstärke, Motivation

selbstgesteuerter Belohnungsaufschub

Selbstkontrolle, Vorsicht, Demut

Emotionalität

Mäßigung, Gerechtigkeit

Tugend, Tapferkeit, Charakterstärke

Weisheit, Wissen

humaner und moralischer Umgang

Es ist schwerer darauf zu antworten, besser gesagt, was sich in meinem Leben abgespielt hat, als gelesen.

Dies nun zu lesen, hängt damit zusammen, meine ich, sich wie in einem leeren Raum zu befinden, nähert sich gewiss einer Biografie und liest sich beinahe wie ein Kriminalroman.

Man wird feststellen, dass man sich in vielem wiedererkennen wird.

Wenn ich daran denke, wann meine Geschichte begonnen hat.

Dann allein mit Drei, bei meinem ersten Gedanken, dass ich meinen Weg alleine zu bestehen habe. Meine Familie gab es für mich nie, diese, die ab da schon zu früher Zeit die Aufsicht auf mich verweigerte.

Es gab ein paar, wenn man sie an einer Hand abzählt, die die Einstellung besaßen, dass ich etwas ganz Besonderes sei, und dass man jemanden wie mich deshalb nicht verletzen dürfte.

Es begab sich tatsächlich zu der Zeit, dass zwei Männer in meinem Leben mein Vertrauen suchten, nur der erste wie der zweite suchte alsbald schnell das Weite, weil sie vielen Frauen nachstiegen.

Daran gesehen, sind sie also beide ohne mich gealtert.

Stelle sich einer vor, ich hätte in meinen jungen Jahren einmal den inneren Drang besessen, einen Kerl zu suchen, der mich aushielt.

Dann hätte ich vielleicht sicherlich einen an meiner Angel gehabt, den ich hätte manipulieren können für meine Zwecke, wie einen Faden hätte ich ihn mir dann bis ans Lebensende um den kleinen Finger wickeln können, um ihm wie mir selbst ein Leben zu konstruieren und zusammen zu spinnen, einander in einer langweiligen Geschichte beisammen die Hölle zu bereiten, um in beiderseitiger Abhängigkeit kein Wort über meine Familie zu verlieren. Aber das war mir nicht möglich. Das ist für keinen Menschen menschenmöglich, der für Jahre weggesperrt wurde und so verfolgt, dass ein Sadist hätte neben dem anderen Platz nehmen können.

Die Frage aber zu beantworten, warum ich dieses Leben leben musste auf diese Weise, keine Begründung hat, weil ich mir nie etwas zu Schulden kommen ließ, was mir dennoch kirchlich einzureden versucht wurde.

Bücher zu schreiben bedeutet sich auch im Politischen einen Weg in die Freiheit zu schaffen, weswegen sich meine Bücher ständig immer wieder lesen. Manche finden meine Texte wirklich gut.

Es geht um manche Eindrücke die ich sammelte, in verschiedenen Umgebungen, Erfolgen, ersten Niederlagen, erstem Verliebtsein usw.

Diese Fragen sind schnell beantwortet, allein um sich ein klares Bild zu verschaffen. Aber meine Weise, meine Fähigkeiten, in denen ich gewachsen bin, ich in Armut meine Lebensweise bewahrte.

Ich habe trotz aller Angriffe, mein Kind zu einem friedfertigen Menschen erzogen, wo Gewalt, in unserem Dasein keine Rolle spielte, wenn ich mich auch häufig entsinne, wie oft und in welcher Weise die Chance genutzt wurde, mein Kind tätig anzugreifen.

Wenn ich von Werten rede, in denen ich mein Kind erziehe, geht es um Wärme, Humor, Herzlichkeit und Mitmenschlichkeit, derer ich in meinem Land erst neuerdings mehr gewahr geworden bin.

Für manche ist es echt 'ne Überraschung, wenn ich mich nach dreißig Jahren auf sie zu bewege, und sie erst einmal zu einem Urlaub in meine Gegend einlade.

Gut, selbst wenn ich schon lange nichts mehr von deren damaligen Bekanntschaft wusste oder wusste, dass es sie überhaupt in meiner Welt gab. Es konnte sogar sein, dass sie echt glatt die Allerersten sind, die sich nach zehn Jahren Schriftstellerexistenz über meine Autorenwebsite und Postbox bei mir gemeldet hatten!

Ich erzähle dann so, dass ich vorhätte, ein paar Pressemappen abzuschicken - an Zeitungen, Zeitschriften oder Journalisten - in der Hoffnung, dass Leute so vielleicht auf mich aufmerksam würden.

Denn der Verlag verlangt von mir nur eine Self-Publishing. Das heißt, um die Vermarktung meiner gesammelten Seiten, muss ich mich selbst kümmern in diesem Versuch, sonst könnten meine fast 29 Bücher im Regal verstauben, obwohl ich viel investierte.

Meine Bücher sind sorgfältig überarbeitet und gut layoutet. Es sind sprachlich gut ausgearbeitete Erfahrungen aus meinem Leben, von denen die Rede ist, die ich ziemlich offen anbiete, es ist auch noch eine gute Anzahl meiner Gemälde oder Fotos aufgeführt.

Noch dazu, dass man meinte, ich sei mit meiner Familie hier sicher glücklich. Dazu nur eines. Es ist ziemlich schnell beschrieben. Ich habe mit meiner Familie zu meinem eigenen Schutz schon lange gebrochen.

Ich habe einen Sohn, der schon so gut wie flügge ist, ich erzog ihn selbsttätig allein.

Ich klärte ihn darüber auf, dass ich mir gerade die Gegend hier in Schleswig aussuchte vor 26 Jahren, da im entfernten Umkreis Familienteile in Skandinavien leben, etwas weiter im Ostdeutschen, und Berlin, und dann ein bisschen weiter in Kalifornien. In diesem Gefilde hier fühle ich mich also erst deshalb familiär gebunden, weil ich sie hier am weitesten von mir entfernt wähne, und ich somit leichter zu meinen eigenen Dingen finden konnte und zu meinem Selbst.

Wer früh beschloss, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen, der braucht nachher keine anderen, die ihn an der Hand nehmen wollten. Und gerade hier im Norden fühlt sich einer aus der Fremde nur dann wohl, wenn er sich genug mit sich selbst zu beschäftigen weiß, denn Freunde kann man hier, wenn man es genau nimmt, gar keine finden. Leute, die ich mag, wohnen alle Kilometer weit entfernt.

Nur die Landschaft hier ist einladend, die Menschen so gesehen sind es eigentlich nicht. Schleswig liegt genau am Wasser, hier mündet die Schlei von Schleswig aus ein Stück weiter zur Ostsee, vierzig Kilometer etwa, und wir mitten drin, zwischen Ostsee und westlich vierzig Kilometer weiter die Nordsee, und nördlich vierzig Kilometer weiter ist Dänemark.

 

Ein dänischer, reicher Milliardär, inzwischen leider verstorben, baute uns vor ein paar Jahren erst eine Gymnasialschule auf ein ehemaliges Kasernengelände und schenkte diese der dänischen Minderheit, an die ich mich seit Julian' s Geburt anschloss, weil die Skandinavier ein ganz gutes pädagogisches Konzept besitzen.

Die Schule ist jetzt sogar Europaweit die Schule mit der schönsten Architektur, und sie wird sehr oft besucht und besichtigt.

Lassen wir das mal gut sein. Noch befinde ich mich in der Lage, in einer sehr schönen Altbauwohnung mit ordentlich Raum zu leben.

Und ich forderte die Leute aus der Ferne also dazu auf, es sich zu überlegen, ob sie vielleicht Lust haben, im Sommer auf Besuch zu kommen. Der einzige Nachteil sei, dass ich nicht in Besitz eines Autos sei. Dennoch ist Schleswig und Nahumgebung eine Reise wert, das wollte ich doch wetten!

Die Reaktion auf meine Gastfreundschaft und nette Einladung jedoch kam überraschend mit einer Antwort, die sich gewaschen hatte:

'Sie seien schockiert über meine Ausdrucksweise und hätten Besseres zu tun, als bei uns vorbei zu sehen und sie hätten beim Besten Willen keine Zeit für so was, und damit ich es wüsste, vielleicht trifft man sich ja zufällig mal in irgendeiner Stadt und lief sich dann mal so über den Weg. '

In meinen Büchern

  •    See Gefiedertes Blatt
  •    Zum Ursprung Zurück
  •    Gø hva du tøs

schreibe ich über Kindheit, Jugend, Elternhaus, Männergeschichten und existenzielle Probleme in die Selbstständigkeit

Schlangengefieder - Flachs in flachen Landen

was ich im Arbeitsamt erlebte, Berufe, die ich erlernte, theoretisches und praktisch anerlerntes Wissen zur Sonderpädagogik

Ein Universum passte in einen Beutel

darin erfuhr ich Abstand und meinen Befreiungsprozess

Hinter Mauern scheint es violett - Sichtweisen zusammen gefasst

Yerba Santa - die an sich gescheiterte Missionierung meines Lebens

Schau auf Dich - mein Umbruch

Fantasien' s Flüsse – die Ehre einer Frau

Meine Seele wird ein Baum

Psychologie, das Phänomen ein Kind der Sonne zu sein

Ich schätze, Ich wüsste

der Reiz am Leben zu sein und der Weg als Ziel

Gezeitenwandel - im Zauber erhaben

Was bleibt - Wille auf Besserung. Fantasie. Hoffen auf Morgen

Schattendiebe - Liebe ist nur ein Etikett. Die Seele, die in Freiheit lebt. Freiheit gehört jedem.

Liebe ist manchmal viel zu weit weg - Kindheit, Jugend als Abenteuer, Philosophie

Wieder im Licht - Theorie Psychologie

Bannig Aufgewühlt - Du fällst und du stehst wieder auf

Schatzsuche - Heute zu leben, morgen zu sterben – Alles muss funktionieren

Für Dich nur das Beste - Intelligentes Leben funktioniert auch global

Am Ende eines Wegs–Nicht nur zum Schreiben mir die Zeit verbleibt

Zwischen Jetzt und Hier – Autobiografie

Mensch Clara! - eigene kleine Jugenderzählung

Haikus 1 / 2 – Meine japanische Dichtkunst

Alles aus einer Hand – Glaube und Ansichten

Sonne, Herbstlaub, Kieselerde - Roman

I am a clarovoyant – Alles über Sozialarbeit

Zu aller erst versuche ich es, in dem ich mich kurz hielt.

Nur wer schaffte es, ein reichhaltiges Leben von fünfzig Jahren mal eben auf einer knappen Seite verschnürt für alle Leser darzustellen? Der eine reagiert schüchtern darauf, oder weiß gar nichts damit anzufangen. Der andere benötigt einen gewissen Schlüssel, um Genießbares aus meinem Erfahrungsschatz auch therapeutisch funktionabel für sich aufzufassen. Dem einen helfe ich vielleicht, mit meiner Poesie sein Leben zu entwirren, aber immer versuche ich selbst auch daran zu arbeiten, mein Leben als diese Geschichte preis zu geben, die in meiner Kindheit begann und mich heute noch wärmt, als säße ich mit meinen Lesern und Zuhörern am Kamin und ich beginne alles auszupacken.

Es erzählt vielleicht ein Fantasyautor davon in seinen surrealen Erzählungen von Dingen, die ich in der selben Spannung und Dramatik in meinem Leben erfuhr. Ich weiß heutzutage aber, was mir in meiner Kindheit mitgegeben ward und was mir da als gar nicht so depressiv oder dramatisch nachklang. Denn so nackt und existenziell war meine Kindheit nicht, als dass ich aus der Freiheit dieser Tage nicht doch einen Nutzen ziehen könnte. Ich habe mich in den letzten drei Jahren stark bemüht meinen Erfahrungsschatz beisammen zu halten und zu komprimieren, um immer für neue Dinge offen zu bleiben und für sie Platz zu schaffen. Das geht aber nicht immer und auf Dauer. Auch die Frau spinnt eventuell an einem Netz. Und ihre Spinnenliebe bezieht sich immer wieder zu einem anderen. Wenn sie auch darum wüsste, dass die Eigenliebe stark mitgegeben ist. So schützt sie doch eine göttliche Hand vor zu viel Unsinn. Und inzwischen begeht man seinen Pfad auch mit der Einsicht, dass vieles, was von außen kommt, auch in sich selbst gedacht, sein Versprechen innehat.

Da ist so einer.

Was einer sagt, was einer denkt, und was er im Schlaf oder im Bewusstsein vertritt, verbindet es sich mit einer Kunst?

Und benötigte einer sein Rückgrat, so sieht man ihn vielleicht dennoch so schnell nicht wieder. Er rief dich aus den Badlands, aus denen er nie wieder kehrt.

Seine zerschossenen Träume überall zu Füßen liegen.

So lag sie darnieder und ihre Musik trug den Sieg von ihren Schmerzen davon. So wollte er sie hinterlassen.

Ihr Beziehungsleben trug keine Gespräche mit sich sicherlich. Und wer allein mit sich spricht, ist ein Narr. Also bewies dies doch wahrlich wie mikroskopisch klein die Verbindung vom einen zum anderen Menschen ist. Die Unschuld sich heute nur noch da bewies, wo das Kind vor sich hin singt, daher wird es geliebt, daher wirkt es sympathisch, nicht?

Wer nur verdorbene, falsche Klänge benutzt, dessen Sprache ist nicht auf Kommunikation gerichtet. Wer mit sich selbst spricht, wendet sich an einen Empfänger, der nicht da ist.

Und wie viele halten sich an die Musik und ihren Klang, da Menschen sich leichter von sich selbst lossagen, um ihre Geschicke trauern und sich so weit weg von ihrer Unschuld fühlen, dass sie sich in der Verführung leichter von ihrer Kindheit verabschieden können und der verlorenen Eigenheit des Individuums. So finden sie in dessen Verführung scheinbar zu sich selbst, und begehen trotzdem eine Gefahr, sich in ihr zu verlieren, in der Verführung ins Bodenlose.

Man weiß aber Bescheid und den Gesang in beschaulicher Atmosphäre zu genießen, beinahe darin sein mythisches Denken zu erleben. Zu den Klängen, will die Sprache heute sich verwandeln, die Bedeutung zu transformieren. Und der Gesang ist eine perfekte Sprache, nicht wirklich sichtbar, aber in der Wirkung präsent.

Würde falscher Gesang, ein Falschsingen nicht demütigend wirken? Er machte einsam, bestünde in einer Schieflage und stimmte nicht mit sich selbst überein. Eine Stimme müsste zum kommunikativen Austausch gut klingen, oder hat etwas in des Gesanges Inneren einen Riss?

Die Vernunft ist eine Entzauberung, in der die Ursprungssprache verlernt wird, dies findet kontinuierlich statt. Es ist ein Abschied vom Gesang. Viele fallen auf sich selbst zurück, wirken entwurzelt und denaturiert. Sie erkennen sich darin nicht mehr selbst und leben nicht mehr im Einklang mit sich selbst. Zu oft prallen sie mit ihrer Umwelt zusammen, und eine gemeinsame Arbeit will nicht zustande kommen. Ihr einziger Sieg, den sie mit heim tragen, ist der Gesang, der in ihrer Vorstellungswelt zur Sprache verkommt und damit entzaubert wird.

Würde eine solche Bekanntschaft gut ausgehen, vielleicht stieg dann der Laut eines solchen Menschen irgendwann einmal auf zur Sprache.

Meine Kindheit erfuhr Abenteuer. Ich streifte durch die Umgebungen, in meiner kindlichen Unbedarftheit und lernte klein schon, mich in fremdem Terrain zu orientieren. Nicht Ich lernte dies, sonder mein Spieldrang. Aus der Sicht von Weisen, lebte ich in einer Fantasie, die weggeblendet ward aus der Menge des Chaos, in welchem die Erwachsenen oft verhangen bleiben, stetig auf die Zeit bedacht. Den Weg fand ich immer wieder nach hause, wenn auch mal spät. Nur das Bunte fand sich in meiner kleinen Kiste, das Sammelsurium von Sammelbildchen, Legosteinchen, Kaugummi, Bonbons und Traubenzucker, Tierchen aus Plastik und kleinen Römerfiguren, samt Asterix. Die hochglänzenden Mickymaushefte ging ich mir in der Nachbarschaft ansehen, wozu ich auch oft die Gelegenheiten nutzte.

Denn was eigentlich nicht ist, das ist vielleicht in fremder Gegend aufzufinden. Steht zwar für die meisten im Leben alles fest, so weiß man als Kind nie, was vielleicht morgen einmal wird.