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Impressum

© eBook: 2021 GRÄFE UND UNZER VERLAG GmbH, Postfach 860366, 81630 München

© Printausgabe: 2021 GRÄFE UND UNZER VERLAG GmbH, Postfach 860366, 81630 München

HOLIDAY ist eine eingetragene Marke der GRÄFE UND UNZER VERLAG GmbH

Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung und öffentliche Zugänglichmachung, auch auszugsweise, sowie die Verbreitung durch Film und Funk, Fernsehen und Internet, durch fotomechanische Wiedergabe, Tonträger und Datenverarbeitungssysteme jeder Art nur mit schriftlicher Zustimmung des Verlags.

Leserservice:

GRÄFE UND UNZER Verlag

Grillparzerstraße 12

81675 München

www.graefe-und-unzer.de

Autoren: Daniel Berger (Tour 29), Oliver Breda (Tour 18), Nele-Marie Brüdgam (Tour 5, 6), Nicoletta De Rossi (Tour 22, 27), Knut Diers (Tour 1, 8, 11, 12), Martin Fraas (Tour 23), Franz-Marc Frei (Tour 31), Robin Daniel Frommer (Tour 30), Katja Gartz (Tour 3, 4, 20, 25), Ralf Johnen (Tour 9, 10), Christine Lendt (Tour 2, 7), Susanne Lipps-Breda (Tour 17), Cornelia Lohs (Tour 19), Bärbel Rechenbach (Tour 13, 14, 15, 16), Jens van Rooij (Tour 24), Elisabeth Schnurrer (Tour 33), Georg Weindl (Tour 21, 26, 28, 32)

Redaktion und Projektmanagement: Gernot Schnedlitz

Lektorat: Beate Martin

Bildredaktion: Nora Goth

Kartographie: Mediendesign Anne Tegler, Berlin

Schlusskorrektur: Andrea Lazarovici

Covergestaltung: Independent Medien Design, München; Carolin Weidemann, weidemann design, Köln

eBook-Herstellung: Laura Denke

ISBN 978-3-8342-3330-1

1. Auflage 2021

GuU 2-3330 11_2021_02

Bildnachweis

Coverabbildung: Uferstraße am Sylvensteinstausee © Getty Images: Moment/Malorny

Fotos: AWL Images: Hans Georg Eiben; stock.adobe.com: pia-pictures; plainpicture; Shutterstock.com: Elenarts; AWL Images: Sabine Lubenow; Shutterstock.com: canadastock; Shutterstock.com: Marc Stephan; Huber Images; Shutterstock.com: Juergen Wackenhut; Shutterstock.com: Marc Venema; Shutterstock.com: Marcus_Hofmann; Getty Images: The Image Bank/Thomas Winz; AWL Images: Cornelia Doerr Photodesign; Shutterstock.com: Pilguj; Getty Images: imageBROKER; AWL Images: Cornelia Doerr Photodesign; Shutterstock.com: Olaf Simon; AWL Images: Cornelia Doerr Photodesign; stock.adobe.com: Reise-und Naturfoto; Getty Images: EyeEm/ Stefan Wehe; Huber Images: Francesco Carovillano; stock.adobe.com: rphfoto; stock.adobe.com: Martin; mauritius images: Pitopia; picture alliance: imageBROKER; Huber Images: Frank Lukasseck; Shutterstock.com: Marc Venema; laif: Martin Kirchner; Shutterstock.com: Guenter Albers; 52 laif: Dirk Eisermann; Huber Images: Francesco Carovillano; Shutterstock.com: fokke baarssen; picture alliance: NurPhoto; Getty Images: EyeEm; mauritius images: Blickwinkel / Alamy; Getty Images: Westend61; stock.adobe.com: Timdavidcollection; Shutterstock.com: Sina Ettmer Photography; Shutterstock.com: Sina Ettmer Photography; stock.adobe.com: rudi1976; stock.adobe.com: EKH-Pictures; lookphotos: Ulf Böttcher; stock.adobe.com: wlad074; laif: Nora Bibel; Shutterstock: Matthias Parschauer; stock.adobe.com: EKH-Pictures; stock.adobe.com: Michaela Bechinie; Shutterstock.com: Sina Ettmer Photography; Huber Images: Reinhard Schmid; Huber Images: Reinhard Schmid; Shutterstock.com: Karin Jaehne; stock.adobe.com: Mattoff; Shutterstock.com: mije_shots; Huber Images: Francesco Carovillano; stock.adobe.com: Andreas Levi; Shutterstock.com: Takashi Images; stock.adobe.com: mojolo; Shutterstock.com: O.G. Patiss; stock.adobe.com: Sina Ettmer; Shutterstock.com: Sabine Hortebusch; Shutterstock.com: alfotokunst; stock.adobe.com: Tobias Arhelger; Huber Images: Reinhard Schmid; stock.adobe.com: Günter Albers; Shutterstock.com: SanderMeertinsPhotography; stock.adobe.com: Stanislava; stock.adobe.com: Adrian72; Shutterstock.com: buchpetzer; Shutterstock.com: Sina Ettmer Photography; Getty Images: Raimund Linke; Shutterstock.com: Sina Ettmer Photography; laif: Thomas Linkel; stock.adobe.com: modernmovie; Shutterstock.com: canadastock; stock.adobe.com: ARochau; Shutterstock.com: FooTToo; plainpicture; mauritius images: Ingo Wandmacher; laif: Dietmar Denger; stock.adobe.com: mojolo; Shutterstock.com: SophieOst; Shutterstock.com: Olga Ilina; stock.adobe.com: Miguel Lupo; stock.adobe.com: pusteflower9024; stock.adobe.com: crimson; Shutterstock.com: Sina Ettmer Photography; Shutterstock.com: Pusteflower9024; mauritius images: Pitopia; mauritius images: Raimund Kutter/imageBROKER; Getty Images: imageBROKER RF; Shutterstock.com: Massimo Santi; Shutterstock.com: footageclips; Shutterstock.com: a4ndreas; Georg Weindl; TVB Tannheimer Tal: Achim Meurer; Shutterstock.com: mindscapephotos; Georg Weindl; Shutterstock.com: FooTToo; stock.adobe.com: Wolfgang Hauke; stock.adobe.com: Jenny Sturm; Getty Images: The Image Bank/Carlos Sanchez Pereyra; Shutterstock.com: A.N.Foto; Georg Weindl; Shutterstock.com: Traveller Martin; Georg Weindl; stock.adobe.com: czamfir; stock.adobe.com: romanple; stock.adobe.com: Silvia Eder; Shutterstock.com: Michael Warwick; plainpicture; mauritius images: Volkerpreusser / Alamy; mauritius images: Busse & Yankushev; stock.adobe.com: EKH-Pictures; plainpicture; Shutterstock.com: Eva Bocek; Shutterstock.com: Keitma; Shutterstock.com: shirmanov aleksey; stock.adobe.com: SirDiegoSama; Shutterstock.com: Zoltan Major; Shutterstock.com: Lukas Hodon; Shutterstock.com: AerialVision_it; Getty Images: Achim Thomae; Shutterstock.com: saiko3p; Shutterstock.com: lorenza62; laif: Dagmar Schwelle;

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Wichtiger Hinweis

Die Daten und Fakten für dieses Werk wurden mit äußerster Sorgfalt recherchiert und geprüft. Wir weisen jedoch darauf hin, dass diese Angaben häufig Veränderungen unterworfen sind und inhaltliche Fehler oder Auslassungen nicht völlig auszuschließen sind, zumal zum Zeitpunkt der Drucklegung die Auswirkungen von Covid-19 auf das Hotel- und Gastgewerbe vor Ort noch nicht vollständig abzusehen waren. Für eventuelle Fehler oder Auslassungen können Gräfe und Unzer, die ADAC Camping GmbH sowie deren Mitarbeiter und die Autoren keinerlei Verpflichtung und Haftung übernehmen. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird in diesem Buch bei Personenbezeichnungen das generische Maskulinum verwendet. Es gilt gleichermaßen für alle Geschlechter.

VORWORT

LIEBE LESERINNEN, LIEBE LESER!

Oft genug dienen Autofahrten vor allem einem Zweck: um von A nach B zu kommen – je rascher, desto besser. Doch der schnellste Weg ist selten der schönste (und auch die kürzesten Routen, die das Navi vorschlägt, haben bisweilen ihre Tücken). Ob mit Bleifuß auf der Autobahn oder in unfreiwilligem Schritttempo auf holpriger Fahrbahn: Sowohl Fahrgenuss als auch das Gefühl von Freiheit bleiben, wenn wir dieserart unterwegs sind, auf der Strecke.

Dabei gibt es sie zuhauf, die Strecken, die genau das einlösen. Wo allein schon der Weg das Ziel ist, wie es so schön heißt, weil sie landschaftlich besonders reizvoll und interessant sind. Vorausgesetzt natürlich, man bringt etwas Zeit mit, um sie gemächlich und mit offenen Sinnen abzufahren. Entschleunigung, also Slow Travel, ist angesagt, schließlich will auch die Seele mitkommen dürfen. Und das Beste: Dafür muss man gar nicht so weit reisen!

33 Traumstraßen in und um Deutschland haben wir in diesem Buch für Sie zusammengestellt. Gemeinsam mit den Touren aus dem ersten Band Einfach losfahren. 30 Traumstraßen vor der Haustür entdecken ergeben sie ein schillerndes Mosaik, das die beeindruckende Vielfältigkeit der verschiedenen Landstriche zeigt. Ist es im Norden der Blick in schier endlose Weite, der Horizonte öffnet, so sind im Süden die schneebedeckten Gipfel der Alpen echte Hingucker. Dazwischen liegen faszinierende Heide- und Flusslandschaften, glitzernde Seen, fruchtbare Felder, sanfte Hügel, saftige Wiesen, geheimnisvolle Wälder, Kunst und Kultur am Wegesrand, kleine und große Sehenswürdigkeiten, fantastische Bauwerke, malerische Dörfer und spannende Städte entlang der Route. Dazu lohnenswerte Abstecher, Spaziergänge und Naturerlebnisse, regionaltypische Besonderheiten … garniert mit den besten Adressen zum Einkehren und Übernachten. Damit Sie immer auf dem richtigen Weg bleiben, stehen zu allen Touren GPX-Daten zum Download bereit.

Nehmen Sie sich die Zeit, ein Wochenende zum Beispiel, und gehen Sie mit uns auf Entdeckungsreise.

Ihre HOLIDAY-Redaktion

ENTLANG DER ROUTE

Flensburg

Detailkarte | Online-Karte

Die Kleinstadt schmiegt sich zauberhaft an die Förde – am besten irgendwo am Westufer in der Nordstadt am Wasser halten und den Schiffen zuschauen. Der Historische Hafen und das Schifffahrtsmuseum sowie am Ostufer das Fischereimuseum erzählen vom maritimen Erbe. Vom Museumsberg lässt sich bei einem Spaziergang mit sieben Stationen bis zum Kompagnietor nachvollziehen, was Flensburg an Nachhaltigkeit zu bieten hat. www.transformwerk.org,www.flensburg.de

Sonderburg

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Die Altstadt und Teile der 28.000-Einwohner-Stadt im Süden Dänemarks liegen auf der Insel Alsen am Kleinen Belt. Bedeutend ist das Schloss mit Museum als ältester Profanbau weit und breit. Die dänische Königsfamilie legt im Sommer oft mit ihrer Jacht Dannebrog an, verlebt dann die Ferien im nahen Schloss Gravenstein. Westlich der Stadt befindet sich die nationale Gedenkstätte der Düppeler Schanzen, wo die Dänen gegen die Preußen 1864 eine Niederlage erlitten. www.sonderborg.dk

Årø

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Diese nur 3 mal 4 km große Insel im Kleinen Belt in der dänischen Südsee wartet mit schmucken Häusern, Naturschutzgebiet und kleinem Weinanbau auf und ist wahrhaft ein Kleinod. Die 750 m Wasser überquert die Autofähre von Årøsund aus. Strand und Kliffküste sind weitere Höhepunkte, wobei der wirkliche »Höhepunkt« nur 7,6 m über dem Meer liegt. www.visithaderslev.dk

Ribe

Detailkarte | Online-Karte

Es ist nicht nur der imposante Dom, der ans Mittelalter erinnert. Bis in die frühe Neuzeit war Ribe Dänemarks wichtigster Hafen an der Nordsee. Davon zeugen viele alte Häuser, die sich beim Bummel durch die Gassen heute noch von ihrer schönsten Seite zeigen. Das Kunstmuseum und das Wattenmeerzentrum (www.vadehavscentret.dk) sind ebenfalls von Bedeutung. Vom Leben der Wikinger lässt sich ganzjährig sehr anschaulich im Freilichtmuseum 2 km südlich erfahren (www.ribevikingecenter.dk). Zu empfehlen ist die Mittsommerfeier im Juni.

Tønder

Detailkarte | Online-Karte

Bekannt ist die Stadt für ihren stimmungsvollen Weihnachtsmarkt. Der Verkauf entsprechender Artikel läuft dort das ganze Jahr über – ein Kuriosum. Zwei Blicke zurück: Das Zeppelin- und Garnisonsmuseum erinnert an den größten Luftschiffhafen im Kaiserreich. Und im 17. Jh. waren in Tønder zeitweilig mehr als 12.000 junge Frauen damit beschäftigt, Klöppelkissen herzustellen. Wegen geringer Formalitäten ist die süddänische Stadt ein Paradies für Eheschließungen aller Art. Musikalisch geht es ebenfalls rund: Immer im August treffen sich hier Folk- und Rootsmusiker aus aller Welt. www.toender.dk

Bis nah ans Wasser: In Dänemark gibt es speziell gekennzeichnete Autostrände, die mit dem Pkw befahrbar sind.

SÜDDÄNEMARK: VON FLENSBURG ÜBER DIE INSEL ÅRØ NACH RIBE UND TØNDER

Übersichtskarte

Von Flensburg geht es zum Schloss in Sonderburg, durchs südliche Jütland, zur Mini-Insel Årø in der lieblichen Ostsee und über wellige Straßen entlang eiszeitlicher Endmoränen an die windumwehte Nordseeküste. Das mittelalterliche Ribe mit Wikingerdorf und das Heiratsparadies Tønder liegen auf der Strecke. Und wie wär’s mit einer Auto-Strandfahrt auf Rømø?

Flensburg

Tønder

286 km

ca. 5 Std.

GPX-Download

DER NORDEN

Begleitet von Meeresrauschen und Möwenkreischen, entlang kurviger Mittelgebirgssträßchen, durch liebliche Seenlandschaften und grüne Flussauen führen 18 Traumstraßen durch den nördlichen Teil Deutschlands, von Nord- und Ostsee in die Eifel, nach Nordhessen und Thüringen. Bekanntes, immer wieder Sehenswertes, aber auch Unentdecktes und mancherlei Überraschungen kreuzen den Weg und lassen den Fuß vom Gas- zum Bremspedal wechseln. Halt ist geboten, um zu erkunden, zu staunen, zu erleben und zu genießen.

Ländliche Idylle herrscht auf der Insel Alsen.

ETAPPE 1 VON FLENSBURG NACH SONDERBURG

41 km 50 Min. (Fahrt über die Insel Alsen zusätzlich 30 km, 60 Min.)

Der Start dieser charmanten Route aus zartem Ostseeflair und windigem Nordseestrand ist maritim. Im Herzen der Grenzstadt  Flensburg lässt sich viel über Schiffe erfahren, und beim Schlendern durch das Städtchen können wir erleben, was hier an Nachhaltigkeit praktiziert wird. Der Weg führt uns aus Flensburg hinaus und nördlich entlang der Flensburger Förde mit bestem Seeblick in einer weiten Schleife ins südliche Dänemark Richtung Sonderburg. Orte wie Rinkenæs (fünf Megalithgräber) und Broager liegen auf dem Weg. Kleine Wälder und Einzelgehöfte in weiter Felderwirtschaft sind zu erleben. Golfplätze gehören dazu und schmucke Häfen für die Segelboote wie in Minde. Bald geht es über eine Brücke ins Zentrum von  Sonderburg, das sich bereits auf der Insel Alsen am Kleinen Belt befindet. Die Stadt zu Fuß erkunden, das lohnt sich. Auch das Schloss ist imposant. Danach bietet sich eine beliebige Route zum Cruisen über die Insel Alsen an. Strände locken, kleine Dörfer spiegeln einstiges Fischerleben.

ABSTECHER

Ein hübscher Ausflug auf der Insel Alsen führt an der Ostküste entlang über Mommark und Fynshav nach Lavensby Strand zum Picknick. Auch die Halbinsel im Süden mit Kegnæshøj ist landschaftlich reizvoll.

ETAPPE 2 VON SONDERBURG ZUR MINI-INSEL ÅRØ

85 km 90 MIn.

An Feldern und Wiesen vorbei schlängelt sich die kurvenreiche Strecke durch den flachen Süden zunächst nach Apenrade. Die Altstadt, das Schloss Brundlund, eine Wassermühle sowie der Ringreiter-Platz sind einzigartig. Dabei ist der Fjord immer in Sichtweite. Bis Hoptrup geht es über kleine Straßen nördlich (ausgeschildert ist Haderslev), dann rechts Richtung Årøsund. Da legt die Fähre ab. Es ist nur ein »Hüpfer« hinüber zur Mini-Insel  Årø. Die wenigen Einwohner heißen einen rasch willkommen. Die naturnahe Insel mit Strand und Vogelschutzgebiet öffnet den Besuchern schnell das Herz. Sie ist nicht zu verwechseln mit Ærø, der »Ahorn«-Insel in der dänischen Südsee. Sie ist größer und liegt südlich der großen Insel Fünen. Hier auf Årø lässt sich auch gut campen. Ansonsten geht es nach einem Spaziergang wieder zurück mit der Fähre zum Festland und zur nächsten Etappe ins Mittelalter nach Ribe.

ETAPPE 3 VON ÅRØ NACH RIBE

72 km 75 Min.

Was zunächst flach beginnt (bis Haderslev), wird auf dem nördlichen Bogen, der über die Orte Sommersted und Rødding führt, leicht kurvig und wellig. Das liegt an den Überresten der Eiszeit – nein, die Gletscher sind getaut, aber sie haben Erdhügel vor sich aufgeschoben, die sogenannten Endmoränen. Ansonsten überspannt ein weiter Himmel das grüne Land. Manchmal sammeln sich dort große Vogelschwärme. Das sind Stare, die sich zum Luftballett treffen. Zwischen Ribe und Tønder machen Hunderttausende der Vögel Rast auf ihrem Weg in die südlichen Überwinterungsgebiete im Herbst. »Schwarze Sonne« wird das Naturphänomen auch genannt, was sich im Frühjahr wiederholt, wenn die Vögel zurückkommen.

Doch nun folgt  Ribe auf dem Routenplan. Hundert alte Häuser stehen in der Altstadt unter Denkmalschutz. Sie sind meist bewohnt. Ein Spaziergang durch die Gassen rund um den Dom gehört dazu. Cafés laden zur Rast. Wer hier länger zu bleiben plant, begibt sich auf einen Nachtwächterrundgang. Obwohl Ribe nicht direkt an der Nordsee liegt, war es über den schiffbaren Fluss damit verbunden und seit dem Mittelalter ein bedeutender Handelsort. Erst 2015 wurde auf dem Friedhof eine alte Kleeblattkanne gefunden. Sie kam vor etwa 1000 Jahren aus Frankreich. Vom Leben der Wikinger ist dann in einer nachgebauten Siedlung zu erfahren. Sie liegt etwas südlich von Ribe und ist höchst unterhaltsam bestückt. Sogar Kochkurse lassen sich belegen. Die Wikinger haben eben nicht nur Met getrunken …

EINKEHREN

Online-Karte

Skandinavische und maritime Küche bietet das Sælhunden. Gemütliche Einrichtung, Plätze drinnen und draußen.

Skibbroen 13, 6760 Ribe, Tel. +45/75/42 09 46 www.saelhunden.dk

Ein Stück dänische Geschichte erzählt das Städtchen Ribe.

ETAPPE 4 VON RIBE NACH TØNDER

88 km 90 Min. (Auto-Strandfahrt auf der Insel Rømø zusätzlich 10 km, 60 Min.)

Von Ribe ins Heiratsparadies Tønder kann es schnell gehen. Es liegt jedoch Skærbæk auf dem Weg. Aus dem Hjemsted Oldtidspark (Hjemstedvej 60) ist das Marsk Camp geworden (www.marskcamp.com). Von einem hohen Turm aus fällt der Blick aufs weite Wattenmeer. Restaurant, Café und Camping locken (auch für Reisemobile). Was auch reizt, ist ein schneller Abstecher über den Damm zur Insel Rømø. Wie oft in Dänemark üblich, lässt sich hier auf den weiten Stränden Autofahren. Das ist ein echter Spaß im meist festen Sand, so etwa am Lakolk Autostrand. Ein bisschen Übung ist von Vorteil. Wer mit dem Auto direkt bis ans Wasser fahren möchte, sollte sich genau über die Gezeiten informieren. Auch zu weicher Sand nach ablaufendem Wasser ist eine Falle. Nach dem Stranderlebnis lässt es sich jedenfalls in einem der Orte auf Rømø (auch im gleichnamigen Dorf) gut einkehren. Danach fährt man über den Damm, der durchs Wattenmeer führt, wieder zurück nach Skærbæk.

Zum Abschluss geht es nach  Tønder: Bekannt ist die Stadt für den schönen und beliebten Weihnachtsmarkt. Der Verkauf von Weihnachtsartikeln läuft dort das ganze Jahr über. Sich im Sommer in die Adventsatmosphäre zu versetzen ist ungewohnt. Vermutlich wird man irgendwo auch ein frisch verheiratetes Paar sehen. Die Stadt nahe der deutschen Grenze ist europaweit bekannt, da man hier ohne viele Formalien in den Stand der Ehe treten kann. Auch für gleichgeschlechtliche Paare ist das möglich. Wem noch nach einem Schlenker zur Kunst zumute ist, fährt über die Grenze nach Seebüll in Deutschland: Dort lebte Emil Nolde (1867–1956). Er war einer der herausragenden Maler des deutschen Expressionismus. Seine Aquarelle entstanden vor allem hier in seinem Atelierhaus in Seebüll, das heute als Museum dient.

ABSTECHER

Der dänische Prinz Joachim heiratete seine Frau Marie Cavallier nur ein paar Kilometer westlich von Tønder, in der ehrwürdigen Kirche von Møgeltønder. Das kleine Dorf mit dem Schloss Schnackenborg ist ein sehenswertes Idyll.

ÜBERNACHTEN

Rønhave

Online-Karte

Nur wenige Kilometer nördlich von Sonderburg liegt dieses schicke Hotel. Es ist ein renoviertes Bauernhaus aus dem 19. Jh. Großer Garten, Wald zum Wandern und ideal für Radtouren.

Hestehave 20, 6400 Sonderburg, Tel. +45/61/31 94 19, www.ronhave.eu

Hostrups Hotel

Online-Karte

Das weiße Haus mit den gemütlichen Rundfenstern im Erdgeschoss ist nicht nur eine feine Adresse zum Speisen, sondern auch zur stilgemäßen Übernachtung.

Sønderegade 30, 6270 Tønder, Tel. +45/74/72 21 29, www.hostrups-hotel.dk

Die Halbinsel Holnis mit wilder Natur und weiten Sandstränden markiert den nördlichsten Zipfel der deutschen Ostseeküste.

DURCH DAS NÖRDLICHE SCHLESWIG-HOLSTEIN: VON HUSUM BIS NACH KAPPELN

Übersichtskarte

Zwei Meere und eine Prise Dänemark bietet diese Tour, deren Weg zunächst die Nordseeküste, dann die dänische Grenze bis Flensburg begleitet und schließlich ein Stück an der Ostseeküste entlangführt. Bei Zwischenstopps locken grüne Marschenlandschaften, Sandstrände und Steilküsten, Friesendörfer und Hafenstädte, hochkarätige Kunst und jede Menge Kultur.

Husum

Kappeln

232 km

ca. 4,5 Std.

GPX-Download

Husum: charmante Hafenstadt an Nordsee und Wattenmeer

ETAPPE 1 VON HUSUM NACH NORDSTRAND

11 km 15 Min.

Eine erste Nordseebrise weht durch die heruntergelassenen Autofenster und treibt die Urlaubsstimmung an, da darf die Klimaanlage auch gern mal ausbleiben. Dazu der Blick auf die bunten ehemaligen Fischerhäuschen – aus gutem Grund parken wir erst einmal im Binnenhafen (kostenpflichtig) von  Husum und gönnen uns einen Bummel durch die sehenswerte Altstadt. Ein Besuch im Nationalpark-Haus bereitet auf baldige Eindrücke entlang der Route vor und gefällt auch Kindern richtig gut. Hier informiert eine kostenlose Ausstellung mit vielen Mitmachstationen über das UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer (www.nationalparkhaus-husum.de). Passenden Proviant gibt es im benachbarten Kutterhafen: Nordseekrabben, auch zum Selberpulen, Krabbenfrikadellen und noch mehr Maritimes im Direktverkauf (www.krabben-und-fisch.de). Mit der Deichstraße beginnt die entspannte Nebenstrecke Richtung Nordstrand. Schon bald (ca. 1 km) biegen wir links in die Schobüller Straße ein und erreichen nach knapp fünf weiteren Kilometern den namensgebenden Luftkurort Schobüll. Weit reicht hier der Blick auf die Nordsee und den Nationalpark Wattenmeer, kein Deich versperrt die Sicht. Das ist einmalig an der Festlandsküste der Nordsee in Schleswig-Holstein. Am Schobüller Berg lohnt das weithin sichtbare Kirchlein am Meer (frühes 13. Jh.) einen Stopp. Lange diente es als Seezeichen für nach Husum einlaufende Schiffe. Zur abendlichen Einkehr (Do–So ab 18 Uhr) verlockt das mehr als 300 Jahre alte, reetgedeckte Gasthaus zum Krug (www.zum-krug.de). Die letzten 8 km bis zur  Halbinsel Nordstrand sind locker zu schaffen. Also folgen wir der Straße weiter und biegen kurz vor Wobbenbüll links ab und fahren über den 2,5 km langen Damm, der die ehemalige Insel heute mit dem Festland verbindet.

PARKEN

Wenn die wenigen Parkplätze im Binnenhafen von Husum belegt sind, gibt es um die Ecke in der Deichstraße oder im Kutterhafen noch genügend Alternativen (Parken teils kostenpflichtig).

WISSENSWERT

Bei Schobüll grenzt anstelle der tief liegenden Marsch die hügelige Geest an das Meer. Darum kann man hier auf schützende Deiche verzichten.

Grüne Wiesen und Deiche prägen die Halbinsel Nordstrand.

ETAPPE 2 VON NORDSTRAND NACH DAGEBÜLL

69 km 80 Min.

Die heutige Halbinsel Nordstrand ist perfekt für eine kleine Rundfahrt: Runter vom Damm, dann links abbiegen Richtung Süderhafen (mit Einkehrmöglichkeit im Wattn Grill, www.wattn-grill.de), dann weiter bis zum Hafen Strucklahnungshörn, wo die Fähre nach Pellworm ablegt. Am benachbarten Norderhafen halten wir uns rechts, und ab geht’s durch die (Insel-)Mitte zurück auf das Festland. Die gut befahrbare Straße führt durch das Mosaik der dem Meer abgerungenen Marschlande und Speicherbecken und schließlich durch den Beltringharder Koog, das größte Naturschutzgebiet Schleswig-Holsteins (3350 ha) mit seinen Salzwasserlagunen. Ab Nordstrand folgt die Route unmittelbar der Deichlinie. Wer schneller über die quasi parallel verlaufende B 5 vorankommen möchte, kann die Freiheitsgefühle weckende Landschaft der Reußenköge kaum auf sich wirken lassen. Obendrein führt die Nebenstrecke direkt an der Hamburger Hallig vorbei, einem Naturjuwel, das zum Aussteigen und Durchatmen einlädt. Die Überfahrt mit dem Kfz ist gegen Gebühr möglich. Tickets gibt es im Amsinck Haus, das auch eine Ausstellung zur Umgebung, einen Fahrradverleih und einen Wohnmobil-Stellplatz bietet (www.amsinck-haus.de). Alternativ können Besucher dort parken und spazierend oder radelnd auf die Hallig gelangen. Dort ist in der Nationalparkstation Infopunkt auf dem Schafsberg (schleswig-holstein.nabu.de) einiges zur Flora und Fauna zu erfahren, auch bei Führungen. Die Deichroute bringt uns dem Etappenziel näher. Zunächst aber ist nach 15 km Schlüttsiel erreicht mit eigenem Anleger für die Fähren zu den Halligen Hooge und Langeneß. Nun nur noch für weitere 7 km moderat Gas geben bis nach Dagebüll, wo die Fähren nach Föhr und Amrum starten (Infos zu allen Fähren: www.faehre.de).

NATUR ERLEBEN

An vielen Küstenorten starten geführte Wattwanderungen. Mehr Infos gibt es unter nordseetourismus.de

EINKEHREN

Online-Karte

Ein kulinarisches Muss ist der Hallig Krog. Hier zaubert der ehemalige Traumschiff-Küchenchef Erik Brack Regionales auf die Teller.

25821 Reußenköge, Tel. 046 71/942 78, www.hallig-krog.de

ETAPPE 3 VON DAGEBÜLL NACH AVENTOFT

34 km 35 Min.

Wir nehmen Kurs landeinwärts und gelangen im Zickzack durch weitere »Büll«-Dörfer (Galmsbüll, Deezbüll) schon bald (12 km) nach  Niebüll. Das Städtchen ist mit seinen Museen zur Friesenkultur sowie regionaler Kunst und Natur einen Aufenthalt allemal wert. Es liegt an der von der B 5 abzweigenden Strecke Richtung Klanxbüll, wo es per Autoreisezug über den Hindenburgdamm nach Sylt geht. Die prominente Nordseeinsel sparen wir uns heute, biegen stattdessen rechts ab, passieren Neukirchen und halten uns dort am Ortsausgang nochmals rechts, um die  Nolde-Stiftung Seebüll (offiziell: Stiftung Seebüll Ada und Emil Nolde) nicht zu verpassen. Das Anwesen in Seebüll ist schon von Weitem sichtbar: Ein charaktervoller, geschlossener Bau aus rotviolettem Klinker erhebt sich auf einer Warft in der flachen Marschlandschaft. Der Expressionist Emil Nolde ließ es ab 1927 nach eigenen Entwürfen bauen. Hier lebte und arbeitete er bis zu seinem Tod 1956. Er schuf kraftvolle Gemälde, inspiriert von der hiesigen Landschaft. Eine Ausstellung und sein prachtvoller Garten lassen ihn und sein Schaffen lebendig werden (nolde-stiftung.de). Nun sind wir schon fast an der Grenze zu Dänemark und steuern nach weiteren 6 km das nächste Etappenziel Aventoft an.

ABSTECHER

Nur 6 km sind es von Aventoft bis nach Tønder, der »Hauptstadt« der dänischen Marsch, mit kulturhistorischem Museum und Zeppelinmuseum.

ETAPPE 4 VON AVENTOFT NACH WASSERSLEBEN

50 km 50 Min.

Bis nach Flensburg begleitet uns die Landesgrenze durch eine nur dünn besiedelte Landschaft, geprägt von den weiten Marschen, der sandigen Geest mit Binnendünen, Heideflächen, Nadelwäldchen und zuletzt dem Tunneltal der Krusau bei Flensburg. So ist zu erleben, wie die Eiszeit dem nördlichsten Teil Deutschlands verschiedene Gesichter verlieh. Aus Zeiten vor dem Schengener Abkommen geblieben sind kleine rote Backsteinhäuschen: die ehemaligen Dienstwohnungen der Zöllner. Uns Flensburg nähernd, geben wir bewusst »Wassersleben« ins Navi ein. Den zur amtsfreien Gemeinde Harrislee gehörenden Vorort trennt nur ein Wäldchen von der Hafenstadt, und er bietet schon bei einem Zwischenstopp Erholung pur. Ankommen, aussteigen und tief durchatmen: In Wassersleben lockt der feine Sandstrand für eine Pause (Parkplätze direkt an der Zufahrtsstraße). Etwas versteckt liegt der malerische Museumsort Kupfermühle. Hier hat die Gewinnung von Kupfer eine 400 Jahre lange Tradition. Geblieben sind die schmuck restaurierten Fabrikgebäude. In den historischen Hallen wird die regionale Industriegeschichte neu präsentiert – unter anderem eine Dampfmaschinenmodellsammlung (www.industriemuseum-kupfermuehle.de).

ZU FUSS

In Wassersleben geht es an der idyllischen Schusterkate, einem ehemaligen Grenzübergang, über eine hölzerne Brücke nach Dänemark und durch das eiszeitliche Krusau-Tunneltal.

ETAPPE 5 VON WASSERSLEBEN NACH LANGBALLIG

34 km 50 Min.

Ab Wassersleben führt die Apenrader Chaussee durch das besagte Wäldchen nach 5 km direkt ins Zentrum von  Flensburg. An der Hafenspitze suchen wir uns eine der (reichlich vorhandenen) Parkmöglichkeiten und spazieren zum Flensburger Schifffahrtsmuseum (www.schifffahrtsmuseum-flensburg.de), um in der multimedialen Ausstellung mehr über die hiesige Seefahrertradition zu erfahren. Anschließend lädt der direkt gegenüberliegende Museumshafen dazu ein, noch mehr in die Vergangenheit einzutauchen und an Ben’s Fischhütte in das »letzte Fischbrötchen vor der Grenze« (so die Werbung) zu beißen. Die Hafenspitze weiter umrundend, halten wir uns immer dicht am Wasser, um auf einer beschaulichen Nebenstrecke nach Glücksburg zu gelangen. Es geht vorbei am modernen Jachthafen Sonwik mit einigen Einkehrmöglichkeiten und dann nach links durch den Flensburger Stadtteil Mürwik mit seinem Marinestützpunkt. Alle, die sich doch mal ein paar km/h zu viel geleistet haben, können am Gebäude Fördestraße Nr. 16 nun live sehen, wo ihre »Punkte« geblieben sind: Das Kraftfahrt-Bundesamt liegt unübersehbar direkt rechts an der Strecke. Bald darauf (2 km) führt eine Abzweigung links zum versteckten Ostseestrand von Solitüde mit Minigolfplatz. Die Hauptstrecke bringt uns nach einigen Biegungen direkt ins Herz von  Glücksburg: Sein Touristenmagnet, das schwanenweiße Wasserschloss (www.schloss-gluecksburg.de), begrüßt uns schon bei der Einfahrt. Auch ansonsten lohnt sich das von großen Waldgebieten umgebene Städtchen. Es liegt unmittelbar vor der ebenso reizvollen  Halbinsel Holnis, die wir ganz einfach erreichen, indem wir uns ab dem Wasserschloss weiter geradeaus halten. Die Straße führt bis an das nördlichste, naturgeschützte Ende der Halbinsel (etwa 5 km). Auf dem Rückweg folgen wir einer Abzweigung links, denn dies ist die kürzeste Strecke nach Langballig.

ETAPPE 6 VON LANGBALLIG NACH KAPPELN

34 km 35 Min.

In Langballig informiert das Landschaftsmuseum Unewatt (unewatt.kultur-schleswig-flensburg.de) über die Geschichte der Region Angeln. Seine fünf historischen Gebäude verteilen sich über das Dorf. Auch die Windmühle Fortuna ist sehenswert. Wir folgen dann der Bundesstraße 199, von der aus immer wieder Stichstraßen zur nur ca. 2 km entfernten Ostseeküste führen, bis nach Gelting. Wir nehmen dann die Bundestraße (B199) nach  Kappeln und erreichen das sehenswerte Hafenstädtchen mit seiner Klappbrücke – ein krönender Abschluss dieser Route.

ABSTECHER

Bei Gelting ragt eine Halbinsel wie ein Zipfel in die Ostsee, auf der echte Wildpferde leben: Die Geltinger Birk lässt sich auf Wanderwegen erkunden.

ÜBERNACHTEN

Hotel Insel-Pension

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Drei-Sterne-Superiorhotel mit Wellnessbereich und dem »Ein-Zimmer-Hotel« im Wasserturm – Gäste haben den ganzen Turm für sich.

Gotteskoogstr. 2–4, 25899 Niebüll, Tel. 046 61/21 45, www.inselpension.de

Hotel Wassersleben

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Drei-Sterne-Superiorhotel direkt am Strand.

Wassersleben 4, 24955 Harrislee, Tel. 04 61/774 20, www.hotel-wassersleben.de

Aurora

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Familiengeführtes Hotel in der Altstadt, mit Restaurant-Steakhouse.

Rathausmarkt 6, 24376 Kappeln, Tel. 046 42/40 88, www.aurora-kappeln.de

ENTLANG DER ROUTE

Husum

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Farbenfrohe Häuser säumen die historischen Straßen. Von den Terrassen der Cafés und Restaurants fällt der Blick auf die in der Husumer Au liegenden Boote. So liegt der kleine Husumer Binnenhafen schön geschützt und verströmt bei sonnigem Wetter eine geradezu mediterrane Atmosphäre. Um den schmucken Hafenort zu erleben, sollte man etwas mehr Zeit einplanen, hier ist unter anderem auch das Geburtshaus des friesischen Poeten Theodor Storm (»Der Schimmelreiter«) zu besichtigen. Über das UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer informiert das Nationalpark-Haus; das Schifffahrtsmuseum Nordfriesland widmet sich der Geschichte von Schiffbau, Fischerei und Walfang. Im Nordfriesland Museum Nissenhaus Husum dreht sich alles um das Leben am und mit dem Meer. Das hübsche Schloss vor Husum beherbergt ein Puppenspieler-Museum (Poppenspäler Museum). www.husum-tourismus.de

Halbinsel Nordstrand

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Wiesen und Marschen, umgeben von immergrünen Deichen, und das größte Naturschutzgebiet des Bundeslandes bilden eine Halbinsel, die sich wie eine Insel anfühlt – wohl auch, weil sie mal eine war, bevor der hinüberführende Damm errichtet wurde. Die ehemalige Nordstrander Bucht wurde durch Eindeichung 1987 zum Beltringharder Koog, dem größten Naturschutzgebiet Schleswig-Holsteins. Zur Gemeinde Nordstrand gehört auch die Hallig Nordstrandischmoor. Sie ist bei Ebbe auch ab dem Festland über Lüttmoorsiel zu erreichen und ein schönes Ziel für eine Wattwanderung (Achtung: niemals alleine ins Watt ziehen, sondern an geführten Touren teilnehmen, denn die Flut kann tückisch sein). www.nordstrand.de

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Im Pharisäerhof auf der Halbinsel Nordstrand gibt es das friesische Heißgetränk im Original. Es soll sogar hier erfunden worden sein.

Elisabeth-Sophien-Koog 3, 25845 Nordstrand, Tel. 048 42/353, www.pharisaeerhof.de

Niebüll

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Der mit knapp 1000 Einwohnern überschaubare Luftkurort bietet viel Kultur: Nach Besuchen im Friesischen Museum, Naturkundemuseum Niebüll und Richard Haizmann Museum ist einem die Region gleich vertrauter. Obendrein bietet das Städtchen gute Einkaufs- und Einkehrmöglichkeiten, diverse Unterkünfte, einen Wohnmobilstellplatz sowie abwechslungsreiche Sport- oder Freizeitaktivitäten. Am westlichen Stadtrand ist der Marschenpark ein beliebtes Naherholungsgebiet. Vier historische Deichprofile aus dem Zeitraum 1600 bis 1980 verdeutlichen die historische Bedeutung des Hochwasserschutzes und die Entwässerungsmaßnahmen in der Marsch. www.niebuell.de

Nolde-Stiftung Seebüll (offiziell: Stiftung Seebüll Ada und Emil Nolde)

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Eindrucksvoll lebt das Wirken des Expressionisten in den Ausstellungen auf. Die ursprüngliche Atmosphäre ist gewahrt geblieben, samt original Möbelstücken und dem Atelier des Künstlers. Gezeigt wird dort in einer Dauerausstellung Noldes Hauptwerk, der neunteilige Zyklus »Das Leben Christi« (1911/12). Mittelpunkt der jährlich wechselnden Ausstellungen ist der Bildersaal im Obergeschoss. Wie ein großes Gemälde wirkt auch der das Wohn- und Atelierhaus umgebende, prachtvolle Blumengarten. Auch hier wird das Erbe des Künstlers gepflegt. Sein ehemaliger Hausgärtner hinterließ einen Bepflanzungsplan, nach dem der Garten im Sinne von Nolde weiter bestehen kann. Besucher können die rekonstruierte Blütenpracht erleben. Zur Stiftung gehören auch ein modernes Besucherforum mit Malschule und eine Ausstellung zum Leben Noldes sowie ein Café. www.nolde-stiftung.de

Flensburg

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Original dänische Hotdogs und teils zweisprachige Hinweise: Es ist in Flensburg kaum zu übersehen, wie nahe das Nachbarland ist. Das macht die Fußgängerzone genauso besonders wie die zahlreichen historischen Winkel, Gänge und Höfe, die hier zu entdecken sind. Abseits der Hauptader locken die Rote Straße und die individuelle Norderstraße. Ein Spaziergang um die Fördespitze entführt in die Flensburger Seefahrtsgeschichte. Einfach bummeln, ein Fischbrötchen und die fotogenen Ansichten genießen oder beim Sightseeing in historische Tiefen abtauchen, alles ist dabei möglich. Gegenüber geleitet die östliche Promenade zum Fischereihafen mit einem kleinen Fischereimuseum, Lokalen mit Terrassenblick auf die Flensburger Altstadt und schließlich in modernere Hafenbereiche mit der schicken Marina Sonwik. www.flensburg-tourismus.de

Glücksburg

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Glücklich macht schon der Anblick des Wasserschlosses aus der Renaissance (ab 1582). Nach dem Besuch der märchenhaften Ausstellung lohnt sich ein Spaziergang durch den Schlosspark und das privat geführte Rosarium seaside-garden: Auf dem Gelände der ehemaligen Schlossgärtnerei duften 550 historische Rosensorten und zahlreiche Clematis-Pflanzen (mit Einkehr im Rosencafé). Um den Schlosssee führen Wanderwege bis an die Küste mit dem Kurstrand Sandwig und Aussicht auf die dänische Küste. Die nördlichste Stadt Deutschlands war schon im 19. Jh. ein beliebtes Ausflugsziel, das auch Kaiser Wilhelm II. besuchte. Noch heute gefällt ihre Kulisse aus Wald, Steilküste und Sandstrand. Für Abwechslung sorgen ein Planetarium, das Waldmuseum und die Fördeland Therme. www.gluecksburg.de

Halbinsel Holnis

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Die zu Glücksburg gehörende Halbinsel grenzt die Flensburger Innenförde von der Außenförde ab. Auf einer Länge von sechs Kilometern bietet sie abwechslungsreiche Landschaften: Im Westen eine ruhige Natur mit Steilküste, Lagunen und Salzwiesen, an der Ostseite den gut besuchten Sandstrand Holnis Drei mit Promenade und einen 18-Loch-Golfplatz mit Meerblick. An der mittleren Westküste beginnt bei Schausende eine der schönsten Landschaften der Halbinsel, das sich bis zur Spitze des Kaps erstreckende Holnis-Kliff. Auch der wilde Nordstrand beeindruckt. Dieser Teil von Holnis ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen, in dem rund 130 Vogelarten vorkommen, unter anderem Austernfischer, Sandregenpfeifer, Kiebitze und Rotschenkel. www.gluecksburg.de

Kappeln

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Die Hafenstadt mit ihren ca. 10.000 Einwohnern liegt im Landesinneren an der Schlei, kurz bevor diese in die Ostsee mündet. Mit dem »Ellenberger Heringszaun« hat Kappeln ein wohl einzigartiges Denkmal des Fischfangs vorzuweisen. Bei einem Besuch im Schleimuseum ist mehr darüber zu erfahren. Auch ein modernes Konstrukt gehört zum traditionsreichen Kappelner Hafen und »zwingt« manche Durchreisende, dann doch einen Stopp einzulegen: An der mitten durch die Ortschaft führenden Bundesstraße 203 verbindet eine Klappbrücke beide Schleiufer und damit die Halbinseln Angeln und Schwansen. Vor allem im Sommer kann die Autoschlange dabei lang werden. So bietet es sich an, lieber gleich im Hafen zu parken und sich ein Fischbrötchen zu genehmigen, bis der Verkehr wieder fließt – oder die Brückenzeiten bei einem Hafenbummel einzuplanen. Auf der anderen Hafenseite (südlich der Klappbrücke) startet während der Sommersaison die Angelner Dampfeisenbahn, eine Museumseisenbahn mit skandinavischen Fahrzeugen, regelmäßig zu nostalgischen Fahrten. www.kappeln.de

Laufsteg in die Ostsee: Die Nordermole in Travemünde schützt den Seekanal zum Travemünder und Lübecker Hafen vor Versandung und ist zugleich beliebte Flaniermeile.

OSTSEEKÜSTE UND HOLSTEINISCHE SCHWEIZ: VON LÜBECK NACH KIEL

Übersichtskarte

Von der Hansestadt Lübeck führt die Route entlang der Ostseeküste zur Insel Fehmarn und durch die Holsteinische Schweiz nach Kiel. Seebäder, Felder und Wiesen, Häfen und Strände begleiten die Fahrt an der Lübecker Bucht. Durch ein Seenparadies mit Schlössern und Gutshäusern geht es an die Kieler Förde. Maritimes Flair, reizvolles Hinterland und Prachtarchitektur machen die Strecke so sehenswert.

Lübeck

Kiel

251 km

ca. 4,5 Std.

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ETAPPE 1 VON LÜBECK BIS SCHARBEUTZ

43 km 40 Min.

 Lübeck ist eine der schönsten Städte, um eine Tour entlang der Ostseeküste Schleswig-Holsteins (www.sh-tourismus.de) zu starten. Das berühmte Holstentor, die schönen Hinterhöfe, Kaufmannshäuser und Uferwege an der Trave kann man gut bei einem Stadtspaziergang erkunden. Auf der historischen Altstadtinsel finden sich viele Sehenswürdigkeiten und Museen sowie Lübecks heimliches Wahrzeichen, das Marzipanhaus Niederegger. Wer Süßem nicht widerstehen kann, sollte gegnüber im Niederegger Arkadencafé an der historischen Rathaustreppe einkehren und die köstlichen Torten, Kuchen, Eiscreme und natürlich Marzipan probieren. Derart gestärkt verlassen wir Lübeck und passieren auf dem Weg nach Norden das Europäische Hansemuseum (www.hansemuseum.eu). Untergebracht in einer historischen Klosteranlage erzählt es die Geschichte vom Aufstieg und Niedergang der einstigen Wirtschaftsmacht, vom Alltag der Kaufleute, dem Leben in der Fremde, von Spekulation und Reichtum. Keine 30 Minuten dauert es nun bis zum 1802 gegründeten Ostseebad Travemünde. Das Meer lädt zum Baden ein, der breite Strand und die Promenade zum Flanieren. Bekannt ist Travemünde u.a. für seinen Leuchtturm (www.leuchtturm-travemuende.de), das älteste Seezeichen an der Küste. Die Aussichtsgalerie bietet einen fantastischen Rundumblick. Weiter geht es an der Ostsee und der Lübecker Bucht (www.luebecker-bucht-ostsee.de) entlang. Hier reiht sich Seebad an Seebad mit Promenaden und Strandkörben bis zum Horizont. So folgt nach dem romantischen Hafen Niendorf mit seinen Fischbrötchenbuden der mondäne Timmendorfer Strand mit alten Villen, schicker Fußgängerzone und Kurpark. Nach kurzer Fahrt ist man in Scharbeutz und Haffkrug. Scharbeutz lockt mit Volleyballfeldern, Tauchstation und schicker Beach Lounge, Haffkrug mit einem gemütlichen Ortskern, reetgedeckten Häusern und zentraler Seebrücke, von der die Ausflugsboote abfahren.

ZU FUSS

Drei idyllische Wege führen an der Untertrave bei Lübeck durch das Naturschutzgebiet Dummersdorfer Ufer

(dummersdorfer-ufer.de) durch Wiesen und Wälder mit Ausblicken auf den Fluss.

ETAPPE 2 VON SCHARBEUTZ BIS DAHME

40 km 50 Min.

Von Scharbeutz fahren wir weiter an der Küste entlang. Ein Besuch des gemütlichen Städtchens Neustadt (www.luebecker-bucht-ostsee.de) ist bei jedem Wetter schön. Gegenüber den Kornspeichern an der Hafeneinfahrt geht es links zum Binnensee und geradeaus zum Marktplatz und zur Fußgängerzone. Ein herrlicher Platz für einen Sonnenuntergang ist die Ostseelounge am Stadtstrand. Nach zehn Kilometern auf der B 501 folgt das Ostseebad Grömitz mit quirliger Promenade, maritimen Flair am Jachthafen und idyllischem Kurpark (groemitz.de). In der Umgebung gibt es viele schöne Rad- und Wanderwege sowie den beliebten Ostseeküsten-Radweg. Bevor wir die Ostseespitze Schleswig-Holsteins erreichen, folgen noch die unaufgeregten Ferienorte Kellerhusen und Dahme an der Küste. Ein kurzes Stück vor Kellerhusen lohnt sich ein Blick auf das Kloster Cismar (kloster-cismar.sh), einem der herausragendsten Bauten norddeutscher Backsteingotik aus dem 13. Jh. Ein Café gehört zur Klosteranlage in grüner Umgebung dazu. Eine fantastische Sicht weit über die Lübecker Bucht hinaus und das Hinterland bietet die Aussichtsplattform des Leuchtturms von Dahmeshöved zwischen Kellerhusen und Dahme. Als »Licht der Freiheit« ging er in die Geschichte ein. Sein Leuchtfeuer wies den kürzesten Weg über die Lübecker Buch von der ehemaligen DDR beim Ostseebad Boltenhagen in den Westen.

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Klüvers Hafenräucherei

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Hier gibt es Fisch direkt vom Kutter und Fischbrötchen.

Strandstr. 37g, 2339 Niendorf/Ostsee, Tel. 045 03/68 80, www.kluevers.com/hafenraeucherei

ABSTECHER

Von Altenkrempe nahe Neustadt führt eine Lindenallee zum Gut Hasselburg, einem spätbarocken Landsitz, der heute als Kulturveranstaltungsort dient. Zum Gut gehört ein Café, ein wunderschöner Park und stilvolle Ferienwohnungen (hasselburg.de).

ETAPPE 3 VON DAHME BIS HEILIGENHAFEN

55 km 55 Min.

In knapp einer halben Stunde erreichen wir von Dahme die Fehmarnsundbrücke, die uns auf die Insel führt. Weite Wiesen, Rapsfelder, hier und da ein Dorf und ein kleiner Hafen, selbst im Hochsommer geht es auf  Fehmarn beschaulich zu. Die Insel ist ein Paradies für Radfaher. Schöne Wege mit weiter Aussicht führen über das flache Eiland. Nur knapp 28 m misst der Hinrichsberg, die höchste Erhebung Fehmarns. Zahleiche Strände und gute Wasserqualität laden zum Baden ein. Küstenabschnitte mit guten Windbedingungen locken Segler, Wind- und Kitesurfer nach Fehmarn. Am Strand namens Gold im Südwesten sorgen die bunten Schirme der Kitesurfer für ein besonderes Schauspiel. Zum Bummeln geht es in den Hauptort Burg, zum Kuchenessen in eines der gemütlichen Hofcafés. Ein schöner Naturpfad führt im Südosten am Naturstrand zum Leuchtturm Staberhuk. Hier fand der Expressionist Ernst Ludwig Kirchner Motive für seine Bilder. In vier Sommern auf Fehmarn schuf Kirchner mit 120 Ölgemälden rund ein Zehntel seines Lebenswerks. Wir setzen unsere Tour fort und fahren von der Insel nach  Heiligenhafen.

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In der Nähe von Neustadt lädt das Palmenhauscafé mit wunderschönem Garten und Terrasse zu Kaffee und Kuchen ein. Eine Gutsgärtnerei gehört auch dazu.

Heideberg 1, 23730 Sierhagen, Tel. 04561/55 84 12, www.palmenhauscafe.de

WISSENSWERT

Von Burg bis zum Leuchtturm Staberhuk führt ein ausgeschildeter Weg an Stationen vorbei, an denen Ernst Ludwig Kirchner Inselansichten für seine Bilder fand. Während seiner Aufenthalte zwischen 1908 und 1914 wohnte er meist im Haus des Leuchtturmwärters (www.kirchnervereinfehmarn.de).

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Restaurant zum goldenen Anker

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Altes Traditionshaus, sehr gute Fischküche mit frischem Fisch vom Kutter am kleinen Hafen Burgstaaken.

Burgstaaken 63, 13769 Fehmarn, Tel. 04371/31 63, www.goldener-anker-fehmarn.de

Heilighafen vorgelagert: die Halbinsel Graswarder

ETAPPE 4 VON HEILIGENHAFEN BIS EUTIN

65 km 60 Min.

Fischbuden, Eisdielen und Geschäfte reihen sich in Heiligenhafen um das alte Hafenbecken mit vertäuten Fischerbooten. Am Fischereihafen sowie in der Altstadt ist der Charme des einstigen Fischerortes noch zu erahnen. Den Kontrast dazu bilden der moderne Jachthafen mit der größten Hochseeangelflotte Europas. Die Fußgängerzone der Altstadt lädt zum Flanieren ein, und am langen Sandstrand findet jeder einen Platz für entspannte Stunden. Weiter geht die Tour über die B 202 abseits der Küste nach Lütjenburg mit schönem historischen Marktplatz, Backsteinhäusern und stillen Gassen und durch eine grüne hügelige Landschaft nach Bad Malente-Gremsmühlen. Die beiden Orte liegen zwischen dem Diek- und Kellersee und wurden durch die Bahnstation zusammengefügt. Neben der Promenade am Dieksee lädt auch der Kurpark mit seltenen Pflanzen zu einem schönen Spaziergang ein. Mit einem Ausflugsschiff kann man die schöne Seenlandschaft auch vom Wasser aus genießen (www.5-seen-fahrt.de). Unsere Fahrt durch die Holsteinische Schweiz führt uns weiter nach Eutin, einer der schönsten Kleinstädte des Landes.

ZU FUSS

Ein schöner Weg für einen Spaziergang in Heiligenhafen verläuft um den Binnensee bis zur Steilküste und an der Strandpromenade zurück (Länge: 5 km).

ABSTECHER

Gut Panker, 5 km nördlich von Lütjenburg, blickt auf eine 500-jährige Geschichte zurück. Zur Anlage gehören mehrere Häuser, Stallungen und ein Torhaus. Nach einem Rundgang bietet das Wirtshaus Ole Liese feine Küche (www.gutpanker.de).

Malerisch an den Ufern zweier Seen gelegen und mit sehenswertem Schloss ist Eutin ein lohnendes Ausflugsziel.

ETAPPE 5 VON EUTIN NACH KIEL

48 km 50 Min.

Der schöne Ortskern Eutins mit historischem Marktplatz, zahlreichen Restaurants und Cafés, rosenumrankten Fachwerkhäusern und kleinen Gassen lässt sich am besten bei einem Spaziergang entdecken (www.holsteinischeschweiz.de/eutin). Eutin ist die Geburtsstadt des Komponisten Carl Maria von Weber, und auch der Hofmaler Johann Heinrich Wilhelm Tischbein lebte hier. Einige Bilder von ihm sind im Eutiner Schloss zu sehen, zu dem ein wunderschöner Schlosspark gehört. Einen weiten Blick auf die umliegende Seenlandschaft bietet die Aussichtsplattform eines historischen Wasserturms. Nach nur wenigen Minuten über die B 76 erreichen wir  PlönPreetz(klosterpreetz.de)Kiel

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Restaurant Alte Schwimmhalle

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Im Jugendstilbad des historischen Gebäudes in Plön schwammen einst die Söhne von Kaiser Wilhelm II. Heute bietet das Restaurant regionale und mediterrane Küche und Plätze im Garten mit Blick auf die Schlossanlage.

Schlossgebiet 1a, 24306 Plön, Tel. 04522/59 36 30, www.restaurantalteschwimmhalle.de

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Längengrad

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Schickes Restaurant mit feiner regionaler Küche und Hafenblick.

Schwedenkai 1, 24103 Kiel, Tel. 0431/99 04 87 77,

www.laengengrad-kiel.de

ÜBERNACHTEN

Hotel Anno 1216

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Charmantes kleines Hotel in historischem Haus, mit Deckenfresken und schönem Hinterhof, stilvolle Zimmer und zentral gelegen.

Alfstr. 38, 23551 Lübeck, Tel. 04 51/400 82 10, www.hotelanno1216.de

Hafen Hotel Schützenhof

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Ruhige Lage, wenige Schritte vom Hafen Burgstaaken, gemütliche Zimmer.

Menzelweg 2, 23769 Fehmarn, Tel. 043 71/500 80, www.hafen-hotel.de

Schlafstrandkorb

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An zwölf Orten an der Ostsee in Schleswig-Holstein können zwei Personen romantisch im Strandkorb übernachten, bei Wellenrauschen einschlafen und glücklich am Strand aufwachen, mit Picknickkorb und Frühstück.

www.ostsee-schleswig-holstein.de/strandschlafen-ostsee