©Anneke Freudenberger 2015
www.tierisch-zufrieden.de
Layout, Gestaltung und Satz:
Anneke Freudenberger / Dr. Timo Freudenberger
mit LATEX
Illustration:
Vorlage für den Bildumschlag, schwarzweiße Hundebilder:
Billa Spiegelhauer
S. →, S.→, S. →, S. →, S. →:
Axel Weber
Umschlaggestaltung:
Anne Kunz
Fotos:
Gerdi Heimberger (S. →, S. →, S. →, S. →)
Fotolia (S. →, S. →)
Anneke Freudenberger (S. →)
Privat (S. →)
Herstellung und Verlag:
Books on Demand GmbH, Norderstedt
ISBN 978-3-7392-6116-4
»Zwei Hunde im Park. Sagt einer: ›Ich heiße Ludwig vom Schlosshof und du? Bist du auch adelig?‹ ›Ja. Ich heiße: Runter vom Sofa.‹«
Unbekannt
»Der Hund braucht sein Hundeleben.
Er will zwar keine Flöhe haben, aber die Möglichkeit sie zu bekommen.«
Robert Lembke
»Alles Wissen, die Gesamtheit aller Fragen und alle Antworten ist in den Hunden enthalten.«
Franz Kafka
»Jede Beziehung zwischen einem Tier und einem Menschen ist eine einzigartige Brücke, gebaut, um nur diese beiden zu tragen. Deshalb muss sie auch von ihnen selbst erschaffen werden.«
Suzanne Clothier
»Wenn wir behaupten, der beste Freund unseres Hundes zu sein, müssen wir die Art von Freund sein, den wir selbst gerne hätten.«
Suzanne Clothier
»Jedes Kind muss das Weltall für sich neu erlernen. Jeder Hundewelpe trägt das Weltall in sich. Die Menschen haben ihre Weisheit veräußerlicht – sie ist in Museen gespeichert, in Bibliotheken, in den Schriften der Gelehrten. Den Hunden steckt die Weisheit im Blut und in den Knochen.«
Donald McCaig
Für Peter und für meine Familie. Wenn
nicht für euch, für wen denn sonst?
Für meine Tiere. Speziell für Felix, wenn
man sein Ziel kennt, findet man seinen Weg.
In liebevoller Erinnerung an Jana und Didi.
Die Tierkommunikation hat einen großen Stellenwert in meinem Leben, da ich sie sehr gerne praktiziere und überaus erfreut bin, wenn ich Tieren und ihren Menschen dadurch helfen kann.
In meinem ersten Buch: Tierisch schöne Gespräche, Tierkommunikation im Alltag, notierte ich viele meiner erlebten Geschichten, die ich ohne die zahlreichen Gespräche, mittels Tierkommunikation, gar nicht hätte aufschreiben können.
Dieses Buch sollte keine Fortsetzung sein, doch in Wahrheit ist es eine Fortsetzung, denn die Tierkommunikation ist ein Teil meines Lebens und dadurch auch ein Teil von mir.
Aus diesem Grund werden Sie wieder das ein oder andere Mal etwas über die Tierkommunikation lesen dürfen. Ich fand es auch diesmal wichtig, die Ideen, die kreativen Beiträge, die Ratschläge, die Weisheiten, sowie den Ulk der Tiere zu notieren.
Die ein oder andere Geschichte ist allerdings losgelöst von der Tierkommunikation, denn so ist der Alltag. Mal wird der Alltag durch diese besondere Sprache ergänzt und ein anderes Mal kann man lachen und über das Geschehene schweigen. Ich wünsche Ihnen nun viel Freude beim Lesen und beim Wiedererkennen Ihrer eigenen Tiere.
Die »Ich-bin-glücklich-Fragen. So einfach geht es«. Möchte ich Ihnen an dieser Stelle gerne vorstellen.
Im meinem ersten Buch habe ich zahlreiche Affirmationen eingefügt. In diesem Buch gehe ich nun einen Schritt weiter. Affirmationen sind bejahende Lebensaussagen. Mittlerweile haben Wissenschaftler feststellen können, dass unser Verstand es liebt, wenn wir ihm Fragen stellen. Wenn wir uns etwas fragen, wirken die Affirmationen so gut, dass ihre gewünschte Wirkung eintrifft.
Aus diesem Grund finden Sie jeweils hinter einem Kapitel eine »Ich-bin-glücklich-Frage. So einfach geht es.« und Antworten darauf. Ich bringe es mit ein, da wir im Alltag dazu tendieren, Fragen nicht sinnvoll, d.h. nicht positiv zu stellen, sondern wir formulieren diese enttäuschend, selbstkritisch und frustrierend. Wir machen uns damit viel kleiner, als wir sind. Erfahren Sie ihre wahre Größe und hören sie auf sich Fragen zu stellen, wie beispielsweise:
»Warum gelingt es mir nicht, meinem Hund die Übung so gut beizubringen, dass er in der Prüfung keinen Fehler mehr macht?«
»Was mache ich falsch? Pepe ist immer noch nicht stubenrein.«
»Wieso kann ich nicht: ›Nein‹ sagen, wenn Bruno am Tisch bettelt und sich damit einen Keks ergattert?«
Ach so? Das erinnert Sie an etwas? Ich möchte Sie beruhigen, diese Art der Resonanz kreieren die meisten Menschen in ihrem Alltag. Dies ist jedoch völlig unnötig und überflüssig. Um eine positive, lichtvolle Resonanz zu erhalten, müssen wir die Fragen umformulieren und schwups, sieht Ihr Alltag und der Ihres Tieres leuchtender und bunter aus und das ist doch genau das, wonach wir uns sehnen und woran wir uns erfreuen. Wie fühlt es sich an?
»Warum bekomme ich das, was ich mir so sehr wünsche, mit meinem Hund nicht hin?« Fühlen Sie, dass Ängste, Trauer, Sorge sich wie Nebelschwaden ihren Weg bahnen und haben Sie eventuell das Gefühl nicht zu genügen? Diese Gefühle schleichen sich bei diesem Satz in Ihr Herz, in Ihren Körper ein. Was fühlen Sie hingegen in Ihrem Herzen, wenn Sie diesen Satz aussprechen?
»Warum gelingt mir mit meinem Hund alles spielend leicht?« Können Sie fühlen, was die Frage in Ihnen verändert, was sie aus Ihnen macht? Stellen Sie sich vor, dass Sie von nun an die richtigen Fragen für sich und Ihr Tier formulieren. Sie können sich mit Sicherheit ausmalen, was nun passiert. Ja, wirklich, Sie können Ihr Leben positiver gestalten. Nur Mut.
Sie können die »Ich-bin-glücklich-Fragen. So einfach geht es.« folgendermaßen anwenden: Sie dürfen leicht darüber hinwegfliegen oder Sie bleiben an den Zeilen hängen. Sollten Sie eine magische Anziehungskraft spüren, dann stellen Sie sich die Frage und spüren Sie kurz in sich hinein. Wenn Sie ihre Energie zusätzlich anheben möchten, so denken Sie daran, Wasser zu trinken. Wasser belebt unsere Energie. Fühlen Sie einfach was geschieht und lassen Sie dann die Frage und ihre Antwort los, damit sich das Gewünschte realisieren und manifestieren kann. Mehr brauchen Sie nicht zu tun.
Falls Sie spüren, dass Sie an der Frage verweilen möchten, dann dürfen Sie das, so verarbeitet man eine Frage etwas schneller, bei der anderen Frage dauert es eben einen Moment. Halten Sie Ausschau, doch bleiben Sie nicht in einer Erwartungshaltung, sondern nehmen Sie eine entspannte Haltung ein und schauen Sie hin, was nun ihren Weg an positiven Ereignissen und Situationen kreuzen wird.
Falls Ihnen meine formulierten »Ich-bin-glücklich-Fragen. So einfach geht es.« nicht liegen sollten, dürfen Sie gerne eigene Fragen kreieren. Des Weiteren dürfen Sie selbstverständlich die Affirmationen, die Ihnen helfen, anwenden. Die »Ich-bin-glücklich-Fragen. So einfach geht es.« sind eine weitere Möglichkeit positive Gedanken auszusenden. Seien Sie mutig und erfinderisch und denken Sie daran, es soll ernst genommen werden und dennoch einen spielerischen Charakter behalten. Daher formulieren Sie die Fragen stets mit: Wieso, weshalb, warum . . . (»wer nicht fragt bleibt dumm.«)
Gestalten Sie ihre Sätze so kurz und prägnant wie möglich. Sie dürfen diese aufschreiben, ausdrucken, mit Lieblingsfotos aus Ihrem digitalen Fotoalbum versehen oder bemalen und sich ein Kartenset daraus basteln. So behalten Sie ihre Lieblingsfragen stets bei sich.
Denken Sie daran, dass Sie die Fragen immer in der Gegenwart formulieren. Sollten Sie eine Frage »Warum WERDE ich immer im Umgang mit meinem Hund besser?« formulieren, dann senden Sie dem Universum eine Zeit, die es nicht interessiert. Sie wollen JETZT besser im Umgang mit Ihrem Hund SEIN, nicht werden. Denn Sie werden nur besser im Umgang mit Ihrem Hund, wenn Sie es bereits sind. Am besten beschreibt man das richtige Formulieren und sich damit Beschäftigen anhand einer von Ihnen ersehnten Hundeleine, (selbstverständlich funktioniert das Vorgehen der Fragen auch mit anderen Produkten, die einen höheren Anschaffungswert besitzen. Ja, es funktioniert auch mit Neuwagen) die Sie sich schon immer mal für Ihren Hund leisten wollten, es aber bis jetzt viele Gründe gab, diese nicht zu kaufen. Im Grunde träumen Sie von dieser Leine für Ihren Hund.
Sie stellen sich vor, wie die Leine aussieht, wie sie riecht, wie sie sich anfühlt, was es für ein Gefühl ist, wenn Sie zum ersten Mal die Hundeleine an das Halsband / Geschirr Ihres vierbeinigen Freundes anbringen. Wo werden Sie zuerst spazieren gehen? Wie verläuft der Weg, den Sie mit Ihrem Hund und mit der neuen Leine in der Hand entlang schlendern? Stellen Sie sich alles in 3D vor und fühlen Sie, spüren Sie, berühren Sie im Geiste, malen Sie sich aus, wo und wann Sie damit spazieren gehen und fühlen Sie hinein, wie der Hund sich fühlt.
Je besser Sie sich vorstellen, dass Sie die Leine bereits in Ihren Händen halten, desto eher wird die Leine Ihnen in die Hand gelegt. Diese Technik funktioniert natürlich auch mit nicht materiellen Dingen. Wichtig ist, dass Sie so konkret wie möglich das beschreiben und vor Ihrem geistigen Auge kreieren, wie Sie es wirklich möchten, sonst bekommen Sie die Leine in rot anstatt in Ihrer Wunschfarbe grün. Jedes Detail Ihrer Wunschvorstellung sollten Sie liebevoll behandeln und dies auch so implizieren. Jedes Detail ist wichtig, sonst kommt die Lieferung in einer anderen Ausgabe. Wenn Sie ein Geschirr in Größe M im Katalog bestellen, bekommen Sie Größe M geliefert und so ist es auch mit dem Lieferservice des Universums.
Bitte denken Sie daran, spielerisch und leicht damit umzugehen und dennoch so exakt wie möglich Ihren Wunsch zu äußern. Die »Ich-bin-glücklich-Fragen. So einfach ist es«. sowie die Antworten daraufsind kursiv gedruckt. Die gute Fee begleitet die Fragen durch das gesamte Buch hindurch. Ich stelle Ihnen neben den »Ich-bin-glücklich-Fragen. So einfach geht es.« Die »Ich sage ›Danke‹ Methode« vor.
Eine weitere Methode, die genauso funktioniert. Mit dem Unterschied, dass Sie anstatt eine Frage zu formulieren, ein ›Danke‹ für Ihr »bereits« erhaltenes Geschenk sagen. Sie stellen sich Ihren Wunsch, Ihr Ziel realisiert und in 3 D vor und während oder kurz nachdem Sie es sich vorgestellt haben, sagen Sie ›Danke‹.
Als Beispiel dient wieder das Halsband. Sie sagen beispielsweise: »Danke, (liebes Universum, lieber Gott, liebe Engel), dass Kurt dieses wunderschöne, grüne geflochtene einfarbige Halsband, genau in seiner Größe, würdevoll tragen darf. Es dient uns stets beim Spazierengehen, indem wir eine sichere Leine ein- oder aushaken können. Die Leine wird Kurt auf all seinen Wegen beschützen und es ist genau die Farbe, die er derzeit benötigt.«
Ich werde die »Ich sage ›Danke‹ Methode« mit einfügen, so dass Sie weitere Beispiele erhalten. Die ›Danke‹ Sätze werden von Lena Lustig begleitet, so dass Sie diese finden, ohne suchen zu müssen. Sie finden die Fragen am Ende einiger Kapitel.
Falls Sie beide Techniken (die »Ich sage ›Danke‹ Methode« und die »Ich-bin-glücklich-Fragen. So einfach geht es.«) anwenden möchten, so denken Sie daran, dass Sie Sätze formulieren, die Ihnen Freude bereiten oder worin ihr Wunsch liegt. Zum Beispiel: »Danke, dass der Spaziergang mit Kurt so viel Freude bereitet und wir lustig unseres Weges gehen.« Oder »Warum gelingt es mir gelassen und freudig mit Kurt den Weg entlang zu schlendern?«
Haben Sie Spaß am Ausprobieren. Um Sie herzlicher anzusprechen verwende ich bei beiden Techniken die »du« Anrede.
Sobald Sie Felix im Buch sehen, wissen Sie, dass es sich einerseits um Tierkommunikationsprotokolle, die ich im Auftrag meiner Kunden erstellt habe, andererseits um eine (auf das jeweilige Protokoll bezogene) Rückmeldung seitens der Tierbesitzer handelt.
Meine Kunden haben liebenswerterweise ihre Sicht der Dinge zur Tierkommunikation beigefügt. So können Sie sich ein Bild machen, wie eine Tierkommunikation verläuft und wie man damit umgehen kann. Mein Dank gilt euch von ganzem Herzen, liebe Andrea, Britta, Christina, Simone, Kirsten und Johanna. Ohne euch wäre das Buch weniger vielfältig, bunt und herrlich. Lieben Dank für euren Mut, eure Aufgeschlossenheit und Unterstützung. Durch eure Beiträge spazieren eure Tiere lebendig in ihren »Geschichten« durch dieses Buch. DANKE.
Ich wünsche allen Lesern von Herzen: Viel Freude mit einer neu gewonnenen positiven Lebenseinstellung sowie lichtvolles, liebevolles, glückliches und fröhliches Gelingen. Sobald Ihr Wunsch in Erfüllung gegangen ist, dürfen Sie dem Universum oder bei wem auch immer Sie sich gerne bedanken möchten, ein DANKESCHÖN senden.
Ich ahnte nichts Gutes, als meine liebe Jana, eine kurzgeschorene Bobtail-Dame zu einem Spurt der Extraklasse ansetzte. Sie zu bremsen, wenn sie ihren eigenen Kopf hatte, war schlichtweg unmöglich. Da half es auch gar nicht, wirklich überhaupt nicht, dass wir telepathisch in Kontakt standen. Sie gab Vollgas, um einem Wesen, dass in einem Neoprenanzug steckte, schnellstmöglich zu folgen. Sand spritzte auf, mein Rufen, von einem leicht panischen Unterton begleitet, verhallte in der Nordseegischt. Jana war schon längst auf dem Weg, spritzig, dynamisch, vom Hüteehrgeiz gepackt. Sie holte ihr Objekt der Begierde erst ein, als es in seinem Element, dafür war nämlich dieses Neopren-Kostüm gedacht, verschwand.
Der Wellenreiter, der sich einen schönen Tag machen wollte, nahm meinen, ihm sich auf seltsame Weise hingebungsvoll widmenden Hund, nicht wahr. Schwups, rein in die Welle und das Neopren-Modell ging schwimmen, um die besten Wellen weiter draußen im Meer zu erreichen. Mittlerweile hatte mein etwas schockiertes Gehirn meinen Füßen weitergeleitet, dass diese sich schnellstmöglich in Bewegung setzen sollten. Ich rannte meiner Jana hinterher, die sich wohl völlig geirrt haben musste, denn Jana war einer von den Hunden, die Menschen abgöttisch liebte und ihr Beuteschema niemals auf Fahrradfahrer oder Jogger ausgedehnt hatte.
So schnell mich meine Füße den Sylter Strand entlang trugen, rannte ich. Jana war bereits mit einem Satz ins Wasser gehüpft. Ich war immer noch am Rennen, um mir Jana endlich zu schnappen, dazu machte ich sehr hektische Bewegungen, da sich meine Panik hochschaukelte. Meine kurzhaarige Jana ging mit einer Welle unter. Der Surfer war fast außer Sichtweite, als ich endlich bei meiner Jana ankam. Die nächste Welle hat sie, Gott sei Dank, wieder ausgespuckt und sie purzelte Kopf über an den Strand. Ich war heilfroh, dass sie wieder da war. Völlig benommen und klitschnass stand sie auf, um sich derart zu schütteln, dass alle Wassertropfen zu mir spritzten und ich im Nu aussah, als sei ich schwimmen gewesen.
Fröhlich wie immer und mit leuchtenden Augen, getreu ihrem Motto: »Das war vielleicht ein Spaß«, setzten meine Jana und ich den Weg fort, um den Strand zu verlassen und nach Hause zu gehen. Das war mal wieder typisch meine Jana, obwohl alle Hunde Meister im Ausleben des Jetzt-Zustandes sind. Immer, wenn ihr etwas ungewöhnliches, nicht alltägliches passierte, benahm sie sich zwei Sekunden später so, als sei nie etwas gewesen. Während ich mir den Kopf darüber zerbrach, was alles hätte passieren können. Meine Gehirnwindungen führten dann, nachdem ich meine Freundin Jana unversehrt wieder in die Arme nehmen konnte, soweit, dass ich mir überlegte, eine schicke Schwimmweste mit Griff, die man extra für Hunde entwickelt hatte und die man auf einem Boot zur Sicherheit des Hundes mitführen oder dem Hund anlegen konnte, zu kaufen. Die Griffe sollten das schnelle Zupacken, wenn Gefahr droht, ermöglichen.
Mein grauen Zellen hatten noch das schicke Rot der Weste mit Griff abgespeichert, als meine Vernunft einsetzte und mir sagte, dass ich Jana sowieso nicht am Grif packen könne, denn mit ihren 70 cm Stockmaß und 55 Kilo war sie ein Powerpaket. Mein Hirn meldete mir: Kaufen, dein Hund könnte wieder in Gefahr kommen. Ich konnte mich damit trösten, dass ich von jetzt an, stets auf Vollkörper-NeoprenMenschen achten würde, die am Strand auftauchten, denn Jana war leider eine völlige Niete im Schwimmen, noch nicht mal an gewöhnlichen Badeseen, ohne heftigen Wellengang, gelang ihr das Schwimmen.
Ich führte es immer auf ihr Fell zurück, das zwar mal länger und mal kürzer geschoren war, das sich aber bei Wasserberührung mit Wasser vollsog wie ein Schwamm, mit dem man etwas aufwischen wollte. Ein Bekannter von mir versuchte Jana, als sie noch ein Junghund war, das Schwimmen beizubringen. Wir hatten uns eine flache Stelle im Badesee ausgesucht und mein Bekannter war so mutig, mit Jana hinein zu gehen. Als er mit Schwimmbewegungen begann, wurde Jana ungeduldig. Sie versuchte ihm zu folgen, aber anstatt ebenfalls zu schwimmen, versuchte sie ihren Begleiter zu »hüten«, indem sie auf ihn kletterte. Er hatte Mitleid mit ihr und kam ihr entgegen. Er mochte Jana wirklich gerne, deshalb packte er sie unter dem Bauch und ließ sich lieber von ihren Krallen die ein oder andere Kratzspur an seinem Oberkörper verpassen, als sie alleine auf das Abenteuer Schwimmen zusteuern zu lassen. Jana ist seit diesem Tag nicht mehr geschwommen.
Wir haben es auch nicht weiter versucht. Es ist für mich absolut in Ordnung, einen Hund, der nicht schwimmen möchte, als Freund gehabt zu haben. Hätte ich einen Hund gewollt, der ein begnadeter und leidenschaftlicher Schwimmer ist, so hätte ich mir einen Labrador oder einen spanischen Wasserhund gekauft. Ich hingegen hatte mich ganz bewusst für einen Bobtail entschieden, obwohl mir viele Hunderassen sehr gut gefallen und ich Pudel und Wasserhunde sehr interessant finde. Bereits in jungen Jahren formulierte ich diesen Wunsch nach einem Bobtail sehr deutlich.
Es dauert jedoch 25 Jahre, bis ich mir diesen Wunsch erfüllte. Ich stellte es mir ungeheuer schmusig vor mit einem Fellfussel zusammen zu leben. Meine Bobtail-Dame Jana sah das anders. Bereits nach einigen Monaten, genauer gesagt, als ihr Welpenfell sich zu einem schicken Bobtailfell mauserte, erklärte sie mir, ohne Umschweife und nicht auf telepathische Art und Weise, wie toll es denn im Leben so sei, wenn man mit langem Fell das »Baden« im Pferdemisthaufen mit Wälzakten abschließt. Der Vorteil würde schließlich auf der Hand liegen, diesen herrlichen Duft, der sich nach dem Wälzen entfaltet, könnten kurzhaarige Hunde so gar nicht genießen. Sie rochen zwar in diesem Fall ähnlich, aber ihnen fehlte die Möglichkeit es überall, unter mehreren Schichten, gleichmäßig zu verteilen.
Jana wälzte sich nahezu jeden Tag, da sie im Pferdestall frei umher laufen konnte, saß sie immer völlig entspannt auf dem Misthaufen. Zunächst wollte ich ihr partout das Fell nicht kürzen. Ein Bobtail mit langem Fell ist einfach hübsch, abgesehen von der Augenpartie. Jana bekam ihre Augen stets frei geschnitten. Mein Hund sollte alles sehen, was er sehen wollte. Ich bin immer noch der Meinung, dass vom Fell verdeckte Augen eines Hundes kein Dauerzustand sein dürfen. Es könnte zu erheblichen Entwicklungsschäden im Wahrnehmen führen. Irgendwann kam der Sommer und Jana war es furchtbar heiß. Damit sie wieder wohnungstauglich war, musste sie gebadet werden, doch die Prozedur war nicht schön. Das Fell kam ab. Jana fand es toll und ich fand es, erstaunlicherweise, einfach nur wunderschön.
Endlich konnte man ihre sportliche, schicke Figur sehen, noch dazu sah sie mit dem Kurzhaarschnitt sehr viel jünger aus. Alle fanden Jana süß und der neue Look machte sie glücklich. Die Menschen liebten Jana sowieso und Jana liebte die Menschen, aber als ihr einige Zweibeiner noch sagten, dass sie besonders schick und stylish aussehen würde, war sie ganz aus dem Häuschen. Tiere bekommen immer die Schwingung mit, die wir ihnen entgegenbringen. Das hat nichts mit vermenschlichen zu tun. Wir senden automatisch eine Art »Bild«aus, wenn wir etwas aussprechen. Das Tier empfängt dieses »Bild« und reagiert darauf.
Als Tierbesitzer kann man diese Tatsache immer wieder beobachten, auch wenn man in der Tierkommunikation nicht direkt geschult wurde. Fee zeigte dies einmal ganz deutlich. Sie lief ohne Leine am Strand. Ihr kam eine Frau entgegen. Als Fee in die Nähe der Frau kam, erschreckte sie sich panisch und als ich mit Fee in Kontakt trat, um zu wissen, was denn los sei, teilte sie mir mit, dass die Dame Hunde nicht ausstehen könne und sie das wahrnahm, ja sogar riechen könnte. Als Fee, eine kleine Windhundmischlings-Dame einzog, stürzte sich Jana nicht mehr waghalsig in die Fluten. Es lag nicht daran, dass die Surfer auf Sylt verschwanden, was sehr traurig wäre. Fee, 9 Monate jung, ließ Jana keine Zeit über Surfer nachzudenken. Sobald Fee Sand unter ihren Pfoten spürte, war sie nicht mehr zu bremsen und Jana, als passionierter Hütehund hatte allerhand zu tun, um sie irgendwie abzufangen oder sich geschickt in den Weg zu stellen. Surfer waren von diesem Tag vergessen und die hübsche rote Jacke mit Griff ebenfalls.
Warum bin ich stets erfolgreich? Erfolg wächst in deinem Herzen und dadurch, dass du ihn teilst. Lass andere an deinem Erfolg teilhaben.
Warum weiß ich, dass ich in meinem Leben die besten Chancen habe und diese nutze? Die besten Chancen bekommst du, weil du stets erfolgreich bist und du es liebst erfolgreich zu sein.
Warum kann ich mit meinen Zweifeln hervorragend umgehen? Ich akzeptiere aus ganzem Herzen, dass sie da sind. Sie sind ein Teil von mir und es gelingt mir diese in wunderbare Erfahrungsschätze umzuwandeln. Wenn ich zweifle, so habe ich die Chance, Hilfe zu bekommen, diese anzunehmen und eine neue Perspektive daraus zu gewinnen.
Danke, dass ich in meinem Leben überaus erfolgreich bin.