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Dargestellte Personen auf den Titelbildern stehen mit dem Roman in keinem Zusammenhang.
ISBN: 978-3-74097-840-2
Der kleine Henrik von Schoenecker stand maulend in der Halle des Kinderheims Sophienlust. »Immer die Großen!« Neidisch sah er durch die offen stehende Haustür. Vor der Freitreppe stand der rote VW-Bus mit der weithin leuchtenden weißen Aufschrift »Kinderheim Sophienlust«. Der alte Justus stand auf einer Stehleiter und kontrollierte, ob die Skihalter auf dem Dach auch wirklich fest verankert waren. Dann ließ er sich von Michael Langenbach nacheinander sechs Paar Skier reichen und schob sie in die Halter.
»Wenn es in den Bergen recht rumpelt, fallen die Skier vielleicht doch herunter. Das würde mich freuen.« Henrik sagte das mit schadenfrohem Gesicht.
Die kleine Heidi sah ihn mit ängstlichen Augen an. »Du bist aber böse, Henrik. In den Bergen hat es doch ganz viel Schnee. Da muss man doch Skier haben, sonst sinkt man bis zum Bauch ein.« Sie sah Henrik skeptisch an und fuhr fort: »Mir ginge der Schnee vielleicht bis über den Kopf. Das wäre schrecklich. Da müsste ich ja ersticken.«
Henrik bohrte die Hände in die Hosentaschen. »Was redest du denn für dummes Zeug! Du darfst ja gar nicht mitfahren. Und ich auch nicht.«
Heidi maß den Jungen abschätzend von Kopf bis Fuß, dann erklärte sie sehr entschieden: »Du bist auch wirklich noch zu klein.«
»Aber ich habe auch Osterferien, nicht nur die Großen. Und ich kann schon Ski fahren. Aber Nick war gleich dagegen. Er hat Mutti aufgehetzt und …«
Eine Hand legte sich auf Henriks Schultern. Schwester Regine stand hinter ihm. Sie hatte wohl alle seine feindseligen Äußerungen gehört. Deshalb schüttelte sie jetzt den Kopf. »Aber Henrik, wie kannst du nur deinem Bruder Nick so etwas nachsagen. Warum willst du nicht einsehen, dass du noch nicht alles mitmachen kannst? Du solltest nicht vergessen, dass du mit deinen Eltern auch schon allein Ferien gemacht hast und die anderen zu Hause bleiben mussten.«
»Habe ich ja nicht vergessen«, murrte Henrik nun etwas kleinlaut, »aber in der Schweiz war ich noch nie. Und die Mädchen dürfen ja auch mitfahren.«
Schwester Regine lächelte. »Angelika und Pünktchen sind schon elf Jahre alt. Du bist erst sieben.«
»Aber Vicky ist erst neun«, trumpfte Henrik auf. »Und sie ist ein Mädchen.«
»Daran gibt es keinen Zweifel, Henrik.« Schwester Regine zog den Jungen an sich. »Deine Mutti hätte Vicky sicher nicht mitfahren lassen, wenn nicht Michael darum gebeten hätte. Weißt du, so ein zwanzigjähriger Bruder kann doch seine Schwester schon gut beschützen.«
»Und mein großer Bruder«, platzte Henrik heraus, »könnte genauso gut auf mich aufpassen. Sascha ist ebenso alt wie Michael Langenbach. Michael muss auf zwei Schwestern aufpassen. Auf Vicky und Angelika. Sascha hätte nur mich.« Henrik hob die Schultern. »Na ja, und Nick ist ja auch noch dabei. Er brauchte sich doch nicht immer nur um Pünktchen zu kümmern, denn ich bin mehr als Pünktchen. Ich bin sein Bruder. Er prahlt ja sonst immer damit, dass er schon fünfzehn ist. Aber die wollten mich nur nicht dabei haben.«
Schwester Regine wurde hilflos. Wenn Henrik bockte, dann konnte man vergessen, welch lieber Junge er sonst war.
Jetzt versuchte die kleine Heidi noch einmal ihr Glück. Schließlich war Henrik ihr bester Freund, der ihr immer half, wenn sie irgendwo in Not geriet. »Wir brauchen dich doch hier in Sophienlust, Henrik. Wenn die Großen fort sind, bist du der größte von uns.«
Schwester Regine ließ die beiden Kinder stehen. Heidi war wohl eine bessere Diplomatin als sie selbst. Das konnte man jetzt an Henriks Gesicht ablesen. Er zierte sich zwar noch ein wenig, aber Heidis Worte waren Balsam auf seine Wunden gewesen.
Auch Heidis forschenden Blicken entging Henriks Veränderung nicht. Deshalb zeigte sie ihm gleich, wie wichtig er hier in Sophienlust war und dass sie schon jetzt seine Hilfe brauchte. Sie nahm ihn an der Hand und bat: »Komm mit mir, Henrik. Schneeweißchen und Rosenrot sind gar nicht so lustig wie sonst. Sie liegen so müde in ihrem Stall. Justus sagt zwar, sie sind bestimmt nicht krank, aber ich glaube, der versteht von Kaninchen nichts. So etwas weiß nur der Tierarzt. Gehen wir mit Schneeweißchen und Rosenrot zu Onkel Hans-Joachim? Du musst mir doch helfen. Beide Kaninchen kann ich nicht auf einmal tragen.«
Jetzt war Henrik vollends versöhnt. »Ja, gehen wir zu Waldi & Co. Heidi«, entschied er. Und mehr für sich fügte er leise hinzu: »Auch wenn den Kaninchen nichts fehlt.«
»Wir müssen aber Bescheid sagen, Henrik. Dort ist deine Mutti. Ich frage sie, ob wir heute den ganzen Tag bei Tante Andrea und Onkel Hans-Joachim bleiben dürfen.«
Denise von Schoenecker gab diese Erlaubnis sofort. Doch das ließ Henrik noch einmal aufmurren, obwohl er jetzt darauf erpicht war, mit Heidi zu Waldi & Co. zu gehen. »Mutti hat nur deshalb so schnell ja gesagt, weil sie so viel Arbeit mit den Großen hat«, erklärte er.
Denise von Schoenecker hatte an diesem Tag mehr Sorgen als Arbeit. Schließlich war es kein leichter Entschluss für sie gewesen, die Erlaubnis zu dieser Reise zu geben. Sie beobachtete jetzt ihren Stiefsohn Sascha und Michael Langenbach. Die beiden studierten zusammen in Heidelberg und waren die besten Freunde. Schon seit der Zeit, da Michael mit seinen beiden Schwestern nach Sophienlust gekommen war. Die Langenbach-Geschwister gehörten zu jenen Kindern, die hier blieben, bis sie auf eigenen Beinen stehen konnten. Sie waren Vollwaisen. Ihre Eltern hatten bei einem Lawinenunglück den Tod gefunden.
Dürfte ich diese Kinder gerade deshalb nicht zum Wintersport fahren lassen? dachte Denise. Doch gleich darauf schüttelte sie diese Beklemmung ab. Sie durfte mit diesen abergläubischen Gedanken die Geschwister nicht unsicher machen. Sie freuten sich auf die Osterreise in die Schweiz. Sascha und Michael waren außerdem sehr fürsorgliche und verantwortungsbewusste junge Männer.
Denise trat jetzt zu ihnen. »Löst euch immer rechtzeitig am Steuer ab«, bat sie, »damit keiner übermüdet ist.«
»Das tun wir, Mutti«, versicherte Sascha. Er lachte, dass seine weißen Zähne blitzten. »Ich glaube, es wird höchste Zeit, dass wir starten, sonst fällt dir immer wieder etwas ein, worauf du uns aufmerksam machen musst.« Er legte den Arm um ihre Schultern. »Wir wissen ja deine Fürsorge zu schätzen, Mutti, aber du solltest doch Vertrauen zu uns haben. Wir kommen bestimmt heil zurück.«
»Das erwarten wir auch von euch«, erklang da eine Männerstimme.
»Ach du, Vati?«, fragte Sascha. »Das konnte ich mir doch denken, dass du auch noch einmal von Schoeneich herüberkommen würdest, um uns gute Ratschläge zu erteilen.«
»Ich denke gar nicht daran«, meinte Alexander von Schoenecker lachend. »Erstens habe ich mich damit in den letzten Wochen schon verausgabt, und zweitens pfusche ich Mutti nicht ins Handwerk.« Er sah zur Freitreppe. »Eure Skihaserln sind bereit. Donnerwetter, Denise, die hast du aber fein ausstaffiert. Jetzt verstehe ich, dass die Herren sie gern mitnehmen wollen. Mit denen können sie sich zeigen.«
»Hoffentlich auch auf der Piste«, sagte Nick, der eben zwei Rucksäcke angeschleppt brachte. Er stöhnte. »Ich möchte bloß wissen, was die Mädchen alles eingepackt haben, dass die Rucksäcke so schwer sind. Also, mich kriegen die Damen nicht als Lastenträger.«
»Das wird sich noch herausstellen«, entgegnete Pünktchen verschmitzt. »Wetten wir, dass du doch meinen Rucksack trägst, wenn ich einmal ganz müde bin?«
Nick wurde verlegen. Wie immer, wenn Pünktchen ihn vor den andern so herausforderte. »Kann sein, dass ich es tue. Einfach deshalb, weil ich nicht unsportlich bin. Aber das sage ich dir, Pünktchen, bevor ich mir einen eurer Rucksäcke aufpacke, werfe ich die Hälfte des Inhalts weg.«
Denise drängte jetzt: »Startet endlich, sonst kommt es hier noch zu einem offenen Streit. Mir ist es lieber, ihr macht das unterwegs ab, so dass ich nichts davon höre.«
Vicky sah Denise entrüstet an. »Wir und streiten, Tante Isi? Nein. Wir werden die ganze Fahrt laut singen.«
Nick blies die Luft aus den Wangen. »Dann lieber streiten«, sagte er mit leidgeprüfter Miene.
Inzwischen waren die Kleinen von Sophienlust alle auf die Freitreppe gekommen. Wie eine Traube standen sie dort. Hinter ihnen postierten sich Schwester Regine, Frau Rennert, die Heimleiterin, und die Köchin Magda.
Sascha hatte sich bereits hinter das Steuer gesetzt, Michael auf den Beifahrersitz. Die anderen machten es sich im Fond des Wagens bequem.
»Ich wundere mich nur, dass sie die Aufschrift ›Kinderheim Sophienlust‹ nicht überpinselt haben«, sagte Schwester Regine lachend.
»Sind sie nicht alle noch Kinder?«, entrüstete sich Magda. Danach seufzte sie. »Freilich, so langsam werden sie flügge. Jetzt reisen sie schon allein durch die Welt.« Etwas wehmütig hob sie die Hand und winkte. Als gar die Kinder vor ihr noch das Abschiedslied von Sophienlust anstimmten – »Auf Wiedersehen, auf Wiedersehen« –, kullerten ihr zwei Tränen über die Wangen. Und bald sah sie die fröhlichen Gesichter in dem abfahrenden VW-Bus nur mehr durch einen Schleier.
Denise von Schoenecker lehnte sich an ihren Mann. »In zehn Tagen wird mir wieder wohler sein, wenn sie braungebrannt aus dem Bus springen.«
*
Nach einer – wie alle behaupteten – wunderschönen und sehr lustigen Fahrt hatten sich die Ausflügler aus Sophienlust auf den Pisten im Graubündner Land herumgetrieben.
Nun mussten sie allmählich wieder an die Heimreise denken. Vor allem, weil sie noch mehrere kleine Abstecher machen wollten. Einer davon war die Fahrt über den Großen Sankt Bernhard. Seit wenigen Tagen war die Passstraße wieder freigegeben. Darauf hatten Sascha und Michael gewartet, weil sie Nick und den Mädchen die Alpenwelt auch aus dieser Sicht zeigen wollten.
Pünktchen schwärmte schon bei der Anfahrt von den Bernhardinerhunden im Hospiz. Sie kannte all die vielen Heldentaten dieser treuen und mutigen Tiere und kam immer wieder darauf zurück, sodass Nick sie wieder einmal necken musste. »Ja, Pünktchen, wir wissen es jetzt schon. Barry I. steht ausgestopft im Museum von Bern. Er hat vierzig Menschen das Leben gerettet. Die Lawinenhunde werden auch Heilige Hunde genannt, und die Mönche im Hospiz ›Le Grand Saint-Bernard‹ sind Augustiner. Bist du zufrieden mit mir? Habe ich mir alles gut genug gemerkt?«
Pünktchen zog die Stirn kraus. »Das war aber sehr flüchtig, Nick. Die Lawinenhunde vom Sankt Bernhard haben insgesamt schon mehr als zweitausend Menschen vor dem weißen Tod gerettet und …«
Nick hob abwehrend die Hände. »Mehr wollen wir jetzt wirklich nicht wissen, Pünktchen. Im Hospiz werden uns die Patres sicher auch noch einmal alles erklären. Sascha sagt, in einer Stunde sind wir oben.«
Sascha, jetzt auf dem Beifahrersitz, drehte sich um und zeigte durch die Fenster des Wagens. »Aber nur, wenn es aufhört, so verrückt zu schneien.« Sein Gesicht sah besorgt aus.
»Aber, das ist doch herrlich! Es sieht draußen gleich so aus wie zu Weihnachten. Dabei ist Ostern schon vorbei«, meldete sich nun Vicky.
»Du kannst dich leicht darüber freuen, du brauchst ja nicht zu fahren«, meinte ihr Bruder Michael etwas ärgerlich. »Ich bin schon ganz benommen von dem Wirbel vor der Windschutzscheibe. Wenn ich weiter so vorsichtig fahren muss, erreichen wir das Hospiz nicht mehr vor Einbruch der Dunkelheit.«
»Mach uns doch nicht solche Angst, Michael«, beschwerte sich Pünktchen und rückte etwas näher an Nick heran.
Angelika lachte. Aber es klang nicht ganz echt. »Stell dich nicht so an, Pünktchen, wir werden schon nicht einschneien.« Sie beugte sich zu ihrem Bruder vor und tippte ihm auf die Schulter. »Lass doch Sascha wieder ein Stück fahren, Michael, wenn es dich zu sehr anstrengt.«
Auch Sascha drängte: »Ja, komm, wechseln wir wieder ab, Michael.«
Als Michael sofort hielt, merkten alle, wie abgespannt er schon war. Er drückte die Hände auf die Augen. »Da nutzt auch der Scheibenwischer nicht viel, wenn es so dicht schneit. Hoffen wir, dass wir es bald hinter uns haben.«
Als Sascha startete, drehten die Räder durch. Er brauchte geraume Zeit, bis er es schaffte, dass sie weiterfuhren. »Ohne die Spikes wären wir jetzt aufgeschmissen«, erklärte er. »Hoffentlich sind wir nicht gezwungen, die Schneeketten anzulegen. Also, damit hatte ich nicht gerechnet, dass uns hier oben noch einmal so viel Schnee beschert werden würde. Im Tal unten wird es schon grün.«
Keiner sagte dazu etwas. Jedem war anzusehen, dass er sich beklommen fühlte und nur darauf wartete, dass aus dem dichten Schneetreiben endlich das Hospiz auftauchte.
Plötzlich deutete Vicky hinaus. »Wir sind da! Ja, ich sehe etwas.« Doch schon machte sie ein enttäuschtes Gesicht. »Nein, das ist zu klein für ein Haus.«
»Das ist ein Wagen am Straßenrand«, äußerte Pünktchen und presste das Gesicht an die Fensterscheibe des VW-Busses.
»Aha, da kommt schon jemand nicht mehr weiter«, sagte Michael. »Wir sollten halten, um zu fragen, ob unsere Hilfe gebraucht wird.«
Sascha machte nicht gerade ein begeistertes Gesicht. »Hoffentlich geht das gut, wenn ich jetzt halte. Ich fahre wie auf Eiern.« Aber er ließ den Bus am Straßenrand auslaufen und hielt.
Michael sprang sofort ins Freie und lief ein paar Meter zurück. »Bleibt im Wagen! Ich sage euch Bescheid, falls ihr vielleicht zum Anschieben gebraucht werdet.«
Schon wenige Minuten später kam Michael zurück. »Es ist niemand in dem Wagen. Er hat eine deutsche Nummer. Es ist ein Volkswagen mit einem Kölner Kennzeichen. Er ist mit einem Hinterrad abgesackt. Man kann noch erkennen, dass jemand versucht hat, den Wagen wieder flottzukriegen, aber er hat sich wohl nur noch tiefer eingegraben. Ja, das muss man bei diesem Schneefall befürchten. Ohne Hilfe kommt da keiner weiter.« Michael setzte sich wieder neben Sascha. Leise sagte er zu ihm noch: »Ich kann nicht sehen, ob jemand zu Fuß weitergegangen ist. Jede Spur weht es ja sofort zu.«
»Vielleicht ist der Fahrer in einen fremden Wagen umgestiegen. Hoffentlich ist es so. Ich kann ja nur annehmen, dass nicht mehrere Leute in dem stecken gebliebenen Volkswagen waren, sonst hätten sie sich doch helfen können.« Vorsichtig fuhr Sascha an. Wieder hatte er große Mühe, in die Spur zu kommen.
Obwohl Sascha und Michael leise gesprochen hatten, um die Mädchen nicht zu beunruhigen, hatten diese doch Wortfetzen aufgefangen. Vicky tuschelte: »Wir müssen genau aufpassen, ob wir jemanden sehen, der zu Fuß geht.«
»Mit dem möchte ich nicht tauschen«, flüsterte Pünktchen erschauernd. »Jetzt bläst auch noch der Wind.« Sie presste neben Nick ihr Gesicht an die Scheibe. Vicky und Angelika hielten auf der anderen Seite Ausschau.
Nach etwa einer Viertelstunde schrie Nick: »Anhalten, Sascha, da ist jemand! Ja, ich sehe es genau. Das muss eine Frau sein. Sie stemmt sich gegen den Wind.«
»Sie trägt etwas auf den Armen. Mein Gott, Sascha, so halte doch!« Pünktchens Stimme überschlug sich vor Erregung.
»Ja, ich halte doch schon. Ich muss ja nur einen günstigen Platz suchen. Oder wollt ihr, dass wir ebenfalls stecken bleiben?«
Sascha hielt nun mitten auf der Straße an und sprang als erster aus dem Wagen. Michael folgte ihm.
Ja, vor ihnen stand eine Frau. Sie hielt ein Kind auf den Armen. Jetzt schwankte sie und sah die beiden jungen Männer an, als glaube sie, an Halluzinationen zu leiden.
Michael stützte die Frau, Sascha nahm ihr das Kind ab.