Den Nachbarssohn verführt

Den Nachbarssohn verführt

Versaute Story

Carmen Clit

Dieses Buch enthält sexuell anstößige Texte und ist für Personen unter 18 Jahren nicht geeignet. Alle beteiligten Charaktere sind frei erfunden und volljährig.

Kein Sex ohne Gummi! Das ist nur in Geschichten geil!

Als meine Mutter mir eröffnete, dass sie für zwei Monate nach England müsse, um dort das Vertriebsnetz der Pharmafirma mit aufzubauen, für die sie arbeitete, kämpften zwei Seelen in meiner Brust.

Einerseits hieß das zwei Monate sturmfreie Bude, Besuche von Kumpels, jede Menge Alkohol, keine Kontrolle und vielleicht sogar mal das eine oder andere Mädchen nach Hause mit genommen, andererseits hieß es aber auch, dass mein Hotel Mama zwei Monate außer Betrieb war und das bedeutete selber Betten machen, Staub saugen, einkaufen gehen, Blumen gießen und tausend andere Sachen, die gemacht werden mussten, damit Mutter, wenn sie heimkam, nicht vor Schreck und Ärger aus den Pantinen kippte.

So überlegte ich zumindest, aber sie wäre ja nicht meine Mama, hätte sie daran nicht gedacht.

«Also, Chris, ich habe mit Frau Marquardt gesprochen. Sie wird dich bekochen – du kannst einfach nach der Uni zu ihr kommen und hast warmes Essen auf dem Tisch. Du musst dich nur mit ihr absprechen wegen deines Stundenplans. Außerdem wird sie zwei mal die Woche aufräumen. Du musst bloß, und da bitte ich dich wirklich inständig, regelmäßig dein Bett machen, lüften und meine Orchideen pflegen. Wenn du, was ich stark annehme, Besuch kriegst, dann räum die leeren Flaschen weg und beseitige allfällige Spuren, ich will mich nicht vor Frau Marquardt schämen müssen. Aber ich flehe dich an, keine Saufgelage und keine nächtlichen Schreiereien – ich erfahre es, das weißt du.»

Ich versprach natürlich alles, denn die Aussicht, zwei Monate auf Frau Marquardts Mördertitten und ihren straffen Hintern schauen zu dürfen, ließ mich die Schrecken der Hausarbeit gleich leichter ertragen.

Sie war schon immer unsere Nachbarin, gleich die Wohnung neben unserer, aber bis vor zwei Jahren war da auch ein Herr Marquardt gewesen, ein lustiger Typ, immer einen Scherz auf den Lippen und stets gut gelaunt. Die beiden führten eine gute Ehe, so dachten wir zumindest und waren viel unterwegs, fuhren regelmäßig auf Urlaub nach Griechenland und im Winter zum Schi laufen. Dann allerdings musste irgendetwas passiert sein, denn sie war ständig verheult, wenn man sie am Gang traf und er kaum mehr zu sehen und wenn, dann ohne das gewohnte Grinsen.

Schließlich war es soweit – er zog aus, Scheidung und Frau Marquardt war seitdem alleine. Meiner Mutter erzählte sie im Vertrauen, sie sei ihm auf die Schliche gekommen, dass er sie schon seit Jahren mit seiner Sekretärin betrogen hatte. Nach einer Aussprache hatte sie versucht, alles zu vergessen und einen Neustart zu probieren, aber es klappte nicht mehr und sie trennten sich.

Seitdem lebte sie alleine, man sah auch nie irgendwelche Männer zu Besuch kommen und sie wirkte unglücklich. Sie war im Alter meiner Mutter, so um die 45 und im Gegensatz zu Mama immer zu Hause gewesen. Ihr Mann hatte gut verdient und musste auch jetzt kräftig löhnen. Sie hatte es also, wieder im Gegensatz zu Mama, nicht nötig, arbeiten zu gehen.