Sonne, Mond
+ Sterne
Sophia Shanina Blaser
© 2020 Sophia Shanina Blaser
Verlag und Druck:
tredition GmbH, Halenreie 40-44, 22359 Hamburg
ISBN
Paperback: 978-3-347-14957-1
e-Book: 978-3-347-18632-3
Bilder und Cover: Pixabay
Grafiken: Shutterstock
Lied Zitat auf S. 9
„Laterne, Laterne“
Quelle: https://www.liederkiste.com/index.php?s=laterne- laterne&l=de
Text und Melodie: traditionell
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Für meine Nana die mir
als ich gerade erst lesen
und schreiben konnte,
ein Schreibheft geschenkt hat,
und schon immer wusste,
dass Worte mein Zuhause sind.
Du hast mir ein Zuhause geschenkt,
auf so viele Wege.
Diese Gedanken-(Ge)dichte sind für dich.
Und für jeden, der sich schon einmal
unendlich einsam gefühlt hat.
Die Sonne, der Mond und die Sterne
sind deine Freunde, sie sind immer da.
Sie sind dir ein Zuhause,
wenn du das willst.
„Sonne, Mond und Sterne.
Bleibe hell, mein Licht“
- Laterne, Laterne
Inhalt:
Wir sind das Leben
Und manchmal scheitern wir daran,
dieser eine Mensch zu sein,
der wir so dringend sein möchten,
vergiss nicht das Schöne am Leben,
es lebt weiter in uns,
auch wenn der Schatten das Licht
zu verdecken scheint.
Es gibt beides,
Licht und Schatten
und wir entscheiden jeden Tag,
welche Seite wir in unsere Herzen lassen
An einen jungen Menschen
Lerne viel
lache viel,
liebe ehrlich,
sei lebendig.
Weine nicht zu oft
sage, was du denkst,
solange du es später nicht bereust.
Sonnige Tage werden kommen
verlegne nie, wer du bist
Regentage wird es geben
du bist nicht unsichtbar.
Stürme werden aufziehen
und dir wird es gut gehen,
wenn du vertraust.
Spreche und höre zu,
geniesse es da wo du gerade bist,
ich weiss, du hast Angst, das ist okay
und manchmal
fühlst du dich auf die richtige Art falsch.
Sei ehrlich
sei echt,
sei du.
Du wirst geliebt.
Du wirst ernst genommen.
Erfreue dich am Vergänglichen
und habe keine Angst.
Du bist nicht allein,
dir wird es gut gehen
übernehme Verantwortung,
lerne zu verzeihen
lerne, um Entschuldigung zu bitten,
respektiere die Menschen, wie sie sind
und am wichtigsten
respektiere dich als den wunderbaren Menschen,
der du bist.
Für die Liebe in uns
Ich hörte die Stimmen in meinem Kopf,
die mir sagten,
was ich alles falsch mache und dass ich
nicht genug sei.
Sie hatten viele Gesichter,
eine Zeit lang begleiteten sie mich,
bis sie nachliessen.
Vielleicht für immer.
Ich glaube, jeder Mensch
kennt diese Stimmen.
Und vielleicht
aber nur ganz vielleicht,
gehört es zu unseren Aufgaben auf dieser Erde,
sie verstummen zu lassen.
Also habe ich begonnen,
die Heldin meiner Geschichte zu sein
und ich hatte viele Helfer.
Manchmal sind die Helfer fast wichtiger
als die Helden selbst.
Sie zeigen den Helden, wo sie hingehören,
passen auf sie auf, sagen ihnen,
dass sie nie allein sind.
Und beschützen sie manchmal auf ganz und gar
(un)heldenhafte Weise.
So wie Peter Pan und Tinkerbell.
Wie Timon und Pumba
oder wie Winnie Pooh und Christopher Robin.
Ich habe bemerkt,
dass ich auch beides sein kann,
Heldin meiner eigenen Geschichte und Helferin
in den vielen Geschichten meiner Mitmenschen.
Wir sind alle Helden,
die Helden unserer eigenen Geschichte
und wir kämpfen jeden Tag
für die Liebe in uns.
Verlorene Träumer
Diejenigen, die ihre Richtung verloren haben,
denen ein Kompass fehlt.
Diejenigen, die sich eine farbenfrohe,
eine helle Zukunft wünschen.
Diejenigen, die nicht einfach akzeptieren,
was vielleicht änderbar wäre
und sich nicht selbst verleugnen,
die sich ihr Lachen nicht verbieten lassen.
Diejenigen, die wissen,
was hinter ihrem Rücken über sie gesagt wird
und trotzdem oder genau deswegen
nur noch strahlender durch die Welt gehen.
Diejenigen, die lachen
und aus ganzem Herzen lieben.
Die vergeben haben aber nicht vergessen,
was sie einst erfahren haben.
Sie alle kennen die Antworten
auf die Fragen ihrer Herzen.
Auf diese ihrer Seelen
und nur deshalb können sie leuchten,
wie du es dir so dringend wünschst,
selbst zu können.
Sie sind verlorene Träumer,
beobachten den Moment,
wie er zur Erinnerung wird
und wünschen sich zurückzukehren,
von wo sie einst kamen.
Sie sind der Funke,
der das Feuer des Wandels
zum Brennen bringen wird.
Jeder einzelne Mensch unter ihnen
hat die Kraft, Berge zu versetzen.
Und deshalb sind sie gar nicht so verloren,
wie sie denken zu sein …
Schneefloc ke
Liebe Schneeflocke,
ich würde dich gerne ganz fest umarmen.
Doch das geht nicht, das weiss ich genau.
Du und ich,
das ist eine Kombi,
die nicht funktionieren kann.
Was wir brauchen
Manchmal ist genau das, was wir brauchen,
ein Mensch, der uns zuhört,
der uns Glauben schenkt,
wenn wir selbst nicht mehr an uns glauben.
Jemand, der uns festhält,
wenn sich für uns die Welt zu schnell dreht.
Jemand, der keine Fragen stellt
und einfach nur da ist…
Der einfach immer da ist…