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Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über www.dnb.de abrufbar.

© 2020 Raik Johne

Herstellung und Verlag:

BoD - Books on Demand GmbH, Norderstedt

ISBN 978-3-7504-6505-3

Inhaltsverzeichnis

  1. ZU DIESEM BUCH
  2. WAS IST RESTAURIERUNGSWÜRDIG?
  3. LÖSUNGSANSÄTZE
  4. EQ UND FFT
  5. ENHANCER UND EXCITER
  6. KOMPRESSOR UND LIMITER
  7. EXPANDER UND NOISE GATE
  8. DE-HISSER
  9. DE-NOISER
  10. DE-CLICKER UND DE-CRACKLER
  11. DE-CLIPPER
  12. DE-ESSER
  13. SPECTRAL CLEAN
  14. AUTO TUNE
  15. IZOTOPE RX
  16. TOOLS VON ZYNAPTIQ
  17. SONIBLE FREI:RAUM
  18. TOOLS VON CELEMONY
  19. TOOLS VON SOUND RADIX
  20. RETTUNG DURCH COPY & PASTE
  21. AUTOMATIONSKURVEN
  22. STEREO EDITOR
  23. BUCHEMPFEHLUNGEN

1. Zu diesem Buch

MIST! - Das ist sicher nicht das erste Wort, das du von einem Fachbuch erwartest. Aber es beschreibt unwahrscheinlich treffend die brodelnden Emotionen, wenn man eine vermurkste Aufnahme bearbeitet, die nicht wiederholbar ist und dringend benötigt wird. Im Grunde brauchen wir uns an dieser Stelle auch gar keine Gedanken dazu machen, wie es hätte besser laufen können - das steht in genügend anderen Büchern. Wir müssen leider davon ausgehen, dass das Problem schon auf dem Tisch liegt und eine Neuaufnahme keine Option mehr ist.

Damit kommt nun das vorliegende Buch ins Spiel. Es geht letztlich um Rettung, Schadensbegrenzung oder aber aus beispielsweise nostalgischen Gründen auch um Archivierung alter Tonkonserven-Schätze. Andererseits willst du aber vielleicht auch nur eine durchschnittliche Aufnahme etwas aufpolieren. Allein an dieser kurzen Aufzählung lässt sich bereits erahnen, dass die Möglichkeiten an klanglichen Defiziten sehr breit gefächert sein können. Und genauso vielfältig sind letztlich auch die Lösungsansätze. Damit wir den Überblick nicht verlieren, werden wir ganz systematisch vorgehen. In einem etwas größeren Kapitel werde ich die häufigsten Fälle an soundmäßigen Unzulänglichkeiten kurz aufzeigen. Danach findest du auf den Seiten 54/55 eine Art Suchmatrix, die dir angibt, welche Werkzeuge du für welches Problem verwenden kannst. Schließlich folgen dann in mehreren Kapiteln die Erklärungen für die einzelnen Werkzeuge, so dass du einerseits weißt, wie sie grundsätzlich arbeiten, aber du erfährst auch, wie sie bei bestimmten Problemen zum Einsatz kommen. Dabei handelt es sich (je nach Problem) einerseits um die Bordmittel einer durchschnittlichen Audio-Software, aber es werden andererseits auch Spezial-Tools beschrieben, die (leider) manchmal richtig ins Geld gehen können.

Wie ist dieses Lesewerk nun entstanden? Nun - in den letzten Jahren habe ich mich auf Literatur für den Neueinsteiger spezialisiert, da solche Bücher auf dem Markt doch sehr rar sind. Neben der Vermittlung der Grundlagen wird immer auch an Beispielen gearbeitet und damit sowohl Theorie als auch Praxis an den Neuling herangebracht. Entstanden sind unter anderem zwei Bücher, die sich mit dem Einstieg in den Bereich Tonstudio beschäftigen, oder auch ein Buch, welches auf ein von mir favorisiertes Studioprogramm näher eingeht. Wenn du also weiteren Lesebedarf haben solltest, verweise ich schon jetzt auf das Kapitel 23, wo du Hinweise zu meinen und zu anderen Büchern findest. Außerdem werde ich im Laufe des Buches einige Querverweise geben, die sich so entschlüsseln lassen:

  • Studio I
- „Mein erstes Tonstudio - Band I“
  • Studio II
- „Mein erstes Tonstudio - Band II“
  • Synthi
- „Keine Angst vorm Synthesizer“
  • Samplitude
- „Im Tonstudio mit Samplitude“
  • Effekte
- „Effekte-Praxis im Tonstudio“
  • Chor
- „Nimm den Chor doch selber auf“

Das vorliegende Buch richtet sich dieses Mal allerdings nicht ausschließlich an Neulinge der Branche, sondern es soll auch für den fortgeschrittenen Anwender eine hoffentlich übersichtliche Aufarbeitung zum Thema Restaurierung sein. Zudem ist es das einzige deutschsprachige Buch, welches diese Thematik vor allem in Bezug auf die riesige Bandbreite möglicher Probleme relativ universell angeht.

An diesem Symbol und dem Kursivtext sind vor allem in Kapitel 2 die praktischen Hinweise erkennbar, die dir aufzeigen sollen, wie eine mögliche Vorgehensweise aussehen könnte. Aber: Je nach Problemfall kann es sein, dass ein anderes Tools oder nur eine andere Reihenfolge manchmal besser wirken. Hier hilft halt auch das Variieren und Austesten.

So, und damit heißt es: Ohren auf - Fehler finden - entsprechendes Werkzeug an den Start bringen - und schon geht’s ab in die SOUND-RESTAURIERUNG.

2. Was ist restaurierungswürdig?

Tja, manchmal ist es einfach so, dass man eine eigentlich tolle Aufnahme vorliegen hat, die leider einige tontechnische Makel enthält. Im Normalfall würde man sagen, dass man es beim nächsten Take einfach besser machen muss. Aber wenn es sich um einen nicht wiederholbaren Live-Mitschnitt oder um Jahrzehnte alte Aufnahmen handelt, geht das leider nicht mehr. Demzufolge müssen wir also mit dem zurecht kommen, was wir haben. Deshalb steht dieses Kapitel ganz im Zeichen der Probleme, die im Studioalltag auftauchen können. Diese Sammlung erhebt trotz ihres Umfangs natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit, aber die schlimmsten Katastrophen sollten dabei sein. Ich erspare es mir und dir, eine große Beschreibung dazu abzugeben, was man hätte alles tun können, damit die Aufnahme nicht so ist wie sie ist. ABER: In einem Rahmen jeweils zu Beginn der einzelnen Unterkapitel findest du zumindest in Kurzfassung ein paar Hinweise darauf, welche Fehler in diesem Zusammenhang vermeidbar gewesen wären (Lernen für das nächste Mal?). Manchmal liegt aber auch gar kein eigentlicher Fehler vor, sondern die Gegebenheiten bringen einfach den vermurksten Sound automatisch mit. Sollten dir die Kurzinfos nicht reichen, dann wäre ein Blick in einschlägige Fachliteratur zu empfehlen [siehe Kapitel 23.1.].

Ein weiterer Hinweis ist noch notwendig: Im Rahmen dieses Buches gehe ich davon aus, dass die jeweiligen Aufnahmen bereits in digitaler Form vorliegen und nicht erst (wie man beispielsweise für das folgende Unterkapitel denken könnte) von einem anderen Datenträger konvertiert/ überspielt/ digitalisiert werden müssen. Auch hierzu gibt es schon reichlich Literatur und Online-Hilfen.

Und hier kommt nun der letzte Hinweis, bevor es endlich losgeht: Alles, was wir nachfolgend tun, soll die Aufnahmen verbessern. Höre also immer genau hin, ob das auch der Fall ist, damit du nicht durch zu heftige Eingriffe die eine Katastrophe durch eine neue ersetzt. Fingerspitzengefühl ist also gefragt!

2.1. Knistern und Rauschen von Platten (oder Lichtton)

vermeidbare Fehler:

verstaubte Platte

fettige Fingerabdrücke

abgenutzte Abtastnadel

statische Aufladung

verschmutzte Filmrolle

Kratzer

dafür kannst du nichts:

Kratzer und Fingerabdrücke, wenn sie jemand vor dir verursacht hat

systembedingtes Grundknistern und Rauschen

Beschreibung der Tools zur Lösung des Problems:

siehe Kapitel 7/ 8/ 9/ 10/ 15.8.

Es ist schon manchmal komisch. Da gibt es doch tatsächlich gewisse Tools, die künstlich das Plattenknistern und Rumpeln erzeugen, damit das Ganze nach Vinyl klingt. Wir aber wollen nun genau das Gegenteil erreichen und aus dem Vinyl-Track eine cleane Aufnahme machen. Es ist halt nur die Frage, wie weit man damit geht. Zu drastische Eingriffe erzeugen je nach benutztem Werkzeug durchaus unangenehme Nebengeräusche (Artefakte), die meistens schlimmer sind als das eigentliche Knistern oder Rauschen. Wenn du hast, dann probiere ruhig mehrere unterschiedliche Tools aus. Die Ergebnisse unterscheiden sich doch recht häufig. (Das gilt übrigens auch für einige andere Verfahren, die in nachfolgenden Unterkapiteln noch beschrieben werden.)

Dass die Aufnahme von einer Schallplatte einiges an Nebengeräuschen mitbringt, ist im Prinzip normal. Selbst eine nagelneue Platte ohne Staub und Kratzer ist nicht nebengeräuschfrei. Außerdem produziert auch das Abspielen selbst einen Geräuschteppich - und wenn es nur durch statische Aufladung ist. Beim analogen Lichtton sieht es zwar nicht identisch, aber zumindest ähnlich aus. Die Summe dieser Probleme versuchen wir nun zu entfernen.

Je nach Dominanz der Störgeräusche können hier durchaus mehrere Arbeitsschritte notwendig werden. Zum Beispiel kannst du das Knistern und Knacken mit einer Kombination aus De-Clicker und De-Crackler reduzieren [siehe Kapitel 10]. Danach geht es an den Rauschteppich. Für diesen gibt es im Grunde mehrere Möglichkeiten: Die elegante Variante ist der De-Noiser, welcher mit Hilfe einer Rauschprobe das Grundrauschen meist sehr effektiv bekämpft [siehe Kapitel 9]. Aber auch dieser Eingriff kann je nach Stärke wieder zwitschernde Artefakte produzieren. Etwas dezenter geht der De-Hisser vor, der sich vor allem für nicht zu starkes gleichmäßiges Rauschen eignet [siehe Kapitel 8]. Als Alternative kann ebenso iZotope RX Deconstruct eingesetzt werden [siehe Kapitel 15.8.]. Für Sprachaufnahmen oder Filmton ohne Musik ist auch die Arbeit mit Expander oder Noise Gate denkbar, wo in Akustikpausen der Rauschteppich nach hinten gedrückt wird [siehe Kapitel 7]. Allerdings ist er dann, wenn wieder ein Signal anliegt, auch mit zu hören. Je stärker das Rauschen vorher war, desto mehr fällt die Bearbeitung hinterher auf.

2.2. Dumpfe und rauschende Kassetten und Bänder

vermeidbare Fehler:

schlechte Lagerung

falsche Abspielparameter

dafür kannst du nichts:

systembedingtes Grundrauschen

Alterungsprozess der Bänder

Beschreibung der Tools zur Lösung des Problems:

siehe Kapitel 4/ 5/ 7/ 8/ 9/ 15.8./ 16.6./ 17/ 21

Auf Kassetten und Bändern lagern auch heute noch wahre Schätze. Im Profibereich sind das zum Teil legendäre Studioaufnahmen von Größen der modernen Musikgeschichte. Im Privaten geht es vielleicht eher um die Mixtapes, also selbst zusammengestellte Mitschnitte und Überspielungen von zum Teil heute schlecht erhältlichen Songs - die Playlist von damals halt. Aber auch Live-Mitschnitte der ersten eigenen Band aus Jugendtagen befinden sich manchmal auf solchen Medien.

Wie gut die Bandaufnahmen letztlich noch klingen, hängt von vielen Faktoren ab. Vor allem das Alter und die Lagerung spielen eine große Rolle. Diverse Umwelteinflüsse und sogar das Magnetfeld der Erde machen den Bändern und auch der Abspieltechnik zu schaffen. Hinzu kommen dann noch eventuell nicht mehr bekannte Aufnahmesituationen. Beispielsweise existieren ja mehrere Rauschunterdrückungssysteme, die aber in den meisten Fällen nur wirken, wenn beim Aufnehmen und Abspielen die gleichen Einstellungen gewählt werden.

Zuerst sollte es dem Rauschen an den Kragen gehen. Wie bereits im Kapitel 2.1. beschrieben, funktioniert das am besten entweder mit dem De-Noiser oder De-Hisser [siehe Kapitel 8 und 9] oder wiederum alternativ mit Expander oder Noise Gate [siehe Kapitel 7]. Auch iZotope RX Deconstruct kann eine Hilfe sein und sowohl das Rauschen reduzieren als auch die Transienten aufbessern [siehe Kapitel 15.8.]. Grundsätzlich müssen wir nach dem Entrauschen das dumpfe bis muffige Klangbild aufbessern. Ab hier gibt es nun verschiedene Wege, dies zu erreichen. Ausschlaggebend ist natürlich das Material selbst. Wenn nur dezente Korrekturen notwendig sind, reicht eventuell der Einsatz des Equalizers [siehe Kapitel 4]. Eine ausgefeilte Version davon finden wir in dem Tool Sonible frei:raum [siehe Kapitel 17]. Damit sind nach einer Anlernphase von wenigen Sekunden sehr feine automatisierte Korrekturen im Frequenzgang möglich. Equalizer können aber nur Frequenzen hervorheben, die schon da sind. Fehlen aber ganze Frequenzbereiche, müssen drastischere Eingriffe vorgenommen werden. Ein Enhancer oder Exciter wäre hierbei meine erste Wahl [siehe Kapitel 5]. Durch diese Tools werden auffrischende Frequenzen künstlich hinzugefügt. Interessant ist in Bezug auf Auffrischung aber auch das PlugIn Zynaptiq INTENSITY [Kapitel 16.6.]. Eigentlich ist es eher dazu geeignet, Details im Mix nach vorn zu holen, aber vielleicht ist es ja genau das, was deiner vorliegenden Aufnahme fehlt.

Zwei Hinweise zu möglichen Problemen muss ich an dieser Stelle noch loswerden. Einerseits: Das Entfernen von Rauschen und das Aufpolieren im mittleren bis hohen Frequenzbereich sind zwei teilweise gegenläufige Vorgänge. So kann sich zu viel Equalizerarbeit in diesem Bereich wieder ungünstig auf das Rauschverhalten auswirken.

Problem Nummer zwei: Bei lange gelagerten Bändern können umgebende Magnetfelder sich sozusagen ungleichmäßig auf das Tonmaterial auswirken, da die Bänder im Kreis gewickelt sind, aber die Feldlinien zumindest bei großflächigen Feldern eher gerade verlaufen. Das merkt man beispielsweise daran, dass bei einer Spulenumdrehung das Klangbild zweimal zwischen dumpf und hell wechselt. Wenn da überhaupt eine Rettung möglich ist, dann möglicherweise mit einem Equalizer, den man mit einer handgezeichneten Automationskurve mühsam automatisiert [siehe Kapitel 21].

2.3. Gleichlaufschwankungen von Platten und Bändern

vermeidbare Fehler:

Billig-Abspielgeräte

wellige Platten durch unsachgemäße Lagerung

dafür kannst du nichts:

ungleichmäßig gedehnte (also ausgeleierte) Bänder

Beschreibung der Tools zur Lösung des Problems:

siehe Kapitel 14/ 18/ 20/ 21

Nur ältere Zeitgenossen kennen sie wahrscheinlich noch - die jaulende Musik-Kassette, die entweder zu oft abgespielt wurde oder sich in einem altersschwachen Gerät befindet. Aber auch Bänder und Platten können Gleichlaufschwankungen aufweisen. Für alle, die sich darunter gar nichts vorstellen können: Im Grunde schwankt hier die Abspielgeschwindigkeit periodisch. Das erkennt man meist an Abweichungen in der Tonhöhe. Was man weniger wahrnimmt, ist, dass natürlich auch das Songtempo dabei schwankt. Für den Rettungsversuch ist vor allem ein Kriterium entscheidend: Handelt es sich um eine Gesamtmischung oder eine Einzelspur? Bei Kassetten und Platten gehen wir mal von einer Gesamtmischung aus, während bei Bändern beides der Fall sein kann. Alles in allem ist das Ganze ein ziemlich fieses Problem, welches sich auch nicht so einfach lösen lässt. (Oder anders ausgedrückt: Entweder hast du großen Aufwand oder große Kosten.)

Für Einzelspuren gibt es beispielsweise die Möglichkeit, über Auto Tune die Schwankungen zu korrigieren [siehe Kapitel 14]. Allerdings musst du dabei beachten, dass dein Tool in der Lage ist, per Resampling auch die Geschwindigkeit zu korrigieren. Im Prinzip wird dann das zu schnelle Material langsamer ausgelesen und umgekehrt. Am Ende sollte das Songtempo stimmen und die Tonhöhe korrigiert sich dabei automatisch. Wirklich gut funktioniert das meist nur, wenn die Schwankungen nicht allzu stark ausfallen.

Im Fall einer Gesamtmischung sieht das Ganze problematischer aus, da hier Auto Tune kaum eine Chance hat. Als Behelfslösung kannst du versuchen, ein automatisiertes Pitch Shifting einzurichten - eventuell auch mit handgezeichneter Automationskurve [siehe Kapitel 21]. Falls gleiche Passagen mehrmals vorkommen oder gleich mehrere Takes vorliegen, geht manchmal auch eine Rettung per Copy & Paste [siehe Kapitel 20]. Aber das ist letztlich alles irgendwie Stümperei, die viel Zeit kostet und im schlimmsten Fall wenig bringt. Mit Celemony Capstan gibt es eine Alternative, die aber für Gelegenheitsbastler doch recht teuer ist [siehe Kapitel 18.1.]. Dafür funktioniert sie richtig gut, denn die Gleichlaufschwankungen werden recht zuverlässig korrigiert - ganz egal, von welcher Quelle sie stammen.

2.4. Dropouts vor allem bei Kassetten und Bändern

vermeidbare Fehler:

unvorsichtiger Umgang mit dem Bandmaterial

verschmutzte Bänder

dafür kannst du nichts:

Alterungsprozess der Bänder

Bandsalat, der durch technische Mängel passiert ist

Beschreibung der Tools zur Lösung des Problems:

siehe Kapitel 15.10./ 20

Mit Dropouts (Tonaussetzer) hast du es eigentlich nur zu tun, wenn es um älteres Bandmaterial geht. Vor allem knittriges Band bringt dieses Problem gern mit sich. Das heißt, es ist hier kein Störgeräusch zu entfernen, sondern es muss ein leises bis gar nicht vorhandenes Audio-Signal repariert werden. Es ist relativ schwer, hierfür ein Universalrezept zu geben, da die Dropouts von „kaum hörbar“ bis zu „Mega-Katastrophe“ reichen können. Vor allem, wenn es ein längerer Aussetzer ist oder über eine ganze Passage hinweg viele kleine Dropouts aneinander gereiht sind, wird es problematisch.