Angela Krumpen
Unser Inselleben · Als Gott das Gück schuf, schuf er viel davon
© 2017 Aurum
in J. Kamphausen Mediengruppe GmbH, Bielefeld
1. Auflage 2017
Lektorat:
Ursula Kollritsch
Layout:
Kerstin Fiebig · ad-department.de
Coverdesign:
Kerstin Fiebig · ad-department.de
Fotos © Angela Krumpen/privat
Druck & Verarbeitung:
Westermann Druck Zwickau
ISBN Printausgabe 978-3-95883-204-6
ISBN eBook 978-3-95883-205-3
www.weltinnenraum.de
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Für Bruno.
Ohne den es keinen einzigen Sommer auf der Insel gegeben hätte. Und ohne den es sehr viel weniger Glück gäbe.
Für alle Kinder der Insel.
Besonders für: Jerry, Bastian, Hannah, Anne, Alex, David
und Emmi. Möge die Insel Euch für immer daran erinnern, wann
Leben lebendig ist. Und daran, dass Gott, als er das Glück schuf,
verschwenderisch viel für jeden von Euch schuf.*
* „Als Gott das Glück schuf, schuf er viel davon“ ist eine Anleihe an das irische Sprichwort: „When God made the time, he made plenty of it.“ – Als Gott die Zeit schuf, schuf er viel davon. Wo wären diese Worte je wahrer geworden, als auf Illauntannig, „unserer“ irischen Sommerinsel?
Prolog
Wie die Insel zu uns kam
Wasser
Übersetzen auf die Insel
Gezeiten. Der Atem der Insel
Die Insel. Eine kluge Philosophin
Die Insel. Eine geborene Erzieherin
Inselherausforderungen
Erde
Die Fantasie der Insel
Die Aufgaben der Insel
Die Insel. Eine einfühlsame Bildhauerin
Inselfamilien
Inselgeschichten
Feuer
Inselabenteuer mit Tieren
Inselgefahren für Menschen
Die Insel in Gefahr durch Menschen
Himmel
Das Wetter der Insel
Die Farben der Insel
Das Licht der Insel
Die Weisheit der Insel
Warum wir die Insel immer im Gepäck haben
Epilog
Inselbücher
Inselzugabe
Über die Autorin
»The winter destroyed the house on the island. You may not come this year.« Der Winter hat das Haus auf der Insel zerstört, steht in der E-Mail aus Irland. Ich verstehe: Wir können dieses Jahr nicht auf die Insel. Und begreife nichts.
Der Jüngste, bald schon ein Teenager, weint. Wir anderen schlucken. Erschüttert. Geschockt. „Die Insel“ ist unser Urlaubsziel seit so vielen Jahren. Wie Ebbe und Flut kommen und gehen, sind wir über 20 Jahre lang auf die Insel gefahren. Und zurückgekommen. Das soll auf einmal vorbei sein? Wir lehnen uns auf. Schreiben hektische E-Mails zurück: Wie groß der Schaden denn sei? Wir könnten kommen und arbeiten, ein Workcamp in den Ferien daraus machen. Wir bräuchten keinen Komfort. Bräuchten wir den, hätten wir es dann Jahr für Jahr in dem Haus mit Betonboden, an diesem zugigen, feuchtkalten Ort ausgehalten? Der uns doch wie das Paradies vorkam. Aus dem wir jetzt drohen, vertrieben zu werden.
Unser Widerstand war vergeblich. Gewaltige Winterstürme und Monsterwellen hatten ebenso gewaltige Steine den Strand hoch, über die Wiesen hinweg, zum Haus geschleudert. Hatten Fenster eingeschlagen, Löcher ins Dach gerissen und das Haus der See und dem Regen zum Fraß vorgeworfen. Zu Ostern, als der Schaden mit der ersten Erkundigungsfahrt entdeckt wurde, schlug der Fischer Bretter vor die Fenster, spannte Plastik über die Löcher im Dach. Das Nötigste. Aber es sollte noch den ganzen Sommer bis zum September dauern, bis das Haus wiederhergestellt war. Und dann auch nur notdürftig.
Zu spät für uns. Ein Sommer ohne Insel heißt: ein Jahr ohne Insel. Zu allen anderen Jahreszeiten kommt man gar nicht erst hierher.
Wir trauern.
„Nutzt doch die Chance, um endlich einmal irgendwo anders Urlaub zu machen“, sagen die Menschen um uns herum. Von denen es vielen sowieso suspekt ist, dass wir unsere Ferien wieder und wieder auf der Insel verbringen. Es ist ja auch schwer vorzustellen, was diesen einsamen und oft graunassen Ort für uns so anziehend macht. Bald gebe ich es auf, nach Erklärungen zu suchen. Einmal versuche ich es noch. Versuche es mit der Liebe: „Wenn mein Mann stirbt, gehe ich doch auch nicht zum nächstbesten. Nur weil es viele Männer gibt.“ Betretenes Schweigen. So sei das? Ja. So ist das.
In jenem Sommer fuhren wir nicht weg. Bangten den ganzen nächsten Winter lang, ob das Inselhaus den neuen Stürmen standhalten würde. Es hielt. Im Mai wissen wir: Diesen Sommer können wir fahren. Und jetzt sind wir wieder da.
Ich sitze im Wintergarten. Es regnet. Die Insel ist grauverhangen. Und nass. Und kalt. Aus dem Gepäck hole ich den Text, den meine Finger vor zwei Jahren, im Urlaub vor dem Wintersturm, so wundersam dringlich schreiben „mussten“.
Die Worte waren auf einmal da, sprangen mir damals in die Finger. Mit Bleistift, Radiergummi und Kladde saß ich überall: Auf den Klippen. Am Strand. Im Wintergarten. Am Kloster. Wusste nicht warum. Wusste nur: Ich muss sie schreiben. So schrieb ich im Inselsommer 2013 unser ganzes Inselleben auf. Über 52 Wochen auf der Insel in 18 Jahren Sommerurlaub. Diesen Text nehme ich jetzt zur Hand. Und lese.
Illauntannig. Fremder, seltsamer Name. Sperriger Klang. Musik in unseren Ohren. Seit bald zwanzig Jahren gehört Illauntannig untrennbar zu uns. Sobald ich Illauntannig denke, ist alles gleichzeitig da: der weite Horizont über dem rauen Atlantik, die Schreie der Möwen, der Kopf des Seehundes; Bob, der alterslose Fischer und sein Kutter mit angehängtem Ruderboot, der warme Sand, das leuchtende Grün, federzarter Sprüh- und drückender Dauerregen, Sonne und Schauer in schnellem Wechsel, Feuerabende am Kamin und am Strand, helle Freude über schillernde Glitzersteine und Delfine im offenen Meer, tiefe Trauer über am Felsen zerschmetterte Möwenkinder und elendig verendende Schafe. Ich sehe das Baby in der Hängematte zwischen Kamin und Steiltreppe schlafen – und junge, starke, schöne Jugendliche, die ein Floß bauen und zur Boje rausbringen.
Illauntannig ist eine Insel vor der irischen Westküste, zwölf Fußballfelder groß. Winzig für eine Insel. Sand- und Kieselstrände, Felsen und Klippen. Ein Haus, eine Klosterruine. Möwen, Kormorane, Schafe und ein „Resident Seal“, der „Hausseehund“. Leben in der Wildnis, „Wildlife“ wie aus dem Katalog des WWF-Clubs. Nur echter. Kein Strom, kein Trinkwasser. Das alles ist Illauntannig. Der Ort, an dem wir nahezu alle unsere Sommerferien verbringen. Zu Beginn, 1995, waren wir noch zu zweit. Saßen alleine am Strand, am Feuer und auf dem Felsen. Entdeckten das Inselleben. Seitdem sind wir eine Familie geworden. Die Kinder sind mit der Insel groß geworden. Den Großen haben wir als Baby in der Spüle gebadet, in dem Jahr, in dem nicht einmal das Gas für das warme Wasser funktionierte. Insgesamt haben wir mehr als ein Jahr auf der Insel verbracht.
Einmal im Jahr, immer zur Ferienzeit, hört das Fragen gar nicht mehr auf, wenn sich jemand nach unseren Urlaubsplänen erkundigt. Unser Inselleben scheint so anziehend wie abschreckend zugleich zu sein. „Entweder ihr trennt euch danach, oder ihr heiratet“, haben Freunde uns im ersten Inseljahr prophezeit. Von „wie romantisch“ bis „wie langweilig“ reichen die Einschätzungen. Vielleicht noch: „Was für ein Abenteuer!“ Von allem stimmt etwas: Romantisch ist es oft, langweilig ist das Inselleben selten. Aber immer abenteuerlich. Auf die Mutmaßungen folgen die Fragen. Diese fehlt so gut wie nie: „Wie seid ihr denn darauf gekommen?“ In der Regel löst „im Reisebüro“ als Antwort großes Gelächter aus, als hätten wir einen sehr guten Witz erzählt. Der Nachsatz „weil wir nach New York wollten, eigentlich“ ist auch nicht wirklich hilfreich. Aber genauso hat es sich ereignet – und an dieser Stelle muss ich etwas weiter ausholen.
Als mein Mann und ich uns kennenlernten, stellten wir bald fest, dass jeder von uns einen Sehnsuchtsort des anderen kannte: Er war vertraut mit New York, und ich hatte in Paris gelebt. Wir beschlossen, dass ich ihm Paris zeigen würde und er mir New York. In Paris haben wir bald wunderschöne Zeiten verbracht. Aber New York wartete auf unserer Liste. Drei Jahre lang haben wir es nicht abgehakt. „Was ist denn nun“ – fragte mein Mann im Mai 1995 mal wieder – „mit New York?“ Gute Frage. Zur falschen Zeit. Der Sender, bei dem ich arbeitete, hatte wegen eines geplanten Umzuges Urlaubssperre verordnet. Wir waren alle überarbeitet, brachten endlose Überstunden hinter uns. Plötzlich verzögerte sich der Umzug. Jetzt bekam die Chefabteilung es mit der Angst vor all den endlosen, nicht abgebauten Urlaubstagen zu tun, sah diese wie Eisberge im Meer auftauchen, fürchtete, der Sender könnte daran zerschellen. Hektisch bekamen wir eine neue Anweisung, mussten so schnell wie möglich Urlaub nehmen. Im Juli. Aber bitte nicht alle gleichzeitig. Ich wollte nach New York. Natürlich. Aber wach und ausgeruht. Bereit, die Stadt und ihre vielen Abenteuer zu entdecken. Doch schon der Gedanke an mehr als drei Menschen gleichzeitig, die womöglich auch noch reden, erschöpfte mich. „Ich bin zu müde für New York“, sagte ich zu meinem enttäuschten Mann. „Was willst du denn?“, fragte er. Ich schloss die Augen: „Wind. Wasser. Meer. Grün.“ „Gut, dann eben Irland.“
Wir gehen in ein kleines Reisebüro für Studenten. Meinen Mann kennen sie hier gut. „Sie wollen bestimmt wieder nach New York“, begrüßt ihn die junge Frau freundlich. „Eigentlich ja. Aber uneigentlich fahren wir nach Irland.“ „Na, das ist doch fast das Gleiche!“, kommentiert Anke, wie wir sie bald nennen, und empfiehlt uns dann, was man Irlandreisenden eben so für zehn Tage empfiehlt: ein Auto mieten, die Westküste, Bed and Breakfast. Wir nicken höflich. Anke mustert uns. Dann fängt sie an Fragen zu stellen: Ob uns ein einfaches Quartier auch genüge? Wir nicken. Auch ein sehr einfaches, also kein Strom, kein Trinkwasser? Dafür unglaubliche Natur? Das hört sich gut an. Sehr gut. Allerdings sei es eher abgelegen. Also, um genau zu sein – wirklich einsam. Wir schauen uns an und zucken mit den Schultern: Warum nicht? Anke lässt uns nicht aus den Augen, aber ihre Hände ziehen schon eine Schublade unter dem Schreibtisch auf, jetzt schaut sie uns fast verschwörerisch an. Eine Szene wie aus einem Film. „Eigentlich wollte ich nie mehr jemandem davon erzählen. Entweder haben mich alle ausgelacht oder es weit von sich gewiesen. Aber ich kenne eine kleine Insel vor der irischen Westküste. Winzig klein und einfach wunderbar.“ Mit diesen Worten legt sie ein Foto vor uns. Ein Haus. Auf einer Insel. Und viel Wasser drum herum. Unsere Herzen fangen an zu pochen: Da liegt ein Traum vor uns. Wir nicken stumm. „Wann wolltet ihr denn reisen?“ „Wir müssen, vom 8. bis zum 18. Juli.“ „Dann rufe ich lieber sofort an.“ Dann geht alles ganz schnell. Der Besitzer der Insel ist zu Hause, er geht ans Telefon. Aufgeregt kommt Anke zurück. In diesem Zeitraum sei die Insel frei. Im Übrigen die einzige noch freie Woche in der ganzen Saison. Wir können es noch nicht wissen: Die Insel ist oft ein, zwei Jahre im Vorhinein ausgebucht. Die eine, einzige Woche aber, in der ich Urlaub nehmen soll, ist sie frei. Das sollte dann wohl so sein. Zu unserem Glück. Unserem großen Inselglück.
Fast bis zum Ende des langen Weges versteckt sie sich. Erst wenn die Straße vom Dorf zum Pier endlich eine Rechtskurve macht, ist Illauntannig zu sehen. Die Insel ist ein Felsen der „Seven Hogs of Maharees“, wie die kleine Gruppe von den Einheimischen genannt wird. Wörtlich übersetzt heißt das: die sieben Maharee-Schweine im Meer. In der Tat, vom Festland aus ähnelt die kleine Inselgruppe sieben borstigen Schweinerücken, die aus dem Wasser ragen. Nur der Schweinerücken in der Mitte, Illauntannig, ist etwas größer. Weiße Schafskleckse auf grüner Weide und ein grauer Hauspunkt sind von hier zu erkennen. Jetzt sind wir schon so nah und doch noch die ganze Überfahrt entfernt.
Aber bevor es ans Übersetzen geht, müssen das Gepäck, die Essensvorräte, die 30-Liter-Trinkwasserkanister in Boot und Ruderboot verstaut werden. Zusammen mit uns Passagieren. Bei Flut führt der Weg ins Boot über die hohe, so steile wie glitschige Kaimauertreppe; bei Ebbe über die rostige, enge, tiefe Kaimauerleiter.
Im ersten Jahr hatten wir zur Orientierung nichts als ein „We will meet you at the pier“ („Wir treffen uns am Pier“) auf einem kleinen Zettel, den der Fischer uns als Buchungsbestätigung geschickt hatte. Und das soll was werden?
Es wird was. Als wir nach der Anreise mit Flugzeug, mehreren Bussen und am Ende einem Taxi am Pier von Castle Gregory aussteigen, schiebt sich einer der dort wartenden Männer seine Mütze in den Nacken, löst sich aus der Gruppe und kommt auf uns zu. „Are you Angela?“ („Sind Sie Angela?“) Als ich nicke, streckt er mir die Hand hin: „Welcome to Illauntannig.“ Bob ist in unser Leben getreten. Und so wie er auf diesen ersten Blick dasteht, mit einer Schiebermütze auf seinem Kopf, einem Wollpullunder über dem Baumwollhemd, beides im Bund einer blaugrauen groben Baumwollhose festgesteckt, die Füße in grünen Gummistiefeln, genauso wird er auch die nächsten Jahrzehnte am Pier stehen.
Zum ersten Mal legen wir am Hafen ab, nehmen Kurs auf die Insel.
Die Atlantikwellen sind höher, als es vom Hafen aus den Anschein hat. Der kleine Fischkutter, ein Überbleibsel aus der Zeit, als Bob sein Brot mit Fischen verdiente, wird von Wind und Wellen steil aufgestellt und dann erbarmungslos losgelassen. Unser Gepäck, das im anhängenden Ruderboot, einem original irischen Currach, schaukelt, wird nass. Bob ist einer der letzten, der das Currach-Bauen noch gelernt hat. Später würden wir alles in den Taschen zusätzlich in Plastiktüten packen, beim ersten Mal wussten wir das noch nicht. Jeder Wellenmeter Atlantik, der uns der Insel näherbringt, trägt als Wegezoll ein Stück Alltag weg. Mit dem Festland verschwindet unser bürgerliches Leben. Hervorkommen wird, Welle für Welle, Jahr für Jahr, wer wir wirklich sind.
Der Motor tuckert, Möwen begleiten kreischend unsere Ausfahrt, Benzingeruch mischt sich in die algig-salzige Luft. Nach den ersten Minuten, in denen wir erst ankernde Fischerboote passieren und dann die Hafenbucht hinter uns lassen, werden die Wellen immer größer. Eine Weile lang sehe ich nur auf die hoch vor mir aufschlagenden Wellen, suche die Insel ungeduldig, doch noch vergeblich. Mein Herz klopft vor lauter aufregender Abenteuerlust. Auch aus Furcht vor dem Unbekannten. Allein? Auf einer Insel? Was haben wir da nur angezettelt? Erst als die Wellen wieder kleiner werden, liegt die Insel im Meer vor uns. Lässt sich – endlich – entdecken.
Als Erstes sehe ich eine Inselspitze mit felsigem Strand. Darüber grüne Wiesen und weiße Schafe. Graue Steinhütten, umgeben von einer grauen Steinmauer. „The monastery“ („Das Kloster“), erklärt Bob, nachdem ich mich über die schwankenden Planken bis zur offenen Türe seiner Kajüte vorgearbeitet habe. Dort hält er das Steuerrad. Das Boot fährt um die Inselspitze herum, steuert jetzt die Mitte des Sandstrandes an, der die ganze Ostseite bedeckt.
Über dem Strand: ein Haus. Trotzig, grau-stolz steht es auf den Wiesen. Sagt: Ich bin, wie ich bin. Ihr müsst mit mir vorliebnehmen. Oder wieder abfahren.
Vielleicht zwanzig, fünfundzwanzig Minuten, nachdem wir im Hafen abgelegt haben, sind wir nah genug an die Insel herangekommen, um zu ankern.