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Fingerfood

In diesem Kapitel findest du viele Rezepte, mit denen du ein abwechslungsreiches und absolut leckeres Buffet zusammenstellen kannst. Lass dich inspirieren und viel Spaß beim Kochen!

Cremiger Cashew-Käse

Für 3 Laibe | Vorbereiten: 30 Minuten | Zubereiten: 1 Stunde 30 Minuten |
Ruhen: 16 Stunden

Dieser Käse ist die perfekte Vorspeise. Ich serviere sie immer mit knusprigem Brot, 1 Spritzer Olivenöl und etwas schwarzem Pfeffer – und meine Gäste geraten regelmäßig ins Schwärmen. Normalerweise bereite ich 3 Laibe zu. Was nicht sofort verbraucht wird, friere ich in einem luftdichten Behälter für andere Gelegenheiten ein.

300 g rohe Cashewkerne

2 EL Nährhefe

100 ml kaltes Wasser

1 TL Salz

2 EL ungesüßter Sojajoghurt

  1. Cashewkerne in kochendem Wasser 30 Minuten lang kochen. Anschließend abgießen und mit kaltem Wasser abspülen.
  2. Cashewkerne zusammen mit Nährhefe, Wasser und Salz in einer Küchenmaschine glatt pürieren.
  3. Die Masse in eine saubere Glas- oder Plastikschüssel geben, Joghurt hinzufügen und gut mischen. Die Masse mit Frischhaltefolie bedecken und 16 Stunden bei Raumtemperatur fermentieren lassen.
  4. Den Cashew-Käse in 3 Portionen teilen und den Backofen auf 100 °C Umluft vorheizen.
  5. Einen Metallring oder eine runde Keks-Ausstechform (Ø 7 cm) mit Olivenöl einfetten und auf ein Blatt Backpapier legen. 1 Portion Cashew-Käse in dem Ring aufschichten, dann flach streichen. Den Metallring vorsichtig entfernen und den Vorgang mit dem restlichen Käse wiederholen.
  6. Das Backpapier anheben und die Laibe auf ein Backblech legen. Cashew-Käse 1 Stunde in der Mitte des Ofens backen. Dann kurz auskühlen lassen. Mindestens 1 Stunde vor dem Servieren im Kühlschrank zum Festwerden kalt stellen.
  7. Der Cashew-Käse hält sich in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank 3 Tage und kann auch eingefroren werden.

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Oliven-Cashew-Käse

120 g schwarze Oliven (gehackt)

Cashew-Käse wie auf Seite 16 bis einschließlich Schritt 3 zubereiten. Danach Oliven mit der Cashew-Mischung vermengen und dem Rezept auf Seite 16 weiter folgen.

Szechuanpfeffer-Cashew-Käse

2 EL Szechuanpfeffer

Cashew-Käse wie auf Seite 16 bis einschließlich Schritt 3 zubereiten. Danach den Szechuanpfeffer mit der Cashew-Mischung vermengen und dem Rezept auf Seite 16 weiter folgen.

Cashew-Käse mit getrockneten Tomaten

100 g in Öl eingelegte getrocknete Tomaten (fein gehackt)

Cashew-Käse wie auf Seite 16 bis einschließlich Schritt 3 zubereiten. Danach getrocknete Tomaten mit der Cashew-Mischung vermengen und dem Rezept auf Seite 16 weiter folgen.

Hummus alla Carlo

Für 4 Personen | Vorbereiten: 15 Minuten | Zubereiten: 40 Minuten | Ruhen: 12 Stunden

Ich liebe Hummus von ganzem Herzen. Es ist supereinfach zuzubereiten, es ist köstlich, es ist cremig, man kann es mit Focaccia servieren und jedem schmeckt es. Fast immer, wenn wir Gäste zum Abendessen haben, serviere ich Hummus – und es ist immer ein großer Hit.

150 g getrocknete Kichererbsen (oder 300 g aus der Dose)

2 TL Natron

1 Knoblauchzehe (geschält)

2 EL Zitronensaft

3 EL Tahini

½ TL Kreuzkümmel

100 ml kaltes Wasser

100 ml Olivenöl* + 1 EL mehr zum Garnieren

Salz und Pfeffer

½ TL Paprikapulver

1 TL frischer Thymian

½ TL schwarzer Pfeffer aus der Mühle

  1. Kichererbsen zusammen mit 1 TL Natron in eine Schüssel geben, mit Wasser bedecken und über Nacht einweichen.
  2. Kichererbsen abtropfen und in einen großen Topf geben. 1 TL Natron hinzufügen, mit Wasser bedecken und bei starker Hitze zum Kochen bringen.
  3. Auf niedriger Temperatur 40 Minuten köcheln lassen, bis die Kichererbsen weich sind. Dann abtropfen und mit kaltem Wasser abspülen.
  4. Knoblauch, Zitronensaft, Tahini und Kreuzkümmel in eine Küchenmaschine geben und glatt pürieren. Nach und nach das kalte Wasser dazugeben.
  5. Kichererbsen hinzufügen, Olivenöl langsam dazugeben und weiterpürieren.
  6. Hummus mit Salz und Pfeffer abschmecken und in eine Schüssel geben.
  7. Mit 1 EL Olivenöl, Paprikapulver, Thymian und Pfeffer garnieren und mit Brot oder Focaccia servieren.

* Je nach Kichererbsen-Sorte und gewünschter Konsistenz mehr oder weniger Olivenöl hinzufügen.

Rote-Bete-Hummus

1 kleine Rote Bete

1 EL Olivenöl

  1. Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.
  2. Rote Bete schälen, vierteln und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.
  3. Mit dem Olivenöl beträufeln und in der Mitte des Ofens für 20 Minuten backen.
  4. Hummus, wie auf Seite 19 beschrieben, zubereiten und unter Schritt 5 die Rote Bete hinzugeben.

Erbsen-Hummus

150 g tiefgekühlte Erbsen (aufgetaut)

Hummus, wie auf Seite 19 beschrieben, zubereiten und unter Schritt 5 die Erbsen hinzufügen.

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Kopfsalat-Häppchen mit Cannellinibohnen und Zhoug-Soße

Für 4 Personen | Vorbereiten: 30 Minuten | Zubereiten: 45 Minuten | Ruhen: 12 Stunden

Korianderliebhaber – dieses Rezept ist für euch gemacht! Fangen wir mit der fantastischen Soße an, die vermutlich nicht jeder kennt. Zhoug-Soße besteht hauptsächlich aus Pimientos de Padrón (grünen Mini-Peperonis) und viel Koriander. Sie wird auf einem knackfrischen Salatblatt serviert, das mit cremigen Cannellinibohnen und Avocadoscheiben getoppt ist. Das Ganze wird dann mit 1 Spritzer frischem Zitronensaft aufgepeppt und sofort serviert.

200 g weiße Cannellinibohnen

1 Bund frischer Koriander

4 Pimientos de Padrón oder Jalapeños

½ TL Cayennepfeffer

1 Msp. Kardamompulver

1 Knoblauchzehe (geschält)

1 EL Zitronensaft

60 ml Olivenöl

1 TL Salzflocken

½ Avocado

4 Kopfsalatblätter

  1. Bohnen in eine große Schüssel geben, mit Wasser übergießen und über Nacht im Kühlschrank quellen lassen.
  2. Am nächsten Tag Bohnen abspülen, in einen großen Topf geben, mit Salzwasser bedecken und zum Kochen bringen.
  3. Die Bohnen bei niedriger Temperatur 45 Minuten köcheln lassen, bis sie weich sind.
  4. Bohnen abtropfen, mit kaltem Wasser abspülen und beiseitestellen.
  5. Für die Zhoug-Soße Koriander, Pimientos, Cayennepfeffer, Kardamom, Knoblauchzehe, Zitronensaft und Olivenöl in eine Küchenmaschine oder einen Mixer geben und glatt pürieren. Soße mit Salz abschmecken und beiseitestellen.
  6. Avocado in Scheiben schneiden. Cannellinibohnen mit der Hälfte der Zhoug-Soße mischen.
  7. Salatblätter waschen, trocknen und auf ein Servierbrett legen.
  8. Blätter mit Bohnen und Avocadoscheiben belegen, mit der restlichen Soße toppen und servieren.

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Pita-Häppchen mit Linsenbällchen und Avocadocreme

Für 4 Personen | Vorbereiten: 20 Minuten | Zubereiten: 40 Minuten | Ruhen: 15 Minuten

Diese Vorspeise ist absolut köstlich. Das Mini-Pitabrot wird mit Avocadocreme und knusprigen Linsenpatties belegt und mit gewürfelter Avocado, fein gehackten Zwiebeln, 1 Prise Koriander und 1 Spritzer Zitronensaft serviert. Wenn du deine Gäste mit einer frischen und leckeren Vorspeise beeindrucken willst, ist dies das perfekte Rezept!

Linsenbällchen:

100 g grüne Linsen

30 g Paniermehl

30 g Haferflocken

25 g Weizenmehl

½ TL Salz

60 ml Wasser

4 EL Olivenöl

Pitabrot:

160 g Weizenmehl

80 ml Wasser

15 ml Olivenöl

1 TL Salz

Avocadocreme:

100 g Sojajoghurt

1 Avocado

Saft von ½ Limette

Salz zum Abschmecken

Topping:

½ Avocado (gewürfelt)

½ Zwiebel (in dünne Scheiben geschnitten)

1 EL frischer Koriander/frische Petersilie (gehackt)

1 Bio-Zitrone

  1. Für die Linsenbällchen die Linsen in kochendem Salzwasser für 25 Minuten weich kochen, dann abspülen und zusammen mit den restlichen Zutaten in einer Küchenmaschine grob hacken.
  2. Die Masse mit nassen Händen zu etwa 25 g schweren Bällchen formen.
  3. Das Öl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen und die Bällchen goldbraun braten, dann auf Küchenpapier legen und beiseitestellen.
  4. Für den Pitateig Mehl, Wasser, Öl und Salz zu einer glatten Masse verkneten. Abdecken und 15 Minuten ruhen lassen.
  5. Inzwischen für die Avocadocreme Joghurt, Avocado, Limettensaft und Salz in einem Mixer cremig pürieren.
  6. Den Pitateig zu einer Rolle formen und in 8 gleich große Teile schneiden. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit einem Nudelholz 2–3 mm dick ausrollen. Die Pitas sollen einen Durchmesser von etwa 8–9 cm haben.
  7. Eine Pfanne bei mittlerer bis starker Hitze erhitzen und die Pitas auf beiden Seiten ca. 2 Minuten knusprig backen.
  8. Pitas mit Avocadocreme bestreichen, mit 2 Linsenbällchen belegen und mit Avocadowürfeln, Zwiebeln, Koriander und Zitronenscheiben toppen.

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Buchweizenzopf mit Salbeipesto

Für 6–8 Personen | Vorbereiten: 30 Minuten | Zubereiten: 40 Minuten |
Ruhen: 1 Stunde 45 Minuten

Die Idee für diesen Zopf kam mir eines Tages zufällig. Nach der Zubereitung der Pizzoccheri (siehe Seite 50) blieb noch 1 Tasse Buchweizenmehl übrig und meine Schwester hatte mir gerade Salbeipesto geschenkt. Da ich das übliche Weißbrot satthatte, habe ich versucht, einen Buchweizenzopf mit Salbeipesto zu backen – und das Ergebnis war ein Erfolg! Am besten servierst du den Zopf, wenn er noch leicht lauwarm ist, mit Hummus (siehe Seite 19) oder mit gegrillten Zucchini.

Zopf:

150 g Dinkelmehl

350 g Weizenmehl

2 TL Salz

1 Päckchen Trockenhefe (genügend für 500 g Mehl)

300 ml Wasser

2 EL Sojamilch

Pesto:

150 g Walnüsse

40 g Salbeiblätter

2 Knoblauchzehen (geschält)

1 EL Nährhefe

1 TL Salz

150 ml Olivenöl

  1. Mehl, Salz und Hefe in einer Schüssel mischen. Wasser dazugießen und zu einem glatten Teig kneten.
  2. Teig zudecken und bei Raumtemperatur 1 Stunde aufgehen lassen.
  3. In der Zwischenzeit Pesto vorbereiten. Walnüsse, Salbei, Knoblauchzehen, Nährhefe und Salz in eine Küchenmaschine geben und zerkleinern. Nach und nach das Olivenöl hinzufügen und cremig pürieren.
  4. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und zu einem 35 x 40 cm großen Rechteck ausrollen. Pesto darauf verteilen und den Teig von der langen Seite her einrollen. Die Teigrolle mit einem Messer der Länge nach halbieren.
  5. Die Streifen so flechten, dass die Schnittflächen immer oben sind.
  6. Pesto-Zopf in eine 35 cm lange und mit Backpapier ausgelegte Backform legen. Zopf zudecken und weitere 45 Minuten gehen lassen.
  7. In der Zwischenzeit den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.
  8. Den Zopf mit etwas Sojamilch bepinseln und 40 Minuten in der Mitte des Ofens backen.

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Karottenlachs auf Knusperbrot

Für 4 Personen | Vorbereiten: 20 Minuten | Zubereiten: 2 Minuten | Ruhen: 12 Stunden

Zu sagen, dass ich skeptisch gegenüber Karottenlachs war, ist noch milde ausgedrückt. Tatsächlich hat mich mein Freund, der ihn probiert hatte und sehr begeistert war, ein paar Mal gebeten, ihn zuzubereiten. Ich habe es zunächst abgelehnt, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass so etwas lecker sein könnte. Bis mein Freund eines Tages die Zügel selbst in die Hand nahm. Das Ergebnis hat mich fast umgehauen! Die Textur dieser Zubereitung ähnelt stark der von Lachs und sie schmeckt tatsächlich wie Fisch (ob nach Lachs, lasse ich euch entscheiden). Meine Version des berühmten Karottenlachses ist sehr einfach und benötigt Zutaten, die man überall finden kann (Nori-Blätter gibt es selbst in meinem Geburtsdorf Poschiavo mit nur 4.000 Einwohnern).

500 g Karotten

1 ½ EL Zitronensaft

½ TL Salz

4 EL Olivenöl

1 ½ Nori-Blätter

8 Scheiben Brot

4 EL veganer Sahnemeerrettich

2 EL Kapern

½ kleine Zwiebel (in dünne Scheiben geschnitten)

½ Bund Dill

  1. Karotten schälen und mit einem Sparschäler in dünne Scheiben schneiden.
  2. Karottenscheiben 2 Minuten in Wasser kochen, dann abtropfen und mit kaltem Wasser abspülen.
  3. Zitronensaft, Salz und Olivenöl in einer großen Schüssel mischen. Nori-Blätter grob zupfen und dazugeben. Karottenscheiben hinzufügen und alle Zutaten gut vermischen.
  4. Den Karottenlachs in einen luftdichten Behälter geben und über Nacht im Kühlschrank marinieren lassen.
  5. Brotscheiben toasten, mit Sahnemeerrettich bestreichen, mit Karottenlachs belegen und mit Kapern, Zwiebeln und Dill garnieren.

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Fajitas mit gebackenem Gemüse und Avocadocreme

Für 4 Personen | Vorbereiten: 45 Minuten | Zubereiten: 35 Minuten | Ruhen: 15 Minuten

Ich denke, wir sind uns alle einig, dass Fajitas eines der besten Gerichte sind, die man bei einer Dinnerparty mit Freunden anbieten kann. Die hier vorgestellte Fajita ist hausgemacht, wird mit Avocadocreme bestrichen und mit gebackenem Gemüse, Koriander, Cashewkernen und 1 Spritzer Limettensaft serviert. Mit einem Wort: lecker!

Tortillas:

250 g Mehl

180 ml Wasser