Ein Dankeschön an Peter von Krusenstern (www.petervonk.de) der meine
kunterbunte Gedankenwelt kunstvoll gestaltet hat.

Helga Rikken

Kleve

… einst und heute

Auf meiner Homepage www.helga-rikken.de unter, Kriegskinder’ sind die Erlebnisse ausführlicher geschildert.

Im Jahre 1945 begann für mich das nächste „NEUE LEBEN“

Mit meinem Mann, der Werklehrer an der Sonderschule der Jugend-Psychiatrie war, endete die Reise in Süchteln. (Auf meiner Web-Seite unter der Rubrik „Arbeiten von Franz Rikken“ sind seine Werke zu sehen.) Es war im Nov. 1964. Die beiden Söhne Klaus und Georg waren damals 7 u. 5 Jahre alt.

Über den zweiten Bildungsweg erweiterte ich mein Wissen an Seminaren bei Dr. Kiphard (Psychomotorik) in Hamm, Rhythmik-Lehrgang nach Scheiblauer, bei Elisabeth Zogg und Rhythmik-Fortbildung bei Prof. Ursula Becker. Weitere Fortbildung erfuhr ich in der Privatschule für Klavier bei Tomek Ochalski. Der Orgelkreis der AWO trug ebenfalls zur Fortbildung bei.

Fünfzehn Jahre lang machte mir die Arbeit in der Jugendpsychiatrie (HTH- Heilpädagogischischer Dienst) im Bereich der Psychomotorik, sehr viel Freude. Auf meiner Homepage www.helga-rikken.de unter Psychiatrie. Wenn die Belastung zu groß wurde, schrieb ich mir den Kummer, aber auch die Freude, von der Seele.

Als unser Enkelkind Jan das Licht der Welt erblickte, blieb ich zu Hause, um stundenweise für den Nachwuchs zu sorgen.

Außerdem wurde das Schreiben, Malen und das Musizieren zu meiner Freizeitbeschäftigung.

Nach dem Tod meines Mannes, der 1994 eine Herzoperation nicht überstand, brachten mir meine Söhne Klaus und Georg den Computer ins Haus, der meinen Horizont erweiterte und mich in die Welt der Kunstforen „schickte“.

So entstand, als Erinnerung für meine Kinder, meine

„KUNTERBUNTE GEDANKENWELT“

Es begann am 9.1.1930 in Kleve am Niederrhein.

Durch meinen Vater, der Kriminalbeamter bei der Reichsbahn war, zogen wir nach Krefeld. Dort besuchte ich die Marianne-Rhodius-Schule.

In den Kriegsjahren führte die Reise mit meinen Eltern und drei Brüdern weit in den Osten hinein nach Posen. Es wurde für fünf Jahre unsere zweite Heimat.… Der Krieg war verloren.

Ein Treck führte uns in eisiger Kälte über die weiten, schneebedeckten Felder und Landstraßen, zurück bis nach Berlin. Nach grausamen Erlebnissen kamen wir in der zertrümmerten Heimatstadt Kleve an. User Häuschen hatte den Krieg überstanden, so dass wir sofort eine Bleibe hatten.

Nachwort

So kunterbunt meine Gedankenwelt heute ist, so erlebnisreich war auch mein Leben.

Im Nachhinein kann ich auf
die Vergangenheit zurückblicken.

Es waren vierundachtzig

Jahre, die mich durch

Reichtum, Glück, Krank-

heit, Armut, aber auch

durch den Verlust lieber

Menschen, geprägt haben

Ausklang

Mit Musik möchte ich meine kunterbunte

Gedankenwelt ausklingen lassen, denn Musik

Trägt zu meiner positiven Einstellung meines

Lebens bei.

Eure Töne tragen meine Gedanken
klangvoll ins Weite. Sie werden
von der Luft getragen, gelangen
als Fortissimo in die Atmosphäre
und ertönen als Widerklang
der Empfindung in die
Herzen der Menschen.

Hundegeflüster

Für Claudia

Deine Wärme, deine Liebe,

die wir Tag für Tag bekommen,

überschatten die erlebten Hiebe –

weil du uns mit nach Haus genommen

Wir spüren es genau

wau!!…wau!!…wau!!!

Lob und Dank aber auch

dafür, dass ihr den Hunden,

die schon zum Tode

verurteilt waren, ein lie-

bevolles zu Hause gegeben

habt.

Grinsend schaue ich

euch an -

gemalt hat mich

der Künstler Jan.

Ein Augenschmaus!