Jutta Schütz
wurde in Lebach (Saarland) geboren.
Mit ihrem ersten Bestseller "Plötzlich Diabetes" (2008) gilt die Autorin bei Kritikern als Querdenkerin. 2010 startete sie mit ihren Gesundheitsbüchern ihr Pilotprojekt in Bruchsal und später bei der VHS in Wolfsburg. Schütz schreibt Bücher, die anspornen, motivieren und spezielles Insiderwissen liefern. Sie hat bis heute über 90 Bücher geschrieben und an vielen anderen Büchern mitgewirkt. Zudem hilft sie als Mentorin und Coach vielen Neuautoren bei der Veröffentlichung ihrer Bücher.
Als Journalistin schreibt sie für viele Verlage und Zeitungen. Ihre Themen sind: Gesundheit, Psychologie, Kunst, Literatur, Musik, Film, Bühne, Entertainment. Weitere Informationen zur Autorin und ihren Büchern findet man in den Verlagen, auf ihrer Webseite sowie im Kultur-Netzwerk.
Mehr Infos finden Sie auf der Webseite:
www.jutta-schuetz-autorin.de
www.die-gruppe-48.net/Funktionstraeger
© 2018 Autor: Jutta Schütz (1. Auflage)
© 2018 Buchsatz, Layout, Buchgestaltung
© 2018 Buchidee: Jutta Schütz
www.jutta-schuetz-autorin.de
E-Mail: info.jschuetz@googlemail.com
© 2018 Herstellung und Verlag:
BoD – Books on Demand GmbH, Norderstedt
ISBN: 9783752845167
Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlages und des Autors unzulässig. Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung.
Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über www.dnb.de abrufbar.
Die im Buch veröffentlichten Ratschläge wurden von mir sorgfältig geprüft. Eine Garantie kann ich dennoch nicht übernehmen. Ebenso ist die Haftung von mir bzw. des Verlages für Personen-, Sach- und Vermögensschäden ausgeschlossen. Alle Markennamen, Warenzeichen und sonstigen eingetragenen Trademarks sind Eigentum ihrer rechtmäßigen Eigentümer und dienen hier nur der Beschreibung.
Parkinson zählt zu den häufigsten Krankheiten des Nervensystems (ZNS). In Deutschland leben zirka 350.000 Betroffene und jedes Jahr kommen bis zu 20.000 Neuerkrankungen hinzu. Die eindeutigen Symptome treten erst relativ spät im Verlauf der Krankheit auf.
Die Parkinson-Krankheit, die auch als Schüttellähmung bekannt ist, unterscheidet sich zwischen dem idiopathischen Parkinson Syndrom (IPS) und der am häufigsten auftretenden Ausprägung sowie dem familiären, dem sekundären und dem atypischen Parkinson Syndrom.
Wenn von Parkinson gesprochen wird, meint man damit in der Regel den Morbus Parkinson. Ärzte sprechen auch von einem idiopathischen Parkinson-Syndrom (IPS). Idiopathisch bedeutet: ohne erkennbare Ursache. Zirka 80% aller Patienten bekommen die Diagnose "Morbus Parkinson".
Parkinson ist eine langsam fortschreitende neurologische Erkrankung, die vor allem bestimmte Teile des Gehirns betrifft. Diese Hirnbereiche weisen einen Mangel des Botenstoffs Dopamin auf.
Dopamin sorgt dafür, dass bestimmte Informationen von Nervenzelle zu Nervenzelle weitergegeben werden. Wenn es an Dopamin mangelt, wie es bei Parkinson der Fall ist, ist dieser Prozess gestört.
Auch andere Teile des Nervensystems sind von der Krankheit betroffen. Die krankheitsbedingten Veränderungen im Nervensystem des Magen-Darm-Trakts lassen sich erheblich früher nachweisen als im Gehirn. Es können somit weitere Symptome wie Verdauungsstörungen erklärt werden.
Parkinson ist mehr als nur eine einzige Krankheit!
Die Erkrankung "Parkinson" wurde erstmals vom englischen Arzt James Parkinson (*11.04.1755, †21.12.1824) im Jahre 1817 in der Monographie "An Essay on the Shaking Palsy (Eine Abhandlung über die Schüttellähmung)" beschrieben. James Parkinson wies auf das langsame Fortschreiten der Krankheit hin und vermutete eine Störung des Rückenmarks im Halswirbelbereich.
Seit der Antike sind die Symptome der Parkinson-Erkrankung aber schon bekannt. Mit scharfer Beobachtungsgabe beschrieb James Parkinson die wichtigsten Symptome der später nach ihm benannten Krankheit.
Aus den Jahren 1500 bis 1000 vor Christi finden sich Hinweise auf Erkrankungen, die Symptome wie Zittern, Steifheit und Bewegungsstörungen zeigten (ayurvedischen Schriften).
Auch in griechischen und römischen medizinischen Schriften befinden sich Eintragungen auf Krankheiten mit Zittern und Bewegungsstörungen.
Sylvius de la Boe erkannte im 17. Jahrhundert den Unterschied zwischen verschiedenen Formen des Zitterns (Ruhetremor, Intentionstremor).
Neurologische Erkrankungen sind Erkrankungen des Nervensystems. Sie beeinträchtigen das Nervensystem.
Der Neurologe ist ein Facharzt. Er ist spezialisiert auf die Erkennung und Behandlung von Erkrankungen des Gehirns, des Rückenmarks, der Sinnesorgane, der peripheren Nerven einschließlich der Nervenwurzeln sowie der Muskeln. Er beschäftigt sich mit Krankheiten der blutversorgenden Gefäße des Nervensystems und den Erkrankungen des Immunsystems sowie des Hormonsystems und der Hirnhäute.
Die neurologische Forschung begann Anfang des 19. Jahrhunderts und beschäftigt sich mit dem Aufbau, der Funktion und den Erkrankungen des Nervensystems.
Dieses besteht aus:
Die Muskeln fallen auch zu einem Teil in das Fachgebiet der Neurologie, da die Muskeln und Nerven eine untrennbare Einheit bilden.
Neurologische Krankheiten sind zum Beispiel:
usw.
Neurologische Symptome:
Mit zirka 80% ist das "Idiopathische Parkinson-Syndrom", auch IPS, Morbus Parkinson oder primäres Parkinsonsyndrom genannt, die häufigste Form aller Parkinson-Erkrankungen. Man spricht von einem idiopathischen Parkinson immer dann, wenn feststeht, dass es keine anderen Auslöser für die Symptome gibt. Man weiß immer noch nicht, warum die Nervenzellen in der substantia nigra im Mittelhirn absterben, sodass es zu einem Dopamin-Mangel kommt.
Idiopathisch bedeutet übersetzt: ohne erkennbare Ursache auftretend.
Als substantia nigra bezeichnet man: einen Kernkomplex im Bereich des Mesencephalon. Dieser erscheint durch einen hohen intrazellulären Gehalt an Melanin und Eisen dunkel gefärbt.
Syndrom bedeutet: Wenn Mediziner von einem Syndrom sprechen, dann meinen sie, dass ein Krankheitsbild aus mehreren Symptomen besteht. Dies trifft bei Parkinson zu, denn die Symptome sind vielfältig.
Neben dem idiopathischen Parkinson-Syndrom (IPS) gibt es auch Parkinson-Syndrome, bei denen eindeutige Auslöser wie zum Beispiel Medikamente, Gifte, Durchblutungsstörungen oder Hirnverletzungen eine Parkinsonsymptomatik auslösen. Bezeichnet werden diese Krankheiten als symptomatische oder sekundäre Parkinson-Syndrome.
Atypische Parkinson-Syndrome sind Krankheiten, bei denen mehrere Systeme des Gehirns betroffen sind (Multisystemerkrankungen). Dies führt zu vielfältigeren Störungen und schwereren Krankheitsverläufen. Seit kurzer Zeit zählt auch das IPS zu den Multisystemerkrankungen.
Bei dem symptomatischen Parkinson-Syndrom gibt es klar bekannte Ursachen:
Bei einem atypischen Parkinson-Syndrom sind schon früh mehrere Systeme im Gehirn gestört. Dies nennt man Multisystemerkrankungen.
Die Lewy-Körperchen-Demenz ist deutlich seltener als die Alzheimer-Demenz.
Die geistigen Leistungsfähigkeiten schwanken in Kombination mit Parkinson-Syndromen wie Muskelsteifheit, Zittern, langsame Bewegungen, gebeugte Haltung sowie Gehstörungen. Die Symptome treten überwiegend erst nach dem 60. Lebensjahr auf.
Im frühen Krankheitsprozess kann der Patient schon Dinge sehen, die nicht vorhanden sind. Die Demenz ist durch diese visuellen Halluzinationen nicht einfach festzustellen.
Die Fähigkeiten sowie das Gedächtnis des Patienten bleiben oft lang in Ordnung, aber der Grad der Demenz wechselt pro Tag.
Lewy-Körperchen sind abnorme Eiweißablagerungen in den Nervenzellen. Besser erklärt: In den Nervenzellen des Gehirns lagern sich Eiweißreste ab, die nicht richtig abgebaut werden. Die schädlichen Eiweißablagerungen stören den Stoffwechsel der Nervenzellen im Gehirn.
Bei Parkinson-Erkrankten befinden sich die Eiweißablagerungen in der Substantia nigra (Substantia nigra bezeichnet einen Teil des Gehirns).
Wenn ein Parkinson-Erkrankter innerhalb eines Jahres nach Beginn der Parkinson-Symptome Demenz-Anzeichen zeigt, wird diese Lewy-Körperchen-Demenz genannt. UND zeigen sich im späteren Krankheitsverlauf Anzeichen einer Demenz, fällt dies unter Parkinson-Demenz.
Wie auch bei allen Demenzen ist es auch bei der Lewy-Körperchen-Demenz sehr wichtig, die Therapie so früh wie möglich zu beginnen. Der Verlauf kann lediglich verlangsamt, nicht aber gestoppt werden.
Die Kortikobasale Degeneration, auch corticobasale Degeneration oder CBD genannt, zählt zu den atypischen Parkinson-Syndromen.
Diese stellt eine Erkrankung dar, die zu den sogenannten Tauopathien gerechnet wird. Diese Krankheit wird auch mit der Abkürzung CBD bezeichnet.
Zusätzlich zu den Symptomen der Parkinson-Erkrankung kommt es bei der Kortikobasalen Degeneration zu Störungen der Funktionen der Hirnrinde. Dies äußert sich besonders in einer Störung der Planung und Durchführung von Bewegungen in verschiedenen Körperteilen (Fremdheitsgefühl einer Extremität). Es können auch Muskelzuckungen und Verkrampfungen sowie Schluckbeschwerden auftreten.