Herrn Jeffery, für mutiges Teamwork

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek

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© 2020 Gisela Schrey

Satz, Herstellung und Verlag:

BoD – Books on Demand GmbH

ISBN 978-3-7526-53892

Inhalt

Der Sänger

Der Sänger in welcher Welt lebt er

Die Wahl von Tönen | Melodien ist schwer

Auch tut er träumen von Symphonien

Welche haben sich Tonarten ausgeliehen

Die nämlich hypnotisieren die große Menge

Das Herz wird weit | und nicht mehr enge

Solches verlangt nach der rechten Tonart

Da wird an Wiederholungen nicht gespart

Der Sänger nun | er bleibt sich stets treu

Weiß zu unterscheiden Weizen und Spreu

Heißt nämlich er wählt Markantes recht aus

Welches er begrüßt in der Oper altem Haus

Dort sind versammelt die Tonarten

Laut wie leise | hoch wie tief in der Töne Garten

Und | damit es nicht ein Durcheinander wird

Ist nämlich der Dirigent der Klänge guter Hirt

Der mit dem Taktstock die Richtung angibt

Wie zu singen ist das Hohe Liebes-Lied

Das ist immer der feierliche Schluss des Ganzen

Wo die Tänzer sich vereinen | als wenn sie tanzen

Ein Rausch ist des Sängers Ton Symphonie

Mächtig und laut | und wird vergessen nie

Denn der Sänger schmettert seiner Töne Wahl

Dass man sie hört nämlich im großen Saal

Und sie übertragen sich auf das Publikum

Das gebannt zuhört | lautlos | wie stumm

Das ist die Stunde von des Sängers Triumph

Welcher ist geheimnisvoll | und nicht stumpf

Es hat sich gelohnt des Gesangs Plackerei

Denn nun ist er schließlich bei den Besten dabei

Das ist nämlich seiner endlichen Mühen der Lohn

Auch sein diesbezüglicher Ehrgeiz erzählt davon

Der Sänger | schließlich zuhause im Musikquartier

Liebt alle Tonarten | von denen es nämlich gibt vier

Leise und laut | euphorisch und sehr gelassen

Bedurfte steter Übung | bis zum Zusammenbruch

Und diese war der tagtägliche Versuch

Harmonie zu erzeugen mit seiner Stimmfähigkeit

Die | manchmal | ließ vergessen das Leid

So also sah des Sängers tagtäglicher Alltag aus

Sprichwort sagt | dahinter steckt die schlaue Laus

Also | Selbstmitleid nicht groß geschrieben

Hierher gehört die Zahl des Lichts | die ist sieben

Sieben Tage die Woche | Alltag und Sonntag

Um auszuruhen nach der ständigen Plag

Das hatte der Sänger manchmal vergessen

Konnte die Folge davon nur schwer ermessen

Er zweifelte dann an den eigenen Fähigkeiten

Waren sie groß genug ihn musikalisch zu begleiten

In das Reich der schönen Töne vor allen Dingen

Das | wiederum trug bei zu seinem Gelingen

So wechselten sich ab die Freude und der Frust

Die Frage war stets | wie entsteht

der Töne große Lust

Also singt er | morgens früh | wie abends spät

Nur mit seiner Stimme wohlklingendem Gerät

Das entschädigt den Sänger für seine Plackerei

Wie oben notiert | es macht ihn froh und frei

Der Bäcker

Einer der wichtigsten Berufe mag der Bäcker sein

Er sorgt für das tägliche Brot nicht allein

Sondern für Brötchen, Kekse und Kuchen

Das muss man doch als Fleiß verbuchen

Auch das tägliche Gebet mit Dank und Bitte

»Komm Herr Jesus« ist täglich gesprochene Sitte

»Und sei unser Gast, segne,

was du uns bescheret hast«

Damit sind wir befreit von drückender Last

Dass wir nämlich nicht darben müssen | sind fast

Am Tische des Herrn wie es in den Psalmen steht

Wo die ängstlichen Sorgen durch Glauben verweht

Werden | so bei den Gotttreuen David und Salomo

Sie werden durch Speise nicht nur satt

sondern froh

Stimmen nämlich Loblieder an aus vollem Herzen

Weil nämlich verschwanden Körper

und Seele Schmerzen

Zither und Harfe begleiten die Lobeshymnen

Was nämlich gehört zu der Musik Geheimnissen

Auch ebenso | dass die Zeilen enden

mit einem Reim

Das macht sie geschmeidig und das nicht allein

Sie prägen sich schneller und leichter dem

Gedächtnis ein

Der Bäcker aber in seiner Backstube

summt vor sich hin

»Mein Beruf ist der wichtigsten einer

das macht doch Sinn

Ich bewahre nämlich die Menschen

vor dem Hungertod

Da sind meine Backwerke nötig

mit Korn und Schrot

Also steh’ ich früh auf

noch zu schlaftrunkener Zeit

Damit für das Bürgerfrühstück alles ist bereit«

Und wenn | pünktlich

seine zwei Lehrlinge kommen

Hat er den Teig schon zubereitet mit den frommen

Sprüchen nämlich | und nicht zuletzt

der Hände Tun

Die es gewohnt sind kräftig den Teig zu kneten

ohne zu ruh’n

Und wenn die ersten Kunden kommen um sieben

Ist die Brotbackzeit erledigt

und zwar ohne die trüben

Gedanken die doch manchmal

den Bäcker heimsuchen

Da hilft nur der gute Verkauf

von Keksen und Kuchen

Doch war der Bäcker sich seines Wertes bewusst