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Voll Porno-Marketing

Online-Marketing-Training für eine sofortige Umsatzsteigerung
 

Dieses Online-Marketing-Training zeigt Ihnen, wie Sie verführerische Werbung in reizende Unterwäsche kleiden und Ihre Umsätze bis zum Höhepunkt steigern.

 

Version 1.1/11.05.2019
Pascal Schildknecht

 

Inhaltsverzeichnis

 

Einleitung 4

Marketing wie auf dem Straßenstrich 5

Ein intensives Vorspiel für den garantierten Höhepunkt 6

Accessoires und Spielzeuge für das Vorspiel 8

Wichtigste Regel: keine Blind Dates! 9

Den eigenen Marktwert testen 10

Schmerz oder Freude? 13

Schönheitschirurgie für perfektes Aussehen 21

Voller Lust im Kaufrausch 30

Mehr Macht und Kontrolle durch Stalking 33

Lockstoffe für eine höhere Abschlussquote 41

Cash aus jeder Beziehung herausholen 76

Der ultimative Hack für Sex auf Autopilot 83

 

 

Einleitung

 

Bevor es richtig zur Sache geht …

 

Dieses Buch soll sowohl Anfängern als auch Profis in einfachen Schritten aufzeigen, wie unkompliziert und schnell im Internet Traffic generiert und dadurch (höhere) Umsätze erwirtschaftet werden können. Als Berater von kleinen Unternehmen bis hin zu Großkonzernen und als Dozent des Lehrgangs „Social-Media- & Online-Marketing-Manager” an der Wirtschaftsinformatikschule Schweiz verfüge ich über 16 Jahre Praxiserfahrung, die ich in diesem Buch weitergeben möchte. Ich erläutere Strategien, von denen viele sicher bislang noch nichts gehört haben, die sich jedoch ganz einfach in bestehende Prozesse integrieren lassen. Ziel ist es, möglichst schnell profitable Besucherströme zu generieren und so Umsätze zu steigern und Gewinne zu erzielen.

 

Ich werde auf verschiedene Themen, die für erfolgreiches Online-Marketing von höchster Relevanz sind, eingehen, u. a.:

 

● Website-Optimierung

● Texte, die verkaufen

● Trust-Elemente

● Free Traffic

● Paid Traffic und Kampagnen

● Competitor Paid Hack

● Kommunikation

● Sales-Funnel-Marketing

 

Zum Abschluss stelle ich zudem eine von mir selbst entwickelte Methode vor, mit der innerhalb kürzester Zeit eine von allein laufende Verkaufsmaschine erstellt werden kann.

Ich wünsche allen Lesern eine lehrreiche Zeit und freue mich über das Interesse.

 

 

 

Bonusmaterial

 

Zu jedem Kapitel gibt es zusätzliche Aufgaben, die ich am Ende des Buches noch einmal zusammengefasst habe. Außerdem habe ich unter https://salesangels.org/bonus ein Online-Portal eingerichtet, auf dem ich Bonusmaterialien für alle Leser bereitstelle. Dort befinden sich Vorlagen und Videos, die als Unterstützung bei der Arbeit an den einzelnen Aufgaben dienen sollen.

 

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 QR-Code zu Lernmaterial

 https://salesangels.org/bonus

 

Was geschieht beim Sex und was hat das mit Marketing zu tun?
 

Bei gutem Sex kommt irgendwann der Moment, in dem die Emotionen auf dem Höhepunkt sind. Die Lippen füllen sich mit Blut und werden voller, die Haut reagiert sensibel auf jede Berührung und jede einzelne Faser des Körpers ist erregt. Augen, Nase, Zunge, Lippen und Haut leiten unzählige Reize und subtile Signale über Nervenbahnen ans Gehirn weiter, wo diese bewertet und in ein Gefühl der sexuellen Erregung übersetzt werden.

 

Doch was hat Sex mit Marketing zu tun? Ganz einfach: Gutes Marketing spricht ähnliche Zentren und Sensoren im Körper an wie guter Sex. Darum findet dieses Training in meinem Schlafzimmer statt. Die ungewöhnliche Schulungsumgebung soll jedoch keineswegs beirren oder ablenken. Sie soll ganz im Gegenteil dabei helfen, meine Ausführungen zu veranschaulichen. Ich werde quasi hautnah aufzeigen, wie durch Online-Marketing, Website-Optimierung sowie viele weitere Tipps und Tricks mehr Umsatz erzielt werden kann. Mit einfachen und verständlichen Worten und anhand zahlreicher Beispiele aus der Praxis erläutere ich Schritt für Schritt wie bereits in wenigen Tagen mehr Umsatz generiert werden kann. Zu einzelnen Themen werden einige meiner Freunde spannende Details aus ihrem jeweiligen Fachgebiet erklären. Es wird also sicherlich eine spannende und lehrreiche Nacht werden.

 

Marketing wie auf dem Straßenstrich

 

Als Single ist man fast immer auf der Suche nach einem Partner oder einer Partnerin, um sein Grundbedürfnis nach Sex und Zuwendung zu stillen. Viele nutzen für die Kontaktaufnahme heutzutage Online-Plattformen und Apps wie Tinder.

 

Der Umsatz von Online-Datingbörsen ist in Deutschland seit 2003 rasant angestiegen und überstieg im Jahr 2017 erstmals 210 Millionen Euro. Mit rund 92 Millionen Euro wurde der größte Anteil davon im Marktsegment der Partnervermittlung erzielt.

 

Tinder hatte im 4. Quartal 2018 durchschnittlich etwa 4,35 Millionen Abonnenten. 60 Prozent aller Nutzerinnen suchen ihren Angaben zufolge dabei nach der wahren Liebe. Sie erhalten jedoch stattdessen viele unseriöse Angebote. Deshalb sind 70 Prozent der Frauen unzufrieden mit der Dating-App. Würden sich die Männer bei der Kommunikation etwas mehr anstrengen, wären sie also deutlich erfolgreicher.

 

Wenn diese Hürde überwunden ist und schließlich das erste Date ansteht, versucht jeder, alles bestmöglich vorzubereiten. So vereinbart man als Treffpunkt in aller Regel kein verlassenes Waldstück, sondern geht an einem gemütlichen Ort etwas trinken. Man kommt frisch geduscht, stylt sich und wählt sein Outfit sorgfältig aus. Wenn die auserwählte Person dann auch in der Realität den eigenen Vorstellungen entspricht, zeigt man sich von seiner besten Seite, und versucht, einen tollen Abend zu haben und ein gutes Gespräch zu führen, um dem anderen im Gedächtnis zu bleiben. Auch wenn Männer dafür bekannt sind, nicht gut zuzuhören, gibt sich bei solch einem Date jeder Kerl besonders viel Mühe, alle ausgetauschten Informationen abzuspeichern. Dadurch schafft man eine vertrauensvolle Basis und baut eine Beziehung zu seinem Gegenüber auf. Im optimalen Fall beruht die Zuneigung auf Gegenseitigkeit und nach ein paar Drinks bemerkt man an Haltung und Gestik des Gegenübers, dass der oder die Auserwählte heiß auf „mehr“ ist. Mit etwas mehr Glück landet man wenig später bei einem von beiden zu Hause.

 

Eine gute Kommunikation ist also für den Aufbau einer zwischenmenschlichen Beziehung unerlässlich und hilft zudem dabei, Vertrauen zu schaffen. Dasselbe gilt für das (Online-)Marketing.

 

Viele Kampagnen und Marketingaktivitäten von Unternehmen, die ich in meinem Berufsalltag sehe ähneln dem Marketing von Prostituierten auf dem Straßenstrich. Die Firmen geben zwar viel Geld für diverse Kampagnen aus, diese verlinken allerdings nur auf ein knapp beschriebenes Angebot. Auf den Aufbau einer Beziehung und die Schaffung einer vertrauensvollen Basis wird hingegen verzichtet. Und dann wundern sich die Verantwortlichen, warum keine Neukunden generiert werden.

 

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Ich weiß, Online-Marketing ist Fluch und Segen zugleich. Bei den unzähligen verfügbaren Werbemöglichkeiten und aufgrund von Zeit- und Budgetdruck sieht man häufig vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr. In diesem Buch werde ich daher einige einfache und nützliche Werkzeuge erläutern, die dabei helfen, ein erfolgreiches Online-Marketing zu etablieren und damit Profite zu erzielen.

 

Ein intensives Vorspiel für den garantierten Höhepunkt

 

Wenn ich neben meiner Geliebten im Bett liege, ist es mein Ziel, ihr einen unglaublichen Höhepunkt (Orgasmus) zu bescheren und unbeschreibliche Glücksgefühle in ihr hervorzurufen. Ein gutes Vorspiel ist dabei unerlässlich, denn es steigert die Wahrscheinlichkeit auf einen Höhepunkt bei der Frau enorm. Leider wird vor allem in längeren Beziehungen auf diesen wichtigen Aspekt verzichtet. Der Geschlechtsakt wird zu einem puren Rein und Raus und man fragt sich nach einer Weile, warum der Sex nicht mehr so schön ist wie zu Beginn der Beziehung. Übertragen aufs Marketing bedeutet das Folgendes:

 

Will man mehr Profit erzielen, muss die Zahl der Verkäufe (Sales) steigen. Betrachtet man einen Verkauf (Sale) als emotionalen Höhepunkt, wird klar, dass ein intensives und lustvolles Vorspiel unerlässlich ist, um die Abschlussquote (Conversion Rate) zu erhöhen.

 

Je intensiver das Vorspiel, desto größer ist die Erregung. Dieser Effekt sollte auch bei Website-Besuchern ausgelöst werden. Im Idealfall geschieht dies bereits, bevor sie auf einer Website landen. Dann nämlich spielt es keine große Rolle mehr, wie ansprechend eine Website gestaltet ist, wie viele Pflichtfelder ein Kauf-Formular hat oder ob der Preis eines Produktes etwas höher ist als bei der Konkurrenz. Die Besucher wollen nur noch eines: Kaufen!

 

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Das kaufrelevante Vorspiel findet also vor dem eigentlichen Besuch der Website statt. Das bedeutet, der entscheidende Effekt muss abseits der eigenen Website erzeugt werden. Die Frage ist demnach, wie, wo und mit welchen Accessoires man potenzielle Käufer vor dem tatsächlichen Besuch der Website heiß auf das Angebot machen kann.

 

Accessoires und Spielzeuge für das Vorspiel

 

Um das Vorspiel abwechslungsreich und individuell zu gestalten, gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten. Wie bei Sexspielzeugen, die für unterschiedliche Vorlieben von soft bis hart erhältlich sind, können auch im Marketing je nach Zielgruppe verschiedene Elemente eingesetzt werden.

 

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Mit Kommunikationselementen, wie Texten, Videos, Audioaufnahmen oder Bildmaterial, wird Vertrauen zu den Interessenten aufgebaut. Werden in einem Onlineshop beispielsweise Autokindersitze verkauft, könnten wichtige Details in einem Video erläutert werden:

 

● Worauf beim Kauf eines Kindersitzes geachtet werden sollte

● Welche Gütesiegel und Sicherheitsmerkmale es für Kindersitze gibt

● Welche Vorteile und Serviceleistungen der Onlineshop (gegenüber der Konkurrenz) bietet

● Wie einfach und schnell der Kaufvorgang vonstattengeht

 

Anschließend muss dafür gesorgt werden, dass dieses Video bei YouTube und Google bei einer Suche nach Begriffen wie „Kindersitz kaufen” in der Ergebnisliste prominent an erster Stelle bzw. möglichst weit oben erscheint, wodurch tausende Aufrufe pro Monat generiert werden. Interessenten, die dieses Video angeschaut haben, haben schon vor dem Besuch des Onlineshops das nötige Vertrauen in dessen Angebot und Leistungen geschöpft. Am Ende des Videos erscheint ein Link zum Shop, über den die potenziellen Käufer direkt zur Anbieterwebsite gelangen. Wenn sie schließlich im Onlineshop angelangt sind, wissen sie bereits, welcher Service dort geboten wird, welche Zahlungsoptionen es gibt und welche Vorteile ihnen geboten werden.

 

Sie sind also direkt, wenn sie auf der Website ankommen, perfekt auf den Kauf des Kindersitzes vorbereitet und heiß darauf, diesen zu tätigen. Das Video ist in diesem Falle folglich ein perfektes Vorspiel. Derselbe Effekt kann auch durch eine Audioaufnahme oder passendes Bildmaterial erzielt werden. Natürlich ist es schwieriger, mit einem Bild dieselben Emotionen zu erzeugen wie mit einem Video. Werden jedoch Bilder und Texte kombiniert, können sie ebenfalls eine enorme Wirkung beim Vorspiel entfalten. Das funktioniert übrigens nicht nur bei materiellen Artikeln, sondern auch bei Dienstleistungen und anderen Angeboten immaterieller Natur.

 

Benötigt wird also Content, d. h. Inhalte, welche als Spielzeug für das Vorspiel geeignet sind. In der folgenden Übersicht werden Veröffentlichungsmöglichkeiten für die einzelnen Kommunikationselemente genannt.

 

Text:   Blogbeitrag, Pressemeldung, Facebook

Audio:  Podcast-Plattformen, SoundCloud, Facebook

Video: YouTube, Vimeo, Blog, Facebook

Bild:  Blog, Instagram, Facebook

 

Wichtigste Regel: keine Blind Dates!

 

Nachdem nun klar ist, welche Content-Arten für das Vorspiel besonders geeignet sind, ist die wichtigste Frage, wo genau diese Inhalte eingestellt werden sollten, um potenzielle Interessenten zu erreichen. Die meisten Unternehmen platzieren die Werbung für ihre Angebote, also den Content, nach dem Blind-Date-Prinzip: Sie starten diverse Kampagnen und geben viel Geld aus, ohne eigentlich zu wissen, welche Zielgruppe diese Werbung schlussendlich sehen wird. Es ist nicht immer einfach, bei den vielen Werbemöglichkeiten den Überblick zu behalten, trotzdem sollte niemals Werbung publiziert werden, wenn nicht klar ist wer diese sehen wird. Denn das wäre wie bei einem Blind Date – man weiß im Voraus nicht, mit wem genau man sich eigentlich trifft. Dabei wird gerade bei der Online-Partnersuche auf alle möglichen Details geachtet: Alter, Wohnort, Beruf, Hobbys etc. Das sollte daher auch für Werbekampagnen gelten – je genauer man die Zielgruppe eingrenzt, desto wahrscheinlicher ist, dass es am Ende tatsächlich zu einem Kaufabschluss kommt.

 

 

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Einerseits ist es also wichtig, die Zielgruppe für das eigene Angebot zu kennen, andererseits muss man wissen, wo diese erreicht werden kann, um dann den Content an passender Stelle platzieren zu können. Bei meiner Arbeit als Berater, Coach und Dozent stelle ich immer und immer wieder fest, dass genau diese beiden Punkte häufig vernachlässigt werden. Egal, ob bei Kampagnen, Website-Optimierung oder Social-Media-Präsenz, diese beiden Aspekte gehören aus meiner Sicht zu den wichtigsten überhaupt, um erfolgreiches Marketing zu betreiben.

 

Den eigenen Marktwert testen

Viele Singles testen gerne mal ihren Marktwert mit einschlägigen Online-Tests, wie z. B. Partnervermittlungsportale wie ElitePartner sie anbieten. Eine solche Analyse sollte daher stets vor dem Start einer Kampagne oder Website erfolgen.

 

Als Keywords werden die Suchbegriffe bezeichnet, die User bei einer Suchmaschine eingeben, um Ergebnisse mit den gewünschten Informationen oder Produkten angezeigt zu bekommen.

 

Mit einer Keyword-Analyse lässt sich feststellen, wie viele Menschen pro Monat nach einem bestimmten Thema oder Produkt suchen. Daran kann einerseits abgelesen werden, wie groß die Nachfrage nach dem jeweiligen Thema oder Produkt ist, andererseits zeigt die Analyse, mit welchen Methoden bzw. Begriffen Menschen nach einem konkreten Angebot suchen.

 

Wie wichtig eine Keyword-Analyse für den Verkaufserfolg eines Onlineshops ist, verdeutlicht folgendes Beispiel: Ein Unternehmen verkauft Hörgeräte. Da diese in der Fachsprache stets als „Hörsysteme“ bezeichnet werden, wurden sowohl die Unternehmenswebsite als auch sämtliche Kampagnentexte und Backlinks auf das Keyword „Hörsysteme“ hin optimiert. Infolgedessen gelangten nur wenige Interessenten über Google auf die Website und die Kampagnen des Unternehmens liefen ebenfalls miserabel. Das lag keineswegs am Angebot des Unternehmens oder an der Website selbst, sondern einzig und allein an den Suchbegriffen, mit denen die Zielgruppe nach solchen Produkten sucht. Denn die Interessenten googelten schlicht nicht nach „Hörsystemen“, sondern fast ausschließlich nach „Hörgeräten“. Bei einer Keyword-Analyse fiel dies sofort auf, wie unten stehende Tabelle zeigt:

 

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