Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation
in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische
Daten sind im Internet über www.dnb.de abrufbar
Herstellung und Verlag
BoD – Books on Demand GmbH Norderstedt
ISBN Nr. : 9783750443532
Herausgeber: Dr. Wilfried Rabe
Von April 2018 bis Mitte August 2018 wanderte ich den Pacific Crest Trail und durchquerte auf einer Distanz von 4.279 km staubige Wüsten, schneebedeckte Bergpässe und ausgedehnte Wälder.
Die Erlebnisse und Erfahrungen auf dem Trail, die täglichen Herausforderungen und eine atemberaubende Natur haben mich nachhaltig geprägt.
Dieses Buch soll inspirieren und motivieren, gleichzeitig aber auch alle künftigen Wanderer bei der Vorbereitung und Planung ihres Abenteuers unterstützen.
Aber warum verzichtet man nun also freiwillig für 4-6 Monate auf jeglichen Komfort und wandert mit lediglich 2 Unterhosen mehr als 4.200km durch die Wildnis?
ABBILDUNG 1: GOAT ROCKS WILDERNESS MIT BLICK AUF MT. RAINIER
Der Wunsch nach einem außergewöhnlichen Abenteuer und einer ganz persönlichen Herausforderung spielte für mich sicher eine große Rolle. Ich hatte zuvor bereits viele Backpacking-Touren unternommen, aber keine dieser Touren stellte eine derart große körperliche und mentale Herausforderung dar. Nie zuvor war ich derart allein inmitten einer nahezu unberührten Wildnis.
Die Suche nach meinen eigenen Grenzen und jenen besonderen Momenten, die ich auf meinen bisherigen Backpacking-Touren oder dem Büroalltag nie erleben würde, faszinierte mich. Ich wollte sehen, was dieser Trail mit mir macht und inwieweit er mich verändern würde.
Sicherlich ist es auch die Suche nach einem Lebensentwurf, der nicht dem vorgezeichneten Ideal unserer heutigen Gesellschaft folgt und das Bedürfnis für eine Weile den gesellschaftlichen und familiären Erwartungen zu entkommen und vollkommen neue Erfahrungen zu sammeln.
In unserer heutigen Zeit prasseln in der jede Sekunde Tausende von Informationen auf uns ein und wir verbringen viel zu viel Zeit hinter irgendwelchen Computern und Bildschirmen und versuchen mit immer neuen Apps unser Leben zu optimieren. Aus lauter Angst etwas zu verpassen, verpassen wir einige der wichtigsten und grundlegendsten Dinge: die Auseinandersetzung mit uns selbst und unserer Umwelt, auf uns selbst gestellt, wichtige Entscheidungen zu treffen und die gewaltige Kraft der Natur zu respektieren.
Für viele, für die der Trail anfangs nur ein langer Wanderweg war, wird er zu einem Stück Lebenserfahrung, der Respekt, Ehrfurcht und Demut lehrt und so manche Arroganz zu Grabe trägt. Wer sich zu den Gipfeln der Sierra Nevada aufmacht nur um Anderen davon zu berichten, wird sein Glück auf diesem Trail nicht finden. Wer jedoch auch nach Monaten noch von der ständigen Neugier getrieben ist, die immer neuen Landschaften auf der anderen Seite des Passes zu sehen, das leichte Kribbeln in den Gliedern verspürt, sobald er einem Bergkamm näherkommt und den alltäglichen Herausforderungen sportlich begegnet, der wird eine großartige Zeit auf dem Trail erleben.
Mir wurde auf dem Trail sehr schnell klar, dass der Reiz des PCT unter anderem darin besteht, keinen Tag und keine Etappe auszulassen, sondern die Herausforderungen so anzunehmen, wie sie sich mir entgegenstellten. So legte ich plötzlich und vollkommen unerwartet dann auch viel mehr Wert auf meinen „continuous footprint“ und trug also stets Sorge exakt dort weiterzulaufen, wo ich den Trail für einen Resupply in einer nahegelegenen Stadt verlassen hatte.
Der PCT ist wie ein gutes Buch mit vielen Seiten, die nie enden sollten, aber eben auch einigen Kapiteln, Charakteren und Szenen, die man nicht mag, die einen ärgern oder gar Angst machen. Wer diese Kapitel jedoch auslässt und sich nur die Rosinen herauspickt, wird nie ernsthaft in die faszinierenden Facetten und Tiefen der Geschichte eintauchen können und verliert schon bald den Zusammenhang aus den Augen.
Der Trail stellte mich vor einige Herausforderungen. Nie zuvor hatte ich in einzelnen Momenten solche Angst wie auf diesem Trail und nie zuvor war ich körperlich und mental derart erschöpft wie in diesen Monaten. In der Sierra Nevada froren regelmäßig meine Schuhe ein und das Gefühl in meinen Zehen war für mehrere Wochen eingetrübt. Zum ersten Mal in meinem Leben verspürte ich echten Hunger und Durst und nie zuvor habe ich derart gefroren wie auf diesem Trail. Nun sind dies sicher Erfahrungen, die uns dank unseres hohen Lebensstandards in Europa heutzutage erspart bleiben und doch bin ich glücklich diese Situationen einmal erlebt zu haben um unseren alltäglichen Luxus mit etwas anderen Augen zu sehen.
Was am Ende bleibt, ist ein Stück Lebenserfahrung, großartige Erinnerungen an Menschen und Landschaften und das unbeschreibliche Gefühl nach 4.279 km Fußmarsch Kanada erreicht zu haben, all diese Herausforderungen bestanden und viel über sich selbst gelernt zu haben und jene Gewissheit darüber, wie wenig Krempel man tatsächlich braucht um glücklich zu sein.
All dies wäre nicht möglich ohne zwei Gruppen von Menschen. Zum einen die Hiker, mit denen ihr auf dem Trail seid. Mit einigen werdet ihr Freundschaften fürs Leben eingehen und eine unglaublich intensive Zeit miteinander verbringen. Auf dem Trail spielt es keine Rolle, wo man herkommt, welche Sprache man spricht oder welche Religion man ausübt. Auf dem Trail verbindet alle ein gemeinsames Ziel: Kanada! Jeder versucht den Anderen so gut es eben geht zu helfen und gemeinsam das ultimative Ziel zu erreichen. In der Wildnis ist man sonst weitestgehend auf sich alleine gestellt, d.h. man teilt Essen und fragt in der Wüste auch schon mal nach, ob jmd. noch genug Wasser hat.
Trailangel sind hierbei ein ganz wichtiger Bestandteil des Trails. Diese bedingungslose Unterstützung von völlig fremden Personen ist etwas, das in der heutigen Zeit den Glauben an die Menschheit ein Stück weit wiederherstellt.
Trailkultur und Trailangel
Auf dem Trail ist es unüblich seinen bürgerlichen Namen zu verwenden. In den ersten Wochen des Trails erhält nahezu jeder Hiker seinen eigenen Spitznamen. Dieser Trailname wird stets von anderen Hikern ausgewählt und vergeben und basiert meistens auf einem erinnerungswürdigen Vorkommen, einem besonderen Teil der Ausrüstung oder der Art des Wanderns.
Ich erhielt meinen Trailnamen „J.P. 4.“ nahe Julian. J.P. 4 steht hierbei für „Jet Propulsion 4“, einem Treibstoff für Düsenjets, weil ich schnell dafür bekannt wurde relativ zügig die Berge hochzulaufen.
Dieser Abschnitt des Buches ist zudem all jenen Menschen gewidmet, die uns Thru-Hiker auf dem langen Weg nach Kanada unterstützt haben.
Wir Deutschen mögen manchmal dazu neigen, die Amerikaner als „oberflächlich“ und „einfältig“ zu beschreiben, aber meine Erfahrungen auf dem PCT sind von einer Gastfreundlichkeit und Herzlichkeit geprägt, wie ich sie bisher selten erlebt habe.
Kaum etwas, brennt sich derart nachhaltig in die Herzen der Wanderer, wie die plötzliche, selbstlose und großzügige Hilfe von wildfremden Menschen, die wir an so unendlich vielen Stellen des Trails und in so unterschiedlicher Ausprägung erhalten.
Da sind zunächst Scout und Frodo, die vielleicht bekanntesten Trailangel aus San Diego. Scout und Frodo sind vor einigen Jahren selbst den PCT gelaufen und engagieren sich seitdem für den Trail. Sie gewähren nationalen und internationalen Thru-Hiker Aspiranten für 2-3 Tage Unterkunft in ihrem Haus und Garten, bei voller Verpflegung. Unterstützt von einigen freiwilligen Helfern beherbergen sie im März und April täglich bis zu 30 Hiker und organisieren Fahrten zu Outdoor-Läden und Telefonanbietern in San Diego. In ihrer Garage stapeln sich leere Paketboxen für erste Resupply-Pakete und allerlei wichtige und nützliche Utensilien wie Brennspiritus und Nähzeug.
Jeden Morgen fahren 2-3 Autos von dort zum Trailhead in Campo, wo für alle die 4-6 monatige Reise beginnt. Dieses erste Basislager ist gerade für internationale Hiker, die mit den Gegebenheiten in den USA noch nicht vertraut sind und bspw. einige Tage brauchen, um den örtlichen Supermarkt nach „Hiker-Nahrung“ abzusuchen, unvorstellbar hilfreich. Für diese immensen persönlichen und finanziellen Aufwendungen, verlangen Scout und Frodo nur eines: ein guter Trail-Botschafter zu sein und die Etikette und Leave-No-Trace Prinzipien des Trails zu achten. Es gibt keinen besseren Ort um die letzten 2-3 Tage vor dem Trail zu verbringen und die Bekanntschaft mit anderen Hikern zu machen. Hier lernte ich u.a. „Happy Days“ kennen, einen südkoreanischen Wanderer in seinen Mittsechzigern, dem ich dabei half seine Resupply-Pakete für die ersten Wochen zu packen und zu verschicken, da er kaum ein Wort Englisch sprach und recht hilflos schien. Seine offene, freundliche und unbekümmerte Art, die ihm wohl auch den Trailnamen gab, waren ansteckend und seine Verabschiedung herzlich, als ich einen Tag vor ihm auf den Trail aufbrach. Wenige Tage später sollte „Happy Days“ kurz vor Mt. Laguna auf dem Trail kollabieren und an einem Herzinfarkt sterben.
Auch die Geschichte von Ricardo und Maria regt zum Nachdenken an. Es war kurz vor Meile 500, als Karolina – eine Schwedin, mit der ich einige Wochen zusammen wanderte - und ich am frühen Abend noch einige zusätzliche Meilen einlegten, da der zunächst von uns angepeilte Zeltplatz kein Wasser führte.
ABBILDUNG 2: TRAILANGEL RICARDO UND MARIA
Ich lief einige Meilen vor Karolina und als ich dann den finalen Platz für den Tag erreichte, hörte ich bereits früh einige Stimmen und sah kurz darauf mehrere Autos ,einen geschmückten Campingplatz und mehrere Zelte. Recht erschöpft, wollte ich die Gruppe zunächst umgehen und rasch mein Zelt aufbauen um mich anschließend auszuruhen. Dazu sollte es nicht kommen. Kaum kam ich der Gruppe etwas näher, wurde ich auch bereits freundlich herangewunken und innerhalb von Sekunden mit Bier, frischen Tortillas, Guacamole und sonstigen mittelamerikanischen Spezialitäten versorgt. Ich war in den Geburtstag von Ricardo und Maria geraten, die auf dem Zeltplatz nahe des Trails mit einigen Freunden aus Mittelamerika feierten. Bereits kurz zuvor waren „NoNo“, der niemals sprechende Franzose und einige andere Hiker zur Party hinzugestoßen, die eigentlich nie als Trailmagic geplant war. Die Gastfreundschaft der Wandergruppe war phänomenal und so feierten wir am Lagerfeuer gemeinsam bis spät in die Nacht und leerten einige Tequila-Flaschen, die die Hitze des Folgetages noch etwas anspruchsvoller machen sollte. Zum Glück lagen nur rund 20 Meilen bis Hikertown vor uns.
Die Gespräche des Abends sollten mich noch lange begleiten, denn wieder einmal wurden wir von Menschen aufgenommen und unterstützt, die uns völlig fremd waren und selbst in einer schwierigen Situation stecken. Fast alle Mitglieder der Wandergruppe stammten aus Mittelamerika und waren illegal in die USA eingewandert. Die Sorgen über die aktuelle politische Lage und die persönliche Zukunft in den USA schimmerten auch an jenem Abend bei aller Heiterkeit immer wieder durch. Keiner aus der Gruppe war wohlhabend und so wurde Wandern zum Hobby, weil es eine der wenigen erschwinglichen Aktivitäten für viele in der Gruppe war. Und doch teilten sie all ihre Vorräte mit uns und holten sogar per Auto Nachschub aus der nächstgelegenen Stad, als diese zur Neige gingen.
Rund 60 Meilen später sollte ich erneut eine spezielle Begegnung mit Trailangeln haben. Am frühen Nachmittag erreichte ich die Willow Springs Road bei Meile 558, die von vielen Hikern für einen Resupply in Tehachapi genutzt wird. Am Trailhead angekommen wurde ich bereits erwartet und von zwei Einheimischen mit meinem Trailnamen „J.P. 4“ angesprochen. Diese gehörten zur örtlichen Trailangel Gruppe und warteten auf dem Trailhead auf Hiker, um diesen eine Fahrt in die Stadt anzubieten. „Golden“, der einige Meilen vor mir lief, hatte ihnen bereits von mir erzählt. Ich lehnte die Fahrt in die Stadt jedoch ab, obwohl ich einen dortigen Resupply geplant hatte, denn nur rund 8 Meilen später folgte eine weitere Möglichkeit an der Highway 58 Überführung um in die Stadt zu gelangen. Ich wollte diese 8 Meilen nicht überspringen und die Etappe nach Tehachapi nicht um jene 8 Meilen verlängern, also bedankte ich mich für das Angebot und lief nach einem netten aber kurzen Gespräch weiter.
Der Trail führte durch große Windparks und über staubige Pfade und mehrere Hügel. Nach 2 Stunden sah ich in der Ferne bereits den Highway, der mich nach Tehachapi führen sollte. Die dortigen Gleise neben dem Highway überquerend kam mir plötzlich ein Auto auf einer wenig befahrenen Parallelstraße zum Highway entgegen. Das Fenster auf der Fahrerseite wurde heruntergekurbelt und eine freundliche Stimme fragte: „Are you ready now?“. Etwas verdutzt, schaute ich den Fahrer näher an und erkannte jenen Trailangel, dem ich rund 2 Stunden zuvor an der Willow Springs Road begegnet war. Er und seine Frau waren tatsächlich extra für mich zum Highway 58 gefahren, um mir von dort eine Fahrt in die Stadt anzubieten. Ich warf meinen Rucksack in den mit Softdrinks vollgepackten Kofferraum und ließ mich in die Stadt fahren.
Für die beiden war es der erste Tag als Trailangel. Sie hatten erst kürzlich vom PCT erfahren und wollten mehr über die Hiker und die Kultur des Trails erfahren, da ihnen selber die Möglichkeit fehlte, diesen in Gänze zu laufen.
In Oregon traf ich auf Connie und ihren Hund Dozer, knapp 25 Meilen vor der Timberline Lodge, die als Drehort für Stanley Kubricks Horrorfilm „Shining“ bekannt und für ihr „all you can eat“ Frühstück bei Hikern berüchtigt ist. Ein kleines, selbstgemachtes und recht unscheinbares Schild mit der Aufschrift „Trailmagic ahead“ ließ mein Herz schneller schlagen. Nichts setzt so viele Reserven frei wie die Hoffnung auf etwas Trailmagic und Gesellschaft in der Wildnis. Dem Zeichen zu einem Horse-Camp folgend erreichte ich bald mehrere Zeltplätze, in deren naher Umgebung ein kleiner Zeltpavillon aufgebaut war. In diesem fanden wir Soft-Drinks, Kuchen und Cookies, Aufschnitt und Hot-Dogs, sowie Chips.
Viele weitere Begegnungen sind kurz, aber dennoch ein wichtiger Bestandteil der Erfahrung und der Faszination des Trails.
Da ist das 19 jährige Mädel, welches einen dreckigen und stinkenden Hiker aufgabelt und in die nächste Stadt fährt. Die Sprengmeisterin, die während einer kurzen Sprengpause ihren Kokoskuchen mit mir teilt und natürlich die Tageswanderer. Die Tageswanderer, die zum Thru-Hike Versuch gratulieren und insbesondere an schwierigen Tagen aufmuntern und motivieren weiterzulaufen oder einen Apfel oder bereits angebissenen Pfirsich abgeben. Glaubt mir, es wird die Zeit kommen, in der ihr jegliche Nahrung auf dem Trail annehmt, auch einen bereits angebissenen Pfirsich!
Viele Begegnungen finden aber auch gar nicht unmittelbar und persönlich statt, sind für uns Hiker aber dennoch enorm wichtig und auch jenen unsichtbaren Trailangels gebührt Dank.
Dies gilt für all jene Menschen, die eine prall gefüllte Tiefkühlbox an den Wegesrand stellen, in denen sich Softdrinks oder kleinere Snacks finden lassen. Insbesondere ist aber all jenen Menschen zu danken, die in den ersten 700 Meilen der südkalifornischen Wüste Wasser bereitstellen und den Trail damit wesentlich erträglicher machen!
Thru-Hiker
Der PCT ist sicherlich nicht mit der Schlacht von Azincourt zu vergleichen, doch das Zitat aus Shakespeares Heinrich V. beschreibt die Erlebnisse in der Gemeinschaft sehr gut:
„We few we happy few,
we band of brothers.
For he today who sheds his blood with me
shall be my brother, be he ne´er so vile.
And Gentleman in England now-a-bed
shall think themselves accursed they were not here,
and hold their manhoods cheap,
whiles any speaks who fought with us upon Saint Crispin´s Day.“
Natürlich entstehen auch zwischen den Thru-Hikern selbst enge Beziehungen, denn die gemeinsamen Erfahrungen und Erlebnisse verbinden. Kaum jmd. kann die täglichen Herausforderungen und Strapazen, aber auch die unvergesslich schönen Momente derart nachvollziehen wie ein anderer Thru-Hiker
Es sind Begegnungen, die nicht geplant sind und sich im Zuge des Trails einfach ergeben. Abhängig vom eigenen Laufstil und Tempo wird man recht schnell merken, dass man bestimmten Personen auf dem Trail immer wieder begegnet. So ergab es sich, dass ich nach einigen Tagen viel mit „Golden“, einem 65 -jährigen Amerikaner aus Philadelphia lief. Die beiden Deutschen Sebastian und Daniel waren ebenfalls für die ersten 1000 Kilometer stets nur wenige Meilen entfernt und eine willkommene Gesellschaft am abendlichen Zeltplatz. Vor Big Bear City sollte ich die Schwedin Karolina („Ranger No Pants“) kennenlernen und mit ihr bis zum Ende des Trails in Kontakt bleiben.