BENJAMIN RAHN

PROJEKT Management

Im Umfeld sozialer Arbeit

Vorlagen zum Download finden Sie unter

buch.benjamin-rahn.de

Verfügbar sind u.a. folgende Inhalte:

• Meilensteinplan

• Stakeholderanalyse

• Projektauftrag

• Risikomaßnahmen-Übersicht

• Ziele-Tabelle

• Checklisten für den Projektablauf

In dem vorliegenden Buch werden alle Menschen gleichermaßen angesprochen. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird bei Personenbezeichnungen und personenbezogenen Hauptwörtern in diesem Buch die männliche Form verwendet, teilweise die weibliche sowie beide und eine neutrale Bezeichnung. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung grundsätzlich für alle Geschlechter. Die verkürzte Sprachform beinhaltet keine Wertung.

Inhaltsverzeichnis

VORWORT

1. GRUNDZÜGE DES PROJEKTMANAGEMENTS

1. Wozu Projekte? Bislang ging es doch auch so!

1.1. Zielformulierungen und Zielkonflikte

1.2. Die Rolle des Projektleitenden

1.3. Unzureichende Planung

2. Wissensbasis für Projektmanagement

3. Was ist ein Projekt?

3.1. Merkmale eines Projekts

3.1.1. Abgrenzung von Projektarbeit zur Linientätigkeit

3.1.2. Projektarten in der sozialen Arbeit

3.2. Management

3.2.1. Management als Institution

3.2.2. Management als Funktion

3.3. Projektmanagement

4. Das magische Dreieck

5. Wie groß sind Projekte sozialer Arbeit?

2. BESONDERHEITEN IM UMFELD SOZIALER ARBEIT

1. Der Inhalt wirkt auf den Prozess

2. Besonderheiten: Finanzen

3. Besonderheiten: Personelle Ressourcen

4. Zusammenarbeit und Unternehmenskultur

5. Führung

3. ZIELE BESCHREIBEN, ZIELE EINHALTEN, ZIELE ERREICHEN

1. Warum Ziele so wichtig sind

2. Wenn Ziele unklar sind

3. Ziele formulieren

3.1. Das dreigliedrige Zielsystem

3.2. Priorisierung von Zielen

3.3. Smarte Ziele

3.4. Ziele darstellen

4. Zielkonflikte

5. Meilensteine

5.1. Beispiele für Meilensteine

5.2. Meilensteinplan

4. ARBEITSPAKETE & STRUKTUREN

1. Arbeitspakete

1. Arbeitspakete …

2. Projektstrukturplan (engl. Work Breakdown Structure)

3. Balkendiagramm: Gantt

4. Lasten und Pflichten

4.1. Lastenheft

4.2. Pflichtenheft

4.3. Statement of Work

4.4. Projektbeschreibung und Projektauftrag

4.5. Fazit: Die Schwierigkeiten der Pflichten und Lasten

5. INTERESSENGRUPPEN & PROJEKTUMFELD

1. Umfeldanalyse

2. Stakeholderanalyse

3. Besondere Stakeholder

4. PESTEL-Analyse

5. Lenkungsausschuss

6. INFORMATIONEN SAMMELN, WISSEN GENERIEREN

1. SWOT-Analyse

2. Risikoanalyse

2.1. Ishikawa

2.2. Risiko-Maßnahmenübersicht

2.3. Prozess der Risikoanalyse

3. Kostenplanung

4. Maximale Qualität und minimaler Einsatz: Das ökonomische Prinzip

5. Ein Blick in das Qualitätsmanagement

5.1. Verantwortung bei der Führungsebene

5.2. Demingkreis

5.3. Denken und Arbeiten in Prozessen

5.3.1. Beschreibung von Prozessen

5.3.2. Darstellung von Prozessen

5.4. Risiken erkennen

5.5. Qualität des Projektmanagements

7. PROJEKTMANAGEMENT METHODEN: EIN ÜBERBLICK

1. Prince2

2. Agiles Projektmanagement

3. Six Sigma

4. Wasserfall

5. DIN Norm 69901

6. Weitere Phasenmodelle

8. TRADITIONELLES PROJEKTMANAGEMENT NACH DIN NORM 69901

1. Projektmanagementphasen im Überblick

2. DIN 69901-2: Phasen und Prozesse

2.1. Initialisierungsphase

2.2. Definitionsphase

2.3.1. RACI-Matrix

2.2.2. Realisierbarkeit prüfen

2.2.3. Projekt-Kick-Off

2.3. Planungsphase

2.3.1. Detailplanung der Abläufe

2.3.2. Terminplanung und Netzplantechnik

2.3.3. Kosten- und Finanzierungsplanung

2.3.4. Berichtswesen

2.3.5. Projektorganisation

2.4. Steuerungs-/ Umsetzungsphase

2.4.1. Änderungen managen

2.4.2. Projektcontrolling

2.5. Abschlussphase

2.5.1. Projektnachbereitung: Gesteuertes Feedback

2.5.2. Projektnachbereitung: Ergebnisoffenes Feedback

9. AGILES PROJEKTMANAGEMENT

1. Agile Werte

2. Agile Prinzipien

3. Die agile Methode „Scrum“

3.1. Scrum-Vorgehensmodell

3.2. Scrum-Rollen

3.2.1. Product Owner

3.2.2. Entwicklungsteam

3.2.3. Scrum-Master

3.2.3. Scrum-Team

3.3. Aktivitäten im Scrum

3.3.1. Sprint-Ausführung

3.3.2. Daily Scrum

3.3.3. Sprint Review

3.3.4. Sprint Retrospective

3.4. Artefakte

3.4.1. Product Backlog

3.4.2. Sprint Planungs-Meeting und Sprint Backlog

4. Passung für soziale Dienstleistungen

10. HYBRIDES PROJEKTMANAGEMENT

1. Hybrides Vorgehen

2. Water-Scrum-Fall

3. Anwendung in der Praxis: Fallbeispiel Arbeitstherapie

11. ZUSAMMENARBEIT UND (SELBST-)MANAGEMENT

1. Projektleitender

1.1. Inhaltliche (Grund-) Kenntnisse und Prozess-Wissen

1.2. Strategische Kenntnisse

1.3. Soziale Kompetenzen

1.4. Methodische Kompetenzen

1.5. Führung

1.6. Motivation

1.6.1. Primär Motivierte

1.6.2. Sekundär Motivierte

1.6.3. Aus der Organisationstheorie lernen

2. Zusammenarbeit und Konfliktmanagement

2.1. Zusammenstellung des "richtigen" Teams

2.2. Projektmoderation

2.2.1. Wertearbeit

2.2.2. Moderation mit dem MODERATIOnsZYKLUS®

3. Konflikte managen

3.1. Konfliktarten

3.3. Stufen der Konflikteskalation

4. Die Reißleine ziehen

5. Wenn Projekte zu scheitern drohen

5.1. Problemanalyse

5.2. Durchhalteparolen

5.3. Für die Zukunft lernen

6. Mit Stress und Zeitdruck umgehen

6.1. Selbst- und Zeitmanagement

6.2. Planung ist alles – vergessen Sie den Plan!

6.3. Ein Ausflug in die Alpen

6.4. 25.000 Dollar: Die Ivy-Lee-Methode

6.5. Aufgabengruppen: Eisenhowers Prinzip

RESÜMEE NACH EINER BUCHREISE

DANKSAGUNG

LITERATURVERZEICHNIS

Verzeichnis der Schaubilder und Tabellen

Abb. 1: Magisches Dreieck

Abb. 2: Projektgröße

Abb. 3: Hierarchie

Abb. 4: Magisches Sechseck

Abb. 5: Zielprozess

Abb. 6: Unklare Zielvorgaben

Abb. 7: Dreigliedriges Zielsystem

Abb. 8: Zielsysteme

Abb. 9: Zielpriorisierung

Abb. 10: Smarte Ziele

Abb. 11: Darstellung von Zielen

Abb. 12: Smarte Tabelle

Abb. 13: Zielbeziehungen

Abb. 14: Meilensteine

Abb. 15: Arbeitspaket

Abb. 16: Projektstrukturplan Übersicht

Abb. 17: Objektorientierter Projektstrukturplan

Abb. 18: Ablauforientierter Projektstrukturplan

Abb. 19: Funktionsorientierter Projektstrukturplan

Abb. 20: Phasenorientierter Projektstrukturplan

Abb. 21: Gantt-/Balkendiagramm

Abb. 22: Gliederung Statement of Work

Abb. 23: SWOT-Analyse

Abb. 24: Ishikawa-Diagramm Grundgerüst

Abb. 25: Ishikawa-Diagramm Beispiel Tagesstätte

Abb. 26: Risiko-Maßnahmen-Übersicht

Abb. 27: Plan- versus Ist-Kosten

Abb. 28: Kostenplantabelle

Abb. 29: Das ökonomische Prinzip

Abb. 30: PDCA-Zyklus

Abb. 31: Prozessdarstellung

Abb. 32: Flussdiagramm Formen

Abb. 33: Flussdiagramm Aufnahme Bezugsbetreuung

Abb. 34: Projektentstehung Prince2

Abb. 35: Wasserfallmethode

Abb. 36: Phasen DIN 69901

Abb. 37: Projektphasen nach Ausrichtung

Abb. 38: PMBOK Phasen und Prozesse

Abb. 39: Vergleich DIN 69901-2 und ISO 21500

Abb. 40: Projektmanagementphasen & Projektphasen

Abb. 41: Phasenverlauf Beispiel

Abb. 42: RACI-Matrix

Abb. 43: Netzplan Vorgangsknoten

Abb. 44: Netzplan

Abb. 45: Projektstrukturplan „Einführung einer Arbeitstherapie“

Abb. 46: Berichtsplanung

Abb. 47: Linien-Projektorganisation

Abb. 48: Autonome Projektorganisation

Abb. 49: Stablinien-Projektorganisation

Abb. 50: Matrix-Projektorganisation

Abb. 51: Projektcontrolling Regelkreis

Abb. 52: Projektnachbereitung: Gesteuertes Feedback

Abb. 53: Projektnachbereitung: offenes Feedback

Abb. 54: Vergleich klassisches und agiles Projektmanagement

Abb. 55: Scrum Framework

Abb. 56: Scrum-Ablauf

Abb. 57: Water-Scrum-Fall-Modell

Abb. 58: Kompetenzgebiete eines Projektleitenden

Abb. 59: Teamrollen nach Belbin

Abb. 60: Teamphasen nach Tuckman

Abb. 61: Moderationszyklus

Abb. 62: Konfliktarten

Abb. 63: Stufen der Konflikteskalation

Abb. 64: Eisenhower-Prinzip

Vorwort

Wenn es um Projektmanagement geht, dann denkt man zuerst an einen Begriff, der in Wirtschaftsunternehmen verankert ist. Der zweite Gedanke schweift gleich zu Großprojekten ab, mit denen sich wahlweise der Bund, Städte oder Gemeinden übernommen haben und so den Steuerzahler belasten. Obwohl im sozialarbeiterischen Umfeld Projektarbeit seit vielen Jahren einen festen Platz einnimmt, wird Projektmanagement eher weniger in diesem Bereich verortet.

Oftmals auch deshalb, weil die Projektarbeit zwar nach bestem Wissen und Gewissen gestaltet wird, jedoch die Ressourcen für die personelle Ausstattung, für Investitionen oder auch das Wissen über Projektarbeit in den Organisationen meist fehlen.

Dieses Buch basiert auf Erfahrungen aus meiner langjährigen Tätigkeit als Projektverantwortlicher für die unterschiedlichsten Projekte in Wirtschafts- und Sozialorganisationen. Darunter findet man Projekte wie den Aufbau eines Filialgeschäfts, die Lenkung des Kundenflusses, die Reorganisation von Führungsstrukturen oder konzeptionelle Umsetzungen wie die Einführung strukturierter Personalarbeit. Nicht zuletzt fließen meine Erfahrungen in der Begleitung von externen Projekten in die nachfolgenden Zeilen mit ein. Das Buch soll Ihnen bei Ihrer Projektarbeit eine Hilfestellung sein, mit niedrigen Budgets trotzdem zielführendes Projektmanagement in Ihrer Organisation durchführen zu können. In Ergänzung zu den harten Fakten der Strukturierung und Phasenverläufen von Projekten erhalten Sie auch Kenntnisse über die weichen Faktoren der Zusammenarbeit im Projektteam sowie für Ihre Führungsrolle.

Neben den gängigen Projektmanagementmethoden erhalten Sie auch Einblicke in betriebswirtschaftliche Themen über den Tellerrand der sozialen Arbeit hinaus. Diese kleine Reise durch die Welt des Projektmanagements schafft sicher keinen eigenen Standard, davon gibt es ausreichend. Vielmehr ist es mein Anspruch, all die vorhandenen Prozesse, Methoden und Instrumente des Projektmanagements in die Sozialarbeitswelt so zu übersetzen, dass sie für Studierende, angehende Projektmanager und Interessierte einen Bezug zu ihrem eigenen Umfeld herstellen.

Ich wünsche Ihnen viele hilfreiche Erkenntnisse auf unserer gemeinsamen Reise.

Benjamin Rahn