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Paul Heyse

Erkenne dich selbst

Novelle

Paul Heyse

Erkenne dich selbst

Novelle

Veröffentlicht im Null Papier Verlag, 2019
1. Auflage, ISBN 978-3-962811-58-7

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Erkenne dich selbst

Seit ei­ner Wo­che war ich in Flo­renz und be­fand mich dort von Her­zen wohl. Denn die Stadt ver­ei­nigt far­bi­ges na­tio­na­les Le­ben in al­ler schö­nen Un­ge­bun­den­heit des Sü­dens mit ei­nem hin­läng­li­chen Maß je­ner mo­der­nen Bil­dung und geis­ti­gen Reg­sam­keit, ohne die dem Nord­län­der sein Da­sein selbst in der la­chends­ten Sze­ne­rie, un­ter den lie­bens­wür­digs­ten Na­tur­menschen auf die Län­ge wie ein Traum vor­kommt. Auch die tos­ka­ni­sche Rein­lich­keit er­quickt hier ein wohl­er­zo­ge­nes deut­sches Ge­müt nach so man­chen rö­mi­schen und nea­po­li­ta­ni­schen Drang­sa­len, ohne dass es doch an ma­le­ri­schen Lum­pen und an­ti­ker Halb­nackt­heit gänz­lich man­gel­te, zu­mal in der ge­seg­ne­ten Jah­res­mit­te, wo ein Pla­ten-fes­ter Rei­sen­der weiß, dass man in Flo­renz »zur Koh­le ver­glühn« kann, wenn man die lan­düb­li­che Un­be­fan­gen­heit sich nicht zu Nut­ze macht.

Dass ich in all die­se Vor­zü­ge des Flo­ren­ti­ner Le­bens so­gleich ein­ge­weiht wer­den soll­te, da­für hat­te mein Schutz­geist mit be­son­de­rem Wohl­wol­len ge­sorgt. Er führ­te mich bei mei­ner ers­ten Um­schau nach ei­ner Pri­vat­woh­nung in ein sau­be­res, küh­les Haus, des­sen zwei­ter Stock von ei­ner wür­di­gen Wit­we ein­zeln ver­mie­tet wur­de. Die Magd wies mich in ein Hin­ter­zim­mer, aus dem mir ein rau­haa­ri­ger klei­ner Hund mit ge­sit­te­tem, halb­lau­tem Bel­len ent­ge­gen­lief. Die Si­gno­ra Eu­ge­nia selbst lag auf dem Sofa, in ei­ner je­dem küh­le­ren Luft­hauch, der sich durch die Ja­lou­si­en steh­len woll­te, äu­ßert zu­gäng­li­chen Haustracht. Selbst für einen Ken­ner des nea­po­li­ta­ni­schen Som­mer­ko­stüms war es ver­zeih­lich, wenn er Ab­stand nahm, ein­zu­tre­ten, so sehr war die­se bei den ers­ten An­fän­gen ste­hen ge­blie­ben und we­sent­li­cher Er­gän­zung be­dürf­tig. Die Dame in­des schi­en nichts zu ver­mis­sen. Sie nahm ru­hig eine Na­del, steck­te das sau­be­re Hemd über der Brust zu­sam­men, zog die Füße in den wei­ßen St­rümp­fen be­schei­den und an­mu­tig un­ter den Rock und bat mich mit freund­li­cher Hand­be­we­gung, den da­durch frei­ge­wor­de­nen Sofa­platz ein­zu­neh­men, wäh­rend sie selbst wie ein Mur­mel­tier zu­sam­men­ge­rollt in ih­rer Ecke lie­gen blieb.

Ein gut Teil mei­ner Blö­dig­keit wich, als ich in dem Hell­dun­kel des küh­len Ge­machs mich von den ge­setz­ten Jah­ren der In­ha­be­rin über­zeug­te. Auf der wun­der­lich ver­schwom­me­nen Fi­gur saß ein star­ker Kopf, an das be­rühm­te Bir­nen­haupt er­in­nernd, auf dem die fran­zö­si­sche Kro­ne nicht haf­ten woll­te. Kei­ne Art von Hau­be ver­un­zier­te den statt­li­chen Con­tour, und ein paar schwar­ze Lo­cken hin­gen lose zu bei­den Sei­ten auf die Schul­tern her­ab. Es hat­te gar nichts Ko­mi­sches, wenn sie bei je­dem Schüt­teln des Haup­tes, ohne wel­ches die Si­gno­ra kein Nein zu sa­gen ver­moch­te, lang­sam hin und her pen­del­ten. Auch die klei­nen schwar­zen Au­gen, die männ­li­che Nase und der brei­te Mund – schätz­ba­re Re­qui­si­te ei­nes Buf­fo­nen­ge­sichts – wa­ren ei­nes sehr ma­je­stä­ti­schen Aus­drucks fä­hig, be­son­ders der Magd ge­gen­über, die, eine stark­glied­ri­ge Per­son, nicht viel bes­ser als eine Leib­ei­ge­ne von ih­rer Her­rin ge­hal­ten wur­de und vor ei­nem un­gnä­di­gen Bli­cke der­sel­ben zit­ternd zu­sam­men­zu­schrump­fen schi­en.

Die Si­gno­ra hat­te ein Buch weg­ge­legt, als ich ein­trat; ich konn­te in dem grü­nen Ja­lou­si­en­däm­mer nur se­hen, dass es Ver­se wa­ren. Eine klei­ne Aus­ga­be des Al­fie­ri lag auf dem Tisch ne­ben ihr, dar­über und dar­un­ter ein bun­ter Hau­fe Jour­na­le und Zei­tun­gen. Auch im Üb­ri­gen war in dem Zim­mer von weib­li­chem Ap­pa­rat we­nig zu er­bli­cken, nicht ein­mal ein Spie­gel an der Wand; wo­ge­gen die Lage nach dem Hofe, die Stil­le und Küh­le zur Me­di­ta­ti­on sehr ein­lu­den.

Ich frag­te, ob noch ein ähn­li­ches Zim­mer frei ste­he, wor­auf sie ru­hig das Haupt schüt­tel­te und mich im bes­ten To­s­ka­nisch, flie­ßend, aber nicht über­flüs­sig, nach den Him­mels­ge­gen­den über die Vor­zü­ge die­ses ein­zi­gen Ge­machs auf­klär­te. Doch ste­he auf den üb­ri­gen Zim­mern nur die Mor­gen­son­ne, über Tag sei­en sie bis auf die Un­ru­he der Stra­ße nicht min­der be­hag­lich als die­ses. Sie wer­den be­grei­fen, fuhr die Si­gno­ra fort, ich gehe nie aus, au­ßer ins Thea­ter. Mein Zim­mer ist mein Flo­renz; so muss ich es mir schon nach mei­nen Be­dürf­nis­sen aus­su­chen.

Die Magd wur­de dann ge­ru­fen und ge­hei­ßen, mich zu den lee­ren Zim­mern zu füh­ren. Sie selbst blieb bis auf eine ent­las­sen­de Hand­be­we­gung un­er­schüt­ter­lich lie­gen. Ich bin noch nicht an­ge­zo­gen, Sie müs­sen ver­zei­hen, sag­te sie. Ich ver­beug­te mich und ging, die Magd pan­tof­fel­te vor­an; ein Gang durch den Kor­ri­dor, den fünf oder sechs Tü­ren vor­bei, die alle of­fen stan­den, zeig­te mir, dass ich noch die Wahl völ­lig frei hat­te, und so wähl­te ich das mit­tels­te Zim­mer, wo mich ein klei­ner runder Mar­mor­tisch mit ver­gol­de­tem Fuß aus der Fer­ne an­lach­te. Bei nä­he­rer Un­ter­su­chung teil­te das Sofa da­hin­ter frei­lich den Ruhm des Wa­gens, der mich von Sie­na her­ge­bracht hat­te: bei­de wa­ren, wie sich der Vet­tu­rin schmun­zelnd aus­zu­drücken pfleg­te, »hart, aber rein­lich«. Ich kehr­te es seuf­zend um und sag­te: Rein­lich, aber – hart! Zum Glück ließ sich dem Bett das­sel­be nach­sa­gen, und das wei­ße, dicht schlie­ßen­de Netz ge­gen die Zanza­ren, jene nächt­li­chen, ge­flü­gel­ten Blut­sau­ger, be­ru­hig­te mich vollends dar­über, dass ich eine Ge­lehr­te zur Wir­tin hat­te.

Denn das war sie, wie mir die Magd, so­bald wir al­lein wa­ren, fast mit ge­fal­te­ten Hän­den ver­trau­te. »Alle Pro­fes­so­ren in Flo­renz ken­nen und be­su­chen sie, und wenn ich über die Stra­ße gehe, Si­gnor, ru­fen sie mich an: Was macht Eure Her­rin, Stel­la? oder: Grüßt die Si­gno­ra Eu­ge­nia! dass ich ganz rot wer­de von der Ehre, eine dum­me Per­son, wie ich bin. Ich bin auch eine Wit­we, und mein se­li­ger Mann, der ein Koch war, hat mir noch auf dem Ster­be­bet­te ge­sagt, der Kut­scher sei­nes Herrn Gra­fen, der Lu­i­gi habe ein Auge auf mich, ich sol­le mein Glück nicht von mir sto­ßen. Aber nein, Herr, ich hal­te was auf die Ehre, und wenn auch Man­che sich nichts Bes­se­res wün­schen kann, als ih­ren Mann auf dem ho­hen Bock zu se­hen, mit den Sam­me­tho­sen und veil­chen­blau­er Li­vree, – ich hat­te schon als Jung­fer bei der Si­gno­ra ge­dient, und es ist bes­ser, dacht’ ich, du gehst wie­der zu ihr, die so viel Ge­nie hat, und bleibst da bis an dein se­li­ges Ende, wenn sie dich be­hal­ten will, eine dum­me Per­son, wie du bist, als du läs­sest dich von dem Töl­pel, dem Kut­scher, schla­gen, der nicht ein­mal Heu und Ha­fer zu­sam­men­rech­nen kann. O Si­gnor, wenn ich von ne­ben­an höre, wie sie lau­ter so Sa­chen re­den, die ich nicht ka­pie­re, wer­de ich so stolz und zu­frie­den, wie ich nicht sein könn­te, wenn mich auch der Kut­scher des Groß­her­zogs ge­hei­ra­tet hät­te!«

So brauch­te ich denn, wie ich nach dem An­fang schlie­ßen konn­te, um Un­ter­hal­tung in die­sem Hau­se nicht be­sorgt zu sein. Doch be­nutz­te ich die Ge­le­gen­heit nur mä­ßig, be­son­ders was die bra­ve Stel­la be­trifft, und selbst das »Ge­nie« der Si­gno­ra Eu­ge­nia un­ter­brach nur sel­ten die lan­gen, fei­er­li­chen oder hei­te­ren Ge­sprä­che, die ich mit dem Ge­ni­us der al­ten Stadt im Stil­len pflog. Es gin­gen zu viel Ehren­män­ner bei ihr aus und ein, und Die­ser und Je­ner schi­en sich nä­her an mich an­schlie­ßen zu wol­len, was mich aus mei­ner emp­fan­gen­den Stil­le her­aus­zu­rei­ßen droh­te. Das Glück, sich un­ge­stört mit den herr­li­chen Wer­ken der großen al­ten Zeit zu er­fül­len, gleich­sam auf wind­stil­lem Kahn strom­auf­wärts in die Ver­gan­gen­heit zu­rück­zu­fah­ren und die fer­nen Ufer zu be­stau­nen, woll­te ich mir durch kei­nen heu­ti­gen Men­schen­witz und Men­schen­ver­stand ver­küm­mern las­sen.

Ich war dar­um we­nig froh über­rascht, ei­nes Ta­ges ei­nem al­ten Be­kann­ten aus Deutsch­land zu be­geg­nen. Schon auf der Uni­ver­si­tät, wo ich ihn ken­nen ge­lernt, war ich ihm gern aus­ge­wi­chen. Auch jetzt, als er mich, über Eis und Thea­ter­zei­tung ver­tieft, in ei­nem Kaf­fee­hau­se an­re­de­te, mach­te ich einen schwa­chen Ver­such, durch ein frem­des Auf­bli­cken ihn von mir fern zu hal­ten. Er hat­te lei­der von je her die Art, mit ei­ner scha­den­fro­hen Schär­fe des Blicks der­glei­chen zu wit­tern und zu ver­ei­teln, in­dem er es ei­nem ins Ge­sicht sag­te.

Sie freu­en sich nicht sehr, mich zu se­hen, wie ich mer­ke, sag­te er ru­hig. Wie lan­ge ist es doch her, seit wir das letz­te Wort mit ein­an­der tausch­ten? Vier Jah­re oder fünf? Je­den­falls Zeit ge­nug, sich zu ver­än­dern. Sie ha­ben ge­wiss die­se Zeit be­nutzt; ich lei­der nur, um im­mer ei­gen­sin­ni­ger der zu blei­ben, der ich da­mals war. Wenn mir recht ist, konn­ten Sie mich frü­her nicht lei­den. Die­sel­be Frei­heit ha­ben Sie na­tür­lich auch jetzt noch. Es wäre aber freund­lich von Ih­nen, sich der­sel­ben nicht gleich von vorn her­ein zu be­die­nen; denn wie Sie mich da se­hen, bin ich zwar viel­leicht noch un­leid­li­cher, als sonst, aber mit dem Un­ter­schie­de, dass ich mir sel­ber da­bei leid tue.

Sei­ne Stim­me, de­ren schnei­den­de Schär­fe mir noch sehr gut in der Erin­ne­rung war, klang bei die­sen Wor­ten wei­cher und herz­li­cher als je. Ich stand auf und gab ihm die Hand.

Las­sen Sie mich die Tor­hei­ten mei­ner Mond­sche­in­jah­re nicht ent­gel­ten, Franz, sag­te ich la­chend. Wie wir uns da­mals tra­fen, litt ich ge­ra­de am ly­ri­schen Fie­ber, und Sie fühl­ten mir zu­wei­len un­sanft den Puls und dach­ten mich durch Sturz­bä­der zu hei­len. Mein Fall wird Sie dar­über auf­ge­klärt ha­ben, dass man bes­ser tut, die Krank­heit aus­to­ben zu las­sen. Ich ent­sin­ne mich noch je­nes wil­den Schwin­del­an­falls, in wel­chem ich auf mein Recht trotz­te, so krank und ver­rückt und hit­zig zu sein, wie mir be­lieb­te, und Ihre küh­le Ge­sund­heit gründ­lich zu ver­ach­ten. Wel­cher mei­ner ly­ri­schen Hei­li­gen war es doch, den sie mir ge­läs­tert und sei­ner Glo­rie be­raubt hat­ten?

Ich weiß nicht mehr, sag­te er nach­denk­lich – das aber weiß ich, dass ich Sie schon da­mals um al­les das be­nei­de­te, was ich einen sen­ti­men­ta­len Wahn schalt. Die schnö­des­te Miss­gunst reiz­te mich, Ihre Be­geis­te­rung zu ver­spot­ten. Be­geis­tert sein – um den Preis hät­te ich selbst ein dum­mer Mensch wer­den mö­gen. Frei­lich wa­ren die­se Wün­sche da­mals sel­te­ne Gäs­te in mir, wäh­rend jetzt – aber kom­men Sie ins Freie.

Wir gin­gen. Der Abend war schat­tig, al­lein so schwül, als glü­he statt ei­ner gol­de­nen eine schwar­ze Son­ne auf die Stadt her­ab. Doch wog­te in der schö­nen Stra­ße, die den Dom­platz mit dem Platz des Groß­her­zogs ver­bin­det, ein mü­ßi­ger Men­schen­strom auf und ab, alle Kaf­fee­häu­ser stan­den of­fen, Ge­schrei der Ver­käu­fer, die an den nied­ri­gen Ti­schen ihre Wa­ren aus­ge­legt hat­ten, gell­te in das Sum­men al­ler eu­ro­päi­schen Zun­gen hin­ein, und schon be­gan­nen die ers­ten schüch­ter­nen Mond­strah­len über den be­weg­li­chen Men­schen­köp­fen ihr Netz zu we­ben.

Nein, sag­te Franz, als ich in eine stil­le­re Sei­ten­stra­ße ab­len­ken woll­te, blei­ben wir un­ter der Men­ge. Ich weiß, dass Sie sich auf Ge­ständ­nis­se ge­fasst ma­chen, und mit Recht, denn was ich Ih­nen über acht Tage doch ver­trau­en wür­de, kann ich Ih­nen eben so gut in der ers­ten Stun­de sa­gen. Aber zu mei­ner Hand­voll Schick­sal braucht es kei­ner ge­heim­nis­vol­len Sze­ne­rie, plät­schern­der Brun­nen, ein­sa­mer Pa­läs­te, mau­zen­der Ka­ter und ver­lieb­ter Pär­chen, die sich in die Schat­ten drücken, wenn wir vor­bei­kom­men. Es reizt mich ge­ra­de, mit­ten un­ter dem Ge­plap­per und Ge­wäsch die­ser fried­li­chen Spa­zier­gän­ger Ih­nen mei­ne auf­rich­ti­ge Mei­nung über mich zu sa­gen. Doch ge­ste­hen Sie selbst, ob es Ih­nen nicht wie eine Sün­de vor­kommt, dass ich Ih­nen auch hier den Abend ver­der­ben will, wie so man­chen am Rhein! Was gehe ich Sie an? Was kön­nen Sie mir hel­fen? Es kam mir vor­hin, als ich Sie so zu­frie­den sit­zen und sich der Kri­tik über Si­gno­ra Ris­to­ri er­freu­en sah, in den Sinn, dass ich mei­ne al­ten Spott­sün­den nicht bes­ser wie­der gut ma­chen könn­te, als in­dem ich nun Ih­nen Ge­le­gen­heit gäbe, mei­ner zu spot­ten. Wenn Sie Lust zur Scha­den­freu­de ha­ben, nun gut, so mö­gen Sie er­fah­ren, dass der, den ihr gu­ten Jun­gen den Me­phi­sto zu nen­nen pfleg­tet, weil er eure Schwär­me­rei­en ver­nein­te, im Grun­de nur ein sehr dum­mer Teu­fel war. Denn ein Klü­ge­rer hät­te sich wohl ge­hü­tet, sich selbst zu ver­nei­nen.

Er sag­te das Al­les has­tig, lei­se, mit dem Tone völ­li­ger Re­si­gna­ti­on; ich er­kann­te ihn kaum wie­der.

Tun Sie, wie Sie wol­len, er­wi­der­te ich; re­den Sie, schwei­gen Sie – mei­ne Aben­de sind nicht mehr so leicht zu ver­der­ben, wie sonst. Ich möch­te wis­sen, was mich jetzt um den Ge­nuss brin­­­­­­­­­­­­­­­