Dein Name ist Jeremiah Cotton. Du bist ein kleiner Cop beim NYPD, ein Rookie, den niemand ernst nimmt. Aber du willst mehr. Denn du hast eine Rechnung mit der Welt offen. Und wehe, dich nennt jemand »Jerry«.
Eine neue Zeit. Ein neuer Held. Eine neue Mission. Erleben Sie die Geburt einer digitalen Kultserie: COTTON RELOADED ist das Remake von JERRY COTTON, der erfolgreichsten deutschen Romanserie, und erzählt als E-Book-Reihe eine völlig neue Geschichte.
COTTON RELOADED erscheint monatlich. Die einzelnen Folgen sind in sich abgeschlossen. COTTON RELOADED gibt es als E-Book und als Audio-Download (ungekürztes Hörbuch).
Grinell, Iowa
Plötzlich und vollkommen unerwartet stirbt Cottons alter Schulfreund Alan »Blacky« Colbert. Als Jugendliche waren die beiden unzertrennlich – bis Cottons erste große Liebe Peggy Lee sich in Blacky verliebte. Cotton kehrt in seine alte Heimatstadt Grinell zurück, um Blacky die letzte Ehre zu erweisen. Als Peggy ihren Verdacht äußert, ihr Mann sei keines natürlichen Todes gestorben, beginnt Cotton privat zu ermitteln – vollkommen ahnungslos, dass jeder seiner Schritte ganz genau beobachtet wird …
Peter Mennigen wuchs in Meckenheim bei Bonn auf. Er studierte in Köln Kunst und Design, bevor er sich der Schriftstellerei widmete. Seine Bücher wurden bei Bastei Lübbe, Rowohlt, Ravensburger und vielen anderen Verlagen veröffentlicht. Neben erfolgreichen Büchern, Hörspielen und Scripts für Graphic Novels schreibt er auch Drehbücher für Fernsehshows und TV-Serien.
Heimkehr in den Tod
Für einen Agenten war es überlebenswichtig, in jeder Situation möglichst das Richtige zu tun. Ein Fehler war ein Luxus, der oft teuer bezahlt werden musste. Cotton hatte gleich mehrere Fehler begangen. Mit dem Ergebnis, dass er jetzt mächtig in der Bredouille steckte. Eine unerfreuliche, wenngleich keine völlig unvertraute Situation für ihn.
Der G-Man hatte von Anfang an gewusst, dass es bei diesem Fall Probleme geben würde. Was er nicht wusste, war, wo zum Teufel er sich gerade befand. Er wusste lediglich, er war in einem Keller eingesperrt. Ringsum verputzte Wände aus Stein. Ein mit Staub und mumifizierten Fliegenleichen bedeckter Betonboden. Eine massive Stahltür. Von außen verriegelt. Hatte bereits einige Fußtritte Cottons mit stoischer Ruhe überstanden. Vor der Mauer links stapelte sich eine Ansammlung ausrangierter Möbel um einen klobigen Kleiderschrank, der seine Blütezeit auch schon lange hinter sich hatte. An der rückwärtigen Wand versuchte sich ein wenig Sonnenlicht der Dunkelheit entgegenzustellen. Trüb sickerte es durch einen horizontalen Spalt von der Größe einer Schießscharte, der in Kopfhöhe als Fenster herhalten musste. Selbst bei optimistischer Einschätzung passte bestenfalls ein Hamster durch das mickrige Loch.
Unter der Maueröffnung kauerte Special Agent Philippa »Phil« Decker am Boden. Cotton versuchte, sich von dem vorwurfsvollen Blick seiner Kollegin nicht allzu viele Schuldgefühle einimpfen zu lassen. Nichtsdestotrotz war er es gewesen, der Decker in diese Situation gebracht hatte. Wenngleich die attraktive Lady neben Decker eine gehörige Portion Mitschuld an dem Dilemma für sich beanspruchen durfte.
Sichtlich schockiert angesichts der Hoffnungslosigkeit ihrer Lage kauerte Peggy Lee wie in Trance da. Niemand wusste, dass sie hier eingesperrt waren. Außer denen natürlich, die dafür verantwortlich waren und ihnen wohlweislich Waffen und Smartphones abgenommen hatten.
Cotton unterzog ihr Gefängnis einer erneuten Inspektion, als er spürte, wie plötzlich der Boden erzitterte. Ein anschwellendes Getöse zerriss die Stille. Vor dem Gebäude mischte sich das Dröhnen von Motoren mit dem Klirren von Stahl.
Decker war sofort auf den Beinen und starrte aus der Fensteröffnung. Auf dem von verdorrtem Unkraut überwucherten Grundstück fuhren schwere Kipplaster, Zugmaschinen, Planierraupen und Bagger vor. Sogar ein Kran rollte heran. Nachdem er aufgebaut war, befestigte der Kranführer eine schwere Abrissbirne am unteren Ende eines Stahlseils. Sie schwang in trägen Bewegungen immer näher auf das Gebäude zu.
Mit wachsendem Entsetzen erkannte Decker, was da vor sich ging: Das Gebäude sollte dem Erdboden gleichgemacht werden. Und jeder, der sich noch darin aufhielt, würde in wenigen Minuten von Hunderten Tonnen Gestein erschlagen werden.
»Wir müssen hier raus!«, stieß Decker hektisch hervor. »Sofort!«
Um die Bauarbeiter auf sich aufmerksam zu machen, schrie Cotton so laut er konnte, aber es war Zeitverschwendung. Die Baumaschinen verursachten einen Höllenlärm, der jeden Hilferuf im Keim erstickte.
Dann erfolgte der erste Aufprall der Abrissbirne. Sie richtete zunächst nur oberflächlichen Schaden am Verputz und Mauerwerk an. Der nächste Aufschlag hinterließ tiefe Risse in der Fassade. Dachziegel prasselten herunter, begleitet vom Bersten von Gestein und dem Splittern von Holz.
Als Nächstes stürzte die gesamte Dachkonstruktion in sich zusammen. Die Erschütterung ließ das Haus in seinen Grundfesten erbeben. Im Keller bröckelte der Putz von der Decke.
Es folgte eine Wolke aus Steinsplittern, die die Druckwelle durch die Fensteröffnung in das Untergeschoss presste. Cotton und die beiden Frauen wurden zu Boden geschleudert.
Nach einer schmerzhaften Rutschpartie über den Beton presste Decker sich Halt suchend gegen eine Wand.
»Cotton?« Ihre Stimme klang seltsam rau und laut; infolge des mörderischen Getöses war sie halb taub.
Keine Antwort. Der G-Man lag rücklings auf dem Boden. Irgendetwas hatte ihn am Kopf erwischt. Seine Finger ertasteten Blut auf der Stirn, und neben seiner Wange sah er im Augenwinkel einen hochhackigen Frauenschuh, mit dessen Absatz sein Schädel Bekanntschaft geschlossen hatte. Dass Peggy Lee der Länge nach auf ihm gelandet war, hatte weniger mit Cottons Anziehungskraft als vielmehr mit der Schwerkraft zu tun. Nun lagen beide bäuchlings übereinander, der Kopf jeweils in Höhe der Schuhe des anderen.
»Nun sagen Sie schon was, verdammt«, fluchte Decker krampfhaft würgend und hustend.
»Mir geht es gut«, rief Cotton gegen das Klingeln in seinen Ohren an.
»Was ist mit Ihrer Freundin?« Decker konnte in dem dichten Dunst nichts erkennen.
»Exfreundin«, verbesserte Cotton sie nach Atem ringend, während er Peggy Lee sanft, aber bestimmt von sich herunterschob. »Alles in Ordnung.«
Benommen taumelte Peggy Lee auf ihre High Heels. Die Luft war dermaßen mit Staub gesättigt, dass es das Atmen beinahe unmöglich machte. Blindlings tastete sie in dem Pulvernebel umher. Neben ihr arbeitete sich Cotton auf die Beine.
Ohne Vorwarnung donnerte die Abrissbirne erneut gegen die Außenwand des Hauses, worauf der Kellerboden noch wilder bebte und schwankte. Peggy Lee verlor erneut das Gleichgewicht. Mit einer Hand klammerte sie sich am G-Man fest, sonst wäre sie gestürzt. Der ganze Raum schien zur Seite zu kippen. Trümmerteile prasselten herab. Mit unheilvollem Knirschen senkte sich die Kellerdecke ein Stück weit herunter.
»Also, Cotton, wie sieht Ihr Plan B aus?« Deckers leicht gereizter Tonfall unterstrich, wie sehr sie es hasste, in unkontrollierbare Situationen wie diese zu geraten.
»Ich habe keinen Plan B«, gab er mit entwaffnender Aufrichtigkeit zu und wünschte sogleich, er hätte es nicht getan.
Deckers Augen blitzten ihn wütend an.
»Was jetzt?«, schaltete Peggy Lee sich ein.
»Nachdenken«, antwortete Cotton.
»Beten«, schlug Decker alternativ vor.
Tatsächlich stieg mit jeder Sekunde die Wahrscheinlichkeit, dass man von den drei Eingeschlossenen nur noch die zerquetschten Leichen finden würde. Während ihnen die Zeit davonlief, wurden Cotton drei Dinge zur Gewissheit.
Erstens: Von außen war keine Hilfe zu erwarten.
Zweitens: Das Gebäude stürzte jeden Moment über ihnen ein.
Drittens: Seine Rückkehr nach Grinnell hatte er sich etwas weniger dramatisch vorgestellt.
Am allerwenigstens jedoch hatte Cotton damit gerechnet, dass er heute in seiner alten Heimatstadt sterben würde.
Begonnen hatte das Drama ein paar Tage zuvor bei einer Beerdigung auf dem Chester-Township-Friedhof von Grinnell, einem kleinen, etwa neuntausend Einwohner zählenden Provinzkaff im Bundesstaat Iowa.
Während des Vormittags hatte der Wind dunkle Wolken über den Himmel getrieben. Inzwischen sah es so aus, als würde der Regen jeden Moment auf die wenigen Trauergäste herunterprasseln, die dem Toten die letzte Ehre erweisen wollten.
Cotton stand ein Stück abseits unter einem Baum und beobachtete eine Gruppe von Leuten, die sich um das offene Grab gruppiert hatten. Etliche Männer in seinem Alter kannte er noch aus der Zeit, als er selbst in dieser Kleinstadt zuhause gewesen war. Einige der Burschen hatten mit dreizehn bereits mehr auf dem Kerbholz als manch alteingesessener Knastbruder auf Rikers Island. Aus ihnen waren stämmige Männer geworden, mit kahl rasierten Schädeln und einer ganzen Galerie an Tätowierungen. Sie sahen nicht so aus, als hätten sie bei einer Versicherung oder Bank Karriere gemacht. Eher, als würden sie zur Arbeit statt Aktentaschen großkalibrige Waffen mitnehmen. Die Hände in den Taschen ihrer Jeans oder Lederjacken vergraben, gab sich keiner allzu viel Mühe, seine Gleichgültigkeit gegenüber der Trauerzeremonie zu verschleiern.
Abgesehen von gelegentlichen Auseinandersetzungen hatte es früher kaum Berührungspunkte zwischen ihnen und Cotton gegeben. Bei Blacky dagegen war es anders gewesen. Ihn hatte Cotton besser gekannt als die meisten hier auf dem Friedhof. Als Jugendliche waren sie unzertrennlich gewesen, fast wie Brüder. Später jedoch hatten sie sich entzweit. Auslöser der Entfremdung war das Objekt ihrer beiderseitigen Begierde gewesen: Peggy Lee.
Ein silberhaariger Pfarrer tauchte am Grab auf. Er bekundete der Witwe des Verstorbenen sein Beileid. Dann wandte er sich mit tröstlichen Worten an die übrigen Anwesenden. Mit gedämpfter Stimme erging er sich darin, wie unerwartet, jung und grausam Alan Colbert – so Blackys richtiger Name – dem Leben entrissen worden war.
Wenn man den Geistlichen so reden hörte, hätte man den Verblichenen für einen allseits beliebten, herzensguten Jungen halten können. In Wahrheit war vermutlich das genaue Gegenteil der Fall. Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn Blackys Seele jetzt nicht im tiefsten Höllenfeuer schmorte.
Cotton hörte dem Priester nicht weiter zu, sondern richtete seine Aufmerksamkeit auf die trauernde Witwe. Die einstige Peggy Lee Watson und spätere Peggy Lee Colbert war Cottons erste große Liebe gewesen. Mit siebzehn hatte sie erst sein Herz erobert und dann gebrochen. Inzwischen war sie zu einer attraktiven Frau herangewachsen. Schlank, fein geschnittenes Gesicht, langes dunkles Haar, hohe Wangenknochen, große Augen, üppige Lippen – das volle Programm einer Kleinstadtschönheit.
Unter einem dunklen Mantel trug sie ein schwarzes Kostüm. In der Hand hielt sie eine einzelne Rose. Mit gesenktem Haupt stand sie am Kopfende des Grabes. Das Haar hing ihr wie ein dunkler Schleier im Gesicht. Ohne den Kopf zu heben, warf sie Cotton einen Blick zu. Ihre Augen verengten sich kurz, dann wandte sie das Gesicht ab und betrachtete die Aussicht auf den Sarg.
Nach der Aufforderung, für die Seele des Toten zu beten, trat der Priester beiseite. Peggy Lee legte ihre Rose auf den Sarg, um den anschließend vier Kumpels von Blacky Aufstellung nahmen; dann ließen sie den Sarg an Stricken in die Grube hinunter.
Blumengestecke oder Kränze gab es keine. Stattdessen stellte einer aus der Lederjacken-Fraktion einen tragbaren MP3-Player an. Gitarrenriffs eines Heavy-Metal-Songs dröhnten über den Friedhof.
Nachdem der Sarg vom Erdboden verschluckt war, zogen die Anwesenden nacheinander am Grab vorbei. Im Vorbeigehen warf jeder eine Blume aus einem bereitstehenden Korb in die Grube und entfernte sich diskret.
Niemand schien Notiz von Cotton zu nehmen. Der G-Man wusste nicht, was er erwartet hatte, aber einen Ausdruck des Wiedererkennens in den Gesichtern seiner alten Schulkameraden hätte er schon zu schätzen gewusst.
Peggy Lee wartete, bis der letzte Trauergast den Friedhof verlassen hatte. Dann trat sie vor den Besucher aus New York.
»Jerry?«, fragte sie. »Jerry Cotton? Bist du es wirklich?«
»Hallo, Peggy Lee«, begrüßte er sie. »Habe ich mich so verändert? Übrigens, ich höre jetzt auf Jeremiah.«
Sie umarmte ihn und drückte ihn an sich. »Es ist lange her, seit wir uns das letzte Mal gesehen haben.« Sie ließ ihn los und musterte ihn prüfend. »Du siehst gut aus. Bist jetzt ein Mann des Gesetzes, hab ich gehört.«
»Das bin ich. Und, läuft bei dir alles gut?«
»Ich habe gerade meinen Ehemann unter die Erde gebracht«, entgegnete sie bitter. »Was denkst du?«
»Blacky war mal mein Freund.«
»Und ich deine Freundin, die dich dann mit deinem Freund betrogen und ihn geheiratet hat.« Sie seufzte. »Hat sich als Fehler herausgestellt. Wahrscheinlich wärst du die bessere Wahl gewesen. Aber es bringt nichts, die Vergangenheit aufzuwärmen. Ist ja eh nichts mehr dran zu ändern. Lassen wir das Vergangene also zusammen mit Blacky im Grab ruhen. Danke, dass du zu seinem Begräbnis gekommen bist.«
»Allein deshalb hast du mich vorgestern wohl kaum angerufen und hergebeten«, vermutete Cotton.
»Können wir nachher darüber reden?«
»Wo?«
»Bei mir zuhause, Maple Lane 12.«
»Okay. Ich weiß, wo das ist.«
»Gut.« Peggy Lee versuchte zu lächeln. »Dann sehen wir uns dort, heute Abend acht Uhr. Ich muss vorher noch ein paar Dinge rund um die Beisetzung erledigen.«
»Bevor du gehst, da wäre noch was.« Cotton musterte sie nachdenklich. »Da du das Thema vorhin selbst angeschnitten hast … weshalb hast du mir damals eigentlich den Laufpass und Blacky den Vorzug gegeben?«
Sie reagierte mit einem abweisenden Blick. »Tut mir leid, das brauchst du nicht zu wissen.«
*
Es waren knapp fünf Minuten zu Fuß vom Friedhof bis zur Hauptstraße von Grinnell. Dort hatte Cotton seinen Dodge Challenger in einer ruhigen Seitenstraße geparkt. Er kontrollierte kurz, ob ihm kein übereifriger Cop einen Strafzettel wegen Überschreitens der Parkzeit verpasst hatte.
Anschließend schlenderte er durch das Stadtzentrum und gönnte sich den einen oder anderen nostalgischen Rückblick. An jeder Ecke lebten Szenen aus seinen Kindertagen wieder auf. Cotton ließ sich weiter treiben und landete schließlich vor einem roten Backsteinhaus, in dem sein Vater früher ein Geschäft für Jagd- und Angelbedarf hatte. Heute befand sich einer dieser Billigläden darin, die sich überall in den Städten ausbreiteten.
Es war Jahre her, seit Cotton das letzte Mal hier gewesen war. Dennoch hatte er das Gefühl, als wäre es erst gestern gewesen. Das traf auch für die Bushaltestelle zu, an der Peggy ihm den Laufpass gegeben hatte. Nach so langer Zeit sah er diesen Abend immer noch in all seinen grausamen Einzelheiten vor sich. Eigentlich hatte er damals vorgehabt, mit ihr ins Kino zu gehen. Stattdessen hatte sie ihn hier abserviert.
Es war ein Gefühl gewesen, als hätte ihm jemand einen Tritt in den Magen versetzt, der ihn wachrüttelte. Schlagartig befand er sich nicht mehr auf rosaroten Wolken mit ihrem ganzen Spektrum an positiven Gefühlen, sondern in der physisch realen Welt mit all ihrer Härte. Liebe verwandelte sich in Wut und Eifersucht.
Der damit verbundene Schmerz war nicht annähernd vergleichbar mit dem, was Cotton später beim Tod seiner Familie in New York verspürt hatte. Doch vor dem schicksalhaften 11. September war er niemals so unglücklich gewesen wie an diesem Tag in Grinnell.
Rückblickend gesehen, hatte er sich damals ziemlich wacker geschlagen. Er hatte nicht geheult, gebettelt oder sich vor Kummer übergeben. Allerdings sah er sich im Anschluss an diese für ihn neue Erfahrung gezwungen, ein paar grundsätzliche Überlegungen anzustellen: über Treuebrüche und damit verbundene Enttäuschungen und Verbitterungen, inklusive der Verfallszeit von Emotionen und seiner allgemeinen Einstellung Frauen gegenüber.
Er hatte weder Peggy Lee noch Blacky jemals gefragt, wann es zwischen ihnen angefangen hatte. Er war auch nicht wild darauf, es zu erfahren. Nicht, dass das heute noch eine Rolle spielte. Ein Seelenklempner hätte diese Gedankenspiele vermutlich als dilettantischen Versuch seines verletzten Egos bezeichnet, diesen Teil seiner Vergangenheit mit der Gegenwart zu versöhnen.