Dein Name ist Jeremiah Cotton. Du bist ein kleiner Cop beim NYPD, ein Rookie, den niemand ernst nimmt. Aber du willst mehr. Denn du hast eine Rechnung mit der Welt offen. Und wehe, dich nennt jemand »Jerry«.
Eine neue Zeit. Ein neuer Held. Eine neue Mission. Erleben Sie die Geburt einer digitalen Kultserie: COTTON RELOADED ist das Remake von JERRY COTTON, der erfolgreichsten deutschen Romanserie, und erzählt als E-Book-Reihe eine völlig neue Geschichte.
COTTON RELOADED erscheint monatlich. Die einzelnen Folgen sind in sich abgeschlossen. COTTON RELOADED gibt es als E-Book und als Audio-Download (ungekürztes Hörbuch).
Bürgerkrieg
Louisville, Kentucky, Anwesen der Familie Ames, fünf Jahre zuvor
Gupta zögerte einen Moment, ehe er die Fliegentür sachte aufzog und den Schlüssel im Schloss des Seiteneingangs versenkte. Er wartete drei Sekunden, bis ihm die Leuchtdiode verriet, dass die Alarmanlage den Schlüsselcode akzeptiert hatte.
Die Lichter im Gebäude waren seit zwei Stunden erloschen. Er konnte davon ausgehen, dass die Frau allein im Haus war. Vermutlich lag sie bereits im Bett. Das Dienstmädchen hatte seinen freien Tag, und Gordon, der Sohn, übernachtete bei Freunden. Vielleicht amüsierten sich die zwei auch gemeinsam. Man hörte über den jungen Ames ja so einiges. »Schürzenjäger« war noch die freundlichste Bezeichnung, die sie Gordon in der Firma angehängt hatten. Sollte Carl den Jungen jemals auf einer einsamen Straße in die Finger bekommen …
Gupta rieb sich nervös die Hände und streifte die Handschuhe über. Es war nicht die feuchtschwüle Nachtluft, die ihn schwitzen ließ. Er rollte die mitgebrachte Sturmhaube über den Kopf, sodass vom Gesicht bloß noch die Augen zu sehen waren. Dann drehte er den Schlüssel, öffnete die Tür und schlüpfte hindurch. Nun hatte er buchstäblich die Schwelle überschritten.
Autos knacken und ein paar Runden damit drehen, auf Verkehrsschilder ballern, die eine oder andere Prügelei – welcher Zwanzigjährige, der in den Randbezirken von Louisville lebte, tat das nicht? Aber Einbruch? Er brauchte das Geld. Außerdem …
Alles schnell erledigt, hatte sein Auftraggeber versprochen. Nur ein bisschen den Buhmann spielen, und seine Zukunft wäre gesichert.
Nun war es sowieso zu spät. Gupta knipste die Taschenlampe ein und pirschte durch die Küche in die Haupthalle, wo sich vor hundertfünfzig Jahren noch feine Leute im Tanz gedreht hatten.
Da war jemand. Der Lichtstrahl streifte ein Gesicht auf der Treppe. Gupta zuckte zusammen. »Scheiße!«, flüsterte er und wich zurück. Im selben Moment unterdrückte er ein hysterisches Glucksen. Er hatte sich vor einem Ölbild erschreckt.
Oh Mann!
Die Ahnengalerie der Familie Ames flankierte die Treppenstufen. Ganz unten prangte das Porträt des verstorbenen Hausherrn. Er musterte den Eindringling mit strengem Blick.
Gupta kämpfte das Verlangen nieder, umzukehren. Er atmete geräuschvoll durch den Mund. Sein Herz tackerte wie die altersschwache Nähmaschine, mit der seine Mutter ihren Lebensunterhalt verdiente, aber er musste weitermachen. Die Treppe rauf, dann die zweite Tür nach links. Die schwarzen Sportschuhe verursachten kaum einen Laut auf den teppichbelegten Stufen. Oder war es die Aufregung, die Guptas Schritte beflügelte?
Er zuckte zusammen, als irgendwo über ihm eine Tür quietschte. Barfüßige, tappende Schritte waren zu vernehmen.
Er war wohl doch nicht so leise, wie er glaubte.
»Rita? Bist du schon zurück?«, fragte eine verschlafene Frauenstimme. Sie hörte sich an wie hundert Valium auf einmal und war vor Kummer schwer wie eine Kiste mit Maschinenteilen.
Gupta ballte angespannt die Finger. Die Lampe setzte zweimal kurz aus und erlosch. Verdammtes Mistding! Gupta hatte das Ding heute ein Dutzend Mal angeschaltet und extra neue Batterien eingelegt.
Er beeilte sich, auf den ersten Treppenabsatz zu gelangen, damit er nicht im Dunkeln mitten auf den Stufen festsaß.
Die Schritte verstummten. »Riiita?«
War die Alte zugedröhnt oder nur voll wie eine Haubitze?
Guptas Handflächen kribbelten. Die schwitzende Haut klebte an den Latexhandschuhen. Er wollte die Seitentasche der hautengen Jeans mit dem rechten Zeigefinger aufhalten und die schmale schwarze Lampe hineinschieben, merkte dann aber, dass er den Schlüssel noch in der Hand hielt. Eine Sekunde zu spät. Der Schlüssel fiel mit leisem Klimpern auf den Treppenabsatz. Das Geräusch hallte ihm in den Ohren wie ein Schuss.
Hastig schob er die Lampe in die Hose, bückte sich, tastete nach dem Schlüssel.
Oben quietschte erneut die Tür. Diesmal waren die Schritte fester, zielstrebiger. Umso besser. Wenn die Alte ihm entgegenkam, war er schneller hier raus. Sobald er mit ihr fertig war, war die Sache ohnehin gelaufen.
Aber der verdammte Schlüssel! Er musste ihn zurückbringen.
Gupta schluckte. Der Mund wurde ihm trocken. Dann endlich fand er das verdammte Ding. Mechanisch rieb er sich mit Daumen und Zeigefinger über die Augenbrauen.
Im Flur ging das Licht an.
Geblendet blinzelte Gupta, schaute nach oben.
Eine Frau im Nachthemd erschien am Treppenabsatz.
»Her mit dem Schmuck!«, sagte Gupta grob, um sie in Angst zu versetzen. »Oder du kriegst Ärger.« Er versuchte, seine Stimme furchterregend klingen zu lassen, wie die von Batman.
Die Frau erstarrte, halb von der Türöffnung verdeckt.
Das war ja leichter als erwartet.
Gupta machte einen Schritt auf sie zu, da rutschte die Lampe schon wieder aus der verdammten Jeans.
Gupta langte hin.
In diesem Moment zog die Frau den Arm vor und schoss zweimal. Eine Feuerkugel traf Gupta in die Brust und zerriss ihn beinahe. Er wurde nach hinten geschleudert, prallte von der Wand ab und stürzte die Treppe hinunter.
Ich fliege, war sein letzter Gedanke. Wie Batman.
Perryville, Kentucky, 8. Oktober
Das Gemetzel war gnadenlos. Pulverdampf hüllte die Hügel bei Perryville ein. Das Gras war ein zerstampfter, feuchter Teppich. Der von Füßen umgepflügte Boden Kentuckys war voller Kaninchenlöcher und Stolperfallen. Er schien nach den Beinen der Soldaten zu greifen, die den Staat unter ihre Kontrolle bringen wollten.
Die Unions-Brigade hatte sich unter hohen Verlusten die Anhöhe hinaufgekämpft und die Gegner zurückgedrängt. Sie hatte zuvor am Chaplin River dringend benötigte Wasservorräte gesichert. Aber um welchen Preis! Hunderte waren dabei gestorben. Nun marschierten die Überlebenden tiefer ins Hügelland hinein. Blind, todesmutig dem Feind entgegen.
Die Konföderierten verbargen sich wie ein graues Geisterheer im Schießpulverdunst.
Wohin man auch sah, fielen Männer. Sogar der Fahnenträger sank zu Boden. Aber noch bevor das Sternenbanner das Gras berührte, wurde es aufgefangen und vom nächsten Mann weitergetragen. Von einer Stellung her donnerte Artillerie. Es war die eigene Seite, die ihnen den Weg freimachte. Das Dröhnen der schweren Kanonen wurde zu einem verlässlicheren Antreiber als die wirbelnden Trommeln und die gebrüllten Befehle der Offiziere, die im Dauerfeuer von Trommelgewehren, Steinschlossmusketen und Luntenflinten völlig untergingen. Hauptleute bewegten die Lippen, aber die Kommandos kamen zerhackt bei den Soldaten an. Bloß die hochgereckten Säbel der Befehlshaber wiesen ihnen die Richtung. Und das Heulen und Kriegsgeschrei der Rebellen, die sich bei jeder Feuerpause der Kanonen wie Teufel gebärdeten. Sie hatten sich hinter einen Holzverhau zurückgezogen, einen Zaun, der ihnen Deckung gab.
Rauch umhüllte sie wie in eine kompakte Masse. Der Geruch von Schwarzpulver und heißem Metall legte sich wie ein Leichentuch auf die Männer. Der Boden war gepflastert mit Verletzten und Sterbenden.
Die Soldaten stolperten über Arme, Beine, dahingestreckte Leiber und Musketen. Getroffene deckten ihre Wunden ab, die Gesichter schmerzverzerrt. Viele starrten blicklos zum Himmel, Fotos von geliebten Frauen in den erkaltenden Händen.
Die Konföderierten hinter dem Zaun waren, was die Mannstärke betraf, in der Unterzahl. Dennoch schossen sie die Yankees ab wie Hasen.
»Bajonette aufge…«
Rums!
Die Artillerie schnitt dem Captain das Wort ab.
Die Männer wussten auch so, was von ihnen erwartet wurde. Sie pflanzten die Bajonette auf ihre Gewehre. Alles in ihnen drängte danach, den Feind in Stücke zu reißen. Die Zeit der Paraden war lange vorbei. Der Krieg dauerte schon ewig.
Die ausgedünnten Reihen der blauen Uniformen schlossen sich vor dem Angriff wieder. Ein Offizier zu Pferd sprengte voran. Geschlossen rannte die Schar hinterher. Für Abe Lincoln. Für die Einheit der United States of America. Und die ersehnte Heimkehr.
Ein Windstoß riss die Pulverwolken über dem Feld auf, verschaffte den erhitzten Körpern ein wenig Kühle und öffnete den Blick auf den Feind. Graue Gesichter über ebensolchen Uniformen. Ausgemergelt, mit wilden Augen voller Hass. Es war, als blickten die Unionssoldaten in einen staubigen Spiegel.
*
»Großartig. Einfach grandios!« Gordon Ames reichte seinem Onkel das Fernglas. Er bekam eine Gänsehaut.
Die Tribüne bot an diesem warmen Oktobertag eine hervorragende Sicht über das Schlachtfeld. Wie eine gezackte Narbe lief ein Zaun über die gewellte Grasfläche. Zu beiden Seiten dieses Zauns hatten die Gegner Aufstellung bezogen. Die Zuschauer konnten sich fühlen wie auf dem sprichwörtlichen Feldherrenhügel. Auf einer Strecke von 200 Yards zogen Truppen auf. Berittene Offiziere und brüllende Sergeants führten ihre Trupps in einer tödlichen Choreografie gegeneinander. Obwohl der Blick unverstellt war, sah man vor lauter Pulverdampf manchmal kaum etwas von der gespielten Auseinandersetzung. Vorderlader krachten, Kanonen spuckten grelle Flammen. Die Schüsse wetterten durch den State Park von Perryville, als tobte dort ein Gewitter.
»Klingt nach einem Haufen dicker Knallfrösche. Ochsenknallfrösche.« Junior Senator Kendall Whatley aus Louisville gab das Fernglas zurück und lächelte seinen erwachsenen Neffen an.
Gordon lächelte zurück. »Toll, dass du es einrichten konntest, Onkel. Und danke für die Einladung.« Er spähte in das Gewimmel und drehte am Button auf dem Jeanshemd, auf dem in breiter Westernschrift Old Louisville – Young Spirit stand. »Kannst du die Jungs irgendwo ausmachen?«
»Sind sie nicht schon vorbei?«, fragte Whatley. »Das ist doch dein Fachgebiet. Ich habe in den letzten Jahren ein wenig den Anschluss verloren.«
Seine Leibwächter Perez und Simon standen eine Reihe über und unter ihm, um Onkel und Neffe ein wenig Privatsphäre zu lassen. Perez beschäftigte sich einen Augenblick lang mit seinem Handy. Simon scannte gewohnheitsmäßig die Tribüne nach potenziellen Gefahren ab. Beide schienen keine Freunde historischer Aufführungen zu sein. Sie hatten kaum mehr als ein mitleidiges Lächeln für die Männer übrig, die sich unten die Seele aus dem Leib schrien, schossen und rannten. Wieso sollte man auch Angst vor Platzpatronen und Vorderladerflinten haben?
»Also …« Whatley wandte sich erneut an Gordon. Doch sein nächster Satz ging im Rumpeln einer Mörserbatterie unter. Vier Maultiere zogen das Geschütz direkt unterhalb der Tribüne vorbei. Der Treiber in der blauen Uniform rannte nebenher und feuerte seine Tiere an. »McPearson, lauf! Los, Beauregard! Lee und Stuart, auf geht’s. Sonst landet ihr in der Salami!«
Whatley verkniff sich ein Grinsen. Der Nordstaatler hatte die Mulis nach berühmten Generälen der Südstaaten benannt. Psychologische Kriegsführung nannte man das wohl.
»Bei dem Tempo solltest du den Zossen lieber Don Carlos Buell taufen«, rief ein Zuschauer. Er trug einen breitkrempigen grauen Hut mit einer auffälligen Straußenfeder und ein rotes Hemd. Seine blauen Hosenträger waren über dem Rücken gekreuzt und mit weißen Sternen bedeckt, wie das Andreaskreuz der Konföderierten. Buell, General der Nordstaaten, war nicht gerade ein Vorbild an Schnelligkeit und Entschlusskraft gewesen. Tatsächlich hatte er es vor 150 Jahren an genau diesem Ort versäumt, den Vorteil aus dem Verlauf der Schlacht zu ziehen und die Konföderierten aufzureiben.
Ringsum ertönte Gelächter.
Ein Windstoß öffnete die Sicht auf ein Kontingent der Nordstaaten. Einen Moment lang waren die Yankees und die heranstürmenden Rebellen gut zu beobachten. Nach der ersten Salve war es damit vorbei. Schüsse knatterten, Gewehrmündungen spien Feuer und Rauch.
Ein Schlag traf die Tribüne. Es knallte.
Die Leibwächter waren plötzlich hellwach.
»Runter!«, rief Simon, während Perez den Senator bereits tiefer hinter den Sitzreihen in Deckung schob.
Gordon sah sich verwirrt um. Im Holz der Tribüne, dort, wo er mit seinem Onkel gestanden hatte, prangte ein Loch. Und die Kugel steckte noch im rauchenden Holz.
*
New York, Cyberedge-Gebäude, John D. Highs Büro, 10:30 Uhr
Der Chef des G-Teams hatte die Special Agents Cotton und Decker sowie Zeerookah, den Computerexperten des Teams, in sein Büro bestellt. Decker saß aufgerichtet am Tisch, ohne die Stuhllehne zu berühren. Zeerookah hingegen versuchte, ständig eine bequemere Position zu finden und den Stuhl an seinen stets nach hinten gekippten Bürosessel anzugleichen. Seine Finger wanderten auf der Suche nach Beschäftigung über die Tischplatte.
Cotton hetzte durch die Tür und nahm zwischen Decker und Zeerookah Platz. Er versuchte so auszusehen, als würde er schon seit zehn Minuten warten. Seine Lederjacke knarzte. »Morgen«, sagte er in die Stille hinein.
»Nett, dass Sie es einrichten konnten, Agent Cotton«, sagte John D. High. Obwohl seine Stimme leidenschaftslos klang, war der Sarkasmus nicht zu überhören. Übergangslos wechselte der hünenhafte, dunkelhäutige Mann zum Thema des Treffens.
»Bei einem Reenactment heute Morgen in Perryville wurde scharf geschossen.«
»Hatte jemand einen falschen Knopf an der Uniform?«, fragte Zeerookah.
»Gab es Tote?«, erkundigte sich Decker.
»Re-was?« Cotton schälte sich aus der Jacke.
»Reenactment«, erklärte Zeerookah. »Hobbysoldaten, die historische Schlachten an Originalschauplätzen nachspielen.«
»Und was hat das G-Team damit zu tun?«, fragte Cotton.
»Die Kugel schlug neben Senator Whatley ein, der die Veranstaltung mit seinem Neffen besucht hat. Das ist für sich genommen bereits eine ernste Angelegenheit. Aber letzte Woche gab es bei einem anderen Treffen in Louisville schon einmal Ärger mit scharfer Munition. Der Senator befand sich auch dort.«
Decker beugte sich vor. »Warum hat man nach dem ersten Vorfall keine Sicherheitsvorkehrungen getroffen? Gilt Whatley nicht als Verfechter strengerer Waffengesetze? Da sollten doch alle Alarmglocken schrillen.«
»Die Angelegenheit wurde nicht ernst genommen«, führte Mr High aus. »Der Officer vor Ort meinte, es seien bloß spielende Kinder gewesen.«
»Aber der zweite Vorfall wirft nun ein anderes Licht darauf«, sagte Cotton nachdenklich. »Trotzdem, ist das wirklich ein Fall für das G-Team?«
»Es ist ein Fall für uns, wenn ich sage. Ich möchte, dass Sie mit Decker und Zeerookah nach Kentucky fliegen und die Sache untersuchen, um das Gefährdungspotenzial für den Senator einzuschätzen.«
»Ich?«, fragte Zeerookah entsetzt.
»Ich pass schon auf, dass dir keiner der Soldaten was tut«, meinte Cotton großzügig.
»Muss ich wirklich mit? Das Equipment ist doch hier.«
Mr High nickte unerbittlich. »Wir haben vor Ort mit großen Datenmengen zu tun, da brauchen wir einen Spezialisten. Die Polizei konnte Filme und Handys sicherstellen, die Sie auswerten werden. Wir müssen den Kreis der Verdächtigen einschränken und den Täter fassen, bevor er ein weiteres Mal zuschlägt. Ihre Flüge nach Louisville gehen in zwei Stunden. Sie sollten also zügig packen.«
»Das reicht niemals für die ganze Technik. Und was ist mit meinem eigenen Kram?« Zeerookah sah noch entsetzter aus, falls das überhaupt möglich war. »Ich könnte doch von hier aus ein paar schnelle Datenverbindungen einrichten …«
»Na komm schon«, versuchte Cotton ihn aufzumuntern. »Kentucky. Frische Luft. Gras. Pferde.«
Decker lachte. »Ganz wie zu Hause in Iowa, was, Cotton?«
Louisville International Airport, 13 Uhr
Am Flughafen trennten sich ihre Wege.
Decker gab den beiden Männern, die auf die Abfertigung ihres Mietwagens warteten, noch letzte Instruktionen. »Im Beamont Inn in Harrodsburg wurden Zimmer für Sie beide reserviert. Von da aus ist es bloß ein Katzensprung nach Perryville.«