Adressen in Deutschland
BFF: Frauen gegen Gewalt e. V.
Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe
Rungestraße 22–24
10179 Berlin
Tel. 030/322 995-00
Fax 030/322 995-01
info@bv-bff.de
www.frauen-gegen-gewalt.de
bff: Frauen gegen Gewalt ist eine gemeinnützige Organisation von Frauen für Frauen. Immer noch ist jede dritte Frau in Deutschland einmal in ihrem Leben Opfer von psychischer, körperlicher oder sexualisierter Gewalt. Dass sich das ändert, dafür setzt sich der bff ein. Wir helfen bundesweit über unsere Beratungseinrichtungen, ermöglichen es den Betroffenen, den Teufelskreis aus Scham und Gewalt zu durchbrechen.
➔ Die folgenden Links bieten Suchfunktionen, über die Sie Hilfseinrichtungen in Ihrer Nähe finden können. Dort wird persönliche und telefonische Beratung für Frauen angeboten, die sexualisierte, körperliche oder psychische Gewalt erleben oder erlebt haben: http://www.frauen-gegen-gewalt.de/vor_ort/?m=Hilfsangebote, http://www.frauennotruf.de/.
Frauenhauskoordinierung e. V.
Tucholskystr. 11
10117 Berlin
Tel. 030/921 220-83/84; 030/32 661 233
Fax 030/260 741 30
fhk@paritaet.org
www.frauenhauskoordinierung.de
Der Verein Frauenhauskoordinierung e. V. setzt sich für den Abbau von Gewalt an Frauen und für die Verbesserung der Hilfen für misshandelte Frauen und deren Kinder ein. Ziel der Arbeit ist die Unterstützung der Frauenhäuser und Hilfseinrichtungen in ihrer Alltagspraxis und in ihren übergreifenden Interessen durch Informationen, Austausch und Vernetzung. Der Verein wird von den Bundesverbänden der Arbeiterwohlfahrt, des Deutschen Caritasverbandes, des Diakonischen Werkes der EKD, des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes und des Sozialdienstes katholischer Frauen getragen. Das Projekt Frauenhauskoordinierung wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.
➔ Über http://www.frauenhauskoordinierung.de/index.php?id=14 gelangen Sie zu einer Datenbank zur Frauenhaussuche vor Ort. Sie können per Telefon oder gegebenenfalls auch per E-Mail kurzfristig Kontakt zu den derzeit ca. 360 Frauenhäusern und 18 Frauenschutzwohnungen/Notaufnahmen der Frauenhaussuche aufnehmen.
ZIF – Zentrale Informationsstelle Autonomer Frauenhäuser
Postfach 101103
34011 Kassel
Tel./Fax: 0561/820 30 30
zif-frauen@gmx.de
www.autonome-frauenhaeuser-zif.de
Von den ca. 360 Frauenhäusern in Deutschland bezeichnen sich 135 als Autonome Frauenhäuser und geben damit ihrer parteipolitischen und konfessionellen Unabhängigkeit Ausdruck. Die Vereine arbeiten in Selbstverwaltung mit basisdemokratischen Elementen, wozu auch das Mitspracherecht der Bewohnerinnen der Frauenhäuser zählt. Die Arbeit erfolgt nach dem Hilfe-zur-Selbsthilfe-Prinzip und dem Prinzip der Parteilichkeit für von Gewalt betroffene Frauen, Mädchen und Jungen. Mitarbeiterinnen der Autonomen Frauenhäuser arbeiten und entscheiden in der Regel in gleichberechtigten Teams ohne Geschäftsleitung und ohne Chefin.
➔ Über http://www.autonome-frauenhaeuser-zif.de/autonome_adressen.htm gelangen Sie zu den Adressen der Autonomen Frauenhäuser vor Ort.
Terre des Femmes
Referat Häusliche Gewalt
Merseburgerstr. 3
10823 Berlin
Tel. 030/40 50 46 99-0
Fax 030/40 50 46 99-9
gewaltschutz@frauenrechte.de
www.frauenrechte.de
Referat Beratung
Postfach 2565
72015 Tübingen
Tel. 07071/79 73-0
Fax 07071/79 73-22
beratung@frauenrechte.de
www.frauenrechte.de
Terre des Femmes ist eine gemeinnützige Menschenrechtsorganisation für Frauen und Mädchen, die durch internationale Vernetzung, Öffentlichkeitsarbeit, Aktionen, Einzelfallhilfe und Förderung von einzelnen Projekten Frauen und Mädchen unterstützt. Terre des Femmes setzt sich dafür ein, dass Frauen und Mädchen ein gleichberechtigtes und selbstbestimmtes Leben führen können und unveränderliche Rechte genießen. Themen der Beratung können unter anderem sein: Zwangsheirat, häusliche Gewalt, Gewalt im Namen der Ehre, Verschleppungen ins Ausland.
➔ Unter folgendem Link finden Sie Beratungsstellen in Deutschland und im Ausland: http://www.ehrverbrechen.de/1/index.php?option=com_content&view=section&id=5&Itemid=96.
pro familia
Bundesverband
Stresemannallee 3
60596 Frankfurt am Main
Tel. 069/639002
Fax 069/639852
info@profamilia.de
www.profamilia.de
pro familia ist eine gemeinnützige Organisation, an die Sie sich mit allen Fragen zu Sexualität und Partnerschaft, Schwangerschaft und Familienplanung wenden können. Wir leiten unser Handeln aus Überzeugungen ab, die in den Allgemeinen Menschenrechten verankert sind. pro familia bietet in etwa 180 Einrichtungen in ganz Deutschland Information, Beratung und Hilfe. Bei Problemen in der Ehe oder Partnerschaft bietet pro familia Mediation an. Ziel eines Mediationsverfahrens ist, dass die Beteiligten selbst eine einvernehmliche Lösung ihrer Konflikte erarbeiten.
➔ Über http://www.profamilia.de/angebote-vor-ort.html gelangen Sie zu den Adressen der Einrichtungen vor Ort.
Weißer Ring
Weberstraße 16
55130 Mainz
Tel. 06131/83 03-0/45
Opfer-Telefon (bundesweit kostenlos): 116 006
info@weisser-ring.de
www.weisser-ring.de
Der Weiße Ring ist die einzige bundesweite Hilfsorganisation für Kriminalitätsopfer und ihre Familien. Er ist eine überparteiliche und unabhängige private Bürgerinitiative und kann Opfern auf vielfältige Weise helfen: von der persönlichen Betreuung nach der Straftat über Hilfestellungen im Umgang mit den Behörden, Erholungsprogramme, einem Beratungsscheck für die kostenlose Erstberatung bei einem frei gewählten Anwalt, Rechtsschutz, einem Beratungsscheck für eine kostenlose medizinisch-psychologische Erstberatung bei seelischen Belastungen infolge einer Straftat, Begleitung zu Gerichtsterminen sowie der Vermittlung von Hilfen anderer Organisationen.
➔ Bundesweites kostenfreies Opfer-Telefon (täglich von 7 bis 22 Uhr): 116 006
TelefonSeelsorge
0800/111 0 111
0800/111 0 222
(bundesweit kostenlos)
Träger der TelefonSeelsorge sind die beiden christlichen Kirchen in Deutschland, die Evangelische Kirche und die Katholische Kirche. Niemand, der anruft, wird nach seinem Namen gefragt. Ihr Anruf bleibt anonym. Die Rufnummer der Anrufenden erscheint bei uns nicht im Display. Da das Telefonat gebührenfrei ist, wird es später nicht in einem Einzelverbindungsnachweis zur Telefonrechnung aufgeführt. Niemand kann Ihrer Telefonrechnung entnehmen, dass Sie bei der TelefonSeelsorge angerufen haben. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterliegen der Schweigepflicht.
➔ Kontakt zu den über 100 regionalen TelefonSeelsorge-Stellen in ganz Deutschland können Sie telefonisch erfragen (s.o.) oder über folgenden Link recherchieren: http://www.telefonseelsorge.de/?q=regionalestellen/list.
Diakonie – Hilfen für Frauen
Johanna Thie
Tel. 030/83001-231
thie@diakonie.de
Das Diakonische Werk (DW; Diakonie) ist ein Wohlfahrtsverband der Evangelischen Kirchen. Das Arbeitsfeld »Hilfen für Frauen« unterstützt die Arbeit der Frauenhäuser in evangelischer Trägerschaft in ihrem Bemühen, eine breitere Öffentlichkeit zu gewinnen, die Grundlagen ihrer Arbeit zu sichern und ihre bewährte Arbeit mit Frauen und Kindern auf hohem fachlichen Niveau weiterzuentwickeln.
➔ Über diesen Link gelangen Sie zu den einzelnen Landesverbänden: http://www.diakonie.de/landesverbaende-1323.htm.
Katholische Ehe-, Familien- und Lebensberatung
Geschäftsstelle
Kaiserstraße 161
53113 Bonn
Tel. 0228/103-333
Fax 0228/103-334
m.feil@dbk.de
www.katholische-eheberatung.de
Die Katholische Ehe-, Familien- und Lebensberatung unterhält bundesweit 350 Beratungsstellen. Unser Angebot richtet sich an Paare, Familien und Einzelpersonen. Die Beratungsstellen stehen jedem offen – unabhängig von Konfession, Weltanschauung und Nationalität.
➔ Über diese Links gelangen Sie an die Adressen der Beratungsstellen vor Ort: http://www.katholische-eheberatung.de/index.php?id=110 und http://www.katholische-eheberatung.de/index.php?id=49. Dieser Link gibt Informationen zur Online-Beratung: http://www.katholische-eheberatung.de/index.php?id=6.
Muslimisches SeelsorgeTelefon
Geschäftsstelle
Postfach 58 02 51
10412 Berlin
Tel. 030/44 35 098-0/21
Fax 030/44 35 098-28
info@mutes.de
www.mutes.de
Die Hilfsorganisation Islamic Relief Deutschland ist der alleinige Träger des Muslimischen SeelsorgeTelefons. Unsere Zielsetzung ist es, dem Anrufenden Gehör und Erleichterung zu verschaffen. Der Anrufer soll als Mensch gestärkt werden, um seine Situation in seinem Sinne anzugehen. Das Gespräch mit uns soll die Sprach- und Machtlosigkeit des Anrufers, die durch seine Situation bedingt ist, überwinden helfen.
iaf – Verband binationaler Ehen und Partnerschaften
Ludolfusstraße 2–4
60487 Frankfurt am Main
Tel. 069/71 37 56-0
Fax 069/7 07 50 92
sitorus@verband-binationaler.de
beratung@verband-binationaler.de
www.verband-binationaler.de
Unser Verband ist eine bundesweite Interessenvertretung. Wir haben uns zusammengeschlossen, um die soziale und rechtliche Gleichstellung von Menschen ungeachtet ihrer nationalen und kulturellen Herkunft zu verbessern. Wir arbeiten als gemeinnütziger Verein in 24 Städten in Deutschland: Wir beraten Frauen und Männer in allen Fragen einer binationalen Beziehung, wir bieten Veranstaltungen zu Fragen der interkulturellen Bildung, und wir fördern das bürgerschaftliche Engagement.
➔ Adressen von Geschäfts- und Regionalstellen in zahlreichen deutschen Städten zwecks Beratung unter anderem zu Themen wie binationaler Eheschließung, Krisen- oder Trennungssituationen und Kindesmitnahme sind zu finden unter: http://www.verband-binationaler.de/index.php?id=regionalstellen.
➔ Außerdem sehr informativ ist der vom iaf herausgegebene Ratgeber Trennung und Scheidung binationaler Paare, erschienen 2002 bei Brandes & Apsel.
CiB e. V./1001 Geschichte
Community of interests against bezness
Evelyne Kern
Wolfsbacher Str. 19
95448 Bayreuth
Tel. 01577/7894153 (Notfallnummer)
CiB-eV@1001Geschichte.de
www.cibev.de
www.1001geschichte.de
Im Februar 2003 gründete die selbst betroffene Journalistin und Autorin Evelyne Kern die Internetseite www.1001Geschichte.de, nachdem sie nach der Veröffentlichung ihres Buches Sand in der Seele, in dem sie ihre spannende »Bezness«-Geschichte erzählt, Hunderte Briefe ebenfalls betroffener Frauen erhalten hatte. Die Gründung der Interessengemeinschaft CiB war unumgänglich. Inzwischen ist die Internetseite von 1001Geschichte zur Institution geworden, CiB e. V. zum eingetragenen Verein und »Bezness« (in orientalischen Urlaubsländern: Geschäft mit europäischen Frauen und Männern, denen die große Liebe, ein lukratives Geschäft und ein sorgenfreies Leben am Urlaubsort versprochen wird) zu einem Begriff, der von zahlreichen anderen Foren und den Medien übernommen wurde. Bei www.1001Geschichte.de veröffentlichen betroffene Frauen und Männer ihre wahren Geschichten und diskutieren im inzwischen größten Forum zum Thema Bezness mit Gleichgesinnten und Interessierten. Der Verein hilft folgendermaßen: Beratung in Bezness-Fällen (in allen Ländern), Sorgerechtsfragen und im Umgangsrecht.
➔ Bei drohender oder erfolgter Kindesentführung und Umgangsrechtfragen kann folgende Notfallnummer angewählt werden: 01522/3186649.
➔ Ein normaler Vorabkontakt sollte über E-Mail erfolgen: CiB-eV@1001Geschichte.de. Auf der Website sind die Mailadressen von weiteren Ansprechpartnern verzeichnet: http://www.cibev.de/ansprechpartner/.
ISD – Internationaler Sozialdienst
Michaelkirchstr. 17–18
10179 Berlin-Mitte
Tel. 030/62 980-403/4
Fax 030/62 980-450
isd@iss-ger.de
www.iss-ger.de
Der ISD ist die deutsche Zweigstelle des International Social Service und die Verbindungsstelle zwischen deutschen und ausländischen freien Trägern der Sozialarbeit, zwischen Jugend- und Sozialbehörden, Vormundschafts- und Familiengerichten im In- und Ausland. Der Verband hat folgende Schwerpunktarbeitsbereiche: internationale Familienkonflikte, länderübergreifende Kinder- und Jugendhilfe, Migration, internationale Adoption. Der ISD unterstützt die außergerichtliche Einigung in einem Familienkonflikt in jedem Stadium des Verfahrens und bietet darüber hinaus Mediation in internationalen Familienkonflikten an.
Bundesamt für Justiz
Zentrale Behörde für internationale Sorgerechtskonflikte
Adenauerallee 99–103
53113 Bonn
Tel. 0228/99 410-40; 0228/99 410-5212 (auch international)
Fax 0228/99 410-5050; 0228/99 410-5401 (auch international)
int.sorgerecht@bfj.bund.de
www.bundesjustizamt.de
Das Bundesamt für Justiz als zentrale Behörde kann Ihnen behilflich sein, wenn Sie und Ihr Kind von einer grenzüberschreitenden Sorgerechts- oder Umgangsstreitigkeit oder einer internationalen Kindesentführung bereits betroffen sind oder diese möglicherweise bevorsteht.
➔ Über diesen Link gelangt man zu weiteren Webseiten zum Thema: http://www.bundesjustizamt.de/cln_115/DE/Themen/Zivilrecht/HKUE/HKUE__node.html?__nnn=true.
Auswärtiges Amt
Werderscher Markt 1
10117 Berlin
Tel. 03018-17-2000 (Bürgerservice)
Fax 03018-17-3402
poststelle@auswaertiges-amt.de
www.auswaertiges-amt.de
Für Millionen deutscher Touristen wie für im Ausland ansässige Deutsche sind die Auslandsvertretungen in allen rechtlichen Angelegenheiten die wichtigste Verbindungsstelle nach Deutschland. Das Servicespektrum der Konsularhilfe umfasst unter anderem Informationen zur internationalen Eheschließung, zum internationalen Scheidungsrecht sowie zur Kindesentziehung.
➔ Die folgende Website enthält die Adressen der deutschen Auslandsvertretungen (Botschaften, Konsulate): http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/DtAuslandsvertretungenALaenderauswahlseite_node.html.
Deutscher Anwaltverein
Littenstraße 11
10179 Berlin
Tel. 030 726152-0
Fax 030 726152-190
dav@anwaltverein.de
www.anwaltauskunft.de
Dem Verein gehören 247 Anwaltvereine in ganz Deutschland an sowie in Frankreich, Großbritannien, Portugal, Griechenland, Italien und Brasilien. Über die örtlichen Anwaltvereine sind über 68 000 Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte dem DAV angeschlossen.
➔ Über die Datenbank unter folgendem Link können Sie in zahlreichen Ländern nach einem Anwalt suchen: http://anwaltauskunft.de/anwaltsuche.
➔ Unter der folgenden kostenpflichtigen Nummer erhalten Sie Anwaltauskunft am Telefon: 0 18 05 18 18 05.
Wichtige Adressen in Österreich
AOEF – Autonome Österreichische Frauenhäuser
Informationsstelle gegen Gewalt
Bacherplatz 10/4
A-1050 Wien
Tel. 01/544 98 20
Fax 01/544 98 20-24
informationsstelle@aoef.at
www.aoef.at
Der AOEF ist die Dachorganisation der Autonomen Frauenhäuser in Österreich. 26 von derzeit 30 österreichischen Frauenhäusern sind im Verein vernetzt.
➔ Über diesen Link gelangen Sie zu den jeweiligen Frauenhäusern vor Ort: http://www.aoef.at/cms/index.php?option=com_content&view=article&id=50&Itemid=60&lang=de.
Über diesen Link gelangen Sie an verschiedene Beratungsstellen, unter anderem für Migrantinnen: http://www.aoef.at/cms/index.php?option=com_content&view=article&id=54&Itemid=62&lang=de.
Frauenhelpline gegen Männergewalt
im Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser
0800/222 555 (Notruf)
frauenhelpline@aoef.at
www.frauenhelpline.at
24-Stunden Frauennotruf der Stadt Wien
Tel. 01/71 71 9
frauennotruf@wien.at
Der Frauennotruf ist rund um die Uhr Anlaufstelle für Frauen und Mädchen ab 14 Jahren, die von sexueller, körperlicher oder psychischer Gewalt betroffen sind. Rasche Soforthilfe und Krisenintervention sowie Beratung und Betreuung bei akuten Erfahrungen mit Gewalt sind zentrale Angebote. Mitbetroffene Angehörige, Freundinnen und Freunde oder Bekannte können dieses Angebot ebenso nutzen. Die Mitarbeiterinnen des Frauennotrufs haben Berufsausbildungen in den Bereichen Psychologie, Sozialarbeit und Rechtswissenschaften.
Orient Express
Beratungs-, Bildungs- und Kulturinitiative für Frauen
Frauenservicestelle
Schönngasse 15–17 / Top 2
A-1020 Wien
Tel. 01/728 97 25
Fax 01/728 97 25-13
office@orientexpress-wien.com
www.orientexpress-wien.com
Orient Express ist ein gemeinnütziger, politisch und konfessionell unabhängiger Verein, der eine Frauen- und eine Familienberatungsstelle sowie ein Kurszentrum betreibt. Der Verein bietet anonyme und kostenlose Beratung auf Deutsch, Türkisch, Arabisch und Englisch an (gegen vorherige Terminvereinbarung). Die Beratungsschwerpunkte sind: Scheidung, Trennung, Gewalt, Missbrauch, Zwangsverheiratung, Frauenbeschneidung, Generationskonflikte, Rechtsinformationen.
➔ Über diesen Link gelangen Sie zu weiteren Beratungsstellen und zu Opferschutzeinrichtungen und Helplines: http://www.orientexpress-wien.com/Frames/index.html.
Telefonseelsorge
Innerhalb jedes österreichischen Bundeslandes rund um die Uhr erreichbar unter der gebührenfreien Telefonnummer
➔ 142
ISD – Internationaler Sozialdienst (Deutschland)
➔ vgl. die Informationen auf S. 134f., da die deutsche Zweigstelle des International Social Service vorübergehend auch Aufgaben wahrnimmt, die Österreich betreffen.
Wichtige Adressen in der Schweiz
DAO – Dachorganisation Frauenhäuser
Postfach 2543
CH-5001 AARAU
Tel. 079/435 16 08
dao@frauenhaus-schweiz.ch
www.frauenhaus-schweiz.ch
Die Dachorganisation der Frauenhäuser Schweiz (DAO) umfasst 17 Frauenhäuser in der Schweiz und dasjenige von Liechtenstein. Sie werden von jeweils privatrechtlichen Trägerschaften (Verein oder Stiftung) getragen. Die Leitbilder aller Frauenhäuser sind von einer feministischen und antirassistischen Grundhaltung geprägt. Ihre Kernaufgabe ist es, als Kriseninterventionsbetriebe gewaltbetroffenen Frauen und deren Kindern Notunterkunft, Schutz und psycho-soziale Beratung zukommen zu lassen. In ihren weiteren Angeboten unterscheiden sich die einzelnen Frauenhäuser teilweise.
➔ Über diesen Link gelangen Sie zu den einzelnen Frauenhäusern: http://www.frauenhaus-schweiz.ch/index.php?id=1
➔ Über diesen Link gelangen Sie zu weiteren Beratungsstellen und Verbänden, die Frauen in Not helfen: http://www.frauenhaus-schweiz.ch/index.php?id=27.
Beratungsstelle Nottelefon für Frauen – Gegen sexuelle Gewalt
Postfach
CH-8026 Zürich
Tel. 044/291 46 46
info@frauenberatung.ch
www.frauenberatung.ch
Seit der Einführung des Opferhilfegesetzes 1993 ist die Beratungsstelle Nottelefon für Frauen – Gegen sexuelle Gewalt eine kantonal anerkannte Opferberatungsstelle. Alle sechs Beraterinnen haben langjährige Erfahrung mit dem Thema Frau und Gewalt sowie zusätzliche Aus- oder Weiterbildungen in Supervision, Psychodrama-Therapie, Drama-Therapie, Focusing, Integrative Gestalttherapie, Personenzentrierte Psychotherapie und Gesprächstherapie.
➔ Über diesen Link gelangen Sie an weitere Beratungsstellen (unter anderem für Migrantinnen): http://www.frauenberatung.ch/cms/front_content.php?idcat=29.
Frauen Nottelefon Winterthur
Beratungsstelle für gewaltbetroffene Frauen
Technikumstrasse 38 (1. Stock)
Postfach 1800
CH-8401 Winterthur
Tel. 052/213 61 61
Fax 052/213 61 63
info@frauennottelefon.ch
www.frauennottelefon.ch
Das Frauen Nottelefon Winterthur ist ein feministischer Betrieb, der sich im Sinne einer Krisenintervention parteilich für Frauen einsetzt, die von Gewalt betroffen sind. Im Team arbeiten Frauen aus unterschiedlichen beruflichen Fachrichtungen wie Sozialarbeit, Pädagogik und Psychologie. Das Beratungsangebot richtet sich an Frauen und weibliche Jugendliche ab 14 Jahren, die von sexueller, psychischer und/oder physischer Gewalt betroffen oder bedroht sind. Jüngere Frauen werden an eine spezifische Beratungsstelle weitervermittelt. Anspruch auf Beratung haben zudem Angehörige sowie nahe Bezugspersonen betroffener Frauen.
➔ Über diesen Link gelangen Sie zu weiteren Beratungsstellen: http://www.frauennottelefon.ch/link/linkframe.htm
Telefonseelsorge
In der Schweiz erreicht man die »dargebotene Hand« anonym, rund um die Uhr und kostenlos unter der Nummer
➔ 143
Internationaler Sozialdienst SSI
Hofwiesenstrasse 3
CH-8057 Zürich
Tel. 044/363 98 80
Fax 044/363 98 81
ssi@zh.ssiss.ch
www.ssiss.ch
Der SSI bietet Beratung und sozial-juristische Interventionen im In- und Ausland bei Kindesentführung, internationaler Adoption, Herkunfts- und Familiensuche sowie für binationale Paare.
➔ Über den folgenden Link erhalten Sie Adressen von Frauenhäusern im Raum Zürich: http://www.zuerichfamilie.ch/N91439/gewalt-in-der-ehe-notfaufnahme.html.
➔ Über den folgenden Link erhalten Sie Adressen von Frauenhäusern im Berner Raum: http://www.bernfamilie.ch/N91439/gewalt-in-der-ehe-notfaufnahme.html.
➔ Diese Webseite befasst sich mit Fällen in der romanischen Schweiz: http://www.lafamily.ch/.
Sie fühlen sich in Ihrer Beziehung bedroht und haben Angst vor Ihrem eigenen Partner?
In Zusammenarbeit mit der Good Times Fernsehproduktions-GmbH helfe ich Frauen, sich aus einer gewaltgeprägten Beziehung zu lösen und bin ihnen auf dem Weg in ein neues Leben behilflich. Wenn Sie selbst von Gewalt betroffen sind oder jemanden in Ihrem Freundes-, Verwandten- oder Bekanntenkreis haben, der Hilfe benötigt, dann melden Sie sich unverbindlich und vertraulich per Mail an redaktion@good-times.de.
Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.de abrufbar.
Für Fragen und Anregungen:
katjaschneidt@mvg-verlag.de
1. Auflage 2012
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Redaktion: Susanne Schneider, München
Umschlaggestaltung: Julia Jund, München
Umschlagabbildung: iStockphoto
Satz: HJR – Jürgen Echter, Landsberg am Lech
Epub: Grafikstudio Foerster, Belgern
ISBN 978-3-86882-263-2
ISBN E-Book (PDF) 978-3-86415-265-8
Epub – ISBN 978-3-86415-294-8
Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter
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Gerne übersenden wir Ihnen unser aktuelles Verlagsprogramm.
Vorwort
Mein Neuer ist mein absoluter Traummann …
Ich befand mich in einem Schockzustand!
Ich konnte mich niemandem anvertrauen!
Niemand hat geholfen!
Du bist doch selbst schuld! Warum lässt du dich auch schlagen?
Es gibt ein Leben »danach«!
Sie sind Opfer und nicht Täter!
Ich gehe!
Die Kinder bleiben bei mir!
Geschafft! Und nun?
Bedroht!
Nützliche Adressen von Frauenhäusern und Gewaltberatungsstellen
Laut einer britischen Studie vergehen von dem Zeitpunkt der ersten Gewaltausübung durch den Lebenspartner bis zu dem Zeitpunkt, an dem Frauen sich Hilfe holen, durchschnittlich sieben kostbare Jahre. Als ich diese Zahl im Zuge meiner Recherche zu diesem Buch vor Augen hatte, erschrak selbst ich, obwohl ich mich seit mehr als 20 Jahren mit dem Thema Gewalt in der Partnerschaft auseinandersetze. Genau genommen seit dem Tag, an dem ich selbst an meinem eigenen Leib die Folgen eines gewalttätigen Partners spüren musste. Nie werde ich vergessen, wie der einst geliebte Mann seine Faust erhob und sie mir mit aller Kraft in mein Gesicht schlug! Ich war zunächst dermaßen schockiert, dass ich keinerlei Schmerzen verspürte. Noch nie hatte mir ein Mann Gewalt angetan, und so war ich darauf absolut nicht vorbereitet.
Ich war zu diesem Zeitpunkt eine selbstbewusste, toughe Frau, Anfang 20, und Gewalt in einer Paarbeziehung kannte ich bis dahin nur aus Filmen und Erzählungen. Wie die meisten Menschen, die mit dieser Thematik noch nie in Berührung gekommen waren, war auch ich fest davon überzeugt, dass, wenn es jemals dazu kommen sollte, dass mein Freund die Hand gegen mich erheben würde, dies das sofortige Aus für die Beziehung bedeuten würde.
Nun war dieser – für mich bis dahin undenkbare – Fall also eingetroffen, und mein Handeln war gefragt. Natürlich habe ich mich sofort von ihm getrennt, aber da ich auf die Schnelle keine neue Wohnung gefunden habe und auch meinen Freunden und meiner Familie nicht zur Last fallen wollte, einigte ich mich mit meinem Partner darauf, dass wir zunächst gemeinsam in der Wohnung bleiben würden und er zum Schlafen in unser Wohnzimmer umziehen würde.
Natürlich ließ mein Freund keine Gelegenheit aus, um mir gegenüber immer wieder zu beteuern, dass es sich bei der Gewaltattacke nur um einen einzigen bedauerlichen Ausrutscher gehandelt habe. Fast täglich brachte er mir Blumen oder andere kleine Aufmerksamkeiten mit und wurde nicht müde, mich mit seiner Aufmerksamkeit zu überschütten. Und sein zuvorkommendes Verhalten zeitigte seine Wirkung: Je länger dieser Zustand andauerte, umso unwirklicher erschien mir der Tag, an dem er mich geschlagen hatte, und irgendwann begann ich tatsächlich über eine Weiterführung der Beziehung nachzudenken. Nie werde ich das freudige Funkeln in seinen Augen vergessen, als ich ihm mitteilte, dass ich mir überlegt hätte, einen neuen Versuch mit ihm zu starten.
Eine ganze Weile ging es auch gut, aber wie Sie sich vielleicht denken können, kam der Zeitpunkt, an dem er erneut auf mich einprügelte. Diesmal noch viel heftiger als beim ersten Mal. Anschließend machte er mir unmissverständlich klar, dass es sich nicht um einen Ausrutscher gehandelt habe, und meine Ankündigung, mich diesmal definitiv von ihm zu trennen, quittierte er mit dem Satz: »Solltest du mich verlassen, werde ich dich finden, und ich werde dich töten.«
Ich habe nicht eine Sekunde daran gezweifelt, dass er seine Ankündigung auch in die Tat umsetzen würde, und so habe ich vier lange Jahre in dieser von Gewalt geprägten Beziehung ausgeharrt, bevor ich meine Ängste schließlich überwinden konnte und mir die Flucht gelang. Wenn ich die eingangs britische Studie noch einmal als Maßstab nehme, dann sind mir die Flucht und Trennung immerhin drei Jahre unter dem errechneten Durchschnitt gelungen.