Abdomineller Exhibitionismus, der

Auch genannt Partieller Exhibitionismus. Der Abdominelle Exhibitionismus (von Abdomen, medizinischer Ausdruck für Bauch) ist der Fachbegriff für das öffentliche Zurschaustellen des unverhüllten männlichen Oberkörpers. Hierbei muss unbedingt unterschieden werden zwischen den verschiedenen Typen des Abdominellen Exhibitionisten: Wenn der knackige Dachdecker oder der durchtrainierte Straßenarbeiter bei der Arbeit das Hemd auszieht, fällt das durchaus unter »gesunder Männerverstand«. Aber warum weniger begünstigte Männer ihre aufgedunsenen Gedärmhüllen außerhalb von Schwimmbädern oder Badestränden unverhüllt präsentieren müssen, ist auch der neueren Verhaltensforschung ein Rätsel. Ob beim Rasenmähen, Fahrradfahren oder Spazierengehen – sobald die Temperaturen es erlauben, werden bleiche Fettwänste, dicke Ranzen und mit Dehnungsstreifen überzogene Bierbäuche samt Schwabbeltitten ohne Scheu und Rücksichtnahme ans Tageslicht gebracht. Die gesundheitlichen Folgen für weibliche Passanten sind erschreckend: Im besten Fall bleibt es bei einer leichten Netzhautreizung, im schlimmsten Fall führt der Anblick von derart aufgeschwemmter Männlichkeit zu spontanen Depressionen oder Schleudertraumata durch zu ruckartiges Abwenden des Kopfes. Ursache des Abdominellen Exhibitionismus ist entweder ein übertriebenes Selbstwertgefühl oder der Mangel an Spiegeln, die groß genug sind, um das gesamte Ausmaß der Katastrophe – Entschuldigung: des Bauches – einzufangen. Findige Forscherinnen entwickeln gerade das Sonnenbrillenmodell »Diva«, dessen Gläser mit einer unsichtbaren Folie überzogen sind, die bei Erkennen eines Bierbauchs diesen auf ein erträgliches Maß retuschiert.
Abfuhr-Aggression, die

Die Abfuhr-Aggression ist definiert als aggressives männliches Verhalten nach Erhalten einer Abfuhr. Es ist äußerst weit verbreitet und kann besonders zu später Stunde in Bars, Clubs und Diskotheken beobachtet werden. Der paarungswillige Mann baggert eine Frau an, macht ihr im besten Fall schleimige Komplimente und gibt ihr einen Drink aus. Solange der Ausgang seines Werbungsversuchs noch in der Schwebe ist, bleibt er freundlich und nett. Bekommen er und seine Schnapsfahne aber einen Korb, ändert sich sein Verhalten abrupt. Jetzt wird er versuchen, sein angekratztes Ego mittels Demütigung des begehrten Objekts wieder aufzupäppeln. Oder anders gesagt: Er wird streitsüchtig, fies und gemein. Seine Beleidigungen reichen von Diffamierungen, die gerne die Wörter »prüde«, »frigide« oder »verklemmt« beinhalten, bis hin zu krassen Verbalattacken aus der Abteilung F… dich! Die wichtigste Gegenmaßnahme in diesem Fall ist die Gleichgültigkeit. Selbst die härteste Beleidigung sollte man niemals persönlich nehmen. Und vor allem: Nicht drauf eingehen! Nicht anfangen, sich zu rechtfertigen! Denn dadurch gewinnt der Vollspacko wieder die Oberhand.
Adelsmimikry, die
Als Adelsmimikry bezeichnet man das Nachahmen eines Adeligen zum Zwecke der Täuschung seiner Mitmenschen. Mit blauem Zweireiher, Einstecktuch, Fliege und blasiertem Gesichtsausdruck versucht der Mann namens Krethi oder Plethi, einen auf blaublütig zu machen. Im besten Fall wirkt er dabei so echt wie der Graf in einer schmierigen Telenovela, im schlechtesten Fall wie Ernst August von Hannover. Sein Ziel, sein Gegenüber allein durch seine Erscheinung zu Respekt, Gehorsam und Speichelleckerei zu bewegen, verfolgt er, indem er sich bei eBay einen Adelstitel ersteigert oder eine finanzschwache Baronin als Adoptivmutter einkauft. Abhilfe schafft nur, den von Adelsmimikry befallenen Mann zu meiden – oder sich selbst ein »von und zu« zuzulegen.
Adrenalinsucht, die
Die Adrenalinsucht äußert sich im stetigen Drang zu waghalsigen Unternehmungen, die den Betroffenen häufig großen Fliehkräften oder anderen Naturgewalten aussetzen. Der Adrenalinsüchtige sucht stets den Nervenkitzel der besonderen Art, was sich auf die Partnerin ähnlich enervierend auswirkt wie die ausgeprägte → Faulheit. Gemeinsame Wellnessurlaube oder gemütliche Wochenenden auf der Couch kann sie vergessen. Der Adrenalinjunkie drängt seine Partnerin häufig dazu, ebenfalls die Mörder-Achterbahn zu besteigen, mit Haien zu tauchen oder das Kugelfisch-Menü zu wählen. Falls sie es nicht tut, hält er sie für langweilig. Falls sie es doch tut, schlägt ihm das Herz bis zum Hals, während es ihr in die Hose rutscht.
Bei der Adrenalinsucht gilt: Nach dem Kick ist vor dem Kick. Er wird keine Ruhe geben, bis er von jeder verfügbaren Brücke gesprungen ist, die Stromschnellen per Styroporbrett erkundet oder die alpine Höhengratwanderung bewältigt hat. Verweigert die Partnerin eine solche Aktivität, wird sie damit bestraft, sich während seiner Abwesenheit allein zu Hause schreckliche Sorgen zu machen.
Als einzig wirkungsvolle Therapie gegen die Adrenalinsucht hat sich bisher folgende Maßnahme erwiesen: Die Partnerin legt sich eine große Drehscheibe und einen Satz Westernmesser zu und erlernt die Kunst des Messerwerfens. Dieser beruhigende Zeitvertreib schult nicht nur die Auge-Hand-Koordination, sondern lässt sich auch hervorragend mit den Bedürfnissen des adrenalinsüchtigen Partners kombinieren. Fortan wird er bei Anfällen von Unruhe auf die Drehscheibe geschnallt und darf so lange rotieren, bis die letzte Klinge geschleudert wurde. Entweder, er hat seinen Spaß dabei, oder aber das Problem hat sich nach kurzer Zeit von selbst erledigt.
Akustische Inkontinenz, die
Siehe → Reviermarkierung.
Alkoholischer Aberglaube, der
Der Alkoholische Aberglaube ist unter männlichen Geschlechtsgenossen weit verbreitet und wird von Generation zu Generation tradiert. Er äußert sich in Sprichwörtern, Parolen und Mythen, die alle eines gemein haben: den Aufforderungscharakter. »Ein Schnäpschen in Ehren kann niemand verwehren«, »Auf einem Bein kann man nicht stehen«, »Rin in de Kopp, et muss nit schmecke« und »Wir sind hier ja nicht auf einem Kindergeburtstag« sind nur einige Beispiele.

Männer, die dem Alkoholischen Aberglauben verfallen sind, können sich diesen Redensarten nicht mehr entziehen – durch die ständigen Wiederholungen im Kollektiv haben diese längst Tatsachencharakter bekommen.
Der Verdauungsschnaps gehört selbstverständlich auch in dieses Reich der Mythen. Neuere Forschungsergebnisse, die belegen, dass der verdauungsfördernde Bestandteil dieses Schnapses die Kräuter sind und ein Kräutertee den gleichen, nur eben keinen berauschenden Nebeneffekt hätte, werden von abergläubischen Männern rundheraus abgelehnt. Spüren die Betroffenen am nächsten Morgen die Nachwirkungen des Aberglaubens, haben sie auch für diesen Zweck eine Reihe von Lebensregeln parat, die sich rund um das »Konter-Bier« drehen. Oder anders gesagt: »Der Hund, der einen gebissen hat, muss einen auch wieder gesund lecken.«
Alkoholunverträglichkeitsstörung, die
Siehe → Asbach-Syndrom.
Allgemeines Beifahrer-Syndrom, das
Eine verhängnisvolle Kombination der Symptome von → Beifahrerkrankheit, → Verkehrsinduzierter Fußspastik und → Schreihals, die Männer auf dem Beifahrersitz befällt und zu unerträglichen Fahrzeuggenossen macht. Therapiemöglichkeiten und Heilungschancen siehe → Beifahrerkrankheit.
Andeutungs-Resistenz, die
Er muss doch merken, wie es mir geht. Er muss doch spüren, dass ich nicht zufrieden bin. Er wird doch wohl zwischen den Zeilen lesen können, dass er einen Fehler gemacht hat. Nein, nein und nochmals nein! Die Andeutungs-Resistenz ist eine der gängigsten Männerkrankheiten. In breit angelegten Studien konnte festgestellt werden, dass 95 (in Worten fünfundneunzig!) Prozent der Männer für Andeutungen nicht empfänglich sind!
Seufzen, Zähneknirschen, ein schräger Blick, ein Zittern in der Stimme bei der Antwort »Nein, es ist nichts«, plötzliche Appetitlosigkeit oder Fressanfälle – all diese subtilen, aber deutlichen Zeichen, dass sich die Partnerin nicht gut fühlt, können von Männern nicht dekodiert werden. Der Grund ist eine fehlende Vernetzung zwischen rationaler und emotionaler Gehirnregion. Auch eindeutigere Anspielungen sind nutzlos, wie ein gedehntes »Eigentlich geht es mir gut«, »Ich finde Männer sehr attraktiv, die im Haushalt mithelfen« oder »Männer, die sich keine Mühe geben, ihre Partnerin zu verstehen, werden oft verlassen«.
Nur direkte, unmissverständliche und eindeutige Ansprachen aus möglichst wenigen Worten können von Männern komplett und meist auch auf Anhieb entschlüsselt werden. Wissenschaftler empfehlen klare Sätze wie: »Lass das!«, »Ich will nicht die Ludolfs gucken« und »Bring den Müll raus – JETZT!« Ob sie auch zum Erfolg führen, hängt ganz von der kognitiven Verarbeitungsfähigkeit des Mannes ab.
Anmachspruch-Degeneration, die
Seit es Anmachsprüche zum Runterladen fürs Handy gibt, denkt sich kaum ein Mann mehr mühevoll etwas Eigenes aus, um mit der Frau seines Interesses ins Gespräch zu kommen. Durch die Fülle an Anmachsprüchen im Internet wird jede Kreativität aus dem männlichen Balzritual eliminiert. In nicht seltenen Fällen mündet dies im Krankheitsbild der Anmachspruch-Degeneration. Diese manifestiert sich in einer Blockade der Hirnregion, die die Kontaktaufnahme zwecks Paarung steuert. Normalerweise werden dort Komplimente generiert, die auf das jeweilige Objekt der Begierde zugeschnitten sind. Bei der Anmachspruch-Degeneration werden stattdessen nur noch billige Sprüche abgelassen, die vor mangelnder Originalität, Schleimigkeit und sexuellen Anspielungen nur so strotzen. Eindeutige Symptome einer Anmachspruch-Degeneration sind folgende Anfänge einer Unterhaltung:
•Ich habe meine Telefonnummer verloren, kann ich deine haben?
•Ich hoffe, du hast eine gute Haftpflichtversicherung. Du hast mir nämlich gerade eine Mega-Beule in die Hose gemacht.
•Merk dir meinen Namen, du musst ihn die ganze Nacht schreien.
Vorbei sind die Zeiten, als ein Mann sich mit einem Lächeln im vor Aufregung geröteten Gesicht und einem Strauß Blumen in die Herzen der Damenwelt schlich. Vorbei die Zeiten, als ein paarungsbereiter Mann der Angebeteten diskret einen Drink bringen ließ. Heute paukt jeder Versager, dem es bisher misslang »Von drauß’ vom Walde komm ich her …« auswendig zu lernen, einen Einzeiler aus dem Internet und tritt als unwiderstehlicher Frauenheld auf. Wenn er Glück hat und sich im entscheidenden Moment an den Satz erinnert, wird er allerdings merken, dass ihm das wenig nutzt.
Asbach-Syndrom, das
Auch genannt → Alkoholunverträglichkeitsstörung.
Als Asbach-Syndrom wird eine Verhaltensstörung unter Alkoholeinfluss bezeichnet, die sich vor allem durch Schwächen in den Bereichen der sozialen Interaktion und Kommunikation auszeichnet. Diese Krankheit ist so alt wie die Entdeckung der Gärung. Ihr Name ist dementsprechend dem ältesten deutschen Weinbrand »Asbach« entlehnt. Männer mit Asbach-Syndrom sind im nüchternen Zustand meist unauffällige Zeitgenossen, manche gar schüchtern, nett und zurückhaltend. Doch sobald sie einen bestimmten, individuell unterschiedlichen Promillewert erreicht haben, verändert sich ihr Kontakt- und Kommunikationsverhalten und sie werden zu aufdringlichen und aggressiven Angebern. Kennzeichnend ist dabei, dass gleichzeitig ihre Fähigkeit, nonverbale und verbale Signale anderer Personen zu erkennen und entsprechend darauf zu reagieren, stark eingeschränkt bis gar nicht mehr vorhanden ist. Das heißt: Sie merken überhaupt nicht, dass sie anderen tierisch auf den Sack gehen. Das Asbach-Syndrom ist nicht heilbar. Einzige effektive Gegenmaßnahme: den Auslöser Alkohol – und hier besonders Spirituosen – zu meiden.
Attrappenlektüre, die
Männer, die im beigefarbenen Leinenanzug im Straßencafé sitzen, am Espresso nippen und dabei die Financial Times so halten, das jeder Passant sie sofort identifizieren kann, sollte man mit Vorsicht genießen. Auch die sind verdächtig, die Bücher über Nietzsche, Jenseitskontakte oder Marquis de Sade so mit sich herumtragen, dass jeder auf Anhieb den Titel lesen kann. Bei derartig demonstrativ eingesetzten Schriftstücken handelt es sich nämlich nicht selten um Attrappenlektüre, die allein der Täuschung des Betrachters dient. Sie soll den Lektürehalter besonders gebildet, elitär, sensibel, interessant oder sexuell bewandert erscheinen lassen. Die Attrappenlektüre wird nicht nur ambulant eingesetzt, sondern auch innerhalb der eigenen vier Wände. Regale voller intellektueller, hochwertiger Bücher, aber auch an strategisch günstigen Punkten der Wohnung drapierte Zeitungen und Fachzeitschriften sollen der Besucherin ein besonders belesenes Bild vom Hausherren vermitteln. Stößt das »Opfer« schon beim ersten Mal auf das aufgeschlagene Kamasutra, hilft nur noch eines: die Flucht.
Aufgaben-Amnesie, die
Siehe → Ich-mach-das-gleich-Krankheit.
Augenkrampf, der

Der Augenkrampf tritt bei einem Mann dann auf, wenn im Beisein seiner Partnerin eine attraktive Frau auftaucht. Der Mann wird nämlich versuchen, seine Partnerin nicht aus den Augen zu lassen, gleichzeitig aber unbemerkt die andere Tussi zu begaffen. Diese gegenläufige Bewegung stellt eine besondere Anstrengung für die Augenmuskulatur dar, die häufig im sogenannten »Augenkrampf« mündet. Als wirkungsvollstes Mittel hat sich in der Vergangenheit eine Ohrfeige erwiesen, die die schmerzhafte Kontraktion in kürzester Zeit löst.
Autosymbiose, die
Die Autosymbiose bezeichnet das krankhaft enge Verhältnis des Mannes zu seinem Auto. Dabei ist es egal, ob es sich um ein nach objektiven Maßstäben besonders wertvolles Auto handelt oder um eine alte Schleuder. Das Auto des Autosymbiotikers ist sein bester Freund, sein Haus und seine Frau. Oft verleiht er ihm einen absurden Kosenamen, der voller Zuneigung ausgesprochen wird. Nur wenn er mit seinem Auto zusammen sein kann, fühlt der Kranke sich richtig wohl, weil ihm das Gefährt Freiheit verleiht, Verständnis entgegenbringt und vor allem nicht dauernd an seiner eintönigen Freizeitgestaltung herumnörgelt.
Die Pflege des Fahrzeugs beansprucht dabei den größten Teil der Freizeit des Autosymbiotikers. Ob zerquetschte Fliege, Vogel-Aa oder kleine Fluse – all das kann er auf dem Lack seines Lieblings nicht ertragen. Der Mann, der unter Autosymbiose leidet, hat zwar keinen Schimmer von häuslicher Hygiene, kann aber die Marken von achtunddreißig verschiedenen Autopflegetüchern am Geruch erkennen und weiß genau, mit welchem Tuch Lack-, Chrom- oder Glasflächen optimal abgeledert werden können.
Die Pflege seines Autos nimmt beim Betroffenen sogar einen größeren Stellenwert ein als Sex. Zur eindeutigen Diagnostizierung wird eine leicht bekleidete Hostess auf die Motorhaube drapiert. Die Reaktion auf diesen Anblick beweist endgültig, ob er ein Mann oder ein Autosymbiotiker ist. Bei normalen Männern wird durch eine halbnackte Frau sofort die Paarungsbereitschaft aktiviert. Der Autosymbiotiker hingegen verschwendet keinen Gedanken an eine Begattung. Er sorgt sich nur um eines: Kratzer auf seiner Karosserie. Unter verbalen Attacken wird er umgehend die Hostess entfernen und seine Motorhaube auf Dellen, Fettflecken und andere Absonderungen hin untersuchen, die den Lack korrodieren lassen könnten. Diese Reaktion ist ein Hinweis auf die unwiderrufliche Schädigung seines Gehirns. Selbstverständlich geht der Autosymbiotiker auch keinen Meter zu Fuß.
Axt-im-Haus-Komplex, der

Der Axt-im-Haus-Komplex ist bei Männern festzustellen, die alle Arten von handwerklichen Arbeiten selbst in Angriff nehmen und dabei eine kindliche Risikofreude an den Tag legen, die in der Fachwelt dem autoaggressiven Verhalten zugeordnet wird. Bei entsprechender genetischer Disposition geht bei Männern mit Axt-im-Haus-Komplex das Anbringen von Rauchmeldern und das Befestigen von Fliegengittern nahtlos über in das Entmoosen von Dachpfannen und die eigenhändige Montage von Feuerleitern. Elektrische Maschinen flößen Betroffenen nicht den geringsten Respekt ein. Im Gegenteil. Beim Benutzen von Schlagbohrern, Schleifmaschinen, Elektrohobeln und Kreissägen verzichten sie bewusst auf jegliche Schutzkleidung, da eine solche unmännlich sowie Zeit- und Geldverschwendung sei. Suizidale Tendenzen sind dort zu vermuten, wo selbst Arbeiten am Stromnetz in Eigenregie durchgeführt werden oder auf der obersten Leitersprosse balancierend einhändig an der Regenrinne rumgeflext wird. In solchen Fällen empfiehlt sich die sofortige Einweisung in eine psychiatrische Anstalt. Dem Axt-im-Haus-Komplex fallen viele Männer zum Opfer. Laut Aktion »Das sichere Haus« verletzen sich jährlich 300 000 Heimwerker bei Arbeiten im Haus.